Medienboxen

Autorin:  Melanie Schulz

Eigentlich gibt es in jeder Stadtbücherei sogenannte Medienkisten oder Medienboxen.  Das sind  Boxen mit verschiedenen Medien (Bücher, CDs und DVDs) zu einem bestimmten Thema. Und natürlich gibt es diese auch bei uns in Hilden.

In manchen Büchereien sind Boxen zu  beliebten Thema schon fertig und werden auf Anfrage nur noch verbucht und ausgegeben. Bei uns gibt es keine festen Boxen mehr, sondern diese werden einzeln und individuell zusammengestellt.  Und das mache dann ich J

Das läuft meistens so ab, dass ich eine E-Mail, einen Anruf oder einen Hinweise von Kollegen bekomme, dass eine Schule oder eine Kita bei uns zu einem gewissen Thema eine Medienkiste ausleihen möchte. Das heißt, dass ich dann bei uns an die Regale gehe, passende Medien raussuche und diese schon fertig verbucht in eine Box lege, die dann abgeholt werden kann.

Im letzten Jahr waren es genau 30 Boxen, die ich zusammengestellt habe.

Themen wie z.B. Tiere (Waldtiere, Wassertiere, Haustiere), Weltall (Sonne, Mond und Sterne) oder Mittelalter (Ritter, Burgen) muss ich jedes Jahr mehrfach fertig machen. Doof ist dann natürlich, wenn die Anfragen zu diesen Themen gleichzeitig von mehreren Einrichtungen kommen. Bei einigen Themen habe ich einfach nicht genug Medien.   Das passiert aber gerade bei Ritter und Burgen gerne. Anscheinend ist das in den Schulen ein Typisches Frühjahrsthema. In den Kindergärten wiederum werden jedes Jahr im Frühling die Tiere erklärt.

Die Themen sind manchmal gar nicht so einfach. Eine Medienbox für eine Schule zum Thema Weltall braucht andere Medien als eine Box für eine Kita zum Thema Sonne, Mond und Sterne. Bei den Kindergärten kann ich nämlich auch ganz viele Bilderbücher mitgeben, in denen Sonne, Mond und Sterne vorkommen. Außerdem muss das Weltall viel leichter erklärt werden. Ich kann auch ganz gut Hörbücher mitgeben, da die Kinder oft in der Leise Zeit Hörbücher hören dürfen.

In den Schulen wiederrum soll mit den Büchern gearbeitet werden. Da helfen Geschichten nicht wirklich. Es ist zwar immer ganz nett, ein Thema mit einer Geschichte zu starten aber da reichen dann ein oder zwei Bücher. In den Schulen kann ich stattdessen aber auch passende Sach-DVDs dazulegen, die dann im Unterricht geschaut werden können.

Immer mal wieder gibt es sehr spannende Themen, bei denen ich wirklich meine Fantasie spielen lassen muss um passende Bücher zu finden. Z.B. gibt es zum „Frühling“ für den Kindergarten unendlich viele Möglichkeiten. Da können CDs mit Frühlingsliedern dabei sein, Bastelbücher, Bücher mit Tierkindern oder das Bepflanzen des Gartens. Da passen dann sowohl Bilderbücher als auch Sachbücher.

Ganz wichtig ist immer die genau Absprache mit den Einrichtungen, was genau eigentlich gesucht wird. Bei einer Box zum Thema „Unterwasserwelt“ muss ich zum Beispiel wissen, ob es eine Box mit realen Lebewesen sein soll oder ob auch Fantasiewesen wie Meerjungfrauen oder Wasserdrachen dabei sein können. Gerade für Karneval im Kindergarten ist es ein großer Unterschied.

Medienboxen zu packen macht zwar viel Arbeit, aber es macht auch viel Spaß. Denn jede Box ist wieder eine neue Herausforderung.

Beste Grüße

Melanie Schulz

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FIFA 18-Turnier inklusive Meet & Greet mit Profi-eSportler

                                 

Autor: Andreas Umbrich

Fans der beliebten Fußball-Simulationsreihe „FIFA 18“ aufgepasst:

Ihr habt am Donnerstag, 07. Juni 2018 die Chance, Euer Talent an der Spielekonsole Playstation 4
unter Beweis zu stellen und andere Mitspieler im Rahmen eines Turniers herauszufordern.
Das Turnier wird in den Räumlichkeiten des Campus OT am Holterhöfchen in Hilden ausgetragen
und beginnt um 17:00 Uhr. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung von Aufsuchender Jugendarbeit und Stadtbücherei Hilden.

