Archiv des Autors: Anja Kölbl

Bibliotheken weltweit finden

Autor: Anja K.

 

Hin und wieder kann es nützlich sein zu wissen, wo sich die nächste Bibliothek befindet. Dabei hilft die interaktive Bibliothekslandkarte, die auf dem Blog http://www.bibliothekarisch.de zur Verfügung gestellt wird. Der direkte Link auf die Karte ist hier: Bibliothekslandkarte.

Angezeigt werden nicht nur lokale, deutschlandweite Bibliotheken sondern Bibliotheken auf der ganzen Welt. Die Informationen zu den Bibliotheken beinhalten die Anschrift, die GPS-Koordinaten und die Nennung größerer Städte in der Umgebung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereitgestellt wird die Karte von Wikimapia (www.wikimapia.org), einer Web-Oberfläche die Karten mit einem Wikisystem kombiniert. Man kann die Karten mit Google Satellitenbildern, Google Karten oder zum Beispiel der OSM (OpenStreetMap) Karte hinterlegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ähnlich wie bei Wikipedia kann bei Wikimapia jeder mitarbeiten und selbst Eintragungen vornehmen. Benutzer können Informationen in Form einer Notiz an jede Position der Erde hinzuzufügen. Das Motto von Wikimapia lautet „Wir beschreiben die Welt!“.

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Samstagsdienste

Autorin: Anja Kölbl

Termine, Termine. Ein Thema aus der Rubrik „Blick hinter die Kulissen“: Wie ist das mit den Samstagsdiensten? Weil an Samstagen nicht alle Mitarbeiter in der Bibliothek vor Ort sein müssen, gibt es für diesen Tag einen separaten Plan. Den Samstagsdienstplan. Der gilt für den Zeitraum eines Jahres. Damit alle Samstage einigermaßen gleichmäßig auf die Mitarbeiter verteilt sind, werden die anteiligen Samstagdienste ermittelt. Dies geschieht anhand der zu besetzenden Dienste, aufgeteilt auf die zur Verfügung stehenden Personen und deren Zeitanteile. So besetzt eine Halbtagsmitarbeiterin auch nur halb so viele Samstagsdienste wie eine Ganztagsmitarbeiterin. Zu beachten ist noch die Besetzung nach Berufsgruppe. Es gibt es einen Schlüssel von zwei zu zwei für Fachangestellte für Medien und Information zu Bibliothekaren. Insgesamt sind für einen Öffnungstag am Samstag vier Mitarbeiter notwendig. Sind diese Grunddaten festgelegt, wird eine Liste mit allen Samstagsterminen für ein Jahr erstellt und freigegeben. Dann darf sich jeder eintragen. Wer sich früh einträgt, hat einen gewissen Vorteil. Wer zu der Zeit im Urlaub ist, einen kleinen Nachteil. Absprachen sind erforderlich und schließlich steht die Liste eines Jahres. Erst mal. Denn da es im Laufe eines Jahres immer noch Verschiebungen gibt zum Beispiel durch verschobenen Veranstaltungen in der Bibliothek, neu hinzukommende Veranstaltungen, Umplanungen beim Urlaub, hinzukommenden Einladungen zu Festen, Teilnahme an Events und so weiter wird dieser Plan nie ganz fertig.

Eine besondere Herausforderung ist es, den dienstlichen und den privaten Kalender in Übereinstimmung zu bringen und zu halten. Jede Änderung im Dienstkalender muss dann auch in den privaten Kalender übernommen werden. Die investierte Zeit lohnt sich, nur so kann man sicherstellen, keinen Tag doppelt zu verplanen. 😉

Worauf man sich freuen kann

Jeder hat seine Lieblingsbücher und zu meinen gehört „Der Name der Rose“ von Umberto Eco.

Deshalb freue ich mich sehr, dass es demnächst eine weitere Verfilmung dieses Romans geben wird.

Wie auf den Internetseiten von mdr Kultur nachzulesen ist, wird es eine achtteilige Serie geben, die in den Cinecittà Studios in Rom aufgenommen wird. Die Handlung der Serie soll sich an dem Buch orientieren: Der Franziskanermönch William von Baskerville wird Zeuge mehrerer Morde in einer abgelegenen Benediktinerabtei in den Alpen. Die Erstverfilmung des Weltbestsellers „Der Name der Rose“ gab es bereits 1986 mit Sean Connery in der Hautrolle. Im eisig kalten Winter in einer Benediktinerabtei im ligurischen Apennin in den Bergen bittet der Abt des Klosters den für seinen Scharfsinn bekannten William einen mysteriösen Todesfall aufzuklären, der sich in dem Kloster ereignet hat. Während Williams Arbeit an diesem Fall werden innerhalb weniger Tage vier weitere Mönche ermordet.  Eine zentrale Rolle spielt die Klosterbibliothek, die von dem blinden Bibliothekar Jorge von Burgos geleitet wird. Dieser hütet dort einen besonderen Schatz, das womöglich einzige erhaltene Exemplar des „Zweiten Buches der Poetik“ von Aristoteles.

