Archiv des Autors: Melanie Schulz

Mitmachbücher

Vorlesen macht Spaß. Meine Kinder lieben es. Aber es läuft doch immer gleich ab: Ich lese und die Kinder hören (mal mehr, mal weniger) zu. Klar, sie sagen auch mal was zum Buch, was sie sehen oder zur Geschichte an sich. Aber es ist doch so, dass ich die Aktive und die Kinder die Passiven beim Büchervorlesen sind.

Zwischendurch wird mir das übliche Vorlesen doch langweilig.

Gott sei Dank gibt es auch Bücher, bei denen die Kinder die Aktiven beim Vorlesen sind. Es gibt nämlich Bücher, da muss zwar trotzdem Mama oder Papa den Text vorlesen, aber das reden oder die Handlung übernimmt dann das Kind.

Mein absolutes Lieblingsbuch ist „Nicht drücken!“  Auf jeder linken Seite des Buches ist ein schöner, großer, roter Knopf. Diesen Knopf darf man niemals, auf keinen Fall, unter gar keinen Umständen drücken. Harry, das Monster der Geschichte, drückt dann aber doch ein Auge zu und überredet die Kinder doch einmal, ganz kurz nur, den Knopf zu drücken. Und schon nimmt das Unglück seinen Lauf… Selbst meine Große liebt dieses Buch. Meine beiden Kinder kennen den Text auswendig und „lesen“ sich das Buch auch gerne alleine vor.

Finger weg von diesem Buch Ein Buch das sich weigert gelesen zu werden. Da kann ich gar nichts zu sagen, schließlich durfte ich es nicht lesen 😉

Bring doch mal schnell die Taube ins Bett. Statt selber ins Bett zu müssen, sollen die Kinder die Taube ins Bett bringen. Problem ist nur: Die will nicht. Auf jeder Seite hat die Taube eine andere Ausrede warum sie nicht schlafen will. Eigentlich sollen die Kinder der Taube ja gut zu reden, aber meine Kinder hatten anscheinend keine Lust zu diskutieren. Die Taube durfte wach bleiben. Aber ich denke, dass andere Kinder da bestimmt strenger sind 😉

Es gibt natürlich noch viel, viel mehr Bücher. Auch für die ganz kleinen schon, die dann pusten oder streicheln sollen.

Probiert es doch einfach mal aus.

Beste Grüße

Melanie Schulz

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Feiertagsbeschäftigung mal anders

