Archiv des Autors: Sonja Tewes

It’s me, Mario!

Autorin: Sonja Tewes

 

Ich habe es so vermisst. Und konnte es auch fast nicht mehr abwarten, aber in meinem letzten Urlaub hielt ich endlich, endlich, endlich meine neue Spielekonsole in den Händen. Und natürlich nicht irgend eine. Die rote natürlich! Und was sagt uns die rote…?

In der Spielekonsole Nintendo Switch ist das neue Mario-Spiel enthalten. Und für Mario brennt mein Gamer-Herz schon seit meiner Kindheit. Das letzte, von mir ausgiebig bespielte Abenteuer war Mario 3D World für die Nintendo Wii U (ich berichtete).

Klar, dass ich in den letzten Urlaubstagen so etwas Unwichtiges wie Tage und Nächte nicht mehr voneinander unterscheiden konnte. Einmal eingetaucht, hat mich das neue Mario-Spiel komplett gefangen genommen. Mit der neuen Konsole kann man nämlich sowohl auf dem heimischen Fernseher, als auch direkt auf dem konsoleneigenen Display zocken. Ha! Gut für meinen Mann, der auch irgendwann mal gerne an den Fernseher wollte 😉

Super Mario Odyssey macht alleine schon durch die Hintergrundmusik richtig gute Laune. Und die Welten sind … einfach toll! Längst nicht nur Jump’n’Run, sondern richtige Entdeckungsreisen. Bei diesem Spiel muss ganz klassisch Prinzessin Peach gerettet werden. Und zwar vor ihrer Hochzeit mit Bowser. Ein wenig wie bei Super Mario Galaxy, geht es mit einem Luftschiff zwischen den Welten hin und her.

Das Beste für mich ist aber, dass keine Zeit abläuft und man alles in Ruhe anschauen und erkunden kann. Wenn man drei Treffer einsteckt, verliert Mario auch kein „Leben“, wie in vielen anderen Spielen, sondern 10 Münzen. Aber Münzen sind so massenhaft verteilt, dass ein „Game Over“ quasi unmöglich ist 🙂

Mario hat ein besonderes Goody dazu bekommen. Seine Mütze kann nämlich Gegner capern. Sobald er seine rote Kappe auf einen Gegner wirft, schlüpft er „in die Haut“ dieses Gegners und bekommt seine Eigenschaften. Capert er zum Beispiel den Gumbaa, rutscht er nicht mehr auf Eisflächen aus. Beim Flügel-Gumbaa kann Mario plötzlich fliegen. Als Raupe kann er sich ganz laaaaang machen und erreicht so Stellen, die er sonst nie erreichen würde.

Oder auch die vielen, niedlichen Kleinigkeiten. Ein Taxi mitten in der Wüste. Oder ein Hund, der… nein, ich will nicht zu viel verraten.

Die Controller in der Hand sind in den interaktiven Spaß mit eingebunden und vibrieren je nach Gesundheitszustand oder Aktion des Klempners. Auch, wenn Schätze in der Nähe sind oder er auf dem Supertier „Miauxi“ durch die sengende Wüste rennt, grummelt und rummst es in den Controllern…

Also, kalte, regnerische Tage, ihr könnt kommen! Ich bin gewappnet.

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Familienrezepte

Autorin: Sonja Tewes

Es ist Winter. Im Treppenhaus duftet es schon verlockend. Ich betrete die Wohnung meiner Oma.

Der Duft wird intensiver und mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Bratapfelduft. Hmmmh. Früheste Kindheitserinnerungen. Mit Oma und Opa den Baum schmücken und als Belohnung dann Bratapfel. Und natürlich haben wir auch Plätzchen selbst gebacken. Jedes Jahr sechs Sorten, immer die gleichen. Das ist jetzt schon viele Jahre her und die Erinnerung an meine Großeltern ist jedes Jahr zur Weihnachtszeit besonders präsent. Warum? Ich habe meine Oma nach ihren Plätzchen-Rezepten gefragt. Und nach dem Rezept für ihre Hühnersuppe, ihren Kartoffelsalat und den Frankfurter Kranz.

