Archiv des Autors: Nina Bullendorf

Escape Game – Harry Potter Style

WhatsApp Image 2017-08-05 at 17.31.20Liebe Leser,

dass ich ein riesiger Potterhead bin ist vermutlich kein Geheimnis. Ein guter Teil meiner Garderobe besteht aus T-Shirts mit entsprechenden Motiven, ich kenne die Bücher fast auswendig und habe die Filme etliche Male gesehen. Ich besitze sogar den einen oder anderen Zauberstab und habe mich sogar an die Computerspiele getraut (die teilweise gar nicht so toll waren).

Alles um der Welt, die ich so sehr mag ein wenig näher zu sein.

Und an meinem Geburtstag hatte ich plötzlich ein Rätsel zu diesem Thema, statt meinem Geschenk auf dem Tisch. Nanu? – dachte ich mir, das wirkt ein wenig wie ein Rätsel aus dem Exit-Game das wir einige Wochen vorher gespielt haben. Aber die Fragen zielten sehr deutlich auf die Welt der Magie  – und siehe da! Man lädt mich in den Rätselraum in Bochum ein: und zwar einer der als Thema Harry Potter hat.

Vor ein paar Wochen war es dann so weit, ein wenig nervös ob wir es schaffen in einer Stunde alle drei Heiligtümer des Todes in Hogwarts zu finden.
Das war nämlich die Geschichte hinter dem Rätselraum in den wir geschickt wurden – lief diese Zeit ab würden uns die Todesser erwischen und die Heiligtümer an sich reißen!

Ausgestattet mit richtig schicken Umhängen und Krawatte in Gryffindor-Optik ging es dann los. Zuerst mussten wir einen Zauberspruch finden um den Raum mit mehr als unseren kleinen Kerzen zu erhellen und dann ging es erst richtig los.
Rätsel um Rätsel musste gelöst werden um voran zu kommen und jedes davon erinnerte an Dinge die man aus Hogwarts und der magischen Welt kannte – aber ich möchte ungern zu viel verraten, vielleicht verirrt sich ja einer von euch auch noch dorthin und der soll natürlich nicht gespoilert werden.

Eines kann ich jedoch verraten – es war ein riesiger Spaß und als wir am Ende alle Heiligtümer gefunden und den Raum verlassen konnten fühlten wir uns wir richtige Helden!
Ich kann jedem nur wärmsten empfehlen diesen oder auch einen anderen Escape Room zu besuchen. Es macht unglaublich viel Spaß und gerade dieser Raum hat alles gehalten was er versprochen hat – nicht nur Rätsel, sondern auch ein Eintauchen in die Welt der Magie von Harry Potter.

Habt ihr sowas schon mal ausprobiert, wenn ja wo und was? 🙂

Beste Grüße,
Nina Bullendorf

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Meine musikalischen Abenteuer

Liebe Leser,

die Frage – welche Musik hörst du denn gerne? – kriegt man ja eigentlich recht häufig zu hören. Nur die Antwort auf diese Frage ist nicht immer so einfach, wie man es gerne hätte – vor allem wenn man wie ich schnell eine neue Musik-Richtung für sich entdeckt und plötzlich völlig darin versumpft.
Oder auch ‚alte‘ neue Musikrichtungen wiederentdeckt, wie es in diesem Fall passiert ist.

K-Pop ist die Kurzform für Korean Pop und bezeichnet meistens recht umfassend den Großteil der Musik die aus Südkorea kommt und in koreanischer Sprache, meist mit wenigen englischen Elementen die man dabei schnell raushört, gesungen wird.
Warum ausgerechnet koreanischer Pop?
Nun, weil es einfach ist sich dafür zu begeistern und das liegt nicht zuletzt daran wie großartig das Ganze inszeniert wird. Und die meisten von euch dürften zumindest ein Lied dieser Musikrichtung kennen, das 2012 ziemlich bekannt war: Nämlich „Gangnam Style“ von Psy.

