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Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung, Teil 10

Liebe Leser!

Willkommen zu meinem letzten Beitrag über die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutungen. Unsere letzte Reise führt uns in den Westen.

Haus Horst
Ehemaliger Rittersitz. Die letzten alten Gebäude wurden 1974 abgetragen. Mitglieder der hier ansässigen Ritterfamilie „von der Horst“ sind seit dem 13. Jh. nachweisbar.

Telleringstraße
benannt nach dem Eisenwerk Balke-Tellering & Co., einer Vorgängerfirma der späteren Vereinigten Rheinischen Stahlwerke.

Walter-Wiederhold-Straße
Walter Wiederhold (1885 – 1959), Fabrikant, Ehrenbürger von Hilden.

[Quelle: „Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung“ zusammengestellt vom ehemaligen Stadtarchivar Dr. Gerd Müller]

Hiermit endet unsere Reihe „Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung“. Wir hoffen, dass Euch die Reise gefallen hat.

Euer Team der Stadtbücherei

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Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung, Teil 9

Weiter geht die Reise in den Süden…

Am Holterhöfchen
benannt wurde das Holterhöfchen nach einem spätmittelalterlichen Gehöft, das in die dortige aus dem 9. Jh. stammende Wallanlage hineingebaut war.

Am Weberschiffchen
benannt wurde diese Straße zur Erinnerung an die Althildener Industrie.

Am Zuckerbuckel
ist eine Ortsbezeichnung aus der jüngeren Vergangenheit. Auf der dortigen Erhebung (=Buckel) befand sich ein Zuckerrübenfeld des Oekonomierats Büren.

Kölner Straße
Hilden war, soweit urkundlich nachweisbar, mit Köln, dem Sitz des Hildener Grundherrn, des Kölner Erzbischofs, durch eine Straße verbunden. Die heutige kurze „Kölner Straße“, die in einem Bogen verläuft, ist ein Überrest des alten Weges.

Fortsetzung folgt…

[Quelle: „Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung“ zusammengestellt vom ehemaligen Stadtarchivar Dr. Gerd Müller]

Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung, Teil 8

Weiter geht unsere Rundreise durch die Hildener Straßen. Im heutigen Beitrag geht es um Straßen, die im Osten der Stadt liegen.

Clarenbachweg
Adolf Clarenbach (1500 – 1529), protestantischer Prediger, wurde 1529 in Köln als Ketzer verbrannt. Er gilt als Reformator des Bergischen Landes.

Grenzstraße
Über diese Straße verläuft die Hildener Stadtgrenze gegenüber dem Solinger Stadtteil Ohligs.

Lievenstraße
Wilhelm Ferdinand Lieven (1839 – 1902), wurde 1900 Ehrenbürger von Hilden. Er schenkte der Stadt seine Waldungen. Die Waldungen sind wesentlicher Bestandteil des heutigen Stadtwaldes.

Fortsetzung folgt…

[Quelle: „Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung“ zusammengestellt vom ehemaligen Stadtarchivar Dr. Gerd Müller]

Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung, Teil 7

In meinen letzten 6 Beiträgen ging es um Straßen, die im direkten bzw. anliegenden Stadtzentrum liegen. Nun möchte ich Euch in den Norden entführen, da es hier auch ein paar nennenswerte Straßen gibt.

Agnes-Miegel-Hof
Agnes Miegel (1879 – 1964), ostpreußische Dichterin (Lyrikerin). Sie schrieb Balladen und Gedichte.
Der hiesige nach ihr benannte Hof war nach dem Zweiten Weltkrieg für die Unterbringung Ostvertriebener bestimmt.

Köbener Straße
benannt nach der schlesischen Stadt Köben, die zum Hildener Patenkreis Wohlau gehört.

Koenneckestraße
Albert Koennecke (1824 – 1905), war von 1851 – 1865 Bürgermeister von Hilden. Während seiner Amtszeit wurde Hilden am 18.11.1861 zur Stadt erhoben.

