Archiv des Autors: Nina Bullendorf

Star Wars Day: May the 4th Be With You

Liebe Leser,

in zwei Tagen ist es mal wieder so weit und vielleicht wissen es ja einige auch noch nicht – am 4. Mai ist Star Wars Day! Und ob man nun hartgesottener Fan ist oder nicht, man kann zumindest sagen, dass es einiges zu feiern gibt – und das nach fast 40 Jahren!

Da war auf der einen Seite natürlich Rogue One – ein Film, bei dem ich nicht nur mitgefiebert sondern auch das eine oder andere Tränchen verdrückt habe und den ihr euch unbedingt ansehen solltet, falls ihr es im Winter letztes Jahr nicht geschafft habt. Die Handlung spielt zeitlich unmittelbar vor Episode IV und hat sich auch was Effekte und die gesamte Aufmachung angeht meiner Meinung nach wunderbar in den alten Stil der Filme eingefügt.

Auf der anderen Seite einige Romane, ein Star Wars Battlefront Spiel das nicht unbedingt die Erwartungen erfüllt hat und – vor wenigen Wochen erst – ein Trailer für die Fortsetzung im Dezember diesen Jahres.
Den hier einmal für alle diejenigen, die es wie ich vielleicht die erste Zeit verschlafen haben:

Aber was ist der Star Wars Day überhaupt?

Es ist ein inoffizieller „Feiertag“ der Fangemeinde dessen Datum wegen des Wortwitzes gewählt wurde, der sich auf einen der berühmtesten Sätze der Reihe bezieht. Im Englischen klingt das Datum „May, the fourth“ nämlich ähnlich wie der Beginn des Satzes „May the force be with you“. Wem das jetzt schon zu flach war, dem sei gesagt, dass manch einer munkelt der darauffolgende 5. Mai sollte bekannt werden als – „Revenge of the Fifth“ in Anlehnung an den Film „Revenge of the Sith“. 😉
Offizieller ist da natürlich der 25. Mai – am 25. Mai 1977 lief der erste Film schließlich das erste Mal in den Kinos. An diesem Datum ist jedoch Vorsicht geboten – der 25. Mai ist schließlich auch, wie natürlich jeder weiß auch Towel-Day, an dem wir Douglas Adams, dem Autor von ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘ und dem wohl nützlichsten Gepäckstück auf der Reise durch’s Weltall – dem Handtuch – Respekt zollen.
Aber das ist eine andere Geschichte. 😉

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Oh. Ist das etwa ein Star-Wars-Bügelperlen-Traumfänger – passend zum Anlass? Da ist aber jemand gut vorbereitet. +schamloses Eigenlob+

Wirklich feiern muss man natürlich nicht, aber es ist ein schöner Anlass um sich darüber zu freuen wie viele alte und neue Fans es gibt und sich mit der Erwartung auf viele wunderbare neue Dinge im kommenden Jahr zu erfüllen.
Oder vielleicht einfach nur über einen kleinen Wortwitz zu schmunzeln – das ist ja auch manchmal viel Wert.

In diesem Sinne: May the 4th be with you! 🙂

Viele Grüße,
Nina Bullendorf

Aufbruch in neue Galaxien

Liebe Leser,

kennt ihr das? Ihr habt das Gefühl euren eigenen Geschmack gut einschätzen zu können und plötzlich kommt dieses eine Buch, dieses eine Spiel, dieser eine Film und öffnet euch die Augen zu einem Genre das euch vorher völlig suspekt war?
So ging es mir vor einigen Jahren mit dem Thema Science Fiction. Sicher, ich habe die Star Wars Filme gesehen und auch gemocht aber ansonsten war das Thema Raumschiffe und Aliens eher eines das mich kalt gelassen hat.
Und dann kam die Computerspiel-Serie Mass Effect und veränderte alles.

