Archiv des Autors: Nathalie Funda

Da ist sie wieder!

Liebe Leser,

sicher erinnert Ihr Euch noch an meinen Abschiedsblogbeitrag aus dem letzten August?
Ab dem 01. September war ich im Rahmen meines Studiums im Praxissemester bei der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW.
Aber seit dem 01. Januar bin ich wieder zurück!

Hier hat sich inzwischen einiges getan. Im Büro der Technischen Medienbearbeitung wurde umgeräumt und alles stet jetzt woanders. es wird wohl noch etwas dauern, bis ich mir das eingeprägt habe und auf der Suche nach Stempel und Folienrolle nicht dauernd ins Leere greife.

Während meines Praktikums galt es natürlich auch ein Praxisprojekt durchzuführen. Meine Aufgabe war es, ein Webinar für Bibliotheksbeschäftigte durchzuführen. Das Thema war die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS). Jedes Jahr von Januar bis Mitte Februar sollen alle Öffentlichen Bibliotheken in NRW ihre statistischen Daten für das vergangene Jahr in die Deutsche Bibliotheksstatistik eintragen, z.B. wie viele Neuanmeldungen es gegeben hat, wie viele Veranstaltungen und Angaben zu Finanzen, Bestandszahlen, Personal und noch eine Menge mehr. Insgesamt hat der Fragebogen 421 Fragen! Allerdings muss nicht jede Bibliothek alle ausfüllen, einige richten sich z.B. nur an Fahrbibliotheken. Trotzdem ist es gar nicht so einfach, da den Durchblick zu behalten. Deswegen sollte es im Webinar nicht nur um die Veränderungen des aktuellen Fragebogens gehen, sondern auch um den allgemeinen Überblick. Das Erstellen des Webinars war gar nicht so einfach und am Termin selbst war ich sehr aufgeregt. Aber glücklicherweise ging alles gut, obwohl ich vorher noch von Stromausfällen geträumt habe. Das Webinar wurde auch aufgezeichnet und ist auf Youtube zu sehen. Ihr könnt gern einen Blick drauf werfen, aber wenn Ihr nicht gerade in einer Bibliothek arbeitet und Daten in die DBS eintragt, ist es vermutlich nicht allzu spannend. 😉

Ich fand die Erstellung, Vor- und Nachbereitung jedoch sehr interessant.
Wenn ich nicht gerade an meinem Webinar gearbeitet habe, durfte ich die Mitarbeiter der Fachstelle auf Dienstreisen und Fortbildungen begleiten und unterstützen.

Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken fördert die Entwicklung der kommunalen öffentlichen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen. Mein Praktikum dort hat mir einen spannenden Überblick über das gesamte Öffentliche Bibliothekswesen NRWs gegeben und daher war ich froh, dass ich es sogar nochmal zwei Monate verlängern konnte.

Nun bin ich jedoch auch wieder in der Stadtbücherei Hilden für Euch da!

Beste Grüße,

Nathalie Funda

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge…

Liebe Leser,

seit wenigen Tagen, nämlich genau seit dem 01. August, kann ich stolz behaupten, bereits seit 5 Jahren in der Stadtbücherei Hilden zu arbeiten. Dies möchte ich zum Anlass für einen Rückblick nehmen.

Als ich im Frühjahr 2011 die Zusage für meine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Stadtbücherei Hilden bekam, war ich sehr glücklich.
Am 01. August ging es dann los und ich weiß noch sehr gut, wie aufgeregt ich an meinem ersten Tag war. Die Ausbildung zur FaMI dauerte drei Jahre und ich habe eine Menge gelernt.
Die große Abschlussprüfung kam dann im Sommer 2014 und dank der tatkräftigen Unterstützung des ganzen Teams über die letzten drei Jahre, gelang es mir sogar, als eine der Besten des Jahrgangs in NRW zu bestehen. Das war mir aber noch nicht genug und so bewarb ich mich für den Studiengang Bibliothekswissenschaft an der Fachhochschule Köln und begann dort im Oktober 2014 mein Studium. Zu meinem großen Glück war es möglich, mit wenigen Wochenstunden weiterhin als FaMI hier zu arbeiten. So konnte ich alles, was ich im Studium lernte, direkt in der Praxis beobachten und umsetzen.

