Archiv des Autors: Iris Bollwerk

Meine Freizeitbeschäftigung für die Seele: Musizieren

Wie alles begann

Kennt Ihr es? Kaum hört Ihr ein Lied, dann könntet Ihr so mitsingen und dazu tanzen. Ich tanzte schon als Kind begeistert zur Musik. Um mich musikalisch zu fördern fing ich bereits mit 6 Jahren an Querflöte im Spielmannszug zu lernen. Kein einfaches Instrument, da es schwierig ist erstmal einen Ton herauszubekommen. Nach langem Üben und viel Geduld konnte ich es dann doch irgendwann.

Musik im Verein

In dem Verein spielte ich sowohl Marschmusik in der einen Gruppe als auch moderne Musik mit der anderen Gruppe. Nach ca. 12 Jahren trat ich aus beruflichen Gründen aus. Das war sehr schade, weil mir das Musizieren immer viel Spaß machte und ich auch viel mit dieser Gruppe erlebt hatte. Unter anderem hatten wir einmal einen 1. Platz belegt, nachdem wir jahrelang dafür gekämpft hatten. Wir hatten Konzerte gegeben, in denen ich mit einer Freundin z.B. ein Duett in der Kirche spielte. Das war echt aufregend, weil man jeden falschen Ton hätte hören können (ging zum Glück gut). Und es gab Vereinsfahrten.

Instrumentenwechsel

2010 zog ich aus beruflichen Gründen nach Hilden und überlegte erst hier wieder in einen Spielmannszug zu gehen, da ich es vermisste Musik zu machen. Aber ich wollte am Wochenende  zeitlich nicht gebunden sein und deshalb entschied ich mich dagegen. Ein weiterer Grund war, dass ich auch noch ein anderes Instrument erlernen wollte.  Ich entschied mich fürs Keyboard und meldete mich in der Musikschule Hilden an. Hier war ich zwar zeitlich in der Woche auch gebunden, aber das war erstmal ok. Im Gegensatz zur Querflöte hatte ich hierbei schnell Erfolgserlebnisse und war deshalb von Anfang an sehr motiviert. Durch meine Notenvorkenntnisse war der Einstieg auch leichter.

Wechsel zum Privatlehrer

Vor einigen Jahren wechselte ich zum Privatlehrer. Für mich war es besser, weil die Unterrichtstage und –zeiten variabel sind, wenn ich beispielsweise mal einen anderen Termin habe oder einen Tag vorher krank werde. Preislich ist es ungefähr gleich teuer. Der Lehrer begleitet mich im Unterricht oft noch mit der Gitarre oder dem Bass. Das macht mir besonders viel Spaß. Manchmal begleite ich mit dem Keyboard Musik von YouTube, manchmal spiele ich die Stücke auch ohne Begleitung.

Kleine Auftritte – große Aufregung

Da wir in der Bücherei auch einen Flügel haben, hatte ich schon zwei Mal einen „kleinen Auftritt“ an diesem Flügel. Für meine Kollegin Birgit Halfkann spielte ich zum runden Geburtstag ein Geburtstagsständchen. Ein weiteres Mal spielte ich für eine Challenge „Ode an die Freude“ zu der mich auch Leute in der Bücherei singend begleiteten. Hierbei war ich besonders aufgeregt da ich bisher noch kein Gesang von anderen Leuten mit einem Instrument begleitet hatte. Ein bisschen verhaspelte ich mich, aber das war durch den  Gesang zum Glück nicht so auffällig 😉 Hier geht es zum Video von dem Auftritt  „Ode an die Freude“.

Was ich daran mag Musik zu machen und warum ich gerne ein Instrument spiele

Ich fühle die Musik sehr gerne mit, wenn ich sie spiele, indem ich beim Spielen z.B. mein Körper dazu bewege. Manchmal singe ich sogar mit und versinke ich meine eigene Welt. Dadurch, dass ich inzwischen viele unterschiedliche Stücke in meinem Repertoire habe, gibt es für alle Gefühlslagen Musikstücke, die ich spielen kann. Außerdem finde ich es gut, dass ich durch die Musik einen starken seelischen Ausgleich habe. Zudem erhoffe ich mir, dass ich durch das Musizieren im Alter noch geistig fit bleibe, auch wenn dieses noch in weiter Ferne liegt.

