Archiv der Kategorie: Tipps und Tricks

Ausflugstipp: Aquazoo Löbbecke Museum

Autorin: Nora Heisterkamp


„Eene Besuch im Zoo oh, oh, oh oh….“ *träller*

Seit dem 22.09.2017 hat der Aquazoo in Düsseldorf wieder geöffnet und nachdem der erste Andrang vorbei ist bin ich mit meiner 3 jährigen Tochter an einem Montag Vormittag hingefahren. Das war eine sehr gute Entscheidung, denn wir hatten keinerlei Wartezeiten und konnten an jedem Aquarium und Terrarium in Ruhe schauen.
Am Wochenende ist es aber wohl noch sehr voll und man muss mit Wartezeiten von bis zu 4 Stunden rechnen!

Ich war das letzte Mal vor ca. 10 Jahren da und hatte allerdings nicht das Gefühl, dass sehr viel verändert worden ist. Meine Tochter hat die meiste Zeit vor dem großen Becken mit den Rochen und Haien gesessen. 🙂
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall und es wird auch sicher nicht unser letzter Besuch gewesen sein!

Ich wünsche Euch viel Spaß und würde mich freuen, wenn Ihr uns über Eure Eindrücke berichtet.

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Zeichnen, stricken, sticken, häkeln und vieles mehr mit Wooltasia

 

 

 

 

 

 

 

Autorin: Nora Heisterkamp

Ob zeichnen, stricken, sticken, knüpfen oder mit Bügelperlen Bilder gestalten, mit dieser App klappt es!

Bis vor kurzem habe ich mich „nur“ an Schals, Handschuhe oder einfache Püppchen stricken gewagt. Da meine 3 jährige Tochter zu ihrem Geburtstag einen Drehsessel geschenkt bekommen hat, der etwas gemütlicher werden soll, habe ich mich an ein neues Projekt gewagt! Ich stricke ihr ein Kissen mit dem Logo von Kapitän Sharky.
Nun stellte sich die Frage, wie bzw. womit ich mir eine Vorlage mit dem Logo erstellen kann. Nach ein bisschen stöbern in Strickforen wurde mir die App Wooltasia (momentan nur für Android erhältlich) empfohlen. Diese habe ich mir dann gleich installiert und etwas rumprobiert, bis mir das Ergebnis gefiel.
Falls Ihr Euch nicht direkt die App installieren wollte, könnt Ihr erst mal auf der Facebook-Seite (Wooltasia® Pixelmotive) oder der offizielle Homepage stöbern, dort könnt Ihr Euch bereits fertige Projekte anschauen.

Urs

Falls Ihr Euch nicht direkt die App installieren wollte, könnt Ihr erst mal auf der Facebook-Seite (Wooltasia® Pixelmotive) oder der offizielle Homepage stöbern, dort könnt Ihr Euch bereits fertige Projekte anschauen.

Aus 491.000 Bügelperlen entstehen 22 großartige Bilder!

Super finde ich auch, dass man nicht nur mit Wolle tolle Projekte mit der App erstellen kann, sondern auch auf Millimeter-Papier zeichnen kann oder mit Bügelperlen tolle Bilder anfertigen kann!

Lea Stollenwerk fertig richtige Kunstwerke mit Bügelperlen an, die sie vorher mit der App erstellt hat. Diese Bilder schenkt sie dann meistens den Stars, die auf den Bildern zu sehen sind! Wenn Ihr Euch mal Bilder von Ihr anschauen wollte, dann guckt doch mal auf Ihrer Facebook-Seite vorbei. 2016 hat sie 22 Bilder mit knapp 491.000 Bügelperlen erstellt!

Wenn ich mein Bild fertig gestrickt habe, dann werde ich es Euch natürlich auch noch zeigen und würde mich freuen, wenn Ihr uns irgendwann Eure Meisterwerke zeigt.

Too good to go – Mahlzeiten retten und dabei Geld sparen

Liebe Leser,

neulich berichtete meine Kollegin Iris Bollwerk über das Thema Lebensmittelverschwendung. Sie empfahl auch die Nutzung verschiedener Apps. Eine davon, die „Too good to go“-App möchte ich Euch heute etwas näher vorstellen und ans Herz legen.

Die Idee für „Too good to go“ hatten 2015 ein paar junge Dänen. Sie fragten in einem Restaurant mit Mittagsbuffet, was mit dem übrig gebliebenen Essen geschehe. Als sie erfuhren, dass alles in den Müll geworfen wird, kam Ihnen die Idee, diese Lebensmittel zu retten.