Einige der besonders auffälligen Merkmale von K-Pop, nämlich der aufwendige Stil des Musikvideos und auch die Choreografie des Tanzes sind darin zwar durchaus etwas übertrieben, zeigen aber deutlich den Fokus der in diesem Genre auf diesen Dingen liegt.
Denn das macht K-Pop aus –  der Style der Bandmitglieder, das Tanzen und wie beeindruckend die Musikvideos der Bands produziert wurden. Die Zeit in der ich zu allererst von solchen Bands gehört habe liegt weit vor 2012, als ich anfing mich für asiatische Popkultur zu interessieren – BoA und S.E.S. irgendwann um 2002 herum, zu einer Zeit, zu der man CDs dieser Bands erst noch mühsam über verschiedene Shops bestellt hat – mit der Zeit allerdings habe ich das Interesse daran dann verloren.

Bis heute. Und heute ist es fast zu einfach neue Bands eines doch recht fernen Genres wie diesem zu entdecken! Mit YouTube, Spotify und Co ist die Auswahl gigantisch und ich komme aus dem Staunen und Entdecken gar nicht mehr raus. Zwei meiner aktuellen Lieblinge:

Habt ihr auch Bands oder ganze Musikstile die aus eurem sonstigen Musikgeschmack hervorstechen? Habt ihr vielleicht auch schon von K-Pop und seinen schrecklichen Ohrwürmern gehört?
Vielleicht probiert ihr es ja auch mal aus falls ihr neugierig geworden seid. 😉

Mit besten Grüßen,

Nina Bullendorf

Star Wars Day: May the 4th Be With You

Liebe Leser,

in zwei Tagen ist es mal wieder so weit und vielleicht wissen es ja einige auch noch nicht – am 4. Mai ist Star Wars Day! Und ob man nun hartgesottener Fan ist oder nicht, man kann zumindest sagen, dass es einiges zu feiern gibt – und das nach fast 40 Jahren!

Da war auf der einen Seite natürlich Rogue One – ein Film, bei dem ich nicht nur mitgefiebert sondern auch das eine oder andere Tränchen verdrückt habe und den ihr euch unbedingt ansehen solltet, falls ihr es im Winter letztes Jahr nicht geschafft habt. Die Handlung spielt zeitlich unmittelbar vor Episode IV und hat sich auch was Effekte und die gesamte Aufmachung angeht meiner Meinung nach wunderbar in den alten Stil der Filme eingefügt.

Auf der anderen Seite einige Romane, ein Star Wars Battlefront Spiel das nicht unbedingt die Erwartungen erfüllt hat und – vor wenigen Wochen erst – ein Trailer für die Fortsetzung im Dezember diesen Jahres.
Den hier einmal für alle diejenigen, die es wie ich vielleicht die erste Zeit verschlafen haben:

Aber was ist der Star Wars Day überhaupt?

Es ist ein inoffizieller „Feiertag“ der Fangemeinde dessen Datum wegen des Wortwitzes gewählt wurde, der sich auf einen der berühmtesten Sätze der Reihe bezieht. Im Englischen klingt das Datum „May, the fourth“ nämlich ähnlich wie der Beginn des Satzes „May the force be with you“. Wem das jetzt schon zu flach war, dem sei gesagt, dass manch einer munkelt der darauffolgende 5. Mai sollte bekannt werden als – „Revenge of the Fifth“ in Anlehnung an den Film „Revenge of the Sith“. 😉
Offizieller ist da natürlich der 25. Mai – am 25. Mai 1977 lief der erste Film schließlich das erste Mal in den Kinos. An diesem Datum ist jedoch Vorsicht geboten – der 25. Mai ist schließlich auch, wie natürlich jeder weiß auch Towel-Day, an dem wir Douglas Adams, dem Autor von ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘ und dem wohl nützlichsten Gepäckstück auf der Reise durch’s Weltall – dem Handtuch – Respekt zollen.
Aber das ist eine andere Geschichte. 😉

