Schlagwort-Archive: Musik

NdB – „The Place to be“ Partykeller

Liebe Leser,

im Blogbeitrag vom 03.01.17 haben wir es ja bereits angekündigt: Wir präsentieren Euch in lockerer Folge, wie wir uns die Gestaltung „Eurer Wohnung“ in der Stadtbücherei vorstellen und was Euch dort am 10.03.2017 zwischen 19.00 und 22.00 Uhr erwartet.

Wir bieten Euch sogar einen „Partykeller“ zum Abtanzen. Den „Keller“ findet Ihr in der Q-Thek im Erdgeschoss, die an diesem Abend zur Tanzfläche erklärt wird. Zu welcher Musik Ihr tanzen wollt, könnt Ihr Euch selber aussuchen. Wie das geht? Ganz einfach:

Ihr könnt Euch bei uns einen Kopfhörer ausleihen. Pro Kopfhörer nehmen wir 20,- € Pfand, die ihr aber bei der Rückgabe wiederbekommt.

Mit den Kopfhörern könnt Ihr Musik auf verschiedenen Kanälen wählen, die Ihr auch jederzeit wechseln könnt: Schlager, Rock oder aktuelle Charts – Ihr habt freie Wahl und jeder kann zu seiner eigenen Musik tanzen.

Also: Kopfhörer auf, Musik an und los geht’s…

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Ich hoffe, wir haben Euch etwas neugierig gemacht und wir sehen uns am 10. März – Zuhause.
Eine Gesamtübersicht findet Ihr in unserem Flyer der NdB 2017.

Beste Grüße

M. Schulz

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Mein musikalischer Rückblick 2016

Liebe Leser,

heute möchte ich Euch einmal ein paar Highlights aus meinem letzten Jahr vorstellen. Allerdings nicht so was wie „da waren wir im Urlaub“ oder „das war besonders toll im Studium“ oder „das habe ich mit meinen Freunden gemacht“ (na ja, bei dem ein oder anderen waren auch Freunde mit dabei, weshalb es gleich noch einmal mehr Spaß gemacht hat).

Ich möchte Euch heute einen kleinen Einblick in meine Konzertbesuche gewähren, da ich 2016 doch auf dem einen oder anderen Konzert war (aufgrund dessen gibt es zu jedem Konzert und Festival nur einen kurzen Einblick, sonst würde ich den Beitrag hier sprengen ^^). Und wer sich jetzt denkt „Ist doch langweilig, Bibliothekarinnen haben kein Leben“ oder „BibliothekarInnen hören doch nur langweilige Musik“, dem sei gesagt, der Schein trügt manchmal… Aber lest selbst…

März 2016: „King’s Tonic“ in Essen

Die Konzertstrecke im Jahr 2016 begann mit einem kleinen aber feinen Konzert der Gruppe „King’s Tonic“ aus Dortmund. Für mich stand schon länger fest, dass ich die Jungs irgendwann mal live sehen möchte, nur leider war das bis vor kurzem noch nicht möglich. Aber im März war es dann endlich so weit. Mit auf der Reise hatte ich meine Freundin, der ich schon „angedroht“ hatte, sie mit auf ein Konzert von „King’s Tonic“ nehmen und meinen Freund. Zusammen ging es nach Essen ins „Falkenzentrum“. Im Keller des Jugendzentrums fand das Konzert statt. Wir konnten es uns auf gemütlichen Sofas bequem machen und da die Technik nicht so wollte wie gewünschten, alten und neuen Liedern der Band unplugged lauschen. Zwischendurch sogar als Surroundsound, da einer der beiden Jungs vor uns und der andere hinter uns stand als sie spielten. Mit Abstand betrachtet war es eines der gemütlichsten Konzerte, die ich dieses Jahr erlebt habe. ^^

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Gemütlich im Sofa sitzend das Konzert genießen

August 2016: Das Wacken Open Air

Anfang August ging es in den hohen Norden in die gefühlt größte Matschgrube Deutschlands – auf das „Wacken Open Air“. Im Gegensatz zu vorletztem Jahr wurden wir 2016 mit Sonnenschein begrüßt. Der erste Tag begann entspannt mit ausladen und aufbauen, da das eigentliche Festival erst immer donnerstags startet und wir schon dienstags angekommen sind.

