Archiv der Kategorie: Feste und Traditionen

13.04.2018 – Scrabble-Tag

 

Autorin: Birgit Halfkann

 

Liebe Leser,

heute ist – weltweiter – Scrabble-Tag!

Was ist Scrabble?
Scrabble ist ein Kreuzwortspiel auf einem Spielbrett.

Warum wird gerade heute das Spiel gefeiert?
Heute ist der Geburtstag des Spielerfinders Alfred Mosher Butts. Aus diesem Anlass werden er und sein bekanntes und beliebtes Brettspiel gefeiert.

Seit wann gibt es Scrabble?
Das Spiel wurde 1931 in den USA entwickelt, anfangs unter dem Namen „Lexiko“. Zunächst war der Erfolg mäßig und auch unter den Namen „Criss-Crosswords“ mit einigen Änderungen am Spielfeld und den Regeln blieb der Erfolg aus. Erst 1948, als James Brunot das Spiel patentieren ließ und es anfangs selber herstellte und vermarktete, begann der Erfolg. Brunot gab dem Spiel auch seinen endgültigen Namen: Scrabble. 1953 wurde das Spiel für Deutschland lizensiert und seit 1985 wird es in seiner heutigen Form mit 102 Spielsteinen gespielt. Seit seiner Veröffentlichung ist das Spiel weltweit 100 Millionen mal in mehr als 30 Sprachen verkauft worden.

Wie wird Scrabble gespielt?
Als Brettspiel für zwei bis vier Personen, die mit zufällig gezogenen Buchstaben Wörter auf einem Spielbrett auslegen. Jedem Buchstaben ist eine Wertigkeit mit Punkten zugeordnet. Die Punkte eines gelegten Wortes werden addiert und können durch Bonuspunkte auf dem Spielfeld noch erhöht werden. Es gewinnt derjenige, der am Ende des Spiels die höchste Punktzahl erreicht hat.

Wann habt Ihr das letzte Mal Scrabble gespielt?
Zugegeben, bei mir ist es länger her. Aber ich mag das Spiel nach wie vor und freue mich immer, wenn ich Mitspieler finde. Bei der Recherche zum Thema habe ich übrigens eine interessante Webseite gefunden: http://scrabblemania.de. Hier könnt Ihr Wörter nachprüfen und Wörter suchen, wenn gar nichts mehr hilft und die Diskussionen, ob das gelegte Wort zulässig ist oder nicht, gar kein Ende nehmen wollen. Auch die vielen „ähnlichen“ Wörter, die hier aufgelistet sind, um Euch das „Anlegen“ zu erleichtern, hat mich überzeugt.

Wann spielt Ihr das nächste Mal wieder Scrabble?
Vielleicht sogar mit dem Spiel aus Eurer Bibliothek?
Es gibt auch ein Exemplar, dass nur für den „Spielevormittag für die Generation Plus“ zur Verfügung steht.

Viel Vergnügen dabei!

(Diese Webseiten habe ich für meine Recherche zum Thema verwendet:
https://www.kuriose-feiertage.de/scrabble-tag/ ; www.kleiner-kalender.de ;
https://de.wikipedia.org/wiki/Scrabble)

Advertisements

Es war soooo toll!

Autorin: Nora Heisterkamp

Ich weiß… Weihnachten ist schon ein paar Tage her, aber ich muss Euch einfach noch erzählen, dass ich am 23.12.2017 beim Rudelsingen „Loss mer Weihnachtsleeder singen“ im RheinEnergieSTADION in Köln war!

Es war eine so tolle Stimmung dort, dass ich schon ein paar Freunde und Verwandte gefragt habe, ob sie nicht am 23.12.2018 auch mitkommen möchten! Selbst meiner 3 jährigen Tochter hat es sehr gut gefallen.
Wer nun befürchtet, dass nur „kölsche Leeder“ gesungen werden, den kann ich beruhigen. 😉 Es waren nur 2 oder 3 von insgesamt 20 Liedern. Wer nicht so textsicher ist bekommt am Eingang ein Heft mit den Liedtexten und unten am Stadionrand wird der Text auch noch angezeigt. Ihr könnt Euch natürlich vorher auch Liederbücher bei uns ausleihen. 😉
Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall ein Kissen und evtl. eine Decke mitnehmen, wenn es sehr kalt sein sollte ist das auf jeden Fall notwendig!

Bald ist Weihnachtsabend da…

 

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=NDLcU1IGS40)

 

Liebe Leser,

schöne Weihnachtsfeiertage, ob im kleinen Kreis, mit Freunden oder als großes Familienfest, zuhause oder auf Reisen, leise und besinnlich, fröhlich und harmonisch, entspannend und erholsam…

wünscht Euch
das Team der Stadtbücherei

 

Weihnachtsgeschenk für einen lesefaulen Jungen gesucht?

