Und falls wir uns nicht mehr sehen…

… guten Tag, guten Abend, gute Nacht und schönes Wochenende!

Nanu? Warum beginnt dieser Blogbeitrag mit einer Verabschiedung?

Nun, liebe Leser,

darum soll es in diesem Beitrag gehen.Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, habe ich mich hier schon mal verabschiedet, vor etwa einem Jahr: Mit einem lachenden und einem weinenden Auge…

Damals begann mein Praxissemester, das ich im Rahmen des Bibliothekswissenschaftsstudiums absolviert habe. Für mehrere Monate war ich in der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW. Aber, die treuen Leser dieses Blogs werden es wissen, ich kam danach zurück: Da ist sie wieder!

Mittlerweile bin ich bereits sechs Jahre als FaMI in der Stadtbücherei Hilden, davon drei Jahre in Ausbildung. Und nun, ja… nun ist es tatsächlich Zeit für einen Abschied.
Mein Studium nähert sich dem Ende, demnächst beginne ich mit dem Schreiben meiner Bachelorarbeit und wenn alles gut geht, bin ich im nächsten Jahr Bibliothekarin.

Ich weiß noch nicht, wohin mich mein Weg dann führen wird (wer weiß das schon?), aber ich werde „meiner“ Stadtbücherei bestimmt treu bleiben, dann eben von der anderen Seite: als Kundin.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit der Stadtbücherei unter der Leitung von Nadine Reinhold weitergehen wird, die am 01. September den Posten übernimmt.

Ich möchte dem gesamten Team der Stadtbücherei Hilden danken für die lehrreichen Ausbildungsjahre, die gemeinsamen Samstagsdienste, die gemütlichen Weihnachtsfeiern mit Frühstück…
Vielen Dank für Eure Unterstützung und Hilfsbereitschaft und Freundschaft!

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Ich sage Euch, den Leserinnen und Lesern des Blogs, auf Wiedersehen! Als Kunde in der Stadtbücherei!

Beste Abschiedsgrüße

Nathalie Funda

 

 

 

 

Freibad, heiße Hexe und ein Waldmeister-Slushi

Liebe Leser,
Sommerzeit ist Freibadzeit!
Das ließen meine Freundinnen und ich uns damals nicht zwei Mal sagen und somit waren wir so oft es ging im Freibad! Neben der Abkühlung im Wasser durfte der Waldmeister Slushi nicht fehlen! Noch heute trinke ich ihn bei heißem Wetter sehr gerne. Wenn dann der kleine Hunger kam, gab es beim Freibad-Büdchen immer einen Burger von der „heißen Hexe“. Kennt Ihr die noch? Das waren Burger, die in der Mikrowelle warm gemacht wurden und diese haben nur im Freibad gut geschmeckt. Ob das an der guten Laune und der Gruppendynamik lag, wer weiß das schon. 😉

Heute nehme ich mir lieber Wassermelone, selbstgemachte Frikadellen usw. mit. Aber der Waldmeister-Slushi wird immer noch gekauft und getrunken!

Was darf bei Eurem Freibad Besuch auf keinen Fall fehlen?

Beste Grüße
Nora Heisterkamp

Gibt es nicht – gibt es nicht!

Liebe Leser,

einen eBook-Reader, den man wie ein Buch zuklappen kann gibt es nicht? – Doch, zumindest als Prototyp gibt es ihn schon: den voll faltbaren eBook-Reader. Entwickelt von der taiwanesischen Firma E Ink. Die hat im Mai dieses Jahres einen solchen auf der Messe SID Display Week in Los Angeles vorgestellt. Ob das Gerät auf den Markt kommen wird ist allerdings noch offen. Zur Zeit wird ein Hersteller für die Massenproduktion gesucht. Wie das Gerät aussieht und wie es gehandhabt wird kann man in einem kleinen Video sehen.

Hier geht es zu dem Artikel von Heise.de inklusive eines Präsentationsvideos

Wenn jetzt auch noch eine Eselsohren-Funktion dazu kommt, wäre das perfekt. Ist der faltbare eBook-Reader auch etwas für Euch oder mögt Ihr lieber den klassischen?