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Oh. Ist das etwa ein Star-Wars-Bügelperlen-Traumfänger – passend zum Anlass? Da ist aber jemand gut vorbereitet. +schamloses Eigenlob+

Wirklich feiern muss man natürlich nicht, aber es ist ein schöner Anlass um sich darüber zu freuen wie viele alte und neue Fans es gibt und sich mit der Erwartung auf viele wunderbare neue Dinge im kommenden Jahr zu erfüllen.
Oder vielleicht einfach nur über einen kleinen Wortwitz zu schmunzeln – das ist ja auch manchmal viel Wert.

In diesem Sinne: May the 4th be with you! 🙂

Viele Grüße,
Nina Bullendorf

Aufbruch in neue Galaxien

Liebe Leser,

kennt ihr das? Ihr habt das Gefühl euren eigenen Geschmack gut einschätzen zu können und plötzlich kommt dieses eine Buch, dieses eine Spiel, dieser eine Film und öffnet euch die Augen zu einem Genre das euch vorher völlig suspekt war?
So ging es mir vor einigen Jahren mit dem Thema Science Fiction. Sicher, ich habe die Star Wars Filme gesehen und auch gemocht aber ansonsten war das Thema Raumschiffe und Aliens eher eines das mich kalt gelassen hat.
Und dann kam die Computerspiel-Serie Mass Effect und veränderte alles.

Vor etwa sieben Jahren habe ich den zweiten Teil der Serie in die Finger bekommen und war sofort begeistert – noch heute spreche ich über mein Raumschiff und meine Crew, jegliche Skepsis gegenüber dem fremdartigen Setting im Weltraum war wie weggefegt und das auch nachhaltig.
Schließlich hat die Serie auch einige Romane zu bieten – was mir als Bücherwurm überaus gelegen kommt, versteht sich – und es hat vor allem eine gewisse Hemmschwelle entfernt mich auch mit dem Genre an sich auseinander zu setzen.
Wo vorher noch ein gewisses Zögern war greife ich heute ohne zweimal zu Überlegen nach Star Wars Romanen und nach langer Zeit auch endlich der Fortsetzung von Douglas Adams Kultbuch „Per Anhalter durch die Galaxis“ die ich um nichts missen wollen würde, aber auch anderen Geschichten die in der Abteilung stehen vor der mir vorher etwas gegraust hat.

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Ohrringe, Check. Omnitool, Check. Zu viele Filter, Check. Zurück ins All also 🙂

Mit ungebrochener Begeisterung habe ich entsprechend auf die Veröffentlichung von Mass Effect: Andromeda gewartet – und heute ist es so weit! Die 10 Stunden Vorab-Spielzeit waren so schnell aufgebraucht, dass ich mehr als dankbar bin heute endlich ohne Beschränkung die unbekannte und ferne Andromeda-Galaxie zu erforschen und als neues Zuhause zu erschließen.

So, wie mir diese Spiele-Serie ein komplettes Genre erschlossen hat. 🙂
Habt ihr ähnliche Offenbarungen erlebt? Wenn ja welche? Falls nicht – traut euch, es lohnt sich!

Viele Grüße aus dem Weltall,

Nina Bullendorf

Lesen mal anders

Liebe Leser,

als jemand der sehr gerne und auch sehr viel liest – und noch dazu gerne neue Dinge auf dem Smartphone ausprobiert – kam ich nicht umhin früher oder später auf Apps zu stoßen die auf die eine oder andere Art eine Geschichte erzählen.

