Archiv der Kategorie: Hobby

2018 – Ein Jahr voller Spaß und Spannung

Autor: Stefanie Krüger

Statt eines Jahresrückblicks, dachte ich mir, Euch mal Lust auf das vor uns liegende Jahr zu machen.

Für 2018 haben wir einige sehr interessante Veranstaltungen und Neuerungen geplant.
Ganz neu bei uns im Bestand sind die beliebten Tonies-Figuren und eine Box zum Ausleihen. Weil wir mit einer großen Nachfrage rechnen, dürft Ihr vorerst aber nur zwei Figuren zeitgleich ausleihen.
Unsere beliebten Veranstaltungsreihen werden natürlich fortgesetzt, jedoch gibt es auch hier kleine Änderungen. Aus „Faraj liest vor“ wird „Leseabenteuer mit Faraj und Ingrid – Deutsch-Arabische Vorlesestunde & Spiel- oder Bastelaktion“. Die Veranstaltung findet weiterhin Samstags, jedoch erst um 11.30 Uhr statt. Wie der Titel verrät, wird jetzt auch zusätzlich – passend zur Geschichte – gebastelt oder gespielt. Die Reihe „Family-Cinema“ bekommt dagegen einen ganz neuen Platz in unserem Veranstaltungskalender. Ab sofort findet es ebenfalls donnerstags um 15.30 Uhr statt. Damit gleichen wir es dem beliebten „Kuschelkino“ an. Wir zeigen die Filme natürlich weiterhin im englischen Original.
Für unsere Gaming-Aktionen haben wir eine neue Konsole angeschafft. Ich sag nur „Switch“ .

Dieses Jahr wagen wir uns aber auch an neue Veranstaltungsformate:
Jetzt im Januar, genauer gesagt diese Woche, bieten wir erstmalig eine „Offene BIBNET- und E-Reader-Sprechstunde“ an. Jeden Tag bieten wir eine Stunde an, in der Ihr mit Euren Endgeräten und Fragen rund um die Onleihe und BIBNET-Press vorbeikommen könnt. Wir bemühen uns, alle Unklarheiten zu beseitigen. Natürlich könnt Ihr auch weiterhin individuelle Termine mit uns vereinbaren.
Im Mai ist ein Rollenspiel-Tag geplant, an dem Ihr mit uns in eine andere Welt eintauchen könnt. Dieser Tag eignet sich super für Einsteiger und Neugierige. Ihr könnt jetzt auch Rollenspiele bei uns ausleihen und Euch zuhause mit Euren Freunden ins Abenteuer stürzen.
Für September planen wir unseren ersten HilGoesCrafting-Tag. An diesem könnt Ihr viele technische Dinge und DIY-Aktionen ausprobieren. Natürlich kommt das Thema Gaming dabei auch nicht zu kurz.

Auch hinter den Kulissen gibt es Veränderungen
Wir werden für 2018 auch ein neues Social-Media-Konzept erarbeiten. Bestimmt ist Euch schon aufgefallen, dass einige Blogbeiträge bereits jetzt eine andere Aufmachung haben. Es wird an allen Plattformen geschraubt, damit für für Euch interessant bleiben. Dafür haben wir in den nächsten Monaten zwei Fortbildungen und werden uns richtig anstrengen. Versprochen!

Ihr seht, wir sind auf dieses Jahr schon gut vorbereitet und ich hoffe, Ihr habt jetzt Lust, bei dem ein oder anderem Angebot dabei zu sein. Mehr Infos zu den einzelnen Veranstaltungen bekommt Ihr im Veranstaltungskalender der Stadt Hilden oder auf unserer Facebookseite. Wer immer auf dem Laufenden sein möchte, kann sich auch zu unserem WhatsApp-Service anmelden. Bestimmt schreiben meine Kolleginnen zu den besonderen Veranstaltungen aber auch noch eigene Beiträge 😉

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Meine Freizeitbeschäftigung für die Seele: Musizieren

Wie alles begann

Kennt Ihr es? Kaum hört Ihr ein Lied, dann könntet Ihr so mitsingen und dazu tanzen. Ich tanzte schon als Kind begeistert zur Musik. Um mich musikalisch zu fördern fing ich bereits mit 6 Jahren an Querflöte im Spielmannszug zu lernen. Kein einfaches Instrument, da es schwierig ist erstmal einen Ton herauszubekommen. Nach langem Üben und viel Geduld konnte ich es dann doch irgendwann.