Vor etwa sieben Jahren habe ich den zweiten Teil der Serie in die Finger bekommen und war sofort begeistert – noch heute spreche ich über mein Raumschiff und meine Crew, jegliche Skepsis gegenüber dem fremdartigen Setting im Weltraum war wie weggefegt und das auch nachhaltig.
Schließlich hat die Serie auch einige Romane zu bieten – was mir als Bücherwurm überaus gelegen kommt, versteht sich – und es hat vor allem eine gewisse Hemmschwelle entfernt mich auch mit dem Genre an sich auseinander zu setzen.
Wo vorher noch ein gewisses Zögern war greife ich heute ohne zweimal zu Überlegen nach Star Wars Romanen und nach langer Zeit auch endlich der Fortsetzung von Douglas Adams Kultbuch „Per Anhalter durch die Galaxis“ die ich um nichts missen wollen würde, aber auch anderen Geschichten die in der Abteilung stehen vor der mir vorher etwas gegraust hat.

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Ohrringe, Check. Omnitool, Check. Zu viele Filter, Check. Zurück ins All also 🙂

Mit ungebrochener Begeisterung habe ich entsprechend auf die Veröffentlichung von Mass Effect: Andromeda gewartet – und heute ist es so weit! Die 10 Stunden Vorab-Spielzeit waren so schnell aufgebraucht, dass ich mehr als dankbar bin heute endlich ohne Beschränkung die unbekannte und ferne Andromeda-Galaxie zu erforschen und als neues Zuhause zu erschließen.

So, wie mir diese Spiele-Serie ein komplettes Genre erschlossen hat. 🙂
Habt ihr ähnliche Offenbarungen erlebt? Wenn ja welche? Falls nicht – traut euch, es lohnt sich!

Viele Grüße aus dem Weltall,

Nina Bullendorf

Lesen mal anders

Liebe Leser,

als jemand der sehr gerne und auch sehr viel liest – und noch dazu gerne neue Dinge auf dem Smartphone ausprobiert – kam ich nicht umhin früher oder später auf Apps zu stoßen die auf die eine oder andere Art eine Geschichte erzählen.

Erzählen wollte ich heute von textbasierten Spielen oder auch interaktiven Geschichten, die ich dabei gefunden habe. Leider sind die meisten davon auf Englisch, aber das hat den Spaß daran nicht im Geringsten gemindert. 🙂
Multiple-Choice-Spiele oder Geschichten kenne ich noch aus meiner Kindheit, wo ich die Gänsehaut-Bücher zum Beispiel sehr gerne gelesen habe – und so auf das eine oder andere „Spielbuch“ gestoßen bin.
Vielleicht kennt der eine oder andere auch noch eines dieser Bücher – „Entscheide Du Selbst!“ Bücher, wie „Die Insel der 1000 Gefahren“ in denen man als Spieler an verschiedenen Punkten der Geschichte Entscheidungen treffen konnte um vom Buch auf jeweils unterschiedliche Seiten weitergeführt zu werden. Ich erinnere mich noch gut an die Frustration weil ich andauernd in einer Sackgasse gelandet bin in der mein Hauptcharakter gestorben oder anderweitig gescheitert ist.

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Choice of Game beispielsweise bietet ein ähnliches Prinzip in Form von Apps – übrigens auch zum selbst schreiben wenn man möchte – in vielen verschiedenen Geschichten die man runterladen kann. Einige davon sind kostenlos wie zB. Choice of the Vampire, was mein erstes war – andere kosten ein paar Euro, aber die lohnen sich meistens auch.
Im Gegensatz zu einem Buch ist man hier nicht gezwungen ständig zu blättern und es wird meistens mit Eigenschaften gearbeitet, die man im Laufe der Geschichte steigern kann um an manchen Stellen andere Entscheidungen treffen zu können.