Das Prinzip ist dabei denkbar einfach. Teilnehmende Restaurants, Imbisse und Bäckereien melden im Laufe des Tages, wie viele Portionen Essen sie bei Ladenschluss übrig haben werden. Mittels einer Liste oder einer Karte kann man sich die Angebote in der App anzeigen lassen und diese Portionen kaufen. Bezahlt wird per Paypal oder Kreditkarte. Zur vereinbarten Zeit geht der Kunde dann in das Restaurant, zeigt seinen Einkauf in der App vor und bekommt dann seine Portion ausgehändigt. Bis heute wurden bereits 2 Millionen Mahlzeiten auf diese Weise gerettet.

Nach dem selben Prinzip funktioniert auch die App „Resq-Club“, auf die ich hier aber nicht näher eingehen werde.

Das kann in einer Bäckerei zum Beispiel eine Tüte Brötchen, Brot und Kuchen sein, im Café ein paar Stücke Torte, im Hotel die Reste vom Frühstücksbuffet wie Aufschnitt, Obst, Brötchen, Rührei etc., im Supermarkt eine Tüte mit Obst und Gemüse, im Restaurant Reste vom Mittagstisch etc.

Wer flexibel ist kann da eine Menge Geld sparen. Die Portionen kosten zwischen 2 und 4 Euro. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

In Düsseldorf ist das Angebot noch recht überschaubar. Jede Woche kommen aber neue Partner hinzu. In kleineren Städten, wie z.B. Hilden, gibt es noch keine Partner aber ich bin mir sicher, dass auch hier bald erste Angebote zu finden sein werden.

Die Gründer der App waren erst vor kurzem in der „Höhle der Löwen“ auf VOX zu sehen und machten dort einen Millionen-Deal. Das wird das Projekt sicher schnell vorantreiben.

Über meine persönlichen Erfahrungen werde ich Euch bald an dieser Stelle berichten und ein paar Bilder meiner bisherigen Ausbeute zeigen.

Mit besten Grüßen,

Karin Lachmann

Hermann und Siegfried sind wieder da

Liebe Leser,

kennt Ihr noch Hermann & Siegfried? Sie sind Mitte der 80er Jahre entstanden, der exakte Ursprung ist aber nicht bekannt. Hermann & Siegfried sind Sauerteige, die jedoch nicht erst bei Bedarf angesetzt werden, sondern dauerhaft geführt werden. Sie brauchen ein paar Tage bis sie fertig sind und somit benötigt man etwas Geduld. Wichtig ist, dass zum Umrühren des Teiges nur Plastiklöffel verwendet werden. Auch der Behälter in dem es ruht darf nicht aus Metall sein. Ein Teil des Teiges wird mit einem Kettenbrief von einem zum anderen weitergegeben/verschenkt und erfüllt somit auch einen sozialen Zweck. Letztens habe ich in der Zeitung gelesen, dass die Teige wieder im Trend sind. Deshalb möchte ich Euch beide Teige kurz vorstellen und die Vorgehensweise erklären. Siegfried wird eher für herzhaftes Gebäck, wie z.B. Pizza oder Brot verwendet. Hermann ist süsser und wird deshalb in der Regel z.B. für Kuchen verwendet.

Hier eine kurze Anleitung zu den Teigen:

Zutaten Hermann-Teig:

200 g Weizenmehl Type 550

40 g Zucker

100 g fettarme Milch

30 g Buttermilch

 

Zutaten Siegfried-Teig:

200 g Weizenmehl Type 550 oder 1050

1 TL Zucker

100 ml Buttermilch und 100 ml Wasser

 

Zubereitung

  • Die trockenen Zutaten mit der Flüssigkeit vermengen bis ein glatter Teig entsteht
  • Teigansätze jeweils in eine Plastikschüssel mit Deckel geben und bei Zimmertemperatur so lange stehen lassen, bis sich Blasen an der Teigoberfläche bilden. Ansatz beginnt zu gären. Dies dauert ca. 2 Tage
  • Teig in der Zeit einmal pro Tag mit einem Plastiklöffel kräftig umrühren
  • Nach 2 Tagen beide Teigansätze für 1 Tag in den Kühlschrank stellen

Danach wird ein Teil des Teiges mit einem Kettenbrief weitergegeben. Hier sind z.B. schöne Vorlagen für beide Teige zu finden:

https://fermentationspace.de/wp-content/uploads/2017/05/Hermann-Brief.pdf

https://fermentationspace.de/wp-content/uploads/2017/05/Siegfried-Brief.pdf

Der Rest wird auch, wie im Kettenbrief beschrieben, weiter verarbeitet und kann selbst verwendet werden. Es ist auch möglich einen Teil zu behalten und ein paar Teile einzufrieren. Rezepte mit Hermann & Siegfried Teigen gibt es z.B. hier:

http://www.chefkoch.de/rezeptsammlung/2447282/Hermann.html

http://www.kochbar.de/rezepte/siegfried.html

Viel Spaß beim Backen und Verschenken.