Spielt Ihr auch ein Instrument? Bei uns gibt es Noten zum Ausleihen für unterschiedliche Instrumente. Wer noch kein Instrument spielt und keinen Unterricht nehmen möchte, kann es auch mit speziellen Büchern von hier lernen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Musizieren.

I.Bollwerk

 

Advertisements

Die Praktikanten und ich

Seit 2010 bin ich für die Betreuung der Praktikanten in der Stadtbücherei Hilden zuständig. Ich mag diesen Tätigkeitsbereich, da ich es spannend finde immer mit verschiedenen, meist jungen Menschen Kontakt zu haben und ihnen das Berufsbild näher zu bringen.

Es kommen sehr viele Anfragen für einen Praktikumsplatz und deshalb können wir auch nicht alle Interessenten annehmen. Es können parallel auch nicht mehrere Personen ein Praktikum absolvieren, da der Personalaufwand zu hoch ist. Auch die Büroarbeitsplätze sind begrenzt.

Im Vorfeld müssen Interessierte eine vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf und Zeugniskopien) abgeben. Die Unterlagen werden dann von mir gesichtet und ich prüfe ob es möglich ist, dass jemand hier sein Praktikum absolviert. Manchmal ist es z.B. nicht möglich, weil schon jemand in dem Zeitraum hier ist oder es sprechen andere Gründe dagegen. Ich schicke dann eine Zu- oder Absage per Brief oder Mail.

Bei einer Zusage beginnt für mich bereits die Arbeit, auch wenn das Praktikum oft noch lange hin ist. Ich treffe schon erste Vorbereitungen. Damit ich nichts vergesse, gibt es eine Checkliste, an der ich mich orientiere. Ich trage das Praktikum in unseren gemeinsamen Outlookkalender und in die Praktikumsübersicht ein. Danach werden die Unterlagen erstmal in einen Ordner abgeheftet.

Eine Woche vorher erfolgen weitere Vorbereitungen. Ich drucke ein Namensschild, damit der oder diejenige im Haus als Praktikant erkennbar ist. Ich drucke eine weitere Checkliste in der Punkte aufgelistet sind, die ich bei Ankunft mit dem Praktikanten bespreche z.B. Schweigepflicht. Außerdem erstelle ich einen Praktikumsplan für den Ablauf des Praktikums. Dort wird festgelegt, wann der Praktikant in welche Tätigkeiten Einblick bekommt. Es gibt eine Vorlage, aber diese muss immer geändert werden, weil beispielsweise Leute im Urlaub sind oder bestimmte Mitarbeiter nur an bestimmten Tagen hier arbeiten.

Am ersten Arbeitstag von einem Praktikum bin ich immer sehr gespannt wer hierher kommt. In der Regel habe ich den- oder diejenige zuvor nicht gesehen bzw. oft nur ein Foto. Für viele ist es das erste Mal, dass sie in einem Betrieb arbeiten und oft kommen sie hier deshalb schüchtern an. Das sieht dann nach ein paar Tagen meistens schon anders aus.

Vielen gefällt es, dass sie viele verschiedene Tätigkeiten sehen und immer beschäftigt sind. Für mich ist es jedoch teilweise schwer Tätigkeiten für Praktikanten zu finden. Manchmal bin ich länger in Gesprächen und die Tätigkeit würde diesen Zeitraum nicht abdecken. Oder ich bin selber sehr beschäftigt, so dass ich mir nicht soviel Zeit nehmen kann, wie ich es gerne würde. Da das gesamte Team aber immer hilft, klappt es in der Regel gut. Irgendwer hat meistens eine Aufgabe für die Praktikanten.

Mein erster Praktikant ist übrigens heute bereits ein Mitarbeiter hier. Ich fand es toll zuzusehen, wie er sich in den Jahren so entwickelt hat. Erst als Praktikant und dann als Azubi. Ein anderer Praktikant arbeitet hier seit ein paar Monaten als Übungsleiter. Auch hier ist es schön die Entwicklung zu beobachten.

Ich wünsche allen viel Erfolg beim Durchführen und Anleiten von Praktika. Vielleicht sehen wir uns hier wieder?