Sind wir mal ehrlich. Die Freude im Gesicht des Neffen, Sohn einer Freundin oder wem auch immer, ist sicherlich überschaubar, wenn er „Lesen“ nicht zu seinen TOP 3-Lieblingshobbys zählt und gerade ein Buch ausgepackt hat. Das neue Weihnachtsgeschenk ist mal so richtig am Geschmack vorbei gegangen. Entweder, man schenkt etwas, das besser ankommt, oder lässt sich vor dem Buchkauf beraten. In einer Buchhandlung oder Bibliothek oder eben bei www.boysandbooks.de.

Die TOP-Titel

Die Jury hat wieder getagt und stellt nun jeweils fünf Top-Titel in vier Altersgruppen (8+, 10+, 12+, 14+) aus den Neuerscheinungen des deutschsprachigen Buchmarkts vor. Die Bücher eignen sich vor allem für Jungs zwischen 8 und 16 Jahren, die wenig oder schlecht lesen oder die Lust daran verloren haben und sind Neuerscheinungen, die zwischen März bis August 2017 erschienen sind.

Ich selbst bin Mitglied in der Gruppe 8+ und habe einen sehr lesefaulen Sohn zu Hause. Passt also. Gelesen habe ich einige Bücher, drei davon haben es in die TOP-Titel der Gruppe 8+ geschafft:

„P.F.O.T.E. – Ein (fast) perfekter Hund“, „Willy Bumm: Mission Geldtransport“ und „Fränkie Stein“

Ein weiteres Buch „Der halbste Held der ganzen Welt“ hat mich beim Lesen sehr begeistert. Aber es ist recht anspruchsvoll und voller Fantasie und nicht ganz so leicht zu lesen. Deshalb hat dieses Buch es nicht in die TOP-Auswahl geschafft. Es ist aber wirklich sehr schnicht in die TOP-Titel gerutscht.

Wenn es also ein Buch zu Weihnachten sein soll oder gar muss: dann lasst Euch beraten. Damit die Freude spätestens beim Lesen kommt!

Natürlich findet man auch für ältere Kinder neue Bücher auf der Internetseite von Boys & Books.

 

Egal ob Spannung, Liebe, Freundschaft, etwas Lustiges – alles ist dabei. Einfach mal reinschauen und Stöbern. Macht Spaß!

Frohe Vorweihnachtstage und ein glückliches Händchen beim Aussuchen der Geschenke wünscht

Nadine Reinhold

DIY Weihnachtskarten

Liebe Leser,

heute habe ich ein kleines Geständnis zu machen: Ich LIEBE Weihnachten! Es gibt für mich nichts Schöneres, als abends durch die kalte Winterluft zu spazieren und es mir danach mit einer schönen Tasse Tee und einem Buch gemütlich zu machen. Dazu noch ein paar Duftkerzen und der Abend ist perfekt.

Ich bin außerdem ein großer Fan von selbstgemachten Kleinigkeiten zu Weihnachten. Wie wäre es denn mal mit ein paar netten Worten auf einer selbstgebastelten Weihnachtskarte?

Heute zeige ich Euch, wie Ihr ganz einfach selbst kreativ werden könnt.

IMG_2261

 

Was Ihr benötigt:

  • Washi Tape
  • Weißen Fotokarton (oder eine schon gefaltete Karte)
  • Ein kleineres Stück Fotokarton, unifarben
  • Schwarzer Stift
  • Schere
  • Kleber
  • Glas (oder einen anderen runden Gegenstand als Vorlage)

IMG_2248

 

1. Beklebt Euer kleines Stück Fotokarton mit dem Washi Tape, dabei ist es ganz egal ob ihr mehrere Reihen mit dem gleichen Muster klebt oder ob Ihr zwischen den Mustern wechselt.

IMG_2253

 

2. Nehmt nun Euren runden Gegenstand und positioniert ihn über dem Teil des Musters, dass Ihr gerne übernehmen möchtet.

IMG_2254

 

3. Nachdem Ihr den Kreis dann aufgezeichnet habt, könnt Ihr ihn ausschneiden.

IMG_2255

4. Klebt die Kugel jetzt mittig auf Eure Karte. Noch schnell die Halterung der Christbaumkugel aufmalen und wenn gewünscht noch eine kurze Weihnachts-Phrase

– und fertig ist Eure Christbaumkugel-Karte.

IMG_2258

 

Ich habe zur Verzierung noch eine kleine Schleife aufgeklebt, aber das ist jedem selbst überlassen 😉

 

Das Ganze gibt es auch noch in vereinfachter Form, für alle Minimalisten unter Euch!

 

Weihnachtliche Grüße,

Saskia Pelzers

Familienrezepte

Autorin: Sonja Tewes

Es ist Winter. Im Treppenhaus duftet es schon verlockend. Ich betrete die Wohnung meiner Oma.

