Archiv der Kategorie: Hobby

Eine Wanderung der besonderen Art

 

Liebe Leser,

wollt Ihr gerne die Ruhe entdecken, den oft zu hektischen Alltag hinter Euch lassen, entschleunigen und innen halten? Dann habe ich hier vielleicht einen schönen Ausflugstipp für Euch.

Meine Freundin hatte sich zum Geburtstag eine Wanderung mit einem Esel gewünscht. Bei meinen Internetrecherchen stieß ich auf eine Anbieterin in der Eifel. Da man von Hilden nur ca. eineinhalb Stunden dorthin fährt, war es ideal. Die Anbieterin schien am Telefon auch sehr nett und somit kaufte ich direkt einen Gutschein.

Als wir am Tag X zum alten Forsthaus hinkamen, begrüßte uns die Besitzerin Petra sehr herzlich. Sie erzählte uns kurz etwas zum Ablauf der Eselwanderung und holte dann „unseren“ Esel aus dem Stall. Sein Name war Jupp. Jupp war schon 8 Jahre alt und ein französischer Berry-Eselwallach. Er ist mutig, tapfer und der größte der Gruppe. Wir fingen an Jupp zu streicheln, zu putzen und zu satteln. Jupp schien sehr lieb zu sein. Währenddessen machten wir außerdem den Eselführerschein, in dem wir verschiedene Fragen zum Esel beantworten sollten, z.B. „Wie alt können Esel werden?“ Wir hingen unser Gepäck an den Sattel und bekamen von Petra noch ein Wanderheft mit Routenbeschreibungen. Die große Wanderroute war ca. 10 km, die kleine Wanderroute 5 km. Als geübte Wanderer wollten wir die große Route wandern.

Nach allen Vorbereitungen starteten wir unsere Wanderung. Ein kleines Stück ging Petra noch mit Jupp, danach gab sie uns die Zügel in die Hand und wir gingen alleine weiter. Am Anfang lief Jupp sehr gut mit, aber dann entdeckte er, dass sehr viel Gras am Wegesrand war. Er fing an zu fressen und wir merkten, dass er es nicht so eilig hatte. Deshalb ließen wir es auch ruhig angehen. Etwas an den Zügeln gezogen ging Jupp dann irgendwann weiter. Er frass mal hier und dort, aber es war ok. Schließlich wollten wir auch nicht hetzen, sondern in Ruhe wandern.

Irgendwann kamen wir zu einer Wiese und Jupp wollte gar nicht mehr weitergehen. Wir zogen an den Zügeln, gaben ihm Möhren, streichelten ihn, redeten auf ihn ein, aber es klappte nicht. Vielleicht hilft eine längere Pause, war meine Überlegung und somit setzen wir uns in die Rasthütte direkt an der Wiese und pausierten. Nach der Pause war Jupp aber immer noch nicht motiviert weiterzugehen, sondern wollte lieber weiter fressen. Es half nichts, wir mussten Petra um Rat fragen. Wir griffen zum Handy und ein paar Minuten später kam sie zur Wiese. Ihre Tipps halfen sehr gut. Sie sagte u.a. wir müssten Jupp so kurz an den Zügeln halten, dass er gar keine Chance hätte ständig am Wegesrand anzuhalten. Außerdem sollte eine von uns hinter Jupp laufen und in die Hände klatschen, damit er wieder läuft. Es klappte direkt besser und wir waren schnell der Überzeugung, dass wir die 10 km Wanderung doch noch schaffen würden, auch wenn Jupp hier und da mal stehen blieb.

Nach 5 Stunden kamen wir wieder am alten Forsthaus an und Petra nahm uns in Empfang. Wir machten noch ein Erinnerungsfoto und sattelten Jupp ab. Außerdem säuberten wir die Hufen, gaben ihm noch ein paar Möhren und er wurde wieder von Petra in den Stall gebracht. Danach bekamen wir unseren Eselführerschein, verabschiedeten uns und fuhren zufrieden nach Hause.

