Schlagwort-Archive: Kinder

Vorbilder

Liebe Leser,

habt Ihr eigentlich ein Vorbild? Als Kinder nehmen wir die Personen aus unserer näheren Umgebung als Vorbild. Dazu gehören natürlich die Eltern, Großeltern, aber auch die älteren Geschwister. Als Jugendliche kommen dann noch prominente Personen als Vorbilder dazu.

Vorbilder sind wichtig. Nur so strengen wir uns immer noch ein kleines bisschen mehr an. Nur mit Vorbildern kommen wir auf die Idee, auch mal was anderes zu versuchen.

Aber wir haben nicht nur Vorbilder. Nein, gleichzeitig sind wir auch welche. Aber leider sind wir nicht immer gute Vorbilder.  Mir als Mama fällt das jetzt besonders auf.

Es gibt ein Zitat von Karl Valentin: Sie brauchen Kinder nicht zu erziehen, sie machen einem sowieso alles nach. (Quelle: Wikipedia)

Dass dieser Satz stimmt, merke ich jeden Tag aufs Neue. Ich muss immer aufpassen, was ich im Beisein meiner Tochter sage oder tue. Sie macht es nach. Sei es aus der Flasche statt aus dem Glas zu trinken. Oder mal ganz faul die Füße auf den Tisch zu legen. Sie kommt zwar gerade mal mit dem äußersten Rand der Zehen auf den Tisch, aber wenn Mama das macht, dann macht Töchterchen das natürlich auch 🙂 .

Aber es gibt leider auch Situationen, die ich nicht selbst beeinflussen kann.

Als Beispiel: Ich stehe mit meiner Tochter an der Ampel. Ich erkläre ihr also, dass wir bei Rot stehen bleiben müssen und erst bei Grün über die Straße gehen dürfen. Soweit macht das jedes Elternteil. Aber dann kommt eine andere Person und geht natürlich bei Rot über die Straße.  Was sage ich nun meinem Kind? Die Person ist doof und weiß es nicht besser? Das macht die Sache ja nun nicht besser.

Auch sieht sie es, wenn andere Personen ihren Müll einfach auf die Straße werfen. Und von mir bekommt sie genau deswegen Ärger und muss den Müll aufheben und in den Papierkorb bringen.

Ich bin ehrlich: ich bin auch bei Rot über die Ampel gelaufen oder quer über die Straße, obwohl 50 Meter weiter ein Fußgängerüberweg ist. Aber sobald ich gesehen habe, dass Kinder in der Nähe sind, habe ich mich an so einfache Regeln gehalten. Meinen Müll habe ich aber noch nie auf die Straße geworfen 🙂 .

Allerdings machen nicht nur Kinder alles nach. Ist Euch z.B. mal aufgefallen, dass wenn im Stau ein Auto über den Seitenstreifen fährt, dass dann  ganz schnell noch einige andere hinterher fahren?

Wir sind Vorbilder. Ob wir das nun wollen oder nicht. Und vielleicht sollte uns das allen viel bewusster werden. Und ganz dringend sollten wir dann auch zusehen, dass wir alle auch Vorbilder sein können. (Jedenfalls wenn wir beobachtet werden könnten 🙂 ).

Beste Grüße,

Melanie Schulz

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100 Jahre Stadtbücherei Hilden – Teil 16

Und heute? Gibt es unter anderem Angebote …

 

… für Kinder

Kinder von sechs Monaten bis zwölf Jahren sind in der Kinderbücherei herzlich willkommen. 2011 hatte die Kinderbücherei 1.365 „Entleiher bis einschließlich zwölf Jahre”.
15.000 Medien umfasst dieser Bereich, wobei der Anteil der Non-Books von Jahr zu Jahr steigt. Das neueste Medium sind beispielsweise die Tiptoi-Bücher mit den Tiptoi-Stiften von Ravensburger, die nie lange im Bestand stehen. Allgemein wird Wert auf eine bunte Mischung gelegt.
Erst 2012 wurde der Kinderbereich neu gestaltet, um den Bedürfnissen der jüngsten Kunden der Stadtbücherei noch mehr gerecht zu werden. So wurde etwa der Kleinkinderbereich vergrößert und mit Spielzeug ausgestattet. Auch wurde die Aufstellung der Sachbücher bearbeitet, so dass Kinder sich besser zurechtfinden.
Neue Möbel und auch ein neuer Teppich wurden angeschafft. Letzterer ist besonders wichtig für die neu eingeführte Veranstaltungsreihe „ABC-Wichtel”, die  für Kinder ab sechs Monaten mit Begleitperson ist. Egal ob Mama, Papa, Oma, Tagesmutter oder Opa: Alle sind eingeladen, „Frühkindliche Leseförderung” in der Bücherei zu erleben. Der Spaß steht im Vordergrund, es wird „gelesen”, gesungen, es gibt Reime und vieles mehr. Durchgeführt werden diese Veranstaltungen von Honorarkräften mit pädagogischem Hintergrund.

