Schlagwort-Archive: Kinder

NdB – „The Place to be“ Kinderzimmer

Liebe Leser,

im Blogbeitrag vom 03.01.17 haben wir es ja bereits angekündigt: Wir präsentieren Euch in lockerer Folge, wie wir uns die Gestaltung „Eurer Wohnung“ in der Stadtbücherei vorstellen und was Euch dort am 10.03.2017 zwischen 19.00 und 22.00 Uhr erwartet.

Auch wenn es an dem Abend eigentlich schon Schlafenszeit für Kinder ist, wird es auch ein Kinderzimmer geben, in dem aber nicht geschlafen wird! Der beliebte Spielwarenladen SpielPlus aus Hilden wird uns mit Spielen unterstützen.

Damit Ihr an dem Abend nicht nur mit „Altbekanntem“ spielen müsst, waren  Frau Vermöhlen und Frau Mettlicki Anfang Februar noch bei der Spielwarenmesse und haben sich die neuen Trends angeschaut.

Was genau die beiden für Euch mitbringen, wird aber noch nicht verraten. Lasst Euch überraschen!

Also: schauen, staunen und mitspielen!

Ich hoffe, wir haben Euch etwas neugierig gemacht und wir sehen uns am 10. März – Zuhause.
Eine Gesamtübersicht findet Ihr in unserem Flyer der NdB 2017.

Beste Grüße,
M. Schulz

Advertisements

Christian Meyn-Schwarze – ein ganz aktiver Papa, Leih-Opa und Hildener

Liebe Leser!

Seit 2012 bereichert Christian Meyn-Schwarze das Angebot der Stadtbücherei mit seiner „Papa-Zeit“. Auch mit seinem „Mobilen Mitmachzirkus Hilden“ hat er schon oft bei Festen das Angebot für Kinder und deren Eltern bunter gestaltet. Als aktiver Papa sammelt er Bücher rund ums Papa-Sein. Heute erfahren wir mehr über den Hildener Papa, Artist und Leih-Opa Christian Meyn-Schwarze.

Herr Meyn-Schwarze, Sie sind in Hilden sehr bekannt. Dabei sind Sie gar nicht aus Hilden. Wo genau kommen sie her? Und wie ist ihr (beruflicher) Werdegang?

Bekannt? (lacht) – na, ich will mal sagen ein Hildener D-Promi. Ich bin ein Nordlicht, geboren vor über sechzig Jahren in Elmshorn bei Hamburg.

Meine ersten beruflichen Erfahrungen habe ich neben der Hildener Reformationskirche im früheren Reformhaus gemacht, heute ist im hinteren Teil eine „Kleine Olive“. Dort habe ich gesunde Sachen verkauft. Bevor ich dann Papa wurde, habe ich viel für die evangelische Kirche in einem Verlag und in einer Pressestelle gearbeitet.

Sie bezeichnen sich selbst als aktiven Papa, sind damals, als ihre zwei Töchter klein waren, in Erziehungsurlaub – heute Elternzeit – gegangen. Damals vor 25 Jahren sicherlich ein ungewöhnlicher Schritt. Würden Sie das mit ihren Erfahrungswerten heute wieder so machen?

Jetzt ganz spontan und vorschnell „Ja – natürlich“ zu sagen, wäre sicherlich eher aus dem Bauch heraus. Es gab ein paar gute Gründe, die damals dafür sprachen, einen Rollentausch zu probieren: Ich bin spät Papa, mit 38, geworden und hatte bereits 20 Jahre Vollzeit gearbeitet und in die Rente eingezahlt. Wir hatten eine günstige große Mietwohnung, in der auch unsere Aupair-Mädchen wohnen konnten. Meine Frau hatte einen besser bezahlten Job, ich konnte nebenbei freiberuflich arbeiten und mich vor 16 Jahren selbstständig machen. So konnte ich neben der Kinderbegleitung immer auch arbeiten – hatte also beides: die Erlebnisse der Kindheit und eine berufliche Selbstverwirklichung.

