Schlagwort-Archive: Lesung

Lesung mit Wundertüteneffekt

Liebe Leser,

habt Ihr schonmal von 1Live Klubbing gehört?

Sonntags von 18 bis 21 Uhr strahlt der Radiosender eine Lesung aus, die nachmittags aufgezeichnet wurde. Der Eintritt ist frei, man muss sich lediglich online per Formular anmelden und landet dann automatisch auf die Gästeliste.

Die Namensliste vergangener Veranstaltungen liest sich gut:
-Muff-Potter Frontmann Nagel
-Rebecca Martins
-Westbam
-und und und…
2011 hatte ich so auch die Möglichkeit, meinen absoluten Lieblingsautor Benedict Wells live zu erleben.

Am siebten Juni, also Sonntag vor zwei Wochen, war es nach langer Zeit für meine Kollegin und mich mal wieder so weit und wir machten uns auf den Weg nach Köln.
Von Julia Wolf hatten wir beide noch nichts gelesen, doch klang die Beschreibung ihres Debütromanes  sehr packend..
15:30 Uhr war der Einlass und eine halbe Stunde später sollte es mit der Lesung beginnen.
Nachdem unsere Namen von der Liste abgehakt wurden, konnte man sich noch Getränke oder Knabbereien an der hauseigenen Bar genehmigen.

IMG-20150607-03432
Die Vorstellung von „Alles ist jetzt“ hat uns beiden überaus gut gefallen.
Julia Wolf hat Wort für Wort und Satz für Satz gefeilt und den Text so ungemein verdichtet.
Mich hat die Autorin, die vorher Texte für Theater, Film und Radio geschrieben hat, mit ihrer Sprache sehr beeindruckt.

Ich habe mir jetzt vorgenommen, öfters bei dieser Veranstaltungsreihe dabei zu sein.
Besonders gefällt mir daran, dass man so auch Romane oder Autoren entdecken kann, die einem unter Umständen nicht ins Auge gefallen wären.
Für alle Literaturliebhaber, aber auch Lesemuffel spreche ich hiermit eine eindeutige Empfehlung für Klubbing aus! 😉

 

Beste Grüße
Franziska Böbber

 

Werbeanzeigen

Der bundesweite Vorlesetag

Liebe Leser,

bereits seit 11 Jahren gibt es den „Bundesweite Vorlesetag“. Unter dem Motto „Wir lesen vor“ wurde er 2004 von DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung ins Leben gerufen. Und wir in Hilden waren von Beginn an dabei! Am 21.11. ist es wieder soweit. In Hilden wird vorgelesen!

vorlesetag_logo_2x

Was ist das Ziel des Vorlesetages? Warum wurde er ins Leben gerufen?
„Der Bundesweite Vorlesetag setzt ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen“ ist auf www.vorlesetag.de zu lesen.

Wer in Hilden eignet sich besser, diesen Tag zu organisieren als die Stadtbücherei? Das dachten wir auch 2004 und haben alle Kitas, Schulen und viele weitere Institutionen angeschrieben. Viele meldeten sich Jahr für Jahr und ermöglichten vielen Kindern außergewöhnliche Vorlesemomente. Aber auch die Vorlesepaten haben Spaß. Es gibt Paten, die nun bereits zum 11. Mal vorlesen!

Vorleseorte sind zumeist Schulen und Kitas. Aber auch im Hildener Puppentheater, unterschiedlichen Buchhandlungen, Moscheen, in verschiedenen Altenwohnheimen usw. wurde in den vergangenen Jahren gelesen.

Wir freuen uns immer sehr, dass an dem Tag selbst ein „Prominenter“ bei uns vorbeischaut. In diesem Jahr ist es Bürgermeisterin Birgit Alkenings, die einer zweiten Klasse der Astrid-Lindgren-Schule vorlesen wird. Oft gab es auch Autorenlesungen an diesem Tag. Oliver Pautsch aus Hilden hat schon am Vorlesetag bei uns gelesen und im letzten Jahr hat uns „Coolman“ besucht.

