Archiv der Kategorie: Medientipps

Crash is back! ;-)

 

Liebe Leser,

vor kurzem erschien die Neuauflage der ersten drei Abenteuer von Crash Bandicoot auf der Spielekonsole. Mit großer Freude fieberte ich dem Termin der Neuerscheinung entgegen. Schließlich ist Crash Bandicoot nicht nur irgendein Spiel, sondern etwas Besonderes für mich. Die Crash-Spiele spielte ich schon als kleiner Junge sehr gerne und sie gehören für mich zu den Kult-Videospielen der 90er Jahre. Diese waren im Vergleich zu den heutigen Spielen alles andere als einfach und schnell durchzuspielen. So waren die Level wesentlich arcade und jump ’n’ Run-lastiger als heute. Um sie zu meistern, musste der Spieler sehr geschickt sein und er benötigte oft mehrere Anläufe, um einen Abschnitt zu bewältigen. Klappte dies nicht in einem vorgegebenen Rahmen oder Zeitraum, galt es den kompletten Abschnitt neu zu beginnen. Feste Speicherpoints oder fair platzierte Checkpoints gab es einfach nicht. 🙂 Ebenfalls nervenaufreibend war die Tatsache, dass man sich als Spieler für viele Levelabschnitte und Hindernisse ein gewisses Gefühl erarbeiten musste. Hatte man eine Taste etwas zu früh gedrückt oder die Figur um einige Millimeter fehl platziert, war das Spiel schnell vorbei, der Frustfaktor stieg immens und ich durfte den Abschnitt komplett von vorne beginnen. Trotzdem hat mich aber immer wieder die Motivation gepackt und ich versuchte es erneut, das Level und die Hindernisse zu überwinden. Selbst der Controller hat das Spiel überlebt. 🙂

Natürlich waren die Spiele von damals recht simpel gehalten und wiesen keine blockbusterreife Story auf, was aber auch nicht wichtig war. Schließlich standen Spaß und die Möglichkeit gemeinsam mit Freunden schwierige Levelparts zu meistern im Vordergrund.

Durch das Erscheinen der damaligen Crash Bandicoot-Spieleserie brach ein regelrechter Jump ’n’ Run-Boom aus. Dominierten bisher die Superhelden Mario und Sonic das Jump ’n’ Run-Genre, kamen nun viele Spiele mit neuen Superhelden, wie etwa Spyro oder Rayman, hervor und begeistern ebenso. Die Vielfalt an Jump ’n’ Run-Spielen hat so stark zugenommen und wurde um interessante und lustige Charaktere reicher, an denen wir uns erfreuen durften.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, das Spiel einmal anzuspielen, da es gerade im Vergleich zu heutigen Konsolenspielen sehr fordernd ist und man sich umso mehr freut, etwas erreicht zu haben. Vielleicht bricht ja auch demnächst wieder ein neuer Boom an Jump ’n’ Run-Spielen aus und wir dürfen uns hoffentlich an vielen weiteren tollen Remakes erfreuen.

Für alle, die mit den Spielen von Crash Bandicoot nicht ganz vertraut sind: Crash ist normalerweise ein ganz gemächliches Beuteltier und lebt zusammen mit seiner Schwester Coco und seinem Kumpel Crunch, ebenfalls ein Beuteltier, auf der N.-Sanity-Insel. Antagonist der Spielereihe ist Dr. Neo Cortex. Dessen Ziel ist, wie es sich eben für einen richtigen Superschurken gehört, natürlich die Weltherrschaft. Dementsprechend liegt es an Crash und seinen Freunden, dessen Plänen einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Beste Grüße,

Andreas Umbrich

FABELhaft

Liebe Leser,

jedem von uns sind Fabeln noch aus der Schule bekannt. Es sind ganz kurze Geschichten, in denen zumeist Tiere die Hauptrolle spielen. Mit ihnen kann man unangenehme Dinge ansprechen, ohne sie direkt auszusprechen. Dieses Kunststück gelingt durch die jeder Fabel innewohnende „Moral von der Geschicht‘ „.

Besonders gelungen finde ich die Fabeln von Aesop. Er lebte im 6. Jahrhundert vor Christus und war ein griechischer Dichter. Aesop gilt als Begründer der Fabeldichtung. Seine Fabeln sind bestimmt auch Euch ein Begriff. Von ihm stammen unter anderem „Der Hirtenjunge und der Wolf“, aus der der berühmte Satz Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er mal die Wahrheit spricht stammt, oder „Der aufgeblasene Frosch“, der unbedingt so groß sein will wie ein Ochse und am Ende zerplatzt.