Feiertage. Tage, an denen man faul im Bett liegen bleibt, sich verwöhnen lässt, Freunde / Verwandte besucht oder, wie in unserem Fall: Bäume ausreißt.
Anfang des Jahres haben wir, man solls kaum glauben, in Hilden ein Haus gekauft. Innen sind wir zwar auch noch nicht ganz fertig mit Renovieren, aber da machen wir weiter, wenn es  draußen nur noch kalt und nass ist.
Der Garten war bei Einzug leider von drei Seiten mit verschiedenen Bäumen, Sträuchern und Büschen zugewachsen. Kirschlorbeer, Lebensbäume, irgendein Stachelstrauch, und einen Lebensbaum der bestimmt seine 3 Meter hoch und gefährlich am wackeln war. In der Mitte gibt es keinen Rasen sondern Kopfsteinpflaster.
Diese Busch-  und Baum- Mischung gefiel uns leider gar nicht. Wir hätten lieber Blumenbeete und Beeren im Garten. Und mein Mann möchte gerne versuchen, auf einer Seite etwas Gemüse anzubauen. Ich muss dazu sagen, dass sowohl mein Mann als auch ich nicht die großen Gärtner sind. Daher sind wir recht froh, dass wir keinen Rasen haben. Den Kindern reicht das zum spielen. Und lange spielen die eh nicht mehr im Garten.  Irgendwann sind Sandkasten und Trampolin aus dem Garten verschwunden, dann können wir gemütliche Liegen oder Bänke aufstellen und unsere Blumenbeete bewundern. Rasen brauchen wir daher gar nicht.
Aber dazu muss erst mal diese Baummischung weichen
Den großen Lebensbaum haben wir noch vor Einzug vernichtet. So konnte er zumindest nicht mehr umfallen. Aber bis der dann komplett aus dem Garten verschwunden war, hat es doch etwas gedauert.  Den Stachelstrauch haben wir auch der Kindern wegen früh entfernt. Dass musste ja nicht sein, dass die sich daran weh tun.
Eine Seite mit Lebensbäumchen haben dann, zum Glück, die ebenfalls neu eingezogenen Nachbarn entfernt und stattdessen einen Zaun hingesetzt. Das gefällt uns persönlich auch viel besser.
Nun sind wir dabei, den Kirschlorbeer und die andere Seite Lebensbäume auszubuddeln. Und das ist gar nicht so einfach. Das Zeug wehrt sich nämlich. Die Wurzeln sind echt gemeine Dinger. Aber wir sind sehr stolz auf uns. Denn den hinteren Teil des Gartens haben wir jetzt endlich fertig. Es ist kaum zu glauben, wie groß unser kleiner Garten jetzt aussieht. Und wie viel Licht jetzt in der Ecke ist. Das ist bestimmt ein Meter mehr Garten.
Jetzt fehlen nur noch 2 Kirschlorbeer und eine Reihe Lebensbäumchen. Wenn Ihr noch was haben wollt meldet euch 🙂 Wir brauchen und wollen das Zeug nicht. Wenn wir alles raus haben, werden wir uns dann wohl einen Häcksler im Baumarkt mieten. Wenn wir das alles so nach und nach zum Bauhof bringen, werden wir nie fertig. Oder brauchen einen Transporter. Und beim letzten mal wurde uns vom Mitarbeitern des Bauhofes mitgeteilt,  dass wir die dicken Wurzeln und Stämme da wohl gar nicht abgeben dürfen. Habt Ihr eine Idee, wo wir das Zeug loswerden?
Unser Traum ist es, am Ende auf der einen Seite des Gartens eine Garbonie stehen zu haben. Als Sichtschutz zum Nachbarn. Ich weiß, die Steinzäune gefallen nicht jedem, aber wir finden die schön. Es kommt ja auch darauf an, welche Steine man da einfüllt. Und wir wollen dann auch Blumen davor machen, die sich dann daran auch hochranken können. Aber so ganz trauen wir uns es nicht zu, so ein Ding alleine aufzustellen. Da es hier recht windig ist, muss das schon sicher und fest stehen. Also sind wir noch auf der Suche nach einem günstigen Garten- und Landschaftsbauer, der uns hilft.
Aber bis dahin wird es wohl noch ein paar Wochen dauern.
Beste Grüße
Melanie Schulz
Melanie Schulz (gmail.com)

Kunst in Kinderaugen

Ich muss leider zugeben, dass ich von Kunst absolut keine Ahnung habe. Meine Lieblingskünstler sind meine Töchter und bei deren Kunstwerken frage ich die beiden häufig: „ Ist das Kunst oder kann das weg?“ Leider ist die Antwort dann oft „Kunst“. Na gut, ist dann halt so und muss aufgehoben werden. Aber ich glaube so geht das allen Eltern, oder?

Hier in Hilden haben wir immer mal wieder Statuen stehen. Und an einigen gehen ich und meine Kinder vorbei ohne auch nur einen Blick darauf zu werfen. Andere, wie der Pinguinbrunnen oder die Büste von Wilhelm Fabry werden jedes Mal bestaunt.

In der Innenstad haben wir zwei Statuen von Karl-Henning Seemann stehen. Einmal die „Eilige Einkäuferin“ und die „Pandora“.

Beide Statuen erwecken großes Interesse bei meinen Kindern. Die „Eilige Einkäuferin“ finden meine Kinder toll. Schließlich hat diese 3 Füße. Und bei dieser Statue konnte ich den Kindern auch erklären, dass die drei Füße hat, weil die so schnell von da nach hier muss. Deswegen sieht es so aus als würde sie drei Beine und Füße haben. Die Erklärung haben die Kinder verstanden und finden das toll.

Leider ist das bei der „Pandora“ nicht der Fall. Ich bin ehrlich, ich habe mich mit dieser Dame, bis zu diesem Beitrag noch nie beschäftigt. Meine kleine Tochter allerdings schon. Und daher muss ich mich wohl mal entschuldigen.

