Archiv der Kategorie: Hobby

Meine musikalischen Abenteuer

Liebe Leser,

die Frage – welche Musik hörst du denn gerne? – kriegt man ja eigentlich recht häufig zu hören. Nur die Antwort auf diese Frage ist nicht immer so einfach, wie man es gerne hätte – vor allem wenn man wie ich schnell eine neue Musik-Richtung für sich entdeckt und plötzlich völlig darin versumpft.
Oder auch ‚alte‘ neue Musikrichtungen wiederentdeckt, wie es in diesem Fall passiert ist.

K-Pop ist die Kurzform für Korean Pop und bezeichnet meistens recht umfassend den Großteil der Musik die aus Südkorea kommt und in koreanischer Sprache, meist mit wenigen englischen Elementen die man dabei schnell raushört, gesungen wird.
Warum ausgerechnet koreanischer Pop?
Nun, weil es einfach ist sich dafür zu begeistern und das liegt nicht zuletzt daran wie großartig das Ganze inszeniert wird. Und die meisten von euch dürften zumindest ein Lied dieser Musikrichtung kennen, das 2012 ziemlich bekannt war: Nämlich „Gangnam Style“ von Psy.

Einige der besonders auffälligen Merkmale von K-Pop, nämlich der aufwendige Stil des Musikvideos und auch die Choreografie des Tanzes sind darin zwar durchaus etwas übertrieben, zeigen aber deutlich den Fokus der in diesem Genre auf diesen Dingen liegt.
Denn das macht K-Pop aus –  der Style der Bandmitglieder, das Tanzen und wie beeindruckend die Musikvideos der Bands produziert wurden. Die Zeit in der ich zu allererst von solchen Bands gehört habe liegt weit vor 2012, als ich anfing mich für asiatische Popkultur zu interessieren – BoA und S.E.S. irgendwann um 2002 herum, zu einer Zeit, zu der man CDs dieser Bands erst noch mühsam über verschiedene Shops bestellt hat – mit der Zeit allerdings habe ich das Interesse daran dann verloren.

Bis heute. Und heute ist es fast zu einfach neue Bands eines doch recht fernen Genres wie diesem zu entdecken! Mit YouTube, Spotify und Co ist die Auswahl gigantisch und ich komme aus dem Staunen und Entdecken gar nicht mehr raus. Zwei meiner aktuellen Lieblinge:

Habt ihr auch Bands oder ganze Musikstile die aus eurem sonstigen Musikgeschmack hervorstechen? Habt ihr vielleicht auch schon von K-Pop und seinen schrecklichen Ohrwürmern gehört?
Vielleicht probiert ihr es ja auch mal aus falls ihr neugierig geworden seid. 😉

Mit besten Grüßen,

Nina Bullendorf

Zu Besuch auf dem Tolkien-Tag 2017 in Pont

Liebe Leser,

für mich ging es dieses Jahr das erste Mal auf den Tolkien-Tag nach Pont. Nicht nur als Fantasy-Fan, sondern auch als jemand, der durchaus schon das ein oder andere Werk Tolkiens gelesen hat, war der Besuch dieses Tags ein Muss. Ausgerichtet wird dieser Tag von der „Deutschen Tolkien Gesellschaft“. Die Gesellschaft befasst sich ausschließlich mit dem Leben und den Werken Tolkiens.

Nazgul

Bei dem hier sollte man besser aufpassen, denn mit den Nazgûl (Ringgeister aus „Herr der Ringe“) ist nicht zu spaßen!

Doch nicht nur die Gesellschaft war vertreten, sondern auch Elben, Orks, Hobbits, Zwerge, die Ritter Gondors und die dunklen Nazgûl (die Ringgeister aus „Der Herr der Ringe“). Des Weiteren bereicherten viele mittelalterlich gekleidete Menschen den Tag, was einen fast vollkommen in die fantastische Welt Tolkiens entführte. Untermalt wurde diese Stimmung von Musikern, die die fernen Klänge Mittelerdes nach Pont brachten.

An diesem Samstag konnte ich sehr viel ausprobieren und anschauen. Zum einen nahm ich an dem Tolkien-Quiz teil, welches die Deutsche Tolkien Gesellschaft an ihrem Stand ausliegen hatte. An einem anderen Stand habe ich mir mein eigenes Armband geknüpft. Woanders konnte ich Bogenschießen ausprobieren. Dabei konnte ich wählen, ob ich auf eine Zielscheibe treffen möchte oder auf die Statue eines Bären, die eine größere Herausforderung für mich als komplette Anfängerin war. Ich kann zumindest stolz sagen, dass alle Pfeile den Bären getroffen haben und keiner daneben ging. So gut wie Legolas werde ich aber nie sein… ;^)

 

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Eines meiner persönlichen Highlights war ein Falkner, der nicht nur Greifvögel mitgebracht hatte, sondern auch verschiedene Arten von Eulen. So nah war ich an diesen Tieren noch nie dran.