Kinderbücherei Christian Meyn Schwarze wird einen Papa Jungen Vormittag veranstalten mit lesen und Murmelbahn basteln

Kinderbücherei
Christian Meyn Schwarze wird einen Papa Jungen Vormittag veranstalten mit lesen und Murmelbahn basteln

Sehr gerne bin ich einer der „neuen präsenten Väter“, der seit 25 Jahren das Familienmodell von Teilen der gemeinsamen Aufgaben praktiziert. Die Freude am Vatersein gebe ich sehr gerne an die heutigen Väter weiter, die meine Veranstaltungen besuchen.

In dieser Zeit haben Sie begonnen Bücher zu sammeln, die sich mit dem Papa im Buch beschäftigen. Aus ein paar Büchern wurden immer mehr. Wie viele sind es mittlerweile?

Jetzt lachen Sie nicht, inzwischen habe ich eine eigene kleine Bibliothek mit 600 Papa- und 30 Opa-Bücher. Von Bilderbüchern bis zu Fachbüchern, vom ersten Comic von „Vater und Sohn“ bis zum Klassiker Pinocchio oder einer ganz alten Ausgabe von Pippi auf den Taka Tuka Inseln.

Was genau hat es mit der Papa-Liste, Lesetipps für Väter und Großväter, auf sich? Wie komme ich als interessierte Bibliothek (Stichwort: Bestandsaufbau) oder Privatperson an diese Auswahlliste?

Über diese 600 Bücher mit und über Väter und Großväter habe ich Inhaltsangaben und meine Kommentare geschrieben. Es gibt eine Liste der lieferbaren Bücher, diese wird ständig aktualisiert und ich maile die gerne zu, es sind inzwischen 160 Seiten zum Selberausdrucken geworden.

Kontakt: meynschwarze(at)t-online.de

cg0q1012

Nicht nur Bücher liegen Ihnen am Herzen, sondern auch ihr „Mobiler Mitmachzirkus Hilden“. Ich weiß, dass es eine kleine Anekdote mit einem Buch aus der Stadtbücherei gibt. Erzählen sie uns diese Geschichte?

Im Osterurlaub vor zwanzig Jahren waren wir bei einer befreundeten Familie in Frankreich zu Gast. Die sechs Kinder spielten im Garten und fingen an, über Holzlatten zu balancieren und Sachen in die Luft zu werfen. Daraus haben wir dann eine kleine selbstgemachte Zirkusaufführung entwickelt. Wir waren sechs Kinder, vier Erwachsene, zwei Hunde und hatten bei der Premiere eine Zuschauerin. Das hat mir so viel Freude bereitet, dass ich in die Hildener Stadtbücherei gegangen bin und nach einem Mitmachbuch „Zirkus“ gesucht habe. Ausgeliehen habe ich dann das Buch „Zirkus KONFETTI“ und dieses Buch gab dann einem Mitmachangebot für ein paar Jahre seinen Namen.

Nun sortiert ja eine Bücherei alte Schätzchen einmal aus und ich habe dann dieses Buch geschenkt bekommen, es hat einen Ehrenplatz bei meinen Zirkusbüchern.

Mittlerweile gibt es in vier Bibliotheken die „Papa-Zeit“. Was genau ist das, was passiert da?

Papa-Zeit

Die Papa-Zeit wurde vor fast fünf Jahren hier in Hilden erfunden. Den Mitarbeiterinnen der Kinderabteilung fiel auf, dass samstags immer mehr Väter und Großväter kommen. Nun war bekannt, dass ich seit vielen Jahren mit Kindern spiele und neben dem Zirkus auch andere Dinge mache: Kullerbahnen bastele, Indianerdörfer baue, mit Piraten auf Schatzsuche gehe. Nun war die Idee, aus einem Papa-Buch oder einer Papa-Geschichte ein Erlebnis zu machen.

