Archiv der Kategorie: Feste und Traditionen

Es war soooo toll!

Autorin: Nora Heisterkamp

Ich weiß… Weihnachten ist schon ein paar Tage her, aber ich muss Euch einfach noch erzählen, dass ich am 23.12.2017 beim Rudelsingen „Loss mer Weihnachtsleeder singen“ im RheinEnergieSTADION in Köln war!

Es war eine so tolle Stimmung dort, dass ich schon ein paar Freunde und Verwandte gefragt habe, ob sie nicht am 23.12.2018 auch mitkommen möchten! Selbst meiner 3 jährigen Tochter hat es sehr gut gefallen.
Wer nun befürchtet, dass nur „kölsche Leeder“ gesungen werden, den kann ich beruhigen. 😉 Es waren nur 2 oder 3 von insgesamt 20 Liedern. Wer nicht so textsicher ist bekommt am Eingang ein Heft mit den Liedtexten und unten am Stadionrand wird der Text auch noch angezeigt. Ihr könnt Euch natürlich vorher auch Liederbücher bei uns ausleihen. 😉
Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall ein Kissen und evtl. eine Decke mitnehmen, wenn es sehr kalt sein sollte ist das auf jeden Fall notwendig!

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Bald ist Weihnachtsabend da…

 

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=NDLcU1IGS40)

 

Liebe Leser,

schöne Weihnachtsfeiertage, ob im kleinen Kreis, mit Freunden oder als großes Familienfest, zuhause oder auf Reisen, leise und besinnlich, fröhlich und harmonisch, entspannend und erholsam…

wünscht Euch
das Team der Stadtbücherei

 

Weihnachtsgeschenk für einen lesefaulen Jungen gesucht?

Sind wir mal ehrlich. Die Freude im Gesicht des Neffen, Sohn einer Freundin oder wem auch immer, ist sicherlich überschaubar, wenn er „Lesen“ nicht zu seinen TOP 3-Lieblingshobbys zählt und gerade ein Buch ausgepackt hat. Das neue Weihnachtsgeschenk ist mal so richtig am Geschmack vorbei gegangen. Entweder, man schenkt etwas, das besser ankommt, oder lässt sich vor dem Buchkauf beraten. In einer Buchhandlung oder Bibliothek oder eben bei www.boysandbooks.de.

Die TOP-Titel

Die Jury hat wieder getagt und stellt nun jeweils fünf Top-Titel in vier Altersgruppen (8+, 10+, 12+, 14+) aus den Neuerscheinungen des deutschsprachigen Buchmarkts vor. Die Bücher eignen sich vor allem für Jungs zwischen 8 und 16 Jahren, die wenig oder schlecht lesen oder die Lust daran verloren haben und sind Neuerscheinungen, die zwischen März bis August 2017 erschienen sind.

Ich selbst bin Mitglied in der Gruppe 8+ und habe einen sehr lesefaulen Sohn zu Hause. Passt also. Gelesen habe ich einige Bücher, drei davon haben es in die TOP-Titel der Gruppe 8+ geschafft:

„P.F.O.T.E. – Ein (fast) perfekter Hund“, „Willy Bumm: Mission Geldtransport“ und „Fränkie Stein“

Ein weiteres Buch „Der halbste Held der ganzen Welt“ hat mich beim Lesen sehr begeistert. Aber es ist recht anspruchsvoll und voller Fantasie und nicht ganz so leicht zu lesen. Deshalb hat dieses Buch es nicht in die TOP-Auswahl geschafft. Es ist aber wirklich sehr schnicht in die TOP-Titel gerutscht.

Wenn es also ein Buch zu Weihnachten sein soll oder gar muss: dann lasst Euch beraten. Damit die Freude spätestens beim Lesen kommt!

Natürlich findet man auch für ältere Kinder neue Bücher auf der Internetseite von Boys & Books.

 

Egal ob Spannung, Liebe, Freundschaft, etwas Lustiges – alles ist dabei. Einfach mal reinschauen und Stöbern. Macht Spaß!

Frohe Vorweihnachtstage und ein glückliches Händchen beim Aussuchen der Geschenke wünscht

Nadine Reinhold

DIY Weihnachtskarten

Liebe Leser,

heute habe ich ein kleines Geständnis zu machen: Ich LIEBE Weihnachten! Es gibt für mich nichts Schöneres, als abends durch die kalte Winterluft zu spazieren und es mir danach mit einer schönen Tasse Tee und einem Buch gemütlich zu machen. Dazu noch ein paar Duftkerzen und der Abend ist perfekt.

Ich bin außerdem ein großer Fan von selbstgemachten Kleinigkeiten zu Weihnachten. Wie wäre es denn mal mit ein paar netten Worten auf einer selbstgebastelten Weihnachtskarte?

Heute zeige ich Euch, wie Ihr ganz einfach selbst kreativ werden könnt.

