Archiv des Autors: Karin Lachmann

Von Einhörnern und Statistik – Ein Rückblick auf unser Jahr bei Facebook

Liebe Leser,

der Januar ist traditionell der Monat der Statistik. Diese kann man mühsam selbst erstellen, aus den selbst erhobenen Zahlen des letzten Jahres. Oder man bekommt Post vom Anbieter eines Statistik-Tools mit dem kostenlosen Angebot einer Jahresstatistik.

Wer kann bei so einem verlockenden Angebot schon nein sagen? „Fanpage Karma“ hilft mir schon lange Woche für Woche beim Monitoring unserer Aktivitäten auf Facebook. Also nahm ich das Angebot dankend an. Die Statistik war schnell erstellt. Dann kam die Frage nach dem Design. Zur Wahl standen zwei recht seriös wirkende Layouts und … die Einhorn-Variante.

Mal ehrlich? Was hättet ihr gewählt?? – Und was sagt die Statistik nun?

Wir waren ziemlich fleißig auf Facebook!

 

Ihr wart allerdings noch viel, viel fleißiger! Ein dickes Dankeschön! und Weiter so! von uns!

 

By the way… was machen die vielen Katzen in einer „Einhorn-Präsentation“?

Das waren unsere erfolgreichsten Posts im vergangenen Jahr. Ich denke für die Verwaltung werde ich dann doch eine etwas seriösere Präsentation selbst erstellen und auch noch ein paar weitere Zahlen einfügen.

Für das neue Jahr haben wir uns vorgenommen, unser Social Media Konzept komplett zu überarbeiten und uns neu einzunorden. Wir freuen uns jederzeit über Wünsche und Anregungen. Was und worüber möchtet ihr gern informiert werden? Was bringt euch zum Schmunzeln? Was bringt euch auf die Palme?

Beste Grüße

Karin Lachmann

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Meine Erfahrungen mit „Too good to go“

Liebe Leser,

erst kürzlich habe ich hier auf dem Blog die App „Too good to go“ vorgestellt. Wie versprochen, zeige ich Euch heute meine Einkäufe:

Für je EUR 2,50 habe ich bei verschiedenen Bäckern in Düsseldorf eine überwältigende Menge an Backwaren ergattert. Die Zusammenstellungen variieren dabei, es kommt eben in die Tüte was übrig bleibt. Einmal waren es z.B. 1 Vollkornbaguette, 16! Brötchen, davon lediglich drei ganz „normale“, der Rest Vollkorn-, Käse- und Körnerbrötchen, sowie drei bereits mit Wurst und Käse belegte Brötchen.

Bei einem anderen Bäcker gab es 7 Vollkorn- und Körnerbrötchen, 1 Spinatbörek, 1 großen Weckmann mit Mandeln, ein Stück Himbeersahne-Kuchen und ein belegtes Bröchten.

In einem französischen Café bekam ich für 3 Euro zwei Croissants, zwei Pain au Chocolat und ein französisches Baguette.

Bei einem Anbieter für Snacks bekommt man am Abend für EUR 3,50 einen frischen Smoothie nach Wahl, einen Wrap und eine Quarkspeise mit Obst. Den Smoothie habe ich direkt auf dem Heimweg getrunken. Wrap und Quark waren am nächsten Tag für die Mittagspause.

In einem Hotel durfte ich mir für 3 Euro eine große Box aus Pappe selbst mit den Resten vom Frühstücksbuffet befüllen.

Mein Fazit: 

Man bekommt eine Menge leckeres Essen für wenig Geld. Aber die Zeitfenster zum Abholen müssen zum eigenen Tagesablauf passen. Die meisten Abholzeiten liegen naturgemäß in den Abendstunden, kurz bevor die Geschäfte schließen. Wenn man sowieso zu dieser Zeit auf dem Weg nach Hause ist, passt es perfekt. Muss man dafür nochmal extra aus dem Haus, ist es vielleicht zu viel Aufwand. Viele Angebote sind auch bereits früh am Tag ausverkauft. Da heißt es schnell sein. Also morgens kaufen, abends abholen.

