Archiv des Autors: Nadine Reinhold

Weihnachtsgeschenk für einen lesefaulen Jungen gesucht?

Sind wir mal ehrlich. Die Freude im Gesicht des Neffen, Sohn einer Freundin oder wem auch immer, ist sicherlich überschaubar, wenn er „Lesen“ nicht zu seinen TOP 3-Lieblingshobbys zählt und gerade ein Buch ausgepackt hat. Das neue Weihnachtsgeschenk ist mal so richtig am Geschmack vorbei gegangen. Entweder, man schenkt etwas, das besser ankommt, oder lässt sich vor dem Buchkauf beraten. In einer Buchhandlung oder Bibliothek oder eben bei www.boysandbooks.de.

Die TOP-Titel

Die Jury hat wieder getagt und stellt nun jeweils fünf Top-Titel in vier Altersgruppen (8+, 10+, 12+, 14+) aus den Neuerscheinungen des deutschsprachigen Buchmarkts vor. Die Bücher eignen sich vor allem für Jungs zwischen 8 und 16 Jahren, die wenig oder schlecht lesen oder die Lust daran verloren haben und sind Neuerscheinungen, die zwischen März bis August 2017 erschienen sind.

Ich selbst bin Mitglied in der Gruppe 8+ und habe einen sehr lesefaulen Sohn zu Hause. Passt also. Gelesen habe ich einige Bücher, drei davon haben es in die TOP-Titel der Gruppe 8+ geschafft:

„P.F.O.T.E. – Ein (fast) perfekter Hund“, „Willy Bumm: Mission Geldtransport“ und „Fränkie Stein“

Ein weiteres Buch „Der halbste Held der ganzen Welt“ hat mich beim Lesen sehr begeistert. Aber es ist recht anspruchsvoll und voller Fantasie und nicht ganz so leicht zu lesen. Deshalb hat dieses Buch es nicht in die TOP-Auswahl geschafft. Es ist aber wirklich sehr schnicht in die TOP-Titel gerutscht.

Wenn es also ein Buch zu Weihnachten sein soll oder gar muss: dann lasst Euch beraten. Damit die Freude spätestens beim Lesen kommt!

Natürlich findet man auch für ältere Kinder neue Bücher auf der Internetseite von Boys & Books.

 

Egal ob Spannung, Liebe, Freundschaft, etwas Lustiges – alles ist dabei. Einfach mal reinschauen und Stöbern. Macht Spaß!

Frohe Vorweihnachtstage und ein glückliches Händchen beim Aussuchen der Geschenke wünscht

Nadine Reinhold

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WuB – die Woche unabhängiger Buchhandlungen

„Sag mal, du kannst mir doch bestimmt ein Buch bestellen und mitbringen, wenn es da ist? Du arbeitst doch in einer Buchhandlung.“

„Ähm – nein“ – den Bekannten zur nächsten Buchhandlung meines Vertrauens schick…

Bibliotheksmitarbeiter kennen das sicherlich. Nicht jeder kennt den Unterschied zwischen Buchhandlung und Bibliothek. Darauf möchte ich hier auch gar nicht näher eingehen. Wenn ich in dieser Woche auf Facebook unterwegs war, „stolperte“ ich sehr oft über den Hashtag „WuB“. Der steht für „Woche der unabhängigen Buchhandlungen“. Beginn war am 04. November und heute endet diese Aktion.

Schon seit 2014 gibt es die #WuB und obwohl ich einigen Buchhandlungen folge, habe ich erst jetzt diese Aktion entdeckt. Schade. Da werde ich 2018 mal genauer drauf achten! 629 Buchhandlungen machen mit und hier kann man schauen, ob auch seine persönliche Lieblings-Buchhandlung mit dabei ist.

