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Gaming-Spaß mit der Herbstferienaktion

Liebe Leser,

in wenigen Tagen ist es soweit: Die Gaming-Ferienaktion der Stadtbücherei Hilden findet auch in diesem Jahr in den Herbstferien wieder statt! 🙂

Euch erwartet ein abwechslungsreiches Programm an Spielen für die verschiedensten Plattformen. Jeder Veranstaltungstag steht dabei unter einem besonderen Motto.

Den Anfang bilden am Dienstag die Spiele „Mario Kart 8“ und „Skylanders Superchargers“. Bei beiden Spielen steigt Ihr in Eure Karts und müsst dabei möglichst schnell und geschickt den Parcours bewältigen. Gleichzeitig müsst Ihr dabei Eure Mitstreiter mittels nützlicher Items und etwas Geschick in Schach halten. Am Tag der Autorennen darf natürlich auch eine Carrera-Bahn nicht fehlen, auf der spannende und fulminante Rennen garantiert sind.

Als Highlight am Mittwoch erkunden wir virtuelle Welten auf der Playstation VR. Ihr habt die Möglichkeit, Euch die VR-Brille aufzusetzen und ein Spiel Eurer Wahl anzuspielen. Erlebt die Spiele aus einer Euch noch unbekannten Perspektive! Wem das nicht genügt, der hat die Möglichkeit, an der VR-Brillen-Bastelaktion teilzunehmen. Die Teilnehmer können mittels bereitgestellten Materials schnell und einfach ihre eigenen VR-Brillen basteln. Diese können dann mit gängigen Smartphones und VR-fähigen Spiele-Apps benutzt werden.

Zum Abschluss gibt es am Donnerstag ein „FIFA 18“-Turnier für die Spielekonsole. Wählt hierbei aus einer Vielzahl an Mannschaften Euer Lieblingsteam und messt Euch mit anderen Mitspielern auf dem virtuellen Rasen. Nebenbei könnt Ihr Euch natürlich am Kickertisch vergnügen. Möge der beste Spieler gewinnen. 😉

Die Gaming-Ferienaktion findet in der ersten Herbstferienwoche von Dienstag, den 24. Oktober bis Donnerstag, den 26. Oktober, jeweils von 14:30 bis 17:00 Uhr statt. Die Veranstaltungen am Dienstag und Donnerstag richten sich an Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren, die Veranstaltung am Mittwoch ist für Interessierte ab zwölf Jahren ausgelegt.

Wer gerne verschiedene Spieleangebote entdecken und ausprobieren möchte, hat hierzu eine gute Gelegenheit und ist herzlich eingeladen! 🙂

Freudige Grüße,

Andreas Umbrich

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Crash is back! ;-)

 

Liebe Leser,

vor kurzem erschien die Neuauflage der ersten drei Abenteuer von Crash Bandicoot auf der Spielekonsole. Mit großer Freude fieberte ich dem Termin der Neuerscheinung entgegen. Schließlich ist Crash Bandicoot nicht nur irgendein Spiel, sondern etwas Besonderes für mich. Die Crash-Spiele spielte ich schon als kleiner Junge sehr gerne und sie gehören für mich zu den Kult-Videospielen der 90er Jahre. Diese waren im Vergleich zu den heutigen Spielen alles andere als einfach und schnell durchzuspielen. So waren die Level wesentlich arcade und jump ’n’ Run-lastiger als heute. Um sie zu meistern, musste der Spieler sehr geschickt sein und er benötigte oft mehrere Anläufe, um einen Abschnitt zu bewältigen. Klappte dies nicht in einem vorgegebenen Rahmen oder Zeitraum, galt es den kompletten Abschnitt neu zu beginnen. Feste Speicherpoints oder fair platzierte Checkpoints gab es einfach nicht. 🙂 Ebenfalls nervenaufreibend war die Tatsache, dass man sich als Spieler für viele Levelabschnitte und Hindernisse ein gewisses Gefühl erarbeiten musste. Hatte man eine Taste etwas zu früh gedrückt oder die Figur um einige Millimeter fehl platziert, war das Spiel schnell vorbei, der Frustfaktor stieg immens und ich durfte den Abschnitt komplett von vorne beginnen. Trotzdem hat mich aber immer wieder die Motivation gepackt und ich versuchte es erneut, das Level und die Hindernisse zu überwinden. Selbst der Controller hat das Spiel überlebt. 🙂

Natürlich waren die Spiele von damals recht simpel gehalten und wiesen keine blockbusterreife Story auf, was aber auch nicht wichtig war. Schließlich standen Spaß und die Möglichkeit gemeinsam mit Freunden schwierige Levelparts zu meistern im Vordergrund.