Es waren sehr aufregende und spannende fünf Jahre, in denen ich viel gelernt und gemacht habe:

  • Viele Stunden lang alle Arten von Medien eingestellt
  • Jede Menge neue Medien eingearbeitet und viele Bestandsbereiche umsigniert
  • Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss den Infodienst erledigt
  • Unzählige Male am Telefon nach Ausweisnummern gefragt
  • Jährlich die neuen Medien für die Hildener Schulbibliotheken bearbeitet
  • Die Leseoase eröffnet und mitgestaltet
  • 118 Blogbeiträge und viele Postings auf Facebook und Twitter verfasst
  • Während der Erneuerung der Brandmeldeanlage im Rathaus Sachbücher umsigniert
  • Ein spannendes Praktikum im Hildener Stadtarchiv absolviert
  • Buchmessen und Nationalbibliotheken besucht
  • Erfolgreich Audits bewältigt
  • An Schulungen zu Arbeitssicherheit, Bilderbuch-Apps, Social Media, Recherche, Pressearbeit und vielen weiteren Themen teilgenommen
  • Bei der Veranstaltungsreihe Bücherei to go den Umgang mit E-Readern und der Onleihe erklärt
  • Autorenlesungen u.a. von Ralf Isau, Holly-Jane Rahlens, Annette Langen, Bernhard Hoecker und Andrea Sawatzki erlebt
  • einen Adventskalender organisiert
  • an einem Krimidinner teilgenommen
  • viele Dienstbesprechungen, Geburtstage, Weihnachtsfrühstücke, Neujahrsessen, gemeinsames Wichteln, Betriebsausflüge, Fotoshootings und, und, und…

 

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Nun bin ich beinah im 5. Semester und jetzt ist ein viermonatiges Praktikum vorgesehen, das ich in der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken in Düsseldorf ableisten werde. Daher werde ich die Stadtbücherei Hilden mit einem lachenden Auge verlassen, das freudig den neuen Herausforderungen entgegenblickt. Im anderen Auge stehen ein paar Tränchen, die beim wehmütigen Rückblick auf die Zeit in Hilden hervorkommen.

Ich habe hier eine Menge erlebt, mich mit meinen supernetten Kolleginnen angefreundet und sehr viel gelernt. Ich bedanke mich sehr herzlich beim gesamten Team der Stadtbücherei Hilden für die Unterstützung und Freundschaft, bei allen Lesern unseres Blogs und allen freundlichen Kunden für die schöne Zeit.

Jetzt geht es auf zu neuen Abenteuern! Und mit etwas Glück komme ich nächstes Jahr zurück.

Beste Grüße,

Nathalie Funda

Die Zamonier kommen – Die erste Zamonien-Convention

Liebe Leser,

aus dem ein oder anderen meiner Beiträge ging bereits hervor, dass ich ein großer Fan der Zamonien-Romane von Walter Moers bin. Über die Romane und das jährlich stattfindende Lügenduell auf der NordCon habe ich schon berichtet, jetzt habe ich etwas ganz neues für Euch:

Logo der Zamonien-Convention

 

Der Verein Nachtschule e.V. wird am 02. Oktober 2016 in Bochum die erste Zamonien-Convention veranstalten. Als großer Zamonienfan werde ich mir das natürlich nicht entgehen lassen.

Das Programm ist vielversprechend! Es wird eine Lesung mit Andreas Fröhlich geben, der als Nachfolger von Dirk Bach die Zamonien-Hörbücher eingelesen hat und als Sprecher von Bob Andrews von den Drei ??? bekannt ist.

Außerdem treten bei einem Lügenduell die zamonischen Lügengladiatoren gegeneinander an. Wer mit den besten Lügengeschichten das Publikum begeistert, erhält den Titel des Lügenkönigs oder der Lügenkönigin.

Weiterhin sind verschiedene Workshops, ein Bücherflohmarkt, Rätsel und Spiele geplant.

Lebendes Buch

Wenn Ihr Interesse habt, könnt Ihr über den Nachtschulverein Karten reservieren. Überlegt es Euch schnell, die Anzahl ist begrenzt!

Ich freue mich schon sehr und hoffe auf viele Zamonien-Fans!

Beste Grüße,

Nathalie Funda

 

Möge die Macht mit Euch sein!