Vielleicht wollt Ihr auch mal gerne in Ruhe wandern und probiert diese Art der Wanderung aus? Ich fand es sehr lustig mit Jupp und werde bestimmt nochmal eine Eselwanderung machen.

Beste Grüße und bis zum nächsten Mal

I.Bollwerk

„Librarian Knitting“ oder bunt gestrickt für die Stadtbücherei Hilden

Liebe Leser,

vielleicht erinnert Ihr Euch?
Am 10.03. diesen Jahres gab es bei der Nacht der Bibliotheken in unserem „Bücherei-Wohnzimmer“ eine Strickgruppe. Mit fachlicher Unterstützung konnte jede(r), die/der Spaß daran hatte, aus verschiedenen Wollresten kleine „Flicken“ stricken – ganz nach Lust und Laune, je nachdem, was die Vorkenntnisse hergaben. Es gab auch Interessentinnen, die an diesem Abend ihre ersten Strickversuche gestartet haben.
Unsere Idee war, anschließend alle diese Flicken zusammenzunähen und sie, vergleichbar mit
„Guerilla-Stricken“ oder „Urban Knitting“ in der Bibliothek zu präsentieren. Vielleicht habt Ihr das ja schon einmal irgendwo gesehen? Laternen, Parkbänke, Absperrgitter u. ä. sind „umstrickt“, um sie auf diese Weise zu „verschönern“.
Eigentlich wollten wir schon viel früher fertig sein, aber es fehlte einfach die Zeit, die vielen kleinen Stücke zusammenzulegen, dann zu nähen und noch das eine oder andere kleine Teil nachzustricken, damit unser „Kunststück“ die richtige Form hatte, um letztendlich seinen Platz an einer Säule zu finden.
Hier ein Foto während unserer „Vorarbeiten“ – einige Stücke fehlen aber noch!

Aber jetzt ist es endlich so weit – wir können unser „Strickwerk“ präsentieren! Ab heute könnt Ihr das gesamte Stück an einer Säule im 2. Obergeschoss finden. Gefällt es Euch?

Viele Hände haben geholfen, daher an dieser Stelle ein Dankeschön an alle, die mitgemacht haben.
Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht!

Es grüßt,

Birgit Halfkann

 

 

Kneten mal anders

Liebe Leser,

kennt Ihr eigentlich „Foam Clay“?

Foam Clay ist ein mit kleinen Kügelchen versehenes, klebendes, schleimiges Etwas, womit man kreativ sein kann.

Dieses Zeug ist eine Mischung aus Knete, Schleim und Fimo. Damit kann man basteln, formen und bauen. Am Ende wird das eigene Kunstwerk aber nicht wieder zerstört oder umständlich in den Backofen geschoben, sondern einfach zum Trocknen an die Seite gestellt. Auch das Formen ist damit um einiges einfacher, da es recht klebrig ist und sofort aneinander haftet. Wenn es falsch ist, kann man es aber trotzdem sehr einfach wieder auseinandernehmen.

Meine Kinder lieben es. Sie können damit Pappformen einfach „bekleben“ und was Schönes daraus machen. Diese Pappformen kann man zum Glück schon fertig kaufen, damit die Kinder sofort loslegen können. Die 3-D-Anhänger in Form von Tannenbäumen hatten wir sogar am Weihnachtsbaum hängen.

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Auch Herzen brauchen ein Gesicht 🙂

 

Natürlich können die Kinder damit auch ihre eigenen Kunstwerke entstehen lassen. Je nach Alter sehen diese natürlich sehr unterschiedlich aus. Die Künstlerinnen von den Kreationen auf dem Bild unten sind 2 1/2, 5 1/2 und 33 Jahre alt. Könnt Ihr erkennen, wer was gemacht hat? 😉

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Unsere Kunstwerke werden demnächst die Fenster in den Kinderzimmern verzieren. Oder, wenn ich ehrlich bin, irgendwo im restlichen Chaos untergehen. Aber Hauptsache den Kindern hat es Spaß gemacht.