Beste Grüße

A. Kölbl

Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ 2.0

Liebe Leser,
vor kurzem war der 200. Geburtstag von Jane Austen und genau zu dieser Zeit bekam ich ein Buch in die Hände, dass wunderbar zu diesem Anlass passt: gerade im Juni ist in deutscher Sprache das Buch von  Curtis Sittenfeld „Vermählung“


erschienen, eine Adaption des Romanstoffes von „Stolz und Vorurteil“ in die Jetztzeit. Wenn man im Internet nach dem Titel sucht, gehen die Meinungen, ob das gelingen kann, doch recht weit auseinander. Das wundert mich nicht – ich denke, für einen „echten“ Jane Austen-Fan zählt halt nur das Original. Aber es gibt auch positive Stimmen und denen möchte ich mich grundsätzlich anschließen.

Für mich überraschend, hat die Autorin den Ablauf der Geschichte stark am Original orientiert. Daher war ich an einigen Stellen, da ich das Original ja kenne, sehr gespannt, wie die Autorin einzelne Situationen umgesetzt hat. Das hat bei mir auf jeden Fall die Spannung gesteigert und mich dazu gebracht, immer weiter zu lesen.

Auch die typischen (Charakter-)Merkmale der handelnden Personen, ob „Hauptrollen“ oder „Nebenrollen“ hat die Autorin für mich überzeugend in die Jetztzeit übertragen und ihnen „passende“ Verhaltensweisen zugeschrieben. Ohne zu viel vorweg zu nehmen: Mrs Bennet, die natürlich wie im Original alles dafür tut, ihre fünf Töchter möglichst reich zu verheiraten, ist kaufsüchtig, ungeachtet der prekären finanziellen Lage der Familie. Lydia und Kitty, nach wie vor die „Wilden“ in der Familie und vor keiner Peinlichkeit zurückschreckend, sind passionierte CrossFit-Anhängerinnen und ernähren sich nach dem Paleoprinzip. Mister Bingley, attraktiver Arzt, ist, bevor er Jane kennen lernt, als „Bachelor“ im Fernsehen aufgetreten und zwischen Mister Darcy und Liz gibt es ebenfalls die vielen bekannten Szenen von Missverständnis und Ablehnung bis zum Happyend.

Die Autorin hat es geschafft, die wunderschöne Geschichte von Jane Austen in witziger, moderner Form neu zu erzählen. Das Buch ist ein Unterhaltungsroman, geht dabei aber nicht so in die Tiefe wie das Original. Das mag der eine oder andere kritisieren, meines Erachtens ist es aber ein Fehler, das Buch allzu kritisch mit dem Original zu vergleichen. Ich empfehle, es einfach unvoreingenommen zu lesen, wobei man das Original schon kennen sollte. Das Lesen macht dann einfach mehr Spaß!

Wenn Ihr Euch darauf einlassen könnt, werdet Ihr gut unterhalten!

Beste Grüße,

Birgit Halfkann

 

Boys & Books – Empfehlungen zur Leseförderung von Jungen

Liebe Leser!

Leseförderung ist eines der Kerngeschäfte einer Bibliothek. So auch bei uns. Über 1000 Kinder haben wir bis Ende Juni bereits durch die Bibliothek geführt. Meine Kollegin Melanie Schulz hat das in ihrem Blogbeitrag „Kinder zu Besuch“ beschrieben.

Mir persönlich ist Lesen und Vorlesen auch sehr wichtig. Zum einen bin ich eine richtige Vorlesetante. Wenn ich einmal anfange, höre ich nicht mehr auf. Zum anderen ist Lesen DIE Schlüsselqualifikation und in meinen Augen sollte das Lesen (nicht nur in Bibliotheken) immer gefördert werden. Mein Sohn ist 9 Jahre alt und Lesen gehört nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Aber er liebt es, wenn ich ihm vorlese und das passt doch sehr gut 😉

Aus diesem Grund bin ich auch Jurymitglied bei „Boys & Books„. Dabei handelt es sich um ein Leseförderungsprojekt, welches sich an erwachsene Literatur-Vermittler richtet. Also an LehrerInnen, Literaturpädagogen, BuchhändlerInnen und natürlich auch an BibliothekarInnen… und alle, die Lesefreude fördern und auf der Suche nach tollen, lesenswerten Büchern, speziell für Jungs ab 8 Jahren, sind.