Das Besondere dabei ist, dass mit Tim Schwartmann ein professioneller eSportler anwesend sein wird. Dieser wird Euch mit Tipps und Tricks rund ums „FIFA-Gameplay“ zur Seite stehen. Zudem habt Ihr
die Möglichkeit, durch Fragen herauszufinden, was den Alltag eines Profis im eSportbereich auszeichnet. Natürlich dürft Ihr zwischendurch auch mal eine Partie mit ihm zocken.

Auf die drei Bestplatzierten warten zudem tolle Preise. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Anmelden können sich Interessierte ab 14 Jahren, entweder per Mail an stadtbuecherei@hilden.de, unter der Telefonnummer 02103-72301 oder vor Ort an der Information.

Die Lesechallenge im Mai 2018, Teil 2 – Grapic Novel – für Jugendliche und Erwachsene

Autorin: Stefanie Krüger

Letzte Woche hat Euch meine Kollegin ja bereits Graphic Novels für Kinder vorgestellt. Heute stelle ich Euch Geschichten vor, die sich mehr an Jugendliche und Erwachsene richten.

„Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm

In der Schule musste ich dieses Buch bereits lesen, analysieren und interpretieren. Es ist eins der wenigen Bücher aus meiner Schulzeit, an die ich mich gut erinnern kann und die ich mochte. Deswegen war ich neugierig, wie Jens Natter diese vielschichtige Story in seiner Graphic Novel verarbeitet hat.

Es geht um eine Geschichte in einer Geschichte. Die „Hauptstory“ handelt von Hauke Haien, einem Jungen aus ärmlichen Verhältnissen, der es durch viel Fleiß zum Deichgrafen seiner Region bringt. Obwohl er sich bemüht, unterliegt auch er den Zwängen und Versuchungen der Politik, was zu einem verheerenden Deichbruch führt, bei dem er und seine Familie letztendlich ums Leben kommen.

Die Illustrationen erwecken die Geschichte richtig zum Leben. Natter zeichnet leicht verschwommen, macht harte Linien und lässt Details im Unklaren, was dem Ganzen wirklich den Charakter einer erzählten Geschichte verleiht. Dank dieser Graphic Novel ist mir – obwohl ich die Geschichte ja bereits kannte – erst wirklich bewusst geworden, warum Storm sie „Der Schimmelreiter“ genannt hat: Hauke findet auf dem Deich nämlich einen weißen Hengst, den er bis zu seinem tragischen Ende reitet.  Erst durch die Bilder ist mir der Zusammenhang deutlich geworden 😀

„Einstein“

Dieses Buch beschreibt auf wirklich entzückende und witzige Weise das Leben und Wirken von Albert Einstein. Von seiner Kindheit, über die erste Liebe und Ehe. Von der Entdeckung der Relativitätstheorie bis zum Bau der Atombombe und seinem Tod. Dieser außergewöhnliche Mensch wird in der Graphic Novel von Corinne Maier und Anne Simon grade zu lebendig – mit all seinen Vorzügen und Marotten. Selbst die Relativitätstheorie wird verständlich und witzig dargestellt. An einer Stelle heißt es:

„Wir alle wissen, dass das Licht schneller ist als der Schall. Darum wirken manche Menschen auch klug, bis sie den Mund aufmachen.“

Ein Buch hat in meinen Augen schon gewonnen, wenn es mich zum Lachen bringt. Und das war hier nicht nur einmal der Fall! Vor allem die Kombination aus Bild und Text ist stellenweise zum Wegschmeißen. Allen, die zwar wissen, was Einstein getan hat, aber nicht wissen, wer er war, empfehle ich diese Graphic Novel.