Und was macht man, wenn man ganz viel Zeit hat? Man holt sich sein Bändchen, quatscht mit den Leuten auf dem Campground und genießt das Leben. Vielleicht läuft man schon mal ein wenig über das Festivalgelände und staunt, wie NICHT-matschig es da aussehen kann. ^^

Donnerstag ging es dann richtig los und das erste Highlight gab es direkt am selben Abend. Iron Maiden hat ihr Abschlusskonzert in Deutschland auf Wacken gegeben und natürlich mussten wir uns das ansehen, denn wann sonst bekommt man noch einmal eine solche Gelegenheit?

Auch Freitag und Samstag standen einige Bands bei uns auf dem Plan, die wir unbedingt sehen wollten.

Somit hatten wir also ein volles Programm an den Festivaltagen und waren nach dem Festival total fertig (da stand dann erst einmal Urlaub auf dem Plan ^^), aber auch super glücklich, denn es ist immer nochmal was anderes, auf einem Open-Air-Festival unterwegs zu sein als auf einem Konzert in einer geschlossenen Halle.

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September 2016: „King’s Tonic“ (endlich) in Köln

Zum zweiten Mal in diesem Jahr besuchten mein Freund und ich ein Konzert von „King’s Tonic“. Im September haben sie (endlich) Köln besucht. Für mich als Fan natürlich ein absoluter Muss das Konzert zu besuchen. Im „Blue Shell“ gab es keine Sofas, aber das war egal, die Jungs haben (dank funktionierender Technik) richtig rocken können. Mit dabei hatten sie Songs von ihrer neuen Platte, die mir auch noch lange nach dem Konzert ziemlich viele Ohrwürmer beschert haben. =^D

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Hier auf der Bühne in Köln =^D

September 2016: Spontan zum „In Extremo“ Konzert in Köln

Dieses Konzert haben mein Freund und ich sehr spontan besucht.

Für mich persönlich ist „In Extremo“ immer ein sehr besonderes Highlight, da die Jungs wahnsinnig gute Musik machen (ich weiß, das ist immer Geschmackssache) und eine noch viel wahnsinnigere Show auf die Bühne stellen. Während auf der Bühne eine Feuershow stattfindet, wird gleichzeitig das Publikum (im positiven Sinne) zum Kochen gebracht. Bei „In Extremo“ steht keiner still (ist auch Dank der Musik so gut wie unmöglich). Als Beispiel kann ich hier sehr gut „Sternhagelvoll“ (aus dem Album „Quid pro Quo“) anbringen. Zu Köln (vermutlich aber auch zu anderen Städten) passt das Lied wunderbar. In gewisser Weise schildert es den Zustand der Stadt während der Karnevalszeit und noch viel wichtiger, es kann geschunkelt werden. Und dafür ist Köln, dank seinem Karneval, bekannt. Also wird das Publikum mal eben kurz aufgefordert sich bei seinen Nachbarn einzuhaken und schon wird losgeschunkelt. Und mitgesungen natürlich auch. Aber das ist bei allen Liedern so.

Was will man als Fan auch mehr, als wenn man merkt, dass die Band auf der Bühne hat Spaß mit dem was sie macht und das mit dem Publikum teilt und das Publikum gibt eine super Stimmung zurück und jeder ist am Ende glücklich?

Ich selber bin am Ende der Show mit einem breiten Lächeln, einem ordentlichen Ohrwurm und ziemlich fertig in mein Bett gefallen.

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Oktober 2016: Symphonic Metal Band „Delain“ in Köln

„Delain“ ist eine Band, die ich über eine Freundin kennen gelernt habe. 2015 war ich das erste Mal auf einem Konzert von „Delain“. Die Band ist durchaus eine Metalband, aber mit Einflüssen klassischer Musik, was den „harten Ton“, dem man der Metal-Stilrichtung nachsagt, auflockert und nicht mehr ganz so hart klingen lässt.