Musik im Verein

In dem Verein spielte ich sowohl Marschmusik in der einen Gruppe als auch moderne Musik mit der anderen Gruppe. Nach ca. 12 Jahren trat ich aus beruflichen Gründen aus. Das war sehr schade, weil mir das Musizieren immer viel Spaß machte und ich auch viel mit dieser Gruppe erlebt hatte. Unter anderem hatten wir einmal einen 1. Platz belegt, nachdem wir jahrelang dafür gekämpft hatten. Wir hatten Konzerte gegeben, in denen ich mit einer Freundin z.B. ein Duett in der Kirche spielte. Das war echt aufregend, weil man jeden falschen Ton hätte hören können (ging zum Glück gut). Und es gab Vereinsfahrten.

Instrumentenwechsel

2010 zog ich aus beruflichen Gründen nach Hilden und überlegte erst hier wieder in einen Spielmannszug zu gehen, da ich es vermisste Musik zu machen. Aber ich wollte am Wochenende  zeitlich nicht gebunden sein und deshalb entschied ich mich dagegen. Ein weiterer Grund war, dass ich auch noch ein anderes Instrument erlernen wollte.  Ich entschied mich fürs Keyboard und meldete mich in der Musikschule Hilden an. Hier war ich zwar zeitlich in der Woche auch gebunden, aber das war erstmal ok. Im Gegensatz zur Querflöte hatte ich hierbei schnell Erfolgserlebnisse und war deshalb von Anfang an sehr motiviert. Durch meine Notenvorkenntnisse war der Einstieg auch leichter.

Wechsel zum Privatlehrer

Vor einigen Jahren wechselte ich zum Privatlehrer. Für mich war es besser, weil die Unterrichtstage und –zeiten variabel sind, wenn ich beispielsweise mal einen anderen Termin habe oder einen Tag vorher krank werde. Preislich ist es ungefähr gleich teuer. Der Lehrer begleitet mich im Unterricht oft noch mit der Gitarre oder dem Bass. Das macht mir besonders viel Spaß. Manchmal begleite ich mit dem Keyboard Musik von YouTube, manchmal spiele ich die Stücke auch ohne Begleitung.

Kleine Auftritte – große Aufregung

Da wir in der Bücherei auch einen Flügel haben, hatte ich schon zwei Mal einen „kleinen Auftritt“ an diesem Flügel. Für meine Kollegin Birgit Halfkann spielte ich zum runden Geburtstag ein Geburtstagsständchen. Ein weiteres Mal spielte ich für eine Challenge „Ode an die Freude“ zu der mich auch Leute in der Bücherei singend begleiteten. Hierbei war ich besonders aufgeregt da ich bisher noch kein Gesang von anderen Leuten mit einem Instrument begleitet hatte. Ein bisschen verhaspelte ich mich, aber das war durch den  Gesang zum Glück nicht so auffällig 😉 Hier geht es zum Video von dem Auftritt  „Ode an die Freude“.

Was ich daran mag Musik zu machen und warum ich gerne ein Instrument spiele

Ich fühle die Musik sehr gerne mit, wenn ich sie spiele, indem ich beim Spielen z.B. mein Körper dazu bewege. Manchmal singe ich sogar mit und versinke ich meine eigene Welt. Dadurch, dass ich inzwischen viele unterschiedliche Stücke in meinem Repertoire habe, gibt es für alle Gefühlslagen Musikstücke, die ich spielen kann. Außerdem finde ich es gut, dass ich durch die Musik einen starken seelischen Ausgleich habe. Zudem erhoffe ich mir, dass ich durch das Musizieren im Alter noch geistig fit bleibe, auch wenn dieses noch in weiter Ferne liegt.

Spielt Ihr auch ein Instrument? Bei uns gibt es Noten zum Ausleihen für unterschiedliche Instrumente. Wer noch kein Instrument spielt und keinen Unterricht nehmen möchte, kann es auch mit speziellen Büchern von hier lernen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Musizieren.

I.Bollwerk

 

Horrible Histories – oder Geschichtsstunde mal anders

Autor: Nina Bullendorf

Ich bin ein Geschichts-Nerd.

Das habe ich sicherlich schon mal erwähnt und werde vielleicht niemals damit aufhören, weil es irgendwie doch immer wieder relevant ist. In der Auswahl dessen was ich lese, was ich höre, manchmal sogar was ich anziehe – aber auch gerne bei dem was ich gucke. Und eine Serie ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen, die ich gerne mit euch teilen will – nämlich Horrible Histories.