Schlichterweg
Erinnerung an das ehemals in Hilden ansässige Textilgewerbe (schlichten = die Kettfäden von Geweben mit Stärkelösung glätten und verfertigen).

Wohlauer Straße
benannt nach der schlesischen Stadt Wohlau, die zusammen mit dem zugehörigen Kreisgebiet 1956 von Hilden in Patenschaft genommen wurde.

Fortsetzung folgt…

[Quelle: „Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung“ zusammengestellt von Stadtarchivar Dr. Gerd Müller]

Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung, Teil 6

Weiter geht’s…

Albert-Schweitzer-Weg
Albert Schweitzer (1875-1965), evangelischer Theologe, Arzt und Musiker. Er ging 1913 als Missionsarzt nach Lambaréné; er wurde 1952 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Druckerweg
benannt nach der Tuchdruckerei, die in Hilden in mehreren großen Werken betrieben wurde.

Färberweg
benannt nach der früher in Hilden betriebenen Tuchfärberei. Gehört zu den Straßen auf dem ehemaligen Spindlergelände.

Tucherweg
Auch diese Straße erinnert an die alte Tuchfärberei in Hilden. Auch sie befindet sich auf dem ehemaligen Spindlergelände.

Zwirnerweg
benannt zur Erinnerung an die Tätigkeit der Zwirnerinnen im früheren Textilgewerbe. Auch sie befindet sich auf dem ehemaligen Spindlergelände.

Fortsetzung folgt…

[Quelle: „Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung“ zusammengestellt von Stadtarchivar Dr. Gerd Müller]

Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung, Teil 5

Und weiter geht’s mit meinem Beitrag über die Hildener Straßen:

Am Feuerwehrhaus
Die Freiwillige Feuerwehr erhielt dort, auf ihrem ursprünglichen Übungsplatz, 1959, ein eigenes Gebäude.

Hofstraße
ist eine alte Ortsbezeichung. Benannt wurde die Straße nach einem damals dort stehenden Gut namens „Zum Hof“.

Kirchhofstraße
Der „Kirchhof“ wurde 1807 als kommunaler Begräbnisplatz angelegt.
Der alte „Kirchhof“ befand sich bis 1807 bei der Reformationskirche auf dem Gelände des hinteren Marktplatzes.

Paul-Spindler-Straße
wurde nach Herrn Paul Spindler (1872-1949), Textilfabrikant in Hilden benannt. Nach ihm waren auch die ehemaligen Paul-Spindler-Werke benannt.

Seidenweberstraße
Erinnerung an die in Hilden ehemals mit zwei großen Werken ansässige Seidenweberei. Die Straße liegt auf dem Gelände der ehemaligen Paul-Spindler-Werke.

Fortsetzung folgt…

[Quelle: „Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung“ zusammengestellt von Stadtarchivar Dr. Gerd Müller]

Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung, Teil 4

Und weiter geht’s mit den Straßennamen und ihren Bedeutungen rund um den Hildener Stadtkern.

Ellerstraße
Benannt nach dem Nachbarort Eller, der 1808-1861 mit Hilden zusammen eine Bürgermeisterei bildete und 1861-1896 als von der Stadt HIlden abgetrennte Landgemeinde in bürgermeisterlicher Personalunion mit Hilden verbunden war. Eller gelangte 1909 nach Düsseldorf.

Fabriciusstraße
wurde nach dem gebürtigen Hildener, Wilhlem Fabricius Hildanus (1560 – 1634), der bedeutendste Wundarzt seiner Zeit, benannt.

Immermannstraße
Karl Immermann (1796 – 1840), Landgerichtsrat und deutscher Dichter, leitetet das Düsseldorfer Theater von 1834 – 1837.

Bahnhofsallee
Hilden wurde 1874 durch die Strecke Troisdorf-Speldorf (bei Duisburg) und 1894 durch die Strecke Düsseldorf-Ohligs an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Dabei wurde die Stadt Bahnstation.

Fortsetzung folgt…

[Quelle: „Die Hildener Straßennamen und ihre Bedeutung“ zusammengestellt von Stadtarchivar Dr. Gerd Müller]