Familienrezepte. Inzwischen habe ich nicht nur meine Oma befragt, sondern auch meine Eltern und andere Verwandte. Ein besonderer Salat, den nur meine Tante hinbekommt. Oder die Reibekuchen meiner Mutter. Alles fein säuberlich aufgeschrieben und gesammelt. Und so wertvoll! Diese Rezeptsammlung findet sich in keinem Kochbuch der Bücherei, ja nicht mal der Welt.

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Deshalb kann ich nur dazu animieren: Leute, fragt Eure Familien und Freunde nach ihren Rezepten. Probiert sie aus, so lange Ihr noch nachfragen könnt. Und holt Euch Jahre später dadurch etwas „Heimat“ in die Küche. Irgendwann wird sich vielleicht auch einmal ein „traditionelles Rezept“ mit den eigenen Ideen vermischen.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit, wenn ich die Plätzchendose öffne, bin ich wieder im Wohnzimmer meiner Großeltern. So schön. Und unvergessen!

Ich bin wieder hier…. in meinem Revier??

Liebe Leserinnen und Leser,

so wie Westernhagen in seinem Refrain singt:

Ich bin wieder hier
In meinem Revier
War nie wirklich weg
Hab mich nur versteckt…

Genau so so fühle ich mich. Nach drei Jahren Elternzeit und meiner ersten Woche hier in der Bücherei, kann ich sagen, man verlernt ja nix 😉 Auch wenn es viele Neuerungen gibt, bin ich schnell wieder drin. Natürlich habe ich auch manche Dinge vergessen (z. B. Telefonnummern von KollegInnen, die interne Ordnerstruktur, Sonderfristen…). Aber es gibt hilfreiche Checklisten, die ich mir zu Gemüte führe und auch alle Kolleginnen und Kollegen helfen mir, wenn ich nicht weiter weiß.

Auch mein Aufgabengebiet hat sich geändert. Zu meinen Aufgaben gehören nun unter anderem der Dienst im Erdgeschoss, die Einarbeitung der neuen Medien und die Beschaffung von Materialien. Wer gerne mit mir ein paar Worte wechseln möchte, trifft mich Dienstagsabends und Mittwochmorgens im Erdgeschoss an der Kurzinformation an.

Ich freue mich auf Sie!

Mit besten Grüßen

Yvonne Alipas

Eisberg voraus!

Autorin: Sonja Tewes

Das Blatt ist weiß. Blanko. Leer. Da – plötzlich ein Gedanke, eine Idee, Wörter, die sich plötzlich zu ganzen Sätzen formen…

Wenn man sich wie ich, nicht selbst dazu entschieden hat, Bloggerin zu sein, kann es schon mal schwierig werden, den „Nerv“ der Leser zu treffen. Hier in der Stadtbücherei Hilden bekommt jeder von uns Stichtag-Termine und dann sollen an diesen Tagen unsere Blogbeiträge erscheinen. Das führt bei mir regelmäßig zu Ladehemmungen.

Hast Du Interesse?

Was interessiert unsere Leser? Ist der Text zu lang, zu kurz, zu altbacken, zu langweilig…?

So ein Blogbeitrag ist wie ein Eisberg. Man überfliegt am Tag etliche Texte, schon die ersten paar Wörter lassen uns entweder „weiter fliegen“ oder einsteigen.

Der Text, den ich heute aus dem Augenwinkel gesehen habe, könnte morgen so interessant sein, dass ich ihn lesen möchte. Bei mir ist der „Lese-Wille“ auch nicht jeden Tag gleich.

Woran bleibt Euer Blick hängen?