Mit Frontfrau Charlotte Wessels hat „Delain“ zudem noch eine erstklassige Sängerin und die Texte gehen unter die Haut. Aber nichts desto trotz konnte auch hier das Tanzbein oder eher der Kopf geschwungen werden.

Eine tolle Show, ein toller Abend und gerne wieder. =^)

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November 2016: „Feuerschwanz“ in Köln

Wenn ich an das Konzert zurückdenke, muss ich immer breit grinsen. Wer einen schrägen Humor hat und sich selber und das Leben auf die Palme nehmen kann, der ist bei Feuerschwanz genau richtig. Man merkte einfach, dass die Band ihren Spaß auf der Bühne hatte und das Publikum hat sie dafür gefeiert. Bei einigen Liedern mussten wir selber aktiv werden. Da wurde kurzerhand mal eben ein ganzes Lied lang gerudert oder (irgendwie wieder typisch für Köln) ein ganzes Lied lang in einer bestimmten Reihenfolge geschunkelt. Ich muss ehrlich gestehen, ich hatte die beiden nächsten Tage ordentlichen Muskelkater in der Bauchmuskulatur. X^D

Nichtsdestotrotz war es ein super Konzert mit einer super Stimmung und am Ende gab es auch noch Autogramme. =^D

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Dezember 2016: „Eisheilige Nacht“ in Potsdam

Mein musikalischer Rückblick 2016 endet mit dem Besuch der „Eisheiligen Nacht“ in Potsdam. Freunde von mir wohnen dort in der Gegend und als sich im Sommer durch Zufall herausgestellt hat, dass wir so ziemlich ähnlichen Musikgeschmack haben, war klar, um Silvester rum geht es nach Potsdam.

Gastgeber der „Eisheiligen Nacht“ ist „Subway to Sally“. Die Band hatte dieses Jahr als Gastbands „Vroudenspil“ (ausgesprochen „Freudenspiel“, der Stil ist eine Mischung aus Folk-Rock und Mittelalterlicher Musik), „Lord of the Lost“ (Stilmischung aus überwiegend Dark Rock mit Einflüssen des Metal) und als letzte Band „Eluveitie“ (ausgesprochen „elveiti“, Stilrichtung ist überwiegend der „Celtic Metal“) eingeladen.

„Vroudenspil“ kannte ich zu dem Zeitpunkt bereits, da sie im November als Vorband von „Feuerschwanz“ gespielt haben. „Lord of the Lost“ war neu für mich. Und ich muss zugeben, dass „Eluveitie“ nicht unbedingt zu den Bands zählt, die ich gerne höre. Aber bei „Subway to Sally“ ging die Post dann richtig ab. Es wurde getanzt und die Haarewurden wild durch die Luft geschleudert (mein Nacken hat sich die nächsten beiden Tage darüber beschwert, aber das war es wert ^^). Der Abend war alles in allem wirklich gelungen. Am ehesten wird mir aber wohl das letzte Lied in Erinnerung bleiben, als alle Bands noch einmal auf die Bühne kamen als „Superman“ oder „Captain America“ und andere bekannte Charaktere verkleidet und zu dem Lied „Julia und die Räuber“ richtig Party machten. Am Ende fertig und erledigt, aber glücklich, ging es ins Bett.

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Damit endet mein musikalischer Rückblick des Jahres 2016 auch schon wieder…

Ich entschuldige mich für die schlechte Qualität einiger Bilder (sind leider nur mit einer Handykamera aufgenommen).

Für 2017 ist auch schon ein bisschen was bezüglich Konzerten und Festivals geplant, jedoch ergibt sich das meiste sehr spontan.

Welche Konzerte habt Ihr 2016 so alle besucht oder was waren für Euch besondere musikalische Highlights?