Lieber Herr Seemann, es tut mir sehr leid, dass meine kleine Tochter immer wenn sie Ihre tolle Statue sieht, zu lachen anfängt und sagt, dass die Dame da ein „Pipi-Loch“ hat. Aus Kindersicht (meine Kleine ist 3) sieht das leider so aus.

Ich bekomme das leider nicht aus ihr raus. Ich habe ihr schon alles Mögliche erzählt, aber sie findet das Pipi-Loch leider viel lustiger. Leider ist meine Tochter auch noch alles andere als Leise so das auch andere Leute das mitbekommen.  Deswegen nochmal: Es tut mir leid. Von mir hat sie das nicht. Ich weiß, das sagen alle Eltern aber das hat sie sich wirklich mit anderen Kindern zusammen ausgedacht.

Ich werde weiter auf meine Tochter einreden und hoffe, dass sich ihr Blickwinkel schnell ändert.

Beste Grüße

Melanie Schulz

Schatzsuche

Es  war schon wieder soweit. Meine Tochter hatte Geburtstag. Und gewünscht hat sie sich ausgerechnet eine Schnitzeljagt /Schatzsuche.

Leider hatten wir an den Tagen rund um den Geburtstag nur Regen, Regen und nochmal Regen. Aber verzichten wollte meine Tochter trotzdem nicht.

Daher habe ich alle Eltern vorgewarnt und gebeten den Kindern bitte Regensachen mitzubringen. Und siehe da, wirklich alle Kinder hatten Buddelhose, Gummistiefel und Regenjacken mit.

Wir hatten im Vorfeld nur ein Problem: Wie kennzeichnen wir die Strecke? Mit Kreide ging bei dem Wetter nicht. Also habe ich mir Zettel und Papier geschnappt und bin zusammen mit Frau Heisterkamp losgezogen. An den Abzweigungen und Kreuzungen haben wir uns dann überlegt, woran die Kinder die Stecke finden könnten. Da kamen dann Anweisungen zustande wie: „Folgt dem braunen Fahrrad“ oder „zählt die Mütter mit den Kindern, die Anzahl verrät euch den Weg“ oder auch „geht über 3 Zebrastreifen, der erste muss dabei links von euch sein“. Den Text habe ich dann natürlich immer vorgelesen.

Schade war eigentlich nur, dass wir recht nah an der Innenstadt in Hilden wohnen. Gut für Schul-, Kindergarten und Arbeitsweg, aber schlecht für laufen abseits der Straßen. Aber immerhin kamen wir auf der Strecke an vier Spielplätzen vorbei. Und das war wichtig, denn die Kinder wollten den Schatz ja nicht nur finden, sondern diesen auch öffnen. Dazu brauchten sie aber einen 4-stelligen Code. Diesen konnten sie sich erarbeiten indem sie Rätsel lösten. Da die Kinder weder schreiben, noch lesen können war das natürlich nicht ganz so einfach.  Aber doch möglich. Wichtig war nur, dass jedes Kind ein eigenes Blatt zum überlegen hatte, sonst gibt es nämlich Streit. Die Rätsel 1 bis 3 seht Ihr auf den Bildern. Bei Rätsel 4 mussten die Kinder ein Puzzle zusammenlegen auf dem dann die Zahl zu sehen war.

Wichtig war am Ende für uns, dass es allen Spaß gemacht hat. Die Kinder waren an der frischen Luft und, was alle Eltern wahrscheinlich nachvollziehen können, sie waren beschäftigt. Alles in allem waren wir etwas über eine Stunde unterwegs. Mit an- und ausziehen und Schatzkiste plündern, waren es dann gut und gerne 2 Stunden Kinderbeschäftigung. Und wie der Zufall es wollte, hatte es in der Zeit gerade nicht geregnet und es kam sogar die Sonne raus. Das war super.

Und für nächstes Jahr werde ich mir für die Planung mehr Zeit nehmen und aus unseren schönen Rätselbüchern, die wir in der Bücherei haben, schönere Rätsel aussuchen. Dann können die Kinder aber auch selber lesen. Dieses Jahr musste leider das Internet und ein schwarz/weiß Drucker her halten.