Ich mag besonders folgende Fabel von Aesop:

Der Löwe und die Maus

Ein Löwe lag im Schatten eines Baumes und schlief. Einige Mäuse liefen neugierig zu ihm hin, und weil sich das schlafende, mächtige Tier nicht bewegte, hüpfte eine der Mäuse zwischen seine Pranken. Da wurden auch die anderen mutig, und bald tanzten alle Mäuse auf dem schlafenden König der Tiere herum.
Die tanzenden Mäuse auf seinem Körper aber weckten den Löwen auf, er schüttelte sich unwillig und fing eine von ihnen mit seiner Pranke. Es war jene Maus, die sich als erste zu ihm gewagt hatte.
Nun, unter der gewaltigen Pranke des Löwen zitterte die Maus wohl vor Furcht, versuchte aber, es nicht zu zeigen, und rief: „Ich bitte dich, schone mein Leben! Ich will es dir mit einem Gegendienst vergelten.“
Der Löwe hob verdutzt seine Pranke und musste wider Willen über die dreiste Rede des kleinen Tierchens lachen und ließ es laufen.
Einige Zeit später geriet der Löwe in eine Falle. Es war aber nicht fern jener Stelle, wo die Maus in ihrem Erdloch lebte. Als sie den Löwen hilflos in den Netzen der Jäger sah, lief sie zu ihm und nagte mit ihren spitzen Zähnen eine Schlinge entzwei. Dadurch lösten sich die anderen Knoten und der Löwe konnte das Netz zerreißen und war wieder frei.

Diese Fabel passt zu vielen Lebenssituationen. Es geht um Vergebung, darum, seine Macht nicht auszunutzen und zu seinem Wort zu stehen. Aber auch, dass es sich gelegentlich lohnen kann, ein bisschen dreist zu sein.
Mir kam grade der absurde Gedanke, dass sie auch gut zu meiner, leider oft vorherrschenden, Einstellung „Nicht wegschmeißen! Das brauchst du bestimmt noch mal!“ passt.

Was assoziiert Ihr mit dieser Fabel? Oder habt Ihr eine andere Lieblingsfabel?
Inspirationen haben wir vor Ort reichlich 😉

Beste Grüße

S. Krüger

Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ 2.0

Liebe Leser,
vor kurzem war der 200. Geburtstag von Jane Austen und genau zu dieser Zeit bekam ich ein Buch in die Hände, dass wunderbar zu diesem Anlass passt: gerade im Juni ist in deutscher Sprache das Buch von  Curtis Sittenfeld „Vermählung“


erschienen, eine Adaption des Romanstoffes von „Stolz und Vorurteil“ in die Jetztzeit. Wenn man im Internet nach dem Titel sucht, gehen die Meinungen, ob das gelingen kann, doch recht weit auseinander. Das wundert mich nicht – ich denke, für einen „echten“ Jane Austen-Fan zählt halt nur das Original. Aber es gibt auch positive Stimmen und denen möchte ich mich grundsätzlich anschließen.

Für mich überraschend, hat die Autorin den Ablauf der Geschichte stark am Original orientiert. Daher war ich an einigen Stellen, da ich das Original ja kenne, sehr gespannt, wie die Autorin einzelne Situationen umgesetzt hat. Das hat bei mir auf jeden Fall die Spannung gesteigert und mich dazu gebracht, immer weiter zu lesen.

Auch die typischen (Charakter-)Merkmale der handelnden Personen, ob „Hauptrollen“ oder „Nebenrollen“ hat die Autorin für mich überzeugend in die Jetztzeit übertragen und ihnen „passende“ Verhaltensweisen zugeschrieben. Ohne zu viel vorweg zu nehmen: Mrs Bennet, die natürlich wie im Original alles dafür tut, ihre fünf Töchter möglichst reich zu verheiraten, ist kaufsüchtig, ungeachtet der prekären finanziellen Lage der Familie. Lydia und Kitty, nach wie vor die „Wilden“ in der Familie und vor keiner Peinlichkeit zurückschreckend, sind passionierte CrossFit-Anhängerinnen und ernähren sich nach dem Paleoprinzip. Mister Bingley, attraktiver Arzt, ist, bevor er Jane kennen lernt, als „Bachelor“ im Fernsehen aufgetreten und zwischen Mister Darcy und Liz gibt es ebenfalls die vielen bekannten Szenen von Missverständnis und Ablehnung bis zum Happyend.

