Archiv der Kategorie: Medientipps

Tanz der Vampire – Das Musical mit Biss

Liebe Leser,

Ist das aufregend! Mein absolutes Lieblingsmusical findet dieses Jahr für vier Monate seinen Weg in die Stadt, in der ich wohne. Nach Köln! Und das Musical, das ich meine, heißt Tanz der Vampire. Jetzt wäre vielleicht der passende Zeitpunkt zuzugeben, dass ich dieses Musical schon zwei Mal live in Berlin gesehen habe. Das erste Mal 2011 mit anschließendem Besuch des Brandenburger Tors, wobei ich vom Brandenburger Tor nicht viel gesehen habe, da es der 30.12. war und somit die ARD sich davor breit gemacht hat, aber wenigstens gab es ein kostenloses Konzert der Skorpions zu sehen. Das zweite Mal 2016. Und beide Male war es einfach nur fantastisch. Vielleicht wird sich der/die ein oder andere schon bei dem Thema denken: „Oh Gott, Vampire sind doch sowas von unten durch“ oder „Och nee, nicht schon wieder.“, aber das Musical ist einfach der Hammer.

Um was geht es in dem Musical?

Vorweg: Das Musical beruht auf dem gleichnamigen Film (1967) von Roman Polanski und soll das Vampirgenre ein bisschen auf den Arm nehmen. Das Musical wurde 1997 unter der Regie Polanskis in Wien uraufgeführt.

Professor Abronsius und sein Student Alfred reisen nach Transsilvanien, um dort Nachforschungen zu Vampiren anzustellen. Unterwegs geraten sie in einen heftigen Schneesturm und verirren sich. Abronsius erfriert dabei fast, kann aber von Alfred gerade noch rechtzeitig gefunden und gerettet werden. Alfred schleppt den Professor in das nächstgelegene Dorf, wo sie im Wirtshaus auf die Familie Chagal treffen, denen das Wirtshaus gehört. In dem Wirtshaus selber ist noch die Magd Magda angestellt, hinter der der Wirt her ist. Als Abronsius und Alfred von Chagal, dem Wirt, in ihr Zimmer gebracht werden, befindet sich in dem angrenzenden Badezimmer gerade die wunderschöne Sarah, ihres Zeichens die Tochter von Chagal. Alfred verliebt sich sofort in sie, als er sie zum ersten Mal sieht. Doch nicht nur er hat ein Auge auf Sarah geworfen, sondern auch Graf von Krolock, der ein Schloss in der Nähe hat, dessen Existenz von den Dorfbewohnern gegenüber Abronsius und Alfred abgestritten wird. Eines Nachts verlässt Sarah auf Einladung des Grafen hin ihr Elternhaus und begibt sich in das Schloss. Sarahs Vater eilt ihr nach, wird aber „tot“ zurückgebracht. Wie sich herausstellt, wurde er von einem Vampir gebissen. Nachdem Abronsius und Alfred versucht haben, den nun untoten Wirt umzubringen, es aber nicht schaffen, erklärt sich Chagal bereit, die beiden zu Krolocks Schloss zu begleiten. Was ab hier passiert, verrate ich nicht… 😉

Was ist das Besondere an dem Musical?

Für mich ist es das Gesamtpaket. Das Musical lebt von seiner düsteren Atmosphäre, von den Schauspielern, von der Musik, die Ohrwürmer verursacht (Freunde könnten hier bestätigen, dass ich öfter mal Lieder gesungen habe und wehe einer von euch sagt „Knoblauch“!), von den Kostümen und vom Bühnenbild. Nicht zu vergessen von der wirklich guten Geschichte. Es bedient sich der typischen Vampirklischees á la „Dracula“ und hat nichts mit „Twilight“ zu tun. Zudem fühlt man sich auch als Zuschauer magisch zu dem finsteren Grafen hingezogen und Abronsius, der verpeilte Professor, bringt eine gewisse Komik in das Musical. Als Zuschauer hofft man auf ein glückliches Ende zwischen Sarah und Alfred. Und dann ist da noch Herbert, meine absolute Lieblingsfigur, obwohl er nur kurz vorkommt. Ich könnte noch ewig davon weiterschwärmen, ich lass es aber lieber…

Schaurige Grüße

Annika Gruhn

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Gute Vorsätze – oder warum ich mir nicht schon wieder vornehme keine Bücher zu kaufen

Dieses Jahr schaffe ich das es auf jeden Fall – ich muss nicht einmal in den Spiegel schauen um mir diese Lüge an der Nasenspitze anzusehen.

