Archiv der Kategorie: Blick über den Tellerrand

Döblin – Wegbereiter der literarischen Moderne

Liebe Leser,

gestern jährte sich der Todestag Alfred Döblins zum sechszigsten Mal. Zu seinem 50. Todestag vor zehn Jahren wurden einige seiner Werke neu ediert und kommentiert herausgebracht, 2011 erschien die längst überfällige Biografie eines der bedeutendsten deutschsprachigen Prosaautoren des 20. Jahrhunderts. Aber was war so außergewöhnlich an ihm, dass z. B. Literaturnobelpreisträger Günter Grass ihn als sein einziges Vorbild nennt?

Das Besondere am Werk Döblins ist, dass er nicht auf eine literarische Gattung, einen sprachlichen Stil und ein Themenspektrum festgelegt war. Sein Werk reicht von Romanen über Erzählungen, Novellen und Dramen hin zu Essays. Von expressionistischen Anfängen wie dem Erzählband Die Ermordung der Butterblume (1913), über den futuristisch geprägten chinesichen Roman Die drei Sprünge des Wang-lun (1916), den historischen Wallenstein (1920) und den utopischen Roman Berge Meere und Giganten (1924) hin zu dem Roman, mit dem Döblin der Durchbruch gelang und auf den er oft reduziert wird: Berlin Alexanderplatz (1929), der die Existenz eines einzelnen Menschen in der modernen Großstadt schildert. Sein Geschichtsepos November 1918 (1949/1950), das sich mit der gescheiterten deutschen Revolution befasst, stellt eine der bedeutendsten Epochendarstellungen des 20. Jahrhunderts dar.

Döblin war innovativ, fantasiegewaltig und setzte sich kritisch und polemisch mit der Gesellschaft der Weimarer Republik auseinander. Sein Werk ist eines der vielfältigsten, das es in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts gibt. Doch wie so oft, blieb dem studierten Mediziner und Psychologen der große Ruhm zu Lebzeiten verwehrt. Daher hat Günter Grass 1978 zum hundertsten Geburtstag Döblins den Alfred-Döblin-Preis ins Leben gerufen. Dieser würdigt alle zwei Jahre unveröffentlichte epische Manuskripte und bietet jungen Schriftstellern sowohl durch die Reputation des Preises als auch durch das Preisgeld ein Sprungbrett. In diesem Jahr erhielt die aus Argentinien stammende Schriftstellerin María Cecilia Barbetta mit ihrem Manuskript Bloody Mary die Auszeichnung.

Beste Grüße

N. Bange

Eine Wanderung der besonderen Art

 

Liebe Leser,

wollt Ihr gerne die Ruhe entdecken, den oft zu hektischen Alltag hinter Euch lassen, entschleunigen und innen halten? Dann habe ich hier vielleicht einen schönen Ausflugstipp für Euch.

Meine Freundin hatte sich zum Geburtstag eine Wanderung mit einem Esel gewünscht. Bei meinen Internetrecherchen stieß ich auf eine Anbieterin in der Eifel. Da man von Hilden nur ca. eineinhalb Stunden dorthin fährt, war es ideal. Die Anbieterin schien am Telefon auch sehr nett und somit kaufte ich direkt einen Gutschein.

Als wir am Tag X zum alten Forsthaus hinkamen, begrüßte uns die Besitzerin Petra sehr herzlich. Sie erzählte uns kurz etwas zum Ablauf der Eselwanderung und holte dann „unseren“ Esel aus dem Stall. Sein Name war Jupp. Jupp war schon 8 Jahre alt und ein französischer Berry-Eselwallach. Er ist mutig, tapfer und der größte der Gruppe. Wir fingen an Jupp zu streicheln, zu putzen und zu satteln. Jupp schien sehr lieb zu sein. Währenddessen machten wir außerdem den Eselführerschein, in dem wir verschiedene Fragen zum Esel beantworten sollten, z.B. „Wie alt können Esel werden?“ Wir hingen unser Gepäck an den Sattel und bekamen von Petra noch ein Wanderheft mit Routenbeschreibungen. Die große Wanderroute war ca. 10 km, die kleine Wanderroute 5 km. Als geübte Wanderer wollten wir die große Route wandern.