Liebe Leser,

letztes Jahr, noch nicht so lange her, sind Euch vielleicht einige Leute begegnet, die ganz eindeutig am Star-Wars-Fieber litten. Symptome sind zum Beispiel konstantes Summen des Imperialen Marsches oder hektische Reaktionen bei Sätzen, die mit „In dem neuen Film, was da passiert, du glaubst es nicht…“ beginnen. Die Angst vor Spoilern sitzt tief, vor allem, da es in den allerersten drei Episoden ja einige sehr überraschende Wendungen gegeben hat.

Mittlerweile läuft Episode VII seit drei Wochen in den deutschen Kinos. Ab wann darf man wohl offen über den Film sprechen, was meint Ihr?
Ich habe ihn bereits gesehen und kann zumindest schonmal verraten, dass Luke Skywalker….

immer noch Darth Vaders Sohn ist. 😉

Nein, keine Sorge, dieser Beitrag bleibt spoilerfrei.

Das Star-Wars-Fieber geht jedoch weiter, denn auf Episode VII sollen noch zwei weitere folgen, vermutlich aber erst 2017 und 2019. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Solange lässt sich das Star-Wars-Fieber aushalten mit gelegentlichen Film-Marathons, Soundtrack hören oder Trailer anschauen (auf eigene Gefahr, falls Ihr den Film noch nicht gesehen habt):

 

Möge die Macht mit Euch sein!

Beste Grüße,

Nathalie Funda

 

Bücher in Serie

Liebe Leser,

Viele Bücher, die ich gern lese, erscheinen in Reihen und Serien, ein Teil folgt auf den nächsten und es langt nicht, bloß noch ein Buch zu lesen, oft sind es drei oder sogar noch mehr!
Da sitze ich dann schon eine ganze Weile dran.

Dass erfolgreiche Bücher verfilmt werden, ist nun wahrlich nichts neues. Oft müssen dabei wichtige Details weggelassen werden, weil die Filmzeit begrenzt ist oder manche Erzählkniffe im Medium Film nicht darstellbar sind. Früher hat mich das ja sehr geärgert, mittlerweile sehe ich das etwas gelassener. Schade ist es trotzdem.

Umso mehr freut es mich, wenn Bücher sehr nah an der Vorlage verfilmt werden. Neulich stieß ich auf „Outlander“, die Serienverfilmung von Diana Gabaldons Highland-Saga.
Bislang habe ich nur ein paar Folgen der ersten Staffel gesehen, aber die Besetzung der Figuren und die Handlung sind meiner Meinung nach nah an der Vorlage. Die Serie im Original zu sehen, fiel mir allerdings etwas schwer, da sehr viel Gälisch gesprochen wird und es für ungeübte Ohren nicht leicht ist, zu erkennen, ob ich das gerade verstehen sollte, weil es Englisch ist oder ob ich es gar nicht verstehen kann.

Auch sehr begeistert bin ich ja von „Game of Thrones“, der Serienadaption von G.R.R. Martins „Das Lied von Eis und Feuer“. Die Besetzung der Charaktere fand ich von Anfang an sehr gelungen, in späteren Staffeln wurde allerdings immer wieder von der Handlung der Vorlage abgewichen, das finde ich etwas schade.

Welche Buchreihen kennt Ihr, die als Serie verfilmt wurden? Findet Ihr es besser, eine ganze Serie statt nur einem Film zu haben?

Beste Grüße,

Nathalie Funda

Lesen gegen Stress

Liebe Leser,

kennt Ihr das auch? Ihr seid aus verschiedenen Gründen gestresst, es ist viel zu tun, abends kommt Ihr müde heim, würdet jetzt gern noch etwas lesen… aber der Kopf macht nicht richtig mit, es ist nicht genug Konzentration da.

So geht es mir gerade, da ich für diverse Prüfungen eine Menge lernen muss. Trotzdem möchte ich nicht aufs Lesen verzichten. Aber für neue Bücher reicht es nicht. Was also tun? Na klar, alte Bücher lesen!

In Prüfungsphasen entspannt es mich sehr, zwischendurch einfach mal in meine alten Kinderbücher reinzublättern und darin herumzuschmökern. Die Geschichten kenne ich meist in- und auswendig, was ich vergessen habe, fällt mir beim Lesen wieder ein. Und es ist so herrlich entspannend.

