Archiv der Kategorie: E-Book-Reader

Gibt es nicht – gibt es nicht!

Liebe Leser,

einen eBook-Reader, den man wie ein Buch zuklappen kann gibt es nicht? – Doch, zumindest als Prototyp gibt es ihn schon: den voll faltbaren eBook-Reader. Entwickelt von der taiwanesischen Firma E Ink. Die hat im Mai dieses Jahres einen solchen auf der Messe SID Display Week in Los Angeles vorgestellt. Ob das Gerät auf den Markt kommen wird ist allerdings noch offen. Zur Zeit wird ein Hersteller für die Massenproduktion gesucht. Wie das Gerät aussieht und wie es gehandhabt wird kann man in einem kleinen Video sehen.

Hier geht es zu dem Artikel von Heise.de inklusive eines Präsentationsvideos

Wenn jetzt auch noch eine Eselsohren-Funktion dazu kommt, wäre das perfekt. Ist der faltbare eBook-Reader auch etwas für Euch oder mögt Ihr lieber den klassischen?

Beste Grüße

A. Kölbl

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Onleihe: Vorzeitige Rückgabe nun möglich!

Liebe Leserinnen und Leser,

darauf haben wir lange gewartet und nun ist es soweit: Die vorzeitige Rückgabe von elektronischen Büchern ist nun möglich. Eine häufige Kundennachfrage war: „Ich habe das eBook schon ausgelesen. Gibt es jetzt eine Möglichkeit, es zurück zu geben? Dann können andere, die darauf warten, es entleihen.“

Nun können alle eBooks aus der Onleihe, mit Ausnahme des Formats „PDF – ausschließlich für PC/Laptop – Adobe Reader“ vorzeitig zurück gegeben werden. Die Rückgabe ist mit den Programmen Adobe Digital Editions, Sony Reader for PC und dem Bluefire Reader möglich.

Hier wird die Rückgabe am Beispiel von Adobe Digital Edition gezeigt:

1. Zur vorzeitigen Rückgabe Eures eBooks öffnet Ihr Adobe Digital Editions. Durch die Umstellungen zur Vorzeitigen Rückgabe, werden geliehene eBooks in Adobe Digital Editions unter der Rubrik „Entliehen” aufgeführt, können aber auch weiterhin über die Rubrik „Alle Medien” gefunden werden.

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2. Klickt mit der rechten Maustaste auf das eBook, das Ihr zurückgeben möchten und wählt „Ausgeliehenes Medium zurückgeben“. Das eBook löscht sich damit von Eurem Gerät und Eurem Onleihe-Konto und kann von anderen Nutzern entliehen werden.

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Die komplette Anleitung, auch für das Programm Bluefire Reader, findet Ihr hier nach einem Klick auf das BibnetOnleihe-Icon:

Logo BIBNET Onleihe

Beste Grüße

A. Kölbl

 

 

 

 

DIY E-Book Reader Hülle

Liebe Leserinnen und Leser,

wer von Euch es gerne individuell und ausgefallen mag und über einiges an handwerklichem Geschick verfügt, kann sich seine ganz persönliche E-Book Reader Hülle selber basteln. Bei der Gestaltung derselben sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Das Ergebnis könnte dann in etwa wie in diesem Beispiel aussehen.

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! blog ebookreader II (Mobile)

Eine Anleitung zum Erstellen dieser E-Book Reader Hülle haben die freundlichen Kollegen in der Stadtbücherei Landshut online zur Verfügung gestellt. Wie es geht erfahrt Ihr, wenn Ihr diesem Link folgt (auf die Schere klicken):

 

 

 

 

Viel Spaß beim Ansehen oder Nachbasteln!

Beste Grüße

A. Kölbl

„Technik ist doch was Schönes“ – unsere Endgeräte Schulung

Android, IOS, Windows. Smartphone, Tablet, E-Book-Reader.