Nach allen Vorbereitungen starteten wir unsere Wanderung. Ein kleines Stück ging Petra noch mit Jupp, danach gab sie uns die Zügel in die Hand und wir gingen alleine weiter. Am Anfang lief Jupp sehr gut mit, aber dann entdeckte er, dass sehr viel Gras am Wegesrand war. Er fing an zu fressen und wir merkten, dass er es nicht so eilig hatte. Deshalb ließen wir es auch ruhig angehen. Etwas an den Zügeln gezogen ging Jupp dann irgendwann weiter. Er frass mal hier und dort, aber es war ok. Schließlich wollten wir auch nicht hetzen, sondern in Ruhe wandern.

Irgendwann kamen wir zu einer Wiese und Jupp wollte gar nicht mehr weitergehen. Wir zogen an den Zügeln, gaben ihm Möhren, streichelten ihn, redeten auf ihn ein, aber es klappte nicht. Vielleicht hilft eine längere Pause, war meine Überlegung und somit setzen wir uns in die Rasthütte direkt an der Wiese und pausierten. Nach der Pause war Jupp aber immer noch nicht motiviert weiterzugehen, sondern wollte lieber weiter fressen. Es half nichts, wir mussten Petra um Rat fragen. Wir griffen zum Handy und ein paar Minuten später kam sie zur Wiese. Ihre Tipps halfen sehr gut. Sie sagte u.a. wir müssten Jupp so kurz an den Zügeln halten, dass er gar keine Chance hätte ständig am Wegesrand anzuhalten. Außerdem sollte eine von uns hinter Jupp laufen und in die Hände klatschen, damit er wieder läuft. Es klappte direkt besser und wir waren schnell der Überzeugung, dass wir die 10 km Wanderung doch noch schaffen würden, auch wenn Jupp hier und da mal stehen blieb.

Nach 5 Stunden kamen wir wieder am alten Forsthaus an und Petra nahm uns in Empfang. Wir machten noch ein Erinnerungsfoto und sattelten Jupp ab. Außerdem säuberten wir die Hufen, gaben ihm noch ein paar Möhren und er wurde wieder von Petra in den Stall gebracht. Danach bekamen wir unseren Eselführerschein, verabschiedeten uns und fuhren zufrieden nach Hause.

Vielleicht wollt Ihr auch mal gerne in Ruhe wandern und probiert diese Art der Wanderung aus? Ich fand es sehr lustig mit Jupp und werde bestimmt nochmal eine Eselwanderung machen.

Beste Grüße und bis zum nächsten Mal

I.Bollwerk

Eintauchen in neue Welten – Maker Faire Ruhr

Liebe Leser,

das Schöne an meinem Beruf ist, dass es immer wieder Neues gibt, weil sich auch die Gesellschaft ändert und Bibliotheken ihre Angebote an den Bedürfnissen der Kunden ausrichten. Seit einiger Zeit ist nun auch das Thema „Makerspace“ in Bibliotheken angekommen.

Makerspaces sind offene Räume, in denen Menschen kreativ an physischen Objekten arbeiten. Es sind Räume für neue Ideen und Do-it-yourself-Projekte. Der Makerspace, auch FabLab (Fabrication Laboratory) genannt, ist quasi der Hobbykeller des digitalen Zeitalters. Die Werkzeuge sind nicht mehr Säge und Holz oder Schere und Stoff, sondern Laser-Cutter und 3D-Drucker. Die neuen Räume dienen vor allem auch der Vernetzung. Man tüftelt nicht mehr allein im Verborgenen vor sich hin, sondern experimentiert gemeinschaftlich im öffentlichen Raum mit neuen Techniken, tauscht Erfahrungen aus und findet Mitstreiter.

Die Makerspace-Bewegung, ist in den USA schon in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends aufgekommen und nun gibt es auch in deutschen Bibliotheken die ersten Experimente mit offenen Kreativräumen. Die Stadtbibliothek Köln eröffnete 2013 als erste Bibliothek in Deutschland einen Makerspace. Neben einem 3D-Drucker und -Scanner stehen den Nutzern heute auf der neuen Medien-Etage in der Zentralbibliothek am Josef-Haubrich-Hof unter anderem iPads, ein Keyboard, Gitarren sowie ein Launchpad zur Steuerung von Musiksoftware zur Verfügung.