Insgesamt hat es mir viel Spaß gemacht, die Lebensmittel abzuholen. Ich habe neue Geschäfte kennengelernt, wurde immer mit einem freundlichen Lächeln begrüßt und die Ausbeute war immer frisch, reichlich und sehr lecker. Aber Vorsicht! Schnell wird man als Lebensmittel-Retter zum Lebensmittel-Verschwender.  Ich habe zwar zwei hungrige Teenager zu hause aber 16 Brötchen schaffen selbst sie nicht zum Abendbrot. Da muss dann auch mal der Tiefkühler herhalten.

Beste Grüße

Karin Lachmann

 

Too good to go – Mahlzeiten retten und dabei Geld sparen

Liebe Leser,

neulich berichtete meine Kollegin Iris Bollwerk über das Thema Lebensmittelverschwendung. Sie empfahl auch die Nutzung verschiedener Apps. Eine davon, die „Too good to go“-App möchte ich Euch heute etwas näher vorstellen und ans Herz legen.

Die Idee für „Too good to go“ hatten 2015 ein paar junge Dänen. Sie fragten in einem Restaurant mit Mittagsbuffet, was mit dem übrig gebliebenen Essen geschehe. Als sie erfuhren, dass alles in den Müll geworfen wird, kam Ihnen die Idee, diese Lebensmittel zu retten.

Das Prinzip ist dabei denkbar einfach. Teilnehmende Restaurants, Imbisse und Bäckereien melden im Laufe des Tages, wie viele Portionen Essen sie bei Ladenschluss übrig haben werden. Mittels einer Liste oder einer Karte kann man sich die Angebote in der App anzeigen lassen und diese Portionen kaufen. Bezahlt wird per Paypal oder Kreditkarte. Zur vereinbarten Zeit geht der Kunde dann in das Restaurant, zeigt seinen Einkauf in der App vor und bekommt dann seine Portion ausgehändigt. Bis heute wurden bereits 2 Millionen Mahlzeiten auf diese Weise gerettet.

Nach dem selben Prinzip funktioniert auch die App „Resq-Club“, auf die ich hier aber nicht näher eingehen werde.

Das kann in einer Bäckerei zum Beispiel eine Tüte Brötchen, Brot und Kuchen sein, im Café ein paar Stücke Torte, im Hotel die Reste vom Frühstücksbuffet wie Aufschnitt, Obst, Brötchen, Rührei etc., im Supermarkt eine Tüte mit Obst und Gemüse, im Restaurant Reste vom Mittagstisch etc.

Wer flexibel ist kann da eine Menge Geld sparen. Die Portionen kosten zwischen 2 und 4 Euro. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

In Düsseldorf ist das Angebot noch recht überschaubar. Jede Woche kommen aber neue Partner hinzu. In kleineren Städten, wie z.B. Hilden, gibt es noch keine Partner aber ich bin mir sicher, dass auch hier bald erste Angebote zu finden sein werden.

Die Gründer der App waren erst vor kurzem in der „Höhle der Löwen“ auf VOX zu sehen und machten dort einen Millionen-Deal. Das wird das Projekt sicher schnell vorantreiben.

Über meine persönlichen Erfahrungen werde ich Euch bald an dieser Stelle berichten und ein paar Bilder meiner bisherigen Ausbeute zeigen.

Mit besten Grüßen,

Karin Lachmann

Womit spült Ihr denn so?

