Archiv der Kategorie: Social Media

Die hohe Kunst der Memes

Da sind wir also. Vier Kolleginnen und ich, in einer unserer regelmäßigen Besprechungen und während wir über all die wichtigen Dinge reden, für die wir uns zusammengefunden haben, lasse ich wie selbstverständlich einen Begriff einfließen der für große Fragezeichen in den Augen aller Anwesenden sorgt.

„Diese Kinderserie muss auf jeden Fall alt sein,
dazu gibt es eine Unmenge Memes.“

Der Schock sitzt tief als die unvermeidliche Frage kommt – Memes?!
Es hat gedauert bis die Erkenntnis tatsächlich bei mir angekommen ist, aber mir wurde eine Weile nach Ende der Besprechung klar: Meine Kolleginnen wissen nicht was Memes sind.
Und das ist ein absolut unhaltbarer Zustand – und wie ich feststellen muss, eine echte Herausforderung. Denn wie erklärt man etwas, das inzwischen fast schon alltäglich und selbstverständlich ist? Schließlich kann man heute das Internet nicht mehr benutzen ohne über ein Meme oder zwölf zu stolpern.

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Verantwortlich für den Begriff „Meme“ – oder Mem, im Deutschen – ist Richard Dawkins und bezeichnet grob gesagt eine Idee oder einen Gedanken, der von einer Person zur nächsten weitergegeben wird. Und an sich beschreibt das auch das Internetphänomen Meme – meist Bilder aber auch Videos oder Texte, eigentlich alles was sich viral im Internet verbreitet.
Die üblichste Form sind Bilder mit meist witzigem Text, der irgendwo in den Untiefen des Internets seinen Ursprung fand und dann über jedes mögliche Medium verbreitet und aufgegriffen wird. Quasi Insider-Witze des Internets.

Die Bandbreite des Witzes kann von extrem albern bis sarkastisch bis nachdenklich machend gehen – Grenzen gibt es hier fast keine. Und das Beste – man kann jederzeit selbst einsteigen und seine eigenen Ideen einwerfen oder das Ganze sogar als Medium nutzen um Kritik zu üben, Werbung zu machen oder einfach nur einem spontanen Gedanken freien Lauf zu lassen.
Entsprechend findet man Memes zu fast jedem Thema, weshalb ich mir ziemlich sicher bin, dass jeder der das hier am Ende zu Gesicht bekommt das eine oder andere bereits gesehen hat, auch wenn der Begriff weiterhin unbekannt geblieben ist.

Und das hier wäre natürlich kein vernünftiger Blogpost ohne ein wenig mehr Bezug auf die Bibliothek, hm? Na gut, bitte schön.

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Diese Art von Meme hat immer ein gewisses Thema oder einen bestimmten Catchphrase der typisch dafür ist, was für einen gewissen Wiedererkennungswert sorgt, egal wo man es benutzt oder wie man es verändert. Ich habe allerdings auch gehört, dass die Internetpolizei kommt wenn man Memes falsch verwendet 😉 Aber am Ende soll es Spaß machen und ich fürchte, dass es meinen Humor für immer ruiniert hat.

Und ihr? Kennt ihr euer Memes? Welches ist euer liebstes oder habt ihr auch das erste Mal davon gehört? Wenn ja hoffe ich, dass ihr vielleicht doch das eine oder andere findet nachdem ihr davon gehört habt und zumindest ein wenig darüber schmunzeln könnt. In diesem Sinne:

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.. naja, vielleicht nicht alle Bücher, aber alles unter 50 ist völlig in Ordnung 😉

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Von Einhörnern und Statistik – Ein Rückblick auf unser Jahr bei Facebook

Liebe Leser,

der Januar ist traditionell der Monat der Statistik. Diese kann man mühsam selbst erstellen, aus den selbst erhobenen Zahlen des letzten Jahres. Oder man bekommt Post vom Anbieter eines Statistik-Tools mit dem kostenlosen Angebot einer Jahresstatistik.