Mehr Sport, weniger Süßigkeiten, mehr Ordnung und ganz bestimmt arbeite ich daran meinen Stapel ungelesener Bücher abzuarbeiten statt ständig neue Bücher zu kaufen.
Was sind denn eure guten Vorsätze für’s neue Jahr und haltet ihr euch noch daran? Zugegeben, wir sind erst wenige Tage im Jahr 2018 aber viel länger als das braucht es eigentlich auch nicht.
Mal ehrlich, seit wie vielen Jahren nehmen wir uns eigentlich immer dasselbe vor? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten dieser guten Vorsätze, so sinnvoll sie auch wären, schon das zigste Mal zur Folge auf meiner Liste stehen. Und ich möchte ja schon, dass es diesmal wirklich klappt.

Aber einige Dinge sind wohl doch zum Scheitern verurteilt.
Unter anderem der Abbau meiner SuB statt dafür zu sorgen, dass er langsam in Höhe und Stabilität dem schiefen Turm von Pisa gleicht (wenn ich die Bücher tatsächlich mal als Stapel aufstellen würde, aber das wäre ein bisschen doof und gefährlich – wenn auch bestimmt ein witziger Anblick. Vielleicht ein andermal?).
Natürlich sind die unlesenen Bücher in meinem Regal dort, weil ich sie mit der Intention gekauft oder geschenkt bekommen habe, sie auch tatsächlich zu lesen – und trotzdem fange ich doch fast jedes Mal das Buch an das ich gerade auf der Arbeit neu ausgeliehen habe oder eines, das ich gerade erst im Buchladen adoptiert habe.

Dieses Jahr habe ich noch kein neues Buch gekauft – letzes Jahr um diese Zeit war der gute Vorsatz schon Geschichte. Aber dieses Jahr möchte ich mir gar nicht dasselbe sagen wie letztes Jahr, denn ich kenne mich und meinen inneren Schweinehund zu gut, um mir wieder zu glauben, dass ich es diesmal doch bestimmt schaffe.

Habe ich aufgegeben mich zu ändern?
Jein. Eigentlich mag ich es mir ein paar Dinge vorzunehmen und an mir zu arbeiten – es hat letztes Jahr ja auch einiges geklappt! Wunschgewicht auf der Hälfte des Jahres, yay 🙂 – aber mit einigen Dingen freunde ich mich lieber an statt sie ändern zu wollen.
Dieses Jahr starte ich ein wenig entspannter und mit dem Vorsatz ein wenig Geduld mit mir selbst zu haben statt irgendetwas über’s Knie zu brechen das eh nie lange hält. Mein SuB und ich versuchen lieber eine friedliche Koexistenz zu erreichen statt uns zu bekriegen, das ist definitiv realistischer, als der Gedanke, dass ich aufhöre neue Bücher zu kaufen und auszuleihen um die zu lesen die ich bereits daheim habe. 😉

Und ihr?
Habt ihr gute Vorsätze an denen ihr wirklich arbeiten wollt oder versucht ihr auch lieber einige Dinge zu akzeptieren? Mir geht es definitiv ein bisschen besser – und damit wünsche ich euch ein schönen und entspannten Start in 2018 (und vor allem viele schöne neue Bücher, natürlich)!

Es war soooo toll!

Autorin: Nora Heisterkamp

Ich weiß… Weihnachten ist schon ein paar Tage her, aber ich muss Euch einfach noch erzählen, dass ich am 23.12.2017 beim Rudelsingen „Loss mer Weihnachtsleeder singen“ im RheinEnergieSTADION in Köln war!

Es war eine so tolle Stimmung dort, dass ich schon ein paar Freunde und Verwandte gefragt habe, ob sie nicht am 23.12.2018 auch mitkommen möchten! Selbst meiner 3 jährigen Tochter hat es sehr gut gefallen.
Wer nun befürchtet, dass nur „kölsche Leeder“ gesungen werden, den kann ich beruhigen. 😉 Es waren nur 2 oder 3 von insgesamt 20 Liedern. Wer nicht so textsicher ist bekommt am Eingang ein Heft mit den Liedtexten und unten am Stadionrand wird der Text auch noch angezeigt. Ihr könnt Euch natürlich vorher auch Liederbücher bei uns ausleihen. 😉
Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall ein Kissen und evtl. eine Decke mitnehmen, wenn es sehr kalt sein sollte ist das auf jeden Fall notwendig!

Eher etwas abgedreht

Autorin: Sonja Tewes

 

Ab und zu brauche ich nach Feierabend etwas Abgedrehtes. Etwas, das nichts, aber auch gar nichts mit der Realität zu tun hat. Und derzeit gibt es da zwei Serien auf dem Markt, die genau richtig für solche Abende sind.

