Archiv des Autors: Annika Gruhn

Ein kurzer Rückblick auf mein Studium

Liebe Leser,

Heute ist in gewisser Weise ein ganz besonderer Tag für mich. Auch wenn ich noch nicht ganz fertig bin mit meinem Studium, fühlt es sich beinahe so an, denn dieses Semester stehen nur noch wenige Veranstaltungen auf meinem Stundenplan. Und heute ist der letzte Tag, an dem ich die meisten meiner Kommilitonen sehe. Nach einem fast vollendeten Studium gibt es nun als ein kleines Resümee zu den letzten drei Jahren.

Als ich vor drei Jahren anfing in Köln „Bibliothekswissenschaft“ zu studieren, wusste ich nicht so ganz auf was ich mich dabei einließ. Auf dem Stundenplan standen ein Haufen Fächer, die mit meiner Vorstellung, was eine Bibliothek ist und was sie leistet, ganz und gar nicht überein stimmten. Ich hatte auch keine wirkliche Ahnung, was man als Bibliothekarin alles wissen muss, damit man später in einer Bibliothek arbeiten kann. Zudem lernte ich ganz viele neue Leute kennen, darunter auch einige, die schon länger nicht mehr mit mir studieren. Manche von den Leuten wurden zu meinen besten Freunden. Im ersten Semester gab es außerdem noch ganz viele „erste Male“. Zum Beispiel mein erster Besuch auf der Frankfurter Buchmesse oder meine erste Projektwoche, die mich das erste Mal in die Stadtbibliothek Köln führte. Das erste Mal Katalogisieren. Die Liste könnte ich nun endlos fortführen, aber ich muss auch ehrlich gestehen, an alles kann ich mich nicht mehr erinnern. Allerdings wird mir aus dem ersten Semester immer die Erinnerung bleiben, wie ein paar meiner Freunde und ich beschlossen, in einem „Olaf“-T-Shirt (der Schneemann aus „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“) am letzten Tag vor den Winter-/Weihnachtsferien in der TH aufzutauchen und der Tag zumindest für uns zum „Warm Hugs“-Tag wurde (auf den Shirts stand „Warm Hugs“).

Das zweite bis vierte Semester kam und ging rasch vorbei. Oft hieß es in diesen Semestern; „So, diese und jene Hausarbeit machen Sie bitte als Gruppenarbeit.“ Wenn es eine Sache gibt, bei der wir uns in unserem Studiengang einig sind, dann dass Gruppenarbeiten einfach furchtbar sind. Ich muss allerdings gestehen, dass die eine oder andere Gruppenarbeit, trotz Gemurre und Gestöhne, durchaus Spaß gemacht hat. Kurz bevor es in die Prüfungsphase des vierten Semesters ging, stand noch ein weiterer, für mich durchaus bedeutsamer, Schritt an: Der Umzug aus dem Elternhaus in eine eigene Wohnung.

Im fünften Semester stand das Praxissemester an. Statt in der TH zu sitzen und Vorlesungen zu lauschen und dabei zu malen oder Käsekästchen zu spielen oder auch mal mitzuschreiben, fuhr ich jeden Tag nach Hilden, um das Erlernte in die Praxis umzusetzen oder umgesetzt zu sehen. Vier Monate hieß es jetzt die Praxis live und in Farbe in einer Bibliothek zu erlernen. Dafür verschlug es mich nach Hilden und ich bin immer noch glücklich und dankbar, dass mich das Team der Stadtbücherei so gut aufgenommen hat und in mir nicht die nutzlose und unbeholfene Praktikantin gesehen hat, als die ich mich manchmal gefühlt habe. Stattdessen wurde ich hier aufgenommen und von Anfang an nach Möglichkeit in alle Bereiche integriert und als Mitglied der Gemeinschaft angesehen. (Auch wenn das für euch kitschig klingen mag, es fühlte sich für mich tatsächlich so an!) Ich hatte das Glück, in Hilden bleiben zu können und bereue diese Entscheidung bis heute nicht.