Die Autorin hat es geschafft, die wunderschöne Geschichte von Jane Austen in witziger, moderner Form neu zu erzählen. Das Buch ist ein Unterhaltungsroman, geht dabei aber nicht so in die Tiefe wie das Original. Das mag der eine oder andere kritisieren, meines Erachtens ist es aber ein Fehler, das Buch allzu kritisch mit dem Original zu vergleichen. Ich empfehle, es einfach unvoreingenommen zu lesen, wobei man das Original schon kennen sollte. Das Lesen macht dann einfach mehr Spaß!

Wenn Ihr Euch darauf einlassen könnt, werdet Ihr gut unterhalten!

Beste Grüße,

Birgit Halfkann

 

Typologie der Leute, die du in der Bibliothek triffst

Liebe Leser,

heute möchte ich ein Facebook-Fundstück teilen. Es geht um die unterschiedlichen Bibliotheksnutzer. Damit es auch deutlich wird, ist alles stark übertrieben. Schaut selbst, um herauszufinden zu welchem Typ oder zu welchen Typen Ihr gehört. Eine kleine Auswahl:

  • zu denen, die jeden bösen anschauen, schon beim kleinsten Geräusch.
  • zu denen, die Dich mit ihren Ticks wahnsinnig machen.
  • zu denen, die immer nur mit der ganzen Gang in der Bib auftauchen.
  • zu denen, die immer auf ihrem Stammplatz bestehen.

Oder, oder, oder…

Quelle: https://www.facebook.com/jetzt.de/videos/10158426809085584/

Habt Ihr Euch wiedererkannt? Viel Vergnügen beim Typologisieren.

Beste Grüße

A. Kölbl

Dog – ein tolles Gesellschaftsspiel

Liebe Leser,
vor kurzem habe ich mich mit Freunden getroffen und wir haben diverse Gesellschaftsspiele ausprobiert. Eines davon heißt „DOG“ und mir hat es richtig Spaß gemacht. Deshalb berichte ich Euch heute darüber im Blog.


„Dog“ ist ein Gesellschaftsspiel, das in Teams gespielt wird.
Das Spiel erinnert etwas an den Spielklassiker „Mensch ärgere Dich nicht“. Es geht auch darum, dass man seine 4 Steine sicher ins eigene Häuschen bekommt.
Anders als bei dem Klassiker gibt es Karten (1-13), die den Würfel ersetzten. Außerdem gibt es Sonderkarten, die einem ganz schön die Strategie vermasseln können, wie zum Beispiel die „Spielfiguren tauschen“-Karte. 😉
Das Spiel wird um so interessanter, weil man mit seinem Gegenüber zusammen spielt. Also muss man schauen, dass man seinen Partner nicht raus wirft oder behindert und selbst wenn man alle Figuren im eigenen Haus hat, muss man seinem Partner helfen, damit der seine Figuren auch schnellst möglich im eigenen Haus unter bekommt. Erst dann hat man das Spiel gewonnen.

Die Spieldauer beträgt laut „Schmidt Spiele“ ca. 30 – 45 Minuten, das kommt aber ehrlich gesagt darauf an, mit wem man spielt. 🙂 Sicher ist, dass die Spielzeit wie im Flug vergeht!

Während meiner kurzen Recherche im Internet habe ich dann die offizielle Seite von DOG entdeckt und habe mit Erstaunen festgestellt, dass das Spiel 1982 aus Kanada „importiert“ wurde. Es kann auch mit einem einfachen „Mensch ärgere Dich nicht“ Spiel und einem einfachen Kartenspiel gespielt werden. Auf der verlinken Seite gibt es die Regeln zum downloaden oder Ihr leiht Euch das Spiel bei uns aus.

Beste Grüße und viel Spaß beim Spielen
Nora Heisterkamp

Favoriten bei der Ausleihe – eine Zwischenbilanz

Liebe Leser,

Vielleicht habt Ihr schon einmal mitbekommen, dass wir unseren Medienbestand regelmäßig überprüfen, um zu sehen, welche Medien gut und welche eher weniger gut entliehen werden.