Hier Buchhandlungen in der Region, die bei der Aktion mitmachen:

Die Idee hinter #WuB ist, zu zeigen, wie toll unabhängige Buchhandlungen sind. Nah am Kunden, engagiert, kreativ, begeistert für Bücher und Medien – wie Bibliotheken eben. Diese zwei Berufsstände sind sich doch recht ähnlich 😉

Sucht mal bei Facebook unter dem Hashtag „WuB“. So viele tolle Veranstaltungen haben in fantastischen Buchhandlungen stattgefunden. In 2018 bin ich mit dabei – in einer meiner Lieblingsbuchhandlungen.

Habt Ihr eine Lieblingsbuchhandlung oder arbeitet Ihr sogar in einer? Berichtet mal!

Bibliophile Grüße

Nadine Reinhold

Typographie ist Trend!

Liebe Leser,

ich gebe es gerne zu – ich mag Typographie. Schöne Schriften in allen möglichen Formen sprechen mich an. Sei es im Café auf der Kreidetafel, auf Postkarten, Plakaten … mag ich! Deshalb finde ich den neuen „Handlettering“-Trend auch so toll.

Buch „Handlettering“

 

Wir haben auch Medien zum Thema im Bestand, wie zum Beispiel dieses Buch. Das findet Ihr in der zweiten Etage bei „Freizeit & Kreativität / Malen & Zeichnen / Kalligraphie“

Schritt für Schritt kann man verschiedene Letterings erstellen und sich ausprobieren. Macht Spaß!

 

 

 

 

 

 

Der Bürokalender

Jeden Monat freue ich mich, dass ich im Büro das neue Kalenderblatt „freilegen“ darf. Im September begleitet uns dieser Spruch:

Im Juli war es „Die schönsten Abenteuer sind oft das Ergebnis einer miserablen Planung.“ 😉

Auch schön: „Tun ist wie Denken, nur Krasser“ oder „Mein Verhalten ist oft taktisch unklug, aber dafür emotional NOTWENDIG!“

 

 

 

 

 

 

Linoldruck

Und da ich Typographie so mag, wollte ich selbst etwas in der Art herstellen. Und zwar mit Linol. Na, wer kennt es noch aus dem Kunstunterricht in der Schule? Die meisten mochten es nicht. Das Zeug stinkt, es ist anstrengend zu bearbeitet und nicht selten sind Narben von den scharfen Schneidewerkzeugen zurück geblieben. Ich wollte das aber unbedingt noch mal ausbrobieren. Und es macht Spaß. Einsteigersets sind gar nicht so teuer und ich mag auch den Geruch 😉

Ich wollte kein Motiv, sondern unterschiedliche Schriften als Linoldruck herstellen. Und das ist gar nicht so leicht. Die Schrift muss natürlich spiegelverkehrt auf die Linolplatte und so auch geschnitzt werden. Keine Ahnung, wie viele Stunden ich gebraucht habe, aber irgendwann war meine „2. Platte“ fertig. (Die Schmerzen in meinen Armen erwähne ich nun nicht…) Zum Thema Jane Austen. Ein Ausdruck kommt neben den Kalender ins Büro. Muss ich nur noch einrahmen.

Hier meine ersten Druckversuche. Ich habe gemerkt, dass es schon einen Unterschied macht, wenn man hochwertige Linoldruckfarbe nutzt. Auch das Linolpapier macht Sinn. Außer, man möchte farbiges Papier nutzen. Da gibt es ja unzählige Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Versucht es doch auch mal. Ich freue mich über Eure Ergebnisse!

Beste Grüße

Nadine Reinhold

Boys & Books – Empfehlungen zur Leseförderung von Jungen

Liebe Leser!

Leseförderung ist eines der Kerngeschäfte einer Bibliothek. So auch bei uns. Über 1000 Kinder haben wir bis Ende Juni bereits durch die Bibliothek geführt. Meine Kollegin Melanie Schulz hat das in ihrem Blogbeitrag „Kinder zu Besuch“ beschrieben.

