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Im Interview: Unsere Schülerhelferin Anneke Hüls

 

Autorin: Iris Bollwerk

Heute stellen wir Euch die Schülerhelferin Anneke Hüls vor. Sie arbeitet 3 Stunden in der Woche bei uns.

Stadtbücherei Hilden: Seit wann arbeiten Sie als Schülerhelferin in der Stadtbücherei Hilden?

Frau Hüls: Ich arbeite seit ungefähr etwas mehr als ein halbes Jahr in der Stadtbücherei, seit September 2017

Stadtbücherei Hilden: Was machen sie zurzeit beruflich?

Frau Hüls: Zurzeit bin ich Schülerin des Dietrich- Bonhoeffer- Gymnasium in Hilden

Stadtbücherei Hilden: Wo möchten Sie später arbeiten?

Frau Hüls: Nach der Schule möchte ich erstmal an der Uni studieren. In welche Richtung das Studium und der Beruf gehen soll, kann ich noch nicht genau sagen.

Stadtbücherei Hilden: Warum arbeiten Sie gerne als Schülerhelferin in der Stadtbücherei Hilden?

Frau Hüls: Mir gefällt die Arbeit in der Stadtbücherei. Zum einen macht es Spaß alle Bücher in die Regale einzusortieren. Zudem kann man dabei, vor allem durch die angenehme Arbeitsatmosphäre, gut abschalten und den Alltag ausblenden.

Stadtbücherei Hilden: Welche Arbeiten mögen sie gerne? Und welche Arbeiten mögen sie nicht?

Frau Hüls: Besonders gefällt mir die Bücher einzustellen und die CDs bzw. DVDs zu überprüfen. Es gibt jedoch keine Aufgabe die mir nicht gefällt, da man bei allen gut abschalten kann.

Stadtbücherei Hilden: Welche Hobbys haben sie?

Frau Hüls: Ich nehme Trompeten- und Gesangsunterricht in der Musikschule Hilden und spiele dort im Orchester. Zudem spiele ich seit mehreren Jahren Fußball.

Stadtbücherei Hilden: Nutzt sie die Bücherei auch privat? Was leihen sie gerne aus?

Frau Hüls: Ja, ich nutze die Stadtbücherei auch privat. Besonders gerne leihe ich mir Filme oder Romane aus.

 

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Und täglich grüßt der Wahnsinn – der „Morgen-Schock“ in drei Akten

Autor: Andreas Umbrich

Schon früh morgens höre ich gelegentlich den Spruch: „Ach Herr Umbrich, Sie sind ja mal wieder gut gelaunt!“
Schön wär’s. Wären da nicht all diese Kleinigkeiten, die einen Morgen umso mehr bereichern.
Schnell treffen in der morgendlichen Hektik ein, zwei Dinge aufeinander, bei denen einfach keine gute Laune aufkommen mag. Das doofe daran ist, dass sich dies (meistens) nicht verhindern lässt. Sei’s drum. Dennoch möchte ich Euch meine persönliche Top 3 der positiven Stressfaktoren nicht vorenthalten:

1. Der Kopierer – das erste, was am Morgen scheitert

Wer kennt es nicht. Man möchte eben kurz mal ein paar Dokumente ausdrucken, prompt streikt das ganze Gerät. Entnervt gehe ich hin und siehe da, der Drucker hat Papier verschluckt. Ein paar Handgriffe später ist der Papierstau behoben. Ich kehre zu meinem Platz und versuche es erneut. Spielt der Drucker nun mit? Nö! Hätte ja sein können. Jetzt fängt das Gerät lautstark an zu piepen und verlangt nach mehr Papier. Gut, also stehe ich wieder auf, gehe zum Vorratsschrank und reiche dem Gerät Papier nach. Zurück am Büroplatz denke ich mir: „Ok. Jetzt kann ja alles nur besser werden.“ Ich sende dementsprechend zum dritten Mal den Druckauftrag los und was passiert…, Ihr könnt es sicherlich erahnen…, der Toner ist leer!
Jetzt ist mir alles klar! Das Gerät mag mich wohl einfach nicht. Das habe doch nicht verdient…grrr. 😦