Wer kann bei so einem verlockenden Angebot schon nein sagen? „Fanpage Karma“ hilft mir schon lange Woche für Woche beim Monitoring unserer Aktivitäten auf Facebook. Also nahm ich das Angebot dankend an. Die Statistik war schnell erstellt. Dann kam die Frage nach dem Design. Zur Wahl standen zwei recht seriös wirkende Layouts und … die Einhorn-Variante.

Mal ehrlich? Was hättet ihr gewählt?? – Und was sagt die Statistik nun?

Wir waren ziemlich fleißig auf Facebook!

 

Ihr wart allerdings noch viel, viel fleißiger! Ein dickes Dankeschön! und Weiter so! von uns!

 

By the way… was machen die vielen Katzen in einer „Einhorn-Präsentation“?

Das waren unsere erfolgreichsten Posts im vergangenen Jahr. Ich denke für die Verwaltung werde ich dann doch eine etwas seriösere Präsentation selbst erstellen und auch noch ein paar weitere Zahlen einfügen.

Für das neue Jahr haben wir uns vorgenommen, unser Social Media Konzept komplett zu überarbeiten und uns neu einzunorden. Wir freuen uns jederzeit über Wünsche und Anregungen. Was und worüber möchtet ihr gern informiert werden? Was bringt euch zum Schmunzeln? Was bringt euch auf die Palme?

Beste Grüße

Karin Lachmann

Eisberg voraus!

Autorin: Sonja Tewes

Das Blatt ist weiß. Blanko. Leer. Da – plötzlich ein Gedanke, eine Idee, Wörter, die sich plötzlich zu ganzen Sätzen formen…

Wenn man sich wie ich, nicht selbst dazu entschieden hat, Bloggerin zu sein, kann es schon mal schwierig werden, den „Nerv“ der Leser zu treffen. Hier in der Stadtbücherei Hilden bekommt jeder von uns Stichtag-Termine und dann sollen an diesen Tagen unsere Blogbeiträge erscheinen. Das führt bei mir regelmäßig zu Ladehemmungen.

Hast Du Interesse?

Was interessiert unsere Leser? Ist der Text zu lang, zu kurz, zu altbacken, zu langweilig…?

So ein Blogbeitrag ist wie ein Eisberg. Man überfliegt am Tag etliche Texte, schon die ersten paar Wörter lassen uns entweder „weiter fliegen“ oder einsteigen.

Der Text, den ich heute aus dem Augenwinkel gesehen habe, könnte morgen so interessant sein, dass ich ihn lesen möchte. Bei mir ist der „Lese-Wille“ auch nicht jeden Tag gleich.

Woran bleibt Euer Blick hängen?

Herz und Verstand gleichermaßen einsetzen

Neulich hatten wir zum Thema „Schreiben für das Web“ eine sehr spannende Schulung durch Ania Dornheim von Textwende. Was mir dabei besonders hängen geblieben ist, ist, dass wir nicht für irgendjemanden irgendetwas schreiben, sondern dass Herz und Verstand Hand in Hand gehen müssen, damit der Text lesenswert ist. Wenn es ein Beitrag ist, den ich fachlich kompetent schreiben kann, ist der passende Text zu dem „vertrauten Terrain“ kein Problem. Wenn ich mich aber für ein Thema interessiere (zum Beispiel 3-D-Brillen), so muss ich nicht lernen, wie diese Teile technisch funktionieren, um einen netten Blogbeitrag darüber zu schreiben. Ich kann aber über mein persönliches Erlebnis berichten und finde vielleicht ein paar „Gleichgesinnte“ bei meinen Lesern, die sich darin wiederfinden.

Hach. Eigentlich so einfach. Und wenn Ihr bis hierher mit dem Lesen gekommen seid, dann freue ich mich riesig! 🙂