Archiv des Autors: Andreas Umbrich

Crash is back! ;-)

 

Liebe Leser,

vor kurzem erschien die Neuauflage der ersten drei Abenteuer von Crash Bandicoot auf der Spielekonsole. Mit großer Freude fieberte ich dem Termin der Neuerscheinung entgegen. Schließlich ist Crash Bandicoot nicht nur irgendein Spiel, sondern etwas Besonderes für mich. Die Crash-Spiele spielte ich schon als kleiner Junge sehr gerne und sie gehören für mich zu den Kult-Videospielen der 90er Jahre. Diese waren im Vergleich zu den heutigen Spielen alles andere als einfach und schnell durchzuspielen. So waren die Level wesentlich arcade und jump ’n’ Run-lastiger als heute. Um sie zu meistern, musste der Spieler sehr geschickt sein und er benötigte oft mehrere Anläufe, um einen Abschnitt zu bewältigen. Klappte dies nicht in einem vorgegebenen Rahmen oder Zeitraum, galt es den kompletten Abschnitt neu zu beginnen. Feste Speicherpoints oder fair platzierte Checkpoints gab es einfach nicht. 🙂 Ebenfalls nervenaufreibend war die Tatsache, dass man sich als Spieler für viele Levelabschnitte und Hindernisse ein gewisses Gefühl erarbeiten musste. Hatte man eine Taste etwas zu früh gedrückt oder die Figur um einige Millimeter fehl platziert, war das Spiel schnell vorbei, der Frustfaktor stieg immens und ich durfte den Abschnitt komplett von vorne beginnen. Trotzdem hat mich aber immer wieder die Motivation gepackt und ich versuchte es erneut, das Level und die Hindernisse zu überwinden. Selbst der Controller hat das Spiel überlebt. 🙂

Natürlich waren die Spiele von damals recht simpel gehalten und wiesen keine blockbusterreife Story auf, was aber auch nicht wichtig war. Schließlich standen Spaß und die Möglichkeit gemeinsam mit Freunden schwierige Levelparts zu meistern im Vordergrund.

Durch das Erscheinen der damaligen Crash Bandicoot-Spieleserie brach ein regelrechter Jump ’n’ Run-Boom aus. Dominierten bisher die Superhelden Mario und Sonic das Jump ’n’ Run-Genre, kamen nun viele Spiele mit neuen Superhelden, wie etwa Spyro oder Rayman, hervor und begeistern ebenso. Die Vielfalt an Jump ’n’ Run-Spielen hat so stark zugenommen und wurde um interessante und lustige Charaktere reicher, an denen wir uns erfreuen durften.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, das Spiel einmal anzuspielen, da es gerade im Vergleich zu heutigen Konsolenspielen sehr fordernd ist und man sich umso mehr freut, etwas erreicht zu haben. Vielleicht bricht ja auch demnächst wieder ein neuer Boom an Jump ’n’ Run-Spielen aus und wir dürfen uns hoffentlich an vielen weiteren tollen Remakes erfreuen.

Für alle, die mit den Spielen von Crash Bandicoot nicht ganz vertraut sind: Crash ist normalerweise ein ganz gemächliches Beuteltier und lebt zusammen mit seiner Schwester Coco und seinem Kumpel Crunch, ebenfalls ein Beuteltier, auf der N.-Sanity-Insel. Antagonist der Spielereihe ist Dr. Neo Cortex. Dessen Ziel ist, wie es sich eben für einen richtigen Superschurken gehört, natürlich die Weltherrschaft. Dementsprechend liegt es an Crash und seinen Freunden, dessen Plänen einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Beste Grüße,

Andreas Umbrich

Endlich ein richtiger FaMI!

