Archiv der Kategorie: Basteln

DIY Weihnachtskarten

Liebe Leser,

heute habe ich ein kleines Geständnis zu machen: Ich LIEBE Weihnachten! Es gibt für mich nichts Schöneres, als abends durch die kalte Winterluft zu spazieren und es mir danach mit einer schönen Tasse Tee und einem Buch gemütlich zu machen. Dazu noch ein paar Duftkerzen und der Abend ist perfekt.

Ich bin außerdem ein großer Fan von selbstgemachten Kleinigkeiten zu Weihnachten. Wie wäre es denn mal mit ein paar netten Worten auf einer selbstgebastelten Weihnachtskarte?

Heute zeige ich Euch, wie Ihr ganz einfach selbst kreativ werden könnt.

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Was Ihr benötigt:

  • Washi Tape
  • Weißen Fotokarton (oder eine schon gefaltete Karte)
  • Ein kleineres Stück Fotokarton, unifarben
  • Schwarzer Stift
  • Schere
  • Kleber
  • Glas (oder einen anderen runden Gegenstand als Vorlage)

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1. Beklebt Euer kleines Stück Fotokarton mit dem Washi Tape, dabei ist es ganz egal ob ihr mehrere Reihen mit dem gleichen Muster klebt oder ob Ihr zwischen den Mustern wechselt.

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2. Nehmt nun Euren runden Gegenstand und positioniert ihn über dem Teil des Musters, dass Ihr gerne übernehmen möchtet.

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3. Nachdem Ihr den Kreis dann aufgezeichnet habt, könnt Ihr ihn ausschneiden.

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4. Klebt die Kugel jetzt mittig auf Eure Karte. Noch schnell die Halterung der Christbaumkugel aufmalen und wenn gewünscht noch eine kurze Weihnachts-Phrase

– und fertig ist Eure Christbaumkugel-Karte.

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Ich habe zur Verzierung noch eine kleine Schleife aufgeklebt, aber das ist jedem selbst überlassen 😉

 

Das Ganze gibt es auch noch in vereinfachter Form, für alle Minimalisten unter Euch!

 

Weihnachtliche Grüße,

Saskia Pelzers

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Freizeitbeschäftigung mit Suchtfaktor

 

 

 

 

 

Autorin: Birgit Halfkann

Meine neue Freizeitbeschäftigung mit eindeutigem Suchtfaktor ist „Buchfalten“. Die interessanten Objekte, die durch Falten von Buchseiten entstehen, haben mich schon länger fasziniert, ich hatte bloß gar keine Vorstellung, wie das eigentlich gemacht wird.
Letzten Samstag hatte ich nun endlich die Möglichkeit, beim Workshop Buchfaltkunst in der Bibliothek diese Technik selber einmal auszuprobieren.
Es gab einige Bücher und Gegenstände als Anschauungsobjekte und ich war hin- und hergerissen, dass ich bald selber in der Lage sein sollte, so etwas zustande zu bringen. Ein wenig Angst hatte ich auch, dass ich mich vielleicht total ungeschickt anstelle.
Zunächst erstellten wir ein „Probebuch“, in dem wir die verschiedenen Falttechniken, die gezeigt wurden, ausprobieren konnten und wir lernten, welche Falttechnik sich für welche Objekte eignet. Ich war erstaunt, wie „einfach“ im Prinzip diese Techniken sind und was für eine Wirkung damit zu erzielen ist…
Dann ging es an das erste „richtige“ Objekt, ein „Herz“ zu falten.

Als Material werden (alte) Bücher, Lineal, Bleistift, ein Falzbein und je nach Objekt, eine Schere gebraucht. Bei der Messmethode werden mit Lineal und Bleistift nach einer vorgegebenen Tabelle Markierungen auf den einzelnen Buchseiten eingezeichnet, dann kann gefaltet werden.

Es muss sehr genau gearbeitet werden – ich brauchte dafür schon einiges an Konzentration. Aber gleichzeitig war es auch sehr entspannend, wahrscheinlich gerade weil man sich so auf diese Tätigkeit konzentriert.
Fast ein wenig meditativ…
Und es war schon ein besonderes Erlebnis, als so nach und nach das Motiv im Buchschnitt sichtbar wurde.