Wer „Der Name der Rose“ noch nicht kennt, sollte sich den Spaß nicht entgehen lassen. Der Autor Umberto Eco (1932 – 2016) war ein ausgewiesener Mittelalterkenner und behauptete von sich, sich besser im Mittelalter auszukennen als in seinem eigenen Zeitalter. In ganz praktischen Dingen war er technischen Neuerungen gegenüber aufgeschlossen: „Der Computer ist eine spirituelle Maschine, mit der man fast so schnell schreiben wie denken kann.“1) Und auch dem Internet konnte er viel abgewinnen: „Der Niedergang der elitären Buchhandlungen in Amerika hat das Internet ausgeglichen.“

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In der Kürze liegt die Würze

Ein Jahr kommt, ein Jahr geht. Natürlich gäbe es zum Jahresende vieles über das vergehende Jahr zu berichten. Da ich persönlich gerne die Einfachheit und die Klarheit mag, möchte ich an dieser Stelle mein Lieblingszitat zum Jahresende teilen und allen für das kommende Jahr Freude, Glück und das Allerbeste wünschen.

 

Altes Jahr vergeht.

Wange in die Hand gestützt,

blicke ich ihm nach.

 

Chji (Anf. 19.Jh.), eigentlich Chô-i, japanischer Dichter

 

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Unkraut vergeht nicht

Erinnert Ihr Euch noch an die Literatursendung „Was liest du?“ von Jürgen von der Lippe? Die letzte Folge lief im WDR-Fernsehen 2014. Die erfrischend unverstellte Art des Moderators und das Format mit jeweils einem eingeladenen Gast, welcher seine Lieblingsbücher präsentierte, machte die Sendung sehr persönlich.

Jetzt ist Jürgen von der Lippe mit einem Buchtipp-Kanal auf YouTube! In 25-Minuten Videos stellt er, zusammen mit dem Comedian Jochen Malmsheimer, seine komischen Lieblingsbücher vor. Die Sendung versteht sich als literarische Comedy.

„Mein Anspruch ist es nicht, der Jugend hinterherzuhecheln“, betonte der 69-Jährige in der „Bild“-Zeitung: „Ich möchte aus dem Jugendheim YouTube ein Mehrgenerationenhaus machen.“  – Quelle: https://www.ksta.de/28405584 ©2017

Die neuen Videos findet Ihr auf YouTube unter „Lippes Leselust“.

Viel Vergnügen mit dem neuen alten Jürgen von der Lippe.

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Lost + found

Heute möchte ich auf unsere Fundsachen aufmerksam machen. Unsere Fundsachen werden gut verwahrt und in einer Schublade im Erdgeschoss gesammelt. Man sie jederzeit an der Theke abholen.

Jedoch nicht unbegrenzt, denn „Nicht abgeholte Fundsachen im Wert von über 5,00 € werden am ersten Freitag im Monat von dem/der Verantwortlichen der Fundsache ans Fundbüro im Rathaus weitergegeben.“

Was sich zur Zeit in unserer Fundsachenschublade befindet seht ihr auf dem Foto. Vor allem Trinkflaschen werden gerne vergessen… Aber auch die Blockflöte wird sicher vermisst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solltet Ihr Euch nicht sicher sein, ob Ihr etwas in der Stadtbücherei vergessen habt, zögert nicht uns anzusprechen. Vielleicht findet es sich in unserer Fundsachenschublade.

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WhatsApp in sicher

Liebe Leser,

da ist sie: Die App, die nicht das eigene Telefonverzeichnis ausspioniert, Standortinformationen dazu nutzt gezielte Werbung zu platzieren, anderen Teilnehmer anzeigt, ob das eigene Mobiltelefon eingeschaltet ist und einiges andere unerwünschte mehr. In meinem Bekanntenkreis wird WhatsApp überwiegend genutzt, um mit der Familie Informationen auszutauschen. Dafür ist es sehr praktisch, Nachrichten und Bilder gleich an mehrere Personen versenden zu können. Intuitiv war mir der Messenger Service WhatsApp bisher immer unsympathisch. Mich dort anzumelden um die Vorteile wie das kostenlosen verschicken von Bildern und Videos und Kurznachrichten wahrzunehmen wog nicht den Nachteil auf, der für mich die bekannte Daten-Sammelwut von Facebook, dem Betreiber von WhatsApp, darstellt. So kam ich die ganze Zeit ohne WhatsApp aus.

Bis ich kürzlich von dem Messenger Service Threema erfuhr, mit dem eine Gruppenkommunikation ebenso möglich ist. Schnell hatte ich die App heruntergeladen. Threema ist so konzipiert, dass keine Datenspur entsteht. Gruppen und Kontaktlisten werden auf dem eigenen Gerät verwaltet, nicht auf dem Server. Nachrichten werden auf dem Server sofort nach Zustellung gelöscht. Alle Nachrichten usw, die über Threema versendet werden, sind Ende-zu-Ende verschlüsselt, so dass außer dem vorgesehenen Empfänger niemand die Nachricht mitlesen kann. Nun bin ich auch im Club der Instant-Messenger-Service Nutzer. Und kann die App sehr empfehlen.

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