Archiv der Kategorie: Medientipps

Buchtipp: „Animant Crumbs Staubchronik“ von Lin Rina

Liebe Leser,

als ich über das Buch „Animant Crumbs Staubchronik“ von Lin Rina gestolpert bin, war klar, das Buch muss ich haben. Das Cover hatte mich magisch angezogen und vom Klappentext passte es wie die Faust aufs Auge. Denn darum geht es:

Animant Crumb ist 19 Jahre alt und lebt im 19. Jahrhundert in England auf dem Land. Sie stammt aus reichem Hause und hat, im Gegensatz zu ihrer Mutter, keinerlei Interesse daran, standesgemäß zu heiraten. Ani steckt ihre Nase lieber Bücher, sehr zum Unmut ihrer Mutter. Ihre Mutter schleppt Ani mit auf Bälle und Soirees, die der jungen Frau gehörig gegen den Strich gehen. Eines Abends taucht Anis Onkel bei ihr zuhause auf. Er ist an der Royal University of London beschäftigt und ist dort unter anderem für die Bibliothek zuständig. Wie fast immer sucht er händeringend einen Bibliotheksassistenten, da die Vorgänger alle das Handtuch geschmissen haben. Dies liegt nicht zuletzt an dem sehr eigenwilligen und grummeligen Bibliothekar Mr. Reed.

Als Ani die Chance geboten wird, entgegen ihres Standes in der Universitätsbibliothek zu arbeiten, ergreift sie sie, da sie von ihrer Mutter und deren leidigen Versuchen Ani zu verkuppeln, entfliehen möchte. Mit ihrem Onkel reist sie nach London und erlebt vor Ort viele große und kleine Abenteuer.

Über das Buch hinweg erlebt man die Entwicklung von Animant. Sie ist von Anfang an sehr selbstbewusst und schlagfertig, wird aber mit der Zeit immer erwachsener und reifer. Der Abstand zu ihrer Mutter hilft ihr dabei.

Mir hat das Buch deswegen gefallen, weil es einen starken Hauptcharakter und durchaus liebenswürdige Nebencharaktere hat. Die Geschichte ist in sich stimmig und gut geschrieben. Mit sehr viel Witz und zwischendurch bissigem Humor wurde die Geschichte aufgelockert. Ich konnte mich von Anfang an in Anis Situation einfinden. Das Setting in der Bibliothek war natürlich auch sehr passend. 😉 Und natürlich das wunderschön gestaltete Buchcover, weshalb mir das Buch in erster Linie aufgefallen ist.

Vielleicht habe ich ja den/die ein/e oder andere/n neugierig gemacht.

Beste Grüße

Annika Gruhn

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Die Lesechallenge im Mai 2018, Teil 2 – Grapic Novel – für Jugendliche und Erwachsene

Autorin: Stefanie Krüger

Letzte Woche hat Euch meine Kollegin ja bereits Graphic Novels für Kinder vorgestellt. Heute stelle ich Euch Geschichten vor, die sich mehr an Jugendliche und Erwachsene richten.

„Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm

In der Schule musste ich dieses Buch bereits lesen, analysieren und interpretieren. Es ist eins der wenigen Bücher aus meiner Schulzeit, an die ich mich gut erinnern kann und die ich mochte. Deswegen war ich neugierig, wie Jens Natter diese vielschichtige Story in seiner Graphic Novel verarbeitet hat.

Es geht um eine Geschichte in einer Geschichte. Die „Hauptstory“ handelt von Hauke Haien, einem Jungen aus ärmlichen Verhältnissen, der es durch viel Fleiß zum Deichgrafen seiner Region bringt. Obwohl er sich bemüht, unterliegt auch er den Zwängen und Versuchungen der Politik, was zu einem verheerenden Deichbruch führt, bei dem er und seine Familie letztendlich ums Leben kommen.