Iris Bollwerk

Hermann und Siegfried sind wieder da

Liebe Leser,

kennt Ihr noch Hermann & Siegfried? Sie sind Mitte der 80er Jahre entstanden, der exakte Ursprung ist aber nicht bekannt. Hermann & Siegfried sind Sauerteige, die jedoch nicht erst bei Bedarf angesetzt werden, sondern dauerhaft geführt werden. Sie brauchen ein paar Tage bis sie fertig sind und somit benötigt man etwas Geduld. Wichtig ist, dass zum Umrühren des Teiges nur Plastiklöffel verwendet werden. Auch der Behälter in dem es ruht darf nicht aus Metall sein. Ein Teil des Teiges wird mit einem Kettenbrief von einem zum anderen weitergegeben/verschenkt und erfüllt somit auch einen sozialen Zweck. Letztens habe ich in der Zeitung gelesen, dass die Teige wieder im Trend sind. Deshalb möchte ich Euch beide Teige kurz vorstellen und die Vorgehensweise erklären. Siegfried wird eher für herzhaftes Gebäck, wie z.B. Pizza oder Brot verwendet. Hermann ist süsser und wird deshalb in der Regel z.B. für Kuchen verwendet.

Hier eine kurze Anleitung zu den Teigen:

Zutaten Hermann-Teig:

200 g Weizenmehl Type 550

40 g Zucker

100 g fettarme Milch

30 g Buttermilch

 

Zutaten Siegfried-Teig:

200 g Weizenmehl Type 550 oder 1050

1 TL Zucker

100 ml Buttermilch und 100 ml Wasser

 

Zubereitung

  • Die trockenen Zutaten mit der Flüssigkeit vermengen bis ein glatter Teig entsteht
  • Teigansätze jeweils in eine Plastikschüssel mit Deckel geben und bei Zimmertemperatur so lange stehen lassen, bis sich Blasen an der Teigoberfläche bilden. Ansatz beginnt zu gären. Dies dauert ca. 2 Tage
  • Teig in der Zeit einmal pro Tag mit einem Plastiklöffel kräftig umrühren
  • Nach 2 Tagen beide Teigansätze für 1 Tag in den Kühlschrank stellen

Danach wird ein Teil des Teiges mit einem Kettenbrief weitergegeben. Hier sind z.B. schöne Vorlagen für beide Teige zu finden:

https://fermentationspace.de/wp-content/uploads/2017/05/Hermann-Brief.pdf

https://fermentationspace.de/wp-content/uploads/2017/05/Siegfried-Brief.pdf

Der Rest wird auch, wie im Kettenbrief beschrieben, weiter verarbeitet und kann selbst verwendet werden. Es ist auch möglich einen Teil zu behalten und ein paar Teile einzufrieren. Rezepte mit Hermann & Siegfried Teigen gibt es z.B. hier:

http://www.chefkoch.de/rezeptsammlung/2447282/Hermann.html

http://www.kochbar.de/rezepte/siegfried.html

Viel Spaß beim Backen und Verschenken.

Beste Grüße

I.Bollwerk

 

Jump-Fit

Liebe Leser,

kennt Ihr schon Jump-Fit? Es ist ein dynamisches Fitnesstraining, welches auf speziell entwickelten Trampolinen ausgeübt wird. Dabei werden klassische Aerobic-Schritte durchgeführt. Durch die Federung sind diese gelenkschonender, als es auf dem Boden der Fall ist.

Der Fitness-Trend findet zum größten Teil in Gruppen statt. Er wird meistens von Fitness- und Tanzstudios angeboten. Jeder hat beim Training sein eigenes Trampolin. Ein Trainer leitet das Jump-Fit an, um noch besser in Schwung zu kommen läuft rhythmische Musik. Eine Trainingseinheit dauert ca. 50-60 Minuten. Ziel ist es möglichst kraftvoll zu springen, wodurch ca. 400 Muskeln beansprucht werden. Zehn Minuten Springen sind so effektiv wie 30 Minuten Joggen. Der Wechsel zwischen Be- und Entlastung regt den Stoffwechsel an und somit ist Jump-Fit eine ideale Sportart zur Gewichtsreduktion. Auch der Gleichgewichtssinn und die Körperkoordination werden verbessert.