Für nächstes Jahr steht der Besuch des Tolkien-Tags auch wieder in meinem Kalender. =^D

Wer weitere Einblicke zu der Veranstaltung erhalten möchte, der nachfolgende Link führt zum Programm des diesjährigen Tolkien-Tag: https://www.tolkientag.de/tolkien-tag-2017/

Wer hat Lust, nächstes Jahr in die Welt der Elben, Hobbits, Zerge, Orks, Zauberer und Nazgûl einzutauchen?

Beste Grüße

Annika Gruhn

Für Kurzentschlossene: die „Tour de France“ zu Gast im Neanderland

Liebe Leser,

ich wohne ja nicht im schönen Hilden, sondern in Mettmann. Und seit Wochen gibt es hier (neben der Sperrung der Innenstadt) fast nur noch ein Thema in den Zeitungen, den Mettmann-Facebook-Gruppen und in der Fußgängerzone: die Tour de France.

Heute beginnt die Tour de France 2017 mit einem Einzelzeitfahren über 13 Kilometer durch das Düsseldorfer Stadtgebiet. Die Etappe 2 morgen führt das Fahrerfeld vom Burgplatz in Düsseldorf über eine Bergwertung am Grafenberg, weiter nach Erkrath, durch das Neandertal und dann mitten durch Mettmann. Von dort aus führt die Strecke über Ratingen wieder nach Düsseldorf. Ziel der 2. Etappe über 202 km ist Lüttich.

Das der Grand Départ („Le Grand Départ“ ist die traditionelle Bezeichnung für den Beginn der Landesrundfahrt) durch das schöne Neandertal fährt, haben Erkrath und Mettmann Sven Teutenberg zu verdanken. Christian Prudhomme, der Direktor der Tour, hat die Strecke mit dem ehemaligen Radrennfahrer Teutenberg besprochen: „Er hat mich gefragt, wo man denn noch außerhalb Düsseldorfs herfahren könnte, da hab‘ ich natürlich sofort ans Neandertal und Mettmann gedacht“, erzählt Teutenberg.

Nun gibt es natürlich nicht nur Fans der Tour, sondern auch Anwohner, die genervt sind, dass allein in Mettmann 15.000 Besucher am Sonntag erwartet werden – und das bei dem schon vorherrschenden Verkehrschaos der letzten Wochen und das Straßen gesperrt werden müssen.

Der Streckenverlauf (und die vielen gesperrten Straßen)

Wer sich wirklich mitten ins Getümmel stürzen möchte, der findet hier weitere Infos zu den Straßensperrungen der teilnehmenden Städte. Zum Trost: Die Straßen sind nur von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr gesperrt.

Einen schönen Nebeneffekt hat die Tour aber in jedem Fall: Mettmann erblüht regelrecht. So viele schöne Bepflanzungen sind an der Strecke zu entdecken. Schade, dass es nicht in jedem Sommer so sein kann, aber irgendwie auch verständlich. Und ich mag auch die farbig lackierten Fahrräder am Streckenverlauf. Die fallen mal richtig auf!

Einen besonderen Hingucker gibt es allerdings nur aus der Luft zu sehen. Das Neanderland-Logo! Wer wissen möchte, was es mit diesem fast ein Hektar großen ins Feld gemähte Logo auf sich hat, der schaue hier.

Ich weiß noch nicht, ob ich flüchten oder anfeuern werde. Was ist mit Euch?

Beste Grüße

Nadine Reinhold

Eine Wanderung der besonderen Art

 

Liebe Leser,

wollt Ihr gerne die Ruhe entdecken, den oft zu hektischen Alltag hinter Euch lassen, entschleunigen und innen halten? Dann habe ich hier vielleicht einen schönen Ausflugstipp für Euch.

Meine Freundin hatte sich zum Geburtstag eine Wanderung mit einem Esel gewünscht. Bei meinen Internetrecherchen stieß ich auf eine Anbieterin in der Eifel. Da man von Hilden nur ca. eineinhalb Stunden dorthin fährt, war es ideal. Die Anbieterin schien am Telefon auch sehr nett und somit kaufte ich direkt einen Gutschein.

