Archiv der Kategorie: Saisonales

In der Kürze liegt die Würze

Autor: Anja Kölbl

Ein Jahr kommt, ein Jahr geht. Natürlich gäbe es zum Jahresende vieles über das vergehende Jahr zu berichten. Da ich persönlich gerne die Einfachheit und die Klarheit mag, möchte ich an dieser Stelle mein Lieblingszitat zum Jahresende teilen und allen für das kommende Jahr Freude, Glück und das Allerbeste wünschen.

 

Altes Jahr vergeht.

Wange in die Hand gestützt,

blicke ich ihm nach.

 

Chji (Anf. 19.Jh.), eigentlich Chô-i, japanischer Dichter

 

 

Advertisements

DIY Weihnachtskarten

Liebe Leser,

heute habe ich ein kleines Geständnis zu machen: Ich LIEBE Weihnachten! Es gibt für mich nichts Schöneres, als abends durch die kalte Winterluft zu spazieren und es mir danach mit einer schönen Tasse Tee und einem Buch gemütlich zu machen. Dazu noch ein paar Duftkerzen und der Abend ist perfekt.

Ich bin außerdem ein großer Fan von selbstgemachten Kleinigkeiten zu Weihnachten. Wie wäre es denn mal mit ein paar netten Worten auf einer selbstgebastelten Weihnachtskarte?

Heute zeige ich Euch, wie Ihr ganz einfach selbst kreativ werden könnt.

IMG_2261

 

Was Ihr benötigt:

  • Washi Tape
  • Weißen Fotokarton (oder eine schon gefaltete Karte)
  • Ein kleineres Stück Fotokarton, unifarben
  • Schwarzer Stift
  • Schere
  • Kleber
  • Glas (oder einen anderen runden Gegenstand als Vorlage)

IMG_2248

 

1. Beklebt Euer kleines Stück Fotokarton mit dem Washi Tape, dabei ist es ganz egal ob ihr mehrere Reihen mit dem gleichen Muster klebt oder ob Ihr zwischen den Mustern wechselt.

IMG_2253

 

2. Nehmt nun Euren runden Gegenstand und positioniert ihn über dem Teil des Musters, dass Ihr gerne übernehmen möchtet.

IMG_2254

 

3. Nachdem Ihr den Kreis dann aufgezeichnet habt, könnt Ihr ihn ausschneiden.

IMG_2255

4. Klebt die Kugel jetzt mittig auf Eure Karte. Noch schnell die Halterung der Christbaumkugel aufmalen und wenn gewünscht noch eine kurze Weihnachts-Phrase

– und fertig ist Eure Christbaumkugel-Karte.

IMG_2258

 

Ich habe zur Verzierung noch eine kleine Schleife aufgeklebt, aber das ist jedem selbst überlassen 😉

 

Das Ganze gibt es auch noch in vereinfachter Form, für alle Minimalisten unter Euch!

 

Weihnachtliche Grüße,

Saskia Pelzers

Weihnachtszeit, aber möglichst entspannt

Liebe Leser,

die Temperaturen lassen nach und gehen langsam Richtung Gefrierpunkt, die Tage immer kürzer
und die Dunkelheit kehrt schneller ein. Kurz gesagt: Der Winter kehrt ein und damit auch die
Weihnachtszeit. Für manche bedeutet dies oft Stress, da noch viele Aufgaben gegen Ende Jahres
bewältigt werden müssen und es gleichzeitig noch einiges für das Weihnachtsfest vorzubereiten gilt.
Gerade in den letzten Tagen des Jahres vergeht die Zeit, zumindest für mich, rasend schnell.
Dabei hat gerade auch diese Jahreszeit viel Gutes zu bieten, um die Zeit und den oft stressigen
Alltag etwas zu entschleunigen. Speziell in der Weihnachtszeit gibt es viele verschiedene
Weihnachtsmärkte, die zum gemütlichen Bummeln oder zum Glühweintrinken am Weihnachtsstand
einladen. Meist gibt es hierzu gesellige Musik vor Ort oder leckere Süßwaren zum Naschen am
Stand nebenan. 🙂 Eine besonders günstige Gelegenheit also, um auch im Dezember, trotz der eher
kühleren Temperaturen, sich mit Freunden und Bekannten draußen zu treffen und sich einmal eine
kleine Auszeit zu gönnen.

Zudem gibt es eine Vielzahl an guten Weihnachtsfilmen, die nur darauf warten, endlich wieder
einmal angesehen zu werden. Zwar sind viele dieser Filme sehr ähnlich und weisen oft das selbe
Grundschema auf. So steht vor allem immer wieder der fehlende Glaube an Wunder oder an den
Weihnachtsmann im Vordergrund, gleichzeitig enden sie immer wieder auf eine versöhnliche Art
und Weise. Aber gerade das macht diese Filme zu etwas Besonderem. Die Vorstellung, dass am
Ende alles immer irgendwie funktioniert und gut geht, nehme ich gerne mit in den Alltag. Es macht
mich zuversichtlich auch die letzten und abermals anstrengenden Tage des Jahres zu bewältigen und
am Ende die Weihnachtstage in Ruhe genießen zu können.

Vielleicht ergeht es Euch ja auch so an diesen Tagen? Ich auf jeden Fall freue mich wieder auf die
vielen Weihnachtsmärkte, die demnächst anstehen und werde mir anschließend den ein oder
anderen Weihnachtsfilm aus unserem Medienbestand ausleihen, um abends gemütlich entspannen
und träumen zu dürfen. 🙂

Beste Grüße,
Andreas Umbrich

Familienrezepte

Autorin: Sonja Tewes

Es ist Winter. Im Treppenhaus duftet es schon verlockend. Ich betrete die Wohnung meiner Oma.

