Archiv der Kategorie: Bibliotheken

Bibliotheken weltweit finden

Autor: Anja K.

 

Hin und wieder kann es nützlich sein zu wissen, wo sich die nächste Bibliothek befindet. Dabei hilft die interaktive Bibliothekslandkarte, die auf dem Blog http://www.bibliothekarisch.de zur Verfügung gestellt wird. Der direkte Link auf die Karte ist hier: Bibliothekslandkarte.

Angezeigt werden nicht nur lokale, deutschlandweite Bibliotheken sondern Bibliotheken auf der ganzen Welt. Die Informationen zu den Bibliotheken beinhalten die Anschrift, die GPS-Koordinaten und die Nennung größerer Städte in der Umgebung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereitgestellt wird die Karte von Wikimapia (www.wikimapia.org), einer Web-Oberfläche die Karten mit einem Wikisystem kombiniert. Man kann die Karten mit Google Satellitenbildern, Google Karten oder zum Beispiel der OSM (OpenStreetMap) Karte hinterlegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ähnlich wie bei Wikipedia kann bei Wikimapia jeder mitarbeiten und selbst Eintragungen vornehmen. Benutzer können Informationen in Form einer Notiz an jede Position der Erde hinzuzufügen. Das Motto von Wikimapia lautet „Wir beschreiben die Welt!“.

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Medienboxen

Autorin:  Melanie Schulz

Eigentlich gibt es in jeder Stadtbücherei sogenannte Medienkisten oder Medienboxen.  Das sind  Boxen mit verschiedenen Medien (Bücher, CDs und DVDs) zu einem bestimmten Thema. Und natürlich gibt es diese auch bei uns in Hilden.

In manchen Büchereien sind Boxen zu  beliebten Thema schon fertig und werden auf Anfrage nur noch verbucht und ausgegeben. Bei uns gibt es keine festen Boxen mehr, sondern diese werden einzeln und individuell zusammengestellt.  Und das mache dann ich J

Das läuft meistens so ab, dass ich eine E-Mail, einen Anruf oder einen Hinweise von Kollegen bekomme, dass eine Schule oder eine Kita bei uns zu einem gewissen Thema eine Medienkiste ausleihen möchte. Das heißt, dass ich dann bei uns an die Regale gehe, passende Medien raussuche und diese schon fertig verbucht in eine Box lege, die dann abgeholt werden kann.

Im letzten Jahr waren es genau 30 Boxen, die ich zusammengestellt habe.

Themen wie z.B. Tiere (Waldtiere, Wassertiere, Haustiere), Weltall (Sonne, Mond und Sterne) oder Mittelalter (Ritter, Burgen) muss ich jedes Jahr mehrfach fertig machen. Doof ist dann natürlich, wenn die Anfragen zu diesen Themen gleichzeitig von mehreren Einrichtungen kommen. Bei einigen Themen habe ich einfach nicht genug Medien.   Das passiert aber gerade bei Ritter und Burgen gerne. Anscheinend ist das in den Schulen ein Typisches Frühjahrsthema. In den Kindergärten wiederum werden jedes Jahr im Frühling die Tiere erklärt.

Die Themen sind manchmal gar nicht so einfach. Eine Medienbox für eine Schule zum Thema Weltall braucht andere Medien als eine Box für eine Kita zum Thema Sonne, Mond und Sterne. Bei den Kindergärten kann ich nämlich auch ganz viele Bilderbücher mitgeben, in denen Sonne, Mond und Sterne vorkommen. Außerdem muss das Weltall viel leichter erklärt werden. Ich kann auch ganz gut Hörbücher mitgeben, da die Kinder oft in der Leise Zeit Hörbücher hören dürfen.

In den Schulen wiederrum soll mit den Büchern gearbeitet werden. Da helfen Geschichten nicht wirklich. Es ist zwar immer ganz nett, ein Thema mit einer Geschichte zu starten aber da reichen dann ein oder zwei Bücher. In den Schulen kann ich stattdessen aber auch passende Sach-DVDs dazulegen, die dann im Unterricht geschaut werden können.

Immer mal wieder gibt es sehr spannende Themen, bei denen ich wirklich meine Fantasie spielen lassen muss um passende Bücher zu finden. Z.B. gibt es zum „Frühling“ für den Kindergarten unendlich viele Möglichkeiten. Da können CDs mit Frühlingsliedern dabei sein, Bastelbücher, Bücher mit Tierkindern oder das Bepflanzen des Gartens. Da passen dann sowohl Bilderbücher als auch Sachbücher.

