Archiv des Autors: Jens Teupen

Mangatipp nach langer Suche: My Hero Academia

Wer mich kennt, weiß in der Regel, dass ich ein großer Manga-Fan bin. Und jede Woche kommen neue Kapitel heraus, die meinen Hunger stillen. Allerdings haben in letzter Zeit viele Reihen, die ich gelesen habe, ihr Ende gefunden. Langjährige, bekannte Reihen wie beispielsweise Naruto, Bleach, Fairy Tale oder Toriko. Und auf einmal war da in meinem eigentlichen Leserythmus ein klaffendes Loch! Also musste Ersatz ran! Zum Teil kam dieser Ersatz durch den Naruto-Nachfolger Boruto, die sich um die Abenteuer des Sohnes von Naruto dreht. Hoffentlich macht der Autor dabei einiges wieder Richtig was er am Ende von Naruto verbockt hat… Wo war ich?! Achja, eine weitere Reihe war zwar schonmal gut, aber noch nicht genug. Also weitersuchen und gucken, was mir so gefällt.

Und dabei stieß ich auf My Hero Academia. Der Titel war mir schon bekannt. Der Zeichner/Autor, auch Mangaka genannt, hatte es in seiner Jugend geschafft, Zeichnungen in den Fan-Post-Seiten von One Piece (meinem absoluten Lieblingsmanga!) abdrucken zu lassen. Und dessen Mangaka hat ihm dann in diesen Fan-Post-Seiten zu seinem Durchbruch gratuliert. Als mir also der Titel zufällig wieder in die Augen fiel, hab ich einfach mal den Versuch gewagt. Und woher der Zeichenstil stammt lässt sich nicht leugnen. ;P

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Die Story hat mich sofort gepackt. Der Protagonist, Izuku Midoriya, wäre nichts lieber als ein Superheld. Was in einer Welt, in der die meisten Personen mit Kräften geboren werden, eigentlich kein Problem darstellen sollte… Allerdings ist Midoriya eines der wenigen Individuen ohne das allerkleinste Quäntchen an Superkräften. Trotzdem arbeitet er hart an seinem Traum und will sich mit seinen Top-Noten auf die renommierteste Superhelden-Universität bewerben. Und als er den Nummer 1-Superhelden durch eine heldenhafte Tat trotz seiner Schwächen schwer beeindruckt, bekommt er seine Kräfte „geschenkt“. Damit rückt sein Traum tatsächlich in scheinbar greifbare Nähe. Aber während er noch lernt seine enormen Kräfte zu bändigen und zu meistern, muss er sich noch gegen seine erfahrenen Mitstudenten, Bösewichte und Lehrer durchsetzen. Denn um ein wahrer Held zu sein braucht es viel, viel mehr…

Vielleicht konnte ich mit meiner Empfehlung ja dem Ein oder Anderen bei seinem neuen Lesestoff helfen. 🙂

 

Beste Grüße,

Jens Teupen

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„Sei was du willst!“ auf dem MPS :)

Liebe Leser,

Ende des Monats ist es für mich wieder so weit, das Mittelalterliche Phantasie Spectaculum macht einmal mehr in Köln halt. Und ich freue mich tierisch darauf, mit ein paar Freunden den Markt unsicher zu machen. 🙂

Das MPS ist eine merkwürdige, aber sehr liebenswerte Mischung aus Mittelaltermarkt und Festival. Es treten den Tag über viele verschiedene Bands auf, die alle das Mittelalterrock bzw. Folk-Genre abdecken und alle sehr hörenswert sind. Besonderes Highlight unter den Bands ist übrigens Versengold, die live einfach unheimlich Stimmung machen mit ihren vorwiegend lustigen, ironischen Texten. Letztes Jahr auf dem Kölner MPS haben sie nach einem ihrer Konzerte zum Release ihres neuen Albumgs zum gemeinsamen Baden im Fühlinger See aufgerufen. Mit Met und Gesang natürlich! 😉

 

Ansonsten treibt man sich in der Regel auf dem Markt herum. Es gibt reichlich zu Essen und zu Trinken. Die legendären Drachenspieße in einer noch legendäreren Marinade zum Bespiel! *sabber* Aber es gibt auch Fladen, Schupfnudel mit Sauerkraut und Drachenspieße, und lassen wir das… 😀 Man könnte sich alleine mit superleckerem Essen den ganzen Tag beschäftigen. Aber es gibt noch so viel zu entdecken!

Die vielen (zum Teil extrem aufwendig) verkleideten Menschen auf dem MPS verleihen der ganzen Veranstaltung ein sehr besonderes Flair. Dazu kommen noch einige feste Schauspiel-Rollen, die auf jedem MPS vertreten sind. Der „fromme“ Mönch Bruder Rectus, „Der Tod“ oder der hässliche Hans zum Beispiel, die gerade bei der allmorgendlichen Eröffnung des MPS für ausgelassene Stimmung sorgen.