Mittlerweile melden sich so viele potentielle Vorlesepaten, dass wir seit ein paar Jahren Probleme haben, alle „unterzubringen“. Das tut uns immer sehr leid. Aber viele haben einen bestimmten Wunsch-Vorleseort, der nicht erfüllt werden kann oder die Uhrzeit passt nicht … ach, da gibt es die unterschiedlichsten Gründe. Auch die Kitas und Schulen haben enge Zeitpläne und viele Projekte oder organisieren selbst eine Vorleseaktion – was wir natürlich toll finden. Hauptsache, es wird gelesen.

6 Tage vor dem 21.11. sind nun an 24 unterschiedlichen Vorleseorten in Hilden Lesungen aller Art geplant. Das kann sich noch ändern, wie die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen 🙂

Auf diesem Wege möchten sich Iris Bollwerk und ich bei allen Einrichtungen und Vorlesern bedanken, die mitmachen und bei denen, bei denen wir zwei Mal nachgefragt haben, ob sie auch wirklich keinen Vorlesepaten brauchen… wir sind hartnäckig!

Allen Hildener Kindern einen tollen Vorlesetag wünscht

Nadine Reinhold

Aus der Zeit gefallen mit goldenem Faden – Holly-Jane Rahlens liest

Liebe Leser,

dass man manchmal, wenn man in einer Bücherei arbeitet, über Bücher stolpert, wird Euch jetzt wohl nicht überraschen. Neulich begegnete mir beim Einstellen in der Romanabteilung das Buch „Everlasting – Der Mann, der aus der Zeit fiel“. Das pinke Cover fiel mir sofort ins Auge.

Cover EverlastingDer Klappentext klang vielversprechend. Hier ein Auszug:
„[…] Stell dir vor, du verliebst dich. Stell dir vor, sie erwidert deine Liebe. Aber in deiner Welt gibt es keine Liebe. Und auch kein Ich. Wie sagst du ‘Ich liebe dich”?

Stell dir vor, sie ist 250 Jahre vor dir geboren – und ihre Welt ist dem Untergang geweiht.
Setzt du dein Leben für sie aufs Spiel?

Man schreibt das Jahr 2264. Gefühle sind unerwünscht, die Liebe ist ausgestorben. […] Der junge Historiker und Sprachwissenschaftler Finn Nordstrom, Spezialist für die inzwischen tote Sprache Deutsch, erhält den Auftrag, die 250 Jahre alten Tagebücher eines jungen Mädchens aus dem Berlin des 21. Jahrhunderts zu übersetzen. […]
Schließlich soll Finn in einem Virtual-Reality-Spiel in der Zeit zurückreisen, um das Mädchen zu treffen. […] Bald muss Finn sich entscheiden –  für die Liebe oder für die Zukunft…“

Ich habe es also mitgenommen und wurde nicht enttäuscht. Holly-Jane Rahlens erzählt hier eine außergewöhnliche Liebesgeschichte und entwickelt ein glaubhaftes Zukunftsszenario. Die Geschichte enthält einige überraschende Wendungen und zeichnet sich durch eine klare Sprache aus.
Ich hatte das Buch im Nu durchgelesen und war sehr begeistert.
Hier findet Ihr eine Leseprobe.

Und nur wenige Tage später entdeckte ich, dass die Autorin Holly-Jane Rahlens am 15.05. bei uns lesen wird.
Aus „Everlasting“ liest sie vormittags vor einer geschlossenen Gruppe Hildener Oberstufenschüler.
Am Nachmittag um 16:00 Uhr liest sie für Kinder ab 9 aus „Stella Menzel und der goldene Faden“. Der Eintritt ist frei.

„Everlasting“ hat mir sehr gefallen und auch die Geschichte von Stella Menzel klingt spannend (auch davon gibt es eine Leseprobe).
Deswegen freue ich mich sehr auf die Lesung.