Musikalische Grüße und ein tolles Jahr 2017 wünscht Euch

Annika Gruhn

Musikalische Vielfalt am Hochofen

Liebe Leser,

nur noch Kulisse ist die Industrie, wenn an diesem Wochenende wieder das „Traumzeit“-Festival im Landschaftpark Nord in Duisburg stattfindet. Aber was für eine!

 

Abends taucht eine Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park das alte Hüttenwerk in bunte Farben. © Horst Zielske

Abends taucht eine Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park das Hüttenwerk in bunte Farben.
© Horst Zielske

August Thyssen baute 1901 das Hochofenwerk mit insgesamt fünf Hochöfen. Bis zur Stillegung des Werks 1985 wurde auf dem Gelände Roheisen produziert, als Vorprodukt für die Weiterverarbeitung in den Stahlwerken von Thyssen. 1988 erwarb das Land NRW die Industriebrache von über 200 Hektar und machte das Hüttenwerk zum Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA). Für das Gelände wurde im Rahmen der IBA eine neue Nutzung erdacht: von 1990 bis 1999 entstand rund um das alte Hüttenwerk ein Kultur-, Natur- und Freizeitpark. Hochofen 5 wurde zum Beispiel für die Besucher geöffnet und heute kann man über eine eiserne Treppe hinaufgehen zu einer Aussichtsplattform. Der Weg lohnt sich. Die Kraftzentrale und der Gebläsehallenkomplex wurden saniert und zu multifunktionalen Veranstaltungsorten umgebaut. Die Giesshalle erhielt eine Tribüne und ein Dach, im Sommer findet dort ein Open-Air-Kino statt.

Und an diesem Wochenende auch das „Traumzeit“-Festival. Entstanden 1997 als stilistisch offenes Musikfest mit den Schwerpunkten Jazz und Weltmusik hat es sich bis heute zu einem Festival für Popmusik im weiteren Sinn entwickelt. Geblieben ist die Grenzüberschreitung der Stile innerhalb des Programms, jenseits des Mainstreams. Programmmacher Marcus Kalbitzer erklärt: „Unser Angebot ist geschmackvolle Popmusik in all ihren Facetten, aber immer mit Ecken und Kanten.“ So vereint das Line-Up in diesem Jahr beispielsweise Hip Hop von „Fünf Sterne Deluxe“, ursprünglichen Indierock von „Dinosaur Jr.“, Psychodelisches von „Goat“, Synthiepop von „Air“ und deutsche Texte von „Tocotronic“.

Hört sich doch gut an, oder? Also, ich bin da – und laufe hoffentlich zwischen Gebläsehalle, Gasometer, Hochhofen und Gießhalle einer Kollegin über den Weg.

Beste Grüße
Nina Krüger

Kennt Ihr die Giraffenaffen?

Liebe Leser,

meine kleine Tochter liebt Musik, wie fast jedes Kind. Bei uns zu Hause laufen gerade die Affen durch die Wohnung… und zwar die Giraffenaffen. Die Giraffenaffen sind z.B. Tim Bendzko, Lena Meyer-Landrut, Chulcha Candela, Beatrice Egli und viele mehr. Sie alle modernisieren altbekannte Kinderlieder und sorgen dafür, dass ich auch gerne Kinderlieder höre. Ich erwische mich dabei, wie ich nun mit Cassandra im Wohnzimmer spiele und die Lieder laut mitsinge, während sie mit ganzem Körpereinsatz dazu „tanzt“.
Ihr Lieblingslied ist momentan von Beatrice Egli „Brüderchen komm tanz mit mir“

Mein persönlicher Ohrwurm ist zur Zeit „Giraffenaffenzeit“ von Danyiom. Er ist der Sieger 2014 von „The Voice Kids“ und hat eine wirklich tolle Stimme!

Falls Euch die beiden Lieder auch gefallen haben, könnt Ihr die CDs natürlich auch bei uns ausleihen.

Beste Grüßen
Nora Heisterkamp

Bochum Total

Liebe Leser,

habt Ihr schon einmal von Bochum Total gehört?
Mitte Mai habe ich über Festivals berichtet, die ich diesen Sommer besuchen werde.
Heute möchte ich Euch ein sogenanntes „Umsonst-und-Draußen-Festival“ vorstellen, das heute beginnt.