 

Lieber Leser,

die meisten haben eine Spülmaschine. Ich hingegen spüle alles von Hand. Nun ist es bei mir so, dass ich sehr großen Wert auf eine schöne Umgebung lege und es mag, wenn die Dinge auch optisch zusammen passen. Ich habe mir lange Gedanken bei der Küchenplanung gemacht, sorgfältig eine schöne Küche ausgewählt und einbauen lassen und diese dann nach und nach mit schönen Accessoires dekoriert. Ich habe wunderschönes Geschirr, liebevoll ausgewählte Bilder an den Wänden, exquisite Trockentücher, alles ist perfekt. Bis auf eine Sache. Ich fand einfach keine schönen Spültücher um meinen täglichen Abwasch zu erledigen. Das ist doch ein ganz profaner Alltagsgegenstand und es spielt keine Rolle wie der aussieht, werden jetzt viele sagen, aber mir ist auch da die Optik wichtig. Dieser Lappen hängt an der Wand zum Trocknen oder liegt in meiner Hand wenn ich ihn benutze und es ärgert mich täglich, dass so etwas einfach nicht in „Hübsch“ gibt. Zumindest für meinen Geschmack. Ich begann also zu Recherchieren was es denn so auf dem Markt gibt und kam zunächst zu einem befriedigenden Ergebnis. Entweder waren die Läppchen in meinen Augen hässlich oder sie waren schön, aber unbezahlbar. Manchmal unbezahlbar und auch noch unpraktisch.

 

Doch dann stieß ich zufällig im Internet auf eine Strickanleitung für Spültücher. Da ich gern handarbeite, machte ich mich direkt an die Arbeit und im Handumdrehen war mein erstes Läppchen gestrickt. Schnell war klar, das Stricken der Läppchen macht nicht nur Spaß und geht leicht von der Hand, es spült sich auch ganz wunderbar mit den kleinen Baumwolltüchern

Seit diesem Tag habe ich bereits unzählige dieser kleinen Helferlein gestrickt. Für meinen Bedarf und als Geschenk für Freunde. Jetzt ist meine Küche wirklich perfekt und ich rund um zufrieden.

Vielleicht habe ich Euch ja nun auch Lust gemacht auf so ein kleines Strick-Projekt?

Beste Grüße

Karin Lachmann

Hygge – was wir von den Dänen lernen können

Liebe Leser,

habt Ihr schon mal von dem Begriff „Hygge“ gehört? Hygge ist Dänisch und gehört zu den Worten, die man einfach nicht 1:1 übersetzen kann. Am ehesten trifft es vielleicht das deutsche Wort „Gemütlichkeit“. Aber Hygge ist so viel mehr als das. Hygge ist eine Lebensart, ein Gefühl, ein Gemütszustand. Die wichtigsten Zutaten sind kuschelige Kissen und Decken, Kerzenlicht, leckeres Essen und Trinken, gemütliches Beisammensein mit vertrauten Menschen.

Meik Wiking hat nun ein ganzes Buch über Hygge geschrieben. Und er muss es wissen, denn er ist nicht nur Däne, sondern auch Leiter des Kopenhagener Instituts für Glücksforschung.

Das Buch beschäftigt sich ausführlich mit dem Phänomen Hygge. Warum sind die Dänen so glücklich und wie lebt man Hygge? Statistik-Fans kommen auf Ihre Kosten, aber  Ihr erhaltet auch viele Anregungen in Form von Rezepten, Wohnideen und Basteltipps.

Die 10 wichtigsten Hygge-Regeln findet Ihr in Wikings „Hygge-Manifest“:

  1. ATMOSPHÄHRE – Dreh das Licht herunter und hol die Kerzen
  2. GEGENWART – Sei im Hier und Jetzt. Und mach das Handy aus.
  3. VERGNÜGEN – Kaffee, Schokolade, Kekse, Kuchen, Süßigkeiten. Her damit!
  4. GLEICHHEIT – WIR ist wichtiger als ICH. Aufgaben und Redezeiten werden gerecht geteilt.
  5. DANKBARKEIT – Das schöne Leben ist jetzt. Genieß es, besser kann es vielleicht gar nicht werden.
  6. HARMONIE – Das hier ist kein Wettkampf. Wir mögen dich ohnehin, du musst nicht mit deinen Leistungen angeben.
  7. BEQUEMLICHKEIT – Mach es dir bequem. Mach eine Pause. Entspannung ist alles.
  8. FRIEDEN – Keine Dramen. Über Politik reden wir ein andermal.
  9. ZUSAMMENSEIN – Bau Beziehungen auf und Erinnerungen. Weißt du noch, als wir…?
  10. SCHUTZ – Wir sind dein Stamm. Dies ist ein Ort des Friedens und der Sicherheit.