Erzählen wollte ich heute von textbasierten Spielen oder auch interaktiven Geschichten, die ich dabei gefunden habe. Leider sind die meisten davon auf Englisch, aber das hat den Spaß daran nicht im Geringsten gemindert. 🙂
Multiple-Choice-Spiele oder Geschichten kenne ich noch aus meiner Kindheit, wo ich die Gänsehaut-Bücher zum Beispiel sehr gerne gelesen habe – und so auf das eine oder andere „Spielbuch“ gestoßen bin.
Vielleicht kennt der eine oder andere auch noch eines dieser Bücher – „Entscheide Du Selbst!“ Bücher, wie „Die Insel der 1000 Gefahren“ in denen man als Spieler an verschiedenen Punkten der Geschichte Entscheidungen treffen konnte um vom Buch auf jeweils unterschiedliche Seiten weitergeführt zu werden. Ich erinnere mich noch gut an die Frustration weil ich andauernd in einer Sackgasse gelandet bin in der mein Hauptcharakter gestorben oder anderweitig gescheitert ist.

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Choice of Game beispielsweise bietet ein ähnliches Prinzip in Form von Apps – übrigens auch zum selbst schreiben wenn man möchte – in vielen verschiedenen Geschichten die man runterladen kann. Einige davon sind kostenlos wie zB. Choice of the Vampire, was mein erstes war – andere kosten ein paar Euro, aber die lohnen sich meistens auch.
Im Gegensatz zu einem Buch ist man hier nicht gezwungen ständig zu blättern und es wird meistens mit Eigenschaften gearbeitet, die man im Laufe der Geschichte steigern kann um an manchen Stellen andere Entscheidungen treffen zu können.

Und es macht furchtbar süchtig!
Nicht nur, dass die meisten Geschichten unheimlich gut geschrieben sind – auch der Wiederspielwert ist unglaublich groß. Einige der Spiele habe ich sicher dreimal angefangen um einen anderen Weg zu suchen, eine teilweise völlig andere Geschichte zu erleben und ein überraschendes neues Ende zu bekommen. 🙂

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Deutsche Spiele dieser Art finden sich zwar leider weniger, aber eines davon – nämlich „The Virus – Hilferuf“ möchte ich dabei nicht unerwähnt lassen. Die interaktive Erzählung beginnt mit einem Hilferuf während der Zombieinvasion und ist im Gegensatz zu den Choice of Game-Spielen völlig anders aufgemacht, aber mindestens genauso fesselnd. 🙂

Ausprobieren kann man dieses, wie auch viele der kostenpflichten Choice-Spiele übrigens auch kostenlos, es lohnt sich einfach mal neugierig zu sein wie ich finde.
Kennt ihr solche Bücher noch oder sogar solche interaktiven Geschichten in App- oder anderweitiger Spieleform? Falls nicht, vielleicht habe ich euch ja ein wenig neugierig gemacht – in meinen Augen ist es eine schöne Abwechslung zum normalen Lesen.

Beste Grüße,
Nina Bullendorf

„Nach all dieser Zeit?“ „Immer.“

Liebe Leser,

denn wie mit die Liebe um die es in diesem Zitat geht steht es auch um meine Liebe zu diesem ganz speziellen Thema. Richtig geraten – ich schwelge heute über Harry Potter! 🙂

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100.000 Galleonen sind ein stolzes Sümmchen!

Bitte nehmt die Warnung des Tagespropheten absolut ernst – sollte jemandem diese verdächtige Person irgendwo über den Weg laufen, informiert sofort das örtliche Zaubereiministerium … 😉 Als jemand der mit der Welt von Harry Potter groß geworden und nie richtig davon losgekommen ist, war das Jahr 2016 ein absolut fantastisches Jahr.

Zuerst im Sommer die Freude um das Theaterstück rund um Harrys und Dracos Nachwuchs in „Harry Potter und das verwunschene Kind“, das ein ganz besonders nostalgisches Gefühl in mir geweckt hat und dann im Winter die Verfilmung der Geschichte rund um Newt Scamander im magischen New York der 1920er Jahre in „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“.