 

Liebe Leser,

es ist vollbracht! Drei Jahre Ausbildung in der Stadtbücherei Hilden sind vorbei. Endlich darf ich mich Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste nennen! 😉

Am Anfang konnte ich mir noch nicht so recht vorstellen, wie es ist, wenn die Ausbildung einmal hinter mir liegt, galt es doch zunächst, möglichst viel Neues zu erlernen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als erstes im Erdgeschoss für den Auskunftsdienst vorbereitet wurde. So durfte ich in einem ersten Schritt den Kolleginnen über die Schulter schauen und mich nebenbei mit der Bibliothekssoftware vertraut machen. Irgendwann durfte ich dann auch mal alleine ran. Natürlich war das damals eine sehr aufregende Erfahrung. Mit der Zeit legte sich aber die Spannung und ich begann selbstbewusster, Kundenanfragen und Anregungen entgegenzunehmen und entsprechende Auskünfte zu erteilen.

Als Mann wurde mir natürlich auch sofort der Technik-Bereich nahe gebracht. Daher durfte ich recht früh die Verantwortung für die Betreuung des Internetcafés übernehmen. Um mich besser in die Thematik einzuarbeiten, nahm ich an speziellen Fortbildungen teil, wo mir beigebracht wurde, wie Computer- und Netzwerksysteme aufgebaut sind und wie sie funktionieren. Das gewonnene Wissen ging natürlich über die Ausbildungsinhalte hinaus, aber so konnte ich sogar meinen eigenen Wissenshorizont erweitern und etwas für mich selbst mitnehmen.

Ähnlich verlief es auch bei der Einarbeitung zur Benutzung der Onleihe. Es war für mich ungewohnt, sich vorzustellen, ein Experte in einem Fachgebiet zu sein und sein erworbenes Wissen in einer persönlichen Schulung dem Kunden zu vermitteln. Da ich den Kunden letztendlich weiterhelfen konnte und sie dadurch in der Lage waren, die Onleihe in ihrer Bandbreite zu nutzen, hatte ich aber umso mehr das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.

Ein großes Highlight waren zudem die Planungen für die Nacht der Bibliotheken. Hier war es mir möglich, an der Planungsbesprechung teilzunehmen. Dabei konnte ich eine Reihe an organisatorischen Kenntnissen gewinnen und später auch meine eigenen Ideen mit einbringen. Bei der diesjährigen Veranstaltung konnte ich sogar den Jugendbereich ganz nach meinen eigenen Wünschen und Vorstellungen einrichten und diesen während des Abends betreuen.

Lehrreich und sehr intensiv war die Einarbeitung in den Bereich Öffentlichkeitsarbeit. In großem Umfang wurde mir beigebracht, welche Maßnahmen eine Bibliothek ergreifen kann, um möglichst gut auf sich aufmerksam zu machen und für Angebote und Dienstleistungen zu werben. Hinzu kam, dass ich schon seit dem ersten Ausbildungsjahr den Gaming-Bereich führen konnte und dabei meine eigenen Veranstaltungen planen und realisieren durfte. Mit hat es stets Freude bereitet, den Teilnehmern dabei zuzusehen, dass sie bei unseren Veranstaltungen viel Spaß haben und dass unser Angebot sehr gut angenommen wird.

Innerhalb der letzten drei Jahre habe ich also die verschiedensten Bereiche durchlaufen. Ich nehme vor allem aus jedem einzelnen Bereich individuelle Erfahrungen und Kenntnisse mit, die mir immer eine Bereicherung für meinen weiteren Berufs- und Lebensweg sein werden. Die gewonnen Eindrücke sind zahlreich und vielfältig und werden mir in bester Erinnerung bleiben.

Ein ganz großes Dankeschön gilt natürlich den Kolleginnen der Stadtbücherei Hilden, die mir tatkräftig zur Seite standen und mich stets unterstützt haben. Ich bin ihnen sehr dankbar dafür, dass sie sich die Zeit genommen und mich sehr gut auf den Einstieg in den Berufsalltag vorbereitet haben.

Ihr seid ein wirklich tolles Team!!!