Als wir am Tag X zum alten Forsthaus hinkamen, begrüßte uns die Besitzerin Petra sehr herzlich. Sie erzählte uns kurz etwas zum Ablauf der Eselwanderung und holte dann „unseren“ Esel aus dem Stall. Sein Name war Jupp. Jupp war schon 8 Jahre alt und ein französischer Berry-Eselwallach. Er ist mutig, tapfer und der größte der Gruppe. Wir fingen an Jupp zu streicheln, zu putzen und zu satteln. Jupp schien sehr lieb zu sein. Währenddessen machten wir außerdem den Eselführerschein, in dem wir verschiedene Fragen zum Esel beantworten sollten, z.B. „Wie alt können Esel werden?“ Wir hingen unser Gepäck an den Sattel und bekamen von Petra noch ein Wanderheft mit Routenbeschreibungen. Die große Wanderroute war ca. 10 km, die kleine Wanderroute 5 km. Als geübte Wanderer wollten wir die große Route wandern.

Nach allen Vorbereitungen starteten wir unsere Wanderung. Ein kleines Stück ging Petra noch mit Jupp, danach gab sie uns die Zügel in die Hand und wir gingen alleine weiter. Am Anfang lief Jupp sehr gut mit, aber dann entdeckte er, dass sehr viel Gras am Wegesrand war. Er fing an zu fressen und wir merkten, dass er es nicht so eilig hatte. Deshalb ließen wir es auch ruhig angehen. Etwas an den Zügeln gezogen ging Jupp dann irgendwann weiter. Er frass mal hier und dort, aber es war ok. Schließlich wollten wir auch nicht hetzen, sondern in Ruhe wandern.

Irgendwann kamen wir zu einer Wiese und Jupp wollte gar nicht mehr weitergehen. Wir zogen an den Zügeln, gaben ihm Möhren, streichelten ihn, redeten auf ihn ein, aber es klappte nicht. Vielleicht hilft eine längere Pause, war meine Überlegung und somit setzen wir uns in die Rasthütte direkt an der Wiese und pausierten. Nach der Pause war Jupp aber immer noch nicht motiviert weiterzugehen, sondern wollte lieber weiter fressen. Es half nichts, wir mussten Petra um Rat fragen. Wir griffen zum Handy und ein paar Minuten später kam sie zur Wiese. Ihre Tipps halfen sehr gut. Sie sagte u.a. wir müssten Jupp so kurz an den Zügeln halten, dass er gar keine Chance hätte ständig am Wegesrand anzuhalten. Außerdem sollte eine von uns hinter Jupp laufen und in die Hände klatschen, damit er wieder läuft. Es klappte direkt besser und wir waren schnell der Überzeugung, dass wir die 10 km Wanderung doch noch schaffen würden, auch wenn Jupp hier und da mal stehen blieb.

Nach 5 Stunden kamen wir wieder am alten Forsthaus an und Petra nahm uns in Empfang. Wir machten noch ein Erinnerungsfoto und sattelten Jupp ab. Außerdem säuberten wir die Hufen, gaben ihm noch ein paar Möhren und er wurde wieder von Petra in den Stall gebracht. Danach bekamen wir unseren Eselführerschein, verabschiedeten uns und fuhren zufrieden nach Hause.

Vielleicht wollt Ihr auch mal gerne in Ruhe wandern und probiert diese Art der Wanderung aus? Ich fand es sehr lustig mit Jupp und werde bestimmt nochmal eine Eselwanderung machen.

Beste Grüße und bis zum nächsten Mal

I.Bollwerk

„Librarian Knitting“ oder bunt gestrickt für die Stadtbücherei Hilden

Liebe Leser,

vielleicht erinnert Ihr Euch?
Am 10.03. diesen Jahres gab es bei der Nacht der Bibliotheken in unserem „Bücherei-Wohnzimmer“ eine Strickgruppe. Mit fachlicher Unterstützung konnte jede(r), die/der Spaß daran hatte, aus verschiedenen Wollresten kleine „Flicken“ stricken – ganz nach Lust und Laune, je nachdem, was die Vorkenntnisse hergaben. Es gab auch Interessentinnen, die an diesem Abend ihre ersten Strickversuche gestartet haben.
Unsere Idee war, anschließend alle diese Flicken zusammenzunähen und sie, vergleichbar mit
„Guerilla-Stricken“ oder „Urban Knitting“ in der Bibliothek zu präsentieren. Vielleicht habt Ihr das ja schon einmal irgendwo gesehen? Laternen, Parkbänke, Absperrgitter u. ä. sind „umstrickt“, um sie auf diese Weise zu „verschönern“.
Eigentlich wollten wir schon viel früher fertig sein, aber es fehlte einfach die Zeit, die vielen kleinen Stücke zusammenzulegen, dann zu nähen und noch das eine oder andere kleine Teil nachzustricken, damit unser „Kunststück“ die richtige Form hatte, um letztendlich seinen Platz an einer Säule zu finden.
Hier ein Foto während unserer „Vorarbeiten“ – einige Stücke fehlen aber noch!