Durch das Erscheinen der damaligen Crash Bandicoot-Spieleserie brach ein regelrechter Jump ’n’ Run-Boom aus. Dominierten bisher die Superhelden Mario und Sonic das Jump ’n’ Run-Genre, kamen nun viele Spiele mit neuen Superhelden, wie etwa Spyro oder Rayman, hervor und begeistern ebenso. Die Vielfalt an Jump ’n’ Run-Spielen hat so stark zugenommen und wurde um interessante und lustige Charaktere reicher, an denen wir uns erfreuen durften.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, das Spiel einmal anzuspielen, da es gerade im Vergleich zu heutigen Konsolenspielen sehr fordernd ist und man sich umso mehr freut, etwas erreicht zu haben. Vielleicht bricht ja auch demnächst wieder ein neuer Boom an Jump ’n’ Run-Spielen aus und wir dürfen uns hoffentlich an vielen weiteren tollen Remakes erfreuen.

Für alle, die mit den Spielen von Crash Bandicoot nicht ganz vertraut sind: Crash ist normalerweise ein ganz gemächliches Beuteltier und lebt zusammen mit seiner Schwester Coco und seinem Kumpel Crunch, ebenfalls ein Beuteltier, auf der N.-Sanity-Insel. Antagonist der Spielereihe ist Dr. Neo Cortex. Dessen Ziel ist, wie es sich eben für einen richtigen Superschurken gehört, natürlich die Weltherrschaft. Dementsprechend liegt es an Crash und seinen Freunden, dessen Plänen einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Beste Grüße,

Andreas Umbrich

Spielen und dabei die Forschung unterstützen – Sea Hero Quest

Liebe Leser,

kennt Ihr schon das mobile  Spiel „Sea Hero Quest“?  Ich wurde durch eine Werbung in der Zeitschrift „ Der Spiegel“ darauf aufmerksam und fand die Idee für einen guten Zweck zu spielen sehr gut.

Bei dem Spiel handelt es sich um das weltweit erste mobile Spiel mit dem jeder ab 18 Jahre die Demenzforschung unterstützen kann. Das zweiminütige Spielen von Sea Hero Quest entspricht fünf Stunden wissenschaftlicher Forschung. Das Spiel ist nicht dazu gedacht zu testen, ob bereits eine Demenz-Erkrankung vorliegt. Wer Sea Hero Quest spielt, wird auch nicht gegen eine Demenz-Erkrankung geschützt.

Es wurde von der Telekom , verschiedenen Wissenschaftlern, einer Alzheimerorganisation und dem Spieleentwickler Glitchers entwickelt.

Der Spieler hat die Aufgabe ein Schiff sicher durch verschiedene Gewässer zu navigieren, ohne dabei die Orientierung zu verlieren. Dabei muss er in 15 unterschiedlichen Level verschiedene Aufgaben lösen. Drei davon dienen der Unterhaltung, zwölf sind für die Wissenschaft relevant. Die Spieldaten werden anonyme für die Demenzforschung genutzt. Hierbei können die Wissenschaftler die Daten von Menschen ohne Demenz herausfiltern und schauen wie gut deren räumliche Orientierung ist. Bislang gibt es solche Daten nur von demenzkranken Menschen. Dadurch fehlen Vergleichsdaten/Normdaten  von gesunden Menschen.

Bei dem Spiel gibt es folgende Level:

Navigationslevel

Dabei steuert der Spieler ein Boot durch ein Labyrinth von A nach B.