Beste Grüße,

Nathalie Funda

Nachts durchlesen, weil das Buch so spannend ist

Liebe Leserinnen,

ja, liebe Leser, Ihr lest richtig. Dieser Blogbeitrag ist speziell für Frauen. Also: Lest besser nicht weiter. Oder falls doch: Beschwert Euch nicht, denn ich habe Euch vorgewarnt 😉

Ich bin eine leidenschaftliche Leserin. Zu Schulzeiten habe ich mir den Wecker 30 Minuten früher gestellt, um vor dem Aufstehen schon lesen zu können. Echt wahr. Nun, das mache ich heute nicht mehr, sondern bin froh um jede Minute, die ich länger schlafen kann. Man wird halt älter …

Aber kürzlich ist es mir tatsächlich passiert, dass ich bis 5 Uhr nachts gelesen habe. Schade nur, dass der Wecker bereits um 8 Uhr wieder klingelte. Welches Buch das geschafft hat? Es heißt „Kirschroter Sommer“ von Carina Bartsch.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Carina Bartsch kennt Ihr nicht und der Buchtitel sagt Euch auch nichts? Macht nichts, so erging es mir vorher auch. Da ich bei uns im Team für die Erwachsenenveranstaltungen zuständig bin, bat ich vor einiger Zeit alle Kolleginnen, mir Autorennamen für Lesungen zu nennen. Diese wollte ich kontaktieren und herausfinden, ob eine Autorenlesung für uns möglich ist.

Eine Kollegin schlug Carina Bartsch vor, die im Internet bekannt sei. Da ich von dieser Autorin noch nichts kannte, bestellte ich als zuständige Lektorin ihre beiden Romane „Kirschroter Sommer“ und die Fortsetzung „Türkisgrüner Winter“. Mit „Kirschroter Sommer“ startete ich an einem Sonntagabend um 23 Uhr und endete am Montagmorgen um 5 Uhr. Warum?

Der Plot dieses Romans greift das ewige Thema „Sie lieben sich, aber bekommen sich nicht“ auf. Protagonisten sind die 23-jährige Emely und der 24-jährige Elyas, die sich seit Kindesbeinen an kennen. Zwar sind sie schon als Jugendliche ineinander verliebt, aber das Schicksal funkt böse dazwischen. So sehen sie sich 7 Jahre lang nicht, können sich nicht leiden, als sie sich wieder begegnen und doch ist da was zwischen ihnen.

Carina Bartsch beschreibt das alles so gefühlvoll, dass ich das Buch nicht zur Seite legen konnte. Und weil zwischen Emely und Elyas alles so kompliziert ist, gibt es auch noch eine Fortsetzung, nämlich „Türkisgrüner Winter“. Nachdem ich auch dieses Buch verschlungen habe, war ich glücklich und traurig gleichermaßen. Glücklich, weil …. darf ich jetzt hier nicht verraten …. und traurig, weil es keine weitere Fortsetzung gibt (könnt Ihr auf der Homepage von Carina Bartsch nachlesen http://carinabartsch.de/news).

Sollte Euch also mal wieder nach richtig viel Herz & Schmerz sein, dann müsst Ihr die Bücher lesen! Eine Leseprobe findet Ihr unter http://carinabartsch.de/wp-content/plugins/page-flip-image-gallery/popup.php?book_id=4.

Doch leider weiß ich nun immer noch nicht, ob wir die Autorin zu einer Lesung einladen sollen. Ist sie im Netz wirklich so bekannt und ihre Bücher beliebt, dass wir damit das Haus voll bekommen? Was meint Ihr?

Beste Grüße
Claudia Büchel

Coolman zu Besuch in der Stadtbücherei!