Liebe Leser,

das sind alles Begriffe, mit denen heutzutage die meisten von uns etwas anfangen können. Und die immer wichtiger werden. Auch für Bibliotheken. Und damit wir euch das Wissen dafür weitergeben können, müssen wir es uns erst einmal selber aneignen. Wie gut, dass es das Förderprogramm „Mobi Dig“ von der Bezierksregierung Düsseldorf gibt.

Herr Ehlen von der Fachstelle für öffentliche Bibliotheken hat uns bereits zum zweiten Mal besucht, um uns die Endgeräte und ihre verschiedenen Betriebssysteme näher zu bringen. Klingt langweilig? Na, dann wartet mal ab, bis ich euch erzähle, was wir Tolles gemacht haben! Nach ein wenig Theorie, die natürlich immer etwas trocken ist, aber nicht weniger wichtig, hatten wir mit super coolen Apps, die Herr Ehlen uns mitgebracht hat, viel Spaß. So zum Beispiel bei der App Colar Mix.

Auf der Homepage von Colar Mix gibt es Mal-Vorlagen zum runterladen und ausdrucken. Die meisten sind kostenfrei, genau wie die App, die man im Play Store findet. Sachen zum Ausmalen finden wir Mädels natürlich immer toll! Da wird sich zwar beschwert, dass die Buntstifte „gar nicht angespitzt“ sind, doch trotzdem wird sich gleich um die Farben und Vorlagen gezankt. Berechtigter Weise, denn sobald das Bild in Farbe strahlt und mit der App eingescannt wird, erwacht es zum Leben. Unser einziger Kommentar dazu, ganz mädchenhaft, war: „Ooooooh!“ Seht selbst und probiert es unbedingt aus!

 

 

Nach diesem Highlight folgte der „Chrome Racer“. Ein Auto-Renn-Spiel, bei dem die Strecke über mehrere Endgeräte dargestellt wird und somit auch die Autos über alle Bildschirme fahren. Das ganze erinnert stark an das Spielen an einer Carrerabahn und weckt Kindheitserinnerungen! Ihr benötigt nicht mal eine App, sondern nur ein Smartphone oder Tablet, W-LAN und den Chrome Browser. Und ab geht die Post! Hier hatte im Gegensatz zum Malen auch unser Azubi was von, aber auch wir Damen, haben mächtig auf die Tube gedrückt 😉 So sieht das Ganze aus:

 

 

Wieder was für die vielen Frauen bei uns war natürlich die Ikea App. Ein Ikea Katalog und die Ikea App machen es möglich, Möbelstücke virtuell in einem Raum zu positionieren. So hat man eine fast genaue Vorstellung davon, ob ein Tisch sich nun gut im hauseigenen Wohnzimmer macht oder eben nicht. Tolle Sache! Aber kaum gibt man uns den kleinen Finger, nehmen wir die ganze Hand und warten sehnsüchtig darauf, dass die App auf den Markt kommt, die uns sagt, ob das Möbelstück ins Auto passt 😉

 

 

Schlussendlich lässt sich also festhalten, dass Technik nicht nur Probleme macht, sondern auch Spaß machen kann und „was Schönes“ ist 🙂 An dieser Stelle geht auch nochmal ein großer Dank an Dirk Ehlen!

Und jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

Beste Grüße,

Roxana Wall

eBook vs. Buch

Liebe Leserinnen und Leser,

gehört Ihr zu den E-Book-Reader Nutzern oder bevorzugt Ihr das gedruckte Buch? Diese aufschlussreiche Infografiken habe ich auf buecher.de gefunden und möchte sie gerne mit Euch teilen:

 

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Auch uns interessiert die Frage: Was bevorzugt Ihr? Lest Ihr lieber gedruckte Bücher, E-Books oder  beides gleich gerne? Und was ist entscheidend für das eine oder das andere?