Eine britische Kinderserie die sich mit – dreimal dürft ihr raten – Geschichte auseinander setzt und sie meist überspitzt aber fast immer witzig in Szene setzt. Eine Kinderserie, ja, gut. Es ist educational, soll also weiterbilden und ganz ehrlich? Das hat es auch mich als Erwachsene, ganz ohne Frage! In den einzelnen Folgen werden ganz verschiedene Geschichtsepochen und Persönlichkeiten behandelt und man folgt dabei auch keiner wirklichen Ordnung, aber am Ende jeder Folge kann man dennoch sagen – hey, ich habe etwas Neues gelernt und das wahrscheinlich sogar langfristiger als im Geschichtsunterricht.

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Der Erzähler der die meisten Sketche und Lieder einleitet ist eine sprechende Ratte namens Rattus Rattus, der die ganzen Szenen kommentiert und begleitet.
Das Beste – oder auch manchmal Schlimmste, je nachdem – sind allerdings nicht der Hintergrund des Ganzen, die Sketche und Witze die zwar auch ziemlich toll sind, aber manches Mal auch sehr vage an einem vorbei plätschern – sondern die Lieder.
Kennt ihr sämtliche Könige und Königinnen von England seit Richard seit William dem Eroberer? Ich schon, dank dem English Kings & Queens Song der ein schrecklicher Ohrwurm ist.

Aber auch die Darstellung der einzelnen historischen Persönlichkeiten macht das Ganze ungemein liebenswert – der Favorit von mir und meinen Freundinnen ist ganz klar Charles II, der in einigen Sketchen und einem ganz großartigen Ohrwurm-Lied auftritt.

Also falls ihr der englischen Sprache mächtig seid – klar, britische Serie – und ein wenig Interesse an Geschichte habt oder eben auch nicht, solltet ihr auf Youtube oder anderen einschlägigen Videoplattformen mal reinschauen – mein Leben hat es ganz sicher bereichert und das nicht nur um den einen oder anderen Ohrwurm, den ich auch in der Bibliothek viel zu oft vor mich hin summe. 😉

Ich schließe mit dem Weihnachtsgruß des King of Bling, König Charles II und wünsche eine schöne restliche Adventszeit!

Altes Hobby – neu entdeckt

Während meiner Elternzeit habe ich ein altes Hobby wieder neu für mich entdeckt: das Nähen. Schon in meiner Realschulzeit hatte ich das Fach „Textilgestaltung“ und habe dies im Gegensatz zu einigen anderen Fächern gerne gemacht. Hier lernte ich Stopfen, Sticken, Knöpfe annähen und vieles mehr. In einer Ferienaktion durfte ich sogar eine eigene Hose nähen. Aber das Hobby lag lange brach, denn zwischenzeitlich verlor ich das Interesse und Jungs wurden interessanter 😉

Vor drei Jahren bekam ich meinen Sohn, und was mich so faszinierte, waren die selbst genähten Anziehsachen für Kinder. Also lieh ich mir die Nähmaschine meiner Schwiegermutter, fing an Stoffe und Schnittmuster zu kaufen, und wollte sofort loslegen, aber getraut habe ich mich zuerst nicht. Dann kam mir die Überlegung, eine Patchwork Decke für die Tochter eine Freundin zu nähen, die ins Ausland zog. Ich habe, da es ein Gemeinschaftsgeschenk war, die Namen der anderen Muttis und deren Kinder auf das jeweilige Stück Stoff gestickt. Es war richtig, richtig viel Arbeit, aber das Ergebnis hat meiner Freundin mehr als gefallen!

Danach kamen kleinere Projekte, wie eine Beenie für meinen Sohn und den Sohn meiner Freundin, ein kleines Kleidchen, ein Kissen, eine Sparbuchhülle und viele Windeltaschen.

Aber mein größtes Projekt, auf das ich auch ein wenig stolz bin, ist die große Wickeltasche für mein Patenkind gewesen. Es hat sich etwas in die Länge gezogen, da so viele Extras eingearbeitet wurden, dass dieses Projekt ein gutes halbes Jahr in Anspruch genommen hat.

Die Arbeit hatte sich ausgezahlt, denn meine Freundin hatte Tränen in den Augen und das ist für mich das größte Lob gewesen, was ich je bekommen habe. Allerdings bleibt diese Tasche ein Unikat und es werden keine weiteren in dieser Größenordnung folgen 😉

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mittlerweile besitze ich eine eigene Nähmaschine und freue mich auf meine nächsten Projekte.

 

Beste Grüße

Yvonne Alipas

Zeichnen, stricken, sticken, häkeln und vieles mehr mit Wooltasia

 

 

 

 

 

 

 

Autorin: Nora Heisterkamp

Ob zeichnen, stricken, sticken, knüpfen oder mit Bügelperlen Bilder gestalten, mit dieser App klappt es!