Alles in allem – es war ein wenig, wie nach langer Zeit nach Hause zu kommen.
Selbst wenn die Zeit und die Charaktere andere sind, die Welt fühlt sich noch genau so natürlich und vertraut an wie zuvor – natürlich auch, weil J.K. Rowling uns dank Pottermore nie ganz aus ihren Fängen entlassen hat.

Was gab es denn da noch alles?

Die Vorstellung der Ilvermorny-Schule in Amerika, samt Test um sich dort wie schon zuvor in Hogwarts einem Haus zuteilen zu lassen sollte nicht unerwähnt bleiben.
Dazwischen noch die Leckerbissen in Form der E-Books mit ganz viel Hintergrundgeschichte zu Charakteren wie der fiesen Umbridge oder der mutigen Professor McGonagall – ich glaube, seit Ende der Geschichte um Harry und seine Freunde 2007 (lasst euch das auf der Zunge zergehen, vor zehn Jahren) gab es kein so wundervoll magisches Jahr mehr für alte und neue Fans. Und das macht mich sehr glücklich!

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Bestens gerüstet zum Re-Read sämtlicher Bücher! Voldemort wirkt jedoch skeptisch

Eine meiner besten Freundinnen hat so zum Beispiel im Rahmen ihrer Ausbildung einen Rätsel- und Bastelnachmittag passend zur Veröffentlichung des Drehbuchs zu Phantastische Tierwesen veranstaltet – und wenn sich diese Rückkehr in die magische Welt nicht allein für so viele kleinere und größere Leser gelohnt hat, die dort kleine Knuddelmuffs gebastelt, Rätsel gelöst und Lesezeichen gestaltet haben, dann weiß ich auch nicht. 🙂 Wer weiß wie viele davon schließlich danach zu den Büchern gegriffen hat um selbst ein weiteres oder vielleicht auch ein erstes Mal in die Welt von Harry Potter und Co einzutauchen. Ich habe es definitiv getan, muss ich zugeben.

Und so schließe ich mit den Worten von J.K. Rowling:
“Whether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home.”

Magische Grüße,

Nina Bullendorf

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Mein Leben als Rollenspiel

Liebe Leser,

ich denke, jeder von uns hat ein paar schlechte oder zumindest ärgerliche Angewohnheiten, an denen er schon lange arbeiten wollte. Oder? Ich kann für mich selbst auf jeden Fall sagen, dass ich mich schon sehr oft dabei erwischt habe zu sagen – „Mensch, daran solltest du endlich mal etwas ändern.“
Aber wie das Leben eben so spielt, ganz so einfach ist das leider nicht.
Dafür haben einige Freunde von mir und ich eine äußerst unterhaltsame Hilfe gefunden: Habitica!

Was das ist?
Eine Online-Zeitmanagement-Anwendung, wobei die Beschreibung ein wenig vage klingt. Es ist ein Programm, das helfen soll, Gewohnheiten im realen Leben dadurch zu verbessern, indem es wie ein Videospiel aufgebaut ist und es für die Erfüllung von Aufgaben Erfahrungspunkte und Gold gibt.
Als jemand, der für sein Leben gern Videospiele spielt, war ich dafür natürlich schnell zu begeistern und mal ehrlich – wer möchte nicht für den erledigten Abwasch Gold und coole Ausrüstungsgegenstände bekommen, statt einfach nur sauberes Geschirr? Eben!

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Na, wer sieht welche Aufgabe so lange verschoben wurde, dass sie strafend rot ist? 😦

Man erstellt also einen Charakter und setzt sich selbst Aufgaben. Unterteilt wird dabei in Gewohnheiten, tägliche Aufgaben und To-Dos, die jeweils unterschiedlich gewertet werden. So bekommt man für To-Dos, die größere Aufgaben darstellen, mehr Punkte und Belohnungen als für kleine Gewohnheiten. Aber all das kann man dem persönlichen „Schwierigkeitsgrad“ anpassen. Für mich zum Beispiel ist es manchmal schon eine echte Herausforderung, jeden Tag richtig zu kochen statt mir einfach nur eine Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben – entsprechend hat diese Gewohnheit bei mir die Schwierigkeitsstufe Mittel und gibt mehr Erfahrungspunkte als die Gewohnheit, morgens aufs Frühstück zu verzichten, weil ich zu viel Zeit vertrödele.