Beste Grüße

I.Bollwerk

 

Endlich schlafen

Liebe Leser,

kennt Ihr das Gefühl, wenn man abends mit offenen Augen im Bett liegt, das Gedanken-Karussell sich dreht und Ihr einfach nicht zu Ruhe kommt?

Mir passiert das sehr häufig, besonders, wenn der Tag vollgestopft mit Terminen und mega-stressig war. Wenn im Kopf die Arbeits-Schleife nicht enden will oder alle Probleme der Welt unlösbar vor mir zu liegen scheinen. Wenn ein mich sonst so beruhigender neuer Thriller von Sebastian Fitzek auch nichts mehr nützt.

Es werden viele Möglichkeiten angeboten, wie man vom Chaos des Tages wieder „runter kommen“ kann. Autogenes Training und Meditationen sind auch nicht jedermanns Sache. Bei mir kann es passieren, dass sie mich sogar noch zusätzlich aufregen. 😉

Deshalb stelle ich Euch nun eine Seite vor, die nach eigenen Angaben absichtlich besonders langweilige Videos aus dem Internet sammelt, die so unglaublich lange dauern, dass man darüber einschläft. Die Idee fand ich großartig! Es gibt da Videos, die zeigen stundenlang nur ein prasselndes Kaminfeuer. Oder ein laufendes Schwein bei Minecraft. Oder, was mir besonders gut gefällt, den Mitschnitt eines Super-Mario-Spiels von Nintendo (ohne nervige Kommentare, wirklich einfach nur das Spiel). Oder zehn Stunden transsibirische Eisenbahn.

Also wer da nicht einschläft…!

Die beschriebene Plattform nennt sich „Napflix“ und ist kostenfrei. Die Videos bleiben auch nicht für immer abrufbar. Hin und wieder gibt es neue, todlangweilige Videos. Die Einschlaf-Wahrscheinlichkeit liegt aber bei allen extrem hoch. 🙂

Beste Grüße und eine geruhsame Nachtruhe,

Sonja Tewes

Aus dem Buchregal einer angehenden Bibliothekarin

Liebe Leser,

Habt ihr euch eigentlich schon einmal gefragt, was Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einer Bibliothek so lesen? Wenn ich an der Information sitze, bekomme ich manchmal die Frage gestellt: „Was für ein Buch aus dem Bereich XY können Sie mir denn empfehlen?“ Manchmal kann ich die Frage gut beantworten, weil es ein Themenbereich ist, der mir liegt. Manchmal kann ich die Frage nur über Empfehlungen durch andere beantworten.

Heute möchte ich euch jedoch einmal eine Buchreihe vorstellen, die mir besonders ans Herz gewachsen ist. Es handelt sich dabei um die „Unsichtbare Bibliothek“ von Genevieve Cognam. Momentan besteht die Reihe aus drei Bänden, die in sich geschlossen, aber aufeinander aufgebaut sind. Auf den ersten Band bin ich in einem Buchladen aufmerksam geworden, da mir das Cover in Auge gesprungen ist und der Titel „Die unsichtbare Bibliothek“ für mich als angehende Bibliothekarin einfach perfekt gepasst hat.

Alle drei Teile handeln von der Bibliothekarin Irene, die für eine Bibliothek arbeitet, welche sich zwischen vielen Parallelwelten befindet. Irenes Aufgabe dabei ist es, aus den verschiedenen Welten kostbare oder einmalige Werke zu „besorgen“ und sie in die Bibliothek zu bringen. Manche der Buchbeschaffungen sind durchaus mit einem Abenteuer verbunden, da nicht jedes Buch – vor allem, wenn es nur einmal existiert – auf dem freien Markt erhältlich ist.

Der erste Band „Die unsichtbare Bibliothek“ handelt genau von einer solchen Buchbeschaffung. Irene soll mithilfe ihres Schülers Kai ein einmaliges Exemplar der gesammelten Märchen der Gebrüder Grimm beschaffen. Sie ist jedoch nicht die Einzige, die hinter diesem Buch her ist. Zudem hat sie in der Welt, in der das Buch „beheimatet“ ist, mit Elfen, Vampiren, Werwölfen, Magie, einem abtrünnigen Bibliothekar, Drachen und Meisterdetektiven zu tun.
Angesiedelt ist die Geschichte im Viktorianischen London, in einer Parallelwelt, die unserer Welt nicht ganz unähnlich ist.