Beste Grüße

Melanie Schulz

Geburtstage sind schön

Liebe Leser,

heute ist ein ganz besonderer Tag. Naja, jedenfalls für mich. Heute habe ich nämlich Geburtstag. 🙂

Und da ich gerne älter werde, kann ich auch verraten, dass ich heute 34 Jahre alt geworden bin. Meine grauen Haare beweisen das zwar, allerdings warte ich immer noch darauf, dass ich endlich „erwachsen“ werde.

Ich muss sagen, dass ich meinen Geburtstag mag. Schon als Kind war es so, dass ich morgens aufgestanden bin und auf dem Frühstückstisch Geschenke und ein Geburtstagskuchen mit Kerze standen. Es wurde gesungen, gratuliert und freudestrahlend Geschenke ausgepackt. An den Geburtstagen gab es dann auch schon mal Trockenkuchen zum Frühstück anstelle von Brot. 😉

Meine schönste Kindheits-Geburtstagserinnerung ist, als ich ungefähr 7 oder 8 Jahre alt war. Da bin ich nachts wach geworden und konnte nicht mehr einschlafen. Ich bin aufgestanden und einfach schon mal nach unten ins Esszimmer gegangen. Da stand der Geburtstagstisch schon fertig aufgebaut. Die verpackten Geschenke habe ich mir natürlich nur angeschaut bzw. mal daran gerüttelt. Aber, und da bin ich stolz drauf, ich habe sie noch nicht ausgepackt! Ein Geschenk allerdings konnte meine Mutter nicht einpacken: Einen Hula-Hoop-Reifen. Ich habe mich damals sehr gefreut und habe bestimmt erst mal eine Stunde damit gespielt. Irgendwann wurde ich dann doch müde und bin wieder ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen war ich natürlich absolut überrascht über meinen neuen tollen Reifen 🙂

Noch heute ist es so, dass ich für meine Kinder und meinen Mann einen Geburtstagsfrühstückstisch mache. Das heißt zwar immer etwas mehr Zeit morgens einplanen, aber die Kinder und mein Mann finden es toll.

Nur das Feiern war immer etwas schwierig. Das werden alle „Sommerkinder“ kennen. Feiern geht nicht, es sind nämlich alle im Urlaub. Aber später feiern heißt auch, man bekommt noch einmal Geschenke.

Seit drei Jahren habe ich eh nur noch den Geburtstagsmorgen für mich, denn meine Tochter hat morgen Geburtstag. Das heißt heute für mich: ab in die Küche und für den Kindergarten und die Kindergeburtstagsparty Kuchen backen.

Aber für meine Tochter mache ich das doch gerne.

Beste Grüße

Melanie Schulz

Kinder zu Besuch

Liebe Leser,

zu unserer Arbeit in der Bücherei gehört nicht nur das Aussuchen und die Bearbeitung von Medien oder die Dienste an den Informationen. Wir haben auch viele Veranstaltungen, die geplant und durchgeführt werden.

Einige Veranstaltungen sind öffentlich. Dafür machen wir Werbung und jeder, der mag, darf kommen. Aber wir haben auch Veranstaltungen, die eben nicht öffentlich sind. Dazu gehören auch die Führungen für die Kindergärten und Schulen.

Für das Team der Kinderbücherei (bestehend aus Frau Reinhold, Frau Siebrecht und mir) hieß das von Februar bis Juni 53 Führungen mit 959 Kindern. Die ca.150 Begleitpersonen zähle ich da natürlich nicht mit.

Angefangen haben wir mit den Maxi-Kindern aus den Hildenern Kitas. Wenn Eure Kinder so sind wie meine und sich alles aus der Nase ziehen lassen, hört sich das so an: „Wie war es heute im Kindergarten?“ „Gut“. Deshalb erkläre ich Euch hier mal kurz was wir mit den Kinder so machen.  Als erstes gehen wir mit den Kindern die Grundlagen der Bibliothek durch. Was gibt es bei uns für Medien, wie lange darf man die Medien ausleihen, wie geht man mit den geliehenen Medien um usw. Dann wird gespielt. Bei dem ersten Teil hat die Kollegin oder ich Bildkarten von verschiedenen Figuren aus Büchern, Film und Fernsehen in der Hand. Die Kinder müssen anhand von Hinweisen raten welche das sind. Abgebildet sind z.B. Bibi Blocksberg, die Minions, Pettersson, Lightning McQueen und viele mehr. Dieselben Karten haben wir vorher in den Regalen der Kinderabteilung versteckt. Somit muss im zweiten Teil jedes Kind „seine Figur“ suchen und das Medium, welches daneben steht mit zum Treffpunkt bringen. So können die Kinder am Ende die verschiedenen Medienarten mal in der Hand haben und wissen, wo sie diese bei uns im Haus finden 🙂