Liebe Kinder,

ihr habt laaange warten müssen, aber am 15. November 2013 ist es endlich soweit. Coolman und Kai besuchen die Stadtbücherei Hilden! Vormittags werden bereits zwei fünfte Klassen von Hildener Schulen die beiden kennenlernen. Und um 16.00 Uhr sind alle Hildener Kinder ab 9 Jahren eingeladen, in der Stadtbücherei Hilden am Nove-Mesto-Platz den Abenteuern von Kai und Coolman zu lauschen. Es wird nicht nur vorgelesen und erzählt, sondern auch gezeichnet!Und das Beste: Der Eintritt ist frei!

Hier seht ihr Coolman:

Coolman

Coolman

Wenn Ihr schon einen der sieben Comic-Romane gelesen habt, wisst Ihr, was los ist. Für alle, die bisher noch keine Gelegenheit hatten, hier ganz kurz, um was es geht: Kai ist ein ganz normaler Junge, der immer von Coolman begleitet wird. Nur er kann Coolman sehen, und das macht es nicht gerade leichter. Vor allem, weil Coolman Kai Ratschläge gibt, die gerne in einer Katastrophe enden. In den Büchern gibt es ganz viele lustige Zeichnungen im Comic-Stil von Heribert Schulmeyer.

Kai und Coolman

Kai und Coolman

Geschrieben werden die Bücher von Rüdiger Bertram aus Köln. Rüdiger Bertram wurde 1967 in Ratingen geboren. Er studierte Geschichte, Volkswirtschaft und Germanistik und arbeitet als freier Journalist und Schriftsteller. Er schreibt satirische Kurzgeschichten, Drehbücher und Konzepte für Film und Fernsehen, vor allem für Komödien und Sitcoms, und hat bereits einige erfolgreiche Kinderbücher veröffentlicht, zum Teil mit Illustrationen von Heribert Schulmeyer.

Die Zeichnungen sind von Heribert Schulmeyer, 1954 geboren, der schon als Kind Freude am Zeichnen von Comics fand, das er es bis heute mit Ausdauer betreibt. Er studierte freie Graphik und Illustration an der Kölner Werkschule, machte sich einen Namen mit Comics für Erwachsene und illustriert sehr erfolgreich Kinderbücher. Heribert Schulmeyer arbeitet u.a. auch für die beliebte „Sendung mit der Maus“ des WDR.

Und so sehen die beiden aus: Rüdiger Bertram & Heribert Schulmeyer

Wie bereits erwähnt: bereits sieben Bücher mit lustigen und chaotischen Abenteuern gibt es von Kai und Coolman, dazu auch CDs. Weitere Infos gibt es auf der Homepage zu entdecken.

Und jetzt müsst ihr nur noch folgendes machen: Kommt in die Stadtbücherei am Freitag, 15. November 2013 um 16.00 Uhr. Das Team der Bücherei und auch Kai und Coolman freuen sich auf Euch!

Beste Grüße

Nadine Reinhold

Ralf Isaus neues Phantagon: Die Masken des Morpheus

Liebe Leser,

auf die Frage nach meinem Lieblingsautor habe ich schon immer geantwortet, dass es da eine lange Liste gibt. Aber seit über zehn Jahren gehört Ralf Isau dazu.

Das erste seiner Bücher las ich auf Empfehlung einer Klassenkameradin aus dem Deutschunterricht: Der Kreis der Dämmerung – Teil 1.
Auch die folgenden drei Teile habe ich im Nu verschlungen und danach jedes andere Buch von Isau, das mir in die Hände kam.

Ralf Isau hat bereits über 35 Romane veröffentlicht, die ich zum größten Teil auch gelesen habe.
Das Besondere an seinen Werken ist, dass es ihm gelingt, auch völlig unterschiedliche Geschichten in einem Universum geschehen zu lassen. Er selbst hat dafür den Begriff Phantaversum geprägt.
Das bedeutet unter anderem, dass es zwischen seinen vielfältigen Romanen Querverbindungen gibt. Beispielsweise taucht die Hauptfigur aus der einen Geschichte als Nebenfigur im Hintergrund einer völlig anderen Geschichte auf. Manchmal gibt es auch nur ganz kleine Hinweise, die nur für die Leser zu erkennen sind, die sich in Isaus Phantaversum schon auskennen.
Mir persönlich macht es einen riesigen Spaß, in seinen Büchern „alte Bekannte“ aus den früheren Werken zu finden und Zusammenhänge zu entdecken.