Der zweite Band „Die maskierte Stadt“ hat weniger damit zu tun, dass Irene Bücher beschaffen soll, viel mehr muss sie ihren Schüler Kai aus einer Entführung retten, die von Elfen geplant und durchgeführt wurde. Unglücklicherweise haben die Elfen, die Kai entführt haben, ihn in eine Welt gebracht, die eher was für ihresgleichen als für Wesen wie Kai gemacht ist. Irene hat nicht viel Zeit, ihn zu retten, denn sollte es ihr nicht gelingen, könnte es zu einem Krieg kommen, der viele der Parallelwelten zerstört.
In diesem Band trifft man alte Bekannte und neue Gesichter. Die Geschichte spielt zum Teil in der gleichen Welt wie in Band eins, aber man wird auch in ein Venedig entführt, in dem vieles nicht so ist wie es scheint.

Der dritte und damit auch vorerst letzte erschienene Band „Die flammende Stadt“ ist für die Bibliothek ein Wettlauf gegen die Zeit, da ihr die Zerstörung durch einen bekannten Charakter aus dem ersten Band droht. Irene hat dabei alle Hände voll zu tun, nicht selber umgebracht zu werden, Bücher zu sammeln, andere und die Bibliothek zu retten. In einem finalen Kampf muss sie sich gegen ihren und der Bibliothek gefährlichsten Feind stellen. Wenn sie ihn nicht aufhalten kann, dann hat die Bibliothek verloren.
Auch hier trifft man auf alte Bekannte und neue Charaktere. Dieses Mal folgt man Irene bei ihren Abenteuern in viele verschiedene Parallelwelten. Aber langweilig wird es nie.

Im nächsten Jahr soll Band vier „Das dunkle Archiv“ auf deutsch erscheinen. *freu*

 

Warum genau finde ich die Reihe jetzt aber so toll?

Für mich hat sie alles, was ein guter Roman oder eine gute Reihe braucht. Ein spannender Schreibstil, eine Geschichte, die mich mitreißt und ein Hauch Magie in der Geschichte. Zusätzlich dazu liebe ich Geschichten, in denen es um Bücher geht (als weiteres bekanntes Beispiel dafür wäre „Tintenherz“ von Cornelia Funke). Die Reihe ist thematisch mit meinem jetzigen Studium und späteren Beruf verbunden, auch wenn mein (zukünftiger) Job längst nicht so gefährlich ist wie der Irenes. 😉
Auch wenn das für den ein oder anderen verrückt oder schnulzig klingen mag, ist eine gewisse Identifikation mit dem Hauptcharakter vorhanden, gegeben durch die Liebe zu Büchern und guten Geschichten und der Wunsch, sie zu sammeln.

Mit welchem Charakter einer Geschichte (egal ob Buch, Film, Serie, Spiel, etc.) könnt ihr euch identifizieren?

In diesem Sinne,
Beste Grüße
Annika Gruhn

WhatsApp in sicher

Liebe Leser,

da ist sie: Die App, die nicht das eigene Telefonverzeichnis ausspioniert, Standortinformationen dazu nutzt gezielte Werbung zu platzieren, anderen Teilnehmer anzeigt, ob das eigene Mobiltelefon eingeschaltet ist und einiges andere unerwünschte mehr. In meinem Bekanntenkreis wird WhatsApp überwiegend genutzt, um mit der Familie Informationen auszutauschen. Dafür ist es sehr praktisch, Nachrichten und Bilder gleich an mehrere Personen versenden zu können. Intuitiv war mir der Messenger Service WhatsApp bisher immer unsympathisch. Mich dort anzumelden um die Vorteile wie das kostenlosen verschicken von Bildern und Videos und Kurznachrichten wahrzunehmen wog nicht den Nachteil auf, der für mich die bekannte Daten-Sammelwut von Facebook, dem Betreiber von WhatsApp, darstellt. So kam ich die ganze Zeit ohne WhatsApp aus.

Bis ich kürzlich von dem Messenger Service Threema erfuhr, mit dem eine Gruppenkommunikation ebenso möglich ist. Schnell hatte ich die App heruntergeladen. Threema ist so konzipiert, dass keine Datenspur entsteht. Gruppen und Kontaktlisten werden auf dem eigenen Gerät verwaltet, nicht auf dem Server. Nachrichten werden auf dem Server sofort nach Zustellung gelöscht. Alle Nachrichten usw, die über Threema versendet werden, sind Ende-zu-Ende verschlüsselt, so dass außer dem vorgesehenen Empfänger niemand die Nachricht mitlesen kann. Nun bin ich auch im Club der Instant-Messenger-Service Nutzer. Und kann die App sehr empfehlen.

Beste Grüße

A. Kölbl