Das sechste Semester war im Vergleich zu Semester eins bis vier entspannt. In dem Semester konnte jeder seinen Interessen durch Wahlpflichtmodule nachgehen. Dazu noch ein paar wenige gemeinsame Vorlesungen und ein Projekt. Der Stundenplan war ziemlich übersichtlich. Im sechsten Semester standen dann für mich noch ein paar Prüfungen mehr an, da ich vorher nicht alles gemacht hatte (da hatte mir der Umzug einen Strich durch die Rechnung gemacht).

Tja, und jetzt bin ich im siebten und letzten Semester und habe nur noch ein Wahlpflichtfach und das Projekt. Und natürlich meine Bachelorarbeit. Aber heute ist die letzte Blockveranstaltung, an denen ich die meisten meiner Kommilitonen sehen werde.
Auch wenn es noch kein endgültiger Abschied ist, es fühlt sich ein wenig danach an.

Beste Grüße

Annika Gruhn

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Aus dem Buchregal einer angehenden Bibliothekarin

Liebe Leser,

Habt ihr euch eigentlich schon einmal gefragt, was Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einer Bibliothek so lesen? Wenn ich an der Information sitze, bekomme ich manchmal die Frage gestellt: „Was für ein Buch aus dem Bereich XY können Sie mir denn empfehlen?“ Manchmal kann ich die Frage gut beantworten, weil es ein Themenbereich ist, der mir liegt. Manchmal kann ich die Frage nur über Empfehlungen durch andere beantworten.

Heute möchte ich euch jedoch einmal eine Buchreihe vorstellen, die mir besonders ans Herz gewachsen ist. Es handelt sich dabei um die „Unsichtbare Bibliothek“ von Genevieve Cognam. Momentan besteht die Reihe aus drei Bänden, die in sich geschlossen, aber aufeinander aufgebaut sind. Auf den ersten Band bin ich in einem Buchladen aufmerksam geworden, da mir das Cover in Auge gesprungen ist und der Titel „Die unsichtbare Bibliothek“ für mich als angehende Bibliothekarin einfach perfekt gepasst hat.

Alle drei Teile handeln von der Bibliothekarin Irene, die für eine Bibliothek arbeitet, welche sich zwischen vielen Parallelwelten befindet. Irenes Aufgabe dabei ist es, aus den verschiedenen Welten kostbare oder einmalige Werke zu „besorgen“ und sie in die Bibliothek zu bringen. Manche der Buchbeschaffungen sind durchaus mit einem Abenteuer verbunden, da nicht jedes Buch – vor allem, wenn es nur einmal existiert – auf dem freien Markt erhältlich ist.

Der erste Band „Die unsichtbare Bibliothek“ handelt genau von einer solchen Buchbeschaffung. Irene soll mithilfe ihres Schülers Kai ein einmaliges Exemplar der gesammelten Märchen der Gebrüder Grimm beschaffen. Sie ist jedoch nicht die Einzige, die hinter diesem Buch her ist. Zudem hat sie in der Welt, in der das Buch „beheimatet“ ist, mit Elfen, Vampiren, Werwölfen, Magie, einem abtrünnigen Bibliothekar, Drachen und Meisterdetektiven zu tun.
Angesiedelt ist die Geschichte im Viktorianischen London, in einer Parallelwelt, die unserer Welt nicht ganz unähnlich ist.

Der zweite Band „Die maskierte Stadt“ hat weniger damit zu tun, dass Irene Bücher beschaffen soll, viel mehr muss sie ihren Schüler Kai aus einer Entführung retten, die von Elfen geplant und durchgeführt wurde. Unglücklicherweise haben die Elfen, die Kai entführt haben, ihn in eine Welt gebracht, die eher was für ihresgleichen als für Wesen wie Kai gemacht ist. Irene hat nicht viel Zeit, ihn zu retten, denn sollte es ihr nicht gelingen, könnte es zu einem Krieg kommen, der viele der Parallelwelten zerstört.
In diesem Band trifft man alte Bekannte und neue Gesichter. Die Geschichte spielt zum Teil in der gleichen Welt wie in Band eins, aber man wird auch in ein Venedig entführt, in dem vieles nicht so ist wie es scheint.