 

Bochum Total gibt es bereits seit 30 Jahren und gehört mittlerweile zu den größten kostenlosen Musikveranstaltungen Europas.
Im Bermuda-Dreieck, DEM Kneipenviertel in Bochum, findet es seit 1986 statt.
Dort gibt es drei Open-Air-Bühnen, sowie eine in der Bermudahalle „Riff„.
Ich bin 2013 das erste Mal dabei gewesen und nehme jedes Jahr teil, wenn ich im Lande bin. 🙂

Was mir dabei besonders gut gefällt, ist die Organisation.
Glasflaschen sind in der Innenstadt an den 4 Tagen verboten, sonst darf man alles an Getränken mitnehmen.
Es gibt Essens-Buden mit allem, was das Herz begehrt.
Die Bands sind zum Teil etwas bekannter oder Newcomer, die sich gerade auf dem aufsteigenden Ast befinden. 😉
Wenn man Zeit hat und sich gerade keinen bestimmten Künstler angucken möchte, kann man sich spontan entscheiden, wen man sich anguckt.
Da das Ganze kostenlos ist, kann man so tolle, neue Musik entdecken.

Dieses Jahr treten unter anderem auf*:

Tonbandgerät, Rantanplan, The Secnd, The Atrium, Käpt`n Moby, Jonah, Jo Hartmann, King Automatic, Phrasenmäher, Liptease, Twin Atlantic, Boppin`B, The Toasters, Marla Blumenblatt, Firkin, The Atrium, Trümmer, InLegend, Amsterdamn, Susanne Blech, Exilia, Ivan & die Kremlkrauts, Banda Senderos, Katrins Gitarre, Sorgenkind, Karate Andi, Olympique, Django S., Graham Candy, Kensington, The Prosecution, Shoshin, Kapelle Petra, Antinea Flamenco, Nbraska, Mira Boom, LOT, Radio Havanna, Jaimi Faulkner, Red City Radio, Benjrose, Joris, Pamela Falcon und Cheap Tobacco, The Life Tonight, Abramowicz, Gastone, La Confianza, Leitkegel, 2nd District, The Tourist

*Bands, die ich mir angucken möchte, sind fett markiert.
Da es dieses Wochenende unfassbar warm werden wird, ist es wichtig, genügend Wasser zu trinken, zu essen und sich einzucremen!
Vielleicht weiß der ein oder andere nun, was er am Wochenende machen möchte, wenn man nicht gerade damit zutun hat, sich abzukühlen. 😉

 

Beste Grüße

Franziska Böbber

#PositivChallenge

Liebe Leser,

habt Ihr schon einmal von der #PositivChallenge gehört?

So manch einer wurde ja vielleicht schon von anderen Teilnehmern nominiert, für die anderen erkläre ich es kurz: Man soll eine Woche lang jeden Tag 3 positive Dinge posten. Wer mag, kann auch pro Tag eine Person aufzufordern, dort mitzumachen. Vor 2 Wochen war ich ebenfalls von der Partie. Meiner Meinung nach ist das eine super Sache, da es wichtig ist sich vor Augen zu führen, dass es am Ende des Tages immer etwas Positives zu berichten gibt. 🙂

Wir alle wissen (auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen), dass unser Weilen auf Erden nicht von endloser Dauer ist. Umso bedeutender, die Zeit, die wir haben dürfen zu genießen, auf welche Weise es einem halt am besten tut.