Aber es kommen auch viele andere Schausteller wie Stelzenläufer, Gaukler, Zauberer, Falkner und so weiter und so fort auf den Markt, sodass für klein und groß eine Menge geboten wird. Beim letzten Mal durften wir unter anderem die Tricks von Zauberer Heiko bewundern und davor einmal sogar Eulen streicheln. Aber auch die restlichen Stände geben sehr viel her und es gibt viel zu bestanunen und zu bewundern. Das Meiste ist handgemacht. Schmuck, Rüstung, Schwerter, Verkleidungen, diversen Alkohol, etc., da stolpert man auch manchmal über eine Kuriosität. ;D

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Gutes Essen, gute Musik, gute Stimmung, was will man mehr?! Deshalb kann ich es nicht erwarten, bis es wieder losgeht. Vielleicht sieht man sich ja! ;D

Beste Grüße,

Jens Teupen

 

Wie baut man eigentlich eine Bibliothek?

Liebe Leser,

mit dieser Frage muss ich mich momentan in meinem Studium herumplagen. Denn diese Woche findet für die Studiengänge Bibliothekswissenschaft und Architektur eine Projektwoche statt. Dabei ist es unsere Aufgabe gemeinsam eine potenzielle, neue, ideale Bibliothek für das ‚Problemviertel‘ Köln Meschenich zu entwerfen. Dabei ist es gar nicht so einfach auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Während die Architekten ein schönes Gebäude im Kopf haben, achten Bibliothekare sehr auf das Innere, sind auf die Funktionalität bedacht. Daher müssen beide Seiten ziemlich außerhalb ihrer eigenen Welten denken, um das perfekte Ergebnis zu erzielen.Foto 10.05.16, 15 16 36

Wir Bibliothekare beschäftigen uns erstmal damit, was wir eigentlich in einer Bibliothek brauchen. Angefangen mit der Frage: „Was ist eigentlich unsere Zielgruppe?“ In diesem Fall war die Frage leicht zu beantworten. Unsere Aufgabenstellung sieht die Bibliothek gleichzeitig als Integrationszentrum vor. Allerdings folgen daraufhin schnell viele weitere Fragen! Die Offensichtlichste: „Wie viele Medien braucht die Bibliothek?“ Dann wie viele Regale braucht sie? Wie viel Platz verbrauchen die Regale? Was für Veranstaltungen werden wir anbieten? Was braucht man dafür?… Außerdem müssen natürlich noch viele andere Faktoren bedacht werden. Wir brauchen Büros, eine Theke, einen Ort für Veranstaltungen, Toiletten, Schließfächer, Einzel- und Gruppenarbeitsplätze mit und ohne Computer und so weiter, und so weiter. Und dann soll alles noch Barrierefrei sein! Dabei kommt so einiges zusammen was bedacht, berechnet und entwickelt werden muss.

Die Architekten haben es aber auch nicht leichter! Sie müssen unseren „bibliothekarischen“ Bedürfnissen gerecht werden und dabei noch viele eigene Punkte beachten. Zum Beispiel muss sich das Gebäude in das Konzept der Stadt einfügen. Das größte Gebäude in der Nähe ist die Kirche und die steht gleich neben dem von uns geplanten Grundstück. Also wirklich in der Nähe! ;D Daher darf das Bibliotheksgebäude nicht zu hoch werden, um die Kirche nicht zu dominieren, muss aber trotzdem herausstechen! Zeitgleich ist der Lärm der vielbefahrenen Straße ein massives Problem, dass beachtet werden muss. Brandschutz darf man nicht außer Acht lassen. Etc. etc.

Und am Ende soll dann alles auch noch ansprechend aussehen! Eine echte Herausforderung!

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Zudem werden viele Modelle wie oben angefertigt, um auch Laien wie uns Bibliothekaren zu veranschaulichen, wie das Ganze nachher aussehen könnte. Ein Architekt aus meiner Gruppe hat dafür extra ein Modell der näheren Umgebung im Maßstab 1:500 aus Styrodur angefertigt. Styrodur ist ein styropor-ähnliches Material und wird mit einem solchen Gerät zurechtgeschnitten:

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Aber wir sind auf dem besten Weg, eine tolle Bibliothek zu entwerfen, einem Ort der Begegnung. Auch wenn sie wohl nur ein Luftschloss bleibt… 🙂

 

Beste Grüße,

Jens Teupen

 

#bookoutfit, oder so ;)