Beim Navigationslevel kann analysiert werden, wie uns unser Gehirn durch den Raum lenkt und welche Entscheidungen es trifft, während man sich in einem dreidimensionalen Raum bewegt.

 

 

Leuchtraketen-Level

Die Spieler werden aufgefordert eine Leuchtrakete zurück zu dem Punkt zu schicken, an dem sie gestartet sind. Das Leuchtraketen-Level  zeigt Wissenschaftlern wie gut Spieler ihren Startpunkt zurückverfolgen können.

Des Weiteren gibt es zur Unterhaltung ein Level, bei dem keine wissenschaftlichen Daten gesammelt werden:

Kreaturenjagd-Level

Es werden unterschiedliche Kreaturen verfolgt  um ein Foto zu machen. Durch dieses Level soll das Wissenschaftsinteresse in den Erzählstrang des Spiels integriert werden und innerhalb der Spielwelt Ziele schaffen.

Sea Hero Quest ist kostenlos und kann sowohl für iOS als auch für Android Geräte installiert werden.

Es gibt keine Werbung und keine In-App-Käufe. Die Daten werden nur anonym weitergegeben und lassen keinerlei persönliche Rückschlüsse auf die Anwender zu. Es werden nur Daten über Herkunft, Alter und Geschlecht  abgefragt. Wer dennoch skeptisch ist kann die Datenweitergabe auch ausschalten und das Spiel trotzdem spielen.

Viel Spaß beim Spielen und beste Grüße

I.Bollwerk

 

Ich bin eine Farmi

Liebe Leser,

 

nein, ich habe mich nicht verschrieben. Ich bin zwar offiziell eine FaMI, aber…

 

…seit einer Woche bin ich auch stolze Besitzerin einer eigenen, kleinen Farm. Angefangen hat alles nach einem entspannten Abendessen mit Freunden. Meine Freundin hat nämlich auch eine Farm. Aber schon seit fünf Monaten. Also musste ich das auch mal ausprobieren.

 

Zuerst hatte ich nur ein paar Hühner. Da die auch gefüttert werden wollen, musste auch Weizen und Mais angebaut werden.

Ist das Getreide reif, wird es geerntet und man kann Hühnerfutter daraus machen. Zum Dank produzieren die Hühner Eier. Und diese wiederum kann ich dann verkaufen…

Nach und nach habe ich von dem verdienten Geld auch Kühe, Schweine und Schafe kaufen können.

 

Nun passieren merkwürdige Dinge. Ich stehe morgens 10 Minuten früher auf, um meine Tiere zu füttern, zu säen und zu ernten und Waren zu verkaufen.

Wenn ich meinen Arbeitsplatz betrete, trage ich mich ebenfalls erst 10 Minuten später in die Zeiterfassung ein – zuerst müssen ja schließlich die Kühe gemolken werden…

Sobald die Mittagspause beginnt, bin ich auch schon wieder auf meiner Farm.

Und letzte Woche habe ich zu einer Kollegin gesagt: „Wundere ich nicht, ich bin zwar schon weg, aber trotzdem noch eine Weile im Raum nebenan, ich muss mich erst noch um meine Tiere kümmern…“

Der Blick – unbezahlbar! 🙂

 

Hay Day SunnyVille

 

Habe ich schon erwähnt, wie klasse das ist, dass unsere Bibliothek über freies W-Lan verfügt?

Die Spielnerds unter uns haben bestimmt schon erkannt, dass ich meine Farm in digitaler Form in meiner Handtasche mit herumtrage. Vordem konnte ich auf der Wii-U auch schon mal ein wenig üben. Dort kann man sogar eine „exotische Farm“ bekommen, dann besitzt man keine Hühner, sondern Strauße, keine Schweine, sondern Krokodile. Und keine Pferde. Sondern Löwen…

So kann man sich auch um Gemüsebeete kümmern, wenn man kein „echtes Land“ besitzt. Hand aufs Herz: Wer von Euch hat auch so einen kleinen Bauernhof?

Doro Daumen: "Ein digitales Gemüsebeet? Naja, dann kann wenigestens nichts verwelken..."