Die Bücher werden nach bestimmten Kriterien bewertet. Die Bücher, die letztendlich auf der Website vorgestellt werden, sind in erster Linie als Freizeitlektüre gedacht. Und für offene Angebote in Schulen und Freizeiteinrichtungen, als Lesefutter in Bücherkisten aus Bibliotheken … – sie sollen Spaß machen!

Das Leseförderprojekt wurde von Prof. Dr. Christine Garbe in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbuchautor Frank Maria Reifenberg 2012 ins Leben gerufen. Prof. Dr. Christine Garbe ist Inhaberin des Lehrstuhls  für Literaturwissenschaft und -didaktik (Schwerpunkt: Lese- und Mediensozialisation von Kindern und Jugendlichen) am Insitut für deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln. Frank Maria Reifenberg hat in den letzten Jahren mehrere hundert Veranstaltungen und Lesungen durchgeführt. Auch in Hildener Schulen hat er bereits aus seinen Büchern gelesen, vermittelt von der Bibliothek natürlich 😉 In seinem Blog geht er auch auf das Thema „Jungs und Lesen“ ein.

 

 

Neuausrichtung

Im Frühjahr wurde Boys & Books konzeptionell neu ausgerichtet. Boys & Books ist nun eine Buchempfehlungsseite. Es gibt insgesamt vier Jury-Teams. Für jede Altersgruppe (8+, 10+, 12+ und 14+) eine. Ich bin in der Gruppe 8+. Das passt gut, denn so kann ich die Bücher meinem Sohn vorlesen. Er passt perfekt in die Zielgruppe und kommuniziert sehr deutlich, welche Bücher er mag und welche nicht. Zwei Mal im Jahr treffen sich die vier Jury-Teams in Köln zu einer Wochenend-Sitzung. Mit Hilfe der vorher ausgefüllten Bewertungsbögen (mit Punkten) und Vorstellungen der Bücher werden die fünf Top-Titel für jede Altersgruppe festgelegt.

Das erste Treffen hat im April stattgefunden. Es war sehr interessant und hat großen Spaß gemacht. Und es war so, wie die Fotos vermuten lassen. Es ging um Bücher und Bücher und Bücher 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

Die fünf Top-Titel aus jedem Juryteam findet Ihr hier.

Ich habe natürlich nicht alle Bücher gelesen, aber eines möchte ich Euch gerne besonders ans Herz legen: „Das wilde Uff sucht ein Zuhause“ von Michael Petrowitz. Dieses Buch macht wirklich Freude! Ein großer Lesespaß für Jungs ab 8 Jahren. Und der 2. band ist auch bereits erschienen.

Auch bei „Sherlock & Co“ und „RockeTim“ handelt es sich um coole Ferienlektüre, die auch den lesefaulsten Jungs Spaß machen werden. Versprochen!

Auch wenn Ihr keine „Literaturvermittler“ seid und vielleicht nur nach guten neuen Büchern für Eure Jungs Ausschau haltet – Hier werdet Ihr fündig. Und ausleihen könnt Ihr die Bücher dann in der Stadtbücherei Hilden 😉

Viel Lesevergnügen wünscht

Nadine Reinhold

Stulle mal anders

Liebe Leser,

oft muss es im Alltag schnell gehen mit dem Essen und häufig greift man dabei auf die einfache Stulle zurück. Doch die einfache Stulle kann mit ein paar Handgriffen richtig schnell zum Highlight werden. Alexander Dölle und Anna Walz haben in ihrem Stullen-Buch (Gräfe und Unzer Verlag, 2017) viele schöne Anregungen, wie einfach man eine Stulle aufpeppen kann. Ein schönes Rezept daraus ist das Baguette mit Tofu, Kohlrabicreme und Minze.