Die Illustrationen erwecken die Geschichte richtig zum Leben. Natter zeichnet leicht verschwommen, macht harte Linien und lässt Details im Unklaren, was dem Ganzen wirklich den Charakter einer erzählten Geschichte verleiht. Dank dieser Graphic Novel ist mir – obwohl ich die Geschichte ja bereits kannte – erst wirklich bewusst geworden, warum Storm sie „Der Schimmelreiter“ genannt hat: Hauke findet auf dem Deich nämlich einen weißen Hengst, den er bis zu seinem tragischen Ende reitet.  Erst durch die Bilder ist mir der Zusammenhang deutlich geworden 😀

„Einstein“

Dieses Buch beschreibt auf wirklich entzückende und witzige Weise das Leben und Wirken von Albert Einstein. Von seiner Kindheit, über die erste Liebe und Ehe. Von der Entdeckung der Relativitätstheorie bis zum Bau der Atombombe und seinem Tod. Dieser außergewöhnliche Mensch wird in der Graphic Novel von Corinne Maier und Anne Simon grade zu lebendig – mit all seinen Vorzügen und Marotten. Selbst die Relativitätstheorie wird verständlich und witzig dargestellt. An einer Stelle heißt es:

„Wir alle wissen, dass das Licht schneller ist als der Schall. Darum wirken manche Menschen auch klug, bis sie den Mund aufmachen.“

Ein Buch hat in meinen Augen schon gewonnen, wenn es mich zum Lachen bringt. Und das war hier nicht nur einmal der Fall! Vor allem die Kombination aus Bild und Text ist stellenweise zum Wegschmeißen. Allen, die zwar wissen, was Einstein getan hat, aber nicht wissen, wer er war, empfehle ich diese Graphic Novel.

Wir haben noch viele weitere Graphic Novels im Bestand – zu den verschiedensten Schätzen der Weltliteratur. Wer sich mit Don Quixote oder Kapitän Ahab auf eine Reise begeben möchte, wird hier ebenso fündig wie diejenigen, die sich gerne einem Alienangriff gegenüber sähen. Und hätte es die Graphic Novel zu „Herr Lehmann“ schon gegeben, als ich es im Studium lesen musste, wäre ich deutlich schneller damit fertig geworden – und hätte mir den Film schenken können 😉

Die Lesechallenge im Mai 2018, Teil 1 – Grapic Novel – für Kinder!

Autorin: Nadine Reinhold

Im Januar haben wir zur Lese-Challenge 2018 aufgerufen. Den Mai habe ich mir „geschnappt“. Thema im Mai: Graphic Novels! Graphic Novels sind Comics im Buchformat, meist komplexer erzählt als Micky & Co und nicht für jeden geeignet. Man muss sie schon mögen, diese kleinen Kunstwerke.

 

Nun fand Anfang April ein weiteres Mal ein Jurytreffen von boys & books statt. Herrlich! So viele neue, tolle Bücher lerne ich selten an einem Tag kennen. Im Vorfeld musste ich auch ein paar Bücher lesen. Darunter war auch „Theo und Mammut : Alles begann an einem Freitag“ von Stefan Boonen und dem Illustrator Melvin. Und wie der Zufall will, ist das Thema der Lesechallenge im Mai 2018 „Graphic Novel“. Wie passend!

2017 kam schon die Oma

 

Die beiden haben schon 2017 eine tolle Geschichte bei Arena veröffentlich: „Hier kommt Oma“. 

Wie man unschwer erkennen kann, hat Illustor Melvin eine sehr eigene Handschrift, die sehr gut zu den fantastischen Geschichten Boonens passt.

Wer mehr über die Arbeit von Melvin erfahren möchte, wird sicherlich auf der Homepage des Belgiers fündig.

Manche Illustrationen machen sich bestimmt sehr gut als Plakat, oder?

 

 

 

Nanny Beinhaar

Allen schon dieser Name… Um was geht es in „Theo und Mammut“?

