Archiv des Autors: Andreas Umbrich

Ein Blick in die Ausbildung zum FaMI

Liebe Leser,

bekanntlich vergeht die Zeit wie im Flug und ehe man sich versieht ist sie -fast- schon wieder vorbei. Genauso ergeht es mir im Moment mit meiner Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, die ich vor knapp drei Jahren in der Stadtbücherei Hilden begonnen habe. Mittlerweile habe ich viele Eindrücke und Erfahrungen sammeln können, weshalb es für mich endlich einmal Zeit wird, Euch meine Ausbildung und Arbeitsabläufe näher zu bringen. 😉

Der Ausbildungsberuf mit Fachrichtung Bibliothek hat mich von vornherein angesprochen. So gehören neben verwaltenden und organisatorischen Aufgaben auch der Umgang mit den verschiedensten und angesagtesten Medien sowie der direkte Kontakt mit den Kunden zum festen Bestandteil des Berufs mit dazu.

Während meiner Ausbildung durchlaufe ich im Wechsel mehrere Ausbildungsstationen, die mir den gesamten Arbeitsablauf einer modernen Bibliothek näher bringen. Dabei erlerne ich Arbeitsschritte von der Erwerbung neuer Medien bis hin zu deren Erschließung und Präsentation im Bestand. Mir wird zunächst erklärt, welche Kriterien bei der Erwerbung von Medien von Bedeutung sind und wie eine Bestellung gemacht wird. Die bestellten Medien werden anschließend im Rahmen der Lieferungskontrolle auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft. Die Medien werden in einem nächsten Schritt im Bibliothekskatalog erfasst, damit diese über den Onlinekatalog recherchierbar sind. Die Medien erhalten Standortaufkleber, um diese im Regal auffindbar zu machen. Die fertig bearbeiteten Medien werden zum Schluss den Kunden im Bestand gesondert präsentiert, z.B. auf Ausstellern im Regal.

Im Benutzungsdienst nehme ich Benutzerfragen entgegen und erteile Auskunft zu diversen Anfragen. Dabei helfe ich den Kunden bei der Recherche im Onlinekatalog sowie in speziellen Fachdatenbanken weiter. Zudem erfasse ich Neuanmeldungen und erkläre den Kunden die Angebote und Räumlichkeiten der Bibliothek. Darüber hinaus zeige ich die Selbstverbuchung ausgeliehener Medien und berate die Kunden bei der Medienauswahl. Dabei habe ich es aber nicht nur im klassischen Sinne mit Büchern zu tun, sondern gerade auch mit elektronischen Medien wie Blu-ray Discs, MP3-CDs, Games oder E-Books. Bei letzteren übernehme ich sogar schon persönliche Schulungen für Kunden und kann ihnen so auch die digitalen Nutzungsmöglichkeiten, die eine Bibliothek anbietet, vermitteln.

Im Aufgabenbereich Öffentlichkeitsarbeit bin ich verantwortlich für die Gestaltung von Plakaten und Handzetteln für die kommenden Veranstaltungen sowie für Flyer und Broschüren über die Angebote und Nutzungsmöglichkeiten der Bibliothek. Hinzu kommen Veranstaltungen, die es zu planen und vorzubereiten gilt. Ein persönliches Highlight für mich ist, dass ich die Gaming-Veranstaltungen schon während meiner Ausbildung eigenverantwortlich betreuen und durchführen darf.

Die Berufsschule findet zweimal die Woche statt. In berufsspezifischen Fächern wie Spezielle betriebswirtschaftliche Lehre, Deutsch-Kommunikation oder Rechnungswesen wird mir neben dem praktischen auch das theoretische Wissen für den Beruf vermittelt. Nach drei Jahren Ausbildung erfolgt die Abschlussprüfung.

Gegen Ende meiner Ausbildung kann ich sagen, dass meine Entscheidung für die Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste die richtige war. Mir wird deutlich, dass es sich hierbei um einen sehr aktuellen und zeitgemäßen Beruf handelt.