Also macht es Euch doch einfach zu Hause gemütlich. Mit Freunden, der Familie oder allein. Mit einem guten Buch, einer Kanne Tee oder einem Glas Wein, mit einem leckeren Essen, schöner Musik und Kerzenschein. Kuschelt Euch in die Kissen und legt eine warme Decke über die Beine. All das ist Hygge. Der schönste Trend 2017…

Meik Wiking versucht in diesem Video den Begriff Hygge zu erklären.

Das Buch haben wir natürlich im Bestand. Ihr findet es in der Reise-Abteilung bei Dänemark.

Beste Grüße

Karin Lachmann

„Sommerfrische“ oder abschalten mit Ringelnatz

Liebe Leser,

in dieser schönen Sommerzeit fällt das Leben meist leichter als sonst. Egal ob man Urlaub hat oder nicht, das schöne Wetter macht unternehmungslustig und hellt die Stimmung auf. Trübe Gedanken verfliegen, wenn wir uns in der Natur aufhalten und einfach mal abschalten. Frei nach Joachim Ringelnatz, genügt es da bereits sich einfach in eine grüne Wiese zu legen und in den Himmel zu blicken.

Sommerfrische

Deshalb teile ich heute dieses wunderschöne Gedicht mit Euch:

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,

das durch den sonnigen Himmel schreitet.

Und schmücke den Hut, der dich begleitet,

mit einem grünen Reis.

 

Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser

Weil’s wohltut, weil’s frommt.

Und bist du ein Munharmonikabläser

und hast eine bei dir,

dann spiel, was dir kommt.

 

Und lass deine Melodien lenken

von dem freigegebenen Wolkengezupf.

Vergiss dich. Es soll dein Denken

nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.

(Joachim Ringelnatz (1883-1934)

In diesem Sinne wünsche ich allen noch viele schöne Sommertage.

Beste Grüße

Karin Lachmann

Mein liebstes Sommeressen

Liebe Leser,

jetzt im Sommer hat man ja im allgemeinen eher Lust auf ein leichtes, frisches Essen und nicht so sehr auf Deftiges. Ich esse daher im Sommer sehr gerne Salate in allen Variationen und viel frisches Obst. Seit ein paar Jahren ist mein liebstes Sommeressen ein Salat aus Wassermelone, Schafskäse und frischer Pfefferminze.

Das Tolle an diesem Salat, er ist blitzschnell zubereitet und man braucht kein kompliziertes Rezept. Einfach Wassermelone und Schafskäse in mundgerechte Stücke schneiden, frische Pfefferminze, gehakt oder gezupft dazu, vermengen, fertig! Ein Dressing ist nicht nötig. Einfach nur diese drei Zutaten. Diese Kombination klingt im ersten Moment etwas merkwürdig, aber zusammen schmeckt es einfach phantastisch! Der würzig-salzige Geschmack des Schafskäses zusammen mit der fruchtigen Süße der Wassermelone harmoniert vortrefflich. Und die Frische der Pfefferminze gibt noch den letzten Pfiff. Mehr Sommer geht nicht auf dem Teller. Und dieser Salat macht richtig satt. Ich könnte mich im Moment fast ausschließlich davon ernähren.

Als ich diesen Salat zum ersten Mal bei einer Freundin auf dem Teller hatte, war ich sehr skeptisch ob das schmecken kann. Aber nach ein paar Bissen habe ich mich gefragt, warum ich dieses in der Türkei weit verbreitete Essen erst jetzt kennen lernen darf. Seit dem habe ich diesen Salat auch vielen Freunden und meiner Familie serviert. Die Reaktionen sind immer gleich. Anfangs Verwunderung und Skepsis, dann vorsichtiges Probieren und schließlich Begeisterung.

Also nur Mut, einfach mal probieren und begeistert sein.

Mit besten Grüßen

Karin Lachmann