Ist das auch ein Thema für Hilden? Warum nicht, haben wir uns im Team gedacht und eine kleine Arbeitsgruppe beschäftigt sich seit einigen Monaten mit den Rahmenbedingungen zur Einführung eines Makerspace oder eines FabLab (Fabrication Laboratory) in der „Bibliothek des Jahres 2016“.

Das ist für mich als Leitung auch ein Grund, mich mit dem Thema intensiver zu beschäftigen und deshalb habe ich die Maker Faire Ruhr in Dortmund besucht. Knapp 70 verschiedene Anbieter stellten ihre Projekte vor. Es gab Vorträge und Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene. Ich war am Sonntag dort und es war richtig voll. Auch das Ambiente in den Räumen der DASA war toll gewählt, weil die Stände zwischen den Ausstellungsexponaten angesiedelt waren.

Den besten Eindruck bekommt Ihr, wenn Ihr Euch die folgende Bildershow anseht.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Und, seid Ihr genau so angetan von der neuen Do-it-Yourself Bewegung wie ich?

Beste Grüße
Claudia Büchel



Wirf es nicht weg – Lebensmittelreste vermeiden oder richtig verwerten

Liebe Leser,

wusstet Ihr, dass im Jahr ca. 11 Mio. Tonnen Lebensmittel in Deutschland im Müll landen? Dieses habe ich in der Broschüre „Zu gut für die Tonne“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gelesen und fand es sehr erschreckend.  Hinzu kommt, dass wir nicht nur Lebensmittel verschwenden, sondern  durch die Produktion auch Ressourcen vergeuden, die Umwelt belasten usw. Deshalb habe ich gedacht, schreib ich ein Blogbeitrag zu diesem Thema. Vielleicht erhaltet Ihr hier noch ein paar neue Anregungen, wie ihr es vermeiden könnt, so viele Lebensmittel wegzuwerfen.

Einkaufen

Das Problem beginnt meiner Meinung nach schon beim Einkauf. Oft werden viel zu viele Lebensmittel gekauft, und hinterher weggeworfen. Hier ist es ratsam den Einkauf zu organisieren.

Dafür bietet sich folgendes an:

  •  Inventur im Kühlschrank
  •  Einkaufsliste schreiben
  •  Nicht hungrig einkaufen gehen
  •  Nicht durch günstige Großpackungen verlocken lassen mehr zu kaufen, sondern eher weniger    kaufen
  •  Lebensmittel, die erst später benötigt werden, mit langen Mindesthaltbarkeitsdatum kaufen

Kochen

Wer gerne kocht, weiß, dass in der Regel oft zu viel gekocht wird und viele Reste übrig bleiben. Hier bietet es sich an, beim Kochen an Richtwerten zu orientieren. Z.B. habe ich mir eine Liste ausgedruckt auf der die empfohlenen Mengenangaben pro Person beim Kochen stehen. Darauf sind u.a. Mengenangaben für Nudeln als Beilage oder Nudeln als Hauptgericht zu finden. Manchmal würde ich viel größere Mengen verwenden und dadurch kann ich es vermeiden.

Wenn es  trotzdem Reste geben sollte, dann friere ich sie ein und kann diese mal essen, wenn ich kaum Zeit  oder Lust habe zu kochen. Jeder kennt Wochen, in denen es sehr stressig ist. Dann bin ich immer dankbar solche Sachen im Gefrierfach zu haben.

Was ist aber, wenn man beispielsweise verschiedene Lebensmittelreste hat und nicht weiß, was man damit kochen könnte? Hier können verschiedene Homepage und Apps helfen, in denen Rezepte mit Resten aufgelistet sind. Der Nutzer gibt dort die Reste ein, die er hat und erhält Rezepte damit.

Es gibt z.B. folgende Apps und Seiten

  • Beste Reste (App)
  • Chefkoch (App und Homepage)
  • Restegourmet (Homepage)

Und wenn Ihr Restaurants helfen wollt ihre Reste aufzubrauchen, dann schaut mal auf diese Homepages:

https://resq-club.com

www.toogoodtogo.de

Hier könnt Ihr billiger Gerichte kaufen, die z.B. am Frühstücksbuffet übrig geblieben sind.