Aber jetzt ist es endlich so weit – wir können unser „Strickwerk“ präsentieren! Ab heute könnt Ihr das gesamte Stück an einer Säule im 2. Obergeschoss finden. Gefällt es Euch?

Viele Hände haben geholfen, daher an dieser Stelle ein Dankeschön an alle, die mitgemacht haben.
Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht!

Es grüßt,

Birgit Halfkann

 

 

Kneten mal anders

Liebe Leser,

kennt Ihr eigentlich „Foam Clay“?

Foam Clay ist ein mit kleinen Kügelchen versehenes, klebendes, schleimiges Etwas, womit man kreativ sein kann.

Dieses Zeug ist eine Mischung aus Knete, Schleim und Fimo. Damit kann man basteln, formen und bauen. Am Ende wird das eigene Kunstwerk aber nicht wieder zerstört oder umständlich in den Backofen geschoben, sondern einfach zum Trocknen an die Seite gestellt. Auch das Formen ist damit um einiges einfacher, da es recht klebrig ist und sofort aneinander haftet. Wenn es falsch ist, kann man es aber trotzdem sehr einfach wieder auseinandernehmen.

Meine Kinder lieben es. Sie können damit Pappformen einfach „bekleben“ und was Schönes daraus machen. Diese Pappformen kann man zum Glück schon fertig kaufen, damit die Kinder sofort loslegen können. Die 3-D-Anhänger in Form von Tannenbäumen hatten wir sogar am Weihnachtsbaum hängen.

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Auch Herzen brauchen ein Gesicht 🙂

 

Natürlich können die Kinder damit auch ihre eigenen Kunstwerke entstehen lassen. Je nach Alter sehen diese natürlich sehr unterschiedlich aus. Die Künstlerinnen von den Kreationen auf dem Bild unten sind 2 1/2, 5 1/2 und 33 Jahre alt. Könnt Ihr erkennen, wer was gemacht hat? 😉

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Unsere Kunstwerke werden demnächst die Fenster in den Kinderzimmern verzieren. Oder, wenn ich ehrlich bin, irgendwo im restlichen Chaos untergehen. Aber Hauptsache den Kindern hat es Spaß gemacht.

Beste Grüße

M. Schulz

Herr Grün kocht – ein Foodblog

Liebe Leser,

vor einiger Zeit bin ich bei Twitter auf den Foodblog „Herr Grün kocht“ gestoßen. In diesem stellt Herr Grün seine – oft im Kochlabor selbst entwickelten – Rezepte vor. Dabei kocht er manchmal vegan, aber immer vegetarisch und konzentriert sich auf regionale und saisonale Produkte. Einleitend zu jedem Rezept gibt es meist eine kleine Geschichte aus seinem Kochlabor, wie er zu dem Rezept gekommen ist oder was sein Nachbar Professor Caprese grade so treibt. Oft fühle ich mich dabei an die Sendung „Löwenzahn“ mit Peter Lustig und seinem Nachbarn, Herr Paschulke, erinnert^^

Es lohnt sich wirklich, einmal einen Blick in Herrn Grüns Kochlabor hineinzuwerfen. Die Seite ist liebevoll aufbereitet und die Rezepte sind einfach nachzukochen (oder zu backen). Ich konnte noch nicht viel ausprobieren, aber sogar mein Fleisch begeisterter Freund liebt Herr Grüns „Vegetarische Frikadellen“ 😉

Und für alle, die lieber ein Buch beim Kochen in den Händen halten oder sich die Rezepte nicht vom Computer bis in die Küche merken können:
Das passende Kochbuch „Herr Grün kocht“ mit den beliebtesten Rezepten aus seinem Blog könnt Ihr bei uns ausleihen.

Guckt doch mal rein, viele Grüße und bis bald

Stefanie Krüger