Teil 16 - Wichtelplakat
Weiterhin angeboten werden in der Kinderbücherei unter anderem auch noch Vorlesestunden für Fünf- bis Siebenjährige, die oftmals von ehrenamtlichen Vorlesepaten durchgeführt werden, und Autorenlesungen.
Die Stadtbücherei richtet den Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen aus. Neu im Angebot sind „Multimedia-Rucksäcke” für Jungs. Es gibt unterschiedliche Themen (Bauernhof, Piraten, Ritter…) für zwei Altersklassen (4-8 und ab 8 Jahre). Die Rucksäcke sind eben nicht nur mit Büchern gefüllt, sondern mit Medien aller Art: DVDs, CDs, Tiptoi, Wii-Spielen, Puzzles …

 

… für Jugendliche

2005 wurde im Rahmen des Jugendkulturjahres in der Stadtbücherei erstmals ein von der Kinderabteilung unabhängiger Jugendbereich geschaffen. Die „YouBib” bestand aus circa 15 Regalen und war im 1. Obergeschoss angeordnet.
Im Oktober 2009 hat Diplom-Bibliothekarin Nina Bätzgen den Jugendbereich übernommen und mit der Inventur begonnen. Die junge Kollegin entwickelte 2010 mit Hilfe einer Umfrage, die an Hildener Schüler verteilt wurde, ein Raum- und Bestands-Konzept, nach dem eine Jugendabteilung sowohl Freizeitbereich, als auch Lernort für Jugendliche sein sollte. Räumlichkeiten und Medienbestand sollten auf die Informationsbedürfnisse von Zwölf- bis 20jährigen abgestimmt sein.
Das Konzept mit Schaffung eines separaten Bereiches durch die Abtrennung mit Raumteilern, eine einladende Gestaltung durch neues Mobiliar, ansprechende Farben und ausreichend bequemen Sitzmöbeln wurde 2011 im 2. Obergeschoss umgesetzt und mit dem Namen U-Bib eröffnet. Die U-Bib besteht aus einem „Fun-Bereich” mit aktuellen Jugendbüchern, -zeitschriften, – hörbüchern, Games (Nintendo Wii, – Wii-U, -DS, -3DS, PS3, XBOX) und einer XBOX Kinect zum Spielen in der Bücherei.
Außerdem sind drei Internetplätze, WLAN und ein Beamer mit Leinwand vorhanden.

Der Bereich Lernen & Lehren beinhaltet ca. 6.000 Medien für die Schul- und allgemeine Weiterbildung. Eine kleine Bühne eignet sich gut für kleinere Veranstaltungen. Schüler der Jahrgangsstufen 8–10 werden jährlich zum Recherchetraining eingeladen. Die Jugendabteilung ist eine selbstverständliche, attraktive und bildungsunterstützende Einrichtung.

 

Die Broschüre wurde von Christina Görtz erstellt und ist seit März auch in der Stadtbücherei erhältlich. Die Fotos wurden freundlicher Weise vom Stadtarchiv zur Verfügung gestellt.

100 Jahre Stadtbücherei Hilden – Teil 14

Mehr als nur Bücher: Veranstaltungen, Vorlesestunden und vieles mehr …

Jährlich | Einschulungsparty

Jährlich | Einschulungsparty

Juni 2011 | Lesung Miriam Müntefering

Juni 2011 | Lesung Miriam Müntefering

2007 | Erste Einschulungsparty

2007 | Erste Einschulungsparty

2012 | Ankündigungsposter

2012 | Ankündigungsposter

1998 | Veranstaltung für Kinder

1998 | Veranstaltung für Kinder

1989 | Teilnahme an Frauen-Info-Börse in der Stadthalle

1989 | Teilnahme an Frauen-Info-Börse in der Stadthalle

2000 | Veranstaltung für Kinder

2000 | Veranstaltung für Kinder

1962 | Veranstaltung zur 50-Jahr-Feier

1962 | Veranstaltung zur 50-Jahr-Feier

1983 | Malwettbewerb

1983 | Malwettbewerb

 