Weil wir noch einige andere Objekte und Techniken ausprobiert haben und das Herz noch nicht ganz fertig gefaltet war, konnte ich es kaum erwarten, nach Hause zu kommen. Ich habe alles andere stehen- und liegengelassen und habe erst einmal das Herz zu Ende gefaltet – das hat einfach nur Spaß gemacht!
Ich bin begeistert, dass es doch relativ simpel ist, wunderschöne Objekte herzustellen, die äußerst dekorativ aussehen und bin schon auf der Suche nach weiteren Motiven, die ich auf jeden Fall ausprobieren möchte. Im Internet gibt es jede Menge Anleitungen, Tabellen und Schablonen für alle möglichen Motive.

Vielleicht kennt Ihr „Buchfalten“ unter dem Begriff „Orimoto“ – beide meinen dasselbe. Da der Begriff „Orimoto“ geschützt ist, darf er nicht verwendet werden. Auf der Internetseite https://www.talu.de/orimoto-anleitung/ findet Ihr Informationen zum Begriff und dem „Erfinder“ der Buchfalttechnik. Anleitungen bietet das Buch „Orimoto“ von Dominik Meißner (Busse Seewald Verlag, Stuttgart, 978-3-7724-7599-3), das es hier in der Bibliothek gibt.

Mein nächstes Faltmotiv ist eine Katze – ich hab‘ auch schon angefangen…

 

 

 

Zeichnen, stricken, sticken, häkeln und vieles mehr mit Wooltasia

 

 

 

 

 

 

 

Autorin: Nora Heisterkamp

Ob zeichnen, stricken, sticken, knüpfen oder mit Bügelperlen Bilder gestalten, mit dieser App klappt es!

Bis vor kurzem habe ich mich „nur“ an Schals, Handschuhe oder einfache Püppchen stricken gewagt. Da meine 3 jährige Tochter zu ihrem Geburtstag einen Drehsessel geschenkt bekommen hat, der etwas gemütlicher werden soll, habe ich mich an ein neues Projekt gewagt! Ich stricke ihr ein Kissen mit dem Logo von Kapitän Sharky.
Nun stellte sich die Frage, wie bzw. womit ich mir eine Vorlage mit dem Logo erstellen kann. Nach ein bisschen stöbern in Strickforen wurde mir die App Wooltasia (momentan nur für Android erhältlich) empfohlen. Diese habe ich mir dann gleich installiert und etwas rumprobiert, bis mir das Ergebnis gefiel.
Falls Ihr Euch nicht direkt die App installieren wollte, könnt Ihr erst mal auf der Facebook-Seite (Wooltasia® Pixelmotive) oder der offizielle Homepage stöbern, dort könnt Ihr Euch bereits fertige Projekte anschauen.

Urs

Falls Ihr Euch nicht direkt die App installieren wollte, könnt Ihr erst mal auf der Facebook-Seite (Wooltasia® Pixelmotive) oder der offizielle Homepage stöbern, dort könnt Ihr Euch bereits fertige Projekte anschauen.

Aus 491.000 Bügelperlen entstehen 22 großartige Bilder!

Super finde ich auch, dass man nicht nur mit Wolle tolle Projekte mit der App erstellen kann, sondern auch auf Millimeter-Papier zeichnen kann oder mit Bügelperlen tolle Bilder anfertigen kann!

Lea Stollenwerk fertig richtige Kunstwerke mit Bügelperlen an, die sie vorher mit der App erstellt hat. Diese Bilder schenkt sie dann meistens den Stars, die auf den Bildern zu sehen sind! Wenn Ihr Euch mal Bilder von Ihr anschauen wollte, dann guckt doch mal auf Ihrer Facebook-Seite vorbei. 2016 hat sie 22 Bilder mit knapp 491.000 Bügelperlen erstellt!

Wenn ich mein Bild fertig gestrickt habe, dann werde ich es Euch natürlich auch noch zeigen und würde mich freuen, wenn Ihr uns irgendwann Eure Meisterwerke zeigt.

Typographie ist Trend!

Liebe Leser,

ich gebe es gerne zu – ich mag Typographie. Schöne Schriften in allen möglichen Formen sprechen mich an. Sei es im Café auf der Kreidetafel, auf Postkarten, Plakaten … mag ich! Deshalb finde ich den neuen „Handlettering“-Trend auch so toll.