Der Preis beträgt ca. 10-15 Euro pro Trainingseinheit,  meistens werden 5er oder 10er Karten angeboten, die es günstiger machen.

Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Testen dieser Sportart.

Beste Grüße

I.Bollwerk

Endlich Urlaub – Schnell noch den Koffer packen. Aber wie?

Liebe Leser,

Urlaub ist doch die schönste Zeit im Jahr. Nicht ganz so schön ist jedoch das lästige Kofferpacken, wenn  man wegfährt oder wegfliegt. Beim Fliegen ist das Gepäckgewicht auch noch begrenzt, was es nicht gerade einfacher macht. Schnell ist der Koffer vollgepackt, aber nicht alle Sachen drin. Es wird überlegt, wie man besser packen könnte und alles wird nochmal ausgepackt. So geht es hin und her, bis letztendlich „irgendwie“ alles drin ist oder Sachen werden doch zu Hause gelassen. Einfacher ist es einige Tipps zu beachten, dann habt Ihr weniger Ärger.

Einige davon habe ich hier aufgeführt:

Checkliste drucken

Am Besten ist es, vorab eine Checkliste zu schreiben, was alles mitgenommen werden soll. Dort kann man schon sehen was mitgenommen werden sollte und muss beim Packen nicht mehr so viel überlegen. Wer keine Lust hat eine eigene Liste zu erstellen kann auf diesen Seiten eine fertige Liste ausdrucken:

https://www.weg.de/content/dam/comvel/pdf/WDE/vorfreude/vorfreude-reise-checkliste.pdf

http://www.kofferpacken.com/Alle-Listen-zum-Koffer-packen.html

Kleidung gezielt auswählen

Oft ist es schwierig die passende Kleidung für den Urlaub auszuwählen. Hier ist es ratsam sich für drei Grundfarben zu entscheiden, die zueinander passen. Diese können immer wieder kombiniert werden z.B. weiß, türkis, oliv oder weiß, marine, rot.

Zeit nehmen, Sachen sortieren

Viele Leute packen den Koffer erst am Abend vor der Abreise. Das führt oft zu Hektik und teilweise wird die Hälfte der wichtigen Sachen vergessen, vor allem wenn es keine Checkliste gibt. Besser ist es den Koffer schon am Vortag zu packen. Dabei die Checkliste zur Hand nehmen und alles auf dem Bett verteilen. So sieht man, was alles mitgenommen werden soll und ob dieses unbedingt mitgenommen werden muss.

Platz im Koffer nutzen, Sachen an der richtigen Stelle verstauen

Um den Platz im Koffer optimal zu nutzen, können folgende Tipps helfen:

  • Unterwäsche, Nachtwäsche, eingerollte T-Shirts, Socken und Badezeug unten im Koffer verstauen, da sie ruhig ein wenig zerknittern können. Socken und Unterwäsche können außerdem optimal als Lückenfüller dienen.
  • Hüte mit der Wölbung nach unten in den Koffer legen und mit Socken auffüllen
  • Oberteile so stapeln, dass die Kragen abwechselnd auf die eine und die andere Seite schauen
  • Unkomplizierte Teile zusammenrollen, um Falten zu vermeiden
  • Kosmetikbeutel unten im Koffer auf der Seite mit den Rollen legen und in eine wasserdichte Tüte packen (falls was ausläuft wird so nicht alles nass)
  • Schuhsohlen mit Badehauben überdecken, damit der Dreck davon nicht an die andere Kleidung kommt. Schuhe außerdem mit Socken oder eingerollten Gürteln füllen, um auch hier den Platz zu nutzen
  • Handtücher ganz oben auflegen. Sie schützen somit den Kofferinhalt
  • Damit Hemdenkrangen nicht zerknittern, kann ein Gürtel zusammengerollt und in den Kragen platziert werden
  • Kleine Sachen, wie Ladekabel, Akkus etc. sollten in separate kleine Plastikbeutel verstaut werden, damit sie nicht im Koffer untergehen
  • Zerbrechliche Dinge, wie Sonnenbrillen oder kleine Accessoires, sollten mit eingerollt werden, damit sie während der Reise geschützt sind.