Ich kann euch ja mal von meinen Highlights berichten, vielleicht versteht Ihr dann, was ich meine:

– Nach einem stressigen Arbeitstag habe ich mich mit Kolleginnen zum Sushi essen und quatschen getroffen. Es hilft mir sehr, nach Feierabend etwas anderes als die eigenen vier Wände zu sehen und einfach mal mit lieben Menschen zu quatschen. ^_^

– Was ich mir außerdem jeden Tag versuche vor Augen zu führen, wie toll es ist, in einer richtigen Wohnung zu leben. Da die Zusage für meine Arbeitsstelle für mich sehr spontan kam, habe ich die ersten 3 Monate auf 20 qm gelebt. Nun habe ich endlich meine eigenen vier Wände und bin total dankbar! Ein richtiges Bett, Schränke, in denen man mehr als 2 Töpfe unterbringen kann und Wände, die man hübsch dekorieren kann. 🙂

– Wenn man morgens noch etwas verschlafen im Bus auf dem Weg zur Arbeit sitzt, Musik in den Ohren hat und die Sonne scheint, das erfreut mein Herz!

Egal, wie blöd der Tag gelaufen ist und wie stressig die Arbeit ist, am Ende des Tages kann man sich zumindest auf den Feierabend, liebe Menschen oder schlichtweg die Couch zum Beine hochlegen freuen!

Auch wenn das Leben nicht immer einfach ist, es lohnt sich trotzdem!

Es gibt so viel Tolles auf der Welt zu entdecken, sei es Musik, Literatur, Serien, Filme, Menschen, kulinarische Genüsse, Orte & Erlebnisse & unvergessbare Momente.

 

Ich hoffe, Ihr versteht, was ich euch mit meinen Zeilen nahelegen wollte und füge zum Abschluss noch ein Lied von Casper ein, singt er doch so schön: „Der Sinn des Lebens ist leben“.

 

Beste Grüße,

Franziska Böbber

 

 

 

Ein ganz privater Abend mit „Eliza and the Bear“

Liebe Leser und Musik-Fans!

Heute möchte ich euch gerne eine tolle Band ans Herz und ans Ohr legen: Eliza and the Bear

Für mich gibt es fast nichts schöneres als Musik zu hören. Ob zu Hause auf der Couch, unterwegs in der Bahn oder auf einem Konzert. Und dabei schaue ich nicht nur auf zu den „großen“ Künstlern, sondern bin immer auf der Suche nach den „noch kleinen“ Bands, den Newcomern. Und seit ich ein Großstadtkind bin und in Köln lebe, habe ich fast jeden Tag die Möglichkeit, mir eine dieser Bands irgendwo in einer urigen Kneipe anzuhören.

So auch vor ein paar Wochen. Auf einer Internetseite mit Veranstaltungstipps habe ich gelesen, dass „Eliza and the Bear“ in meiner Lieblingskneipe in Köln spielen sollten. Bis dahin kannte ich die Band nicht, aber ein, zwei Songs, die ich mir daraufhin angehört habe, waren Grund genug, um Karten für den Abend zu kaufen.

Kaum dort angekommen und was zum Trinken bestellt, stellt man fest, dass die Jungs, die neben einem an der Bar sitzen, die Band ist. Ganz locker und ohne Star-Allüren sitzen sie da und trinken ihr Bierchen vor dem Auftritt. Schon da waren sie mir total sympathisch. Umso besser wurde es dann, als es wenig später in dem sogenannten „Theater“ der Kneipe mit dem Konzert losging. Ein kleiner Raum, mit niedriger Bühne und ca. 40 Besuchern. Aber gerade diese kleinen, bescheidenen Konzerte sind oft besser, als die in der großen Hallen mit tausenden von Leuten, wo man von der Band auch nicht immer viel sieht. Hier hatte man das Gefühl, die Band ewig zu kennen und mit den anderen, wenigen Besuchern war das alles total persönlich und ganz entspannt. Mit ihren selbst komponierten Songs und handgemachten Sounds, die bei „Eliza and the Bear“, aus Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard und Tropmpete entstehen, haben sie alle mitgerissen und wohl nicht mit einer verlangten Zugabe gerechnet. Dafür mussten sie dann einen Song spielen, den sie uns bereits vorgestellt hatten. Und nicht nur das, sondern auch der Smalltalk der danach an ihren Merchendise-Stand zustande gekommen war, machte die Jungs so sympathisch. Und macht für mich eine neue, „kleine“ Band zu einer von den ganz „Großen“.

Beste Grüße,

Roxana Wall