Archiv des Autors: Melanie Schulz

Medienboxen

Autorin:  Melanie Schulz

Eigentlich gibt es in jeder Stadtbücherei sogenannte Medienkisten oder Medienboxen.  Das sind  Boxen mit verschiedenen Medien (Bücher, CDs und DVDs) zu einem bestimmten Thema. Und natürlich gibt es diese auch bei uns in Hilden.

In manchen Büchereien sind Boxen zu  beliebten Thema schon fertig und werden auf Anfrage nur noch verbucht und ausgegeben. Bei uns gibt es keine festen Boxen mehr, sondern diese werden einzeln und individuell zusammengestellt.  Und das mache dann ich J

Das läuft meistens so ab, dass ich eine E-Mail, einen Anruf oder einen Hinweise von Kollegen bekomme, dass eine Schule oder eine Kita bei uns zu einem gewissen Thema eine Medienkiste ausleihen möchte. Das heißt, dass ich dann bei uns an die Regale gehe, passende Medien raussuche und diese schon fertig verbucht in eine Box lege, die dann abgeholt werden kann.

Im letzten Jahr waren es genau 30 Boxen, die ich zusammengestellt habe.

Themen wie z.B. Tiere (Waldtiere, Wassertiere, Haustiere), Weltall (Sonne, Mond und Sterne) oder Mittelalter (Ritter, Burgen) muss ich jedes Jahr mehrfach fertig machen. Doof ist dann natürlich, wenn die Anfragen zu diesen Themen gleichzeitig von mehreren Einrichtungen kommen. Bei einigen Themen habe ich einfach nicht genug Medien.   Das passiert aber gerade bei Ritter und Burgen gerne. Anscheinend ist das in den Schulen ein Typisches Frühjahrsthema. In den Kindergärten wiederum werden jedes Jahr im Frühling die Tiere erklärt.

Die Themen sind manchmal gar nicht so einfach. Eine Medienbox für eine Schule zum Thema Weltall braucht andere Medien als eine Box für eine Kita zum Thema Sonne, Mond und Sterne. Bei den Kindergärten kann ich nämlich auch ganz viele Bilderbücher mitgeben, in denen Sonne, Mond und Sterne vorkommen. Außerdem muss das Weltall viel leichter erklärt werden. Ich kann auch ganz gut Hörbücher mitgeben, da die Kinder oft in der Leise Zeit Hörbücher hören dürfen.

In den Schulen wiederrum soll mit den Büchern gearbeitet werden. Da helfen Geschichten nicht wirklich. Es ist zwar immer ganz nett, ein Thema mit einer Geschichte zu starten aber da reichen dann ein oder zwei Bücher. In den Schulen kann ich stattdessen aber auch passende Sach-DVDs dazulegen, die dann im Unterricht geschaut werden können.

Immer mal wieder gibt es sehr spannende Themen, bei denen ich wirklich meine Fantasie spielen lassen muss um passende Bücher zu finden. Z.B. gibt es zum „Frühling“ für den Kindergarten unendlich viele Möglichkeiten. Da können CDs mit Frühlingsliedern dabei sein, Bastelbücher, Bücher mit Tierkindern oder das Bepflanzen des Gartens. Da passen dann sowohl Bilderbücher als auch Sachbücher.

Ganz wichtig ist immer die genau Absprache mit den Einrichtungen, was genau eigentlich gesucht wird. Bei einer Box zum Thema „Unterwasserwelt“ muss ich zum Beispiel wissen, ob es eine Box mit realen Lebewesen sein soll oder ob auch Fantasiewesen wie Meerjungfrauen oder Wasserdrachen dabei sein können. Gerade für Karneval im Kindergarten ist es ein großer Unterschied.

Medienboxen zu packen macht zwar viel Arbeit, aber es macht auch viel Spaß. Denn jede Box ist wieder eine neue Herausforderung.

Beste Grüße

Melanie Schulz

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Stempelkarte für Kinder

Autorin: Melanie Schulz

Jedes Jahr bietet die Stadtbücherei Hilden verschiedene Veranstaltungen für Kinder und ihrer Familien an.  Damit auch jeder die Möglichkeit hat mal zu einer Veranstaltung zu gehen, sind diese an verschiedenen Tagen und Uhrzeiten.