Theodor Bob Prinzel der Erste ist sehr besonders. Eines der besten Kinder der Welt, sagt seine Mutter. Er lebt in seit drei Wochen in einem neuen Haus mit 36 Zimmern, 2 Rasen, einer Garage für vier Autos und sieben Fahrräder, einem Schwimmbad und einem Dachboden. Tagsüber ist Theo zumeist alleine mit Nannie Beinhaar, die Theo so gut wie nie vermisst. Nannie Beinhaar kümmert sich um Theo und auch darum, dass er alle Aufgaben, die ihm seine Eltern tagtäglich aufgeben, ausführt. Judo, Tanzen, Singen, Yoga, Bücher lesen sind nur ein paar.

Seine Eltern sind so gut wie nie zu Hause, auch seine ältere Schwester Ada, die im Rollstuhl sitzt, kommt nur freitags zu Besuch. Zum Glück hat Theo viel Fantasie und so reist er gerne in die Urwelt. Dort leben so unglaubliche Tiere wie das Mammut und das Säbelzahnkaninchen. Und dort lebt auch Marga, ein Mädchen vom Stamm der Zotteltaler. Mit ihr erlebt er ein waghalsiges Abenteuer, als die beiden gegen fünf Krachbacken kämpfen müssen.

Natürlich bleibt der fantastische Ausflug nicht unbemerkt und Nannie Beinhaar ist gar nicht erfreut, aber Theo kann sie überzeugen, dass es wichtig ist, Marga im Kampf gegen die Krachbacken zu unterstützen. Und Nannie Beinhaar ist unglaublich stark und mutig. Theos Eltern zeigen kein Verständnis, sperren ihn ein, erlauben ihm keine Bücher mehr zu lesen oder in der Badewanne zu liegen. Die besten Gelegenheiten, die Theo früher zur Flucht in die Unterwelt genutzt hat. Doch Nannie Beinhaar ist auf seiner Seite und so kann er sich weiterhin mit Marga treffen und sich sogar mit den Krachbacken anfreunden und verstecken spielen.

Die Illustrationen sind in orange und rot gehalten, sehr ausgefallen, transportieren die Geschichte für Kinder ab 8 Jahren aber sehr gut. Ein Abenteuer, nicht nur für Kinder. Ich hatte richtig Spaß!

Viel Spaß beim bezwingen der Krachbacken!

Die nächste Graphic Novel liegt hier schon bereit: „Der bleiche Hannes“. Soll auch richtig toll sein! Gibt es natürlich auch bei uns im Bestand!

Lese-Challenge April: Lese ein Buch, das in dem Jahr erschienen ist, in dem Du geboren bist

Autorin: Karin Lachmann

 

Im Januar haben wir zur Lese-Challenge 2018 aufgerufen. In diesem Monat, April, war ich dran. „Lese ein Buch, das in dem Jahr erschienen ist, in dem Du geboren bist“.

Ich habe eine Weile recherchiert und stieß auf große Namen wie Günter Grass und Siegfried Lenz. Gelandet bin ich aber dann bei einem Kinderbuchklassiker – es steht ja nirgends definiert was für ein Buch ich lesen soll. In meinem Geburtsjahr, 1969, erschien nämlich „Die kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle.

Der 1929 in Syracuse, New York geborene Eric Carle wuchs ab dem sechsten Lebensjahr in Deutschland auf und studierte an der „Akademie der bildenden Künste“ in Stuttgart. 1952 kehrte er in die USA zurück und arbeite unter anderem als Grafiker für „The New York Times“.

 

Seine Karriere als Illustrator und Autor von Kinderbüchern begann, als der Autor Bill Martin Jr ihn fragte, ob er sein Buch „Brown Bear, Brown Bear, what do you see?“ illustrieren würde. Kurz danach fing Carle an, eigene Geschichten zu schreiben.  Sein erstes Buch „1,2,3 to the Zoo“. Mit seinem zweiten Werk „Die kleine Raupe Nimmersatt“ wurde er dann weltberühmt. Es wurde in 62 Sprachen übersetzt und weltweit 46 Millionen mal verkauft. Seit dem hat Eric Carle über 70 Bücher illustriert, die über 145 Millionen mal verkauft wurden.