Herz und Verstand gleichermaßen einsetzen

Neulich hatten wir zum Thema „Schreiben für das Web“ eine sehr spannende Schulung durch Ania Dornheim von Textwende. Was mir dabei besonders hängen geblieben ist, ist, dass wir nicht für irgendjemanden irgendetwas schreiben, sondern dass Herz und Verstand Hand in Hand gehen müssen, damit der Text lesenswert ist. Wenn es ein Beitrag ist, den ich fachlich kompetent schreiben kann, ist der passende Text zu dem „vertrauten Terrain“ kein Problem. Wenn ich mich aber für ein Thema interessiere (zum Beispiel 3-D-Brillen), so muss ich nicht lernen, wie diese Teile technisch funktionieren, um einen netten Blogbeitrag darüber zu schreiben. Ich kann aber über mein persönliches Erlebnis berichten und finde vielleicht ein paar „Gleichgesinnte“ bei meinen Lesern, die sich darin wiederfinden.

Hach. Eigentlich so einfach. Und wenn Ihr bis hierher mit dem Lesen gekommen seid, dann freue ich mich riesig! 🙂

Endlich schlafen

Liebe Leser,

kennt Ihr das Gefühl, wenn man abends mit offenen Augen im Bett liegt, das Gedanken-Karussell sich dreht und Ihr einfach nicht zu Ruhe kommt?

Mir passiert das sehr häufig, besonders, wenn der Tag vollgestopft mit Terminen und mega-stressig war. Wenn im Kopf die Arbeits-Schleife nicht enden will oder alle Probleme der Welt unlösbar vor mir zu liegen scheinen. Wenn ein mich sonst so beruhigender neuer Thriller von Sebastian Fitzek auch nichts mehr nützt.

Es werden viele Möglichkeiten angeboten, wie man vom Chaos des Tages wieder „runter kommen“ kann. Autogenes Training und Meditationen sind auch nicht jedermanns Sache. Bei mir kann es passieren, dass sie mich sogar noch zusätzlich aufregen. 😉

Deshalb stelle ich Euch nun eine Seite vor, die nach eigenen Angaben absichtlich besonders langweilige Videos aus dem Internet sammelt, die so unglaublich lange dauern, dass man darüber einschläft. Die Idee fand ich großartig! Es gibt da Videos, die zeigen stundenlang nur ein prasselndes Kaminfeuer. Oder ein laufendes Schwein bei Minecraft. Oder, was mir besonders gut gefällt, den Mitschnitt eines Super-Mario-Spiels von Nintendo (ohne nervige Kommentare, wirklich einfach nur das Spiel). Oder zehn Stunden transsibirische Eisenbahn.

Also wer da nicht einschläft…!

Die beschriebene Plattform nennt sich „Napflix“ und ist kostenfrei. Die Videos bleiben auch nicht für immer abrufbar. Hin und wieder gibt es neue, todlangweilige Videos. Die Einschlaf-Wahrscheinlichkeit liegt aber bei allen extrem hoch. 🙂

Beste Grüße und eine geruhsame Nachtruhe,

Sonja Tewes

Minigolf im Neon-Gewand

Liebe Leser,

Minigolf kann jeder! Aber wie wäre es mal mit Minigolf unter „erschwerten Bedingungen“?

Zum Beispiel im Weltraum. Den Ball muss man geschickt in einer Rakete versenken, die ihn dann mitten ins Weltall katapultiert. Oder unter Wasser, vorbei an finster blickenden Haifischen und Schatztruhen voller Gold?

Wenn es in den Sommerferien (mal wieder) regnet, bietet sich ein Ausflug in die Alte Papierfabrik Wuppertal an, der unabhängig vom Wetter stattfinden kann. Im Untergeschoss befindet sich eine faszinierende 3D-Schwarzlicht-IndoorMinigolf-Anlage.