Wegen der vielen verschiedenen und faszinierenden Tätigkeitsbereiche und der Möglichkeit, sich immer mit den neuesten Medien auseinander setzen zu können, habe ich wirklich das Gefühl, meinen Traumberuf gefunden zu haben.

Bis zum nächsten Mal,

Andreas Umbrich

Ein besonderes Kinoerlebnis

Lieber Leser,

über etwas, das bekannt gegeben wird, mit dem man aber nie gerechnet hätte, freut man sich in vielen Fällen ja ganz besonders. Das ist bei mir der Fall, seitdem ich mitbekam, dass in diesem Jahr ein neuer Film der Kult-Anime-Serie „Yu-Gi-Oh!“ in den deutschen Kinos anlaufen soll.

„Yu-Gi-Oh!“ war eine der angesagtesten Anime-Serien, Anfang der 2000er Jahre. Neben Serien wie „Pokémon“, „One Piece“ oder „Dragon Ball“ füllte sie den für die damaligen Kinder und Jugendlichen legendären Anime-Block im Nachmittagsprogramm von RTL 2. Die Serie löste zusammen mit dem aus ihr hervorgehenden Sammelkartenspiel einen regelrechten Boom aus. Jeder wollte die Sammelkarten haben, tauschte sie mit seinen Freunden oder lieferte sich damit spannende Duelle.

Die Geschichte der Serie handelt von dem 16-jährigen Protagonisten Yugi Muto, der mit seinem Milleniumspuzzle den Geist eines alten Pharaos freigesetzt hat. Zusammen mit seinen Freunden und der Unterstützung des Pharaos trifft er im Verlauf des Geschehens auf diverse Widersacher, gegen die er sich in einem Kartenduell behaupten muss, um die Welt zu beschützen und letztendlich das Geheimnis des Pharaos zu lüften.

Nachdem die Geschichte 2005 ein Ende fand, wurden im Laufe der Jahre zwar mehrere Nachfolgeserien produziert, die das Sammelkartenspiel weiter aufgriffen, aber nicht an den Erfolg der Hauptserie anknüpfen konnten und bei denen das Interesse an „Yu-Gi-Oh!“ nachließ.

Die Nachricht, dass es dieses Jahr mit „The Dark Sides Of Dimensions“ einen neuen „Yu-Gi-Oh!“- Film geben wird, kam zu einem überraschenden Zeitpunkt, da in der heutigen Zeit eigentlich kaum noch einer so wirklich an das Spiel und die Serie denkt. Das Besondere an dem Film ist aber die Tatsache, dass es sich hierbei nicht um „irgendeinen“ „Yu-Gi-Oh!“-Film (der Nachfolgeserien) handelt, sondern dass dieser an die vor zwölf Jahren beendete Hauptserie rund um Yugi Muto und dessen Freunde anknüpfen soll. Im Film werden somit sämtliche Charaktere vorkommen, die ich noch aus der alten Serie kenne und die ich immer spannend fand. Zudem sollen alle Charaktere mit denselben Synchronstimmen wie früher besetzt sein.

Auch wenn ich die Serie, bzw. das Kartenspiel seit vielen Jahren nicht mehr verfolgt habe, bin ich doch wieder ins Schwärmen gekommen. Ich habe mir aus Spaß nochmal mein angestaubtes Kartendeck herausgekramt. Ein Teil meiner Kindheit war irgendwie wieder gegenwärtig. Das wird sicherlich auch der Fall sein, wenn ich mir den Film später im Kino ansehe, und ich denke, vielen anderen geht es genauso. 🙂 Besonders freue ich mich darauf, im Kino auf andere Fans zu treffen, die auch mit der Serie groß geworden sind und dass wir uns miteinander austauschen können.

Der Film wird einmalig am kommenden Sonntag in ausgewählten Kinos als Special-Event ausgestrahlt.

Bis demnächst,

Andreas Umbrich

Ab aufs Eis! ;-)

Liebe Leser,

auch wenn der Winter teils sehr kalt ist und es recht früh dunkel wird, gibt es auch zu dieser Jahreszeit viele Möglichkeiten, seine Freizeit draußen an der Luft zu verbringen.