Da den Überblick zu behalten ist echt schwer. Daher haben wir uns etwas ausgedacht, wo nicht nur die Veranstaltungen alle auf einem Blick zu sehen sind, sondern wo man auch noch doppelt „belohnt“ wird, wenn man zu einer Veranstaltung geht.

Wir haben nämlich eine Stempelkarte in der alle Termine für das ganze Jahr abgedruckt sind. In diesem Jahr sind das 42 Termine insgesamt.

Stempelkarte

Kamishibai, Bilderbuchkino, Kuschelkino, Lichtspiel-Zeit: Family-Cinema und die Leseabenteuer mit Faraj und Ingrid machen an sich schon viel Spaß. Aber nach jeder dieser Veranstaltungen gibt es einen Stempel in eure Stempelkarte. Und wenn dann 12 Stempel voll sind, gibt es von uns eine Überraschung. Was das ist, verrate ich natürlich nicht.

Wir haben zwar nun schon Ende März, aber es sind immer noch insgesamt 33 Termine offen. Da sollten die 12 Veranstaltungen doch kein Problem sein, oder? 😉

Der nächste Termin ist übrigens schon morgen. Um 16:30 Uhr findet in der 1. Etage „Kamishibai“ statt. Es wird eine schöne Geschichte erzählt und etwas für Ostern gebastelt. Wer noch keine Stempelkarte hat, kann sich die dann gerne bei uns holen.

Ich hoffe, wir sehen uns 🙂

Die kommenden Termine im Überblick:

März:

Mi. 28.03 um 16:30 Uhr –  Kamishibai

Do. 29.03 um 16:30 Uhr – Bilderbuchkino

April:

Do. 12.04 um 15:30 Uhr –  Kuschelkino

Sa. 14.04 um 11:30 Uhr – Leseabenteuer mit Faraj und Ingrid

Do. 26.04 um 15:30 Uhr – Lichtspiel-Zeit: Family-Cinema

Mai:

Sa. 12.05 um 11:30 Uhr – Leseabenteuer mit Faraj und Ingrid

Do. 26.04 um 15:30 Uhr Lichtspiel-Zeit: Family-Cinema

Do. 17.05 um 15:30 Uhr –  Kuschelkino

Do. 31.05 um 15:30 Uhr – Lichtspiel-Zeit: Family-Cinema

Juni:

Sa. 09.06 um 11:30 Uhr – Leseabenteuer mit Faraj und Ingrid

Do. 14.06 um 15:30 Uhr –  Kuschelkino

Do. 28.06 um 16:30 Uhr – Bilderbuchkino

Juli:

Sa. 14.07 um 11:30 Uhr – Leseabenteuer mit Faraj und Ingrid

Do. 12.07 um 15:30 Uhr –  Kuschelkino

Do. 26.07 um 15:30 Uhr – Lichtspiel-Zeit: Family-Cinema

August:

Do. 09.08 um 15:30 Uhr –  Kuschelkino

Sa. 11.08 um 11:30 Uhr – Leseabenteuer mit Faraj und Ingrid

Do. 30.08 um 15:30 Uhr – Lichtspiel-Zeit: Family-Cinema

September:

Sa. 08.09 um 11:30 Uhr – Leseabenteuer mit Faraj und Ingrid

Do. 13.09 um 15:30 Uhr –  Kuschelkino

Do. 27.09 um 16:30 Uhr – Bilderbuchkino

Oktober:

Do. 11.10 um 15:30 Uhr –  Kuschelkino

Mi. 31.10 um 16:30 Uhr –  Kamishibai

Sa. 13.10 um 11:30 Uhr – Leseabenteuer mit Faraj und Ingrid

Do. 25.10 um 15:30 Uhr – Lichtspiel-Zeit: Family-Cinema

November:

Do. 08.11 um 15:30 Uhr –  Kuschelkino

Sa. 10.11 um 11:30 Uhr – Leseabenteuer mit Faraj und Ingrid

Mi. 28.11 um 16:30 Uhr –  Kamishibai

Do. 29.11 um 15:30 Uhr – Lichtspiel-Zeit: Family-Cinema

Dezember:

Sa. 08.12 um 11:30 Uhr – Leseabenteuer mit Faraj und Ingrid

Do. 13.12 um 15:30 Uhr –  Kuschelkino

Mi. 19.12 um 16:30 Uhr –  Kamishibai

Do. 27.12 um 16:30 Uhr – Bilderbuchkino

 

 

Oh schreck, das Regal ist voll

Immer mal wieder stehen die Kolleginnen und ich vor dem gleichen Problem: Die Bücherregale sind voll. Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten.