Wir haben noch viele weitere Graphic Novels im Bestand – zu den verschiedensten Schätzen der Weltliteratur. Wer sich mit Don Quixote oder Kapitän Ahab auf eine Reise begeben möchte, wird hier ebenso fündig wie diejenigen, die sich gerne einem Alienangriff gegenüber sähen. Und hätte es die Graphic Novel zu „Herr Lehmann“ schon gegeben, als ich es im Studium lesen musste, wäre ich deutlich schneller damit fertig geworden – und hätte mir den Film schenken können 😉

Mein Balkon mit „insektenfreundlichen“ Pflanzen

Autorin: Birgit Halfkann

Die Eisheiligen sind so gut wie vorbei, so kalte Tage wie im April sind hoffentlich auch endgültig Geschichte, da kann es ja losgehen, für diese Saison den Balkon zu bepflanzen. Zugegeben, ich habe nicht bis jetzt gewartet, sondern bin schon auf dem Wochenmarkt, in mehreren Gärtnereien und im Baumarkt gewesen, um mir anzusehen, ob das dortige Sortiment meine „Lieblingspflanzen“ bietet. Und natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe auch schon ein paar Pflanzen gekauft. Seit einigen Jahren bevorzuge ich bei der Balkonbepflanzung Grünpflanzen und Blütenpflanzen in den Farben violett, orange und weiß.

Da der Balkon recht klein ist, muss ich genau überlegen, was ich pflanzen möchte. Einige Pflanzen, wie eine Clematis, einen weißblühenden rankenden Jasmin, der betörend duftet, wenn erst einmal die Blüten so weit sind, eine blau blühende kleine Hortensie im Topf, eine Funkie, Gräser und Geranium-Pflanzen haben den Winter überstanden und sind schon kräftig ausgetrieben, die Clematis begeistert mich bereits mit vielen großen violetten Blüten.

In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, bevorzugt nur solche Pflanzen dazu zu kaufen, die „insektenfreundlich“ sind. Es ist so viel die Rede davon, dass der Lebensraum der Insekten immer weiter beschränkt wird, dass ich ganz bewusst Pflanzen haben möchte, die als Nektar- und Pollenspender gelten. Wisst Ihr, dass viele „klassische“ Balkonpflanzen wie Fleißige Lieschen, Geranien und Pelargonien Insekten wenig Nahrung bieten?

Das sind allerdings auch nicht meine bevorzugten Balkonpflanzen. Ich entscheide mich für  Lavendel und Fächerblume (violett), Zauberglöckchen (auch:  Millionbells) und Wandelröschen (gelb/orange, orange/rot, weiß) und Blütensalbei (weiß), dazu Thymian, Minze und Rosmarin. Davon habe ich auch etwas: Zum „Schnuppern“ und zum Würzen von Speisen und Getränken.

Jetzt muss nur noch alles wachsen und gedeihen, dann können Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge (leider inzwischen viel zu selten) kommen!

(Quelle Fotos: https://www.mein-mediterraner-garten.de/wandelroeschen-schneiden-und-vermehren/ und https://pixabay.com/de/marienk%C3%A4fer-lavendel-pflanze-flora-676448/
und https://pixabay.com/de/pfefferminze-pflanze-minze-1500443/)

Die Lesechallenge im Mai 2018, Teil 1 – Grapic Novel – für Kinder!

Autorin: Nadine Reinhold

Im Januar haben wir zur Lese-Challenge 2018 aufgerufen. Den Mai habe ich mir „geschnappt“. Thema im Mai: Graphic Novels! Graphic Novels sind Comics im Buchformat, meist komplexer erzählt als Micky & Co und nicht für jeden geeignet. Man muss sie schon mögen, diese kleinen Kunstwerke.

 

Nun fand Anfang April ein weiteres Mal ein Jurytreffen von boys & books statt. Herrlich! So viele neue, tolle Bücher lerne ich selten an einem Tag kennen. Im Vorfeld musste ich auch ein paar Bücher lesen. Darunter war auch „Theo und Mammut : Alles begann an einem Freitag“ von Stefan Boonen und dem Illustrator Melvin. Und wie der Zufall will, ist das Thema der Lesechallenge im Mai 2018 „Graphic Novel“. Wie passend!

2017 kam schon die Oma

 

Die beiden haben schon 2017 eine tolle Geschichte bei Arena veröffentlich: „Hier kommt Oma“. 

Wie man unschwer erkennen kann, hat Illustor Melvin eine sehr eigene Handschrift, die sehr gut zu den fantastischen Geschichten Boonens passt.

Wer mehr über die Arbeit von Melvin erfahren möchte, wird sicherlich auf der Homepage des Belgiers fündig.

Manche Illustrationen machen sich bestimmt sehr gut als Plakat, oder?

 

 

 

Nanny Beinhaar

Allen schon dieser Name… Um was geht es in „Theo und Mammut“?