2. Die etwas andere Aufgabenverwaltung

Ach wie herrlich, dass Outlook eine Funktion besitzt, mit der man Aufgaben chronologisch anordnen kann und an denen man sich fleißig abarbeiten darf. Das dies nicht unbedingt der Regel entspricht, merke ich spätestens dann, wenn mir die Termine in Rot und aller Deutlichkeit entgegenspringen. Regale putzen – „ja, da war was“. Termine eintragen – „die fallen doch eh spontan an“. „EG starten“ – „von alleine geht das aber nicht.“ Egal wie oft die Erinnerungen auch aufblenden, Aufgaben bleiben Aufgaben und werden dennoch einwandfrei erledigt. Im Zweifel auch „last minute“.

3. Die „Mail-Flut“ (ich war doch nur kurz weg…)

Es ist morgens. War vorher für ein paar Tage weg und komme dementsprechend erst einmal positiv gelaunt und gut erholt zur Arbeit zurück. Ich mache mir noch kurz einen Kaffee, fahre dann den PC hoch und starte so für mich ganz gemächlich in den Tag.
Ich starte das Mail Programm…
148 Mails!…148 Mails!!! Was ist denn nur los? Ich war doch nur ein paar Tage nicht da!
Das kann doch nicht heißen, dass es so viel Neues zu berichten gibt. Was bitte schön in aller Welt soll denn schon passiert sein, dass es an 148 Mails bedarf…? Gerade Mails wie „Bin dann mal weg“, „Okidoki“ oder „Der Handwerker kommt“ kann ich nicht gebrauchen. Allein der Gedanke, die Mails stundenlang abzuarbeiten, ist für mich ein absoluter „Morgen-Schock“. Nein, auf diese „Mail-Flut“
kann ich getrost verzichten.

Aber trotz allem darf ich nicht vergessen, dass ich ein FaMI und damit ein absoluter Rechercheprofi bin. Sicherlich weiß ich ganz genau den einen Ratgeber zu finden, der mir dabei helfen wird, dem Stress vorzubeugen. 🙂

Medienboxen

Autorin:  Melanie Schulz

Eigentlich gibt es in jeder Stadtbücherei sogenannte Medienkisten oder Medienboxen.  Das sind  Boxen mit verschiedenen Medien (Bücher, CDs und DVDs) zu einem bestimmten Thema. Und natürlich gibt es diese auch bei uns in Hilden.

In manchen Büchereien sind Boxen zu  beliebten Thema schon fertig und werden auf Anfrage nur noch verbucht und ausgegeben. Bei uns gibt es keine festen Boxen mehr, sondern diese werden einzeln und individuell zusammengestellt.  Und das mache dann ich J

Das läuft meistens so ab, dass ich eine E-Mail, einen Anruf oder einen Hinweise von Kollegen bekomme, dass eine Schule oder eine Kita bei uns zu einem gewissen Thema eine Medienkiste ausleihen möchte. Das heißt, dass ich dann bei uns an die Regale gehe, passende Medien raussuche und diese schon fertig verbucht in eine Box lege, die dann abgeholt werden kann.

Im letzten Jahr waren es genau 30 Boxen, die ich zusammengestellt habe.

Themen wie z.B. Tiere (Waldtiere, Wassertiere, Haustiere), Weltall (Sonne, Mond und Sterne) oder Mittelalter (Ritter, Burgen) muss ich jedes Jahr mehrfach fertig machen. Doof ist dann natürlich, wenn die Anfragen zu diesen Themen gleichzeitig von mehreren Einrichtungen kommen. Bei einigen Themen habe ich einfach nicht genug Medien.   Das passiert aber gerade bei Ritter und Burgen gerne. Anscheinend ist das in den Schulen ein Typisches Frühjahrsthema. In den Kindergärten wiederum werden jedes Jahr im Frühling die Tiere erklärt.

Die Themen sind manchmal gar nicht so einfach. Eine Medienbox für eine Schule zum Thema Weltall braucht andere Medien als eine Box für eine Kita zum Thema Sonne, Mond und Sterne. Bei den Kindergärten kann ich nämlich auch ganz viele Bilderbücher mitgeben, in denen Sonne, Mond und Sterne vorkommen. Außerdem muss das Weltall viel leichter erklärt werden. Ich kann auch ganz gut Hörbücher mitgeben, da die Kinder oft in der Leise Zeit Hörbücher hören dürfen.