1990 | Hinweis auf Vorlesestunden

1990 | Hinweis auf Vorlesestunden

März 2012 | Afrikanischer Sprichwörter-Abend

März 2012 | Afrikanischer Sprichwörter-Abend

1991 | Literarischer Trödelmarkt

1991 | Literarischer Trödelmarkt

Ende 1950er | Vorlesestunde

Ende 1950er | Vorlesestunde

15.01.1994 | Eröffnung der Bücherei am Nové-Město-Platz

15.01.1994 | Eröffnung der Bücherei am       Nové-Město-Platz

2007 | Reclamheft-Ausstellung

2007 | Reclamheft-Ausstellung

1985 | 75 Jahre Stadtbücherei Hilden

1985 | 75 Jahre Stadtbücherei Hilden

2010 | 20. Hildener Tête-à-Tête

2010 | 20. Hildener Tête-à-Tête

2009 | 18. Philosophisches Café

2009 | 18. Philosophisches Café

Teil 14 - Ende

Immer diese Kinder

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal wüsste ich gerne, was in den Köpfen unserer Kinder vorgeht. Also gut, eigentlich müsste ich sagen, dass ich generell wissen will, was in den Köpfen anderer Menschen vor sich geht, aber bleiben wir mal auf dem Teppich …Jetzt geht es um die Kleinen.

Vor Kurzem waren wir bei einer Bekannten zum ersten Geburtstag der kleinen Leonie eingeladen. Als wir ankamen, wurde Leonie gerade wach und war daher noch etwas quengelig. Unsere Robyn allerdings war hellwach und ist direkt mit einem lauten „oooöäääh“ auf Leonie zu gekrabbelt. Leider hat Leonie direkt angefangen zu weinen. Dieses Spiel hatten wir einige Male: „oooöäääh“, weinen, beruhigen. „oooöäääh“, weinen, beruhigen.

Mein Mann war ein wenig irritiert darüber und meinte Robyn möchte doch nur „Hallo“ sagen, woraufhin ich ihn irritiert angeschaut habe.

Wissen wir eigentlich, was unsere Babys mit ihren Lauten sagen? Gibt es da überhaupt eine Bedeutung? Und verstehen sich die Krümel untereinander? Vielleicht hat Robyn auch etwas wie „Hau ab!“, „Ich mag dich nicht!“ oder „Verschwinde!“ gesagt, worauf das Weinen von Leonie berechtigt gewesen wäre.

Ich gebe zu, ich weiß je nach Art des Gebrülls, was Robyn von mir will. Ein ganz hoher Quietschton bedeutet z.B. „Ich habe Durs!t“. Manchmal heißt es auch „Ich schaff das nicht, Mama bewege deinen Hintern und hilf mir!“ 🙂 Ein kurzer, lauter Schrei dagegen meint eher „Ich bin genervt und will meine Ruhe!“, und für „Mir tut etwas weh!“ benutzt sie ein Kreischen aus tiefster Lunge.

Übrigens: Leonie hat sich nachher für die Begrüßung durch Robyn gerächt, indem sie ihr die Trinkflasche an den Kopf gehauen hat … ausgleichende Gerechtigkeit? 😉

Beste Grüße
Ihre Melanie Schulz

Wenn Kinder sprechen lernen

Kennt Ihr das? Sag mal „Maaaammaa“! Sag mal „Paaaapaa“! So fängt es bei jedem kleinen Menschen an. Wir wünschen uns sehnlichst, dass unser kleiner Wonneproppen endlich spricht.

Uns geht das mit Robyn nicht anders. Über ihr Erstes „Mama“ habe ich mich überschwänglich gefreut. Und auch der Papa freut sich, obwohl es da eher noch ein „Baba“ ist. Wir werden auch weiterhin das Sprechen mit ihr üben aber ich bin mir nicht sicher, ob das so eine gute Idee ist. Meine Mutter scherzt immer noch, dass sie das bei mir besser hätte sein lassen sollen 🙂
Und immer wenn meine Mutter das sagt, fallen mir zwei Geschichten ein, bei denen die Väter bestimmt dasselbe gedacht haben.