 

Freudige Grüße,

Andreas Umbrich

Ein Blick in die Ausbildung zum FaMI

Liebe Leser,

bekanntlich vergeht die Zeit wie im Flug und ehe man sich versieht ist sie -fast- schon wieder vorbei. Genauso ergeht es mir im Moment mit meiner Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, die ich vor knapp drei Jahren in der Stadtbücherei Hilden begonnen habe. Mittlerweile habe ich viele Eindrücke und Erfahrungen sammeln können, weshalb es für mich endlich einmal Zeit wird, Euch meine Ausbildung und Arbeitsabläufe näher zu bringen. 😉

Der Ausbildungsberuf mit Fachrichtung Bibliothek hat mich von vornherein angesprochen. So gehören neben verwaltenden und organisatorischen Aufgaben auch der Umgang mit den verschiedensten und angesagtesten Medien sowie der direkte Kontakt mit den Kunden zum festen Bestandteil des Berufs mit dazu.

Während meiner Ausbildung durchlaufe ich im Wechsel mehrere Ausbildungsstationen, die mir den gesamten Arbeitsablauf einer modernen Bibliothek näher bringen. Dabei erlerne ich Arbeitsschritte von der Erwerbung neuer Medien bis hin zu deren Erschließung und Präsentation im Bestand. Mir wird zunächst erklärt, welche Kriterien bei der Erwerbung von Medien von Bedeutung sind und wie eine Bestellung gemacht wird. Die bestellten Medien werden anschließend im Rahmen der Lieferungskontrolle auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft. Die Medien werden in einem nächsten Schritt im Bibliothekskatalog erfasst, damit diese über den Onlinekatalog recherchierbar sind. Die Medien erhalten Standortaufkleber, um diese im Regal auffindbar zu machen. Die fertig bearbeiteten Medien werden zum Schluss den Kunden im Bestand gesondert präsentiert, z.B. auf Ausstellern im Regal.

Im Benutzungsdienst nehme ich Benutzerfragen entgegen und erteile Auskunft zu diversen Anfragen. Dabei helfe ich den Kunden bei der Recherche im Onlinekatalog sowie in speziellen Fachdatenbanken weiter. Zudem erfasse ich Neuanmeldungen und erkläre den Kunden die Angebote und Räumlichkeiten der Bibliothek. Darüber hinaus zeige ich die Selbstverbuchung ausgeliehener Medien und berate die Kunden bei der Medienauswahl. Dabei habe ich es aber nicht nur im klassischen Sinne mit Büchern zu tun, sondern gerade auch mit elektronischen Medien wie Blu-ray Discs, MP3-CDs, Games oder E-Books. Bei letzteren übernehme ich sogar schon persönliche Schulungen für Kunden und kann ihnen so auch die digitalen Nutzungsmöglichkeiten, die eine Bibliothek anbietet, vermitteln.

Im Aufgabenbereich Öffentlichkeitsarbeit bin ich verantwortlich für die Gestaltung von Plakaten und Handzetteln für die kommenden Veranstaltungen sowie für Flyer und Broschüren über die Angebote und Nutzungsmöglichkeiten der Bibliothek. Hinzu kommen Veranstaltungen, die es zu planen und vorzubereiten gilt. Ein persönliches Highlight für mich ist, dass ich die Gaming-Veranstaltungen schon während meiner Ausbildung eigenverantwortlich betreuen und durchführen darf.

Die Berufsschule findet zweimal die Woche statt. In berufsspezifischen Fächern wie Spezielle betriebswirtschaftliche Lehre, Deutsch-Kommunikation oder Rechnungswesen wird mir neben dem praktischen auch das theoretische Wissen für den Beruf vermittelt. Nach drei Jahren Ausbildung erfolgt die Abschlussprüfung.

Gegen Ende meiner Ausbildung kann ich sagen, dass meine Entscheidung für die Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste die richtige war. Mir wird deutlich, dass es sich hierbei um einen sehr aktuellen und zeitgemäßen Beruf handelt.