Beste Grüße

M. Schulz

Herr Grün kocht – ein Foodblog

Liebe Leser,

vor einiger Zeit bin ich bei Twitter auf den Foodblog „Herr Grün kocht“ gestoßen. In diesem stellt Herr Grün seine – oft im Kochlabor selbst entwickelten – Rezepte vor. Dabei kocht er manchmal vegan, aber immer vegetarisch und konzentriert sich auf regionale und saisonale Produkte. Einleitend zu jedem Rezept gibt es meist eine kleine Geschichte aus seinem Kochlabor, wie er zu dem Rezept gekommen ist oder was sein Nachbar Professor Caprese grade so treibt. Oft fühle ich mich dabei an die Sendung „Löwenzahn“ mit Peter Lustig und seinem Nachbarn, Herr Paschulke, erinnert^^

Es lohnt sich wirklich, einmal einen Blick in Herrn Grüns Kochlabor hineinzuwerfen. Die Seite ist liebevoll aufbereitet und die Rezepte sind einfach nachzukochen (oder zu backen). Ich konnte noch nicht viel ausprobieren, aber sogar mein Fleisch begeisterter Freund liebt Herr Grüns „Vegetarische Frikadellen“ 😉

Und für alle, die lieber ein Buch beim Kochen in den Händen halten oder sich die Rezepte nicht vom Computer bis in die Küche merken können:
Das passende Kochbuch „Herr Grün kocht“ mit den beliebtesten Rezepten aus seinem Blog könnt Ihr bei uns ausleihen.

Guckt doch mal rein, viele Grüße und bis bald

Stefanie Krüger

In die Pedale treten und beim Stadtradeln dabei sein

Liebe Leser,

ab dem 27.05.17 startet wieder die Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“. Gerne möchte ich Euch über diese Aktion informieren und hoffe, dass viele dabei sein werden.

Die Aktion findet dieses Jahr bereits zum zehnten Mal statt. Es geht darum, in einem bestimmten Zeitraum (dieses Jahr vom 27.05.17 – 17.06.2017) möglichst viele Kilometer – egal ob beruflich oder privat – zu radeln. Die Kilometer werden auf der Homepage www.stadtradeln.de eingetragen. Außerdem kann eine App heruntergeladen werden. Diese zeichnet die gefahrenen Kilometer direkt auf. Anhand der gefahrenen Kilometer sammelt jeder Punkte für seine jeweilige Stadt. Wer Lust hat, kann außerdem sein eigenes Team gründen und damit an der Aktion teilnehmen. Somit können vielleicht noch zusätzlich Leute für diese Aktion gewonnen werden. Die engagiertesten Radfahrer und Kommunen erhalten Auszeichnungen und Sachpreise.

Das Stadtradeln dient dem Klimaschutz und der Radverkehrsförderung. Es sollen Luftschadstoffe und Lärm reduziert werden.

In diesem Jahr findet die Aktion erstmalig auch über die deutschen Grenzen hinaus statt. Dadurch können deutsche Kommunen auch ihre Partnerstädte einladen und zeitgleich diese Aktion durchführen. Damit wird die Freundschaft der Städte gefördert.

Für das Fahrrad ist es dieses Jahr übrigens ein ganz besonderes Jahr. Es wurde exakt vor 200 Jahren durch Karl Freiherr von Drais in Mannheim erfunden.

Wenn Ihr noch Anregungen für eine Radtour braucht, dann könnt Ihr auch zahlreiche Radtourenbücher bei uns entleihen. Weitere Informationen rund ums Radfahren findet Ihr auch in der Zeitschrift „Aktiv Radfahren“ bei uns im Lesecafé im Erdgeschoss.

Ich freue mich schon sehr auf diese Aktion und bin gespannt, wer gewinnen wird.

Seid Ihr auch dabei?

Beste Grüße und bis zum nächsten Mal.

I.Bollwerk

Qwixx

Liebe Leser,

vor einiger Zeit habe ich schon mal geschrieben, dass mein Mann und ich gerne Gesellschaftsspiele spielen. Damit wir Abends auch spontan und zu zweit spielen können, brauchen wir dafür natürlich Spiele, die gut zu zweit zu spielen sind und trotzdem Spaß machen.