„Die kleine Raupe Nimmersatt“ war 1971 auf der Auswahlliste des Jugendliteraturpreises. Die Form des Buches mit unterschiedlich großen Seiten und den Löchern war damals revolutionär. In der Jurybegründung heißt es:

„Eine kleine Raupe schlüpft aus dem Ei und frisst sich genüsslich durch Obst und eine Menge Leckerbissen. Natürlich ist gehöriges Bauchweh die Folge – sicher zur Schadenfreude der kleinen Betrachter. Schließlich entpuppt sie sich zu einem schönen Schmetterling.

Das Buch fällt durch die Auflösung der herkömmlichen Form auf. Die verschieden großen Seiten mit eingestanzten Löchern ermöglichen es dem Kind, mit den Fingern den Weg der Raupe nachzuvollziehen. Es kann dabei zählen lernen, sich die Wochentage der Reihe nach einprägen und wird sogar in die Anfänge des Bruchrechnens eingeführt. Der sparsame Text steht inhaltlich und formal in gutem Verhältnis zu den kräftig bemalten Collagen.“

Gewonnen hat das Buch dann allerdings in der Kategorie Bilderbuch nicht. Den Preis teilten sich „Mrs. Beestons Tierklinik“ von Reneé Nebehay und Walter Schmögner und „Apfel und Schmetterling“ von Iela und Enzo Mari.

Ich habe das Buch als Kind geliebt und es wurde mir bestimmt tausende Male vorgelesen. Und noch viel öfter habe ich es bestimmt selbst vorgelesen. Meinen drei Kindern, bei Vorlesestunden in der Bibliothek und nun noch einmal für mich ganz allein. Natürlich besitze ich auch eine kleine Raupe Nimmersatt. Sie wohnt inzwischen hier in der Bibliothek und unterstützt unsere Klassenführungen.

Meine Lieblingsstelle im Buch ist dabei übrigens das Lebensmittel-Crescendo „Ein Stück Schokoladenkuchen, eine Eiswaffel, eine saure Gurke, eine Scheibe Käse, ein Stück Wurst, einen Lolli, ein Stück Früchtebrot, ein Würstchen, ein Törtchen und ein Stück Melone“. Nach einem so langen Satz muss man richtig nach Luft schnappen und hat schon vor der kleinen Raupe ein Zwicken im Bauch.

Wer mehr über Eric Carle und seine Bücher erfahren möchte ist hier genau richtig. Von dort stammt auch das schöne Selbstporträt mit Raupe in diesem Artikel.

Welches Buch habt ihr diesen Monat in der Lese-Challenge gelesen?

Hungrige Grüße

Karin Lachmann

Bastian Bielendorfer – Von „Wer wird Millionär“ zum Autor und Comedian

Autorin: Nadine Reinhold

 

Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern. Da sitzt ein junger Kerl, Student, bei Günther Jauch auf dem Stuhl bei „Wer wird Millionär“. Sympathisch war er, schien nicht auf den Kopf gefallen zu sein und hatte nun bei der 8.000 € Frage einen kleinen Hänger: „Die Renaissance ist die Wiedergeburt welcher Epoche?“ Da wir mittlerweile Bastian und auch seinen Vater (nach 4 Büchern) kennen, wissen wir, dass Papa Bielendorfer mit seiner Antwort „Antike“ natürlich recht hatte. Ich glaube, noch heute kann er nicht fassen, dass sein Sprössling als Antwort doch glatt auf „Barock“ getippt hätte.