Der Duft wird intensiver und mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Bratapfelduft. Hmmmh. Früheste Kindheitserinnerungen. Mit Oma und Opa den Baum schmücken und als Belohnung dann Bratapfel. Und natürlich haben wir auch Plätzchen selbst gebacken. Jedes Jahr sechs Sorten, immer die gleichen. Das ist jetzt schon viele Jahre her und die Erinnerung an meine Großeltern ist jedes Jahr zur Weihnachtszeit besonders präsent. Warum? Ich habe meine Oma nach ihren Plätzchen-Rezepten gefragt. Und nach dem Rezept für ihre Hühnersuppe, ihren Kartoffelsalat und den Frankfurter Kranz.

Familienrezepte. Inzwischen habe ich nicht nur meine Oma befragt, sondern auch meine Eltern und andere Verwandte. Ein besonderer Salat, den nur meine Tante hinbekommt. Oder die Reibekuchen meiner Mutter. Alles fein säuberlich aufgeschrieben und gesammelt. Und so wertvoll! Diese Rezeptsammlung findet sich in keinem Kochbuch der Bücherei, ja nicht mal der Welt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Deshalb kann ich nur dazu animieren: Leute, fragt Eure Familien und Freunde nach ihren Rezepten. Probiert sie aus, so lange Ihr noch nachfragen könnt. Und holt Euch Jahre später dadurch etwas „Heimat“ in die Küche. Irgendwann wird sich vielleicht auch einmal ein „traditionelles Rezept“ mit den eigenen Ideen vermischen.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit, wenn ich die Plätzchendose öffne, bin ich wieder im Wohnzimmer meiner Großeltern. So schön. Und unvergessen!

Schatzsuche

Es  war schon wieder soweit. Meine Tochter hatte Geburtstag. Und gewünscht hat sie sich ausgerechnet eine Schnitzeljagt /Schatzsuche.

Leider hatten wir an den Tagen rund um den Geburtstag nur Regen, Regen und nochmal Regen. Aber verzichten wollte meine Tochter trotzdem nicht.

Daher habe ich alle Eltern vorgewarnt und gebeten den Kindern bitte Regensachen mitzubringen. Und siehe da, wirklich alle Kinder hatten Buddelhose, Gummistiefel und Regenjacken mit.

Wir hatten im Vorfeld nur ein Problem: Wie kennzeichnen wir die Strecke? Mit Kreide ging bei dem Wetter nicht. Also habe ich mir Zettel und Papier geschnappt und bin zusammen mit Frau Heisterkamp losgezogen. An den Abzweigungen und Kreuzungen haben wir uns dann überlegt, woran die Kinder die Stecke finden könnten. Da kamen dann Anweisungen zustande wie: „Folgt dem braunen Fahrrad“ oder „zählt die Mütter mit den Kindern, die Anzahl verrät euch den Weg“ oder auch „geht über 3 Zebrastreifen, der erste muss dabei links von euch sein“. Den Text habe ich dann natürlich immer vorgelesen.

Schade war eigentlich nur, dass wir recht nah an der Innenstadt in Hilden wohnen. Gut für Schul-, Kindergarten und Arbeitsweg, aber schlecht für laufen abseits der Straßen. Aber immerhin kamen wir auf der Strecke an vier Spielplätzen vorbei. Und das war wichtig, denn die Kinder wollten den Schatz ja nicht nur finden, sondern diesen auch öffnen. Dazu brauchten sie aber einen 4-stelligen Code. Diesen konnten sie sich erarbeiten indem sie Rätsel lösten. Da die Kinder weder schreiben, noch lesen können war das natürlich nicht ganz so einfach.  Aber doch möglich. Wichtig war nur, dass jedes Kind ein eigenes Blatt zum überlegen hatte, sonst gibt es nämlich Streit. Die Rätsel 1 bis 3 seht Ihr auf den Bildern. Bei Rätsel 4 mussten die Kinder ein Puzzle zusammenlegen auf dem dann die Zahl zu sehen war.

Wichtig war am Ende für uns, dass es allen Spaß gemacht hat. Die Kinder waren an der frischen Luft und, was alle Eltern wahrscheinlich nachvollziehen können, sie waren beschäftigt. Alles in allem waren wir etwas über eine Stunde unterwegs. Mit an- und ausziehen und Schatzkiste plündern, waren es dann gut und gerne 2 Stunden Kinderbeschäftigung. Und wie der Zufall es wollte, hatte es in der Zeit gerade nicht geregnet und es kam sogar die Sonne raus. Das war super.

Und für nächstes Jahr werde ich mir für die Planung mehr Zeit nehmen und aus unseren schönen Rätselbüchern, die wir in der Bücherei haben, schönere Rätsel aussuchen. Dann können die Kinder aber auch selber lesen. Dieses Jahr musste leider das Internet und ein schwarz/weiß Drucker her halten.

Beste Grüße

Melanie Schulz