In den Schulen wiederrum soll mit den Büchern gearbeitet werden. Da helfen Geschichten nicht wirklich. Es ist zwar immer ganz nett, ein Thema mit einer Geschichte zu starten aber da reichen dann ein oder zwei Bücher. In den Schulen kann ich stattdessen aber auch passende Sach-DVDs dazulegen, die dann im Unterricht geschaut werden können.

Immer mal wieder gibt es sehr spannende Themen, bei denen ich wirklich meine Fantasie spielen lassen muss um passende Bücher zu finden. Z.B. gibt es zum „Frühling“ für den Kindergarten unendlich viele Möglichkeiten. Da können CDs mit Frühlingsliedern dabei sein, Bastelbücher, Bücher mit Tierkindern oder das Bepflanzen des Gartens. Da passen dann sowohl Bilderbücher als auch Sachbücher.

Ganz wichtig ist immer die genau Absprache mit den Einrichtungen, was genau eigentlich gesucht wird. Bei einer Box zum Thema „Unterwasserwelt“ muss ich zum Beispiel wissen, ob es eine Box mit realen Lebewesen sein soll oder ob auch Fantasiewesen wie Meerjungfrauen oder Wasserdrachen dabei sein können. Gerade für Karneval im Kindergarten ist es ein großer Unterschied.

Medienboxen zu packen macht zwar viel Arbeit, aber es macht auch viel Spaß. Denn jede Box ist wieder eine neue Herausforderung.

Beste Grüße

Melanie Schulz

FIFA 18-Turnier inklusive Meet & Greet mit Profi-eSportler

                                 

Autor: Andreas Umbrich

Fans der beliebten Fußball-Simulationsreihe „FIFA 18“ aufgepasst:

Ihr habt am Donnerstag, 07. Juni 2018 die Chance, Euer Talent an der Spielekonsole Playstation 4
unter Beweis zu stellen und andere Mitspieler im Rahmen eines Turniers herauszufordern.
Das Turnier wird in den Räumlichkeiten des Campus OT am Holterhöfchen in Hilden ausgetragen
und beginnt um 17:00 Uhr. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung von Aufsuchender Jugendarbeit und Stadtbücherei Hilden.

Das Besondere dabei ist, dass mit Tim Schwartmann ein professioneller eSportler anwesend sein wird. Dieser wird Euch mit Tipps und Tricks rund ums „FIFA-Gameplay“ zur Seite stehen. Zudem habt Ihr
die Möglichkeit, durch Fragen herauszufinden, was den Alltag eines Profis im eSportbereich auszeichnet. Natürlich dürft Ihr zwischendurch auch mal eine Partie mit ihm zocken.

Auf die drei Bestplatzierten warten zudem tolle Preise. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Anmelden können sich Interessierte ab 14 Jahren, entweder per Mail an stadtbuecherei@hilden.de, unter der Telefonnummer 02103-72301 oder vor Ort an der Information.

FAQ

Autorin: Saskia Pelzers

FAQ

Ich mache nun seit ca. 9 Monaten meine Ausbildung hier in der Stadtbücherei, für mich ist also noch immer einiges neu.

Und da ich seit August zweimal in der Woche im EG an der Infotheke sitze, habe ich einige Fragen gestellt bekommen, auf die ich anfangs nur mit einem unbeholfenen Schulterzucken und einem suchenden Blick zur Kollegin, die mich in der jeweiligen Schicht unterstützt, antworten konnte.

 

Mittlerweile sieht das natürlich etwas anders aus, also dachte ich mir, dass ich meine Neulings-Erfahrungen mit Euch teilen könnte.

 

Hier sind also unsere FAQ.:

1. „Wo ist die Ticket-Zentrale?“

Wenn man durch die Innentür kommt ist die Ticket-Zentrale auf der rechten Seite, direkt hinter unserem Medienverkauf.

Ticket-Zentrale

 

2. „Wo steht denn der Kopierer?“

Der Kopierer steht im Erdgeschoss auf der linken Seite, neben den Info Büchern.