Beste Grüße, A. Kölbl

 

 

Das Smartphone und ich

Liebe Leser,

 

seit einiger Zeit bin ich stolze Besitzerin eines Smartphones.

Dazu muss ich sagen, dass ich von Kindheit an immer Bücher geliebt habe und bis ins Erwachsenenalter auch nie einen eigenen PC besessen habe. Was nicht heißt, dass ich keine Erfahrung damit hatte, auf der Arbeit habe ich ihn ja damals auch täglich benutzt. Zu Hause hat sich das erst geändert, als ist mit meinem heutigen Ehemann zusammengezogen bin, der natürlich seinen PC mit in die Ehe brachte.

Mein Handy benutzte ich eigentlich auch nur, um die Uhrzeit abzulesen…

Ich muss nicht viel erzählen, die Zeit und die Technik haben sich gerade in den letzten paar Jahren radikal verändert und plötzlich hatten immer mehr Leute Smartphones. E-Book-Reader erobern gerade den Büchermarkt und Tablets können durchaus auch als E-Book-Reader verwendet werden.

Und gerade besonders weil es ein Teil meines Jobs geworden ist, hatte ich plötzlich eine Menge für mich neuen, technischen Krempel um mich herum und ich hatte das Gefühl, plötzlich in eine andere Welt geworfen worden zu sein. In meinem privaten Umfeld selten bis nie gebraucht, ist seit gut 1 ½ Jahren in der Bibliothek das genaue Gegenteil der Fall. Wenn man sich nicht auskennt, kann man keine Informationen weitervermitteln. Und das ist ja unser Job – Informationen zu vermitteln.

Also bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe meinen Mann gebeten, für mich nach entsprechenden Geräten auch für den Privatgebrauch Ausschau zu halten. Und siehe da, plötzlich hatte ich nicht nur ein Smartphone, sondern auch ein Tablet (war „zufällig“ im Vertrag mit drin…).

Das Smartphone und ich beäugten uns anfangs misstrauisch. Zu viele Funktionen. Zu schnell verdrückt und ZACK – aus Versehen alle Kontakte mit einem Knopfdruck gelöscht. Ich war sauer auf mein Smartphone. Und der Ehrgeiz erwachte… ich kenne sicherlich immer noch nicht alle Funktionen. Aber ich arbeite dran. Ich probiere gnadenlos aus – meistens auf der Heimfahrt im Bus.

Wie sind Eure ersten Erfahrungen gewesen? Habt Ihr Euch sofort auf die neue Technik gestürzt oder seid Ihr da eher zurückhaltend?

Ich werde wohl niemals ein Technik-Freak werden. Aber ich habe beschlossen, Smartphone und Tablet eine Chance zu geben, weil ich festgestellt habe, dass sie durchaus nützliche Funktionen beinhalten. Nur, bitte nicht 24 Stunden am Tag – für meine geliebten Bücher aus Papier werde ich wohl immer ein wenig mehr Zeit haben 🙂

Samsung Galaxy S4 i9505 blck

Beste Grüße,

Sonja Tewes

Pocketbook Touch Lux

Liebe Leser,
wir haben seit dem 14.12.2013 zwei neue E-Book-Reader im Bestand, den „Pocketbook Touch Lux“ und den bekannten „Tolino Shine“. Heute möchte ich Euch den „Pocketbook Touch Lux“ vorstellen.

Startseite des Pocketbooks

Startseite des Pocketbooks

Pocketbook Touch Lux

Den Vorgänger des Pocketbook Touch Lux habe ich das erste Mal bei einer Freundin testen können. Als dieses Jahr dann der Pocketbook Touch Lux mit Beleuchtung auf den Markt kam, habe ich ihn mir kurze Zeit später gekauft und es bis jetzt auch nicht bereut. Die Rückseite ist leicht gummiert, so dass er angenehm in der Hand liegt.