Mir persönlich ist Lesen und Vorlesen auch sehr wichtig. Zum einen bin ich eine richtige Vorlesetante. Wenn ich einmal anfange, höre ich nicht mehr auf. Zum anderen ist Lesen DIE Schlüsselqualifikation und in meinen Augen sollte das Lesen (nicht nur in Bibliotheken) immer gefördert werden. Mein Sohn ist 9 Jahre alt und Lesen gehört nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Aber er liebt es, wenn ich ihm vorlese und das passt doch sehr gut 😉

Aus diesem Grund bin ich auch Jurymitglied bei „Boys & Books„. Dabei handelt es sich um ein Leseförderungsprojekt, welches sich an erwachsene Literatur-Vermittler richtet. Also an LehrerInnen, Literaturpädagogen, BuchhändlerInnen und natürlich auch an BibliothekarInnen… und alle, die Lesefreude fördern und auf der Suche nach tollen, lesenswerten Büchern, speziell für Jungs ab 8 Jahren, sind.

Die Bücher werden nach bestimmten Kriterien bewertet. Die Bücher, die letztendlich auf der Website vorgestellt werden, sind in erster Linie als Freizeitlektüre gedacht. Und für offene Angebote in Schulen und Freizeiteinrichtungen, als Lesefutter in Bücherkisten aus Bibliotheken … – sie sollen Spaß machen!

Das Leseförderprojekt wurde von Prof. Dr. Christine Garbe in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbuchautor Frank Maria Reifenberg 2012 ins Leben gerufen. Prof. Dr. Christine Garbe ist Inhaberin des Lehrstuhls  für Literaturwissenschaft und -didaktik (Schwerpunkt: Lese- und Mediensozialisation von Kindern und Jugendlichen) am Insitut für deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln. Frank Maria Reifenberg hat in den letzten Jahren mehrere hundert Veranstaltungen und Lesungen durchgeführt. Auch in Hildener Schulen hat er bereits aus seinen Büchern gelesen, vermittelt von der Bibliothek natürlich 😉 In seinem Blog geht er auch auf das Thema „Jungs und Lesen“ ein.

 

 

Neuausrichtung

Im Frühjahr wurde Boys & Books konzeptionell neu ausgerichtet. Boys & Books ist nun eine Buchempfehlungsseite. Es gibt insgesamt vier Jury-Teams. Für jede Altersgruppe (8+, 10+, 12+ und 14+) eine. Ich bin in der Gruppe 8+. Das passt gut, denn so kann ich die Bücher meinem Sohn vorlesen. Er passt perfekt in die Zielgruppe und kommuniziert sehr deutlich, welche Bücher er mag und welche nicht. Zwei Mal im Jahr treffen sich die vier Jury-Teams in Köln zu einer Wochenend-Sitzung. Mit Hilfe der vorher ausgefüllten Bewertungsbögen (mit Punkten) und Vorstellungen der Bücher werden die fünf Top-Titel für jede Altersgruppe festgelegt.

Das erste Treffen hat im April stattgefunden. Es war sehr interessant und hat großen Spaß gemacht. Und es war so, wie die Fotos vermuten lassen. Es ging um Bücher und Bücher und Bücher 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

Die fünf Top-Titel aus jedem Juryteam findet Ihr hier.

Ich habe natürlich nicht alle Bücher gelesen, aber eines möchte ich Euch gerne besonders ans Herz legen: „Das wilde Uff sucht ein Zuhause“ von Michael Petrowitz. Dieses Buch macht wirklich Freude! Ein großer Lesespaß für Jungs ab 8 Jahren. Und der 2. band ist auch bereits erschienen.

Auch bei „Sherlock & Co“ und „RockeTim“ handelt es sich um coole Ferienlektüre, die auch den lesefaulsten Jungs Spaß machen werden. Versprochen!