  1. Mehr Regale aufstellen
  2. Platz in den vorhandenen Regalen schaffen

Leider können wir in der Bibliothek nicht so einfach neue Regale aufstellen und den Platz in den Regalen auf magische Art vergrößern geht leider auch nicht. Also müssen wir leider Platz schaffen, das heißt: Aussortieren.

Volle Bücherregale in der Bibliothek

Jede unserer Lektorinnen kontrolliert regelmäßig ihren Bestand.  Einmal um Platz zu schaffen für neue Medien, aber auch um einen aktuellen und schönen Bestand zu haben. Wir sehen uns dann an wie die Bücher aussehen, aber auch wie viel, bzw. eigentlich wie wenig das Medium ausgeliehen wurde. Was viel und was wenig ist, ist dabei ganz unterschiedlich: Bei meinen Kindergeschichten bin ich froh, wenn ein Buch 8 Ausleihen im Jahr hat, bei Bilderbüchern sind 8 Ausleihen dagegen sehr wenig. Wir haben Titel im Bestand, die insgesamt schon über 260-mal ausgeliehen wurden.

Die Medien, die wir nicht mehr im Bestand haben wollen, werden bei uns entweder entsorgt, wenn sie kaputt sind, oder landen im „Flohmarkt“, wo sie dann gekauft werden können.

Volle Bücherregale Zuhause

Kunden fragen uns immer wieder, ob wir auch ausrangierte Bücherspenden annehmen und sind dann über unsere Antwort erstaunt. Denn wir nehmen immer gerne Bücherspenden an, ABER diese dürfen nicht älter als 5 Jahre sein. Ich habe schon ganz oft gesagt bekommen, dass das Buch doch trotzdem noch lesbar ist. Das sind sie sicher auch, aber, warum auch immer, diese Bücher werden nicht mehr entliehen. Mein liebstes Beispiel sind dabei die Geschichten von Hanni und Nanni. Wir haben diese Bücher im Bestand. Aber die Kinder wollen die älteren Ausgaben nicht lesen. Es müssen die neuen sein. Und dieses Phänomen findet sich in allen Altersgruppen mehr oder weniger.

Ich habe beim Aussortieren meines eigenen Bücherregales zu Hause eine Regel: Wenn ich das Buch noch mitnehmen und lesen wollen würde, dann stelle ich dieses in einen Bücherschrank. Ansonsten kommt das Buch direkt in den blauen Behälter vor der Haustür. Nur die ganz aktuellen Bücher nehme ich mit zur Bücherei.

In Hilden haben wir, was für mich ganz praktisch ist, direkt auf dem Ellen-Wiederhold-Platz einen Bücherschrank. Da stelle ich dann auf dem Weg zur  Arbeit meine Bücher rein.

Zum Wegwerfen sind Bücher zu schade

Ganz oft höre ich den Satz: „Zum Wegwerfen sind die Bücher zu schade“. Ja, Ok. Aber was macht man dann damit? Unter das Kopfkissen legen? Tisch begradigen? Was soll ich mit einem Duden oder einem Lexikon von 1980? Ab in die Tonne und nicht in den Bücherschrank damit. Dasselbe gilt übrigens auch für Romane – nur die wenigsten taugen wirklich zum Klassiker.

Kinderbücherschrank

Bei den Kinderbüchern mache ich es ähnlich. Alles was noch gut erhalten ist, aber aus dem meine Kinder rausgewachsen sind, kommt in den Kinderbücherschrank am Warrington-Platz. Bücher die schon leicht beschädigt oder einfach zerlesen sind kommen ebenfalls in den Papiermüll.

Ich habe auch Uraltschätzchen zu Hause. Das sind noch alte Jugendbücher meiner Mutter (z.B.  Burg Schreckenstein, Abenteuer um.., Dolly) diese würde ich niemals abgeben. Da stecken zu viele Erinnerungen drin. Aber wenn, dann kämen diese auch nicht in den Bücherschrank sondern in das blaue etwas, denn ich weiß, dass der Wert der Bücher im Herzen, nicht im Papier liegt.

