Archiv des Autors: Saskia Pelzers

FAQ

Autorin: Saskia Pelzers

FAQ

Ich mache nun seit ca. 9 Monaten meine Ausbildung hier in der Stadtbücherei, für mich ist also noch immer einiges neu.

Und da ich seit August zweimal in der Woche im EG an der Infotheke sitze, habe ich einige Fragen gestellt bekommen, auf die ich anfangs nur mit einem unbeholfenen Schulterzucken und einem suchenden Blick zur Kollegin, die mich in der jeweiligen Schicht unterstützt, antworten konnte.

 

Mittlerweile sieht das natürlich etwas anders aus, also dachte ich mir, dass ich meine Neulings-Erfahrungen mit Euch teilen könnte.

 

Hier sind also unsere FAQ.:

1. „Wo ist die Ticket-Zentrale?“

Wenn man durch die Innentür kommt ist die Ticket-Zentrale auf der rechten Seite, direkt hinter unserem Medienverkauf.

Ticket-Zentrale

 

2. „Wo steht denn der Kopierer?“

Der Kopierer steht im Erdgeschoss auf der linken Seite, neben den Info Büchern.

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3. „Wo finde ich denn die 3a/b/c/d?“

In meiner Zeit hier wurde mir noch keine Frage so oft gestellt wie diese hier und dabei hat sie nicht mal etwas mit uns zu tun  

Ich werde das Mysterium der nicht auffindbaren Häuser also heute für Euch lüften.

Aus dem Haupteingang raus, rechts am Eingang zur Tiefgarage vorbei und den Gang entlang. Nun steht man in einem Innenhof und ist praktisch von 3a, 3b, 3c und 3d umzingelt.

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Den Gang neben dem Eingang zur Tiefgarage entlang.

 

 

3b_c_d

Links ist 3b zu sehen und rechts 3c. 3a und 3d haben leider nicht mehr mit auf das Foto gepasst, sind aber logischerweise links neben 3b (3a) und rechts neben 3c (3d).

 

4. „Wo sind die Toiletten?“

Die Toilette befindet sich direkt neben der Ticket-Zentrale. Und bitte tatsächlich durch die Tür gehen, auf der „Toiletten“ steht und nicht die Tür mit dem weißen Kreuz öffnen 😉

Außerdem haben wir auch noch in der Kinderbücherei Toiletten, wovon die Herrentoilette mit einem Wickeltisch ausgestattet ist.

Toiletten

 

5. „Wo muss ich mein Buch denn jetzt hinstellen?“

Unsere Nutzer wissen, dass wir ein Rückgaberegal mit bunten Regalbrettern haben, in das Bücher gestellt(!) und Zeitschriften gelegt werden sollen, nachdem sie am Selbstverbucher zurückgebucht wurden.

Und wo genau soll jetzt was ins Regal?

Weiße Signaturaufkleber = Weißes Regalbrett

Rote Signaturaufkleber = Rotes Regalbrett

Blaue Signaturaufkleber = Blaues Regalbrett

Silberne Signaturaufkleber = Silbernes Regalbrett

Zeitschriften = unteres weißes Regalbrett, das mit dem Aufkleber Zeitschriften markiert ist

Die Erklärungen kleben auch laminiert links und rechts am Regal 😉

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Ich hoffe, dass ich nun einige Eurer Fragen beantworten konnte. Falls doch noch ein paar Fragen offen sind, sprecht bzw. schreibt uns einfach an.

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„Save Me“ von Mona Kasten

Autorin: Saskia Pelzers

 

Ein Buch aufgrund seines Covers zu beurteilen wird normalerweise nicht gern gesehen, in unserer Lese-Challenge blieb mir für den Monat März allerdings keine andere Wahl 😉

SaveMe4

 

Als wir gefragt wurden, über welchen Monat der Challenge wir berichten möchten, gefiel mir die Idee ein Buch nur nach seinem Cover zu wählen noch ziemlich gut – bis zu dem Moment als ich mich langsam tatsächlich für eins entscheiden musste. Das fiel mir dann doch schwerer, als ich angenommen hatte.

 

Schlussendlich habe ich es aber doch noch geschafft: „Save Me“ von Mona Kasten hat ein schlicht gehaltenes Cover in Creme und Gold, das mir aufgrund seiner Einfachheit sofort ins Auge gesprungen ist.

Da ich es mir verboten habe, den Rücken- oder Klappentext zu lesen, war meine größte Sorge, dass ich vielleicht den 2./3./4. … Teil einer Reihe aufgegriffen habe und mir das Lesevergnügen damit komplett versauen würde. Das Glück war allerdings auf meiner Seite, denn es handelt sich um den 1.Teil der „Maxton Hall“ – Reihe.