Der Pocketbook Touch Lux hat, wie der Name schon sagt, ein Touch-Display. Er kann allerdings auch über die am unteren Rand vorhandenen Tasten bedient werden. Das Gerät wird am unteren Rand per Knopfdruck eingeschaltet. Auf dem Display erscheint erst ein Startbild (dies kann man selbst auf dem
Reader speichern oder eins der vorgegebenen Bilder verwenden) und dann die Startmaske mit „Aktuelle Ereignisse“ und dem Menü.

Beispiel Buch und aufgeschlagenes Menü
In der Bibliothek kann man verschiedene Ordner erstellen, dementsprechend kann man recht schnell das gesuchte E-Book finden. Oben rechts im Bild befindet sich das Menü, in dem man einstellen kann, wie die Ordnerübersicht aussehen und was angezeigt werden soll, z.B. nur die Favoriten.

Die Menü-Funktion bei einem geöffnetem Buch erreicht man, indem man unten rechts auf die Taste drückt. Dann öffnet sich wie auf dem Bild zu sehen die Menü Funktion. Hier verbergen sich nochmal verschiedene Einstellungen (Schrift und Ausrichtung der Seite) und Aktionen. Über die Funktion „Notizen“ ist es möglich, Stellen im Text per „Marker“ zu markieren, direkt Notizen ins Buch zu schreiben und einen Screenshot als Bild zu speichern.
Hinter dem Menüpunkt „Stimme“ kann man sich den Text auch vorlesen lassen. Dafür benötigt Ihr allerdings einen Kopfhörer, der unten in das Gerät eingesteckt wird. Erwartet aber nicht zu viel von der Vorlesestimme, denn es ist eine „Text-to-Speach“-Funktion und somit werden manche Wörter nicht richtig betont und es ist nicht vergleichbar mit einem Hörbuch. Die Stimme ist männlich und lässt sich nicht ändern. Zusätzlich gibt es noch eine weibliche englische Stimme und eine weitere Stimme, bei der ich aber nicht sagen kann, um welche Sprache es sich handelt. Ich vermute aber, es ist Russisch.

Ein paar „Spielereien“ wie z.B. Sudoku, Schach und ein Malprogramm gibt es auch noch auf dem Pocketbook. Diese befinden sich hinter dem Menü-Punkt „Anwendungen“. Dort findet Ihr aber auch den Audio-Player, den Web-Browser, den Ordner mit den Fotos und den Dropbox Ordner.

Ein paar technische Daten über das Pocketbook Touch Lux dürfen natürlich nicht fehlen 😉
Größe: 175×114.5×9.5 mm
Gewicht: 198 Gramm
Bildschirmgröße: 6 Zoll eInk Pearl™ HD
Schriftarten: 15 Schriftarten, 17 Schriftgrößen und zusätzlichen Einstellungen
Sprachauswahl: 28 Sprachen
Speicher: RAM 128 MB Interner Speicher 4GB (Der tatsächlich verfügbare interne Speicher kann je nach Softwarekonfiguration variieren), erweiterbar mit MicroSD/SDHC bis 32 GB
Audioformate: MP3 (über Kopfhörer)
Akku: Li-Polymer, 3,7 V, 1000 mAh, 8000 Seiten
Buchformate: PDF, PDF DRM, EPUB, EPUB DRM, FB2,FB2.ZIP, DOC, DOCX, TXT, DjVU, RTF, HTML, HTM, CHM, TCR, PRC (MOBY)
Bildformate: JPEG, BMP, PNG, TIFF

So, nun habt Ihr einen kleinen Einblick bekommen, was der Pocketbook Touch Lux so kann. Am Besten leiht Ihr Euch den Reader einfach mal bei uns aus und testet selbst ein wenig, denn so habe ich es mit meinem Reader auch getan. Ich finde heute noch Funktionen, die ich noch nicht getestet habe. 🙂

Beste Grüße,
Nora Heisterkamp