Bis vor kurzem habe ich mich „nur“ an Schals, Handschuhe oder einfache Püppchen stricken gewagt. Da meine 3 jährige Tochter zu ihrem Geburtstag einen Drehsessel geschenkt bekommen hat, der etwas gemütlicher werden soll, habe ich mich an ein neues Projekt gewagt! Ich stricke ihr ein Kissen mit dem Logo von Kapitän Sharky.
Nun stellte sich die Frage, wie bzw. womit ich mir eine Vorlage mit dem Logo erstellen kann. Nach ein bisschen stöbern in Strickforen wurde mir die App Wooltasia (momentan nur für Android erhältlich) empfohlen. Diese habe ich mir dann gleich installiert und etwas rumprobiert, bis mir das Ergebnis gefiel.
Falls Ihr Euch nicht direkt die App installieren wollte, könnt Ihr erst mal auf der Facebook-Seite (Wooltasia® Pixelmotive) oder der offizielle Homepage stöbern, dort könnt Ihr Euch bereits fertige Projekte anschauen.

Urs

Falls Ihr Euch nicht direkt die App installieren wollte, könnt Ihr erst mal auf der Facebook-Seite (Wooltasia® Pixelmotive) oder der offizielle Homepage stöbern, dort könnt Ihr Euch bereits fertige Projekte anschauen.

Aus 491.000 Bügelperlen entstehen 22 großartige Bilder!

Super finde ich auch, dass man nicht nur mit Wolle tolle Projekte mit der App erstellen kann, sondern auch auf Millimeter-Papier zeichnen kann oder mit Bügelperlen tolle Bilder anfertigen kann!

Lea Stollenwerk fertig richtige Kunstwerke mit Bügelperlen an, die sie vorher mit der App erstellt hat. Diese Bilder schenkt sie dann meistens den Stars, die auf den Bildern zu sehen sind! Wenn Ihr Euch mal Bilder von Ihr anschauen wollte, dann guckt doch mal auf Ihrer Facebook-Seite vorbei. 2016 hat sie 22 Bilder mit knapp 491.000 Bügelperlen erstellt!

Wenn ich mein Bild fertig gestrickt habe, dann werde ich es Euch natürlich auch noch zeigen und würde mich freuen, wenn Ihr uns irgendwann Eure Meisterwerke zeigt.

