Archiv des Autors: Anja Kölbl

In aller Munde: Fake News

Liebe Leser,

seit längerer Zeit berichten Medien vermehrt über sogenannten „Fake News“. Hiermit sind Fehlinformationen gemeint, die als Nachrichten getarnt sind. Werden Fehlinformationen bewusst lanciert, um bestimmte Ziele zu erreichen, handelt es sich um Fake News, also gefälschte Nachrichten. Über Onlineplattformen verbreiten sich die Nachrichten rasend schnell und können in kürzester Zeit tausendfach geteilt werden.

In Bibliotheken spielt traditionell die Vermittlung von Medienkompetenz eine sehr große Rolle. Zur Medienkompetenz gehört auch, wahre von unwahren Informationen zu unterscheiden. Um diesen Vorgang zu unterstützen, hat der internationale Bibliotheksverband IFLA diese Infografik mit acht einfachen Schritten erstellt. Wendet man diese Schritte an, hat man eine sehr gute Chance, den Wahrheitsgehalt von Nachrichten zu ermitten.


Beachte die Quelle! Hier ist es sehr hilfreich, schon viele Quellen zu kennen. Je mehr Quellen man bereits überprüft hat, desto einfach und schneller wird später dieser Vorgang. Um herauszufinden, wer hinter einer Website steckt, ist die Angabe im gesetzlich vorgeschriebenen Impressum die zentrale Information.

Lies weiter! Bestätigt sich der Eindruck, der in der Überschrift erweckt wird?

Prüfe den Autor! Schreibt die Nachricht eine bekannte oder unbekannte Person? Ist die Person einschlägig bekannt für ein bestimmtes Sachgebiet und für eine bestimmte Meinung und mit welchen anderen Personen wird sie in Verbindung gebracht? Auch hier gilt: Je mehr Autoren man kennt desto einfacher wird die Überprüfung.

Bewerte die Quellen! Hier gilt es, die Ursprungsnachrichten, auf die sich die Information bezieht, zu überprüfen.

Achte auf das Datum! Gegebenenfalls handelt es sich um eine alte Nachricht, die inzwischen widerlegt ist.

Ist es ein Witz? Das ist meine Lieblingsüberprüfung. Drehe die Aussage herum und schaue, ob auch das wahr sein könnte oder vielleicht viel wahrer ist. Hierzu möchte ich die Website Postillon empfehlen, die satirische Beiträge im Stil von Zeitungsartikeln und Agenturmeldungen veröffentlicht. Der Vorteil ist, hier weiß man gleich, dass die Nachricht nicht ernst gemeint ist!

Was denkst du? Eine der wichtigsten Überprüfungen überhaupt. Passt die Nachricht zu deinen bisherigen Informationen? Welchen Eindruck macht die Nachricht auf dich und hältst du die Information für relevant oder nebensächlich?

Frag einen Experten! Klar, Bibliotheksmitarbeiter zu fragen ist immer eine gute Idee. Die wissen gegebenenfalls noch weitere Quellen und dann geht die Verifizierung wieder von vorne los.

Beste Grüße,

A. Kölbl

Medien zum Osterfest

Liebe Leser,

ein geflügeltes Wort in der Bibliothek lautet „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Nun ist es bis Ostern nicht mehr weit hin und von „früh dran sein“ kann sein kann nicht die Rede sein. Dennoch sind immer noch attraktive Ostermedien in der Bücherei vorrätig. Falls Ihr noch Inspirationen für eine frühlingshafte, österliche Deko sucht oder diesmal lustige Osterbäckereien herstellen möchtet oder Vorlesegeschichten zum Osterfest sucht oder Ostern einfach genießen wollt, hierfür haben wir das Lesefutter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Schmökern wünsche ich viel Freude.

Beste Grüße

A. Kölbl

Lieblingsrezepte: Mango-Lassi

Liebe Leser,

ein Rezept, von dem ich jedem wünsche, es einmal im Leben probiert zu haben, ist das Mango-Lassi. Voraussetzung, um ein Mango-Lassi herzustellen, ist ein guter Mixer. An Zutaten werden benötigt:

80 g Cashewkerne

2 Mangos

60 g entsteinte Datteln für die Süße und die extracremige Konsistenz

das Mark von einer Vanilleschote, alternativ Vanillepulver sowie

400 ml Wasser

Die Mangos werden geschält. Beim Einkauf darauf achten, dass die Mangos auch reif sind. Das erkennt man daran, dass sie weich sind und nicht steinhart. Den Mangokern entfernen. Das Fruchtfleisch wird grob gewürfelt. Alle Zutaten werden im Standmixer zu einer cremigen Flüssigkeit verarbeitet. Das Ergebnis eine eine superleckere Süßigkeit zum Trinken oder zum Löffeln, die auch sättigt durch die Zutaten Datteln und Cashewkerne. Dieses gesunde Lassi begeistert selbst Kinder und Junk-Food-Liebhaber.

Probiert es aus und lasst einen Kommentar hier.