Auch wenn Ihr keine „Literaturvermittler“ seid und vielleicht nur nach guten neuen Büchern für Eure Jungs Ausschau haltet – Hier werdet Ihr fündig. Und ausleihen könnt Ihr die Bücher dann in der Stadtbücherei Hilden 😉

Viel Lesevergnügen wünscht

Nadine Reinhold

Für Kurzentschlossene: die „Tour de France“ zu Gast im Neanderland

Liebe Leser,

ich wohne ja nicht im schönen Hilden, sondern in Mettmann. Und seit Wochen gibt es hier (neben der Sperrung der Innenstadt) fast nur noch ein Thema in den Zeitungen, den Mettmann-Facebook-Gruppen und in der Fußgängerzone: die Tour de France.

Heute beginnt die Tour de France 2017 mit einem Einzelzeitfahren über 13 Kilometer durch das Düsseldorfer Stadtgebiet. Die Etappe 2 morgen führt das Fahrerfeld vom Burgplatz in Düsseldorf über eine Bergwertung am Grafenberg, weiter nach Erkrath, durch das Neandertal und dann mitten durch Mettmann. Von dort aus führt die Strecke über Ratingen wieder nach Düsseldorf. Ziel der 2. Etappe über 202 km ist Lüttich.

Das der Grand Départ („Le Grand Départ“ ist die traditionelle Bezeichnung für den Beginn der Landesrundfahrt) durch das schöne Neandertal fährt, haben Erkrath und Mettmann Sven Teutenberg zu verdanken. Christian Prudhomme, der Direktor der Tour, hat die Strecke mit dem ehemaligen Radrennfahrer Teutenberg besprochen: „Er hat mich gefragt, wo man denn noch außerhalb Düsseldorfs herfahren könnte, da hab‘ ich natürlich sofort ans Neandertal und Mettmann gedacht“, erzählt Teutenberg.

Nun gibt es natürlich nicht nur Fans der Tour, sondern auch Anwohner, die genervt sind, dass allein in Mettmann 15.000 Besucher am Sonntag erwartet werden – und das bei dem schon vorherrschenden Verkehrschaos der letzten Wochen und das Straßen gesperrt werden müssen.

Der Streckenverlauf (und die vielen gesperrten Straßen)

Wer sich wirklich mitten ins Getümmel stürzen möchte, der findet hier weitere Infos zu den Straßensperrungen der teilnehmenden Städte. Zum Trost: Die Straßen sind nur von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr gesperrt.

Einen schönen Nebeneffekt hat die Tour aber in jedem Fall: Mettmann erblüht regelrecht. So viele schöne Bepflanzungen sind an der Strecke zu entdecken. Schade, dass es nicht in jedem Sommer so sein kann, aber irgendwie auch verständlich. Und ich mag auch die farbig lackierten Fahrräder am Streckenverlauf. Die fallen mal richtig auf!

Einen besonderen Hingucker gibt es allerdings nur aus der Luft zu sehen. Das Neanderland-Logo! Wer wissen möchte, was es mit diesem fast ein Hektar großen ins Feld gemähte Logo auf sich hat, der schaue hier.

Ich weiß noch nicht, ob ich flüchten oder anfeuern werde. Was ist mit Euch?

Beste Grüße

Nadine Reinhold

Einmal vorlesen bitte

Liebe Leser,

ich liebe Hörbücher! Schon als Kind habe ich Stunden mit Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen, TKKG und ??? verbracht.

Dann habe ich eine etwas längere Hörpause eingelegt, bis ich mich im Studium für eine Teilnahmebescheinigung des Themas „Hörbuch“ annehmen musste. Mir zugeteilt wurde „Der Hahn ist tot“ von Ingrid Noll. Gelesen von Silvia Jost. Und diese Silvia Jost ist eben Schweizerin. Ich hatte wirklich Angst, dass die in der Schweiz bekannte Schauspielerin mit starkem Akzent spricht. Das war zum Glück nicht der Fall. Es handelte sich um 6 Kasetten. Und obwohl ich als junge Frau von Anfang Zwanzig nicht unbedingt viele Gemeinsamkeiten mit der fünfzigjährigen Protagonistin Rosemarie hatte, war ich seitdem im Hörbuch-Fieber. Anfangs auch noch gerne auf Kassette, dann folgte die CD und nun ziehe ich alles auf meinen iPod.