Theodor Bob Prinzel der Erste ist sehr besonders. Eines der besten Kinder der Welt, sagt seine Mutter. Er lebt in seit drei Wochen in einem neuen Haus mit 36 Zimmern, 2 Rasen, einer Garage für vier Autos und sieben Fahrräder, einem Schwimmbad und einem Dachboden. Tagsüber ist Theo zumeist alleine mit Nannie Beinhaar, die Theo so gut wie nie vermisst. Nannie Beinhaar kümmert sich um Theo und auch darum, dass er alle Aufgaben, die ihm seine Eltern tagtäglich aufgeben, ausführt. Judo, Tanzen, Singen, Yoga, Bücher lesen sind nur ein paar.

Seine Eltern sind so gut wie nie zu Hause, auch seine ältere Schwester Ada, die im Rollstuhl sitzt, kommt nur freitags zu Besuch. Zum Glück hat Theo viel Fantasie und so reist er gerne in die Urwelt. Dort leben so unglaubliche Tiere wie das Mammut und das Säbelzahnkaninchen. Und dort lebt auch Marga, ein Mädchen vom Stamm der Zotteltaler. Mit ihr erlebt er ein waghalsiges Abenteuer, als die beiden gegen fünf Krachbacken kämpfen müssen.

Natürlich bleibt der fantastische Ausflug nicht unbemerkt und Nannie Beinhaar ist gar nicht erfreut, aber Theo kann sie überzeugen, dass es wichtig ist, Marga im Kampf gegen die Krachbacken zu unterstützen. Und Nannie Beinhaar ist unglaublich stark und mutig. Theos Eltern zeigen kein Verständnis, sperren ihn ein, erlauben ihm keine Bücher mehr zu lesen oder in der Badewanne zu liegen. Die besten Gelegenheiten, die Theo früher zur Flucht in die Unterwelt genutzt hat. Doch Nannie Beinhaar ist auf seiner Seite und so kann er sich weiterhin mit Marga treffen und sich sogar mit den Krachbacken anfreunden und verstecken spielen.

Die Illustrationen sind in orange und rot gehalten, sehr ausgefallen, transportieren die Geschichte für Kinder ab 8 Jahren aber sehr gut. Ein Abenteuer, nicht nur für Kinder. Ich hatte richtig Spaß!

Viel Spaß beim bezwingen der Krachbacken!

Die nächste Graphic Novel liegt hier schon bereit: „Der bleiche Hannes“. Soll auch richtig toll sein! Gibt es natürlich auch bei uns im Bestand!

FAQ

Autorin: Saskia Pelzers

FAQ

Ich mache nun seit ca. 9 Monaten meine Ausbildung hier in der Stadtbücherei, für mich ist also noch immer einiges neu.

Und da ich seit August zweimal in der Woche im EG an der Infotheke sitze, habe ich einige Fragen gestellt bekommen, auf die ich anfangs nur mit einem unbeholfenen Schulterzucken und einem suchenden Blick zur Kollegin, die mich in der jeweiligen Schicht unterstützt, antworten konnte.

 

Mittlerweile sieht das natürlich etwas anders aus, also dachte ich mir, dass ich meine Neulings-Erfahrungen mit Euch teilen könnte.

 

Hier sind also unsere FAQ.:

1. „Wo ist die Ticket-Zentrale?“

Wenn man durch die Innentür kommt ist die Ticket-Zentrale auf der rechten Seite, direkt hinter unserem Medienverkauf.

Ticket-Zentrale

 

2. „Wo steht denn der Kopierer?“

Der Kopierer steht im Erdgeschoss auf der linken Seite, neben den Info Büchern.

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3. „Wo finde ich denn die 3a/b/c/d?“

In meiner Zeit hier wurde mir noch keine Frage so oft gestellt wie diese hier und dabei hat sie nicht mal etwas mit uns zu tun  

Ich werde das Mysterium der nicht auffindbaren Häuser also heute für Euch lüften.

Aus dem Haupteingang raus, rechts am Eingang zur Tiefgarage vorbei und den Gang entlang. Nun steht man in einem Innenhof und ist praktisch von 3a, 3b, 3c und 3d umzingelt.

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Den Gang neben dem Eingang zur Tiefgarage entlang.

 

 

3b_c_d

Links ist 3b zu sehen und rechts 3c. 3a und 3d haben leider nicht mehr mit auf das Foto gepasst, sind aber logischerweise links neben 3b (3a) und rechts neben 3c (3d).