Beste Grüße

A. Kölbl

NdB – „The Place to be“ Herrenzimmer

Liebe Leser,

im Blogbeitrag vom 03.01.17 haben wir es ja bereits angekündigt: Wir präsentieren Euch in lockerer Folge, wie wir uns die Gestaltung „Eurer Wohnung“ in der Stadtbücherei vorstellen und was Euch dort am 10.03.2017 zwischen 19.00 und 22.00 Uhr erwartet.

Im Herrenzimmer können die Männer unter sich sein.

Ihr könnt mit anderen zusammen Pokern, Skat oder Doppelkopf spielen, den Kicker ausprobieren oder die Carrerabahn fahren lassen… Das alles macht nochmal soviel Spaß bei einem gekühlten Bier.

Da ist doch sicher ‚was für Euch dabei!

 

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Ich hoffe, wir haben Euch etwas neugierig gemacht und wir sehen uns am 10. März – Zuhause.
Eine Gesamtübersicht findet Ihr in unserem Flyer der NdB 2017.

Beste Grüße,

A. Kölbl

NdB – „The Place to be“ Küche

Liebe Leser,

im Blogbeitrag vom 03.01.17 haben wir es ja bereits angekündigt: Wir präsentieren Euch in lockerer Folge, wie wir uns die Gestaltung „Eurer Wohnung“ in der Stadtbücherei vorstellen und was Euch dort am 10.03.2017 zwischen 19.00 und 22.00 Uhr erwartet.

In unserer Küche wird für das leibliche Wohl gesorgt. Ihr habt die Wahl zwischen nahrhaften belegten Broten oder Brötchen von „denn’s Biomarkt“ oder wir bestellen für euch bei „Tele Pizza“ Pizzabrötchen. Verzehrt werden kann das Abendessen in familiärer Atmosphäre an unserem großen Abendbrottisch. Getränke werden zu kleinen Preisen aus dem fritz-kola Sortiment angeboten und es gibt Mineralwasser in coolen Glasbügelflaschen.

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Ich hoffe, wir haben Euch etwas neugierig gemacht und wir sehen uns am 10. März – Zuhause.
Eine Gesamtübersicht findet Ihr in unserem Flyer der NdB 2017.

Beste Grüße,
A. Kölbl

Stufen – von Hermann Hesse

Liebe Leser,

nun wird es literarisch. Heute stelle ich ein Gedicht vor, das meiner Meinung nach sehr gut in die besinnliche Vorweihnachtszeit passt. Dieses Gedicht erscheint mir immer wieder neu und hat mir – je nach Stimmung – immer etwas anderes zu sagen. Dieses Gedicht ist sehr beliebt und bekannt, was dafür spricht, dass es vielen anderen ebenso geht. Doch welches Gedicht meine ich? Gemeint ist das Gedicht Stufen, verfasst von Hermann Hesse. Hier ist der Text:

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe Bereit zum Abschied sein und Neubeginne, Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen, Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden… Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Auf mich wirkt dieses Gedicht traurig und zuversichtlich zugleich. Manche Aussagen scheinen paradox. Doch etwas sagt mir: Genau so gibt es einen Sinn. Hermann Hesse hatte diesem Gedicht ursprünglich den Titel „Transzendieren“ gegeben. Damit wird der Text noch einmal verständlicher, finde ich.

Und wer mag, kann hier das Gedicht von Franz Beckenbauer, Konstantin Wecker und anderen gesprochen hören:

Beste Grüße

A. Kölbl

Besuch vom Nikolaus

Liebe Leser,

am Samstag den 10.12.16 war es wieder soweit. Frau Reinhold aus der Kinderbücherei liest eine kurze Nikolausgeschichte vor und dann kommt der heilige Nikolaus aus Myra (das liegt in der heutigen Türkei) zu Besuch in die Stadtbücherei.

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Archivbild. Die erste Nikolausfeier 2012 in der Stadtbücherei.

 

In seiner offiziellen Tracht mit  Mitra (das ist eine Kopfbedeckung für Bischöfe), dem Bischofsstab und seinem Priestergewand erscheint er um kurz nach 12 Uhr und zeigt sich den versammelten Kindern und Eltern in der Kinderbücherei. Er begrüßt die anwesenden Gäste und verteilt kleine Geschenke an Kinder. Der Legende nach steht der Nikolaus nämlich für die tätige Nächstenliebe sowie für das selbstlose Schenken und Teilen. Was viele nicht wissen: Der Nikolaus ist kein böser Mann sondern nach seiner heutigen Aufgabe ein Nothelfer und Schutzpatron für Kinder und Schüler.

 

Nachdem alle Geschenke verteilt sind wird gemeinsam ein Nikolauslied gesungen. (Das diesjährige Nikolauslied lautet „Laßt uns froh und munter sein“.) Anschließend steht der Nikolaus für Fotos zur Verfügung.

 

Falls Ihr dieses Jahr nicht dabei wart, mögt Ihr vielleicht im kommenden Jahr zur Nikolausfeier kommen? Wir freuen uns auf Euch!

Beste Grüße

A. Kölbl