Da Papa Bielendorfer nicht gerade durch Smalltalk glänzte, fragte Jauch nach, und so erfuhren wir von Bastians Schicksal: er ist ein Lehrerkind! Und darüber würde er gerne mal ein Buch schreiben. Der Piper-Verlag machte das Rennen und ein Jahr nach „Wer wird Millionär“ stand im Oktober „Lehrerkind – Lebenslänglich Pausenhof“ in den Regalen. Es folgten „Lebenslänglich Klassenfahrt“, „Mutter ruft an – Mein Anschiss  unter dieser Nummer“ und 2017 zuletzt „Papa ruft an – Standleitung zum Lehrerkind“.

Auch zum Hören geeignet

Nicht eines dieser Bücher habe ich gelesen. Nein! Ich habe sie mir vom Autor höchstpersönlich vorlispeln lassen. Ich mag diesen sympathischen Sprachfehler, auch Bielendorfers Stimme ist wahrlich nicht die eines professionellen Synchronsprechers, aber das macht für mich den Charme aus. Und da ich ein Hörbuchjunkie bin, kam es oftmals vor, dass ich beim Hören eines dieser Hörbücher laut lachen musste.

Neues Terrain

Auch als Comedian ist Bielendorfer unterwegs. Die Comedy-Live-Tour „Das Leben ist kein Pausenhof!“ startete im Januar 2016 und seitdem ist er als Lehrerkind in ganz Deutschland unterwegs. Natürlich gibt es zahlreiche Videos, hier ist eines, was auch „Spuren von Ludger“ enthält. Ich muss Bastian Bielendorfer fragen, ob es den wirklich gibt 😉

Das Lehrerkind in Hilden!

Im Herbst 2017 hatte ich nun die Idee, bei ihm für eine Lesung in unserer Bibliothek anzufragen. Was soll ich sagen… so nett und unkompliziert war selten eine Terminfindung. Das ist schon komisch, wenn man mit einem Menschen beruflich Kontakt hat, die man bisher nur aus Büchern und CDs kennt.

Bastian Bielendorfer kommt also am 08.06.2018 in die Stadtbücherei Hilden und liest aus „Papa ruft an – Standleitung zum Lehrerkind“. Es gibt noch Katen, über die Hälfte ist aber schon weg. Also ruft an unter: 02103/72300 und reserviert Karten. Wir legen die gerne 1-2 Tage zurück! Eine Karte kostet 15 €, mit Itter-Pass 8 €. Los geht es um 19.30 Uhr.

Und nein – ich glaube nicht, dass Otto mitkommt. Der dürfte auch in die Bibliothek, wir würden glatt eine Ausnahme machen.

 

Ich freue mich schon sehr. Wenn ihr am 08.06. jemanden ganz viel lachen hört – könnte ich sein 😉

13.04.2018 – Scrabble-Tag

 

Autorin: Birgit Halfkann

 

Liebe Leser,

heute ist – weltweiter – Scrabble-Tag!

Was ist Scrabble?
Scrabble ist ein Kreuzwortspiel auf einem Spielbrett.

Warum wird gerade heute das Spiel gefeiert?
Heute ist der Geburtstag des Spielerfinders Alfred Mosher Butts. Aus diesem Anlass werden er und sein bekanntes und beliebtes Brettspiel gefeiert.

Seit wann gibt es Scrabble?
Das Spiel wurde 1931 in den USA entwickelt, anfangs unter dem Namen „Lexiko“. Zunächst war der Erfolg mäßig und auch unter den Namen „Criss-Crosswords“ mit einigen Änderungen am Spielfeld und den Regeln blieb der Erfolg aus. Erst 1948, als James Brunot das Spiel patentieren ließ und es anfangs selber herstellte und vermarktete, begann der Erfolg. Brunot gab dem Spiel auch seinen endgültigen Namen: Scrabble. 1953 wurde das Spiel für Deutschland lizensiert und seit 1985 wird es in seiner heutigen Form mit 102 Spielsteinen gespielt. Seit seiner Veröffentlichung ist das Spiel weltweit 100 Millionen mal in mehr als 30 Sprachen verkauft worden.