Koffer kennzeichnen

Das Kennzeichnen des Koffers wird leider viel zu häufig vergessen und ist bei Flugreisen besonders wichtig. Am Koffer sollte ein auffälliger Anhänger befestigt werden, damit man diesen am Gepäckband wiederfindet. Oft gibt es dort mehrere Koffer einer Farbe und es ist schwer seinen eigenen zu finden. In den Koffer kann außerdem der Name und die Adresse eingeklebt werden, falls der Koffer mal verloren gehen sollte.

Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Koffer packen und einen schönen Urlaub.

Beste Grüße und bis zum nächsten Mal

I.Bollwerk

 

 

 

 

Essen unter freiem Himmel – Picknick

Liebe Leser,

habt Ihr mal wieder Lust einen schönen Ausflug zu unternehmen? Dann verbindet diesen doch gleich mit einem Picknick. Ich habe letztens in der Tageszeitung gelesen, dass das Picknick zurzeit wieder ein Comeback erlebt. Gerne möchte ich Euch deshalb einige Tipps und Informationen dazu weitergeben.

Was benötigt man für ein Picknick?

Zur Vorbereitung auf das Picknick sollten einige Sachen zusammengesucht werden.

Zu empfehlen sind:

  • eine Picknickdecke (Unterseite regenfest beschichtet)
  • eine Picknicktasche (es gibt spezielle Picknickrucksäcke oder Picknickkörbe, aber eine Fahrradtasche oder ein Rucksack können auch genommen werden).
  • Spiele (kleine Brettspiele, Federball etc.) oder/und ein Buch
  • Essen und Getränke
  • eine Flasche Leitungswasser, um die Hände zu reinigen
  • Taschenmesser
  • Müllbeutel
  • Feuchttücher
  • Badesachen (falls ein See in der Nähe und das Wetter warm genug ist)
  • Sonnen- und Mückenschutz
  • Geschirr, Besteck, Servietten
  • Kühlakkus/Kühltasche

Welches Essen und welche Getränke eignen sich fürs Picknick?

Zum Picknick eignen sich vor allem Salate, Sandwiches, Miniquiches, Wraps, Gemüse-Sticks, Muffins, Frikadellen und frisches Obst. Speisen, die in der Sonne schnell verderben sollten auf keinen Fall verwendet werden. Es ist ratsam die meisten Sachen schon zu portionieren. Für alles andere kann das Taschenmesser verwendet werden. Als Getränke kann z.B. Saft portionsweise (in Eiswürfelbehälter) eingefroren werden, der hinterher beim Picknick mit Wasser aufgegossen wird. Auch Eistee eignet sich dafür. So bleiben die Getränke kalt und zusätzlich können die Lebensmittel in der Tasche damit gekühlt werden.

Wie kann ich das Essen am besten verpacken?

Zur Mitnahme der Speisen eignen sich verschließbare Gläser, Papiertüten, Butterbrotpapier, Bento-Boxen oder einfache Behälter wie z.B. Gefrierdosen.

Für die Getränke sind Thermoskannen oder Glasflaschen geeignet.

Die Lebensmittel sollten bei schönem Wetter alle in einer Kühltasche mit Kühlakkus verstaut werden.

Welche Plätze eignen sich zum Picknicken?

Es gibt viele Orte, die zum Picknicken geeignet sind. Hierzu zählen vor allem Seen, Stränd, Flüsse oder auch Wälder in denen oft schon Picknickhütten mit Sitzmöglichkeiten vorhanden sind (so kann man sich eventuell die Decke sparen). Auch ein Park ist gut geeignet. Besser ist es öffentliche Plätze zu wählen, da es bei Wiesen sonst Ärger mit dem Besitzer geben könnte.

Ich kann in unserer Region z.B. folgende Orte zum Picknicken empfehlen:

  • Sechs-Seen-Platte in Duisburg
  • Xantener Südsee
  • Kaisergarten in Oberhausen

Ihr habt keine Zeit oder keine Lust ein Picknick vorzubereiten? Dann könnt Ihr Euch in Düsseldorf auch einen gefüllten Picknickkorb mieten.