Doro Daumen: „Ein digitales Gemüsebeet? Naja, dann kann wenigestens nichts verwelken…“

Klar, man sollte sich nicht darin verlieren… Zur allgemeinen Beruhigung kann ich sagen, dass ich im Bus immer noch meine geliebten Thriller lese (da gibt es ja auch kein W-Lan ;-))

 

 

Beste Grüße,

Sonja Tewes

Gamingfieber: Monkey Island – Hinter dir, ein dreiköpfiger Affe!

Liebe Leser,

neulich stellte ich Euch bereits Deponia vor, meine Kollegin Yvonne Alipas hat Euch von Yoshi’s New Island berichtet und heute widme ich mich einem Klassiker der Point-and-Click-Adventure: Monkey Island, ursprünglich aus dem Hause LucasArts.

Entstehung

Die Idee hatte Ron Gilbert, der jedoch nur an den ersten beiden Teilen der insgesamt fünfteiligen Serie mitwirkte. Der erste Teil erschien 1990 unter dem Titel „The Secret of Monkey Island“, damals noch in niedlicher Pixelgrafik.
Es folgte zwei Jahre später „Monkey Island 2 : LeChuck’s Revenge“ und 1997 erschien der dritte Teil „The Curse of Monkey Island“, diesmal in einem deutlich anderen Stil. Die Figuren waren nicht länger kleine Pixel sondern ähnelten Zeichentrickfiguren. Während die ersten beiden Teile nur mit Text arbeiteten, hatte der dritte Teil auch eine Sprachausgabe.
Der vierte Teil „Escape from Monkey Island“ erschien 2000. Die Figuren waren nun in 3D animiert.
Der fünfte Teil „Tales of Monkey Island“ stammte nicht mehr von LucasArts sondern von TellTale Games.

Die Story

Wir begleiten den jungen Draufgänger Guybrush Threepwood, der es sich in den Kopf gesetzt hat, Pirat zu werden. dazu muss er im ersten Teil drei Prüfungen bestehen und schließlich gegen den bösen Geisterpiraten LeChuck antreten. LeChuck wiederum möchte die Governeurin Elaine Marley ehelichen. Diese hat sich aber in Guybrush verliebt und nachdem dieser Pirat geworden ist, muss er seine Angebetete vor LeChuck retten.
Im zweiten Teil sinnt LeChuck auf Rache- Während Guybrush auf der Suche nach dem legendären Schatz Big Whoop ist, muss er sich also auch gegen LeChuck zur Wehr setzen.
Im dritten Teil schließlich verwandelt Guybrush seine geliebte Elaine versehentlich in eine Goldstatue und muss versuchen, diesen Fluch wieder zu lösen. Natürlich taucht auch LeChuck wieder auf.
Im vierten Teil soll LeChuck mit Hilfe der Ultimativen Beleidigung besiegt werden, allerdings ist nicht nur Guybrush hinter diesem geheimnisvollen Artefakt her. Außerdem hat man Elaine für tot erklärt und Guybrush muss sich auch noch mit Bürokraten herumärgern.
Der fünfte Teil schließlich erzählt mehrere Episoden aus dem Piratenleben des Guybrush Threepwood.

Eine witzige Zusammenfassung des ersten Teils im Schnelldurchlauf könnt Ihr Euch hier angucke, aber Achtung, Spoiler!

Spielerlebnis

Ich habe natürlich nicht chronologisch gespielt sondern vor vielen Jahren mit dem dritten Teil begonnen und war sehr begeistert. Ich mochte die comicartigen Figuren und witzigen Dialoge. Mittlerweile habe ich diesen Teil so oft gespielt, dass ich beim Beleidigungsfechten noch heute alle Antworten auswendig kann.
Später habe ich auch die ersten beiden Teile gespielt. Die Pixelgrafik ist mittlerweile völlig überholt, hat aber ihren Retrocharme.
Vom vierten Teil war ich nicht sehr begeistert, die neue Art der Steuerung hat mir nicht zugesagt und einige Rätsel haben mir nicht gefallen, da es nicht mehr um Kombination und Denkaufgaben ging, sondern auch Geschicklichkeit, da kam mir aber die Steuerung in die Quere.
Den fünften Teil von TelltaleGames fand ich ganz in Ordnung, aber an die ersten drei Teile kommt er nicht heran.