Feiertagsbeschäftigung mal anders

Feiertage. Tage, an denen man faul im Bett liegen bleibt, sich verwöhnen lässt, Freunde / Verwandte besucht oder, wie in unserem Fall: Bäume ausreißt.
Anfang des Jahres haben wir, man solls kaum glauben, in Hilden ein Haus gekauft. Innen sind wir zwar auch noch nicht ganz fertig mit Renovieren, aber da machen wir weiter, wenn es  draußen nur noch kalt und nass ist.
Der Garten war bei Einzug leider von drei Seiten mit verschiedenen Bäumen, Sträuchern und Büschen zugewachsen. Kirschlorbeer, Lebensbäume, irgendein Stachelstrauch, und einen Lebensbaum der bestimmt seine 3 Meter hoch und gefährlich am wackeln war. In der Mitte gibt es keinen Rasen sondern Kopfsteinpflaster.
Diese Busch-  und Baum- Mischung gefiel uns leider gar nicht. Wir hätten lieber Blumenbeete und Beeren im Garten. Und mein Mann möchte gerne versuchen, auf einer Seite etwas Gemüse anzubauen. Ich muss dazu sagen, dass sowohl mein Mann als auch ich nicht die großen Gärtner sind. Daher sind wir recht froh, dass wir keinen Rasen haben. Den Kindern reicht das zum spielen. Und lange spielen die eh nicht mehr im Garten.  Irgendwann sind Sandkasten und Trampolin aus dem Garten verschwunden, dann können wir gemütliche Liegen oder Bänke aufstellen und unsere Blumenbeete bewundern. Rasen brauchen wir daher gar nicht.
Aber dazu muss erst mal diese Baummischung weichen
Den großen Lebensbaum haben wir noch vor Einzug vernichtet. So konnte er zumindest nicht mehr umfallen. Aber bis der dann komplett aus dem Garten verschwunden war, hat es doch etwas gedauert.  Den Stachelstrauch haben wir auch der Kindern wegen früh entfernt. Dass musste ja nicht sein, dass die sich daran weh tun.
Eine Seite mit Lebensbäumchen haben dann, zum Glück, die ebenfalls neu eingezogenen Nachbarn entfernt und stattdessen einen Zaun hingesetzt. Das gefällt uns persönlich auch viel besser.
Nun sind wir dabei, den Kirschlorbeer und die andere Seite Lebensbäume auszubuddeln. Und das ist gar nicht so einfach. Das Zeug wehrt sich nämlich. Die Wurzeln sind echt gemeine Dinger. Aber wir sind sehr stolz auf uns. Denn den hinteren Teil des Gartens haben wir jetzt endlich fertig. Es ist kaum zu glauben, wie groß unser kleiner Garten jetzt aussieht. Und wie viel Licht jetzt in der Ecke ist. Das ist bestimmt ein Meter mehr Garten.
Jetzt fehlen nur noch 2 Kirschlorbeer und eine Reihe Lebensbäumchen. Wenn Ihr noch was haben wollt meldet euch 🙂 Wir brauchen und wollen das Zeug nicht. Wenn wir alles raus haben, werden wir uns dann wohl einen Häcksler im Baumarkt mieten. Wenn wir das alles so nach und nach zum Bauhof bringen, werden wir nie fertig. Oder brauchen einen Transporter. Und beim letzten mal wurde uns vom Mitarbeitern des Bauhofes mitgeteilt,  dass wir die dicken Wurzeln und Stämme da wohl gar nicht abgeben dürfen. Habt Ihr eine Idee, wo wir das Zeug loswerden?
Unser Traum ist es, am Ende auf der einen Seite des Gartens eine Garbonie stehen zu haben. Als Sichtschutz zum Nachbarn. Ich weiß, die Steinzäune gefallen nicht jedem, aber wir finden die schön. Es kommt ja auch darauf an, welche Steine man da einfüllt. Und wir wollen dann auch Blumen davor machen, die sich dann daran auch hochranken können. Aber so ganz trauen wir uns es nicht zu, so ein Ding alleine aufzustellen. Da es hier recht windig ist, muss das schon sicher und fest stehen. Also sind wir noch auf der Suche nach einem günstigen Garten- und Landschaftsbauer, der uns hilft.
Aber bis dahin wird es wohl noch ein paar Wochen dauern.
Beste Grüße
Melanie Schulz
Melanie Schulz (gmail.com)

Womit spült Ihr denn so?

 

Lieber Leser,

die meisten haben eine Spülmaschine. Ich hingegen spüle alles von Hand. Nun ist es bei mir so, dass ich sehr großen Wert auf eine schöne Umgebung lege und es mag, wenn die Dinge auch optisch zusammen passen. Ich habe mir lange Gedanken bei der Küchenplanung gemacht, sorgfältig eine schöne Küche ausgewählt und einbauen lassen und diese dann nach und nach mit schönen Accessoires dekoriert. Ich habe wunderschönes Geschirr, liebevoll ausgewählte Bilder an den Wänden, exquisite Trockentücher, alles ist perfekt. Bis auf eine Sache. Ich fand einfach keine schönen Spültücher um meinen täglichen Abwasch zu erledigen. Das ist doch ein ganz profaner Alltagsgegenstand und es spielt keine Rolle wie der aussieht, werden jetzt viele sagen, aber mir ist auch da die Optik wichtig. Dieser Lappen hängt an der Wand zum Trocknen oder liegt in meiner Hand wenn ich ihn benutze und es ärgert mich täglich, dass so etwas einfach nicht in „Hübsch“ gibt. Zumindest für meinen Geschmack. Ich begann also zu Recherchieren was es denn so auf dem Markt gibt und kam zunächst zu einem befriedigenden Ergebnis. Entweder waren die Läppchen in meinen Augen hässlich oder sie waren schön, aber unbezahlbar. Manchmal unbezahlbar und auch noch unpraktisch.

 

Doch dann stieß ich zufällig im Internet auf eine Strickanleitung für Spültücher. Da ich gern handarbeite, machte ich mich direkt an die Arbeit und im Handumdrehen war mein erstes Läppchen gestrickt. Schnell war klar, das Stricken der Läppchen macht nicht nur Spaß und geht leicht von der Hand, es spült sich auch ganz wunderbar mit den kleinen Baumwolltüchern

Seit diesem Tag habe ich bereits unzählige dieser kleinen Helferlein gestrickt. Für meinen Bedarf und als Geschenk für Freunde. Jetzt ist meine Küche wirklich perfekt und ich rund um zufrieden.

Vielleicht habe ich Euch ja nun auch Lust gemacht auf so ein kleines Strick-Projekt?

Beste Grüße

Karin Lachmann