Urlaub

Lebensmittel übrig und der Urlaub naht? Wohin damit? Manchmal kann man die Reste z.B. Nachbarn geben. Aber was ist, wenn sie auch genug haben oder es nicht mögen? Dann kann die Homepage www.foodsharing.de helfen. Hier sind soziale Einrichtungen oder auch Privatpersonen eingetragen, die übriggebliebene Lebensmittel annehmen. Hier kann man auch selber registrieren und Lebensmittel an bestimmten Stellen hinterlegen oder mitnehmen.

Eine weitere Möglichkeit ist es  Reste an die Organisation „Die Tafel“ abzugeben. Hier ist es ratsam vorher anzurufen und zu fragen, ob und wann man es bringen kann.

Viel Erfolg beim Umsetzen der Tipps und bis zum nächsten Mal.

I.Bollwerk

Die verlorene Waise…

Liebe Leser,

eigentlich bin ich kein großer Fan von Science-Fiction-Serien, doch eine Serie hat mich wirklich gepackt: Orphan Black. Eher durch Zufall darauf gestoßen, machte sie mich von der ersten Folge an süchtig. Das Thema, eigentlich auf den ersten Blick auch nicht meins: Klone.

Alles beginnt damit, dass die Kleinkriminelle Sarah Manning am Bahnhof beobachtet, wie sich eine Frau vor den Zug wirft. Seltsam nur, dass diese Sarah zum Verwechseln ähnlich sieht… Irritiert schnappt Sarah sich die Handtasche der Frau inklusive Pass und Wohnungsschlüsseln. Verblüfft über die Ähnlichkeit, beschließt sie kurzerhand die Identität dieser Frau anzunehmen, um vor ihrem Ex-Freund unterzutauchen. Doch das Leben von Beth Childs ist weitaus komplizierter und verworrener als gedacht. Als Beth taucht Sarah immer tiefer in die Gründe für deren Selbstmord ein. Sie findet heraus, dass sie beide Klone sind und sich in einem erbitterten Kampf gegen ihre Schöpfer, weitere Wissenschaftler und religiöse Fanatiker befinden. Dabei tauchen reihenweise weitere Klone ihrer Sorte auf, die zwar gleich aussehen, aber unterschiedlicher nicht sein könnten und die Serie mit ihren außergewöhnlichen Charakteren zu etwas ganz Besonderem machen. Faszinierend ist, dass Tatiana Maslany alle Rollen der weiblichen Klone – insgesamt neun – selbst spielt, wofür sie unter anderem 2014 für den Golden Globe nominiert war und 2016 mit dem Emmy für die beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie ausgezeichnet wurde.

An Sarahs Seite sind dabei immer ihr Pflegebruder Felix „Fee“, ihre Ziehmutter Siobhan „Mrs. S“ und ihre Tochter Kira, die die eigentliche Gejagte ist. All die Charaktere sind so liebevoll gestaltet, dass man sogar anfängliche „Feinde“ hinterher ins Herz schließt. Immer wenn eine Etappe erklommen ist und die Zusammenhänge aufgeklärt scheinen, tauchen neue Gegner auf… superspannend und raffiniert gemacht. Ich freue mich schon, wenn im Juni die fünfte und finale Staffel erscheint!

Beste Grüße

N. Bange

In die Pedale treten und beim Stadtradeln dabei sein

Liebe Leser,

ab dem 27.05.17 startet wieder die Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“. Gerne möchte ich Euch über diese Aktion informieren und hoffe, dass viele dabei sein werden.

Die Aktion findet dieses Jahr bereits zum zehnten Mal statt. Es geht darum, in einem bestimmten Zeitraum (dieses Jahr vom 27.05.17 – 17.06.2017) möglichst viele Kilometer – egal ob beruflich oder privat – zu radeln. Die Kilometer werden auf der Homepage www.stadtradeln.de eingetragen. Außerdem kann eine App heruntergeladen werden. Diese zeichnet die gefahrenen Kilometer direkt auf. Anhand der gefahrenen Kilometer sammelt jeder Punkte für seine jeweilige Stadt. Wer Lust hat, kann außerdem sein eigenes Team gründen und damit an der Aktion teilnehmen. Somit können vielleicht noch zusätzlich Leute für diese Aktion gewonnen werden. Die engagiertesten Radfahrer und Kommunen erhalten Auszeichnungen und Sachpreise.