Der dritte und damit auch vorerst letzte erschienene Band „Die flammende Stadt“ ist für die Bibliothek ein Wettlauf gegen die Zeit, da ihr die Zerstörung durch einen bekannten Charakter aus dem ersten Band droht. Irene hat dabei alle Hände voll zu tun, nicht selber umgebracht zu werden, Bücher zu sammeln, andere und die Bibliothek zu retten. In einem finalen Kampf muss sie sich gegen ihren und der Bibliothek gefährlichsten Feind stellen. Wenn sie ihn nicht aufhalten kann, dann hat die Bibliothek verloren.
Auch hier trifft man auf alte Bekannte und neue Charaktere. Dieses Mal folgt man Irene bei ihren Abenteuern in viele verschiedene Parallelwelten. Aber langweilig wird es nie.

Im nächsten Jahr soll Band vier „Das dunkle Archiv“ auf deutsch erscheinen. *freu*

 

Warum genau finde ich die Reihe jetzt aber so toll?

Für mich hat sie alles, was ein guter Roman oder eine gute Reihe braucht. Ein spannender Schreibstil, eine Geschichte, die mich mitreißt und ein Hauch Magie in der Geschichte. Zusätzlich dazu liebe ich Geschichten, in denen es um Bücher geht (als weiteres bekanntes Beispiel dafür wäre „Tintenherz“ von Cornelia Funke). Die Reihe ist thematisch mit meinem jetzigen Studium und späteren Beruf verbunden, auch wenn mein (zukünftiger) Job längst nicht so gefährlich ist wie der Irenes. 😉
Auch wenn das für den ein oder anderen verrückt oder schnulzig klingen mag, ist eine gewisse Identifikation mit dem Hauptcharakter vorhanden, gegeben durch die Liebe zu Büchern und guten Geschichten und der Wunsch, sie zu sammeln.

Mit welchem Charakter einer Geschichte (egal ob Buch, Film, Serie, Spiel, etc.) könnt ihr euch identifizieren?

In diesem Sinne,
Beste Grüße
Annika Gruhn

Zu Besuch auf dem Tolkien-Tag 2017 in Pont

Liebe Leser,

für mich ging es dieses Jahr das erste Mal auf den Tolkien-Tag nach Pont. Nicht nur als Fantasy-Fan, sondern auch als jemand, der durchaus schon das ein oder andere Werk Tolkiens gelesen hat, war der Besuch dieses Tags ein Muss. Ausgerichtet wird dieser Tag von der „Deutschen Tolkien Gesellschaft“. Die Gesellschaft befasst sich ausschließlich mit dem Leben und den Werken Tolkiens.

Nazgul

Bei dem hier sollte man besser aufpassen, denn mit den Nazgûl (Ringgeister aus „Herr der Ringe“) ist nicht zu spaßen!

Doch nicht nur die Gesellschaft war vertreten, sondern auch Elben, Orks, Hobbits, Zwerge, die Ritter Gondors und die dunklen Nazgûl (die Ringgeister aus „Der Herr der Ringe“). Des Weiteren bereicherten viele mittelalterlich gekleidete Menschen den Tag, was einen fast vollkommen in die fantastische Welt Tolkiens entführte. Untermalt wurde diese Stimmung von Musikern, die die fernen Klänge Mittelerdes nach Pont brachten.

An diesem Samstag konnte ich sehr viel ausprobieren und anschauen. Zum einen nahm ich an dem Tolkien-Quiz teil, welches die Deutsche Tolkien Gesellschaft an ihrem Stand ausliegen hatte. An einem anderen Stand habe ich mir mein eigenes Armband geknüpft. Woanders konnte ich Bogenschießen ausprobieren. Dabei konnte ich wählen, ob ich auf eine Zielscheibe treffen möchte oder auf die Statue eines Bären, die eine größere Herausforderung für mich als komplette Anfängerin war. Ich kann zumindest stolz sagen, dass alle Pfeile den Bären getroffen haben und keiner daneben ging. So gut wie Legolas werde ich aber nie sein… ;^)

 

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Eines meiner persönlichen Highlights war ein Falkner, der nicht nur Greifvögel mitgebracht hatte, sondern auch verschiedene Arten von Eulen. So nah war ich an diesen Tieren noch nie dran.

Für nächstes Jahr steht der Besuch des Tolkien-Tags auch wieder in meinem Kalender. =^D

Wer weitere Einblicke zu der Veranstaltung erhalten möchte, der nachfolgende Link führt zum Programm des diesjährigen Tolkien-Tag: https://www.tolkientag.de/tolkien-tag-2017/

Wer hat Lust, nächstes Jahr in die Welt der Elben, Hobbits, Zerge, Orks, Zauberer und Nazgûl einzutauchen?