 

4. „Wo sind die Toiletten?“

Die Toilette befindet sich direkt neben der Ticket-Zentrale. Und bitte tatsächlich durch die Tür gehen, auf der „Toiletten“ steht und nicht die Tür mit dem weißen Kreuz öffnen 😉

Außerdem haben wir auch noch in der Kinderbücherei Toiletten, wovon die Herrentoilette mit einem Wickeltisch ausgestattet ist.

Toiletten

 

5. „Wo muss ich mein Buch denn jetzt hinstellen?“

Unsere Nutzer wissen, dass wir ein Rückgaberegal mit bunten Regalbrettern haben, in das Bücher gestellt(!) und Zeitschriften gelegt werden sollen, nachdem sie am Selbstverbucher zurückgebucht wurden.

Und wo genau soll jetzt was ins Regal?

Weiße Signaturaufkleber = Weißes Regalbrett

Rote Signaturaufkleber = Rotes Regalbrett

Blaue Signaturaufkleber = Blaues Regalbrett

Silberne Signaturaufkleber = Silbernes Regalbrett

Zeitschriften = unteres weißes Regalbrett, das mit dem Aufkleber Zeitschriften markiert ist

Die Erklärungen kleben auch laminiert links und rechts am Regal 😉

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Ich hoffe, dass ich nun einige Eurer Fragen beantworten konnte. Falls doch noch ein paar Fragen offen sind, sprecht bzw. schreibt uns einfach an.

Planung  – Ja, sehr gerne oder Nein, Danke?

Autorin: Iris Bollwerk

Planung  bei der Arbeit – Nicht nur für mich

Innerhalb der Berufsgruppe der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste bin ich in der Stadtbücherei dafür zuständig die Einsatzpläne zu erstellen. Ich plane dabei welche Person zu welchem Zeitpunkt auf welcher Etage eingesetzt ist. Das mache ich seit ca. 3 Jahren. Inzwischen habe ich es mir angewöhnt die Pläne für einen ganzen Monat zu erstellen. Damit es besser klappt, können die Kollegen ihre Termine in eine Tabelle eintragen. Außerdem schaue ich in den Urlaubsplan, damit ich weiß wer nicht da ist. Es gibt einen „Grundplan“, in dem die Dienste generell verteilt sind. Somit kann sich jeder  z.B. auf seinen Spätdienst einstellen. Außerdem haben wir eine Person sozusagen als „Springer“. Diese übernimmt die Schichten der fehlenden Person (wenn dies nur eine Person ist). Wenn mehrere Personen nicht da sind, so müssen die Schichten auf die anderen Mitarbeiter verteilt werden. Dabei ist natürlich generell zu berücksichtigen wie viele Stunden jemand hier arbeitet.

Dann eben Plan B

Das hört sich erstmal gut an und in der Regel klappt es auch. Allerdings wird es immer schwierig, sobald noch jemand zusätzlich ausfällt (z.B. wegen Krankheit). Dann muss ich am Morgen schnell schauen, wie die Schichten anders verteilt werden können und wer z.B. einen zweiten Spätdienst in der Woche übernehmen kann.

Trotz der Änderungen, die immer wieder nötig sind, finde ich es gut, wenn die Planung so schnell wie möglich steht. Dann kann auch jeder für sich seine privaten Termine festlegen.

Und nach der Arbeit?

Privat plane ich ebenfalls sehr gerne. Ich denke, dass kommt daher, dass ich auch schon an vielen Volksläufen bis hin zum Marathon gelaufen bin. Meiner Meinung nach muss dies im Vorfeld geplant werden, weil ich sonst am Tag X nicht fit gewesen wäre. Auch hierbei habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Trainingspläne leider oft nicht eingehalten werden konnten, weil ich krank wurde. Inzwischen plane ich dabei  immer etwas Puffer ein.

Wenn ich mich mit Freunden treffe, dann ist es meistens auch geplant. Wenn mich jemand spontan treffen möchte, dann bin ich oft schon verplant.

Ich mag es privat zu planen, weil ich mich dann jeden Tag auf eine Aktivität freuen kann. Allerdings fällt es mir auch schwer mal spontan zu sein, wenn die Pläne dann nicht eingehalten werden können.

Mein Fazit: Planung ist oft nützlich, aber ein bisschen Spontanität kann auch nicht schaden.

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