Danach dürfen die Kinder dann noch ein wenig in der Kinderbücherei stöbern und wer kann und möchte darf sich auch ein Buch ausleihen. Am Ende wird dann noch eine Geschichte vorgelesen. In diesem Jahr war es die Geschichte „Abgeschlossen“ von  Marja Meijer.

Die Kinder aus den zweiten Klassen bekommen dann natürlich schon ein wenig mehr erklärt. Und dürfen nach der Erklärrunde in Gruppen einen Quizbogen bearbeiten. Dabei laufen die Kinder natürlich quer durch die Bücherei und sind meistens nicht zu überhören. Nach Stöbern und Bücher ausleihen bekommen natürlich auch die Großen die Geschichte vorgelesen. Die passt nämlich dieses Jahr für mehrere Altersstufen.

Seit Anfang Juni kommen nun die ganz Kleinen. Nachdem wir auch mit den 3 und 4-jährigen die ersten Grundregeln durchgegangen sind, bekommen sie eine Kamishibai-Vorführung mit der Geschichte „Elefanten im Haus“. Das schlimm-schöne an der Geschichte ist, dass das Mädchen in der Geschichte immer mal wieder singt: „Was müssen das für Räume sein, wooo die groooßen Elefanten zur Miete wohnen, ohne sich zu stoßen“. Ich hoffe, Ihr habt jetzt keinen Ohrwurm. Meine Kolleginnen haben sich nämlich genau deswegen beschwert. Nach dem Kamishibai singen wir alle gemeinsam das Lied noch einmal: „Was müssen das für Bäume sein, wooo die groooßen Elefanten spazieren gehen, ohne sich zu stoßen“. Wusstet ihr, dass es dazu auch die passenden Gesten gibt? Und der Ohrwurm setzt sich nach der Wiederholung auch etwas besser fest. 😉

Auch wenn die Vorbereitung, die Durchführung und auch die Nachbereitung viel Arbeitszeit in Anspruch nehmen, machen wir das doch gerne und freuen uns immer wenn wir die Kinder in der Bibliothek wiedersehen.

Beste Grüße

Melanie Schulz

Kneten mal anders

Liebe Leser,

kennt Ihr eigentlich „Foam Clay“?

Foam Clay ist ein mit kleinen Kügelchen versehenes, klebendes, schleimiges Etwas, womit man kreativ sein kann.

Dieses Zeug ist eine Mischung aus Knete, Schleim und Fimo. Damit kann man basteln, formen und bauen. Am Ende wird das eigene Kunstwerk aber nicht wieder zerstört oder umständlich in den Backofen geschoben, sondern einfach zum Trocknen an die Seite gestellt. Auch das Formen ist damit um einiges einfacher, da es recht klebrig ist und sofort aneinander haftet. Wenn es falsch ist, kann man es aber trotzdem sehr einfach wieder auseinandernehmen.

Meine Kinder lieben es. Sie können damit Pappformen einfach „bekleben“ und was Schönes daraus machen. Diese Pappformen kann man zum Glück schon fertig kaufen, damit die Kinder sofort loslegen können. Die 3-D-Anhänger in Form von Tannenbäumen hatten wir sogar am Weihnachtsbaum hängen.

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Auch Herzen brauchen ein Gesicht 🙂

 

Natürlich können die Kinder damit auch ihre eigenen Kunstwerke entstehen lassen. Je nach Alter sehen diese natürlich sehr unterschiedlich aus. Die Künstlerinnen von den Kreationen auf dem Bild unten sind 2 1/2, 5 1/2 und 33 Jahre alt. Könnt Ihr erkennen, wer was gemacht hat? 😉

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Unsere Kunstwerke werden demnächst die Fenster in den Kinderzimmern verzieren. Oder, wenn ich ehrlich bin, irgendwo im restlichen Chaos untergehen. Aber Hauptsache den Kindern hat es Spaß gemacht.

Beste Grüße

M. Schulz