Archiv der Kategorie: Büchereiteam

Von Einhörnern und Statistik – Ein Rückblick auf unser Jahr bei Facebook

Liebe Leser,

der Januar ist traditionell der Monat der Statistik. Diese kann man mühsam selbst erstellen, aus den selbst erhobenen Zahlen des letzten Jahres. Oder man bekommt Post vom Anbieter eines Statistik-Tools mit dem kostenlosen Angebot einer Jahresstatistik.

Wer kann bei so einem verlockenden Angebot schon nein sagen? „Fanpage Karma“ hilft mir schon lange Woche für Woche beim Monitoring unserer Aktivitäten auf Facebook. Also nahm ich das Angebot dankend an. Die Statistik war schnell erstellt. Dann kam die Frage nach dem Design. Zur Wahl standen zwei recht seriös wirkende Layouts und … die Einhorn-Variante.

Mal ehrlich? Was hättet ihr gewählt?? – Und was sagt die Statistik nun?

Wir waren ziemlich fleißig auf Facebook!

 

Ihr wart allerdings noch viel, viel fleißiger! Ein dickes Dankeschön! und Weiter so! von uns!

 

By the way… was machen die vielen Katzen in einer „Einhorn-Präsentation“?

Das waren unsere erfolgreichsten Posts im vergangenen Jahr. Ich denke für die Verwaltung werde ich dann doch eine etwas seriösere Präsentation selbst erstellen und auch noch ein paar weitere Zahlen einfügen.

Für das neue Jahr haben wir uns vorgenommen, unser Social Media Konzept komplett zu überarbeiten und uns neu einzunorden. Wir freuen uns jederzeit über Wünsche und Anregungen. Was und worüber möchtet ihr gern informiert werden? Was bringt euch zum Schmunzeln? Was bringt euch auf die Palme?

Beste Grüße

Karin Lachmann

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Bald ist Weihnachtsabend da…

 

(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=NDLcU1IGS40)

 

Liebe Leser,

schöne Weihnachtsfeiertage, ob im kleinen Kreis, mit Freunden oder als großes Familienfest, zuhause oder auf Reisen, leise und besinnlich, fröhlich und harmonisch, entspannend und erholsam…

wünscht Euch
das Team der Stadtbücherei

 

Meine Freizeitbeschäftigung für die Seele: Musizieren

Wie alles begann

Kennt Ihr es? Kaum hört Ihr ein Lied, dann könntet Ihr so mitsingen und dazu tanzen. Ich tanzte schon als Kind begeistert zur Musik. Um mich musikalisch zu fördern fing ich bereits mit 6 Jahren an Querflöte im Spielmannszug zu lernen. Kein einfaches Instrument, da es schwierig ist erstmal einen Ton herauszubekommen. Nach langem Üben und viel Geduld konnte ich es dann doch irgendwann.

Musik im Verein

In dem Verein spielte ich sowohl Marschmusik in der einen Gruppe als auch moderne Musik mit der anderen Gruppe. Nach ca. 12 Jahren trat ich aus beruflichen Gründen aus. Das war sehr schade, weil mir das Musizieren immer viel Spaß machte und ich auch viel mit dieser Gruppe erlebt hatte. Unter anderem hatten wir einmal einen 1. Platz belegt, nachdem wir jahrelang dafür gekämpft hatten. Wir hatten Konzerte gegeben, in denen ich mit einer Freundin z.B. ein Duett in der Kirche spielte. Das war echt aufregend, weil man jeden falschen Ton hätte hören können (ging zum Glück gut). Und es gab Vereinsfahrten.

Instrumentenwechsel

2010 zog ich aus beruflichen Gründen nach Hilden und überlegte erst hier wieder in einen Spielmannszug zu gehen, da ich es vermisste Musik zu machen. Aber ich wollte am Wochenende  zeitlich nicht gebunden sein und deshalb entschied ich mich dagegen. Ein weiterer Grund war, dass ich auch noch ein anderes Instrument erlernen wollte.  Ich entschied mich fürs Keyboard und meldete mich in der Musikschule Hilden an. Hier war ich zwar zeitlich in der Woche auch gebunden, aber das war erstmal ok. Im Gegensatz zur Querflöte hatte ich hierbei schnell Erfolgserlebnisse und war deshalb von Anfang an sehr motiviert. Durch meine Notenvorkenntnisse war der Einstieg auch leichter.

Wechsel zum Privatlehrer

Vor einigen Jahren wechselte ich zum Privatlehrer. Für mich war es besser, weil die Unterrichtstage und –zeiten variabel sind, wenn ich beispielsweise mal einen anderen Termin habe oder einen Tag vorher krank werde. Preislich ist es ungefähr gleich teuer. Der Lehrer begleitet mich im Unterricht oft noch mit der Gitarre oder dem Bass. Das macht mir besonders viel Spaß. Manchmal begleite ich mit dem Keyboard Musik von YouTube, manchmal spiele ich die Stücke auch ohne Begleitung.