Also beim nächsten Bücheraussortieren vielleicht auch mal das Herz aus- und den Kopf einschalten, dann treffen wir uns bestimmt auch mal vor dem Bücherschrank.

 

Beste Grüße

Melanie Schulz

Mitmachbücher

Vorlesen macht Spaß. Meine Kinder lieben es. Aber es läuft doch immer gleich ab: Ich lese und die Kinder hören (mal mehr, mal weniger) zu. Klar, sie sagen auch mal was zum Buch, was sie sehen oder zur Geschichte an sich. Aber es ist doch so, dass ich die Aktive und die Kinder die Passiven beim Büchervorlesen sind.

Zwischendurch wird mir das übliche Vorlesen doch langweilig.

Gott sei Dank gibt es auch Bücher, bei denen die Kinder die Aktiven beim Vorlesen sind. Es gibt nämlich Bücher, da muss zwar trotzdem Mama oder Papa den Text vorlesen, aber das reden oder die Handlung übernimmt dann das Kind.

Mein absolutes Lieblingsbuch ist „Nicht drücken!“  Auf jeder linken Seite des Buches ist ein schöner, großer, roter Knopf. Diesen Knopf darf man niemals, auf keinen Fall, unter gar keinen Umständen drücken. Harry, das Monster der Geschichte, drückt dann aber doch ein Auge zu und überredet die Kinder doch einmal, ganz kurz nur, den Knopf zu drücken. Und schon nimmt das Unglück seinen Lauf… Selbst meine Große liebt dieses Buch. Meine beiden Kinder kennen den Text auswendig und „lesen“ sich das Buch auch gerne alleine vor.

Finger weg von diesem Buch Ein Buch das sich weigert gelesen zu werden. Da kann ich gar nichts zu sagen, schließlich durfte ich es nicht lesen 😉

Bring doch mal schnell die Taube ins Bett. Statt selber ins Bett zu müssen, sollen die Kinder die Taube ins Bett bringen. Problem ist nur: Die will nicht. Auf jeder Seite hat die Taube eine andere Ausrede warum sie nicht schlafen will. Eigentlich sollen die Kinder der Taube ja gut zu reden, aber meine Kinder hatten anscheinend keine Lust zu diskutieren. Die Taube durfte wach bleiben. Aber ich denke, dass andere Kinder da bestimmt strenger sind 😉

Es gibt natürlich noch viel, viel mehr Bücher. Auch für die ganz kleinen schon, die dann pusten oder streicheln sollen.

Probiert es doch einfach mal aus.

