Archiv des Autors: Stefanie Krüger

Unsere neue automatische Außenrückgabe

Liebe Leser,

seit Donnerstag ist es endlich soweit: unsere neue Außenrückgabe ist in Betrieb! Vielen ist sie schon ein Begriff, denn wir haben die letzten Wochen täglich willigen Kunden erklärt, wie der Automat funktioniert. Allen, die unsere analoge Einführung verpasst haben oder eine Auffrischung wünschen – keine Sorge, es folgt eine digitale:

Grundsätzlich ist die Außenrückgabe nur eingeschaltet, wenn wir geschlossen haben. Eine Rückgabe während unserer Öffnungszeiten ist nicht möglich – dafür braucht Ihr einfach nur in die Bibliothek zu kommen 😉

Im Juni ist auch unser alter 24-Stunden-Rückgabekasten links neben der Tür noch in Betrieb. Ab dem 1. Juli wird dieser jedoch geschlossen, sodass eine Rückgabe darüber dann nicht mehr möglich ist.

So sieht unsere Außenrückgabe aus, sie ist links um die Ecke der Bibliothek zu finden:

Wenn das Licht grün leuchtet, ist sie betriebsbereit und es kann losgehen. Ist das Licht rot (z.B. während des Rückgabevorgangs), heißt es „Bitte warten“.

Das entliehene Medium bitte ganz dicht vor den schwarzen Scanner halten, dann öffnet sich das dahinter liegende Fach. Gegebenenfalls ein bisschen hin und her probieren, damit der Transponder erkannt wird.

Danach das Medium bitte einzeln in das Fach legen. Die Luke schließt sich und das Medium wird zurückgebucht. Währenddessen leuchtet die Lampe rot.
Sollte sich die Klappe nicht schließen oder wieder öffnen, ohne das Medium verbucht zu haben, nehmt es bitte wieder mit nach Hause und kommt zu unseren Öffnungszeiten damit zu uns. Wir überprüfen dann die Rückgabe am Automaten und melden uns bei Euch.

Nach erfolgreicher Rückgabe, bitte die Quittung mitnehmen. Dazu einfach leicht grade nach unten an dem Bon ziehen. Für jedes zurückgegebene Medium erhaltet Ihr eine Quittung. Diese – vorsichtshalber – bitte noch aufbewahren, bis die eigentliche Rückgabefrist abgelaufen wäre.

So einfach! Probiert es bei Gelegenheit doch selbst mal aus.

Beste Grüße,

Stefanie Krüger

 

Herr Grün kocht – ein Foodblog

Liebe Leser,

vor einiger Zeit bin ich bei Twitter auf den Foodblog „Herr Grün kocht“ gestoßen. In diesem stellt Herr Grün seine – oft im Kochlabor selbst entwickelten – Rezepte vor. Dabei kocht er manchmal vegan, aber immer vegetarisch und konzentriert sich auf regionale und saisonale Produkte. Einleitend zu jedem Rezept gibt es meist eine kleine Geschichte aus seinem Kochlabor, wie er zu dem Rezept gekommen ist oder was sein Nachbar Professor Caprese grade so treibt. Oft fühle ich mich dabei an die Sendung „Löwenzahn“ mit Peter Lustig und seinem Nachbarn, Herr Paschulke, erinnert^^

Es lohnt sich wirklich, einmal einen Blick in Herrn Grüns Kochlabor hineinzuwerfen. Die Seite ist liebevoll aufbereitet und die Rezepte sind einfach nachzukochen (oder zu backen). Ich konnte noch nicht viel ausprobieren, aber sogar mein Fleisch begeisterter Freund liebt Herr Grüns „Vegetarische Frikadellen“ 😉

Und für alle, die lieber ein Buch beim Kochen in den Händen halten oder sich die Rezepte nicht vom Computer bis in die Küche merken können:
Das passende Kochbuch „Herr Grün kocht“ mit den beliebtesten Rezepten aus seinem Blog könnt Ihr bei uns ausleihen.