Wir entwickelten ein Veranstaltungskonzept, das eine Mischung aus Vorlesen, Basteln und Erleben bietet, nur für Väter und andere Männer und Kinder zwischen 4 und 8. Und zwar samstagsvormittags für zwei Stunden, damit die Mama einkaufen oder kochen konnte oder die kinderfreie Zeit einmal für sich nutzen kann. Inzwischen reise ich auch nach Viersen, Hattingen und Gevelsberg und gestalte 20 solche Papa-Zeiten im Jahr, erfunden hier in der Kinderbücherei in Hilden.

Sie haben vorhin erzählt, dass Sie sich als Vorreiter der neuen Väter sehen, gilt das auch als Vorleser und Lesepate?

Genau, und ich möchte aufmerksam machen, auf ein gesamtgesellschaftliches Problem. Uns fehlen Männer in der Begleitung der Kinder in den ersten zehn Lebensjahren, in der sich die Mädchen und Jungen entscheidend entwickeln.

So gelten Jungs seit vielen Jahren als Bildungsverlierer, dagegen möchte ich einen bescheidenen Beitrag leisten. Wenn die Väter und Großväter sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sind, dann lesen sie selber und lesen auch Kinder vor.

Denn das Vorurteil „Lesen ist weiblich“ stimmt ja nicht, nur muss es auch praktiziert werden. So sind meine Papa-Zeiten auch immer ein Projekt zur Leseförderung, besonders zur Förderung der Jungs. Ich erhoffe mir, dass die Freude am Selberlesen und Vorlesen dann auch auf die Jungs überspringt.

Als Vorlesepate lese ich seit vielen Jahren jedes Jahr im November im Kindergarten „Rappelkiste“ vor, um zu zeigen, dass auch Männer vorlesen können.

Seit neuestem sind Sie „Leih-Opa“. Eine ganz neue Erfahrung, oder? Wie sind Sie dazu gekommen?

Hatte ich schon erzählt, dass ich seit 25 Jahren mit Kindern spiele und mir das große Freude bereitet? Und meine Töchter noch ein paar Jahre brauchen, um eine Familie zu gründen? Auf der Suche nach neuen Kindern, mit denen ich spielen kann, kam das Angebot der Stadt Hilden gerade recht, die eine Ausbildung zu Leihgroßeltern anbot.

Ich besuchte den Einführungskurs und wurde Hildens erster Leihopa. Das große Glück mit meiner eigenen Familie habe ich jetzt auch mit meiner anvertrauten Familie. Nach 20 Jahren wiederholt sich vieles: der Fahrdienst zum Training, die Begleitung beim Vorspiel in der Musikschule, das Fahrradtraining in der Schule, der Besuch von Theatervorstellungen und das abendliche Vorlesen, natürlich eine Papa/Opa-Geschichte – oder was ist Meister Eder für den Pumuckl?

Herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen! Wir wünschen weiterhin viel Freude bei Ihren zahlreichen Aktivitäten!

Beste Grüße

Nadine Reinhold

 

 

Kamishibai in der Stadtbücherei

Liebe Leser,

kennt Ihr eigentlich Kamishibai? Ich weiß,  das hört sich seltsam an – Kami-shibai. Ist aber eine tolle Art Geschichten zu erzählen.  Denn beim Kamishibai gibt es weder Text zum Vorlesen, noch Musik und schon gar keine bewegten Bilder.

Ursprünglich kommt das Wort aus dem Japanischen und wenn man es ins Deutsche übersetzen würde, würde das in etwa „Papiertheater“ heißen.

So sieht das Papiertheater auf jeden Fall aus:

Kamishibai (2)

 

Die Geschichte wird auf Bildern gezeigt. Und dazu muss dann eine Person die passende Geschichte erzählen.