Der Duft wird intensiver und mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Bratapfelduft. Hmmmh. Früheste Kindheitserinnerungen. Mit Oma und Opa den Baum schmücken und als Belohnung dann Bratapfel. Und natürlich haben wir auch Plätzchen selbst gebacken. Jedes Jahr sechs Sorten, immer die gleichen. Das ist jetzt schon viele Jahre her und die Erinnerung an meine Großeltern ist jedes Jahr zur Weihnachtszeit besonders präsent. Warum? Ich habe meine Oma nach ihren Plätzchen-Rezepten gefragt. Und nach dem Rezept für ihre Hühnersuppe, ihren Kartoffelsalat und den Frankfurter Kranz.

Familienrezepte. Inzwischen habe ich nicht nur meine Oma befragt, sondern auch meine Eltern und andere Verwandte. Ein besonderer Salat, den nur meine Tante hinbekommt. Oder die Reibekuchen meiner Mutter. Alles fein säuberlich aufgeschrieben und gesammelt. Und so wertvoll! Diese Rezeptsammlung findet sich in keinem Kochbuch der Bücherei, ja nicht mal der Welt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Deshalb kann ich nur dazu animieren: Leute, fragt Eure Familien und Freunde nach ihren Rezepten. Probiert sie aus, so lange Ihr noch nachfragen könnt. Und holt Euch Jahre später dadurch etwas „Heimat“ in die Küche. Irgendwann wird sich vielleicht auch einmal ein „traditionelles Rezept“ mit den eigenen Ideen vermischen.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit, wenn ich die Plätzchendose öffne, bin ich wieder im Wohnzimmer meiner Großeltern. So schön. Und unvergessen!

Indian Summer

Liebe Leser,

der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu und bald ist es wieder soweit:

Das Laub fällt und die Bäume färben sich in unendlich schöne Farben. In Deutschland wird dieses Spektakel Altweibersommer genannt, in den USA und Kanada heißt es Indian Summer oder Foliage. Das einzigartige Naturschauspiel entsteht durch ein Zusammenspiel von extremen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, viel Sonne und teils starken Winden. Oft folgt ein letztes Mal für Herbst ungewöhnlich warmes und trockenes Wetter auf eine Kälteperiode mit Frost, bevor der Winter endgültig kommt.

Besonders die Neuenglandstaaten an der Ostküste der USA sind für dieses Phänomen bekannt. Dies liegt an den Ahornbäumen, insbesondere dem Zuckerahorn, dessen Blätter sich von grün nach gelb, orange, rot und schließlich braun verfärben. Meist beginnt das Naturereignis an den Berghängen im Süden Kanadas und verbreitet sich von dort über die US-Staaten Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Rhode Island und Connecticut. Am Schönsten ist es dort meistens zwischen der letzten Woche im September und den ersten zwei Wochen im Oktober. Für die Indianer war der Indian Summer ein wichtiger Vorbote des kommenden harten Winters und wurde für die Jagd und die Ernte genutzt. Heute zieht das Naturspektakel zahlreiche Touristen aus aller Welt an, jährlich kommen zahlreiche sogenannte leaf peeper (Laubgucker) im Herbst in die Gegend.

Beste Grüße

N. Bange

„Sommerfrische“ oder abschalten mit Ringelnatz

Liebe Leser,

in dieser schönen Sommerzeit fällt das Leben meist leichter als sonst. Egal ob man Urlaub hat oder nicht, das schöne Wetter macht unternehmungslustig und hellt die Stimmung auf. Trübe Gedanken verfliegen, wenn wir uns in der Natur aufhalten und einfach mal abschalten. Frei nach Joachim Ringelnatz, genügt es da bereits sich einfach in eine grüne Wiese zu legen und in den Himmel zu blicken.

Sommerfrische

Deshalb teile ich heute dieses wunderschöne Gedicht mit Euch:

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,

das durch den sonnigen Himmel schreitet.

Und schmücke den Hut, der dich begleitet,

mit einem grünen Reis.

 

Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser

Weil’s wohltut, weil’s frommt.

Und bist du ein Munharmonikabläser

und hast eine bei dir,

dann spiel, was dir kommt.

 

Und lass deine Melodien lenken

von dem freigegebenen Wolkengezupf.

Vergiss dich. Es soll dein Denken

nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.

(Joachim Ringelnatz (1883-1934)

In diesem Sinne wünsche ich allen noch viele schöne Sommertage.

Beste Grüße

Karin Lachmann

Freibad, heiße Hexe und ein Waldmeister-Slushi

Liebe Leser,
Sommerzeit ist Freibadzeit!
Das ließen meine Freundinnen und ich uns damals nicht zwei Mal sagen und somit waren wir so oft es ging im Freibad! Neben der Abkühlung im Wasser durfte der Waldmeister Slushi nicht fehlen! Noch heute trinke ich ihn bei heißem Wetter sehr gerne. Wenn dann der kleine Hunger kam, gab es beim Freibad-Büdchen immer einen Burger von der „heißen Hexe“. Kennt Ihr die noch? Das waren Burger, die in der Mikrowelle warm gemacht wurden und diese haben nur im Freibad gut geschmeckt. Ob das an der guten Laune und der Gruppendynamik lag, wer weiß das schon. 😉

Heute nehme ich mir lieber Wassermelone, selbstgemachte Frikadellen usw. mit. Aber der Waldmeister-Slushi wird immer noch gekauft und getrunken!

Was darf bei Eurem Freibad Besuch auf keinen Fall fehlen?

Beste Grüße
Nora Heisterkamp