Es ist Aufgabe einer Lektorin / eines Lektors, anhand verschiedener Kriterien wie der monatlichen Ausleihstatistik, dem vorhandenen Bestand und dessen Zustand, Informationen zu neu erschienenen Medien und Ihren konkreten Medienwünschen, zu prüfen, was neu gekauft werden könnte. Wir überprüfen auch, welche Medien nicht mehr entliehen werden und sondern sie aus.

Hier in der Bibliothek sind einzelne Personen für bestimmte Bereiche verantwortlich. Ich bin Lektorin für Sachmedien und das seit vielen Jahren bereits für folgende Themenbereiche:

  • Generation Plus
  • Für Eltern & Pädagogen
  • Persönlichkeit & Gesellschaft
  • Freizeit & Kreativität
  • Gesundheit
  • Natur & Umwelt“

Beim Anschauen der letzten Monatsstatistik kam mir die Idee, doch einmal zu sehen, welche Titel in den einzelnen Themenbereichen in diesem Jahr bisher am meisten entliehen wurden. Das lässt ja doch Rückschlüsse auf die Interessen von Ihnen, den Kunden, zu und vielleicht gibt das Ergebnis Anregungen, zu welchen Themen ich doch noch etwas nachkaufen könnte. Da manche Bereiche sehr umfangreich sind, zum Beispiel „Freizeit & Kreativität“, das viele Themen wie Fahrzeuge, Kochen & Backen, Basteln (Gestalten) Malen & Zeichnen, Noten und mehr enthält, habe ich mich bei der Auswertung nur auf die oben genannten übergeordneten beschränkt.

Über das Statistikprogramm unserer Bibliothekssoftware lassen sich die Titel recht einfach recherchieren. Und hier ist das Ergebnis:

Für den Themenbereich „Freizeit & Kreativität“ ist das bisher meist entliehene Buch „Superstretch – schlank und beweglich in nur einer Stunde pro Woche“ mit 14 Entleihungen.

Für den Themenbereich „ Gesundheit“ ist es die DVD von Stefanie Arend „Yin Yoga“, die ich jetzt noch einmal neu nachkaufe, weil sie in diesem Jahr bereits 15 mal, insgesamt (seit März 2012) schon 142 mal ausgeliehen wurde.

Bei „Für Eltern & Pädagogen“ ist das meist geliehene Buch „ Lachyoga mit Kindern, Spiele und Übungen zum Kichern und Kugeln“ von Cornelia Leisch mit acht Ausleihen und

im Bereich „Generation Plus“ das Buch von Susann Winkler „Bitte 3x täglich lachen“, humorvolle Geschichten und Gedichte für die Seniorenarbeit,  mit 18 Ausleihen.

Fehlt noch der Themenbereich „Natur & Umwelt“ mit dem Buch „Katzen“ von Brigitte Eilert-Overbeck, ein Ratgeber über Katzenhaltung, der bisher neunmal ausgeliehen wurde. (Ich hätte ja gedacht, die Hundebücher lägen vorne…)

Zum Schluss noch das am meisten ausgeliehene Buch aus dem Bereich „Persönlichkeit & Gesellschaft“. Mit 11 Entleihungen führt hier das Buch von Hans-Jürgen Kratz: 30 Minuten Schluss mit Aufschieben“.

Während die Ausleihrenner im Bereich „Yoga“ und „Fitness“ keine wirklichen Überraschungen für mich waren – diese Themen sind seit Jahren „schwer gefragt“ (und demnach gut ausgeliehen), finde ich es schön, dass das das Thema „Lachen“ – für jung und alt – offensichtlich wichtig ist. Da werde ich doch mal prüfen, ob es dazu noch etwas interessantes Neues gibt.

Ist für Euch auch etwas passendes dabei?

Beste Grüße,

Birgit Halfkann

 

Einmal vorlesen bitte

Liebe Leser,

ich liebe Hörbücher! Schon als Kind habe ich Stunden mit Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen, TKKG und ??? verbracht.