Zutaten (für 2 Stullen):

Für die Kohlrabicreme: 1/2 kleiner Kohlrabi, Salz, 1 Stängel Minze, 1/2 Bio-Limette, 1/2 Chilischote, 1 Knoblauchzehe, 50 g Sojajoghurt

Für die Stullen: 2 Stücke Baguette, 2 Tomaten, 200 g Räuchertofu, 2 EL Öl zum Braten, 3 TL Ahornsirup, 2 TL Sojasauce

Zubereitung:

Den Kohlrabi schälen, in feine Scheiben hobeln und diese wiederum in feine Streifen schneiden. Die Kohlrabistreifen in einer Schüssel mit einem halben TL Salz verkneten und ca. 15 Minuten ziehen lassen.

Die Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter fein hacken. Die Limette abwaschen, abtrocknen und die Schale abreiben. Die Chili waschen und in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Kohlrabi ausdrücken und die Flüssigkeit abgießen. Minze, Limettenschale, Chili, Knoblauch und Sojajoghurt unterrühren.

Für die Stullen die Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden. Den Tofu quer in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu darin bei mittlerer Hitze knusprig anbraten. Ahornsirup und Sojasauce verrühren und den gebratenen Tofu damit bestreichen. Das Baguette waagerecht halbieren und mit der Kohlrabicreme bestreichen. Die Tomaten auf der unteren Hälfte verteilen, mit Tofu belegen und zuklappen.

Beste Grüße

N. Bange

Auge in Auge mit dem Baum – Panarbora

Liebe Leser,

hoch hinaus ging es bei mir vor einigen Tagen, als ich den erst 2015 neu eröffneten Naturerlebnispark „Panarbora“ besuchte. Für alle, die in den Sommerferien daheim bleiben, ist das wirklich einen Tagesausflug wert! Der Park liegt in Waldbröl im Rhein-Sieg-Kreis, nicht weit von Köln.

Für Panarbora braucht man viel Zeit und Muße, er ist für Groß und Klein sehenswert und hat einige Attraktionen. Bereits am Eingang stand ich staunend vor dem großen Aussichtsturm, der sicherlich das Highlight des Parks ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er ist barrierefrei, und das auf faszinierende Art: Nicht nur, dass man aufgrund der minimalen Steigung überhaupt nicht merkt, dass es immer höher geht, es sieht auch spektakulär aus. Der Anblick nach innen und nach außen ist wirklich klasse und – eh man sich versieht – ist man schon oben auf dem insgesamt 40 Meter hohen Aussichtsturm. Und Aussicht hat man da wirklich weit! 🙂

Direkt an den Aussichtsturm schließt sich ein Baumwipfelpfad an. Mit Hilfe von sechs interaktiven Lern- und Erlebnis-Stationen erfährt man allerhand über die Natur des Bergischen Waldes. Der Baumwipfelpfad nennt sich so, weil man über einen Holzsteg quasi auf „Wipfelhöhe“ spazieren gehen kann. Ich hatte das Gefühl, dass jedes Blättchen an den Bäumen für die Besucher „blank geputzt“ war, so sauber und ordentlich sah der Wald aus!

Darüber hinaus gibt es noch einen Sinnes-Wanderweg. Dort soll man z.B. auf nackten Füßen gehen, um die verschiedenen Bodenarten über den Tastsinn zu spüren. Verschiedene Klanginstallationen sind dort aufgestellt und am Anfang – oder am Ende – (je nachdem, woher man kommt) gibt es einen Duftgarten, wo man allerlei Kräuter und Gewürze „erschnuppern“ kann.

Außerdem bin ich noch durch den „Heckenirrgarten“ gelaufen. Allerdings ist da noch gute Sicht, denn die Hecken sind noch nicht so hoch gewachsen 😉

Falls die Kleinsten sich anfangen zu langweilen, gibt es auch einen Abenteuer-Spielplatz mit Wasserspielen.

Tipp: Ein Besuch in dem auf dem Gelände befindlichen Restaurant lohnt sich sehr. Es gibt dort tolle Gerichte: Neben dem „üblichen“ Menu kann man auch eine Mahlzeit aus asiatischer, südamerikanischer oder afrikanischer Küche wählen (Speiseplan siehe Homepage).

Man kann sogar in „Baumhäusern“ übernachten. Über alle Möglichkeiten informiert die offizielle Homepage.

Der Betreiber des Geländes ist das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Rheinland e. V.

 

Beste Grüße,

Sonja Tewes