Wie wird Scrabble gespielt?
Als Brettspiel für zwei bis vier Personen, die mit zufällig gezogenen Buchstaben Wörter auf einem Spielbrett auslegen. Jedem Buchstaben ist eine Wertigkeit mit Punkten zugeordnet. Die Punkte eines gelegten Wortes werden addiert und können durch Bonuspunkte auf dem Spielfeld noch erhöht werden. Es gewinnt derjenige, der am Ende des Spiels die höchste Punktzahl erreicht hat.

Wann habt Ihr das letzte Mal Scrabble gespielt?
Zugegeben, bei mir ist es länger her. Aber ich mag das Spiel nach wie vor und freue mich immer, wenn ich Mitspieler finde. Bei der Recherche zum Thema habe ich übrigens eine interessante Webseite gefunden: http://scrabblemania.de. Hier könnt Ihr Wörter nachprüfen und Wörter suchen, wenn gar nichts mehr hilft und die Diskussionen, ob das gelegte Wort zulässig ist oder nicht, gar kein Ende nehmen wollen. Auch die vielen „ähnlichen“ Wörter, die hier aufgelistet sind, um Euch das „Anlegen“ zu erleichtern, hat mich überzeugt.

Wann spielt Ihr das nächste Mal wieder Scrabble?
Vielleicht sogar mit dem Spiel aus Eurer Bibliothek?
Es gibt auch ein Exemplar, dass nur für den „Spielevormittag für die Generation Plus“ zur Verfügung steht.

Viel Vergnügen dabei!

(Diese Webseiten habe ich für meine Recherche zum Thema verwendet:
https://www.kuriose-feiertage.de/scrabble-tag/ ; www.kleiner-kalender.de ;
https://de.wikipedia.org/wiki/Scrabble)

Voldemort – Origins of the Heir

Autorin: Nina Bullendorf

Ich muss wohl kaum erwähnen, dass ich ein unfassbar großer Harry Potter Fan bin. Natürlich geht keine Neuigkeit bezüglich dieses Themas an mir vorbei ohne, dass ich zumindest am Rande davon erfahre und so ist es auch mit diversen Fanprojekten.

Ende des Jahres kommt der zweite Teil von Phantastische Tierwesen und ich bin natürlich sehr gespannt auf diese Fortsetzung, aber die Zeit bis dahin könnte schon sehr lang werden .. aber zum Glück gibt es genug Fans die unglaublich viel Zeit und Arbeit investieren um uns anderen diese Zeit so einfach wie möglich rumzubringen.

Womit?
Fanfilme!

Von Fans selbst produzierte und geteilte Filme sind nichts neues und es gibt einige, die ich sehr empfehlen kann (The OMEn Chronicles, Dumbledore and Grindelwald – the Greater Good; um nur einige zu nennen) aber einer sticht schon hervor und das nicht nur durch seine Länge.

Voldemort – Origins of the Heir erschien Anfang Januar auf Youtube und besticht nicht nur mit Filmlänge von 50 Minuten sondern auch beeindruckenden Effekten und einer interessanten Geschichte.
Zugegeben, als verwöhnter und extrem interessierter Fan fallen mir natürlich auch viele Schwächen in der Story und den Charakteren auf, aber unterhaltsam ist es trotzdem gewesen – und deshalb möchte ich euch diese Erfahrung auf keinen Fall vorenthalten! 🙂

Der Film behandelt die Vorgeschichte von Tom Riddle, dem späteren Lord Voldemort und füllt einige Lücken, die J.K. Rowling offen gelassen hat. Ich möchte natürlich nicht zu viel verraten – es lohnt sich definitiv und sei es nur um sich einige eigene Gedanken zu machen.

Ihr könnt kostenlos reinschauen – der Film ist zwar nur auf englisch verfügbar, aber es gibt Untertitel die das Gucken sehr erleichtern.
Vielleicht teilt ihr ja eure Eindrücke und Meinung mit mir, wenn ihr euch entscheidet dem Ganzen eine Chance zu geben? 😉

Viel Spaß!