Beste Grüße

Annika Gruhn

„Mord, Geheimnisse, das Makabere…“

Liebe Leser,

heute möchte ich euch eine meiner absoluten Lieblingsserien vorstellen. Es ist (Trommelwirbel)… „Castle“. Für mich hat die Serie seit der ersten Folge alles, um über alle acht Staffeln spannend zu bleiben. „Castle“ fällt in das Genre „Krimi“. Doch ich möchte mal am Anfang anfangen. Worum geht es überhaupt?

In der allerersten Folge der Serie inszeniert der Mörder die Schauplätze der Leichen nach Motiven des Bestsellerautors Castle. Detective Kate Beckett, die im New Yorker Police Department im Morddezernat arbeitet, bekommt den Fall zugewiesen. Zufällig ist sie ein großer Fan von Castle und merkt, dass die Morde nach seinen Büchern geschahen. Im Zuge dessen bittet Beckett Castle bei den Ermittlungen zu helfen. Nach dem erfolgreich aufgeklärten Fall lässt Castle seine Beziehungen zum Bürgermeister spielen (den Pokerrunden sei Dank) und darf nun Detective Beckett bei den zukünftigen Ermittlungen helfen.

Während die Mordfälle in den einzelnen Episoden im Vordergrund stehen, zieht sich durch die gesamte Serie eine weitere Geschichte. Es geht um die Ermordung von Kate Becketts Mutter. Tatsächlich werden die eigentlichen Drahtzieher hinter der Ermordung erst in den letzten beiden Episoden der 8. Staffel enttarnt.

Was die Serie für mich aber so gut macht, sind vor allem die Beziehungen zwischen den Figuren selbst. Zwischen Castle und Beckett, die sich einfach perfekt ergänzen, aber auch die „Bromance“ zwischen den Detectives Ryan und Esposito, die zusammen mit Beckett im Team ermitteln, soll hier nicht unerwähnt bleiben.

Um nicht zu viel zu verraten, höre ich hier lieber mal auf. Ich hoffe, ich konnte eure Neugier ein wenig wecken.

Welche Krimi-Serien mögt ihr denn am liebsten?

Beste Grüße

Annika Gruhn

Mein musikalischer Rückblick 2016

Liebe Leser,

heute möchte ich Euch einmal ein paar Highlights aus meinem letzten Jahr vorstellen. Allerdings nicht so was wie „da waren wir im Urlaub“ oder „das war besonders toll im Studium“ oder „das habe ich mit meinen Freunden gemacht“ (na ja, bei dem ein oder anderen waren auch Freunde mit dabei, weshalb es gleich noch einmal mehr Spaß gemacht hat).

Ich möchte Euch heute einen kleinen Einblick in meine Konzertbesuche gewähren, da ich 2016 doch auf dem einen oder anderen Konzert war (aufgrund dessen gibt es zu jedem Konzert und Festival nur einen kurzen Einblick, sonst würde ich den Beitrag hier sprengen ^^). Und wer sich jetzt denkt „Ist doch langweilig, Bibliothekarinnen haben kein Leben“ oder „BibliothekarInnen hören doch nur langweilige Musik“, dem sei gesagt, der Schein trügt manchmal… Aber lest selbst…

März 2016: „King’s Tonic“ in Essen

Die Konzertstrecke im Jahr 2016 begann mit einem kleinen aber feinen Konzert der Gruppe „King’s Tonic“ aus Dortmund. Für mich stand schon länger fest, dass ich die Jungs irgendwann mal live sehen möchte, nur leider war das bis vor kurzem noch nicht möglich. Aber im März war es dann endlich so weit. Mit auf der Reise hatte ich meine Freundin, der ich schon „angedroht“ hatte, sie mit auf ein Konzert von „King’s Tonic“ nehmen und meinen Freund. Zusammen ging es nach Essen ins „Falkenzentrum“. Im Keller des Jugendzentrums fand das Konzert statt. Wir konnten es uns auf gemütlichen Sofas bequem machen und da die Technik nicht so wollte wie gewünschten, alten und neuen Liedern der Band unplugged lauschen. Zwischendurch sogar als Surroundsound, da einer der beiden Jungs vor uns und der andere hinter uns stand als sie spielten. Mit Abstand betrachtet war es eines der gemütlichsten Konzerte, die ich dieses Jahr erlebt habe. ^^