Wegen der vielen verschiedenen und faszinierenden Tätigkeitsbereiche und der Möglichkeit, sich immer mit den neuesten Medien auseinander setzen zu können, habe ich wirklich das Gefühl, meinen Traumberuf gefunden zu haben.

Bis zum nächsten Mal,

Andreas Umbrich

Ein besonderes Kinoerlebnis

Lieber Leser,

über etwas, das bekannt gegeben wird, mit dem man aber nie gerechnet hätte, freut man sich in vielen Fällen ja ganz besonders. Das ist bei mir der Fall, seitdem ich mitbekam, dass in diesem Jahr ein neuer Film der Kult-Anime-Serie „Yu-Gi-Oh!“ in den deutschen Kinos anlaufen soll.

„Yu-Gi-Oh!“ war eine der angesagtesten Anime-Serien, Anfang der 2000er Jahre. Neben Serien wie „Pokémon“, „One Piece“ oder „Dragon Ball“ füllte sie den für die damaligen Kinder und Jugendlichen legendären Anime-Block im Nachmittagsprogramm von RTL 2. Die Serie löste zusammen mit dem aus ihr hervorgehenden Sammelkartenspiel einen regelrechten Boom aus. Jeder wollte die Sammelkarten haben, tauschte sie mit seinen Freunden oder lieferte sich damit spannende Duelle.

Die Geschichte der Serie handelt von dem 16-jährigen Protagonisten Yugi Muto, der mit seinem Milleniumspuzzle den Geist eines alten Pharaos freigesetzt hat. Zusammen mit seinen Freunden und der Unterstützung des Pharaos trifft er im Verlauf des Geschehens auf diverse Widersacher, gegen die er sich in einem Kartenduell behaupten muss, um die Welt zu beschützen und letztendlich das Geheimnis des Pharaos zu lüften.

Nachdem die Geschichte 2005 ein Ende fand, wurden im Laufe der Jahre zwar mehrere Nachfolgeserien produziert, die das Sammelkartenspiel weiter aufgriffen, aber nicht an den Erfolg der Hauptserie anknüpfen konnten und bei denen das Interesse an „Yu-Gi-Oh!“ nachließ.

Die Nachricht, dass es dieses Jahr mit „The Dark Sides Of Dimensions“ einen neuen „Yu-Gi-Oh!“- Film geben wird, kam zu einem überraschenden Zeitpunkt, da in der heutigen Zeit eigentlich kaum noch einer so wirklich an das Spiel und die Serie denkt. Das Besondere an dem Film ist aber die Tatsache, dass es sich hierbei nicht um „irgendeinen“ „Yu-Gi-Oh!“-Film (der Nachfolgeserien) handelt, sondern dass dieser an die vor zwölf Jahren beendete Hauptserie rund um Yugi Muto und dessen Freunde anknüpfen soll. Im Film werden somit sämtliche Charaktere vorkommen, die ich noch aus der alten Serie kenne und die ich immer spannend fand. Zudem sollen alle Charaktere mit denselben Synchronstimmen wie früher besetzt sein.

Auch wenn ich die Serie, bzw. das Kartenspiel seit vielen Jahren nicht mehr verfolgt habe, bin ich doch wieder ins Schwärmen gekommen. Ich habe mir aus Spaß nochmal mein angestaubtes Kartendeck herausgekramt. Ein Teil meiner Kindheit war irgendwie wieder gegenwärtig. Das wird sicherlich auch der Fall sein, wenn ich mir den Film später im Kino ansehe, und ich denke, vielen anderen geht es genauso. 🙂 Besonders freue ich mich darauf, im Kino auf andere Fans zu treffen, die auch mit der Serie groß geworden sind und dass wir uns miteinander austauschen können.

Der Film wird einmalig am kommenden Sonntag in ausgewählten Kinos als Special-Event ausgestrahlt.

Bis demnächst,

Andreas Umbrich

Ab aufs Eis! ;-)

Liebe Leser,

auch wenn der Winter teils sehr kalt ist und es recht früh dunkel wird, gibt es auch zu dieser Jahreszeit viele Möglichkeiten, seine Freizeit draußen an der Luft zu verbringen.

