Archiv des Autors: Anja Kölbl

Lost + found

Heute möchte ich auf unsere Fundsachen aufmerksam machen. Unsere Fundsachen werden gut verwahrt und in einer Schublade im Erdgeschoss gesammelt. Man sie jederzeit an der Theke abholen.

Jedoch nicht unbegrenzt, denn „Nicht abgeholte Fundsachen im Wert von über 5,00 € werden am ersten Freitag im Monat von dem/der Verantwortlichen der Fundsache ans Fundbüro im Rathaus weitergegeben.“

Was sich zur Zeit in unserer Fundsachenschublade befindet seht ihr auf dem Foto. Vor allem Trinkflaschen werden gerne vergessen… Aber auch die Blockflöte wird sicher vermisst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solltet Ihr Euch nicht sicher sein, ob Ihr etwas in der Stadtbücherei vergessen habt, zögert nicht uns anzusprechen. Vielleicht findet es sich in unserer Fundsachenschublade.

Beste Grüße

A. Kölbl

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WhatsApp in sicher

Liebe Leser,

da ist sie: Die App, die nicht das eigene Telefonverzeichnis ausspioniert, Standortinformationen dazu nutzt gezielte Werbung zu platzieren, anderen Teilnehmer anzeigt, ob das eigene Mobiltelefon eingeschaltet ist und einiges andere unerwünschte mehr. In meinem Bekanntenkreis wird WhatsApp überwiegend genutzt, um mit der Familie Informationen auszutauschen. Dafür ist es sehr praktisch, Nachrichten und Bilder gleich an mehrere Personen versenden zu können. Intuitiv war mir der Messenger Service WhatsApp bisher immer unsympathisch. Mich dort anzumelden um die Vorteile wie das kostenlosen verschicken von Bildern und Videos und Kurznachrichten wahrzunehmen wog nicht den Nachteil auf, der für mich die bekannte Daten-Sammelwut von Facebook, dem Betreiber von WhatsApp, darstellt. So kam ich die ganze Zeit ohne WhatsApp aus.

Bis ich kürzlich von dem Messenger Service Threema erfuhr, mit dem eine Gruppenkommunikation ebenso möglich ist. Schnell hatte ich die App heruntergeladen. Threema ist so konzipiert, dass keine Datenspur entsteht. Gruppen und Kontaktlisten werden auf dem eigenen Gerät verwaltet, nicht auf dem Server. Nachrichten werden auf dem Server sofort nach Zustellung gelöscht. Alle Nachrichten usw, die über Threema versendet werden, sind Ende-zu-Ende verschlüsselt, so dass außer dem vorgesehenen Empfänger niemand die Nachricht mitlesen kann. Nun bin ich auch im Club der Instant-Messenger-Service Nutzer. Und kann die App sehr empfehlen.

Beste Grüße

A. Kölbl

 

 

Gibt es nicht – gibt es nicht!

Liebe Leser,

einen eBook-Reader, den man wie ein Buch zuklappen kann gibt es nicht? – Doch, zumindest als Prototyp gibt es ihn schon: den voll faltbaren eBook-Reader. Entwickelt von der taiwanesischen Firma E Ink. Die hat im Mai dieses Jahres einen solchen auf der Messe SID Display Week in Los Angeles vorgestellt. Ob das Gerät auf den Markt kommen wird ist allerdings noch offen. Zur Zeit wird ein Hersteller für die Massenproduktion gesucht. Wie das Gerät aussieht und wie es gehandhabt wird kann man in einem kleinen Video sehen.

Hier geht es zu dem Artikel von Heise.de inklusive eines Präsentationsvideos

Wenn jetzt auch noch eine Eselsohren-Funktion dazu kommt, wäre das perfekt. Ist der faltbare eBook-Reader auch etwas für Euch oder mögt Ihr lieber den klassischen?

Beste Grüße

A. Kölbl

Zitate, die mich begleiten

Liebe Leser,

immer wieder begleiten mich Sätze, genauer gesagt Zitate, über Monate, Jahre oder für das ganze Leben. Diese Zitate sind für mich so bemerkenswert, dass sie mir immer wieder – in unterschiedlichen Situationen – in den Sinn kommen.

Ganz früh schon habe ich das Zitat „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ von Erich Kästner für mich entdeckt. Dieses Zitat wurde für mich zu so etwas wie einem Leitfaden. Wann immer ich Gedanken bemerkte, die in die Richtung gingen jemand anderes hätte sich auf eine bestimmte  Art und Weise verhalten sollen und nicht so, wie er es getan hat oder die Welt müsste auf eine bestimmte Art anders sein und nicht so, wie sie tatsächlich ist, erinnerte ich mich an das Zitat: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“. Dann habe ich bei mir selbst geschaut, wie ich meine Einstellung oder mein Verhalten ändern könnte, so dass es mit meiner Wunschvorstellung besser übereinstimmt.

Sehr vertieft wurde dieser Ansatz durch das Zitat „Sei du selbst der Wandel, den du sehen willst in der Welt.“ . Dieses Zitat von Gandhi kam erst sehr viel später in mein Leben. Es ist für mich an Kürze, Klarheit, Aussagefähigkeit und Inhalt unübertroffen. Was bedeutet dieser Satz für mich? Wenn man diesen Satz lebt, gibt es keinen Grund mehr, sich zu beschweren. Man selbst hat es in der Hand und ist sozusagen sein eigenes Vorbild. Gewiss, es ist nicht immer leicht, nach dieser Maßgabe zu leben. Und manchmal sehe ich auf Anhieb auch keinen Weg, wie ich die Veränderung selbst leben könnte. Aber schon der Versuch ist eine Ausrichtung und dann öffnen sich Türen, von denen ich vorher keine Ahnung hatte.