Im Moment spielen wir gerne das Spiel „Qwixx“.  Das Spiel erinnert am Anfang etwas an Kniffel, aber hat mehr taktische Züge.

Qwixx

Das Spiel besteht aus 6 Würfeln, davon sind zwei weiß und dann jeweils einer in Gelb, Blau, Rot und Grün. Die Spieler würfeln zwar abwechselnd können aber sowohl bei dem eigenen Wurf als auch bei dem Wurf des Gegnern Punkte auf seinem Punktezettel eintragen. Gewinner ist wie meistens der mit den meisten Punkten. In unserem Fall meistens ich 😉

Der Ablauf:

Der erste Spieler würfelt mit allen 6 Würfeln. Jetzt dürfen beide Spieler auf ihrem Punktezettel die Summe der beiden weißen Würfel eintragen. Danach darf dann der aktive Spieler noch die Summe eines weißen und eines farbigen Würfels ebenfalls eintragen. Schön ist dabei, dass der aktive Spieler mindestens eine Zahl eintragen muss, sonst gilt das als Fehlwurf. Der andere Spieler darf dagegen die Summer der weißen Würfen eintragen, muss aber nicht.

Hört sich einfach an. Ist es aber nicht. Auf dem Punktezettel fangen die Zahlen in Rot und Gelb bei der Zahl 2 an und Enden mit 12. Bei Blau und Grün ist es aber genau andersrum. Der Clou bei der Sache: Wenn man eine Zahl angestrichen hat, dürfen die Zahlen links von der angestrichenen Zahl NICHT mehr angestrichen werden.

Und irgendwann werden die Zahlen, die man noch anstreichen darf immer weniger. Blöd nur wenn der Würfel immer nur die falschen Zahlen zeigt 😦

Am Ende zählen nicht die angestrichenen Zahlen selber sondern nur die Anzahl der angestrichenen Zahlen pro Farbe. Und für die Fehlwürfe (die teilweise recht zahlreich sind) gibt es natürlich Punktabzug.

Im ganzen macht das Spiel sehr viel Spaß. Man braucht Glück um die richtigen Zahlen zu würfeln (oder würfeln zu lassen), muss sich aber gleichzeitig auch überlegen ob man die gewürfelte Zahl auch anstreichen will.

Ich hoffe ich habe euch jetzt etwas neugierig gemacht.

Beste Grüße

M. Schulz

 

 

Ein Abend mit Busted

Liebe Leser,

vor drei Wochen wurde ich für einen Abend in meine Schulzeit zurückversetzt. Damals – vor über 10 Jahren – war meine beste Freundin ganz verrückt nach der britischen Band „Busted“, eine Boyband bestehend aus James Bourne, Matt Willis und Charlie Simpson. Der Begeisterung für die drei Jungs konnte ich natürlich nicht entkommen, und so hörten wir gemeinsam in den Pausen alle Lieder rauf und runter und lasen diverse Fan-Fiktion Geschichten. Leider trennten sich Busted nach nur zwei Alben im Jahr 2005. Als sie sich 2015 wieder zusammenschlossen, wusste ich schon, dass da noch was auf mich zukommen würde. Und ich behielt recht: Mit ihrem neuen Album sind sie jetzt auf Tour und haben dabei auch Köln einen Besuch abgestattet. Ohne überhaupt gefragt worden zu sein, bekam ich eine Eintrittskarte und ein Tour-T-Shirt mit der freundlichen Erinnerung, vor Jahren versprochen zu haben, mitzukommen. Anfangs war ich skeptisch, weil Konzerte in kleinen, stickigen Sälen nichts für mich sind. Aber als Busted nach der top! Einmann-Vorband Elias endlich auf die Bühne kamen, war meine Skepsis wie weggeblasen. Gleich beim Auftakt zu ersten Song „Air Hostess“ war ich froh, dort zu sein und fand es schade, als das Konzert schon nach etwas über einer Stunde zu Ende war.

Falls Busted im nächsten Jahr erneut nach Deutschland kommen, werden wir auch dieses Konzert besuchen, soviel steht schon mal fest.

Liebe Grüße

Stefanie Krüger