Ich persönlich besuche in den Wintermonaten gerne die nah gelegene Eisbahn, auf der ich mit meinen Schlittschuhen ein paar Runden drehen kann. Da ich im Sommer öfters auf Inlineskates unterwegs bin, fällt mir der Umstieg auf die Schlittschuhe auch gar nicht schwer.

Natürlich  muss man kein Profi auf dem Eis sein und irgendwelche Tricks vorführen können, um das Eis betreten zu dürfen.  Es reicht völlig aus, sich halbwegs von A nach B zu bewegen. Zwischendurch hinzufallen gehört zum Eislaufen genauso dazu wie wieder aufzustehen und einfach weiterzufahren.  Jeder sollte es einfach einmal ausprobieren.

Viele Eisbahnen bieten zudem ein buntes Rahmenprogramm an. So ist es z.B. möglich, Sonderveranstaltungen wie die einer „Eislauf-Disco“ zu besuchen, bei der die Musikboxen an der Bahn etwas lauter aufgedreht werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich das entsprechende Equipment auszuleihen, um vor Ort Eishockey oder Curling spielen zu können.

Am schönsten ist es im Dunkeln unter Flutlicht auf der Eisfläche zu fahren, denn es macht eine Menge Spaß und lässt zugleich eine besondere Atmosphäre aufkommen. 🙂

Viele Grüße,

Andreas Umbrich

Pokémon – Schnapp` sie Dir alle!

Liebe Leser,

in meiner Kindheit hatte ich das Glück, einen Nintendo GameBoy zu besitzen.  Ich war sehr stolz auf dieses Gerät, auch wenn es im Vergleich zu heutigen portablen Spielekonsolen wesentlich schwerer ist und einen relativ stark verpixelten Bildschirm besitzt, der nicht mal im  Ansatz etwas mit einer modernen 3D-Grafik zu tun hat. Auch die Zeit, mit der ich auf diesem GameBoy maximal spielen konnte, beschränkte sich auf die Lebensdauer der eingesetzten Batterien. Waren diese leer, so musste ich erst einmal neue kaufen, um weiterspielen zu können. Dennoch hatte ich damals sehr viel Spaß mit meinem „Handheld“.

An dem Spiel „Pokémon“ ist in dieser Zeit niemand vorbei gekommen, auch ich nicht. 🙂 Die beiden Editionen „Pokémon Blau“ und „Pokémon Rot“ waren der Renner auf jedem Schulhof. Ziel des Spiels ist es, alle 151 fangbaren Pokémon zu sammeln und ein Team aus sechs Pokémon zusammenzustellen. Diese gilt es zu trainieren, um auf große Reise zu gehen, dort gegen andere Pokémon-Trainer zu kämpfen und anschließend Pokémon-Meister zu werden.

Gerade das Sammeln und Einfangen der verschiedenen Pokémon, die alle unterschiedliche Eigenschaften und Attacken besitzen, hatte seinen unwiderstehlichen Reiz. Manche Pokémon konnten die Spieler zudem nur durch Tausch erhalten. Daher war es erforderlich, mit anderen Pokémon-Spielern, die einen GameBoy und das Pokémon-Spiel besaßen, in Kontakt zu treten. Mittels eines Verbindungskabels konnten so Pokémon untereinander getauscht werden, aber es bestand auch die Möglichkeit, gegeneinander zu kämpfen. Spannende Pokémon-Kämpfe waren das Highlight einer jeden Pause. 🙂

Das Sammeln und Trainieren der Pokémon hat zudem viel Zeit in Anspruch genommen. Mehr als 200 Spielstunden in der persönlichen Spielerstatistik aufzuweisen, war keine Seltenheit.

Zu diesem Spielhit gesellte sich eine sehr erfolgreiche Anime-Serie im Fernsehen rund um den Serienhelden Ash Ketchum, der zusammen mit seinem Kumpel „Pikachu“ die Welt bereist und danach strebt, eines Tages Pokémon-Meister zu sein. Es gehörte zu der Zeit zum Pflichtprogramm, keine Folge der neuen Serie zu verpassen. Gemeinsam mit den Spielen brach also zu jener Zeit ein wahres „Pokémon-Fieber“ aus, das auch mich packte und auf das ich mit schönen Erinnerungen zurückblicke.