Und ich brauche diese Geschichten für so vieles: beim bügeln, beim putzen, zum einschlafen … und wenn ich mehrere „doofe“ Hörbücher nacheinander erwische, dann schlägt mir das wirklich auf die Stimmung 😉 So drastisch ist das bei Büchern nicht.

Ich höre auch fast alles. Bücher, die ich niemals lesen würde, höre ich durchaus. Natürlich am liebsten Krimis & Thriller. Auch mal ein historisches Thema oder eine Liebesgeschichte. Weniger Science Fiction.

Ich höre auch Hörspiele, aber lieber mag ich Lesungen. Gerne auch richtig viele CDs. Je mehr, desto besser, wenn sie gut gelesen werden.

Lieblinge

Wenn man so viel hört wie ich, hat man natürlich auch irgendwann einen Pool an Lieblings Hörbuch-Sprechern.Ein paar davon stelle ich Euch mal hier und jetzt vor:

Stefan Kaminski ist mir das erste Mal bewusst bei den Hörbüchern der Reihe „Die Legende der Wächter“ aufgefallen. Unglaublich, was er mit seiner Stimme anstellt, wie er den Eulen Leben einhaucht.

Vielen sehr bekannt ist sicherlich Rufus Beck. Da ich Harry Potter sehr mag und die Hörbücher alle mehrmals gehört habe (Alltime-Klassiker, von denen ich immer einzelne Teile auf meinem iPod habe), mag ich natürlich auch Rufus Beck. Eine absolut richtige Besetzung. 2009 hat Felix von Manteuffel alle Bücher nochmals neu eingelesen. Auch gut, keine Frage. Aber anders 😉 Ich konnte mir diese Ausgabe einmal komplett anhören, gekauft habe ich sie mir nicht. Damals hätte man mehrere hundert Euro dafür zahlen müssen.

 

 

Meine liebste „Vorleserin“ ist Eva Mattes. Die bekannte Schauspielerin ist eine begnadete Sprecherin. Vor allem ihre Interpretation der Jane-Austen-Bücher sind ein wahrer Genuß.

Bei „Stolz und Vorurteil“ reichen die ersten Sätze und ich bin in einer anderen Welt.

 

 

 

 

Ich bin ein sehr sehr großer Fan von Lord Peter Death Bredon Wimsey. Eine Figur, erschaffen von der fantastischen Dorothy Leigh Sayers. Leider sind nicht alle 11 Romane als Hörbuch erschienen. Aber ein paar gibt es und die kann ich fast auswendig mitsprechen. Teilweise nicht mehr lieferbar (wie die Bücher), und mühsam zusammengesucht über die Jahre. Die meisten Hörbücher wurden von Christian Brückner eingelesen. Einer der bekanntesten Synchronsprecher, leiht er auch Robert de Niro seine Stimme. Es gibt zahlreiche tolle Interviews und Beiträge über ihn:

Frank Arnold hat „Mord braucht Reklame“ von Dorothy L. Sayers eingelesen. Und er trifft diesen Witz von Lord Peter unglaublich gut. Da macht Zuhören Spaß! Ein ganz toller Sprecher, der leider eher Hörbücher eingelesen hat, die nicht ganz auf meiner Wellenlänge liegen. Schade!

Vom Autor gelesen…

Nicht alle Autoren, die tolle Bücher schreiben, können ihre selbstgeschriebenen Bücher auch gut vorlesen. *seufz*

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn groß auf dem Hörbuch steht „Vom Autor gelesen“, dann erwartet bitte in den meisten Fällen nicht so viel. Es kann gut gehen, muss es aber nicht!

Welchen Hörbuch-Sprecher mögt ihr? Oder habt ihr ein Lieblings-Hörbuch und wisst gar nicht, wer das liest? Immer her mit Tipps. Ich möchte ja weiterhin gute Laune haben 😉

 

Beste Grüße!