Guckt doch mal rein, viele Grüße und bis bald

Stefanie Krüger

Ein Abend mit Busted

Liebe Leser,

vor drei Wochen wurde ich für einen Abend in meine Schulzeit zurückversetzt. Damals – vor über 10 Jahren – war meine beste Freundin ganz verrückt nach der britischen Band „Busted“, eine Boyband bestehend aus James Bourne, Matt Willis und Charlie Simpson. Der Begeisterung für die drei Jungs konnte ich natürlich nicht entkommen, und so hörten wir gemeinsam in den Pausen alle Lieder rauf und runter und lasen diverse Fan-Fiktion Geschichten. Leider trennten sich Busted nach nur zwei Alben im Jahr 2005. Als sie sich 2015 wieder zusammenschlossen, wusste ich schon, dass da noch was auf mich zukommen würde. Und ich behielt recht: Mit ihrem neuen Album sind sie jetzt auf Tour und haben dabei auch Köln einen Besuch abgestattet. Ohne überhaupt gefragt worden zu sein, bekam ich eine Eintrittskarte und ein Tour-T-Shirt mit der freundlichen Erinnerung, vor Jahren versprochen zu haben, mitzukommen. Anfangs war ich skeptisch, weil Konzerte in kleinen, stickigen Sälen nichts für mich sind. Aber als Busted nach der top! Einmann-Vorband Elias endlich auf die Bühne kamen, war meine Skepsis wie weggeblasen. Gleich beim Auftakt zu ersten Song „Air Hostess“ war ich froh, dort zu sein und fand es schade, als das Konzert schon nach etwas über einer Stunde zu Ende war.

Falls Busted im nächsten Jahr erneut nach Deutschland kommen, werden wir auch dieses Konzert besuchen, soviel steht schon mal fest.

Liebe Grüße

Stefanie Krüger

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen 2016/17

Liebe Leser,

jedes Jahr tragen die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen einen Wettbewerb untereinander aus. Mitmachen kann jeder, der Spaß am Vorlesen hat – denn es handelt sich um den Vorlesewettbewerb. Dabei geht es darum, wer am besten vorliest, erst einen selbst ausgesuchten Text und anschließend einen völlig unbekannten Text, auf den sich die Teilnehmer nicht vorbereiten können. In diesem Jahr wird der Wettbewerb bereits zum 58. Mal ausgetragen. Seit 1959 wird er jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen veranstaltet. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben.

Für Hilden nehmen daran regelmäßig die fünf weiterführenden Schulen Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Evangelische Gesamtschule, Helmholz-Gymnasium, Marie-Colinete-Sekundarschule und die Theresienschule teil.

In diesem Jahr habe ich den Vorlesewettbewerb erst zum zweiten Mal ausgerichtet, hatte jedoch die Ehre, gleich an drei Runden davon beteiligt zu sein.
Bei der Ermittlung des Schulsiegers des Helmholz-Gymnasiums saß ich in der Jury. Das war sehr aufregend für mich, da ich vorher noch in keiner Situation gewesen bin, in der ich andere Menschen beurteilen sollte. Für mich war das eine tolle Erfahrung. Durch diesen Schulentscheid habe ich viele nützliche Informationen und Ideen für die weitern Runden mitnehmen können.
Beim Stadtentscheid, den wir hier in der Bibliothek ausgetragen haben, sind dann die Schulsieger gegeneinander angetreten. Und schon stand ich wieder auf der anderen Seite. Ich selbst lese zwar nicht vor, bin nur Organisatorin und Moderatorin, fiebere aber mit jedem Teilnehmer mit. Nach zwei aufregenden Leserunden stand die Stadtsiegerin fest: Marianne Fron von der Theresienschule durfte für Hilden beim Regionalentscheid antreten.marianne-fron
Beim Regionalentscheid des Kreises Mettmann sind dann die zehn Stadtsieger aus den Kreisstädten gegeneinander angetreten. Dieser wurde dieses Jahr erstmalig in Hilden ausgetragen und wird in den nächsten Jahren innerhalb des Kreises rotieren. Bis ich da wieder an der Reihe bin, wird also einige Zeit vergehen. Ich war sehr froh, dass ich dieses Mal keine Entscheidung treffen musste. Für mich haben alle Teilnehmer sehr gut vorgelesen und auch für die Jury lag das Feld sehr nah beieinander. Am Ende gewonnen hat die Vertreterin für Wülfrath, Finja Klingberg. Sie tritt nun beim Bezirksentscheid an. Dafür wünschen wir ihr ganz viel Erfolg.siegerin-finja-klingberg

Und für mich heißt es jetzt erst mal Abschied nehmen vom Vorlesewettbewerb. Bis es im Oktober wieder mit den Schulentscheiden losgeht und neue Sechstklässer die Chance haben, uns in ihre Lieblingswelten zu entführen.

Beste Grüße

Stefanie Krüger

Eierlikörkuchen

Liebe Leser,

 

Heute möchte ich Euch das Rezept für einen meiner Lieblingskuchen vorstellen: Eierlikörkuchen.
Dieser passt nicht nur super zu Karneval, sondern kann das ganze Jahr über gegessen werden, da er sehr einfach zu backen ist.

Ihr braucht:

250g Butter
200g Zucker
5 Eier
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200g Schokoladenstreusel
1 Tasse Eierlikör (je nach Geschmack darf es auch etwas mehr sein 😉 )

Und so geht’s:

Die Eier mit dem Zucker und der Butter schaumig rühren. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver über die Masse sieben und verrühren. Zum Schluss werden die Schokoladenstreusel und der Eierlikör untergerührt.
Den Teig am besten in eine Gugelhupfform füllen und bei 175 °C 50-60 Minuten auf der mittleren Schiene backen. (Die hatte ich leider nicht, der Teig war dementsprechend nach 60 Minuten in der Mitte noch recht flüssig. Damit der Kuchen nicht verbrennt, habe ich ihn einfach mit Alufolie abgedeckt. So konnte er weiter im Backofen bleiben, um gar zu werden, ohne seine schöne Farbe zu verlieren.)