Die erste Geschichte fand in der Bücherei statt. Wir hatten damals noch unsere alte Theke mit der Medien-Transportanlage, als ein Vater mit seiner Tochter in die Bücherei kam. Die Kleine war vielleicht vier Jahre alt und in der schlimmsten Warum-Phase. Warum kontrollieren Sie die DVDs? Warum stapeln Sie die Bücher? Was machen Sie jetzt mit den Büchern? Warum legen Sie die Bücher in die Kiste? Wohin fahren die Bücher? Und was machen Sie dann mit den Büchern? Und so weiter und so fort … Der Papa hat nur entschuldigend gelächelt, aber ich fand das nicht schlimm und habe dem Mädchen alles genau erklärt. Ich hörte solche Fragen aber auch nicht den ganzen Tag. Nach 15 Minuten „Wieso? Weshalb? Warum?“ (zum Glück kam gerade kein anderer Kunde) fielen dem Mädchen dann auch keine Fragen mehr ein und so konnten sie glücklich nach Haus gehen 🙂

Die zweite Geschichte habe ich privat beim Einkaufen erlebt. Kennt Ihr noch das Schnappi-Lied?

Dann stellt euch einmal vor das ihr samstags morgens um kurz nach 8 Uhr euer Töchterchen im Einkaufswagen habt, das so laut, wie es nur geht „Schni Schna Schnappi“ singt. Lustigerweise war wieder ein Vater dabei, der sehr genervt war. Der Blick, den er uns zugeworfen hat, sprach auf jeden Fall Bände 🙂

Vielleicht sollte ich doch auf meine Mutter hören 😉

Fulminantes Finale der Wiedereröffnungsparty

Liebe Leser,

nun ist sie zu Ende, unsere Wiedereröffnungsparty. Ca. 800 kleine und große Büchereifans besuchten uns heute.

Falls Ihr nicht dabei sein konntet oder noch einmal den Tag Revue passieren lassen möchtet, dann findet Ihr in Facebook jede Menge Fotos: https://www.facebook.com/stadtbuecherei.hilden?ref=hl

Zum Finale wurden viele, viele Ballons verteilt, die gleichzeitig losgelassen wurden. Seht selbst:

Wir räumen jetzt noch in Ruhe auf und dann geht es nach Hause aufs Sofa – zumindest für mich: Der Tag war toll, aber jetzt bin ich geschafft.

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an das Organisationsteam Nadine Reinhold, Yvonne Adolphs, Edda Nowak und Nina Bätzgen für die tolle Planung!

Beste Grüße
Claudia Büchel

 

Kreativwichtel

Für alle bastelbegeisterten Kinder zwischen fünf und sieben Jahren haben wir einen tollen Tipp:
Alle drei Monate könnt Ihr in der Bücherei mit uns kreativ werden und die Fenster in der Kinderbücherei verschönern.
Gebastelt werden hübsche Motive zu der entsprechenden Jahreszeit.

Jeweils zwölf Kinder können, mit vorheriger Anmeldung, eine tolle Bastelstunde verbringen.
Euch stehen verschiedene Motive zur Auswahl, von denen Ihr Euch das schönste oder lustige aussuchen könnt und dann wird gebastelt, was das Zeug hält. Anschließend hängen wir Eure Kunstwerke zusammen an die Fenster und bestaunen sie.
Nach so einem Basteltag werden die Basteleien natürlich nicht weggeschmissen. Ihr könnt Euren Namen darauf schreiben und sie nach der nächsten Veranstaltung mitnehmen.

Das nächste Mal basteln wir am Samstag, 15. September 2012 um 15.30 Uhr und
das für zirka 60 Minuten. Anmeldungen nehmen wir zwei Wochen vor der Veranstaltung an der Infotheke im 1. Obergeschoss oder telefonisch unter der 02103/72-301 entgegen. Diese ist nötig, da die Plätze begrenzt sind und diese zudem sehr beliebt.
Außerdem sollte sich ein Elternteil in unserem Haus aufhalten. Aber keine Sorge, Deine Eltern werden sich nicht langweilen, denn wir haben jede Menge zu schmökern, andere Eltern zum quatschen und Kaffee sowie Wasser im Erdgeschoss. Auch der Ohrstöpsel-Automat steht bereit, falls sie sich ein Stündchen Entspannung gönnen wollen.

Wir freuen uns darauf, im September mit Euch niedliche Igel, kleine Würmer und noch vieles mehr zu basteln!