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Gemütlich im Sofa sitzend das Konzert genießen

August 2016: Das Wacken Open Air

Anfang August ging es in den hohen Norden in die gefühlt größte Matschgrube Deutschlands – auf das „Wacken Open Air“. Im Gegensatz zu vorletztem Jahr wurden wir 2016 mit Sonnenschein begrüßt. Der erste Tag begann entspannt mit ausladen und aufbauen, da das eigentliche Festival erst immer donnerstags startet und wir schon dienstags angekommen sind.

Und was macht man, wenn man ganz viel Zeit hat? Man holt sich sein Bändchen, quatscht mit den Leuten auf dem Campground und genießt das Leben. Vielleicht läuft man schon mal ein wenig über das Festivalgelände und staunt, wie NICHT-matschig es da aussehen kann. ^^

Donnerstag ging es dann richtig los und das erste Highlight gab es direkt am selben Abend. Iron Maiden hat ihr Abschlusskonzert in Deutschland auf Wacken gegeben und natürlich mussten wir uns das ansehen, denn wann sonst bekommt man noch einmal eine solche Gelegenheit?

Auch Freitag und Samstag standen einige Bands bei uns auf dem Plan, die wir unbedingt sehen wollten.

Somit hatten wir also ein volles Programm an den Festivaltagen und waren nach dem Festival total fertig (da stand dann erst einmal Urlaub auf dem Plan ^^), aber auch super glücklich, denn es ist immer nochmal was anderes, auf einem Open-Air-Festival unterwegs zu sein als auf einem Konzert in einer geschlossenen Halle.

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September 2016: „King’s Tonic“ (endlich) in Köln

Zum zweiten Mal in diesem Jahr besuchten mein Freund und ich ein Konzert von „King’s Tonic“. Im September haben sie (endlich) Köln besucht. Für mich als Fan natürlich ein absoluter Muss das Konzert zu besuchen. Im „Blue Shell“ gab es keine Sofas, aber das war egal, die Jungs haben (dank funktionierender Technik) richtig rocken können. Mit dabei hatten sie Songs von ihrer neuen Platte, die mir auch noch lange nach dem Konzert ziemlich viele Ohrwürmer beschert haben. =^D

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Hier auf der Bühne in Köln =^D

September 2016: Spontan zum „In Extremo“ Konzert in Köln

Dieses Konzert haben mein Freund und ich sehr spontan besucht.

Für mich persönlich ist „In Extremo“ immer ein sehr besonderes Highlight, da die Jungs wahnsinnig gute Musik machen (ich weiß, das ist immer Geschmackssache) und eine noch viel wahnsinnigere Show auf die Bühne stellen. Während auf der Bühne eine Feuershow stattfindet, wird gleichzeitig das Publikum (im positiven Sinne) zum Kochen gebracht. Bei „In Extremo“ steht keiner still (ist auch Dank der Musik so gut wie unmöglich). Als Beispiel kann ich hier sehr gut „Sternhagelvoll“ (aus dem Album „Quid pro Quo“) anbringen. Zu Köln (vermutlich aber auch zu anderen Städten) passt das Lied wunderbar. In gewisser Weise schildert es den Zustand der Stadt während der Karnevalszeit und noch viel wichtiger, es kann geschunkelt werden. Und dafür ist Köln, dank seinem Karneval, bekannt. Also wird das Publikum mal eben kurz aufgefordert sich bei seinen Nachbarn einzuhaken und schon wird losgeschunkelt. Und mitgesungen natürlich auch. Aber das ist bei allen Liedern so.

Was will man als Fan auch mehr, als wenn man merkt, dass die Band auf der Bühne hat Spaß mit dem was sie macht und das mit dem Publikum teilt und das Publikum gibt eine super Stimmung zurück und jeder ist am Ende glücklich?

Ich selber bin am Ende der Show mit einem breiten Lächeln, einem ordentlichen Ohrwurm und ziemlich fertig in mein Bett gefallen.