Dann habe ich eine etwas längere Hörpause eingelegt, bis ich mich im Studium für eine Teilnahmebescheinigung des Themas „Hörbuch“ annehmen musste. Mir zugeteilt wurde „Der Hahn ist tot“ von Ingrid Noll. Gelesen von Silvia Jost. Und diese Silvia Jost ist eben Schweizerin. Ich hatte wirklich Angst, dass die in der Schweiz bekannte Schauspielerin mit starkem Akzent spricht. Das war zum Glück nicht der Fall. Es handelte sich um 6 Kasetten. Und obwohl ich als junge Frau von Anfang Zwanzig nicht unbedingt viele Gemeinsamkeiten mit der fünfzigjährigen Protagonistin Rosemarie hatte, war ich seitdem im Hörbuch-Fieber. Anfangs auch noch gerne auf Kassette, dann folgte die CD und nun ziehe ich alles auf meinen iPod.

Und ich brauche diese Geschichten für so vieles: beim bügeln, beim putzen, zum einschlafen … und wenn ich mehrere „doofe“ Hörbücher nacheinander erwische, dann schlägt mir das wirklich auf die Stimmung 😉 So drastisch ist das bei Büchern nicht.

Ich höre auch fast alles. Bücher, die ich niemals lesen würde, höre ich durchaus. Natürlich am liebsten Krimis & Thriller. Auch mal ein historisches Thema oder eine Liebesgeschichte. Weniger Science Fiction.

Ich höre auch Hörspiele, aber lieber mag ich Lesungen. Gerne auch richtig viele CDs. Je mehr, desto besser, wenn sie gut gelesen werden.

Lieblinge

Wenn man so viel hört wie ich, hat man natürlich auch irgendwann einen Pool an Lieblings Hörbuch-Sprechern.Ein paar davon stelle ich Euch mal hier und jetzt vor:

Stefan Kaminski ist mir das erste Mal bewusst bei den Hörbüchern der Reihe „Die Legende der Wächter“ aufgefallen. Unglaublich, was er mit seiner Stimme anstellt, wie er den Eulen Leben einhaucht.

Vielen sehr bekannt ist sicherlich Rufus Beck. Da ich Harry Potter sehr mag und die Hörbücher alle mehrmals gehört habe (Alltime-Klassiker, von denen ich immer einzelne Teile auf meinem iPod habe), mag ich natürlich auch Rufus Beck. Eine absolut richtige Besetzung. 2009 hat Felix von Manteuffel alle Bücher nochmals neu eingelesen. Auch gut, keine Frage. Aber anders 😉 Ich konnte mir diese Ausgabe einmal komplett anhören, gekauft habe ich sie mir nicht. Damals hätte man mehrere hundert Euro dafür zahlen müssen.

 

 

Meine liebste „Vorleserin“ ist Eva Mattes. Die bekannte Schauspielerin ist eine begnadete Sprecherin. Vor allem ihre Interpretation der Jane-Austen-Bücher sind ein wahrer Genuß.

Bei „Stolz und Vorurteil“ reichen die ersten Sätze und ich bin in einer anderen Welt.

 

 

 

 

Ich bin ein sehr sehr großer Fan von Lord Peter Death Bredon Wimsey. Eine Figur, erschaffen von der fantastischen Dorothy Leigh Sayers. Leider sind nicht alle 11 Romane als Hörbuch erschienen. Aber ein paar gibt es und die kann ich fast auswendig mitsprechen. Teilweise nicht mehr lieferbar (wie die Bücher), und mühsam zusammengesucht über die Jahre. Die meisten Hörbücher wurden von Christian Brückner eingelesen. Einer der bekanntesten Synchronsprecher, leiht er auch Robert de Niro seine Stimme. Es gibt zahlreiche tolle Interviews und Beiträge über ihn:

Frank Arnold hat „Mord braucht Reklame“ von Dorothy L. Sayers eingelesen. Und er trifft diesen Witz von Lord Peter unglaublich gut. Da macht Zuhören Spaß! Ein ganz toller Sprecher, der leider eher Hörbücher eingelesen hat, die nicht ganz auf meiner Wellenlänge liegen. Schade!

Vom Autor gelesen…

Nicht alle Autoren, die tolle Bücher schreiben, können ihre selbstgeschriebenen Bücher auch gut vorlesen. *seufz*

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn groß auf dem Hörbuch steht „Vom Autor gelesen“, dann erwartet bitte in den meisten Fällen nicht so viel. Es kann gut gehen, muss es aber nicht!

Welchen Hörbuch-Sprecher mögt ihr? Oder habt ihr ein Lieblings-Hörbuch und wisst gar nicht, wer das liest? Immer her mit Tipps. Ich möchte ja weiterhin gute Laune haben 😉

 

Beste Grüße!

Nadine Reinhold