Kleine Auftritte – große Aufregung

Da wir in der Bücherei auch einen Flügel haben, hatte ich schon zwei Mal einen „kleinen Auftritt“ an diesem Flügel. Für meine Kollegin Birgit Halfkann spielte ich zum runden Geburtstag ein Geburtstagsständchen. Ein weiteres Mal spielte ich für eine Challenge „Ode an die Freude“ zu der mich auch Leute in der Bücherei singend begleiteten. Hierbei war ich besonders aufgeregt da ich bisher noch kein Gesang von anderen Leuten mit einem Instrument begleitet hatte. Ein bisschen verhaspelte ich mich, aber das war durch den  Gesang zum Glück nicht so auffällig 😉 Hier geht es zum Video von dem Auftritt  „Ode an die Freude“.

Was ich daran mag Musik zu machen und warum ich gerne ein Instrument spiele

Ich fühle die Musik sehr gerne mit, wenn ich sie spiele, indem ich beim Spielen z.B. mein Körper dazu bewege. Manchmal singe ich sogar mit und versinke ich meine eigene Welt. Dadurch, dass ich inzwischen viele unterschiedliche Stücke in meinem Repertoire habe, gibt es für alle Gefühlslagen Musikstücke, die ich spielen kann. Außerdem finde ich es gut, dass ich durch die Musik einen starken seelischen Ausgleich habe. Zudem erhoffe ich mir, dass ich durch das Musizieren im Alter noch geistig fit bleibe, auch wenn dieses noch in weiter Ferne liegt.

Spielt Ihr auch ein Instrument? Bei uns gibt es Noten zum Ausleihen für unterschiedliche Instrumente. Wer noch kein Instrument spielt und keinen Unterricht nehmen möchte, kann es auch mit speziellen Büchern von hier lernen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Musizieren.

I.Bollwerk

 

Ich bin wieder hier…. in meinem Revier??

Liebe Leserinnen und Leser,

so wie Westernhagen in seinem Refrain singt:

Ich bin wieder hier
In meinem Revier
War nie wirklich weg
Hab mich nur versteckt…

Genau so so fühle ich mich. Nach drei Jahren Elternzeit und meiner ersten Woche hier in der Bücherei, kann ich sagen, man verlernt ja nix 😉 Auch wenn es viele Neuerungen gibt, bin ich schnell wieder drin. Natürlich habe ich auch manche Dinge vergessen (z. B. Telefonnummern von KollegInnen, die interne Ordnerstruktur, Sonderfristen…). Aber es gibt hilfreiche Checklisten, die ich mir zu Gemüte führe und auch alle Kolleginnen und Kollegen helfen mir, wenn ich nicht weiter weiß.

Auch mein Aufgabengebiet hat sich geändert. Zu meinen Aufgaben gehören nun unter anderem der Dienst im Erdgeschoss, die Einarbeitung der neuen Medien und die Beschaffung von Materialien. Wer gerne mit mir ein paar Worte wechseln möchte, trifft mich Dienstagsabends und Mittwochmorgens im Erdgeschoss an der Kurzinformation an.

Ich freue mich auf Sie!

Mit besten Grüßen

Yvonne Alipas

Geburtstage sind schön

Liebe Leser,

heute ist ein ganz besonderer Tag. Naja, jedenfalls für mich. Heute habe ich nämlich Geburtstag. 🙂

Und da ich gerne älter werde, kann ich auch verraten, dass ich heute 34 Jahre alt geworden bin. Meine grauen Haare beweisen das zwar, allerdings warte ich immer noch darauf, dass ich endlich „erwachsen“ werde.

Ich muss sagen, dass ich meinen Geburtstag mag. Schon als Kind war es so, dass ich morgens aufgestanden bin und auf dem Frühstückstisch Geschenke und ein Geburtstagskuchen mit Kerze standen. Es wurde gesungen, gratuliert und freudestrahlend Geschenke ausgepackt. An den Geburtstagen gab es dann auch schon mal Trockenkuchen zum Frühstück anstelle von Brot. 😉

Meine schönste Kindheits-Geburtstagserinnerung ist, als ich ungefähr 7 oder 8 Jahre alt war. Da bin ich nachts wach geworden und konnte nicht mehr einschlafen. Ich bin aufgestanden und einfach schon mal nach unten ins Esszimmer gegangen. Da stand der Geburtstagstisch schon fertig aufgebaut. Die verpackten Geschenke habe ich mir natürlich nur angeschaut bzw. mal daran gerüttelt. Aber, und da bin ich stolz drauf, ich habe sie noch nicht ausgepackt! Ein Geschenk allerdings konnte meine Mutter nicht einpacken: Einen Hula-Hoop-Reifen. Ich habe mich damals sehr gefreut und habe bestimmt erst mal eine Stunde damit gespielt. Irgendwann wurde ich dann doch müde und bin wieder ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen war ich natürlich absolut überrascht über meinen neuen tollen Reifen 🙂

Noch heute ist es so, dass ich für meine Kinder und meinen Mann einen Geburtstagsfrühstückstisch mache. Das heißt zwar immer etwas mehr Zeit morgens einplanen, aber die Kinder und mein Mann finden es toll.