Das Stadtradeln dient dem Klimaschutz und der Radverkehrsförderung. Es sollen Luftschadstoffe und Lärm reduziert werden.

In diesem Jahr findet die Aktion erstmalig auch über die deutschen Grenzen hinaus statt. Dadurch können deutsche Kommunen auch ihre Partnerstädte einladen und zeitgleich diese Aktion durchführen. Damit wird die Freundschaft der Städte gefördert.

Für das Fahrrad ist es dieses Jahr übrigens ein ganz besonderes Jahr. Es wurde exakt vor 200 Jahren durch Karl Freiherr von Drais in Mannheim erfunden.

Wenn Ihr noch Anregungen für eine Radtour braucht, dann könnt Ihr auch zahlreiche Radtourenbücher bei uns entleihen. Weitere Informationen rund ums Radfahren findet Ihr auch in der Zeitschrift „Aktiv Radfahren“ bei uns im Lesecafé im Erdgeschoss.

Ich freue mich schon sehr auf diese Aktion und bin gespannt, wer gewinnen wird.

Seid Ihr auch dabei?

Beste Grüße und bis zum nächsten Mal.

I.Bollwerk

Gibt es Monster unter dem Bett?

Liebe Leser,
meine Tochter (2 1/2 Jahre alt) fragt zwar noch nicht, ob und wer unter ihrem Bett wohnt, aber eine Kindergartenfreundin von ihr hat bereits Angst vor „dem Monster unter dem Bett“!

Nun gibt es ja verschiedene Möglichkeiten, wie man kleinen Kindern die Angst vor „dem Monster unter dem Bett“ nimmt.
Ich habe drei Ideen entdeckt, die mir selber sehr gut gefallen:

1. Das Anti-Monster-Spray
Es vertreibt garantiert jedes Monster, das unter dem Bett oder im Kleiderschrank wohnt! Hierfür muss das Kind einfach nur einen Spritzer unter das Bett oder in den Schrank sprühen!
Dieses Anti-Monster-Spray kann man ganz einfach basteln, indem man eine alte Sprühflasche ausspült und Wasser reinfüllt. Wenn man möchte kann man noch ein paar Tropfen Lavendelöl dazugeben, dann riecht es auch noch gut. Die Flasche kann man dann mit Moosgummibuchstaben bekleben oder sich in einem Drogeriemarkt oder im Internet ein Etikett erstellen und ausdrucken.

2. Monster oder doch Schlafzwerg?
Cassandra hört (momentan) sehr gerne „Leo Lausemaus“ zum Einschlafen. In einer Geschichte bekommt Leo von seinem Papa erzählt, dass unter dem Bett kein Monster sondern ein Schlafzwerg wohnt, der ganz traurig ist, wenn Leo nicht einschlafen möchte! Der Schlafzwerg bringt Leo nämlich die schönen Träume! Der Zwerg ist ganz traurig, wenn er keine schönen Träume bringen kann!
Man könnte dann mit dem Kind noch ein Bettchen für den Schlafzwerg basteln und dieses unter das Bett stellen.

3. Ein Wichtel zieht ins Kinderzimmer ein
Die dritte Möglichkeit wäre der Einzug eines Wichtels. Man kann ganz tolle Ideen bei Pinterest für die Gestaltung dieser Türen finden. Ich habe dafür einfach „Wichteltür Kinderzimmer“ als Suchbegriff eingegeben. Wer gerne Geschichten selbst erfindet kann diese Türe im Kinderzimmer anbringen und abends dem Kind erzählen, dass dort nun ein Wichtel wohnt, der die bösen Monster vertreibt oder man kauft sich im Buchhandel das Buch „Das Geheimnis der Wichteltür“.

Welche Ideen sind Euch eingefallen, damit Eure Kinder keine Angst vor Monstern haben?

Beste Grüße
Nora Heisterkamp