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Was Ihr benötigt:

  • Washi Tape
  • Weißen Fotokarton (oder eine schon gefaltete Karte)
  • Ein kleineres Stück Fotokarton, unifarben
  • Schwarzer Stift
  • Schere
  • Kleber
  • Glas (oder einen anderen runden Gegenstand als Vorlage)

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1. Beklebt Euer kleines Stück Fotokarton mit dem Washi Tape, dabei ist es ganz egal ob ihr mehrere Reihen mit dem gleichen Muster klebt oder ob Ihr zwischen den Mustern wechselt.

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2. Nehmt nun Euren runden Gegenstand und positioniert ihn über dem Teil des Musters, dass Ihr gerne übernehmen möchtet.

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3. Nachdem Ihr den Kreis dann aufgezeichnet habt, könnt Ihr ihn ausschneiden.

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4. Klebt die Kugel jetzt mittig auf Eure Karte. Noch schnell die Halterung der Christbaumkugel aufmalen und wenn gewünscht noch eine kurze Weihnachts-Phrase

– und fertig ist Eure Christbaumkugel-Karte.

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Ich habe zur Verzierung noch eine kleine Schleife aufgeklebt, aber das ist jedem selbst überlassen 😉

 

Das Ganze gibt es auch noch in vereinfachter Form, für alle Minimalisten unter Euch!

 

Weihnachtliche Grüße,

Saskia Pelzers

Familienrezepte

Autorin: Sonja Tewes

Es ist Winter. Im Treppenhaus duftet es schon verlockend. Ich betrete die Wohnung meiner Oma.

Der Duft wird intensiver und mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Bratapfelduft. Hmmmh. Früheste Kindheitserinnerungen. Mit Oma und Opa den Baum schmücken und als Belohnung dann Bratapfel. Und natürlich haben wir auch Plätzchen selbst gebacken. Jedes Jahr sechs Sorten, immer die gleichen. Das ist jetzt schon viele Jahre her und die Erinnerung an meine Großeltern ist jedes Jahr zur Weihnachtszeit besonders präsent. Warum? Ich habe meine Oma nach ihren Plätzchen-Rezepten gefragt. Und nach dem Rezept für ihre Hühnersuppe, ihren Kartoffelsalat und den Frankfurter Kranz.

Familienrezepte. Inzwischen habe ich nicht nur meine Oma befragt, sondern auch meine Eltern und andere Verwandte. Ein besonderer Salat, den nur meine Tante hinbekommt. Oder die Reibekuchen meiner Mutter. Alles fein säuberlich aufgeschrieben und gesammelt. Und so wertvoll! Diese Rezeptsammlung findet sich in keinem Kochbuch der Bücherei, ja nicht mal der Welt.

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Deshalb kann ich nur dazu animieren: Leute, fragt Eure Familien und Freunde nach ihren Rezepten. Probiert sie aus, so lange Ihr noch nachfragen könnt. Und holt Euch Jahre später dadurch etwas „Heimat“ in die Küche. Irgendwann wird sich vielleicht auch einmal ein „traditionelles Rezept“ mit den eigenen Ideen vermischen.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit, wenn ich die Plätzchendose öffne, bin ich wieder im Wohnzimmer meiner Großeltern. So schön. Und unvergessen!

Schatzsuche

Es  war schon wieder soweit. Meine Tochter hatte Geburtstag. Und gewünscht hat sie sich ausgerechnet eine Schnitzeljagt /Schatzsuche.

Leider hatten wir an den Tagen rund um den Geburtstag nur Regen, Regen und nochmal Regen. Aber verzichten wollte meine Tochter trotzdem nicht.

Daher habe ich alle Eltern vorgewarnt und gebeten den Kindern bitte Regensachen mitzubringen. Und siehe da, wirklich alle Kinder hatten Buddelhose, Gummistiefel und Regenjacken mit.

Wir hatten im Vorfeld nur ein Problem: Wie kennzeichnen wir die Strecke? Mit Kreide ging bei dem Wetter nicht. Also habe ich mir Zettel und Papier geschnappt und bin zusammen mit Frau Heisterkamp losgezogen. An den Abzweigungen und Kreuzungen haben wir uns dann überlegt, woran die Kinder die Stecke finden könnten. Da kamen dann Anweisungen zustande wie: „Folgt dem braunen Fahrrad“ oder „zählt die Mütter mit den Kindern, die Anzahl verrät euch den Weg“ oder auch „geht über 3 Zebrastreifen, der erste muss dabei links von euch sein“. Den Text habe ich dann natürlich immer vorgelesen.