Und es macht furchtbar süchtig!
Nicht nur, dass die meisten Geschichten unheimlich gut geschrieben sind – auch der Wiederspielwert ist unglaublich groß. Einige der Spiele habe ich sicher dreimal angefangen um einen anderen Weg zu suchen, eine teilweise völlig andere Geschichte zu erleben und ein überraschendes neues Ende zu bekommen. 🙂

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Deutsche Spiele dieser Art finden sich zwar leider weniger, aber eines davon – nämlich „The Virus – Hilferuf“ möchte ich dabei nicht unerwähnt lassen. Die interaktive Erzählung beginnt mit einem Hilferuf während der Zombieinvasion und ist im Gegensatz zu den Choice of Game-Spielen völlig anders aufgemacht, aber mindestens genauso fesselnd. 🙂

Ausprobieren kann man dieses, wie auch viele der kostenpflichten Choice-Spiele übrigens auch kostenlos, es lohnt sich einfach mal neugierig zu sein wie ich finde.
Kennt ihr solche Bücher noch oder sogar solche interaktiven Geschichten in App- oder anderweitiger Spieleform? Falls nicht, vielleicht habe ich euch ja ein wenig neugierig gemacht – in meinen Augen ist es eine schöne Abwechslung zum normalen Lesen.

Beste Grüße,
Nina Bullendorf

„Nach all dieser Zeit?“ „Immer.“

Liebe Leser,

denn wie mit die Liebe um die es in diesem Zitat geht steht es auch um meine Liebe zu diesem ganz speziellen Thema. Richtig geraten – ich schwelge heute über Harry Potter! 🙂

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100.000 Galleonen sind ein stolzes Sümmchen!

Bitte nehmt die Warnung des Tagespropheten absolut ernst – sollte jemandem diese verdächtige Person irgendwo über den Weg laufen, informiert sofort das örtliche Zaubereiministerium … 😉 Als jemand der mit der Welt von Harry Potter groß geworden und nie richtig davon losgekommen ist, war das Jahr 2016 ein absolut fantastisches Jahr.

Zuerst im Sommer die Freude um das Theaterstück rund um Harrys und Dracos Nachwuchs in „Harry Potter und das verwunschene Kind“, das ein ganz besonders nostalgisches Gefühl in mir geweckt hat und dann im Winter die Verfilmung der Geschichte rund um Newt Scamander im magischen New York der 1920er Jahre in „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“.

Alles in allem – es war ein wenig, wie nach langer Zeit nach Hause zu kommen.
Selbst wenn die Zeit und die Charaktere andere sind, die Welt fühlt sich noch genau so natürlich und vertraut an wie zuvor – natürlich auch, weil J.K. Rowling uns dank Pottermore nie ganz aus ihren Fängen entlassen hat.

Was gab es denn da noch alles?

Die Vorstellung der Ilvermorny-Schule in Amerika, samt Test um sich dort wie schon zuvor in Hogwarts einem Haus zuteilen zu lassen sollte nicht unerwähnt bleiben.
Dazwischen noch die Leckerbissen in Form der E-Books mit ganz viel Hintergrundgeschichte zu Charakteren wie der fiesen Umbridge oder der mutigen Professor McGonagall – ich glaube, seit Ende der Geschichte um Harry und seine Freunde 2007 (lasst euch das auf der Zunge zergehen, vor zehn Jahren) gab es kein so wundervoll magisches Jahr mehr für alte und neue Fans. Und das macht mich sehr glücklich!

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Bestens gerüstet zum Re-Read sämtlicher Bücher! Voldemort wirkt jedoch skeptisch

Eine meiner besten Freundinnen hat so zum Beispiel im Rahmen ihrer Ausbildung einen Rätsel- und Bastelnachmittag passend zur Veröffentlichung des Drehbuchs zu Phantastische Tierwesen veranstaltet – und wenn sich diese Rückkehr in die magische Welt nicht allein für so viele kleinere und größere Leser gelohnt hat, die dort kleine Knuddelmuffs gebastelt, Rätsel gelöst und Lesezeichen gestaltet haben, dann weiß ich auch nicht. 🙂 Wer weiß wie viele davon schließlich danach zu den Büchern gegriffen hat um selbst ein weiteres oder vielleicht auch ein erstes Mal in die Welt von Harry Potter und Co einzutauchen. Ich habe es definitiv getan, muss ich zugeben.

Und so schließe ich mit den Worten von J.K. Rowling:
“Whether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home.”