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3. „Wo finde ich denn die 3a/b/c/d?“

In meiner Zeit hier wurde mir noch keine Frage so oft gestellt wie diese hier und dabei hat sie nicht mal etwas mit uns zu tun  

Ich werde das Mysterium der nicht auffindbaren Häuser also heute für Euch lüften.

Aus dem Haupteingang raus, rechts am Eingang zur Tiefgarage vorbei und den Gang entlang. Nun steht man in einem Innenhof und ist praktisch von 3a, 3b, 3c und 3d umzingelt.

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Den Gang neben dem Eingang zur Tiefgarage entlang.

 

 

3b_c_d

Links ist 3b zu sehen und rechts 3c. 3a und 3d haben leider nicht mehr mit auf das Foto gepasst, sind aber logischerweise links neben 3b (3a) und rechts neben 3c (3d).

 

4. „Wo sind die Toiletten?“

Die Toilette befindet sich direkt neben der Ticket-Zentrale. Und bitte tatsächlich durch die Tür gehen, auf der „Toiletten“ steht und nicht die Tür mit dem weißen Kreuz öffnen 😉

Außerdem haben wir auch noch in der Kinderbücherei Toiletten, wovon die Herrentoilette mit einem Wickeltisch ausgestattet ist.

Toiletten

 

5. „Wo muss ich mein Buch denn jetzt hinstellen?“

Unsere Nutzer wissen, dass wir ein Rückgaberegal mit bunten Regalbrettern haben, in das Bücher gestellt(!) und Zeitschriften gelegt werden sollen, nachdem sie am Selbstverbucher zurückgebucht wurden.

Und wo genau soll jetzt was ins Regal?

Weiße Signaturaufkleber = Weißes Regalbrett

Rote Signaturaufkleber = Rotes Regalbrett

Blaue Signaturaufkleber = Blaues Regalbrett

Silberne Signaturaufkleber = Silbernes Regalbrett

Zeitschriften = unteres weißes Regalbrett, das mit dem Aufkleber Zeitschriften markiert ist

Die Erklärungen kleben auch laminiert links und rechts am Regal 😉

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Ich hoffe, dass ich nun einige Eurer Fragen beantworten konnte. Falls doch noch ein paar Fragen offen sind, sprecht bzw. schreibt uns einfach an.

Planung  – Ja, sehr gerne oder Nein, Danke?

Autorin: Iris Bollwerk

Planung  bei der Arbeit – Nicht nur für mich

Innerhalb der Berufsgruppe der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste bin ich in der Stadtbücherei dafür zuständig die Einsatzpläne zu erstellen. Ich plane dabei welche Person zu welchem Zeitpunkt auf welcher Etage eingesetzt ist. Das mache ich seit ca. 3 Jahren. Inzwischen habe ich es mir angewöhnt die Pläne für einen ganzen Monat zu erstellen. Damit es besser klappt, können die Kollegen ihre Termine in eine Tabelle eintragen. Außerdem schaue ich in den Urlaubsplan, damit ich weiß wer nicht da ist. Es gibt einen „Grundplan“, in dem die Dienste generell verteilt sind. Somit kann sich jeder  z.B. auf seinen Spätdienst einstellen. Außerdem haben wir eine Person sozusagen als „Springer“. Diese übernimmt die Schichten der fehlenden Person (wenn dies nur eine Person ist). Wenn mehrere Personen nicht da sind, so müssen die Schichten auf die anderen Mitarbeiter verteilt werden. Dabei ist natürlich generell zu berücksichtigen wie viele Stunden jemand hier arbeitet.

Dann eben Plan B

Das hört sich erstmal gut an und in der Regel klappt es auch. Allerdings wird es immer schwierig, sobald noch jemand zusätzlich ausfällt (z.B. wegen Krankheit). Dann muss ich am Morgen schnell schauen, wie die Schichten anders verteilt werden können und wer z.B. einen zweiten Spätdienst in der Woche übernehmen kann.

Trotz der Änderungen, die immer wieder nötig sind, finde ich es gut, wenn die Planung so schnell wie möglich steht. Dann kann auch jeder für sich seine privaten Termine festlegen.