Isau begann als Schriftsteller für Kinder und Jugendliche, hat aber mittlerweile auch schon einige spannende Romane für Erwachsene geschrieben.
Nichtsdestotrotz können alle seine Werke natürlich auch von Erwachsenen gelesen werden, die Spaß am Entdecken eines ganzen Phantaversums haben.
Er selbst bezeichnet seine Werke als Phantagone, also als „Romane, in dem jeder Leser eine andere Mischung verschiedener literarischer Formen oder Gattungen (Genres) erblickt“.
Die meisten Werke zeichnen sich durch fantastische Elemente aus, die mal mehr, mal weniger im Vordergrund der Geschichte stehen. Außerdem verknüpft er glaubhaft historische Ereignisse mit der fiktiven Handlung.

Zu meinen Lieblingsbüchern von Isau gehören die oben erwähnte Tetralogie Der Kreis der Dämmerung und Die unsichtbare Pyramide.
Viele spannende Informationen über Isaus Romane und deren Entstehung findet Ihr auf seiner Homepage:  http://www.isau.de

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass ich mich wahnsinnig gefreut habe, dass Ralf Isau sein neues Buch „Die Masken des Morpheus“ in der Stadtbücherei vorstellen wird.

Die Masken des Morpheus - Ralf Isau

Die Masken des Morpheus – Ralf Isau

Der Roman spielt in London im Jahre 1793. „Arian Pratt, Akrobat, Illusionist und Zirkusstar, kann es kaum fassen, als er sich während einer Vorstellung plötzlich im Körper eines geheimnisvollen Fremden wiederfindet – und dieser in seinem! Arian nimmt die Verfolgung auf – und wird selbst zum Gejagten. Doch der Junge lässt sich nicht einschüchtern: Er will wissen, wer hinter dem mysteriösen Tausch steckt – und er möchte seinen Körper zurück! Zusammen mit der jungen Mira macht er sich auf eine abenteuerliche Reise und kommt einem grausamen Geheimnis auf die Spur.“

Ralf Isau kommt am Dienstag, 12. November um 19.30 Uhr in die Stadtbücherei. Der Eintritt zur Lesung beträgt 5 Euro (nur Abendkasse, 2,50 Euro mit Itter-Pass). Die Veranstaltung ist eingebunden in die November-Festwoche anlässlich des 100. Geburtstages der Stadtbücherei.

Ich werde auf jeden Fall da sein! Ihr auch?

Beste Grüße,

Nathalie Funda

Ich bleib so scheiße wie ich bin – Lesung mit Rebecca Niazi-Shahabi am 08.03.13

Liebe Leser,

ja, der Titel „Ich bleib so scheiße wie ich bin“ von Rebecca Niazi-Shahabi ist durchaus provokant. Vielleicht haben wir uns deshalb ziemlich spontan entschieden, genau diese Autorin zu einer Lesung einzuladen 🙂 Rebecca Niazi-Shahabi stammt aus einer deutsch-israelisch-iranischen Familie und lebt in Berlin. Dort hält die Autorin Seminare zum Thema Charisma und arbeitet als Journalistin und Werbetexterin.

Rebecca Niazi-ShahabiWenn man sich im Internet auf die Suche macht und schaut, was Niazi-Shahabi bisher so alles veröffentlich hat, findet man viele interessante Interviews, Buchlinks und Videos.