Magische Grüße,

Nina Bullendorf

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Mein Leben als Rollenspiel

Liebe Leser,

ich denke, jeder von uns hat ein paar schlechte oder zumindest ärgerliche Angewohnheiten, an denen er schon lange arbeiten wollte. Oder? Ich kann für mich selbst auf jeden Fall sagen, dass ich mich schon sehr oft dabei erwischt habe zu sagen – „Mensch, daran solltest du endlich mal etwas ändern.“
Aber wie das Leben eben so spielt, ganz so einfach ist das leider nicht.
Dafür haben einige Freunde von mir und ich eine äußerst unterhaltsame Hilfe gefunden: Habitica!

Was das ist?
Eine Online-Zeitmanagement-Anwendung, wobei die Beschreibung ein wenig vage klingt. Es ist ein Programm, das helfen soll, Gewohnheiten im realen Leben dadurch zu verbessern, indem es wie ein Videospiel aufgebaut ist und es für die Erfüllung von Aufgaben Erfahrungspunkte und Gold gibt.
Als jemand, der für sein Leben gern Videospiele spielt, war ich dafür natürlich schnell zu begeistern und mal ehrlich – wer möchte nicht für den erledigten Abwasch Gold und coole Ausrüstungsgegenstände bekommen, statt einfach nur sauberes Geschirr? Eben!

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Na, wer sieht welche Aufgabe so lange verschoben wurde, dass sie strafend rot ist? 😦

Man erstellt also einen Charakter und setzt sich selbst Aufgaben. Unterteilt wird dabei in Gewohnheiten, tägliche Aufgaben und To-Dos, die jeweils unterschiedlich gewertet werden. So bekommt man für To-Dos, die größere Aufgaben darstellen, mehr Punkte und Belohnungen als für kleine Gewohnheiten. Aber all das kann man dem persönlichen „Schwierigkeitsgrad“ anpassen. Für mich zum Beispiel ist es manchmal schon eine echte Herausforderung, jeden Tag richtig zu kochen statt mir einfach nur eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben – entsprechend hat diese Gewohnheit bei mir die Schwierigkeitsstufe Mittel und gibt mehr Erfahrungspunkte als die Gewohnheit, morgens aufs Frühstück zu verzichten, weil ich zu viel Zeit vertrödele.

Ja, man kann auch manchmal recht verrückte Sachen einstellen, wie bei mir zu sehen ist. 😉 Ich habe zum Beispiel die schlechte Angewohnheit, immer die gleichen Serien und Filme zigmal zu schauen statt den neuen Sachen, die schon ewig auf meiner Netflix- oder Amazon Prime-Liste stehen und deshalb ist bei den Gewohnheiten auch sowas wie „1 neue Folge gucken“ dabei. Klingt nicht unangenehm, klar, aber ist für mich schon eine Motivation, auf diese Gewohnheit zu verzichten und stattdessen ein paar Sachen anzusehen, die ich vielleicht sonst weiter aufschieben würde.

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Order of the To-Do-List – unsere epische Abenteuergruppe, die zuletzt das Monster von Koch Less besiegt hat. Ja, wir sind echte Helden!

Aber was ist ein Rollenspiel ohne Kämpfe?
Deshalb gibt es auch die Möglichkeit, Gruppen zu bilden und gegen Bosse zu kämpfen! Wie Ihr sehen könnt, ist unsere Gruppe besonders cool, denn wir reiten auf gigantischen Bienen! 🙂
Man kann ab einem gewissen Level eine Klasse wählen – klassische Rollenspiel-Klassen wie Krieger, Magier, Schurke und Heiler – und dann mit seinen Freunden große Boss-Kämpfe erledigen. Wir kämpfen gerade gegen den angsteinflößenden Wäschebeschwörer und wie ich zu meiner Schande gestehen muss, habe ich gestern verbummelt, meine Aufgaben zu erledigen und deshalb nicht dem Monster sondern meiner Gruppe Schaden zugefügt. Ups.
Zum Glück bin ich unser Heiler und kann gleich darauf mein Mana verwenden, um ein wenig Heilung zu zaubern. 😉 Günstig gewählt, die Klasse.