Buch „Handlettering“

 

Wir haben auch Medien zum Thema im Bestand, wie zum Beispiel dieses Buch. Das findet Ihr in der zweiten Etage bei „Freizeit & Kreativität / Malen & Zeichnen / Kalligraphie“

Schritt für Schritt kann man verschiedene Letterings erstellen und sich ausprobieren. Macht Spaß!

 

 

 

 

 

 

Der Bürokalender

Jeden Monat freue ich mich, dass ich im Büro das neue Kalenderblatt „freilegen“ darf. Im September begleitet uns dieser Spruch:

Im Juli war es „Die schönsten Abenteuer sind oft das Ergebnis einer miserablen Planung.“ 😉

Auch schön: „Tun ist wie Denken, nur Krasser“ oder „Mein Verhalten ist oft taktisch unklug, aber dafür emotional NOTWENDIG!“

 

 

 

 

 

 

Linoldruck

Und da ich Typographie so mag, wollte ich selbst etwas in der Art herstellen. Und zwar mit Linol. Na, wer kennt es noch aus dem Kunstunterricht in der Schule? Die meisten mochten es nicht. Das Zeug stinkt, es ist anstrengend zu bearbeitet und nicht selten sind Narben von den scharfen Schneidewerkzeugen zurück geblieben. Ich wollte das aber unbedingt noch mal ausbrobieren. Und es macht Spaß. Einsteigersets sind gar nicht so teuer und ich mag auch den Geruch 😉

Ich wollte kein Motiv, sondern unterschiedliche Schriften als Linoldruck herstellen. Und das ist gar nicht so leicht. Die Schrift muss natürlich spiegelverkehrt auf die Linolplatte und so auch geschnitzt werden. Keine Ahnung, wie viele Stunden ich gebraucht habe, aber irgendwann war meine „2. Platte“ fertig. (Die Schmerzen in meinen Armen erwähne ich nun nicht…) Zum Thema Jane Austen. Ein Ausdruck kommt neben den Kalender ins Büro. Muss ich nur noch einrahmen.

Hier meine ersten Druckversuche. Ich habe gemerkt, dass es schon einen Unterschied macht, wenn man hochwertige Linoldruckfarbe nutzt. Auch das Linolpapier macht Sinn. Außer, man möchte farbiges Papier nutzen. Da gibt es ja unzählige Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Versucht es doch auch mal. Ich freue mich über Eure Ergebnisse!

Beste Grüße

Nadine Reinhold

Kneten mal anders

Liebe Leser,

kennt Ihr eigentlich „Foam Clay“?

Foam Clay ist ein mit kleinen Kügelchen versehenes, klebendes, schleimiges Etwas, womit man kreativ sein kann.

Dieses Zeug ist eine Mischung aus Knete, Schleim und Fimo. Damit kann man basteln, formen und bauen. Am Ende wird das eigene Kunstwerk aber nicht wieder zerstört oder umständlich in den Backofen geschoben, sondern einfach zum Trocknen an die Seite gestellt. Auch das Formen ist damit um einiges einfacher, da es recht klebrig ist und sofort aneinander haftet. Wenn es falsch ist, kann man es aber trotzdem sehr einfach wieder auseinandernehmen.

Meine Kinder lieben es. Sie können damit Pappformen einfach „bekleben“ und was Schönes daraus machen. Diese Pappformen kann man zum Glück schon fertig kaufen, damit die Kinder sofort loslegen können. Die 3-D-Anhänger in Form von Tannenbäumen hatten wir sogar am Weihnachtsbaum hängen.

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Auch Herzen brauchen ein Gesicht 🙂

 

Natürlich können die Kinder damit auch ihre eigenen Kunstwerke entstehen lassen. Je nach Alter sehen diese natürlich sehr unterschiedlich aus. Die Künstlerinnen von den Kreationen auf dem Bild unten sind 2 1/2, 5 1/2 und 33 Jahre alt. Könnt Ihr erkennen, wer was gemacht hat? 😉

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Unsere Kunstwerke werden demnächst die Fenster in den Kinderzimmern verzieren. Oder, wenn ich ehrlich bin, irgendwo im restlichen Chaos untergehen. Aber Hauptsache den Kindern hat es Spaß gemacht.

Beste Grüße

M. Schulz