Schade war eigentlich nur, dass wir recht nah an der Innenstadt in Hilden wohnen. Gut für Schul-, Kindergarten und Arbeitsweg, aber schlecht für laufen abseits der Straßen. Aber immerhin kamen wir auf der Strecke an vier Spielplätzen vorbei. Und das war wichtig, denn die Kinder wollten den Schatz ja nicht nur finden, sondern diesen auch öffnen. Dazu brauchten sie aber einen 4-stelligen Code. Diesen konnten sie sich erarbeiten indem sie Rätsel lösten. Da die Kinder weder schreiben, noch lesen können war das natürlich nicht ganz so einfach.  Aber doch möglich. Wichtig war nur, dass jedes Kind ein eigenes Blatt zum überlegen hatte, sonst gibt es nämlich Streit. Die Rätsel 1 bis 3 seht Ihr auf den Bildern. Bei Rätsel 4 mussten die Kinder ein Puzzle zusammenlegen auf dem dann die Zahl zu sehen war.

Wichtig war am Ende für uns, dass es allen Spaß gemacht hat. Die Kinder waren an der frischen Luft und, was alle Eltern wahrscheinlich nachvollziehen können, sie waren beschäftigt. Alles in allem waren wir etwas über eine Stunde unterwegs. Mit an- und ausziehen und Schatzkiste plündern, waren es dann gut und gerne 2 Stunden Kinderbeschäftigung. Und wie der Zufall es wollte, hatte es in der Zeit gerade nicht geregnet und es kam sogar die Sonne raus. Das war super.

Und für nächstes Jahr werde ich mir für die Planung mehr Zeit nehmen und aus unseren schönen Rätselbüchern, die wir in der Bücherei haben, schönere Rätsel aussuchen. Dann können die Kinder aber auch selber lesen. Dieses Jahr musste leider das Internet und ein schwarz/weiß Drucker her halten.

Beste Grüße

Melanie Schulz

Internationaler Tag des Kusses

Liebe Leser,

heute ist der internationale Tag des Kusses. Das hab ich mir zum Anlass genommen, mal ein bisschen zum Thema zu recherchieren und bin auf interessante Dinge gestoßen.

Der Duden definiert einen Kuss als:
[sanft] drückende Berührung mit den [leicht gespitzten, leicht geöffneten] Lippen (als Zeichen der Zuneigung oder Verehrung, zur Begrüßung o. Ä.)
und das Wort „Kuss“ fällt unter die Liste der rechtschreiblich schwierigen Wörter, wird also oft falsch geschrieben.

Wikipedia benennt 10 verschiedene Kussarten, darunter den Handkuss, ein Küsschen oder (mein heimlicher Favorit) den Schmetterlingskuss. Dabei berühren sich aber nicht die Lippen, sondern man versucht, sein Gegenüber mit den Wimpern zu kitzeln.

Wusstet Ihr, dass es sogar eine Wissenschaft gibt, die sich mit Küssen befasst? Diese nennt sich Philematologie.  Und diese Wissenschaft hat festgestellt, dass Küssen (mit dem richtigen Partner) glücklich macht und das Immunsystem stärkt.

Der längste Kuss dauerte laut Guinness World Records übrigens 58 Stunden, 35 Minuten und 58 Sekunden und fand 2013 in Thailand statt. Wohingegen es der längste Kuss in einer Fernsehshow grade mal auf 3 Minuten und 47 Sekunden brachte.

Küsse sind oft ein Ausdruck von Zuneigung, Freundschaft oder auch Ehrerbietung. Der Umgang mit Küssen ist aber von Land zu Land und von Kultur zu Kultur verschieden. In einigen Regionen ist es ganz normal, sich mit Küssen auf die Wange zu begrüßen und zu verabschieden (Küsschen rechts, Küsschen links). Auch unter bis dahin unbekannten Personen ist dies üblich. In anderen Ländern der Welt steht es hingegen unter Strafe, sich in der Öffentlichkeit zu küssen. Dies ist unter anderem in Dubai und Indien der Fall.
Und auch, wo küssen eigentlich kein Problem ist, ist es teilweise untersagt. So darf man sich beispielsweise in Frankreich nicht auf Bahnsteigen küssen – zur allgemeinen Sicherheit und um Verspätungen zu verringern.

Dem Kuss wurde mit „Der Kuss“ bereits 1896 ein eigener Film gewidmet.

Übrigens hab ich mal bei uns im Bestand gesucht und Folgendes festgestellt:
Wir haben 43 Medien, in denen das Wort „Kuss“ im Titel vorkommt. (drei davon sind Kindermedien mit ‚Zirkus -s-irgendwas‘ im Titel)
33 Medien beinhalten das englische Wort „Kiss“ (neun davon meinen aber ‚Kissen‘)
und 14 Medien enthalten das Wort „küssen“.

Ihr seht, wir haben Auswahl 😉

Wie Ihr mit diesen neuen Erkenntnissen umgeht, bleibt ganz Euch überlassen, aber ich wünsche Euch allen einen Tag voller Küsse!

Stefanie Krüger