In der Bibliothek gibt es von Oktober bis März jeden Monat eine Kamishibai-Erzählung. Und das von mir. Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich etwas geschockt war, als es plötzlich hieß: „Frau Schulz, Sie machen nun Kamishibai“. Meine erste Frage war natürlich: „Ich mache bitte was?“  🙂

An dem Tag, an dem nachmittags  Kamishibai stattfindet, bin ich immer sehr nervös. Die Stunden rasen nur so dahin. Und wenn ich dann sehe, dass es immer mehr Kinder werden auf unserem Podest, dann rutscht mir das Herz ganz tief in die Hose. Aber auch mit feuchten Händen und pochendem Herzen macht es mir viel Spaß Euch bzw. eigentlich ja Euren Kindern eine tolle Geschichte zu erzählen.

Und ich kann Euch sagen, dass das viel Arbeit ist. Als erstes muss nämlich eine Geschichte für jeden Monat gefunden werden. Es gibt zwar schon ganz viele Kamishibai-Geschichten, aber die meisten sind Märchen. Und wir wollen ja nicht jeden Monat Märchen erzählen. Das wäre mir, und ich denke auch Euch, einfach zu langweilig.

Wenn ich die Geschichte ausgewählt habe, setze ich mich mit meiner Kollegin zusammen und überlege, wie ich die Erzählung noch etwas aufpeppen kann.  Es gibt zwar zu jeder Geschichte eine Bildübersicht und einen Text,  der  beschreibt, was da gerade passiert, aber wenn ich das einfach auswendig lerne und die Geschichte stur vortrage, ist die Geschichte ja in zehn Minuten zu Ende.

Und wir haben immer tolle Ideen:

So durften die Kinder bei Frau Holle selber mal die Kissen ausschütteln und es in der Bibliothek schneien lassen und jedes Kind, das auch zu Hause fleißig ist, bekam es eine Goldmünze. Interessanterweise haben sich, als ich zum ersten Mal gefragt habe wer fleißig ist nur zwei Kinder gemeldet. Aber als ich dann die beiden mit Goldmünzen belohnt habe, waren auf einmal alle fleißig. Woher das wohl kommt? 😉

Bei „Benno Bär“  war ein Schlüssel versteckt, den die Kinder dann gefunden haben. Und passend zur Geschichte durften die Kinder auch ausnahmsweise einen Kakao in der ersten Etage der Bibliothek trinken.

Für die Geschichte „Ich war das nicht“  habe ich im Vorfeld einen Elefanten aus Lego gebaut, den ich dann habe fallen lassen, wobei der Elefant leider kaputt ging. 😉

Kamishibai

 

Ich freue mich schon auf den Oktober,wenn es dann nach der Sommerpause weiter geht und sich unser Podest wieder mit Kindern füllt.

 

Beste Grüße

M. Schulz

 

 

Das Spielmobil – ein tolles Angebot für Hildener Kinder!

Liebe Kinder, liebe Eltern!

wer in Hilden lebt, kennt es mit Sicherheit: das Spielmobil! Aber, wie es dazu kam, dass das Spielmobil an den unterschiedlichsten Stationen in Hilden Halt macht und Kinder so richtig Spaß haben können, dass begann so:

Schlaue Köpfe haben eine tolle Idee:

Im Frühjahr 1997 setzten sich die Mitarbeiter des Jugendamtes zusammen und hatten die Idee „mobil“ zu arbeiten. Also zu den Kindern und Jugendlichen zu fahren. Nach zehn Einsätzen war klar: die Hildener mochten das Angebot (bis zu 180 Kinder je Einsatz!) und es sollte weiter gehen. Seitdem gibt es meist 30-35 Einsätze im Jahr. Ein Einsatz liegt uns besonders am Herzen, aber dazu später mehr.

Dazu gibt es noch 10 „Sondereinsätze“ bei anderen Veranstaltern, Festen und Messen. Den Fahrplan kann man hier einsehen.