Ich persönlich besuche in den Wintermonaten gerne die nah gelegene Eisbahn, auf der ich mit meinen Schlittschuhen ein paar Runden drehen kann. Da ich im Sommer öfters auf Inlineskates unterwegs bin, fällt mir der Umstieg auf die Schlittschuhe auch gar nicht schwer.

Natürlich  muss man kein Profi auf dem Eis sein und irgendwelche Tricks vorführen können, um das Eis betreten zu dürfen.  Es reicht völlig aus, sich halbwegs von A nach B zu bewegen. Zwischendurch hinzufallen gehört zum Eislaufen genauso dazu wie wieder aufzustehen und einfach weiterzufahren.  Jeder sollte es einfach einmal ausprobieren.

Viele Eisbahnen bieten zudem ein buntes Rahmenprogramm an. So ist es z.B. möglich, Sonderveranstaltungen wie die einer „Eislauf-Disco“ zu besuchen, bei der die Musikboxen an der Bahn etwas lauter aufgedreht werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich das entsprechende Equipment auszuleihen, um vor Ort Eishockey oder Curling spielen zu können.

Am schönsten ist es im Dunkeln unter Flutlicht auf der Eisfläche zu fahren, denn es macht eine Menge Spaß und lässt zugleich eine besondere Atmosphäre aufkommen. 🙂

Viele Grüße,

Andreas Umbrich

Pokémon – Schnapp` sie Dir alle!

Liebe Leser,

in meiner Kindheit hatte ich das Glück, einen Nintendo GameBoy zu besitzen.  Ich war sehr stolz auf dieses Gerät, auch wenn es im Vergleich zu heutigen portablen Spielekonsolen wesentlich schwerer ist und einen relativ stark verpixelten Bildschirm besitzt, der nicht mal im  Ansatz etwas mit einer modernen 3D-Grafik zu tun hat. Auch die Zeit, mit der ich auf diesem GameBoy maximal spielen konnte, beschränkte sich auf die Lebensdauer der eingesetzten Batterien. Waren diese leer, so musste ich erst einmal neue kaufen, um weiterspielen zu können. Dennoch hatte ich damals sehr viel Spaß mit meinem „Handheld“.

An dem Spiel „Pokémon“ ist in dieser Zeit niemand vorbei gekommen, auch ich nicht. 🙂 Die beiden Editionen „Pokémon Blau“ und „Pokémon Rot“ waren der Renner auf jedem Schulhof. Ziel des Spiels ist es, alle 151 fangbaren Pokémon zu sammeln und ein Team aus sechs Pokémon zusammenzustellen. Diese gilt es zu trainieren, um auf große Reise zu gehen, dort gegen andere Pokémon-Trainer zu kämpfen und anschließend Pokémon-Meister zu werden.

Gerade das Sammeln und Einfangen der verschiedenen Pokémon, die alle unterschiedliche Eigenschaften und Attacken besitzen, hatte seinen unwiderstehlichen Reiz. Manche Pokémon konnten die Spieler zudem nur durch Tausch erhalten. Daher war es erforderlich, mit anderen Pokémon-Spielern, die einen GameBoy und das Pokémon-Spiel besaßen, in Kontakt zu treten. Mittels eines Verbindungskabels konnten so Pokémon untereinander getauscht werden, aber es bestand auch die Möglichkeit, gegeneinander zu kämpfen. Spannende Pokémon-Kämpfe waren das Highlight einer jeden Pause. 🙂

Das Sammeln und Trainieren der Pokémon hat zudem viel Zeit in Anspruch genommen. Mehr als 200 Spielstunden in der persönlichen Spielerstatistik aufzuweisen, war keine Seltenheit.