Auch nach mehr als 20 Jahren Pokémon spiele ich noch immer gerne die aktuellen Nachfolger-Editionen für den Nintendo 3DS. Das Spielprinzip von Sammeln, Kämpfen und Tauschen ist nämlich trotz einiger Neuerungen immer noch genauso aufregend wie zu erster Stunde.

Wie schnell ein Pokémon-Hype aufflammen und einen packen kann, konnte jeder spätestens letzten Sommer beim Run um das Spiel „Pokémon Go“ erleben. Ganze Scharen von Menschen jeder Altersklasse zogen hinaus, um gemeinsam Pokémon zu sammeln und zu fangen. Das Spiel verbindet Menschen jeder Generation, die sich über die Welt der Pokémon austauschen. In dieser Hinsicht ist und bleibt Pokémon einzigartig, auch für Erwachsene.

Diesen Mittwoch erscheint die nunmehr 7. Generation an Pokémon-Spielen mit den beiden Editionen „Pokémon Sonne“ und „Pokémon Mond“. Dann heißt es wieder: „Gotta Catch`Em All!“

Freudige Grüße,

Andreas Umbrich

Haaner Kirmes ist nur einmal im Jahr

Liebe Leser,

jedes Jahr hat so seine besonderen, wiederkehrenden Highlights. Für mich ist dies vor allem die Haaner Kirmes, die immer Ende September in der beschaulichen Gartenstadt Haan stattfindet. Die Kirmes ist hoch beliebt und lockt alljährlich unzählige Besucher aus dem Bergischen Land und der Umgebung an. Für Haan bedeutet das vier Tage lang Ausnahmezustand.

Auch ich kann es mir nicht entgehen lassen, die Kirmes zu besuchen. Die Kirmes bietet eine Vielzahl an Attraktionen und eine gute Auswahl an Ständen und Fahrgeschäften. Sie verläuft entlang der Hauptstraße im Innenstadtbereich, wo sich die Stände aneinanderreihen und auf beiden Seiten gegenüber stehen. Imbissbuden, Feststände, Glücks- und Gewinnspiele, hier ist alles dabei. Zudem befindet sich eine Großzahl der Show- und Fahrgeschäfte im Bereich des Haaner Marktes. Die Stände und Fahrgeschäfte laden bis tief in die Nacht zum Ausprobieren ein.

Was mir besonders gefällt ist die einzigartige Atmosphäre vor Ort. Sie ist vor allem dann spürbar, wenn die herbstliche Dunkelheit anbricht, die vielen bunten und kräftigen Lichter der Stände die Straßen entlang der Kirmes hell erleuchten. Im Einklang mit den vielen fröhlichen und gut gelaunten Besuchern bildet sich ein einzigartiger Kontrast zu den sonst stillen und trüben Herbsttagen. Ich merke, dass die Kirmes bei den Bürgern der Stadt Haan sehr beliebt ist. Sie ist ein anerkannter Treffpunkt für Jung und Alt sowie für Familien und Freunde.

 

Kommenden Samstag ist es wieder soweit. Dann nehmen die Geschäfte der Haaner Kirmes vom 24. bis zum 27.09. wieder ihren Betrieb auf. Für jeden, der Spaß haben möchte, ist etwas dabei!

Einen Tipp habe ich noch:

Am letzten Tag der Kirmes gibt es ein großes und farbenfrohes Feuerwerk, sogar mit Zugabe 😉

Viele Grüße,

Andreas Umbrich

Sag den Profis „Hallo!“ – Ein Tag auf Schalke

 

Liebe Leser,

wer hat als Kind nicht schon einmal davon geträumt, Teil eines großen Fußballvereins zu sein und zusammen mit seinen großen Idolen und Vorbildern Seite an Seite zu kicken? 🙂 Da es aber in der Regel sehr unwahrscheinlich ist, jemals Profifußballer zu werden, bleibt einem nichts anderes übrig, als auf der Tribüne Platz zu nehmen und seinen favorisierten Verein so gut es geht zu unterstützen. Dennoch bleibt oft der Wunsch bestehen, den Stars der Szene möglichst nahe zu kommen.