Kooperation macht stark

Seit 14 Jahren, also seit 2001 besteht eine Kooperation zwischen dem Spielmobil und dem Kinderparlament. Die Kinder entscheiden zum Beispiel mit, welche Spielgeräte angeschafft werden sollen, welche Spielplätze dringend umgestaltet werden müssen und vieles mehr. Auch die Spielplatzpaten unterstützen diese Entscheidungen aktiv. Es gibt sogar einen „Arbeitskreis Spielplätze“. Während der Saison (Start ist im April, Ende im September) fahren die Kinder des Arbeitskreises auf den Einsätzen mit, sind Ansprechpartner für andere Kinder und betreuen die „Meckerecke“.

Das neue Spielmobil

Das alte Spielmobil fiel fast auseinander, ein neues musste her. Mitte 2014 war es dann soweit:

Das neue Spielmobil 2014

Auf der Seite des Spielmobils der Stadt Hilden steht so schön „Ein bunter LKW, ein Anhänger, ein Team von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, verantwortlich ist Mike Dörflinger vom Amt für Jugend, Schule und Sport“. So ist es. Stundenlanger Spielspaß für Hildener Kinder ist somit auch in 2015 wieder garantiert! Danke dafür an das tolle Team des Spielmobils.

Zweimal pro Woche, jeweils dienstags und donnerstags, von 15.00 – 19.00 Uhr fährt das Spielmobil zu Orten in Hilden, wo sich Kinder von 2-14 Jahren aufhalten: Schulen, Kindergärten und Spielplätzen.

Das Spielmobil zu Besuch bei der Stadtbücherei

Am 18. Juni ist es soweit: Das Spielmobil besucht die Stadtbücherei und macht Halt auf dem Nove-Mesto-Platz! Um 15.00 Uhr geht es los! Wir freuen uns schon sehr und werden das tolle Spielmobil-Angebot  noch etwas erweitern mit Bowling, Crossboccia, Riesen-Seifenblasen und Entenangeln.

Also Kinder, kommt vorbei und habt Spaß!

Beste Grüße

Nadine Reinhold

Die Lesestart-Party für Kinder ab 3 Jahre

Liebe Kinder!

heute möchten wir Euch zu einer Party einladen, die am Samstag, 30.08. in der Stadtbücherei Hilden stattfindet. Und zwar die „Lesestarty-Party“. Ab 15.00 Uhr geht es los und erst um 18.00 Uhr ist Schluss mit dem Spaß! Eingeladen sind alle Kinder ab 3 Jahren mit ihren Familien. Der Eintritt ist kostenlos (nur das Essen und Trinken kostet eine Kleinigkeit).

Warum feiern wir die „Lesestart-Party“? 

Lesestart

Lesestart

Bei „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ handelt es sich um ein Programm zur Sprach- und Leseförderung, das sich gezielt an ganz kleine Kinder von eins bis sechs Jahren richtet. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der „Stiftung Lesen“ durchgeführt. Wenn ihr bei eurem Kinderarzt das Lesestart-Set der ersten Phase abgeholt habt, dann habt Ihr den Gutschein für die Sets für Kinder ab drei Jahren bekommen. Diese Sets bekommt Ihr bei uns in der Stadtbücherei – natürlich nur, solange der Vorrat reicht. Es waren ja schon einige Kinder hier und haben das Set abgeholt.

Inhalt des Sets für Dreijährige

Inhalt des Sets für Dreijährige

 

 

 

 

 

 

 

Aktionen, Spiel & Spaß

Natürlich haben wir uns in den vergangenen Wochen ganz viele Gedanken gemacht, was Euch so gefallen könnte, was Ihr gerne spielt und was Euch Spaß macht. Auf allen Etagen der Stadtbücherei und bei schönem Wetter auf dem Nove-Mesto-Platz gibt es folgende Attraktionen:

► Hüpfburg
► Kinderschminken
► Bowling
► Bastel-Aktion
► Entenangeln
► Der Mobile Mitmach-Zirkus Hilden
► Bilderbuchkino
► Kinderbuchflohmarkt
► Ballonmodellage
► Essen & Getränke
► Seifenblasen
► Nimm 3 – zahl 2
► Buttons
► Lesezeichen-Basteln

Da ist doch für jeden etwas dabei, oder? Wenn bestimmte Stationen erfolgreich erspielt werden, dann gibt es eine kleine Überraschung 🙂

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr, zusammen mit Euren Familien am 30.08. um 15.00 Uhr die Bücherei stürmt, das Lesestart-Set abholt und viel Spaß habt!