Ich empfehle Monkey Island als Klassiker der Point-and-Click-Adventure, da sie voll mit Rätseln und witzigen Dialogen sind und es in nachfolgenden Spielen einiges an Anspielungen auf diese Spiele gibt.

Piratige Grüße,

Nathalie Funda

Gamingfieber: Godus – Ein bißchen Gott darf sein!

Liebe Leser und Gamer,

da schaut man nichtsahnend in den App Store und entdeckt als Tipp „Godus“. Eine neue Göttermimulation von Peter Molyneux, dem Entwickler von „Populous“ und „Dungeon Keeper“. Auch „Black & White“ ist von ihm und das kenne selbst ich, die so gut wie nie spielt. Angespielt auf dem PC meines Schwagers vor 13 Jahren konnte ich mich noch daran erinnern. So war meine Neugierde geweckt.

Spielpraxis: quasi Null

Was ich bisher gespiel habe? Also, da wäre zum einen „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“. Das habe ich gespielt, weil eine Freundin damals bei EA arbeitete und mir ein Exemplar schenkte. Dann habe ich viel Zeit in „Die Gilde“ investiert. Wirtschaftssimulationen mag ich generell sehr gerne. Dazu noch ein wenig Mittelalter und ich saß Stunden vor dem PC 🙂 Und ich liebe „Angry Birds“ bei langen Autofahren. Wobei mein sechsjähriger Sohn meist einen besseren Highscore erspielt, was auf Dauer frustriert.

Urlaub und Lust darauf Gott zu spielen

Nun hatte ich Urlaub, Godus kostet nichts (dazu später mehr) und so war die App schnell auf mein iPad 3 geladen. Man spielt quasi Gott, muss zwei Menschen vor dem Ertrinken retten und schon ist man mitten in der Geschichte. Die Landschaften sind schön anzuschauen, schon bald kann man Häuser bauen, die kleinen Gestalten vermehren sich und geben „Glauben“ zurück. Je mehr Glauben, desto besser. Mit Schreinen, die man für Glauben kaufen kann und in der Nähe von Bäumen gibt es noch mehr Glauben. Das Besondere: da man Gott ist, kann man die Landschaft formen. Das ist zu Beginn toll, macht Spaß und so kann man sich individuell die Landschaft nach seinen eigenen Vorlieben zusammenstellen. Aber je nachdem, wo man Schichten abträgt oder hinzufügt (denn nicht auf allen Schichten kann man bauen) ist auch direkt eine Menge Glauben weg. Bei diesem Video kann man zum einen die unterschiedlichen Schichten gut erkennen und direkt zu Beginn wird auch eine Menge Land verschoben. (Allerdings auf dem PC und nicht auf dem iPad)

Weizen, Erz und Schatztruhen

Je mehr man baut, desto mehr Weizen benötigt man nun. Die ersten Weizenfelder sind einfach da und können geerntet werden – um den Rest muss man sich selber kümmern. Ganz wichtig sind auch Schatztruhen, die überall in der Landschaft versteckt sind. Die muss man Schicht für Schicht freilegen, was wieder Glauben ohne Ende kostet. Sobald geöffnet, bekommt man „Sticker“, die Karten freischalten. Diese Karten findet man in seiner Chronik. Bis man allerdings so eine Karte freischalten kann, muss man viele viele Sticker bzw. Schatztruhen finden. Man kann z.B. direkt drei Landschaftsschichten bewegen und nicht nur eine. Oder größere Häuser bauen, größere Siedlungen anlegen, seine Anhänger stärker machen. Irgendwann muss man auch Erz anbauen, seine Siedlungen vergrößern und vor allem auch Leuchtfeuer reparieren. Dazu schickt man seine kleinen Bauarbeiter mittels „Lassofunktion“ zu dem Gebäude oder Leuchtfeuer und schon legen die kleinen Gesellen los. Ist ein Leuchtfeuer fertig erbaut, freigelegt oder repariert gibt es meist neue freie Landschaften. Weiteres Land zum bebauen also.