Durch die gemeinsamen Kämpfe erhält man zusätzliche Motivation, um seine täglichen Aufgaben und Gewohnheiten zu bewältigen – wenn man das versäumt, macht der Boss nämlich Schaden bei der gesamten Gruppe und man macht keinen Fortschritt dabei, ihn endlich zu besiegen!
Mir macht es gerade ein ziemlich schlechtes Gewissen, dass ich meine Gruppe vernachlässigt habe, entsprechend werde ich wohl die nächste Zeit wieder verstärkt darauf achten, brav meine Aufgaben und To-Dos abzuarbeiten. 😉

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So viele Zombie-Tiere … süß. Einer meiner Favoriten – der Zombie-Kaktus.

Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, zufällig Haustiere und Futter für die selbigen zu finden, sodass man sie zu zukünftigen Reittieren heranfüttern kann und mal ehrlich, diese kleinen Pixeltiere sind wirklich zu süß, um sich nicht um sie kümmern zu wollen! 🙂
Ansonsten kann man auch noch an großen Wettbewerben teilnehmen und und und. Das Programm bietet vieles, was für Motivation und Spaß sorgt, was für eine „Zeitmanagement-Anwendung“ wirklich beeindruckend ist, wie ich finde.

Was haltet Ihr von solchen Spielen? Gute Idee oder Zeitverschwendung? Falls ich Euer Interesse geweckt habe, schaut doch mal rein – es ist kostenlos! – und probiert, Eure eigenen Gewohnheits-Monster zu besiegen!
Ich werde jetzt erstmal meine Blogbeitrag-To-Do streichen und hoffen, dass ich damit dem Wäschebeschwörer eins auswischen kann. 😉

Beste Grüße,
Nina Bullendorf

St. Patricks Day

Liebe Leser,

in zwei Wochen ist es soweit – St. Patrick’s Day findet am 17. März jeden Jahres statt und jedes Jahr antworte ich auf die erstaunte Frage ob ich das ehrlich feiere mit einem enthusiastischen: Ja! 🙂

St. Patrick’s Day (im Irischen sehr klangvoll Lá Fhéile Pádraig) ist der Nationalfeiertag der Iren und wird inzwischen überall auf der Welt gefeiert. Ursprünglich handelt es sich dabei um den Gedenktag des irischen Bischofs Patrick der als erster christlicher Missionar in Irland gilt – aber heute hat er nur noch geringe religiöse Bedeutung. Das wahrscheinlich auffälligste von dem die meisten Leute zumindest schonmal gehört haben sind die Paraden die abgehalten werden, überall in der Welt. Die größten tatsächlich in Amerika, aber auch in Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland .. sogar in Deutschland inzwishen!
Seit 1996 findet in München eine jährliche Parade zum St. Patrick’s Day statt, an der auch einige deutsche Gruppen teilnehmen.

Vornehmlich geht es natürlich darum, dass die Iren ihre eigenen Wurzeln feiern, aber eines der wichtigsten Mottos des Tages ist es, dass jeder heute ein wenig irisch sein darf 🙂
Etwas, das sich auch in der Vielfalt der Menschen wiederfindet, die diesen Feiertag begehen. Seit ein paar Jahren tun das nämlich ein paar Freunde und ich ebenfalls und soweit uns bekannt ist, hat keiner von uns bekannte irische Wurzeln (dafür haben wir aber einen Patrick dabei! Das gilt doch auch?)

Es ist vor allem ein Tag um eine einzigartige Kultur und ein wunderschönes Land zu feiern – und zwar meistens in einem von vielen Irish Pubs.

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St. Patrick’s Day letztes Jahr – wir haben neue Hüte geschenkt bekommen 🙂

Wie man sieht ist grün die vorherrschende Farbe an diesem Tag und zwar nicht nur in der Kleidung! Zu Ehren des irischen Feiertags erstrahlen unzählige Wahrzeichen und berühmte Gebäude in herrlichem Grün – die Pyramiden in Ägypten, der scheife Turm von Pisa, das Empire State Building in New York, das Schloss Neumünster in Würzburg, der Fernsehturm in Berlin, der Sky Tower in Neuseeland, die Niagarafälle .. und und und!