Viele Grüße

Nadine Reinhold

 

 

Lesestart

Liebe Leser,

wenn Ihr ein Kind habt, das 3 Jahre alt ist, dann kommt schnell zu uns in die Bücherei.

Warum? Ganz einfach: Wir unterstützen die Stiftung Lesen bei ihrem Projekt „Lesestart“.

„Lesestart“ ist ein Programm, welches sich seit 2011 auf die Sprach-und Leseförderung der ganz Kleinen konzentriert.
Im ersten Schritt haben einige Kinderärzte bei der U6 das Lesestart-Set 1 verteilt.Seit einigen Wochen dürfen wir nun endlich, bei uns in der Bücherei, das Lesestart-Set 2 verteilen.
Dieses Set richtet sich an Kinder ab 3 Jahren.
Wer das Set 1 beim Kinderarzt bekommen hat, hat mit dem Set auch einen Gutschein für das Set 2 bekommen. Den könnt dann bitte einfach mit in die Bücherei bringen. Aber Ihr dürft natürlich auch kommen und Euch die Lesestart Sets 2 holen, wenn Ihr den Gutschein nicht oder nicht mehr habt. Wichtig ist nur, dass Euer Kind 3 Jahre alt ist.

Nähere Informationen zu dem Projekt „Lesestart“ findet ihr hier: http://lesestart.de/

Dort könnt Ihr auch nachschauen, ob Euer Kinderarzt das Projekt unterstützt.

Da Ihr bestimmt neugierig seid, was in dem Lesestart-Set 2 drin ist, habe ich extra für euch ein Bild gemacht:

P1050699 (Small)

Und immer noch neugierig? Dann kommt einfach bei uns vorbei.

Beste Grüße
Melanie Schulz

Kinderkauderwelsch

Liebe Leser,

kennt Ihr das, wenn ein kleines Etwas vor Euch steht und Euch ganz aufgeregt etwas erzählt, total glücklich ist und Ihr versteht nichts?

Das kenne ich von meiner Tochter auch. Sie hatte so einige schöne Begriffe, die ich zwar irgendwann kannte, die mich beim ersten Mal aber absolut verwirrt haben.

Zum Beispiel: Wir setzten uns an den Tisch und wollten gerade anfangen zu essen. Da fing mein Töchterchen auf einmal das Brüllen an und nahm mir immer wieder meine Gabel aus der Hand: „Mama, ododiet!“

Bitte was? Ich verstand nicht, was dieses Kind von mir will. Auf Nachfragen kam immer wieder nur „Ododiet“. Mein Mann war genauso ratlos wie ich. Da sie aber immer wieder nach meiner Hand griff, machte es irgendwann Klick. Sie meinte: „Guten Appetit“.

Im Kindergarten wird sich vor dem Essen an der Hand gehalten und „Guten Appetit“ gesagt. Gerafft, getan. Jetzt mussten wir nur noch die Großeltern davon in Kenntnis setzen, damit die beim nächsten Besuch nicht auch fragend gucken 🙂

Wärt Ihr darauf gekommen?

Hier noch ein paar schöne Begriffe aus dem Wortschatz meiner Tochter:

1. Deihoog

2. Boob

3. Legegook

4. Duadais

Könnt Ihr alles erraten? Zur Kontrolle hier die Lösungen:

1. Fleischwurst, 2. Brot, 3. Leberwurst, 4. Stuhlkreis.

Mittlerweile spricht sie zum Glück schon deutlicher 🙂

Beste Grüße,

Melanie Schulz