Nadine Reinhold

 

Im Jahreslauf – Kitas & Schulen zu Besuch

Liebe Leser,

einige der Aufgaben, die wir hier in der Bibliothek bearbeiten wiederholen sich natürlich. Mal wöchentlich (jeden Dienstagmorgen bin ich z.B. für Facebook zuständig), manche mehrmals im Monat (z.B. Statistiken eintragen für stattgefundene Veranstaltungen), im Quartal (Bilderbuchkino) oder jährlich (der bundesweite Vorlesetag im November, Nikolausfeier im Dezember) und vieles mehr.

Seit nun 6 Jahren finden bei uns die Führungen für Kindergruppen und Schulklassen im Block statt.

Da ich für die Kitas, Familienzentren und Grundschulen zuständig bin, bin ich quasi von Februar bis Juni ausgebucht 😉 Das geht allerdings nicht nur mir so, sondern auch zwei Kolleginnen, die mit mir gemeinsam die Führungen durchführen.

Die Maxis

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Führungen im März

Bereits im Januar schreibe ich die Kitas und Familienzentren an. Die Termine, die ich vorher herausgesucht habe, werden mitgeteilt und die Kitas schauen, wann es am besten passt und schicken uns ihre Terminwünsche (im besten Fall mehrere). Und bei uns startet dann das „Wer übernimmt wann welche Führung“. Die Kitas werden über ihren Termin informiert, ich trage die Termine in den Kalender ein. Seit heute haben wir (zumindest schon einmal für den März) auch einen analogen Kalender, der im Büro aufgehängt wird. Da stehen alle wichtigen Daten drauf und man sieht auf einem Blick, wer am nächsten Tag dran ist.

In Hilden gibt es 26 Kitas (eine weitere wird gerade gebaut) unterschiedlichster Formen. Im letzten Jahr waren 22 Kita-Gruppen im Februar & März bei uns zu Besuch. Natürlich erklären wir den Vorschulkindern nicht bis ins allerkleinste Detail, wie das alles bei uns funktioniert. Aber die Kinder wissen nach dem Besuch, dass man in Bibliotheken Medien (nicht nur Bücher) ausleihen kann und das man die Medien rechtzeitig zurückbringen und gut behandeln muss. Die Vorschulkinder sind immer so niedlich, die möchte man kaum gehen lassen. So begeisterungsfähig und interessiert. ❤

Meine Kollegin hat gestern Fotos aus der 3. Etage gemacht. Da sieht man Kindergartenkinder, die gerade ankommen und mit mir nun in die Kinderabteilung gehen.

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Die coolen Zweitklässler

Nach den Vorschulkindern besuchen uns im April & Mai die Zweitklässler. Meistens sind es um die 20 Klassen mit Zweitklässlern, die die Bibliothek besuchen. Mehr gibt es auch nicht 🙂 Durch vorherige Besuche mit der Kita oder Mama oder Papa, Oma, Opa, Freunden und Geschwistern kennen die meisten Zweitklässler die Bibliothek bereits. Sie wissen, dass es unterschiedliche Medien zum Ausleihen gibt und sind meistens total vernarrt in Games aller Art. Die Regeln werden nochmals erklärt, wie man einen Kundenausweis erhält, wie teuer der ist (kostenlos für Kinder unter 12 Jahre) und dann gibt es noch ein Quiz in Kleingruppen. Da sehe ich beim Auswerten schnell, ob die Kinder zugehört haben oder eben eher nicht 😉

Die Minis

Aber auch die ganz kleinen Kinder kommen bei uns nicht zu kurz. Im Juni besuchen uns dann wieder die Kitas und Familienzentren mit den Drei- und Vierjährgen Kindern. Die bekommen dann eine eigene Kamishibai-Vorstellung. Was Kamishibai ist, wurde hier bereits erklärt.

Und so wird es auch 2018 sein! Der Jahreslauf eben!

Beste Grüße
Nadine Reinhold