Von Gandhi habe ich ein weiteres Zitat in mein Leben geholt. Dieses ermutigt jeden, seinen eigenen Weg zu gehen. Und gewonnen hat man ja schon, wenn man für seine Sache eintritt. „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. . Bezogen auf das Leben von Gandhi könnte dieser Spruch nicht wahrer sein.

Auch Albert Einstein hat mir eine Menge zu sagen. Von ihm stammt der Spruch „Die Definition des Wahnsinns ist, immer dasselbe zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten.“ . Wörtlich genommen komme ich mit diesem Spruch meinem eigenen Wahnsinn gut auf die Schliche! Einmal erkannt, kann ich etwas anderes ausprobieren.

Wenn Ihr mögt, probiert es selbst aus. Findet Zitate und schaut, was sie Euch zu sagen haben.

Viel Freude beim Sinnieren und den Aha-Effekten.

Beste Grüße,

A. Kölbl

Typologie der Leute, die du in der Bibliothek triffst

Liebe Leser,

heute möchte ich ein Facebook-Fundstück teilen. Es geht um die unterschiedlichen Bibliotheksnutzer. Damit es auch deutlich wird, ist alles stark übertrieben. Schaut selbst, um herauszufinden zu welchem Typ oder zu welchen Typen Ihr gehört. Eine kleine Auswahl:

  • zu denen, die jeden bösen anschauen, schon beim kleinsten Geräusch.
  • zu denen, die Dich mit ihren Ticks wahnsinnig machen.
  • zu denen, die immer nur mit der ganzen Gang in der Bib auftauchen.
  • zu denen, die immer auf ihrem Stammplatz bestehen.

Oder, oder, oder…

Quelle: https://www.facebook.com/jetzt.de/videos/10158426809085584/

Habt Ihr Euch wiedererkannt? Viel Vergnügen beim Typologisieren.

Beste Grüße

A. Kölbl

In aller Munde: Fake News

Liebe Leser,

seit längerer Zeit berichten Medien vermehrt über sogenannten „Fake News“. Hiermit sind Fehlinformationen gemeint, die als Nachrichten getarnt sind. Werden Fehlinformationen bewusst lanciert, um bestimmte Ziele zu erreichen, handelt es sich um Fake News, also gefälschte Nachrichten. Über Onlineplattformen verbreiten sich die Nachrichten rasend schnell und können in kürzester Zeit tausendfach geteilt werden.

In Bibliotheken spielt traditionell die Vermittlung von Medienkompetenz eine sehr große Rolle. Zur Medienkompetenz gehört auch, wahre von unwahren Informationen zu unterscheiden. Um diesen Vorgang zu unterstützen, hat der internationale Bibliotheksverband IFLA diese Infografik mit acht einfachen Schritten erstellt. Wendet man diese Schritte an, hat man eine sehr gute Chance, den Wahrheitsgehalt von Nachrichten zu ermitten.


Beachte die Quelle! Hier ist es sehr hilfreich, schon viele Quellen zu kennen. Je mehr Quellen man bereits überprüft hat, desto einfach und schneller wird später dieser Vorgang. Um herauszufinden, wer hinter einer Website steckt, ist die Angabe im gesetzlich vorgeschriebenen Impressum die zentrale Information.

Lies weiter! Bestätigt sich der Eindruck, der in der Überschrift erweckt wird?

Prüfe den Autor! Schreibt die Nachricht eine bekannte oder unbekannte Person? Ist die Person einschlägig bekannt für ein bestimmtes Sachgebiet und für eine bestimmte Meinung und mit welchen anderen Personen wird sie in Verbindung gebracht? Auch hier gilt: Je mehr Autoren man kennt desto einfacher wird die Überprüfung.

Bewerte die Quellen! Hier gilt es, die Ursprungsnachrichten, auf die sich die Information bezieht, zu überprüfen.

Achte auf das Datum! Gegebenenfalls handelt es sich um eine alte Nachricht, die inzwischen widerlegt ist.

Ist es ein Witz? Das ist meine Lieblingsüberprüfung. Drehe die Aussage herum und schaue, ob auch das wahr sein könnte oder vielleicht viel wahrer ist. Hierzu möchte ich die Website Postillon empfehlen, die satirische Beiträge im Stil von Zeitungsartikeln und Agenturmeldungen veröffentlicht. Der Vorteil ist, hier weiß man gleich, dass die Nachricht nicht ernst gemeint ist!

Was denkst du? Eine der wichtigsten Überprüfungen überhaupt. Passt die Nachricht zu deinen bisherigen Informationen? Welchen Eindruck macht die Nachricht auf dich und hältst du die Information für relevant oder nebensächlich?

Frag einen Experten! Klar, Bibliotheksmitarbeiter zu fragen ist immer eine gute Idee. Die wissen gegebenenfalls noch weitere Quellen und dann geht die Verifizierung wieder von vorne los.

Beste Grüße,

A. Kölbl

Medien zum Osterfest

Liebe Leser,

ein geflügeltes Wort in der Bibliothek lautet „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Nun ist es bis Ostern nicht mehr weit hin und von „früh dran sein“ kann sein kann nicht die Rede sein. Dennoch sind immer noch attraktive Ostermedien in der Bücherei vorrätig. Falls Ihr noch Inspirationen für eine frühlingshafte, österliche Deko sucht oder diesmal lustige Osterbäckereien herstellen möchtet oder Vorlesegeschichten zum Osterfest sucht oder Ostern einfach genießen wollt, hierfür haben wir das Lesefutter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Schmökern wünsche ich viel Freude.

Beste Grüße

A. Kölbl