Zum Inhalt:

Ruby ist eine zielstrebige und kluge junge Frau, deren größter Traum es ist in Oxford zu studieren. James ist all das, was Ruby verabscheut. Er ist ein abgehobener, zu viel feiernder Playboy, der glaubt sich mit Geld alles kaufen zu können, auch das Schweigen von Ruby.

Denn nachdem diese etwas sieht, was James‘ Familie in Schwierigkeiten bringen kann, ist dieser darauf erpicht sie zum Schweigen zu bringen. Da sie sein Geld aber nicht annehmen will, muss er sie auf andere Art kontrollieren – indem er sie nicht mehr aus den Augen lässt. Wo Ruby ist, ist James nicht weit. Und während dieser Zustand Ruby anfangs alles andere als angenehm ist, muss sie sich nach einer Weile eingestehen, dass sie ihn vielleicht gar nicht mehr loswerden will.

 

 

Meine Meinung (Achtung, Spoilergefahr!):

Das Buch ist aus der Sicht von Ruby und James geschrieben, was mir wirklich gut gefällt, da man so in die Gefühlswelten beider hinein spinxen kann.

Da ich nicht wusste, worum es thematisch überhaupt ging, fiel es mir auf den ersten paar Seiten noch schwer in das Geschehen reinzufinden. Dieses Gefühl legte sich jedoch mit jeder Seite mehr, bis ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Bei „Save Me“ handelt es sich um eine wunderbare Geschichte zweier Menschen, die augenscheinlich unterschiedlicher nicht sein könnten und sich vielleicht gerade deswegen perfekt ergänzen.

Das einzige was mir absolut nicht gefallen hat, war leider das Ende. Nachdem James‘ Charakter eine so großartige Entwicklung vollzogen  hat, konnte ich diesen Rückfall in alte Verhaltensmuster einfach nicht nachvollziehen, auch nicht unter den gegebenen Umständen.

Im Mai erscheint  der 2. Teil der „Maxton Hall“ – Reihe, meine Hoffnung auf ein Happy End der beiden muss ich also noch nicht ganz begraben 😉

 

 

„Lucas“ – Ein Roman mit Tiefgang

Autorin: Saskia Pelzers

 

Heute stelle ich Euch ein Buch vor, das ich zum ersten Mal vor mehr als 8 Jahren gelesen habe und das noch immer zu meinen absoluten Lieblingen zählt.

„Lucas“ ist der zweite Roman des Autors Kevin Brooks und erschien 2003 im englischen Original in dem Verlag „The Chicken House“.

 

Lucas quer

 

Dieses Buch wurde zwar vor mittlerweile mehr als 15 Jahren geschrieben, behandelt jedoch eine Thematik, die auch heute noch immer aktuell ist: Fremdenhass.

Die Geschichte wird aus der Perspektive der ruhigen 15-Jährigen Caitlin, kurz Cait, erzählt, die ihren letzten Sommer Revue passieren lässt.

Gemeinsam mit ihrem Vater und ihrem Bruder Dom lebt sie in Hale, einer kleinen Insel in der Nähe von Cornwall.

Als der 16-Jährige Lucas scheinbar vollkommen aus dem nichts in Hale auftaucht, ist Cait von der ersten Sekunde an von ihm fasziniert, während die meisten anderen Inselbewohner ihm mit Misstrauen, Vorurteilen und Feindseligkeit begegnen.

Auch wenn die gesamte Geschichte aus Caitlins Sicht geschildert wird, geht es darum, wie andere Menschen Lucas sehen. Jedes Mal wenn etwas schlimmes passiert, hat er Schuld. Immer wenn er etwas Gutes tut, wird ihm ein Strick daraus gedreht.

Gilt er zu Anfang „nur“ als ein unerwünschter Herumtreiber, wird ihm bald Kindesbelästigung vorgeworfen und als eine junge Frau tot in den Dünen aufgefunden wird, steht für den Großteil der Inselbewohner fest, dass nur Lucas dieses Verbrechen begangen haben kann.

Dadurch gerät nicht nur er selbst, sondern auch Cait, die sich mit ihm angefreundet hat und unterstützend hinter ihm steht, in Gefahr. Denn der wütende Mob will Lucas von der Insel vertreiben, koste es was es wolle – auch Lucas‘ Leben.

„Lucas” ist meiner Meinung nach ein ganz wunderbares Buch, das den Leser von der ersten Seite an fesselt. Die Charaktere sind echt und sympathisch (zumindest einige von ihnen) und die Geschichte lässt einen in die Inselgemeinschaft und das Leben an der Küste eintauchen; das Meer, der Sand, die sonnigen heißen Tage und die heftigen Unwetter.