Zu diesem Spielhit gesellte sich eine sehr erfolgreiche Anime-Serie im Fernsehen rund um den Serienhelden Ash Ketchum, der zusammen mit seinem Kumpel „Pikachu“ die Welt bereist und danach strebt, eines Tages Pokémon-Meister zu sein. Es gehörte zu der Zeit zum Pflichtprogramm, keine Folge der neuen Serie zu verpassen. Gemeinsam mit den Spielen brach also zu jener Zeit ein wahres „Pokémon-Fieber“ aus, das auch mich packte und auf das ich mit schönen Erinnerungen zurückblicke.

Auch nach mehr als 20 Jahren Pokémon spiele ich noch immer gerne die aktuellen Nachfolger-Editionen für den Nintendo 3DS. Das Spielprinzip von Sammeln, Kämpfen und Tauschen ist nämlich trotz einiger Neuerungen immer noch genauso aufregend wie zu erster Stunde.

Wie schnell ein Pokémon-Hype aufflammen und einen packen kann, konnte jeder spätestens letzten Sommer beim Run um das Spiel „Pokémon Go“ erleben. Ganze Scharen von Menschen jeder Altersklasse zogen hinaus, um gemeinsam Pokémon zu sammeln und zu fangen. Das Spiel verbindet Menschen jeder Generation, die sich über die Welt der Pokémon austauschen. In dieser Hinsicht ist und bleibt Pokémon einzigartig, auch für Erwachsene.

Diesen Mittwoch erscheint die nunmehr 7. Generation an Pokémon-Spielen mit den beiden Editionen „Pokémon Sonne“ und „Pokémon Mond“. Dann heißt es wieder: „Gotta Catch`Em All!“

Freudige Grüße,

Andreas Umbrich

Haaner Kirmes ist nur einmal im Jahr

Liebe Leser,

jedes Jahr hat so seine besonderen, wiederkehrenden Highlights. Für mich ist dies vor allem die Haaner Kirmes, die immer Ende September in der beschaulichen Gartenstadt Haan stattfindet. Die Kirmes ist hoch beliebt und lockt alljährlich unzählige Besucher aus dem Bergischen Land und der Umgebung an. Für Haan bedeutet das vier Tage lang Ausnahmezustand.

Auch ich kann es mir nicht entgehen lassen, die Kirmes zu besuchen. Die Kirmes bietet eine Vielzahl an Attraktionen und eine gute Auswahl an Ständen und Fahrgeschäften. Sie verläuft entlang der Hauptstraße im Innenstadtbereich, wo sich die Stände aneinanderreihen und auf beiden Seiten gegenüber stehen. Imbissbuden, Feststände, Glücks- und Gewinnspiele, hier ist alles dabei. Zudem befindet sich eine Großzahl der Show- und Fahrgeschäfte im Bereich des Haaner Marktes. Die Stände und Fahrgeschäfte laden bis tief in die Nacht zum Ausprobieren ein.

Was mir besonders gefällt ist die einzigartige Atmosphäre vor Ort. Sie ist vor allem dann spürbar, wenn die herbstliche Dunkelheit anbricht, die vielen bunten und kräftigen Lichter der Stände die Straßen entlang der Kirmes hell erleuchten. Im Einklang mit den vielen fröhlichen und gut gelaunten Besuchern bildet sich ein einzigartiger Kontrast zu den sonst stillen und trüben Herbsttagen. Ich merke, dass die Kirmes bei den Bürgern der Stadt Haan sehr beliebt ist. Sie ist ein anerkannter Treffpunkt für Jung und Alt sowie für Familien und Freunde.

 

Kommenden Samstag ist es wieder soweit. Dann nehmen die Geschäfte der Haaner Kirmes vom 24. bis zum 27.09. wieder ihren Betrieb auf. Für jeden, der Spaß haben möchte, ist etwas dabei!

Einen Tipp habe ich noch:

Am letzten Tag der Kirmes gibt es ein großes und farbenfrohes Feuerwerk, sogar mit Zugabe 😉

Viele Grüße,

Andreas Umbrich