Aktuell lese ich alte Enid-Blyton-Bücher, z.B. die Abenteuerreihe mit Jack, Philip, Lucy, Dina und dem Papageien Kiki. Auch sehr entspannend finde ich in solchen Zeiten Bücher von Christine Nöstlinger, z.B. Wir pfeifen auf den Gurkenkönig oder von Paul Maar. Das Sams liebe ich schon seit meiner Kindheit.

Manchmal ernte ich durchaus verwunderte Blicke, wenn ich im Bus sitze und Kinderbücher lese. Aber laut David Pennac gehört es zu meinen unantastbaren Leserechten, zu lesen, was ich will.

Die 10 unantastbaren Rechte des Lesers nach David Pennac
1. Das Recht, nicht zu lesen
2. Das Recht, Seiten zu überspringen
3. Das Recht, ein Buch nicht zu Ende zu lesen
4. Das Recht, noch einmal zu lesen
5. Das Recht, irgendwas zu lesen
6. Das Recht auf Bovarysmus, d. h. den Roman als Leben zu sehen
7. Das Recht, überall zu lesen
8. Das Recht, herumzuschmökern
9. Das Recht, laut zu lesen
10. Das Recht, zu schweigen

Gibt es für Euch auch Bücher, die Euch in Stresssituationen besonders gut tun und Euch entspannen?

Beste Grüße,

Nathalie Funda

Suchen, Kombinieren, Entkommen – Escape-Games in Real Life

Liebe Leser,

mancher erinnert sich vielleicht noch, dass ich ein großer Fan von Point-and-Click-Adventures bin.
ich spiele für mein Leben gern diese Spiele, in denen es hauptsächlich darum geht, Gegenstände einzusammeln und zu kombinieren, Hinweise zu finden und Rätsel zu lösen.

Daher war ich auch besonders begeistert, als ich erfuhr, dass es neuerdings die Möglichkeit gibt, diese Spiele „in echt“ zu spielen.
Zusammen mit Familie und Freunden sind wir als Gruppe von 12 Personen in Düsseldorf bei Team Escape angekommen, wurden freundlich begrüßt, in zwei Gruppen aufgeteilt und eingesperrt.

Eingesperrt? Ja, genau. Als Gruppe war es unser Ziel, den verschlossenen Raum wieder zu verlassen, wir mussten also den richtigen Schlüssel finden.
Verpackt waren die Rätsel in eine Geschichte, zum einen galt es, ein Heilmittel zu entwickeln, um die Menschheit zu retten – große Verantwortung! Die Gruppe im zweiten Raum sollte Hinweise auf den Aufenthaltsort eines verschwundenen Wissenschaftlers finden.

Die Räume waren entsprechend eingerichtet und mit vielen Gegenständen ausgestattet. Einige enthielten wichtige Hinweise, andere wiederum dienten nur als Ablenkung, sogenannte Rote Heringe.
Als wir den Raum betraten, stürzten wir uns zunächst auf alles, was nicht niet- und nagelfest war, hoben hoch, nahmen die Bilder ab, schauten unter Teppich und Tische und fanden recht zügig allerlei Codes und geheimnisvolle Tipps zur Lösung. Dann ging es ans Kombinieren und Knobeln.

Insgesamt hatten wir 60 Minuten um alle Rätsel zu lösen und zuletzt den richtigen Schlüssel für die Ausgangstür zu finden. Unser Gamemaster beobachtete unsere Bemühungen durch Kameras und Mikrophone und jedesmal, wenn wir total auf der falschen Spur waren, bekamen wir über einen Bildschirm einen hilfreichen Hinweis, in welche Richtung wir weiterdenken sollen. An manchen Stellen war das auch echt nötig!

Wir waren knapp vor Ablauf der Zeit aus unserem Raum draußen, die andere Gruppe schaffte es auch innerhalb der Zeit, aber wir waren ein bisschen schneller.
Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und ich kann allen, die auf der Suche nach einem ganz besonderen Erlebnis sind und Spaß an Rätseln haben, nur empfehlen, an einem Escape-Game teilzunehmen.

Es gibt deutschlandweit ganz verschiedene Anbieter mit verschiedenen Spielarten und Gruppengrößen.

Berichtet doch mal, wenn Ihr sowas auch schon gemacht habt!

Beste Grüße,

Nathalie Funda