Zum Schluss möchte ich Euch nun noch ein paar meiner Lieblingstextstellen aus „Lucas” mit auf den Weg geben:

 

„’Wein dir eine Geschichte, Kleines. Es geht. Glaub mir.‘
Und genau das hab ich gemacht, ich habe mir eine Geschichte geweint.
Und das ist sie.“
(Brooks, Kevin: Lucas, München: dtv 2005, S.8)

 

„Ich hätte mir vielleicht einen längeren Abschied erlaubt und jedes winzige Detail in mich aufgesogen, bis die Erinnerung für immer fest in meinem Kopf eingegraben gewesen wäre. Das sanfte Murmeln des Bachs, die Rhododendren und die sonnengesprenkelten Bäume, der unvergessliche Grasteppich mit den Juwelen…
Aber so läuft es nicht im Leben, oder? Und vielleicht ist es auch besser so. Denn manche Dinge sollten nicht mehr als ein Moment sein. Und dies war genau so ein Moment.“
(Brooks, Kevin: Lucas, München: dtv 2005, S.188)

 

„’Du willst keine freundlichen Worte, es ist dir egal, was andere Leute denken oder sagen, du willst nicht wissen wie sie sich gefühlt haben, als sie jemanden verloren. Sie sind schließlich nicht du, oder? Sie können nicht fühlen, was du fühlst. Das Einzige, was du willst, ist das, was du nicht haben kannst. Es ist fort. Und kommt nie zurück. Niemand weiß, was das für ein Gefühl ist. Niemand weiß, wie das ist, den Arm auszustrecken, um jemanden zu berühren, der gar nicht da ist und nie mehr da sein wird. Niemand kennt diese unausfüllbare Leere. Niemand außer dir.‘ Er sah mich an, mit einer einzelnen Träne im Auge. ‚Du und ich, Kleines. Wir wollen nichts. Wir wollen sterben. Aber das Leben lässt uns nicht. Wir sind alles, was es hat.’“
(Brooks, Kevin: Lucas, München: dtv 2005, S.439)

 

 

DIY Weihnachtskarten

Liebe Leser,

heute habe ich ein kleines Geständnis zu machen: Ich LIEBE Weihnachten! Es gibt für mich nichts Schöneres, als abends durch die kalte Winterluft zu spazieren und es mir danach mit einer schönen Tasse Tee und einem Buch gemütlich zu machen. Dazu noch ein paar Duftkerzen und der Abend ist perfekt.

Ich bin außerdem ein großer Fan von selbstgemachten Kleinigkeiten zu Weihnachten. Wie wäre es denn mal mit ein paar netten Worten auf einer selbstgebastelten Weihnachtskarte?

Heute zeige ich Euch, wie Ihr ganz einfach selbst kreativ werden könnt.

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Was Ihr benötigt:

  • Washi Tape
  • Weißen Fotokarton (oder eine schon gefaltete Karte)
  • Ein kleineres Stück Fotokarton, unifarben
  • Schwarzer Stift
  • Schere
  • Kleber
  • Glas (oder einen anderen runden Gegenstand als Vorlage)

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1. Beklebt Euer kleines Stück Fotokarton mit dem Washi Tape, dabei ist es ganz egal ob ihr mehrere Reihen mit dem gleichen Muster klebt oder ob Ihr zwischen den Mustern wechselt.

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2. Nehmt nun Euren runden Gegenstand und positioniert ihn über dem Teil des Musters, dass Ihr gerne übernehmen möchtet.

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3. Nachdem Ihr den Kreis dann aufgezeichnet habt, könnt Ihr ihn ausschneiden.

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4. Klebt die Kugel jetzt mittig auf Eure Karte. Noch schnell die Halterung der Christbaumkugel aufmalen und wenn gewünscht noch eine kurze Weihnachts-Phrase

– und fertig ist Eure Christbaumkugel-Karte.

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Ich habe zur Verzierung noch eine kleine Schleife aufgeklebt, aber das ist jedem selbst überlassen 😉

 

Das Ganze gibt es auch noch in vereinfachter Form, für alle Minimalisten unter Euch!

 

Weihnachtliche Grüße,

Saskia Pelzers

Top 10 Liebeskomödien

Liebe Leser,

heute präsentiere ich Euch meine Top 10 romantischer Komödien!

Auf keinen Fall beharre ich darauf, dass dies die 10 besten Liebeskomödien aller Zeiten sind, aber es sind meine ganz persönlichen Highlights.