Ganz wichtig ist immer die genau Absprache mit den Einrichtungen, was genau eigentlich gesucht wird. Bei einer Box zum Thema „Unterwasserwelt“ muss ich zum Beispiel wissen, ob es eine Box mit realen Lebewesen sein soll oder ob auch Fantasiewesen wie Meerjungfrauen oder Wasserdrachen dabei sein können. Gerade für Karneval im Kindergarten ist es ein großer Unterschied.

Medienboxen zu packen macht zwar viel Arbeit, aber es macht auch viel Spaß. Denn jede Box ist wieder eine neue Herausforderung.

Beste Grüße

Melanie Schulz

Oh schreck, das Regal ist voll

Immer mal wieder stehen die Kolleginnen und ich vor dem gleichen Problem: Die Bücherregale sind voll. Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten.

  1. Mehr Regale aufstellen
  2. Platz in den vorhandenen Regalen schaffen

Leider können wir in der Bibliothek nicht so einfach neue Regale aufstellen und den Platz in den Regalen auf magische Art vergrößern geht leider auch nicht. Also müssen wir leider Platz schaffen, das heißt: Aussortieren.

Volle Bücherregale in der Bibliothek

Jede unserer Lektorinnen kontrolliert regelmäßig ihren Bestand.  Einmal um Platz zu schaffen für neue Medien, aber auch um einen aktuellen und schönen Bestand zu haben. Wir sehen uns dann an wie die Bücher aussehen, aber auch wie viel, bzw. eigentlich wie wenig das Medium ausgeliehen wurde. Was viel und was wenig ist, ist dabei ganz unterschiedlich: Bei meinen Kindergeschichten bin ich froh, wenn ein Buch 8 Ausleihen im Jahr hat, bei Bilderbüchern sind 8 Ausleihen dagegen sehr wenig. Wir haben Titel im Bestand, die insgesamt schon über 260-mal ausgeliehen wurden.

Die Medien, die wir nicht mehr im Bestand haben wollen, werden bei uns entweder entsorgt, wenn sie kaputt sind, oder landen im „Flohmarkt“, wo sie dann gekauft werden können.

Volle Bücherregale Zuhause

Kunden fragen uns immer wieder, ob wir auch ausrangierte Bücherspenden annehmen und sind dann über unsere Antwort erstaunt. Denn wir nehmen immer gerne Bücherspenden an, ABER diese dürfen nicht älter als 5 Jahre sein. Ich habe schon ganz oft gesagt bekommen, dass das Buch doch trotzdem noch lesbar ist. Das sind sie sicher auch, aber, warum auch immer, diese Bücher werden nicht mehr entliehen. Mein liebstes Beispiel sind dabei die Geschichten von Hanni und Nanni. Wir haben diese Bücher im Bestand. Aber die Kinder wollen die älteren Ausgaben nicht lesen. Es müssen die neuen sein. Und dieses Phänomen findet sich in allen Altersgruppen mehr oder weniger.

Ich habe beim Aussortieren meines eigenen Bücherregales zu Hause eine Regel: Wenn ich das Buch noch mitnehmen und lesen wollen würde, dann stelle ich dieses in einen Bücherschrank. Ansonsten kommt das Buch direkt in den blauen Behälter vor der Haustür. Nur die ganz aktuellen Bücher nehme ich mit zur Bücherei.

In Hilden haben wir, was für mich ganz praktisch ist, direkt auf dem Ellen-Wiederhold-Platz einen Bücherschrank. Da stelle ich dann auf dem Weg zur  Arbeit meine Bücher rein.

Zum Wegwerfen sind Bücher zu schade

Ganz oft höre ich den Satz: „Zum Wegwerfen sind die Bücher zu schade“. Ja, Ok. Aber was macht man dann damit? Unter das Kopfkissen legen? Tisch begradigen? Was soll ich mit einem Duden oder einem Lexikon von 1980? Ab in die Tonne und nicht in den Bücherschrank damit. Dasselbe gilt übrigens auch für Romane – nur die wenigsten taugen wirklich zum Klassiker.

Kinderbücherschrank

Bei den Kinderbüchern mache ich es ähnlich. Alles was noch gut erhalten ist, aber aus dem meine Kinder rausgewachsen sind, kommt in den Kinderbücherschrank am Warrington-Platz. Bücher die schon leicht beschädigt oder einfach zerlesen sind kommen ebenfalls in den Papiermüll.

Ich habe auch Uraltschätzchen zu Hause. Das sind noch alte Jugendbücher meiner Mutter (z.B.  Burg Schreckenstein, Abenteuer um.., Dolly) diese würde ich niemals abgeben. Da stecken zu viele Erinnerungen drin. Aber wenn, dann kämen diese auch nicht in den Bücherschrank sondern in das blaue etwas, denn ich weiß, dass der Wert der Bücher im Herzen, nicht im Papier liegt.