Und nach der Arbeit?

Privat plane ich ebenfalls sehr gerne. Ich denke, dass kommt daher, dass ich auch schon an vielen Volksläufen bis hin zum Marathon gelaufen bin. Meiner Meinung nach muss dies im Vorfeld geplant werden, weil ich sonst am Tag X nicht fit gewesen wäre. Auch hierbei habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Trainingspläne leider oft nicht eingehalten werden konnten, weil ich krank wurde. Inzwischen plane ich dabei  immer etwas Puffer ein.

Wenn ich mich mit Freunden treffe, dann ist es meistens auch geplant. Wenn mich jemand spontan treffen möchte, dann bin ich oft schon verplant.

Ich mag es privat zu planen, weil ich mich dann jeden Tag auf eine Aktivität freuen kann. Allerdings fällt es mir auch schwer mal spontan zu sein, wenn die Pläne dann nicht eingehalten werden können.

Mein Fazit: Planung ist oft nützlich, aber ein bisschen Spontanität kann auch nicht schaden.

Welcher Meinung seid ihr? Hier geht es zur Umfrage:

 

 

 

 

 

 

Warum sind Sie denn schon hier?

Autorin: Sonja Tewes

 

Noch etwas schlaftrunken laufe ich morgens um 7.40 Uhr der Bibliothekstür entgegen. Unterwegs treffe ich einen Kunden. Er begrüßt mich mit: „Was machen Sie denn schon so früh hier?“

Ja, was mache ich eigentlich so früh hier? Unsere Kunden sehen uns, klar, zumeist erst dann, wenn die Bibliothek öffnet. Das bedeutet aber nicht, dass wir auch erst zur Öffnungszeit anwesend sind.

Zunächst ist es so, dass die Bibliothek für die Öffnungszeit „hergerichtet“ werden muss.

Das bedeutet, es müssen in unserem Fall drei Etagen vorbereitet werden. Im Erdgeschoss müssen zum Beispiel sechs PCs gestartet werden. Nicht immer funktionieren alle Geräte reibungslos, dann muss auch noch die Fehlerbehebung vor der Öffnungszeit stattfinden.

Außerdem werden sämtliche Ebook-Reader und Tablets an den Start gebracht, damit sie von Euch ausprobiert werden können. Von Licht und Fenstern habe ich an dieser Stelle noch gar nicht gesprochen.

Die Tageszeitungen werden gestempelt und getackert, damit der Lokalteil keine „Beine“ bekommt.

Dann kümmern wir uns um zurückgekommene Medien vom Vortag. Ungefähr 1200 Medien müssen täglich wieder in die Regale eingeräumt werden. Dazu müssen sie erst einmal kontrolliert werden, ob sie unbeschädigt (vor allem bei Büchern) und vollständig (vor allem bei Spielen, DVDs, CDs u.s.w.) sind. Erst dann können sie wieder in den Ausleihbestand. Die Medien werden auf 12 Buchwagen und von dort aus in drei Etagen verteilt.

Und einräumen allein reicht natürlich nicht. Die Ordnung muss in den Regalen wieder hergestellt werden.

Das ist natürlich nur ein kleiner Teil, der notwendig ist, damit die Bibliothek pünktlich (und ordentlich) öffnen kann.

Im Hintergrund passieren über den Tag laufend weitere Dinge, die nicht mit dem direkten Ausleihbetrieb zusammenhängen. Ob das jetzt die Katalogisierung und Einarbeitung neuer Medien ist, Rechnungen bearbeiten oder Lieferungskontrolle, Mahnungen bearbeiten oder Veranstaltungen planen (die teilweise auch außerhalb unserer Öffnungszeiten stattfinden), Dienstbesprechungen und andere Runden, Social-Media-Aktivitäten und viele andere Dinge, die zur Optimierung der Abläufe in der Bibliothek notwendig sind.

Und jetzt habe ich sicher noch nicht alles aufgezählt. Alles Dinge, die im Ausleihbetrieb, während wir an der Theke sitzen und für unsere Kunden da sind, nicht unbedingt zeitgleich erledigen können.

Das machen wir schon „so früh“ hier!

 

Beste Grüße,

Sonja Tewes