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Natürlich geht das Ganze auch ohne Eierlikör, dann hat man einen tollen Topfkuchen mit Schokoladenstückchen.

Viel Spaß beim Backen
Beste Grüße

Stefanie Krüger

Ich habe meine Individualität zurück

Liebe Leser,

vor einem Monat hat uns unsere Kollegin Nina Krüger verlassen. Obwohl ich darüber immer noch traurig bin, hat es doch auch etwas Gutes: Ich habe meine Individualität zurück. Jetzt bin ich wieder die einzige „Frau Krüger“ hier im Team.

Daraus ergaben sich bisher folgende Konsequenzen:

  • Es fanden sich keine E-Mails mehr in meinem Posteingang, die ich an die richtige Adresse weiterleiten musste.
  • Bei Teammeetings werde ich nicht mehr als Einzige mit vollem Namen angesprochen, sondern nur noch mit „Frau Krüger“.
  • Jeder weiß in Dienstbesprechungen direkt, dass ich gemeint bin und auch ich selbst muss nicht mehr darüber nachdenken, ob eine Aufgabe jetzt wirklich für mich oder doch für „die Andere“ gedacht ist.
  • Ich habe ein neues Namenskürzel bekommen. Seit vier Wochen bin ich nun offiziell „Kr“ und nicht mehr „KS“.

Und dennoch fehlt mir auch etwas:

  • Ich fand es eigentlich ganz nett, ab und an eine Mail zu bekommen, die nicht für mich gedacht war. So erfuhr ich Abläufe aus Arbeitsbereichen, für die ich nicht zuständig bin und worüber ich jetzt wohl nichts mehr erfahren werde.
  • Ich hatte mich beim Schreiben doch schon an „KS“ gewöhnt. Manchmal bin ich noch versucht es auf diversen Zetteln, die hier intern im Umlauf sind, zu hinterlassen. Auch, wenn ich jetzt alte Checklisten verwende, muss ich erst mal überall das Kürzel aktualisieren. Aber das ist okay.
  • Besonders fehlt es mir, von Nina mit „Hallo Frau Krüger“ begrüßt zu werden, worauf ich immer antwortete „Hallo Frau Krüger“.

Es scheint schon zu stimmen: Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Beste Grüße,

Stefanie Krüger

 

Gilmore Girls – 10 Jahre danach (also fast 10)

Liebe Leser,

lange musste ich auf die Fortsetzung der ‚Gilmore Girls‘ warten. Am 25.11. war es dann endlich so weit; Netflix hat die vier neuen Folgen freigeschaltet. Ich hatte frei – und volles Programm  😉 Mein Kommentar als wir (ich und meine Freundin) mit unserem Marathon durch waren: „Es ist dunkel draußen!“ Aber das war es wert.

Jede der vier Folgen geht 90 Minuten (die Letzte sogar über 100 Minuten) und beschreibt das Leben um Lorelai und Rory über ein Jahr hinweg. Daraus ergibt sich auch der englische Originaltitel „A Year in the Life“. Den Anfang macht der Winter (Lorelai: „Ich rieche Schnee“) und die Staffel findet ihr Ende im Herbst. Zwischendurch wird, vor allem in der ersten Folge, mit Rückblenden gearbeitet. Die Serie spielt im Jahr 2015/2016 – und somit fast zehn Jahre nach dem Ende der ursprünglichen Serie. Rory ist mittlerweile 32! und plagt sich immer noch mit der Liebe und dem Journalismus. Lorelai ist in einer festen Beziehung und überwiegend glücklich.
Viel mehr möchte ich zum Inhalt auch gar nicht sagen. Nur noch: Jeder, der gehofft hat Rorys Exfreunde wiederzusehen wird nicht enttäuscht. Meiner Meinung nach hätte ich mir von dem einem oder anderem etwas mehr Präsenz gewünscht, aber ich bin zufrieden. Es fühlt sich an, als sei nicht mehr als ein Jahr seit der letzten Folge vergangen. Herrlich  🙂

Ich empfehle jedem, der die Möglichkeit hat und schon Fan der Serie war, sich die neuen Folgen anzusehen. Und allen Anderen da draußen wünsche ich, dass ein Fernsehsender ganz schnell die Rechte zur freien Ausstrahlung kauft.

Zum Schluss bleibt mir nur noch eins zu sagen: „Wer ist eigentlich Paul?“

Beste Grüße

Stefanie Krüger