Also beim nächsten Bücheraussortieren vielleicht auch mal das Herz aus- und den Kopf einschalten, dann treffen wir uns bestimmt auch mal vor dem Bücherschrank.

 

Beste Grüße

Melanie Schulz

Von Einhörnern und Statistik – Ein Rückblick auf unser Jahr bei Facebook

Liebe Leser,

der Januar ist traditionell der Monat der Statistik. Diese kann man mühsam selbst erstellen, aus den selbst erhobenen Zahlen des letzten Jahres. Oder man bekommt Post vom Anbieter eines Statistik-Tools mit dem kostenlosen Angebot einer Jahresstatistik.

Wer kann bei so einem verlockenden Angebot schon nein sagen? „Fanpage Karma“ hilft mir schon lange Woche für Woche beim Monitoring unserer Aktivitäten auf Facebook. Also nahm ich das Angebot dankend an. Die Statistik war schnell erstellt. Dann kam die Frage nach dem Design. Zur Wahl standen zwei recht seriös wirkende Layouts und … die Einhorn-Variante.

Mal ehrlich? Was hättet ihr gewählt?? – Und was sagt die Statistik nun?

Wir waren ziemlich fleißig auf Facebook!

 

Ihr wart allerdings noch viel, viel fleißiger! Ein dickes Dankeschön! und Weiter so! von uns!

 

By the way… was machen die vielen Katzen in einer „Einhorn-Präsentation“?

Das waren unsere erfolgreichsten Posts im vergangenen Jahr. Ich denke für die Verwaltung werde ich dann doch eine etwas seriösere Präsentation selbst erstellen und auch noch ein paar weitere Zahlen einfügen.

Für das neue Jahr haben wir uns vorgenommen, unser Social Media Konzept komplett zu überarbeiten und uns neu einzunorden. Wir freuen uns jederzeit über Wünsche und Anregungen. Was und worüber möchtet ihr gern informiert werden? Was bringt euch zum Schmunzeln? Was bringt euch auf die Palme?

Beste Grüße

Karin Lachmann

#thinkbib – Bibliothek mal anders

 

„Bibliothek, da findest du doch nur Bücher.“ In Hilden oder auch anderen Städten haben die Bibliotheken immer noch mit Vorurteilen und Klischees zu kämpfen. Mit der Imagekampagne #thinkbib soll das Bild der Bibliothek durch innovative Thesen aufgefrischt werden.

Auf der Fachkonferenz Kinder- und Jugendbibliotheken kurz „konkiju“ im Jahre 2017 entstand die Idee, das Bild der Bibliothek auf lustige oder auch freche Weise durch selbstgeschriebene Thesen neu aufzumischen. Hieraus entstand bei Facebook die „Gruppe95“, die mittlerweile stolze 444 begeisterte Mitglieder (Stand 07.09.2017) aufweist.

Die Idee ist simpel, aber auch ziemlich genial. Es sollen viele lustige, innovative, freche und auch irritierende Thesen gesammelt werden. Das tolle daran ist, dass jeder der Facebookgruppe beitreten kann und seine Ideen dann posten kann.

            95 Thesen, um das Image der Bibliothek umzukrempeln

Am Tag der Bibliotheken, dem 24.Oktober sollen dann diese Thesen an Rathaustüren der Städte und Gemeinde genagelt werden. Dies bitte aber nur symbolisch verstehen und nicht mit einem Hammer und Nagel zum Rathaus laufen – kommt wahrscheinlich nicht sehr gut an in der Verwaltung. Das Nageln ist angelehnt an Martin Luther und seine 95 Thesen, die er der Legende nach in Wittenberg an die Tür der Schlosskirche nagelte.

Mittlerweile wurden schon mehr als 135 Thesen gesammelt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: einmal lustig „Bibliotheken sind wie Google, nur krasser!“ oder auch provokant „Wir sind gut bestückt“ oder einfach wahrheitsgemäß „Jeder hat Fragen – Bibliotheken haben Antworten“.

Neue Mitglieder und Ideen sind stets willkommen und können mit dem #thinkbib auch weiter verbreitet werden.

Link: https://www.facebook.com/groups/gruppe95/

Viel Spaß beim Entdecken!

Kathrin Volkenandt

Endlich ein richtiger FaMI!