Beste Grüße

Melanie Schulz

Feiertagsbeschäftigung mal anders

Feiertage. Tage, an denen man faul im Bett liegen bleibt, sich verwöhnen lässt, Freunde / Verwandte besucht oder, wie in unserem Fall: Bäume ausreißt.
Anfang des Jahres haben wir, man solls kaum glauben, in Hilden ein Haus gekauft. Innen sind wir zwar auch noch nicht ganz fertig mit Renovieren, aber da machen wir weiter, wenn es  draußen nur noch kalt und nass ist.
Der Garten war bei Einzug leider von drei Seiten mit verschiedenen Bäumen, Sträuchern und Büschen zugewachsen. Kirschlorbeer, Lebensbäume, irgendein Stachelstrauch, und einen Lebensbaum der bestimmt seine 3 Meter hoch und gefährlich am wackeln war. In der Mitte gibt es keinen Rasen sondern Kopfsteinpflaster.
Diese Busch-  und Baum- Mischung gefiel uns leider gar nicht. Wir hätten lieber Blumenbeete und Beeren im Garten. Und mein Mann möchte gerne versuchen, auf einer Seite etwas Gemüse anzubauen. Ich muss dazu sagen, dass sowohl mein Mann als auch ich nicht die großen Gärtner sind. Daher sind wir recht froh, dass wir keinen Rasen haben. Den Kindern reicht das zum spielen. Und lange spielen die eh nicht mehr im Garten.  Irgendwann sind Sandkasten und Trampolin aus dem Garten verschwunden, dann können wir gemütliche Liegen oder Bänke aufstellen und unsere Blumenbeete bewundern. Rasen brauchen wir daher gar nicht.
Aber dazu muss erst mal diese Baummischung weichen
Den großen Lebensbaum haben wir noch vor Einzug vernichtet. So konnte er zumindest nicht mehr umfallen. Aber bis der dann komplett aus dem Garten verschwunden war, hat es doch etwas gedauert.  Den Stachelstrauch haben wir auch der Kindern wegen früh entfernt. Dass musste ja nicht sein, dass die sich daran weh tun.
Eine Seite mit Lebensbäumchen haben dann, zum Glück, die ebenfalls neu eingezogenen Nachbarn entfernt und stattdessen einen Zaun hingesetzt. Das gefällt uns persönlich auch viel besser.
Nun sind wir dabei, den Kirschlorbeer und die andere Seite Lebensbäume auszubuddeln. Und das ist gar nicht so einfach. Das Zeug wehrt sich nämlich. Die Wurzeln sind echt gemeine Dinger. Aber wir sind sehr stolz auf uns. Denn den hinteren Teil des Gartens haben wir jetzt endlich fertig. Es ist kaum zu glauben, wie groß unser kleiner Garten jetzt aussieht. Und wie viel Licht jetzt in der Ecke ist. Das ist bestimmt ein Meter mehr Garten.
Jetzt fehlen nur noch 2 Kirschlorbeer und eine Reihe Lebensbäumchen. Wenn Ihr noch was haben wollt meldet euch 🙂 Wir brauchen und wollen das Zeug nicht. Wenn wir alles raus haben, werden wir uns dann wohl einen Häcksler im Baumarkt mieten. Wenn wir das alles so nach und nach zum Bauhof bringen, werden wir nie fertig. Oder brauchen einen Transporter. Und beim letzten mal wurde uns vom Mitarbeitern des Bauhofes mitgeteilt,  dass wir die dicken Wurzeln und Stämme da wohl gar nicht abgeben dürfen. Habt Ihr eine Idee, wo wir das Zeug loswerden?
Unser Traum ist es, am Ende auf der einen Seite des Gartens eine Garbonie stehen zu haben. Als Sichtschutz zum Nachbarn. Ich weiß, die Steinzäune gefallen nicht jedem, aber wir finden die schön. Es kommt ja auch darauf an, welche Steine man da einfüllt. Und wir wollen dann auch Blumen davor machen, die sich dann daran auch hochranken können. Aber so ganz trauen wir uns es nicht zu, so ein Ding alleine aufzustellen. Da es hier recht windig ist, muss das schon sicher und fest stehen. Also sind wir noch auf der Suche nach einem günstigen Garten- und Landschaftsbauer, der uns hilft.
Aber bis dahin wird es wohl noch ein paar Wochen dauern.
Beste Grüße
Melanie Schulz
Melanie Schulz (gmail.com)

Kunst in Kinderaugen

Ich muss leider zugeben, dass ich von Kunst absolut keine Ahnung habe. Meine Lieblingskünstler sind meine Töchter und bei deren Kunstwerken frage ich die beiden häufig: „ Ist das Kunst oder kann das weg?“ Leider ist die Antwort dann oft „Kunst“. Na gut, ist dann halt so und muss aufgehoben werden. Aber ich glaube so geht das allen Eltern, oder?

Hier in Hilden haben wir immer mal wieder Statuen stehen. Und an einigen gehen ich und meine Kinder vorbei ohne auch nur einen Blick darauf zu werfen. Andere, wie der Pinguinbrunnen oder die Büste von Wilhelm Fabry werden jedes Mal bestaunt.

In der Innenstad haben wir zwei Statuen von Karl-Henning Seemann stehen. Einmal die „Eilige Einkäuferin“ und die „Pandora“.

Beide Statuen erwecken großes Interesse bei meinen Kindern. Die „Eilige Einkäuferin“ finden meine Kinder toll. Schließlich hat diese 3 Füße. Und bei dieser Statue konnte ich den Kindern auch erklären, dass die drei Füße hat, weil die so schnell von da nach hier muss. Deswegen sieht es so aus als würde sie drei Beine und Füße haben. Die Erklärung haben die Kinder verstanden und finden das toll.

Leider ist das bei der „Pandora“ nicht der Fall. Ich bin ehrlich, ich habe mich mit dieser Dame, bis zu diesem Beitrag noch nie beschäftigt. Meine kleine Tochter allerdings schon. Und daher muss ich mich wohl mal entschuldigen.