Ja, man kann auch manchmal recht verrückte Sachen einstellen, wie bei mir zu sehen ist. 😉 Ich habe zum Beispiel die schlechte Angewohnheit, immer die gleichen Serien und Filme zigmal zu schauen statt den neuen Sachen, die schon ewig auf meiner Netflix- oder Amazon Prime-Liste stehen und deshalb ist bei den Gewohnheiten auch sowas wie „1 neue Folge gucken“ dabei. Klingt nicht unangenehm, klar, aber ist für mich schon eine Motivation, auf diese Gewohnheit zu verzichten und stattdessen ein paar Sachen anzusehen, die ich vielleicht sonst weiter aufschieben würde.

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Order of the To-Do-List – unsere epische Abenteuergruppe, die zuletzt das Monster von Koch Less besiegt hat. Ja, wir sind echte Helden!

Aber was ist ein Rollenspiel ohne Kämpfe?
Deshalb gibt es auch die Möglichkeit, Gruppen zu bilden und gegen Bosse zu kämpfen! Wie Ihr sehen könnt, ist unsere Gruppe besonders cool, denn wir reiten auf gigantischen Bienen! 🙂
Man kann ab einem gewissen Level eine Klasse wählen – klassische Rollenspiel-Klassen wie Krieger, Magier, Schurke und Heiler – und dann mit seinen Freunden große Boss-Kämpfe erledigen. Wir kämpfen gerade gegen den angsteinflößenden Wäschebeschwörer und wie ich zu meiner Schande gestehen muss, habe ich gestern verbummelt, meine Aufgaben zu erledigen und deshalb nicht dem Monster sondern meiner Gruppe Schaden zugefügt. Ups.
Zum Glück bin ich unser Heiler und kann gleich darauf mein Mana verwenden, um ein wenig Heilung zu zaubern. 😉 Günstig gewählt, die Klasse.

Durch die gemeinsamen Kämpfe erhält man zusätzliche Motivation, um seine täglichen Aufgaben und Gewohnheiten zu bewältigen – wenn man das versäumt, macht der Boss nämlich Schaden bei der gesamten Gruppe und man macht keinen Fortschritt dabei, ihn endlich zu besiegen!
Mir macht es gerade ein ziemlich schlechtes Gewissen, dass ich meine Gruppe vernachlässigt habe, entsprechend werde ich wohl die nächste Zeit wieder verstärkt darauf achten, brav meine Aufgaben und To-Dos abzuarbeiten. 😉

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So viele Zombie-Tiere … süß. Einer meiner Favoriten – der Zombie-Kaktus.

Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, zufällig Haustiere und Futter für die selbigen zu finden, sodass man sie zu zukünftigen Reittieren heranfüttern kann und mal ehrlich, diese kleinen Pixeltiere sind wirklich zu süß, um sich nicht um sie kümmern zu wollen! 🙂
Ansonsten kann man auch noch an großen Wettbewerben teilnehmen und und und. Das Programm bietet vieles, was für Motivation und Spaß sorgt, was für eine „Zeitmanagement-Anwendung“ wirklich beeindruckend ist, wie ich finde.

Was haltet Ihr von solchen Spielen? Gute Idee oder Zeitverschwendung? Falls ich Euer Interesse geweckt habe, schaut doch mal rein – es ist kostenlos! – und probiert, Eure eigenen Gewohnheits-Monster zu besiegen!
Ich werde jetzt erstmal meine Blogbeitrag-To-Do streichen und hoffen, dass ich damit dem Wäschebeschwörer eins auswischen kann. 😉

Beste Grüße,
Nina Bullendorf