Besonders spannend fand ich ein Interview in der Zeitschrift „Brigitte“, welches anlässlich ihres Buches „Bündnispartner gesucht 2009 veröffentlicht wurde. Für dieses Buch hat sie ein ungewöhnliches Experiment gewagt: „Ein Jahr lang testete sie mit vollem Einsatz Parteien auf ihre Tauglichkeit als Kontaktbörse – in Ortsgruppen und Bezirksvereinen, auf V­eranstaltungen und Partys. Die Berlinerin wollte wissen, in welcher Partei es die interessantesten Männer gibt.“ Auf die Idee muss man erst einmal kommen.

Im April 2011 erschien „Nett ist die kleine Schwester von Scheiße“. In diesem Buch untersuchte sie unter anderem, wie Charm und Charisma auf Menschen wirken. In dem dazu veröffentlichten Youtube-Video lernt man, dass die Berlinerin Zitate gekennzeichnet (und gefälscht) hat, denn: „sie ist ja nicht doof“!

Niazi_Buchcover„Ich bleib so scheiße wie ich bin“ ist erst im Januar 2013 erschienen und die Bewertungen im Internet sind durchweg positiv. Viele sind überrascht, dass ein Buch mit einem solch provokanten Titel doch handfestes zu bieten hat. So schreibt Amazon-Rezensentin Susanne Preusker SP folgendes: „Ich bleib so Scheiße wie ich bin“ – wem, um Himmels Willen, sollte man zum Kauf eines Buches mit derart schrägem Titel raten? Nun – zum Beispiel Menschen, die Humor haben und in der Lage sind, auch mal herzlich über sich selber zu lachen. Oder solchen, denen Sätze wie „Ich muss erst mal zu mir selber finden.“ … schon seit Jahren aus dem Halse hängen. Und zwar meilenweit. Oder Leuten, die wirklich keine Energie mehr für beständige Selbstoptimierung und für das Schreitern an derselben aufzubringen bereit sind. … Frau Niazi-Shahabi ist es gelungen, gleichermaßen provokant, launig und intelligent die alte Botschaft des „Ich bin okay“ zu entstauben und mit neuen Argumenten versehen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Und das hat sie wirklich gut und äußerst unterhaltsam gemacht. Mit minimalem Aufwand in Form von zu investierenden knapp 10 Euro und einigen Stunden aufzubringender Lesezeit lässt sich so ein maximaler Nutzen erzielen: Man fühlt sich einfach großartig!“

Der Piper Verlag schreibt folgendes über das Buch: „Beim Versuch, schlanker, schlauer und schöner zu werden mal wieder gescheitert? Den Traumjob knapp verpasst? Egal, denn wer hat eigentlich behauptet, dass Glücklichsein der Normalzustand ist? »Ich bleib so scheiße, wie ich bin« macht Schluss mit der Selbstoptimierung. Schluss mit der Wahnsinnsidee, dass man das Leben besonders effektiv zu nutzen habe. Besser werden heißt wahnsinnig werden, also: Bleiben Sie dick, faul, jähzornig – und glaubwürdig.“

Wie, und Ihr möchtet Euch auch großartig fühlen? Perfekt! Dann besucht am Freitag, 8. März.2013 die Stadtbücherei Hilden. Bereits am Nachmittag wird es viele tolle Aktionen anläßlich unseres „Beautytags“ geben. Weitere Informationen konntet Ihr ja schon in unserem Blogbeitrag zum Beautytag lesen. Und als krönenden Abschluss lasst Ihr Euch (bereits gestylt und verwöhnt) auch noch großartig von Rebecca Niazi-Shahabi unterhalten. Los geht es um 19:30 Uhr, der Eintritt beträgt € 8,00 (€ 4,00 mit Itterpass) an der Abendkasse. Da der 08.03. auch der Weltfrauentag ist, handelt es sich bei der Lesung um eine Kooperationsveranstaltung von der Stadtbücherei und der Gleichstellungsstelle.

Wenn Ihr das Team der Stadtbücherei am daraufolgenden Tag strahlend und selbstbewußt durch die Bücherei schweben seht, wisst Ihr ja nun, warum!

Tiefenentspannte Grüße

Nadine Reinhold