 

Liebe Leser,

es ist vollbracht! Drei Jahre Ausbildung in der Stadtbücherei Hilden sind vorbei. Endlich darf ich mich Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste nennen! 😉

Am Anfang konnte ich mir noch nicht so recht vorstellen, wie es ist, wenn die Ausbildung einmal hinter mir liegt, galt es doch zunächst, möglichst viel Neues zu erlernen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als erstes im Erdgeschoss für den Auskunftsdienst vorbereitet wurde. So durfte ich in einem ersten Schritt den Kolleginnen über die Schulter schauen und mich nebenbei mit der Bibliothekssoftware vertraut machen. Irgendwann durfte ich dann auch mal alleine ran. Natürlich war das damals eine sehr aufregende Erfahrung. Mit der Zeit legte sich aber die Spannung und ich begann selbstbewusster, Kundenanfragen und Anregungen entgegenzunehmen und entsprechende Auskünfte zu erteilen.

Als Mann wurde mir natürlich auch sofort der Technik-Bereich nahe gebracht. Daher durfte ich recht früh die Verantwortung für die Betreuung des Internetcafés übernehmen. Um mich besser in die Thematik einzuarbeiten, nahm ich an speziellen Fortbildungen teil, wo mir beigebracht wurde, wie Computer- und Netzwerksysteme aufgebaut sind und wie sie funktionieren. Das gewonnene Wissen ging natürlich über die Ausbildungsinhalte hinaus, aber so konnte ich sogar meinen eigenen Wissenshorizont erweitern und etwas für mich selbst mitnehmen.

Ähnlich verlief es auch bei der Einarbeitung zur Benutzung der Onleihe. Es war für mich ungewohnt, sich vorzustellen, ein Experte in einem Fachgebiet zu sein und sein erworbenes Wissen in einer persönlichen Schulung dem Kunden zu vermitteln. Da ich den Kunden letztendlich weiterhelfen konnte und sie dadurch in der Lage waren, die Onleihe in ihrer Bandbreite zu nutzen, hatte ich aber umso mehr das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.

Ein großes Highlight waren zudem die Planungen für die Nacht der Bibliotheken. Hier war es mir möglich, an der Planungsbesprechung teilzunehmen. Dabei konnte ich eine Reihe an organisatorischen Kenntnissen gewinnen und später auch meine eigenen Ideen mit einbringen. Bei der diesjährigen Veranstaltung konnte ich sogar den Jugendbereich ganz nach meinen eigenen Wünschen und Vorstellungen einrichten und diesen während des Abends betreuen.

Lehrreich und sehr intensiv war die Einarbeitung in den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. In großem Umfang wurde mir beigebracht, welche Maßnahmen eine Bibliothek ergreifen kann, um möglichst gut auf sich aufmerksam zu machen und für Angebote und Dienstleistungen zu werben. Hinzu kam, dass ich schon seit dem ersten Ausbildungsjahr den Gaming-Bereich führen konnte und dabei meine eigenen Veranstaltungen planen und realisieren durfte. Mit hat es stets Freude bereitet, den Teilnehmern dabei zuzusehen, dass sie bei unseren Veranstaltungen viel Spaß haben und dass unser Angebot sehr gut angenommen wird.

Innerhalb der letzten drei Jahre habe ich also die verschiedensten Bereiche durchlaufen. Ich nehme vor allem aus jedem einzelnen Bereich individuelle Erfahrungen und Kenntnisse mit, die mir immer eine Bereicherung für meinen weiteren Berufs- und Lebensweg sein werden. Die gewonnen Eindrücke sind zahlreich und vielfältig und werden mir in bester Erinnerung bleiben.

Ein ganz großes Dankeschön gilt natürlich den Kolleginnen der Stadtbücherei Hilden, die mir tatkräftig zur Seite standen und mich stets unterstützt haben. Ich bin ihnen sehr dankbar dafür, dass sie sich die Zeit genommen und mich sehr gut auf den Einstieg in den Berufsalltag vorbereitet haben.

Ihr seid ein wirklich tolles Team!!!

 

Freudige Grüße,

Andreas Umbrich

Typologie der Leute, die du in der Bibliothek triffst

Liebe Leser,

heute möchte ich ein Facebook-Fundstück teilen. Es geht um die unterschiedlichen Bibliotheksnutzer. Damit es auch deutlich wird, ist alles stark übertrieben. Schaut selbst, um herauszufinden zu welchem Typ oder zu welchen Typen Ihr gehört. Eine kleine Auswahl:

  • zu denen, die jeden bösen anschauen, schon beim kleinsten Geräusch.
  • zu denen, die Dich mit ihren Ticks wahnsinnig machen.
  • zu denen, die immer nur mit der ganzen Gang in der Bib auftauchen.
  • zu denen, die immer auf ihrem Stammplatz bestehen.

Oder, oder, oder…

Quelle: https://www.facebook.com/jetzt.de/videos/10158426809085584/

Habt Ihr Euch wiedererkannt? Viel Vergnügen beim Typologisieren.

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