Die einzige Abwechslung

Das mag sich recht begeistert Lesen und auch Spielen … bis Tag drei oder vier. Dann wird es etwas langweilig. Allein mit Glauben einsammeln (ein pinkes Bällchen über jedem Haus oder Siedlung), Weizen und Erz einsammeln kann man sich schon 10 Minuten beschäftigen, bei 5000 Anhängern und dementsprechend vielen Feldern und Mienen. Gähn. Auch, wenn man nach einer gewissen Spielzeit versteckte Tempel entdeckt hat, passiert lange nichts mehr. Außer, die Astaris kommen vorbei. Die Astaris leben als Naturvolk auch auf der Insel und können einen mächtig auf die Nerven gehen, weil die immer vorbei kommen und ärgern. Zunge rausstrecken und so. Wenn man es aber schafft, dass seine Anhänger glücklicher sind als die Astris laufen die über und machen zumindest die Wohnlandschaften ein wenig bunter. In manchen Foren oder Spiele-Testseiten im Internet wie TouchPortal.de werden die besten Tipps verbreitet, wie man die Astaris ausrotten kann (ich sage nur Meteor oder Sumpf), aber dass kann ich einfach nicht. Hier kann man sich auch weitere Tipps holen, sich im Forum austauschen und sich Let’s Play-Videos anschauen. Auch wie man am besten die Enteckungsreisen mit dem Schiff meistert, wird hier gut erklärt. Eine Insel hat vielen vielen Gamern wirklich Kopfzerbrechen bereitet, aber auch das Rätsel ist geknackt 😉

Richtig erfahrene Gamer finden es auch gar nicht gut, dass dieses Spiel / die App zwar kostenlos angeboten wird, dass man aber In-App-Käufe im „Godus-Shop“ tätigen muss, um vielleicht schneller voran zu kommen. Ich musste keine In-App-Käufe tätigen, habe nun auch über 5000 Einwohner (die mein iPad 3 nicht gerade schneller laufen lassen) – aber ich hatte auch Zeit im Urlaub. Wer gerne ein Spiel schnell durchspielen möchte, der sollte erst gar nicht mit Godus beginnen.

Auch noch Bugs

Und nun hänge ich auch noch fest… Ein Bug, der auch mit dem letzten Update nicht behoben wurde. Mein noch nicht bebautes Leuchtfeuer steht im Wasser. Und meine Bauarbeiter wollen sich nicht die Füße nass machen 😦

Ich denke, ich höre bald auf mit dem Gott spielen. Ein bißchen Größenwahn im Urlaub hat gereicht.

Leicht frustrierte Grüße 😉

Nadine Reinhold

 

Gamingfieber: „Yoshi’s New Island“

Liebe Leser,

heute möchte ich Euch das Nintendo-3DS-Spiel „Yoshi’s New Island“ vorstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuerst möchte ich Euch einen Einblick in die Story geben:

Die Einleitung des Spiels zeigt, wie der Klapperstorch mit Baby Mario und Baby Luigi auf dem Weg zu den Eltern überfallen wird. Im Eifer des Gefechts wird Baby Luigi entführt und Baby Mario fällt aus dem Himmel auf Egg Island, die Welt der Yoshis. Nach einem kurzen „Beschnuppern“ nehmen sich die Yoshis Baby Marios Schicksals an und begleiten ihn durch sechs verschiedene Welten, um den Bruder Baby Luigi aus den Klauen von Baby Bowser zu befreien und mit Hilfe von Baby Mario dessen Tyrannei über die Yoshis ein Ende zu setzen.

Mein Eindruck:

Auch wenn Yoshi ein süßer kleiner Drache ist und ich Jump’N’Run-Spiele wirklich liebe, war ich von diesem Spiel ein wenig enttäuscht. Die einzige Neuerung war das Auftreten von Baby Mario und Baby Luigi, ansonsten ist es halt ein „Abklatsch“ des Ur-Yoshi’s Island.

Habt Ihr das Spiel schon einmal gespielt? Wie war Euer Eindruck?

Ich freue mich über Euer Statement 🙂

Beste Grüße

Y. Alipas