Liebe Leser,

bei meinem letzten bookoutfit hat meine Kollegin behauptet, mein ganzer Kleiderschrank würde aus bookoutfits bestehe. Eine Behauptung, so bösartig, so verleumderisch, so… absolut wahr… x’D

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Da bin ich wohl aufgeflogen. Mittlerweile nehmen meine T-Shirts fasst zwei komplette Fächer in meinem Regal ein, Tendenz eher steigend… Die Meisten davon, wenn auch nicht alle, sind Fanshirts. Dazu kommen noch ein paar Pullover mit entsprechenden Aufdrucken. So langsam wird es echt eng. Ich trau mich gar nicht erst zu zählen. Sonst fange ich noch an zu weinen, wenn ich dann darüber nachdenke, wie viel Geld ich dann da schon reingesteckt habe…

Ein großer Teil eignet sich leider nicht für bookoutfits, da dabei dann zumindest ein dazu passendes Buch, eine DVD, ein Spiel etc. mit auf’s Bild muss. Aber natürlich besitzen weder ich noch die Stadtbibliothek alle passenden Medien, zumindest nicht in physischer Form. Daher will ich zumindest hier eine kleine Auswahl meiner Lieblings-Shirts zeigen, die deswegen leider keine richtigen bookoutfits werden. Und nein, das ist absolut keine Angeberei! ;D

Als Erstes Kratos, der in typischer ‚God of War‘-Manier diesmal keiner Figur der griechischen Mythologie gegenübersteht, sondern Cthulhu.

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Das Motto der Ritter die „Ni“ sagen, aus dem Monty Python-Klassiker ‚Dier Ritter der Kokosnuss‘.

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Ironischerweise bricht auf diesem T-Shirt ein Menschenbaby aus der Brust eines ‚Alien‘ heraus anstatt umgekehrt. 😀

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Einige Bösewichte aus Filmen, Games und Literatur in einer etwas „ungewohnten“ Darstellung. :3 Von links nach rechts: Cthulhu, Darth Vader, Slenderman, Sauron, Venom, der Joker, Voldemort

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Statt des vitruvianischen Menschen prangt auf dem T-Shirt ein vitruvianischer „Big Daddy“ aus der Computergame-Reihe ‚Bioshock‘, die zu meinen absoluten Lieblingsgames zählen.

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Auf diesem T-Shirt ist Harley Quinn, die Gehilfin des Jokers aus Batman, im passendem Spielkarten-Format abgebildet.

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Und zum Schluss das Firmenlogo von Aperture Science aus der ‚Portal‘-Gamereihe, gekeuzt mit einem Notausgangsschild. Es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, das Ziel des Spiels besser auszudrücken. Und nicht vergessen: The Cake is a Lie 😉

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So, dass war’s dann erstmal mit meiner kleinen Galerie.

Beste Grüße,

J. Teupen

 

 

Unser Büchereiteam stellt sich vor: Jens Teupen

Liebe Leser,

mein Name ist Jens Teupen und ich verstärke das Team seit Anfang August. Antreffen werdet Ihr mich wohl am ehesten an der Info im Erdgeschoss. Ansonsten bin ich noch für die technische Medienbearbeitung zuständig.

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Momentan studiere ich im 3. Semester Bibliothekswissenschaft an der TH Köln und unterstütze das Bibliotheksteam in Teilzeit. Vorher habe ich meine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, kurz FaMI, in der Stadtbücherei Ibbenbüren im tiefsten Münsterland abgeschlossen. Von da aus musste ich zweimal die Woche zur Berufsschule ins fast 100 km entfernte Dortmund tingeln. Mit dem Zug waren das 2-3 Stunden Fahrt! Für einen Weg! Zum Glück hab ich das jetzt hinter mir, puh.

Ich habe mich schon früh fürs Lesen interessiert. Meine Oma hat gerne erzählt, wie ich als kleiner Knirps vor ihr gestanden und gesagt habe: „Endlich kann ich lesen!“ Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern… 😉  Als wir dann ein Schülerpraktikum absolvieren sollten, hatte ich zunächst keine Ahnung, was ich machen sollte.
„Was kannst du denn gut?“
„Ja nix! Naja, lesen.“
Also habe ich ein Praktikum in der Stadtbibliothek Rheine gemacht. Dass die Arbeit in einer Bibliothek wenig Zeit zum Lesen und lauter andere Aufgaben bedeutet, habe ich erst später herausgefunden. Dennoch hat es mir dort solchen Spaß gemacht, dass ich unbedingt weitermachen wollte.

Jetzt bin ich froh, hier in dieses nette Team aufgenommen worden zu sein und noch weitere Praxiserfahrungen sammeln zu können.

Beste Grüße,
Jens Teupen