Serie Nummer eins der abgedrehtesten Dinge, die ich jemals gesehen habe, ist „Preacher

Jesse Custer, eigentlich Prediger in einem verschlafenen 100-Seelen-Dorf, gehörte ursprünglich zu den bösen Buben, ehe er sich entschloss, dem Namen des Herrn zu dienen. Wahrscheinlich entschloss er sich auch nicht aus reiner Nächstenliebe zu dem Job…

Jedenfalls bekommt er ohne eigenes Zutun und eigentlich auch ohne, dass er es will, durch einen Streit zweier Engel zufällig in den Besitz einer „Gabe“. Diese befähigt ihn, Menschen (und anderen Wesen) seinen Willen aufzuzwingen und zwar einfach nur, indem er es ausspricht. Nach ein paar Folgen bekommt er Gesellschaft von dem Vampir Cassidy. Die beiden werden durch ein paar Umwege zu Freunden. Was für sich genommen schon hochgradig merkwürdig ist. Zusammen mit Jesse Custers Freundin Tulip, machen sie sich auf die physische Suche nach Gott – der den Himmel verlassen hat, weil er keinen Bock mehr auf die Herrscher-Nummer hat…

Leute, wenn ihr schwarzen Humor, Fantasy, Western und Satire mögt, seid ihr hier genau richtig!

Nummer zwei auf meiner Feierabend-Liste  ist die dämonische Serie „Lucifer

Hey, ich sage Euch, ich fange echt an, den Teufel zu mögen 🙂

Lucifer Morningstar ist böse, witzig, gutherzig, sarkastisch, neugierig und zufällig die rechte Hand von Detective Decker vom Los Angeles Police Department. Denn der Teufel persönlich hat natürlich die Fähigkeit, dass Menschen ihm sein tiefstes Inneres offenbaren. Und das ist natürlich äußerst nützlich bei der Aufklärung verschiedenster Verbrechen. Ganz besonders toll finde ich die Szenen, in denen der Teufel zum Psychiater – oder in seinem Fall zur Psychiaterin – geht. Super! Soviel sei verraten: Er hat nicht das allerbeste Verhältnis zu seinen Eltern 😉

Also rauf auf die Couch und abschalten (das Leben) und anschalten (die supercoolen Serien).

… ich bin dann mal weg …

Rennspaß auf der Spielekonsole in den Weihnachtsferien

Liebe Leser,

Schulferien sind zwar schön und gut, doch oftmals weiß man nicht so recht, was man in der freien
Zeit so alles unternehmen soll und kann. Dazu spielt dann manchmal auch das Wetter nicht mit,
egal ob es nun draußen regnet oder einfach nur kalt ist.

Für solche Tage bietet sich aber gerade unsere Gaming-Weihnachtsferienaktion an. Kinder und
Jugendliche können sowohl am Mittwoch, 27. Dezember als auch am Donnerstag, 28. Dezember
verschiedene Spiele rund ums Thema Autorennen anspielen. Fehlen dürfen hierbei nicht die
Klassiker, wie das allseits beliebte Spiel „Mario Kart“ oder etwa „Sonic All-Stars Racing
Transformed“. Gerade letzteres zeichnet sich durch abwechslungsreiche Streckenlandschaften, die
sich nach jeder Runde verändern können sowie die vielen lustigen und unterhaltsamen Charaktere
aus dem Hause Sonic aus. Bei dem Spiel „Trackmania Turbo“ gehen die Spieler auf Zeitenjagd und
müssen mit möglichst viel Geschick den Rennparcours meistern.

„Rocket League“ ist ein ganz besonderes Spiel. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus
Rennfahren und Fußballspielen. Die Spieler starten in einer speziellen Rennarena, die einem
Stadion gleicht, und müssen dabei ähnlich wie beim Fußball den Ball gegen ihre Mitstreiter
behaupten und anschließend im gegnerischen Tor unterbringen.

Auch eine Carrera-Bahn ist vor Ort dabei und rundet das Fahrerlebnis für jedermann ab. Gespielt
wird jeweils von 14.00 bis 16.30 Uhr. Wenn Ihr Lust habt, kommt einfach vorbei, spielt eine Runde
mit und habt Spaß! 🙂

Beste Grüße,

Andreas Umbrich

Mitmachbücher

Vorlesen macht Spaß. Meine Kinder lieben es. Aber es läuft doch immer gleich ab: Ich lese und die Kinder hören (mal mehr, mal weniger) zu. Klar, sie sagen auch mal was zum Buch, was sie sehen oder zur Geschichte an sich. Aber es ist doch so, dass ich die Aktive und die Kinder die Passiven beim Büchervorlesen sind.