Nur das Feiern war immer etwas schwierig. Das werden alle „Sommerkinder“ kennen. Feiern geht nicht, es sind nämlich alle im Urlaub. Aber später feiern heißt auch, man bekommt noch einmal Geschenke.

Seit drei Jahren habe ich eh nur noch den Geburtstagsmorgen für mich, denn meine Tochter hat morgen Geburtstag. Das heißt heute für mich: ab in die Küche und für den Kindergarten und die Kindergeburtstagsparty Kuchen backen.

Aber für meine Tochter mache ich das doch gerne.

Beste Grüße

Melanie Schulz

Ich bin die neue Auszubildende

Liebe Leser,

 

wie einige von Euch vielleicht schon bemerkt haben, gibt es seit einigen Tagen einen Neuzugang in der Stadtbücherei Hilden. Heute möchte ich Euch ein wenig über mich erzählen.

Mein Name ist Saskia Pelzers, ich bin 22 Jahre alt und habe am 01.08. meine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste hier in der Stadtbücherei Hilden begonnen. Im Jahr 2014 habe ich mein Abitur am Gutenberg-Gymnasium in Bergheim gemacht und nach einem „Sabbatjahr“, in dem ich einiges an Arbeitserfahrung gesammelt habe, fing  ich ein Linguistik Studium an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf an. Dabei wurde mir  jedoch schnell klar, dass mir die Praxis besser gefällt als die Theorie. Deshalb fing ich an nach einer Ausbildung zu suchen.

Da ich schon seit klein auf eine begeisterte Buchliebhaberin bin und die Veränderungen in den Bibliotheken in den letzten Jahren faszinierend finde, lag es für mich nahe eine Ausbildung in der Bibliothek zu machen.

Nachdem ich das Auswahlverfahren, bestehend aus einem mehrstündigen Test, einem Bewerbungsgespräch und einem Probepraktikum, erfolgreich durchlaufen habe, bin ich nun die neue Auszubildende der Stadtbücherei Hilden.

Meine erste Arbeitswoche liegt mittlerweile hinter mir und ich habe schon jetzt das Gefühl den richtigen Job gefunden zu haben.

Ich freue mich darauf, in den nächsten drei Jahren alles zu lernen, um Euch bei Eurem Besuch in der Bibliothek weiterhelfen zu können.

 

Beste Grüße

Saskia Pelzers

Mein letztes Mal: Time to say goodbye

Liebe Leser,

ein letztes Mal lest Ihr an dieser Stelle von mir, denn ab 1. September werde ich die Leitung der Stadtbücherei Münster übernehmen.

Wir haben unsere Leseoase immer mit dem Feuilleton einer Zeitung verglichen und hier gilt das Motto „Alles darf – nichts muss“. Auf die Vielfalt der veröffentlichten Beiträge waren wir immer etwas stolz und Eure Rückmeldungen haben uns darin bestärkt, auf diese Weise weiter zu machen. Im Verlauf der vergangenen Jahre habt Ihr an dieser Stelle eine Menge über mich, meinen Alltag und meine Hobbys erfahren. Da es auch immer wieder verschiedentliche Rückblicke gab, bleibt mir jetzt gar nicht mehr viel zu schreiben.

Nur soviel: Meine Zeit in der Stadtbücherei Hilden war spannend und arbeitsintensiv. Zu erleben, wie sich diese Bibliothek entwickelt hat, war für mich immer Ansporn am „Ball zu bleiben“. Gemeinsam mit diesem Team engagierter und motivierter Kolleginnen und Kollegen haben wir es – gemeinsam mit Euch – geschafft, einen Ort zu schaffen, der modern und ein zweites Zuhause ist. Die Auszeichnung als „Bibliothek des Jahres 2016“ war und ist die größte Wertschätzung, die möglich ist.

Staffelübergabe an Nadine Reinhold

Wenn ich nun den Staffelstab an meine Nachfolgerin Nadine Reinhold übergebe, dann weiß ich die Bibliothek in guten Händen. Nicht nur, weil sie schon seit 17 Jahren im Hause arbeitet, sondern auch, weil Nadine Reinhold ihren Blick immer über den Tellerrand wirft und schaut, in welche Richtung die Entwicklung gehen kann. Aus meiner Sicht ist das die wichtigste Eigenschaft, die eine Leitung haben sollte.

Ich bedanke mich bei allen, die mich in den vergangenen Jahren begleitet und unterstützt haben. Meiner Nachfolgerin wünsche ich viel Erfolg und werde mich aus der Ferne freuen, wie sich das Schiff „Stadtbücherei Hilden“ entwickelt.

Beste Grüße
Claudia Büchel