Hier sind sie also, in alphabetischer Reihenfolge:

 

 1.) 10 Dinge, die ich an dir hasse (1999)

Die hübsche und beliebte Bianca Stratford hat ein Problem. Eine Familienregel verbietet es ihr mit jemandem auszugehen, so lange ihre rebellische, jungshassende ältere Schwester Kat mit niemandem ausgeht. Als Cameron, der in Bianca verliebt ist,  versucht Kat mit Patrick Verona – einem mürrischen jungen Mann mit mysteriöser Vergangenheit – zu verkuppeln, geht das Drama erst so richtig los.

 

 2.) 27 Dresses (2008) *

Nachdem Jane bereits 27 Mal als Brautjungfer fungierte, muss sie nun mit ansehen wie ihre kleine Schwester Tess ihre Hochzeit plant – mit dem Mann, in den Jane schon seit Jahren heimlich verliebt ist.

 

 3.) 30 über Nacht (2004)

An ihrem 13. Geburtstag wünscht Jenna sich nichts mehr als endlich erwachsen zu sein. Als sie am nächsten Tag aufwacht ist sie 30 Jahre alt, eine erfolgreiche Redakteurin und lebt mit ihrem Freund zusammen. Sie macht sich auf die Suche nach Matt, ihrem besten Freund aus Kindertagen, um herauszufinden was passiert ist.

 

 4.) Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück (2001) 

Bridget Jones ist 32 Jahre alt und scheint nicht in der Lage zu sein ihr Leben auf die Reihe zu bekommen: sie hat mit ihrem Boss geschlafen, nimmt zu und blamiert sich immer wieder in der Öffentlichkeit. Entschlossen ihr Leben endlich in den Griff zu bekommen, führt sie bei ihrer Suche nach der Liebe ein Jahr lang ein Tagebuch.

 

 5.) Dating Queen (2015) *

Amys Eltern ließen sich scheiden als sie noch ein Kind war, da ihr Vater nicht an Monogamie glaubte. Dies hat bei Amy Spuren hinterlassen – 23 Jahre später lebt sie nach dem Lebensmodell ihres Vaters, vergnügt sich mit verschiedenen Männern und glaubt nicht, dass eine Langzeitbeziehung funktioniert. Doch dann trifft sie den Sport Mediziner Aaron und alles ändert sich.

 

 6.) Don't Blame the Kid (2016)

Als Maru nach einem betrunkenen One Night Stand auf einer Hochzeitsfeier bemerkt, dass sie schwanger ist, ist sie entschlossen den traditionellen Weg zu gehen und den viel zu jungen, arbeitslosen Vater des Kindes zu heiraten.

 

 7.) Duff (2015) *

Bianca ist eine High School Schülerin, die mit sich selbst und ihrem Leben zufrieden ist – bis sie lernt, dass sie von ihren Mitschülern als DUFF (Designated Ugly Best Friend) abgestempelt wird. Um allen anderen zu beweisen, dass sie mehr als eine DUFF ist, fragt sie ihren Nachbarn Wes um Hilfe.

 

 8.) Penelope (2007)

Penelope tut sich schwer damit Liebe zu finden, da sie dank eines alten Familienfluchs spitze Ohren und eine Schweinenase hat. Der Fluch kann nur gebrochen werden, wenn sie die wahre Liebe findet, jemand der sie so akzeptiert und liebt wie sie ist.

 

 9.) Selbst ist die Braut (2009) *

Um ihr Visa zu behalten und eine Abschiebung nach Kanada zu umgehen, zwingt die forsche Redakteurin Margaret Tate ihren Assistenten Andrew eine Scheinehe mit ihr einzugehen. Nachdem sie ein Wochenende mit Andrew und seiner Familie verbringt, kommen ihr Zweifel an ihrer Entscheidung.

 

10.) So spielt das Leben (2010)

Nach einem gescheiterten Verkupplungsversuch ihrer Freunde Peter und Alice wollen Holly und Eric so wenig Zeit wie möglich miteinander verbringen. Als Alice und Peter jedoch bei einem Autounfall ums Leben kommen, finden sie heraus, dass sie im Testament als Vormund ihrer gemeinsamen Patentochter Sophie genannt werden. Um den letzten Wunsch ihrer Freunde zu erfüllen, ziehen sie in Alice‘ und Peters Haus. Schnell merken sie jedoch, dass ihre gegenseitige Abneigung ein gemeinsames Leben sehr erschwert.

 

Lasst uns Eure Favoriten gerne in den Kommentaren da!

 

Beste Grüße

Saskia Pelzers

 

P.S. Alle Filme die mit einem * gekennzeichnet sind, kann man übrigens bei uns in der Bibliothek ausleihen 😉