Genau hierfür bietet der Fußballverein FC Schalke 04 eine ideale Lösung an. Jedes Jahr wird dort der Schalke-Tag durchgeführt, der kurz vor Saisonbeginn terminiert ist und gleichzeitig die Fußballsaisoneröffnung des Vereins darstellt. Der Verein lädt alle Interessierten ein, das Umfeld des Clubs zu besichtigen und sich danach gemeinsam mit anderen Fans ein Fußballspiel im Stadion live anzusehen.

Auch ich als Fan der Gelsenkirchener lasse mir dies nicht entgehen. Die Veranstaltung verteilt sich auf dem ganzen Gelände rund um die Veltins-Arena, dem Heimstadion von Schalke 04. Als richtiger Fan beginne ich meine Tour am Anfang des Geländes, wo sich der Fanshop befindet. Hier finde ich die neuen Trikots der Saison sowie sämtliches Merchandising, das das Herz eines jeden Fans höher schlagen lässt.

Die Straße neben dem Fanshop führt am Trainingsplatz vorbei hin zum altehrwürdigen Parkstadion. Die Trainingseinheiten des Vereins sind öffentlich und kosten nichts. Hier kann ich die Fußballer bei ihrem Training beobachten und den einen oder anderen Fußballtrick von den Profis abschauen. 🙂

         

Vor dem Stadion befinden sich viele Stände und Sponsoren, die dort ihre jeweiligen Produkte im „Schalke-Design“ präsentieren und diverse Mitmachaktionen für die Besucher anbieten. Am aufregendsten sind für mich aber die Autogrammstände, an denen zu bestimmten Zeiten die Profis von S04 anwesend sind und sich reichlich Zeit für die Fans nehmen, um dabei auch jeden Autogramm- und Fotowunsch zu erfüllen. Gerade hier komme ich den Stars der Mannschaft besonders nahe und kann dabei auch schon mal kurz ein Gespräch mit meinem Lieblingsfußballer führen. Dann mischen sich die Spieler unter die Besucher und testen die vielzähligen Mitmachaktionen selbst aus, bevor sie am Abend bei einem Testspiel im Stadion ihr Können unter Beweis stellen.

Bevor das Spiel beginnt nehme ich aber die Chance wahr, an einer Stadionführung teilzunehmen und die Veltins-Arena von innen zu entdecken. Die Führung führt ins Innere des Stadions, vorbei an den Räumen für die Pressekonferenzen sowie den Mannschaftskabinen. Anschließend darf ich durch den Spielertunnel laufen. Dieser ist, angelehnt an die historische Tradition des Vereins, in einer dunklen und grauen Optik eines Kohleschachts gehalten. Danach geht es zum Spielfeldrand, wo ich den Rasen berühren und auf der Trainerbank Platz nehmen darf. Diese ist aber leider alles andere als bequem… 😉

           

Bei kaum einem anderen Verein wird Fan-Nähe so groß geschrieben, wie es hier der Fall ist und mit einem so tollen Fest unterstützt. Der Schalke-Tag ist daher eine klare Empfehlung für alle Fußballfans, die auch einmal ihren Stars und Idolen nahekommen und diese kennen lernen möchten sowie einen ganzen Tag rund ums Thema Fußball erleben wollen!

 

Beste Grüße,

Andreas Umbrich

Bud Spencer – Der Mann mit dem „Dampfhammer“

Liebe Leser,

habt Ihr nicht auch gewisse Filme oder Schauspieler, die Ihr ganz besonders  mit Eurer Kinder- und Jugendzeit verbindet und die Euch für immer in Erinnerung bleiben werden? Filme, die einem beim Zusehen derart Spaß und Freude bereitet haben, dass man sie prompt und für ein Leben lang in sein Herz geschlossen hat?