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Oktober 2016: Symphonic Metal Band „Delain“ in Köln

„Delain“ ist eine Band, die ich über eine Freundin kennen gelernt habe. 2015 war ich das erste Mal auf einem Konzert von „Delain“. Die Band ist durchaus eine Metalband, aber mit Einflüssen klassischer Musik, was den „harten Ton“, dem man der Metal-Stilrichtung nachsagt, auflockert und nicht mehr ganz so hart klingen lässt.

Mit Frontfrau Charlotte Wessels hat „Delain“ zudem noch eine erstklassige Sängerin und die Texte gehen unter die Haut. Aber nichts desto trotz konnte auch hier das Tanzbein oder eher der Kopf geschwungen werden.

Eine tolle Show, ein toller Abend und gerne wieder. =^)

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November 2016: „Feuerschwanz“ in Köln

Wenn ich an das Konzert zurückdenke, muss ich immer breit grinsen. Wer einen schrägen Humor hat und sich selber und das Leben auf die Palme nehmen kann, der ist bei Feuerschwanz genau richtig. Man merkte einfach, dass die Band ihren Spaß auf der Bühne hatte und das Publikum hat sie dafür gefeiert. Bei einigen Liedern mussten wir selber aktiv werden. Da wurde kurzerhand mal eben ein ganzes Lied lang gerudert oder (irgendwie wieder typisch für Köln) ein ganzes Lied lang in einer bestimmten Reihenfolge geschunkelt. Ich muss ehrlich gestehen, ich hatte die beiden nächsten Tage ordentlichen Muskelkater in der Bauchmuskulatur. X^D

Nichtsdestotrotz war es ein super Konzert mit einer super Stimmung und am Ende gab es auch noch Autogramme. =^D

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Dezember 2016: „Eisheilige Nacht“ in Potsdam

Mein musikalischer Rückblick 2016 endet mit dem Besuch der „Eisheiligen Nacht“ in Potsdam. Freunde von mir wohnen dort in der Gegend und als sich im Sommer durch Zufall herausgestellt hat, dass wir so ziemlich ähnlichen Musikgeschmack haben, war klar, um Silvester rum geht es nach Potsdam.

Gastgeber der „Eisheiligen Nacht“ ist „Subway to Sally“. Die Band hatte dieses Jahr als Gastbands „Vroudenspil“ (ausgesprochen „Freudenspiel“, der Stil ist eine Mischung aus Folk-Rock und Mittelalterlicher Musik), „Lord of the Lost“ (Stilmischung aus überwiegend Dark Rock mit Einflüssen des Metal) und als letzte Band „Eluveitie“ (ausgesprochen „elveiti“, Stilrichtung ist überwiegend der „Celtic Metal“) eingeladen.

„Vroudenspil“ kannte ich zu dem Zeitpunkt bereits, da sie im November als Vorband von „Feuerschwanz“ gespielt haben. „Lord of the Lost“ war neu für mich. Und ich muss zugeben, dass „Eluveitie“ nicht unbedingt zu den Bands zählt, die ich gerne höre. Aber bei „Subway to Sally“ ging die Post dann richtig ab. Es wurde getanzt und die Haarewurden wild durch die Luft geschleudert (mein Nacken hat sich die nächsten beiden Tage darüber beschwert, aber das war es wert ^^). Der Abend war alles in allem wirklich gelungen. Am ehesten wird mir aber wohl das letzte Lied in Erinnerung bleiben, als alle Bands noch einmal auf die Bühne kamen als „Superman“ oder „Captain America“ und andere bekannte Charaktere verkleidet und zu dem Lied „Julia und die Räuber“ richtig Party machten. Am Ende fertig und erledigt, aber glücklich, ging es ins Bett.

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Damit endet mein musikalischer Rückblick des Jahres 2016 auch schon wieder…

Ich entschuldige mich für die schlechte Qualität einiger Bilder (sind leider nur mit einer Handykamera aufgenommen).

Für 2017 ist auch schon ein bisschen was bezüglich Konzerten und Festivals geplant, jedoch ergibt sich das meiste sehr spontan.

Welche Konzerte habt Ihr 2016 so alle besucht oder was waren für Euch besondere musikalische Highlights?

Musikalische Grüße und ein tolles Jahr 2017 wünscht Euch

Annika Gruhn