Ich wünsche euch schonmal im Vorfeld einen Happy St. Paddy’s Day und hoffe, dass ich euch vielleicht ein bisschen für einen meiner liebsten Feiertage des Jahres begeistern konnte. Kanntet ihr den St. Patrick’s Day vielleicht schon oder feiert ihn gar selbst (oder andere Feiertage, die ihr jedes Jahr erklären müsst? 😉 ) ?

Wenn nicht, einen Versuch ist es allemal wert und der 17. März ist nicht mehr weit!

Beste (irische) Grüße

Nina Bullendorf

Unser Büchereiteam stellt sich vor: Nina Bullendorf

Liebe Leser,

als jemand, der aufgrund von Hobbys sehr viel und sehr gerne schreibt, ist es vermutlich beinahe peinlich zuzugeben, dass ich diesen Blogtext schon zum dritten Mal anfange und immer noch nicht zufrieden bin. Dabei möchte ich mich doch nur vorstellen! Wie schwer kann das denn sein? Ich muss feststellen – sehr schwer! – und werde es mir deshalb sehr einfach machen:

Igitt Ich

Nicht das Genie, der FAMI beherrscht das Chaos.

Mein Name ist Nina Bullendorf, ich bin im August diesen Jahres zum tollen Team der Bücherei Hilden gestoßen und dem Einen oder Anderen vielleicht sogar schon mal im 1.OG vor die Füße gestolpert. Außerdem bin ich damit die dritte Nina, die vermutlich angelaufen kommt, wenn irgendwer diesen Namen ruft. Langsam spiele ich mit dem Gedanken eine Verschwörungstheorie über Menschen mit diesem Namen und der Arbeit in Bibliotheken aufzustellen. Aber ich schweife ab, oder? Eines meiner schlimmsten Laster.

Im Moment studiere ich Bibliothekswissenschaft an der TH Köln, immerhin schon im dritten Semester, und habe davor im Juli 2014 meine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Stadtbücherei Schwelm abgeschlossen.
Ich möchte betonen, dass ich wirklich versucht habe, mir eine herrlich spannende Geschichte dazu auszudenken, wie ich zu diesem Beruf gekommen bin, aber leider muss ich zugeben, dass die Wahrheit relativ simpel und langweilig ist – ich bin einfach schon immer gerne in die Bücherei gegangen und habe sehr begeistert zugegriffen, als sich mir die Chance bot, eine Ausbildung in diesem Bereich machen zu können.

Etwas spannender vielleicht diese Anekdote: Dass ich nach dieser Ausbildung das Studium begonnen habe um Bibliothekar zu werden, daran hat nicht zuletzt der Film „The Quest – Jagd nach dem Speer des Schicksals“ schuld (der im Original viel treffender „The Librarian – Quest for the Spear“ heißt). Wobei ich langsam aber sicher das ungute Gefühl habe, dass die Berufspraxis eher wie die in meiner Ausbildung, denn wie die in der herrlichen Abenteuerfilmparodie sein wird … hm. Da geht er hin, der Traum mit Excalibur zu fechten.
Spaß macht es trotzdem, zugegeben. 😉

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Selbst auf dem Mittelaltermarkt – das Buch immer griffbereit. Ein paar Klischees möchte man ja doch bedienen 😉

Ansonsten gibt es gar nicht viel spannendes über mich zu erzählen. Wie bereits zu Anfang erwähnt schreibe ich sehr gerne, ich mag Rollenspiele (zum Schreiben & Erzählen), Computerspiele und Mittelaltermarkt-Besuche. Ansonsten mag ich Bücher, Filme und Serien und eine Menge zeitraubender Dinge im Internet, wie Tumblr oder Pinterest.

Jetzt ist die Vorstellung doch schon wieder länger geworden, dabei wollte ich mich unbedingt kurz fassen. Ich hoffe trotzdem, dass ich vielleicht einen kleinen Eindruck von meiner manchmal etwas chaotischen Person machen konnte. 🙂

Und weil ich es kann, schließe ich direkt mal ein liebes Dankeschön an die Kolleginnen und Kollegen an, die mich so herzlich aufgenommen haben und hoffe, dass ich in meiner Zeit hier noch viel lernen und erleben darf.

Beste Grüße,
Nina Bullendorf