Auf insgesamt 22 Bahnen findet man sich zuerst in einer Unterwasser-Welt wieder. Im nächsten Raum „standen“ wir plötzlich im Weltall. Durch den 3D-Effekt war das ein Gefühl, als würden wir zwischen den Sternen schweben – StarWars lässt grüßen. Darth Vader habe ich aber zum Glück nicht getroffen. 😉

Sobald der Weltraum erfolgreich gemeistert ist, betritt man unversehens eine Urzeit-Landschaft. Tyrannosaurus Rex & Co konnten es nicht erwarten, uns gibbernd beim Spielen zuzusehen. Der Ball muss hier z.B. in einen Vulkan eingelocht werden. Ganz schön heiß! 🙂

Die letzte Landschaft ist eine Science-Fiction-Welt, in der Außerirdische auf einmal die Wuppertaler Schwebebahn übernommen haben – danach ist es geschafft.

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Dieses Minigolf-Spiel macht großen Spaß und ist für Groß und Klein ein Erlebnis. Ab 6 Jahre darf man hier mitspielen.

Beste Grüße,

Sonja Tewes

Auge in Auge mit dem Baum – Panarbora

Liebe Leser,

hoch hinaus ging es bei mir vor einigen Tagen, als ich den erst 2015 neu eröffneten Naturerlebnispark „Panarbora“ besuchte. Für alle, die in den Sommerferien daheim bleiben, ist das wirklich einen Tagesausflug wert! Der Park liegt in Waldbröl im Rhein-Sieg-Kreis, nicht weit von Köln.

Für Panarbora braucht man viel Zeit und Muße, er ist für Groß und Klein sehenswert und hat einige Attraktionen. Bereits am Eingang stand ich staunend vor dem großen Aussichtsturm, der sicherlich das Highlight des Parks ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er ist barrierefrei, und das auf faszinierende Art: Nicht nur, dass man aufgrund der minimalen Steigung überhaupt nicht merkt, dass es immer höher geht, es sieht auch spektakulär aus. Der Anblick nach innen und nach außen ist wirklich klasse und – eh man sich versieht – ist man schon oben auf dem insgesamt 40 Meter hohen Aussichtsturm. Und Aussicht hat man da wirklich weit! 🙂

Direkt an den Aussichtsturm schließt sich ein Baumwipfelpfad an. Mit Hilfe von sechs interaktiven Lern- und Erlebnis-Stationen erfährt man allerhand über die Natur des Bergischen Waldes. Der Baumwipfelpfad nennt sich so, weil man über einen Holzsteg quasi auf „Wipfelhöhe“ spazieren gehen kann. Ich hatte das Gefühl, dass jedes Blättchen an den Bäumen für die Besucher „blank geputzt“ war, so sauber und ordentlich sah der Wald aus!

Darüber hinaus gibt es noch einen Sinnes-Wanderweg. Dort soll man z.B. auf nackten Füßen gehen, um die verschiedenen Bodenarten über den Tastsinn zu spüren. Verschiedene Klanginstallationen sind dort aufgestellt und am Anfang – oder am Ende – (je nachdem, woher man kommt) gibt es einen Duftgarten, wo man allerlei Kräuter und Gewürze „erschnuppern“ kann.

Außerdem bin ich noch durch den „Heckenirrgarten“ gelaufen. Allerdings ist da noch gute Sicht, denn die Hecken sind noch nicht so hoch gewachsen 😉

Falls die Kleinsten sich anfangen zu langweilen, gibt es auch einen Abenteuer-Spielplatz mit Wasserspielen.

Tipp: Ein Besuch in dem auf dem Gelände befindlichen Restaurant lohnt sich sehr. Es gibt dort tolle Gerichte: Neben dem „üblichen“ Menu kann man auch eine Mahlzeit aus asiatischer, südamerikanischer oder afrikanischer Küche wählen (Speiseplan siehe Homepage).

Man kann sogar in „Baumhäusern“ übernachten. Über alle Möglichkeiten informiert die offizielle Homepage.

Der Betreiber des Geländes ist das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Rheinland e. V.

 

Beste Grüße,

Sonja Tewes