Lieber Herr Seemann, es tut mir sehr leid, dass meine kleine Tochter immer wenn sie Ihre tolle Statue sieht, zu lachen anfängt und sagt, dass die Dame da ein „Pipi-Loch“ hat. Aus Kindersicht (meine Kleine ist 3) sieht das leider so aus.

Ich bekomme das leider nicht aus ihr raus. Ich habe ihr schon alles Mögliche erzählt, aber sie findet das Pipi-Loch leider viel lustiger. Leider ist meine Tochter auch noch alles andere als Leise so das auch andere Leute das mitbekommen.  Deswegen nochmal: Es tut mir leid. Von mir hat sie das nicht. Ich weiß, das sagen alle Eltern aber das hat sie sich wirklich mit anderen Kindern zusammen ausgedacht.

Ich werde weiter auf meine Tochter einreden und hoffe, dass sich ihr Blickwinkel schnell ändert.

Beste Grüße

Melanie Schulz

Schatzsuche

Es  war schon wieder soweit. Meine Tochter hatte Geburtstag. Und gewünscht hat sie sich ausgerechnet eine Schnitzeljagt /Schatzsuche.

Leider hatten wir an den Tagen rund um den Geburtstag nur Regen, Regen und nochmal Regen. Aber verzichten wollte meine Tochter trotzdem nicht.

Daher habe ich alle Eltern vorgewarnt und gebeten den Kindern bitte Regensachen mitzubringen. Und siehe da, wirklich alle Kinder hatten Buddelhose, Gummistiefel und Regenjacken mit.

Wir hatten im Vorfeld nur ein Problem: Wie kennzeichnen wir die Strecke? Mit Kreide ging bei dem Wetter nicht. Also habe ich mir Zettel und Papier geschnappt und bin zusammen mit Frau Heisterkamp losgezogen. An den Abzweigungen und Kreuzungen haben wir uns dann überlegt, woran die Kinder die Stecke finden könnten. Da kamen dann Anweisungen zustande wie: „Folgt dem braunen Fahrrad“ oder „zählt die Mütter mit den Kindern, die Anzahl verrät euch den Weg“ oder auch „geht über 3 Zebrastreifen, der erste muss dabei links von euch sein“. Den Text habe ich dann natürlich immer vorgelesen.

Schade war eigentlich nur, dass wir recht nah an der Innenstadt in Hilden wohnen. Gut für Schul-, Kindergarten und Arbeitsweg, aber schlecht für laufen abseits der Straßen. Aber immerhin kamen wir auf der Strecke an vier Spielplätzen vorbei. Und das war wichtig, denn die Kinder wollten den Schatz ja nicht nur finden, sondern diesen auch öffnen. Dazu brauchten sie aber einen 4-stelligen Code. Diesen konnten sie sich erarbeiten indem sie Rätsel lösten. Da die Kinder weder schreiben, noch lesen können war das natürlich nicht ganz so einfach.  Aber doch möglich. Wichtig war nur, dass jedes Kind ein eigenes Blatt zum überlegen hatte, sonst gibt es nämlich Streit. Die Rätsel 1 bis 3 seht Ihr auf den Bildern. Bei Rätsel 4 mussten die Kinder ein Puzzle zusammenlegen auf dem dann die Zahl zu sehen war.

Wichtig war am Ende für uns, dass es allen Spaß gemacht hat. Die Kinder waren an der frischen Luft und, was alle Eltern wahrscheinlich nachvollziehen können, sie waren beschäftigt. Alles in allem waren wir etwas über eine Stunde unterwegs. Mit an- und ausziehen und Schatzkiste plündern, waren es dann gut und gerne 2 Stunden Kinderbeschäftigung. Und wie der Zufall es wollte, hatte es in der Zeit gerade nicht geregnet und es kam sogar die Sonne raus. Das war super.

Und für nächstes Jahr werde ich mir für die Planung mehr Zeit nehmen und aus unseren schönen Rätselbüchern, die wir in der Bücherei haben, schönere Rätsel aussuchen. Dann können die Kinder aber auch selber lesen. Dieses Jahr musste leider das Internet und ein schwarz/weiß Drucker her halten.

Beste Grüße

Melanie Schulz