Für mich sind dies die Filme von Bud Spencer und Terence Hill. Beide drehten zusammen unzählige Filme, die als eine Art Persiflage auf Western- und Actionfilme gelten und so ein besonderes und erfolgreiches Filmgenre hervorbrachten. Berühmt wurden sie u.a. durch Filme wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“, „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ oder „Das Krokodil und sein Nilpferd“.

Bud und Terence bildeten stets ein ungleiches Duo. Während Terence den flinken und raffinierten Sonnyboy mit strahlenden blauen Augen gibt, ist Bud hingegen der etwas grimmige und bärtige Haudegen, der dennoch ein weiches Herz hat. Aber wenn es darum geht sich gegen ihre Widersacher durchzusetzen, ergänzen sich die beiden perfekt und treten als einmalig schlagkräftiges und unterhaltsames Duo auf.

Sofern ihnen jemand in die Quere kommt, lassen sie sogleich auf lustige Art und Weise die Fäuste sprechen. Dass dabei so ziemlich alles zu Bruch geht, ist natürlich vorprogrammiert. Genauso wie immer klar ist, dass die eher halbstarken und oft dilettantisch auftretenden Fieslinge gegen Bud und Terence nicht den Hauch einer Chance haben. Auch wenn sie Stühle oder Tische zur Hilfe nehmen, so bringt es ihnen nichts, da sie folgenlos auf Buds Rücken zerschellen. Dieser schickt sie daraufhin, genervt schauend, einfach mit einem Dampfhammer und einem schallenden Knall zu Boden.

Natürlich lassen sich die beiden auch ungern beim Essen stören, vor allem wenn es Reis mit dicken Bohnen gibt. In so einem Fall gibt es für den Störenfried gleich auch noch schnell mal die Pfanne auf den Kopf.  😉

Die Filme zeichnen sich vor allem durch ihre einzigartige Synchronisation aus. Bud und Terence haben meistens immer einen flotten und flapsigen Spruch auf Lager, viele Dialoge sind inzwischen einfach Kult. Genial ist auch die Tatsache, dass in der deutschen Synchronisation oftmals an einigen Stellen die Charaktere einen Spruch von sich geben, obwohl in der Originalfassung an dieser Stelle von den Schauspielern überhaupt nichts gesagt wird.

Vor ein paar Jahren ist auch für mich ein unvorstellbarer Traum in Erfüllung gegangen. Den Filmheld meiner Kindheit, Bud Spencer (oder auch Carlo Pedersoli, wie er mit bürgerlichem Namen heißt), durfte ich vor Ort live begegnen und ihm nahekommen. In einem Kino in Düsseldorf gab er im Rahmen der Veröffentlichung seiner zweiten Autobiografie „In Achtzig Jahren um die Welt“ eine Signierstunde mit anschließender Buchvorstellung und Fragerunde. Bud erzählte dabei vieles über seine Karriere und sein bisheriges Leben. Allein in Düsseldorf kamen mehr als 1000 Leute vorbei, um ihn zu sehen. Es war schließlich eine der wenigen und wohl auch der letzten Möglichkeiten ihn einmal in Realität zu erleben.

Am 27. Juni verstarb Bud Spencer im Alter von 86 Jahren. Eine Legende des Films ist von uns gegangen und damit eines der kultigsten Filmduos der Geschichte getrennt worden. Mit Bud Spencer selbst verlieren wir aber auch eine großartige Persönlichkeit. Er war nämlich stets ein authentischer Mensch, der sich treu blieb und der seinen Fans mit Warmherzigkeit und Gutmütigkeit begegnete.

Vermissen werden wir viele seine markigen Sprüche, seine unvergleichbare Mimik, sein durchaus rustikales Lachen und natürlich seinen berühmt berüchtigten „Dampfhammer“. Was bleibt sind die vielen genialen Filme, die er gemeinsam mit Terence Hill produzierte. In diesen bleibt all das, was einen richtigen Spencer-Hill-Film ausmacht, verewigt. Sicherlich werden auch noch die nächsten Generationen sich diese Filme angucken und darüber lachen können. In diesem Sinne sage ich vom ganzem Herzen: „Danke, Buddy!“

 

Beste Grüße,

Andreas Umbrich