Hier mehr dazu:

Picknick Service Dolcinella

Viel Spaß beim Picknicken und beste Grüße

I.Bollwerk

 

Eine Wanderung der besonderen Art

 

Liebe Leser,

wollt Ihr gerne die Ruhe entdecken, den oft zu hektischen Alltag hinter Euch lassen, entschleunigen und innen halten? Dann habe ich hier vielleicht einen schönen Ausflugstipp für Euch.

Meine Freundin hatte sich zum Geburtstag eine Wanderung mit einem Esel gewünscht. Bei meinen Internetrecherchen stieß ich auf eine Anbieterin in der Eifel. Da man von Hilden nur ca. eineinhalb Stunden dorthin fährt, war es ideal. Die Anbieterin schien am Telefon auch sehr nett und somit kaufte ich direkt einen Gutschein.

Als wir am Tag X zum alten Forsthaus hinkamen, begrüßte uns die Besitzerin Petra sehr herzlich. Sie erzählte uns kurz etwas zum Ablauf der Eselwanderung und holte dann „unseren“ Esel aus dem Stall. Sein Name war Jupp. Jupp war schon 8 Jahre alt und ein französischer Berry-Eselwallach. Er ist mutig, tapfer und der größte der Gruppe. Wir fingen an Jupp zu streicheln, zu putzen und zu satteln. Jupp schien sehr lieb zu sein. Währenddessen machten wir außerdem den Eselführerschein, in dem wir verschiedene Fragen zum Esel beantworten sollten, z.B. „Wie alt können Esel werden?“ Wir hingen unser Gepäck an den Sattel und bekamen von Petra noch ein Wanderheft mit Routenbeschreibungen. Die große Wanderroute war ca. 10 km, die kleine Wanderroute 5 km. Als geübte Wanderer wollten wir die große Route wandern.

Nach allen Vorbereitungen starteten wir unsere Wanderung. Ein kleines Stück ging Petra noch mit Jupp, danach gab sie uns die Zügel in die Hand und wir gingen alleine weiter. Am Anfang lief Jupp sehr gut mit, aber dann entdeckte er, dass sehr viel Gras am Wegesrand war. Er fing an zu fressen und wir merkten, dass er es nicht so eilig hatte. Deshalb ließen wir es auch ruhig angehen. Etwas an den Zügeln gezogen ging Jupp dann irgendwann weiter. Er frass mal hier und dort, aber es war ok. Schließlich wollten wir auch nicht hetzen, sondern in Ruhe wandern.

Irgendwann kamen wir zu einer Wiese und Jupp wollte gar nicht mehr weitergehen. Wir zogen an den Zügeln, gaben ihm Möhren, streichelten ihn, redeten auf ihn ein, aber es klappte nicht. Vielleicht hilft eine längere Pause, war meine Überlegung und somit setzen wir uns in die Rasthütte direkt an der Wiese und pausierten. Nach der Pause war Jupp aber immer noch nicht motiviert weiterzugehen, sondern wollte lieber weiter fressen. Es half nichts, wir mussten Petra um Rat fragen. Wir griffen zum Handy und ein paar Minuten später kam sie zur Wiese. Ihre Tipps halfen sehr gut. Sie sagte u.a. wir müssten Jupp so kurz an den Zügeln halten, dass er gar keine Chance hätte ständig am Wegesrand anzuhalten. Außerdem sollte eine von uns hinter Jupp laufen und in die Hände klatschen, damit er wieder läuft. Es klappte direkt besser und wir waren schnell der Überzeugung, dass wir die 10 km Wanderung doch noch schaffen würden, auch wenn Jupp hier und da mal stehen blieb.

Nach 5 Stunden kamen wir wieder am alten Forsthaus an und Petra nahm uns in Empfang. Wir machten noch ein Erinnerungsfoto und sattelten Jupp ab. Außerdem säuberten wir die Hufen, gaben ihm noch ein paar Möhren und er wurde wieder von Petra in den Stall gebracht. Danach bekamen wir unseren Eselführerschein, verabschiedeten uns und fuhren zufrieden nach Hause.

Vielleicht wollt Ihr auch mal gerne in Ruhe wandern und probiert diese Art der Wanderung aus? Ich fand es sehr lustig mit Jupp und werde bestimmt nochmal eine Eselwanderung machen.

Beste Grüße und bis zum nächsten Mal

I.Bollwerk