Zwischendurch wird mir das übliche Vorlesen doch langweilig.

Gott sei Dank gibt es auch Bücher, bei denen die Kinder die Aktiven beim Vorlesen sind. Es gibt nämlich Bücher, da muss zwar trotzdem Mama oder Papa den Text vorlesen, aber das reden oder die Handlung übernimmt dann das Kind.

Mein absolutes Lieblingsbuch ist „Nicht drücken!“  Auf jeder linken Seite des Buches ist ein schöner, großer, roter Knopf. Diesen Knopf darf man niemals, auf keinen Fall, unter gar keinen Umständen drücken. Harry, das Monster der Geschichte, drückt dann aber doch ein Auge zu und überredet die Kinder doch einmal, ganz kurz nur, den Knopf zu drücken. Und schon nimmt das Unglück seinen Lauf… Selbst meine Große liebt dieses Buch. Meine beiden Kinder kennen den Text auswendig und „lesen“ sich das Buch auch gerne alleine vor.

Finger weg von diesem Buch Ein Buch das sich weigert gelesen zu werden. Da kann ich gar nichts zu sagen, schließlich durfte ich es nicht lesen 😉

Bring doch mal schnell die Taube ins Bett. Statt selber ins Bett zu müssen, sollen die Kinder die Taube ins Bett bringen. Problem ist nur: Die will nicht. Auf jeder Seite hat die Taube eine andere Ausrede warum sie nicht schlafen will. Eigentlich sollen die Kinder der Taube ja gut zu reden, aber meine Kinder hatten anscheinend keine Lust zu diskutieren. Die Taube durfte wach bleiben. Aber ich denke, dass andere Kinder da bestimmt strenger sind 😉

Es gibt natürlich noch viel, viel mehr Bücher. Auch für die ganz kleinen schon, die dann pusten oder streicheln sollen.

Probiert es doch einfach mal aus.

Beste Grüße

Melanie Schulz

Weihnachtsgeschenk für einen lesefaulen Jungen gesucht?

Sind wir mal ehrlich. Die Freude im Gesicht des Neffen, Sohn einer Freundin oder wem auch immer, ist sicherlich überschaubar, wenn er „Lesen“ nicht zu seinen TOP 3-Lieblingshobbys zählt und gerade ein Buch ausgepackt hat. Das neue Weihnachtsgeschenk ist mal so richtig am Geschmack vorbei gegangen. Entweder, man schenkt etwas, das besser ankommt, oder lässt sich vor dem Buchkauf beraten. In einer Buchhandlung oder Bibliothek oder eben bei www.boysandbooks.de.

Die TOP-Titel

Die Jury hat wieder getagt und stellt nun jeweils fünf Top-Titel in vier Altersgruppen (8+, 10+, 12+, 14+) aus den Neuerscheinungen des deutschsprachigen Buchmarkts vor. Die Bücher eignen sich vor allem für Jungs zwischen 8 und 16 Jahren, die wenig oder schlecht lesen oder die Lust daran verloren haben und sind Neuerscheinungen, die zwischen März bis August 2017 erschienen sind.

Ich selbst bin Mitglied in der Gruppe 8+ und habe einen sehr lesefaulen Sohn zu Hause. Passt also. Gelesen habe ich einige Bücher, drei davon haben es in die TOP-Titel der Gruppe 8+ geschafft:

„P.F.O.T.E. – Ein (fast) perfekter Hund“, „Willy Bumm: Mission Geldtransport“ und „Fränkie Stein“

Ein weiteres Buch „Der halbste Held der ganzen Welt“ hat mich beim Lesen sehr begeistert. Aber es ist recht anspruchsvoll und voller Fantasie und nicht ganz so leicht zu lesen. Deshalb hat dieses Buch es nicht in die TOP-Auswahl geschafft. Es ist aber wirklich sehr schnicht in die TOP-Titel gerutscht.

Wenn es also ein Buch zu Weihnachten sein soll oder gar muss: dann lasst Euch beraten. Damit die Freude spätestens beim Lesen kommt!

Natürlich findet man auch für ältere Kinder neue Bücher auf der Internetseite von Boys & Books.

 

Egal ob Spannung, Liebe, Freundschaft, etwas Lustiges – alles ist dabei. Einfach mal reinschauen und Stöbern. Macht Spaß!

Frohe Vorweihnachtstage und ein glückliches Händchen beim Aussuchen der Geschenke wünscht

Nadine Reinhold