WhatsApp in sicher

Liebe Leser,

da ist sie: Die App, die nicht das eigene Telefonverzeichnis ausspioniert, Standortinformationen dazu nutzt gezielte Werbung zu platzieren, anderen Teilnehmer anzeigt, ob das eigene Mobiltelefon eingeschaltet ist und einiges andere unerwünschte mehr. In meinem Bekanntenkreis wird WhatsApp überwiegend genutzt, um mit der Familie Informationen auszutauschen. Dafür ist es sehr praktisch, Nachrichten und Bilder gleich an mehrere Personen versenden zu können. Intuitiv war mir der Messenger Service WhatsApp bisher immer unsympathisch. Mich dort anzumelden um die Vorteile wie das kostenlosen verschicken von Bildern und Videos und Kurznachrichten wahrzunehmen wog nicht den Nachteil auf, der für mich die bekannte Daten-Sammelwut von Facebook, dem Betreiber von WhatsApp, darstellt. So kam ich die ganze Zeit ohne WhatsApp aus.

Bis ich kürzlich von dem Messenger Service Threema erfuhr, mit dem eine Gruppenkommunikation ebenso möglich ist. Schnell hatte ich die App heruntergeladen. Threema ist so konzipiert, dass keine Datenspur entsteht. Gruppen und Kontaktlisten werden auf dem eigenen Gerät verwaltet, nicht auf dem Server. Nachrichten werden auf dem Server sofort nach Zustellung gelöscht. Alle Nachrichten usw, die über Threema versendet werden, sind Ende-zu-Ende verschlüsselt, so dass außer dem vorgesehenen Empfänger niemand die Nachricht mitlesen kann. Nun bin ich auch im Club der Instant-Messenger-Service Nutzer. Und kann die App sehr empfehlen.

Kb

 

 

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7 Kommentare zu “WhatsApp in sicher

  1. Anja Kölbl 31. August 2017 um 16:26

    Es werden mehr Nutzer werden, ich bin ganz sicher. Irgendwann wird man die Werbung leid, denn mit der Werbung ist WhatsApp noch ganz am Anfang.

  2. resi554buch 31. August 2017 um 15:59

    Vor längerer Zeit hatte ich Threema entdeckt, aber niemanden der es auch nutzen wollte.

  3. Anja Kölbl 31. August 2017 um 09:51

    Prima Idee. Zu der Party würde ich mein Kind auch gerne schicken.

  4. Rebecca Jansen 31. August 2017 um 09:40

    Das wäre zumindest eine gute Idee um das Kind und dessen Freunde zu vernetzen ohne die Datenkrake zu füttern 😉 Vielleicht bekommen die „armen“ Kinder beim nächsten Kindergeburtstag einen „sicher im Netz Vortrag“ plus Threema App als „Mitgebsel“. Muss mal suchen gehen, ob man sowas buchen kann.

  5. Birgit Weber 31. August 2017 um 09:40

    Hat dies auf Stadtbibliothek Elsdorf rebloggt und kommentierte:
    Liebe Leser,
    wer nach einer Alternative zu WhatsApp sucht, erhält hier nützliche Informationen. Danke an die Leseoase!
    Viele Grüße
    Birgit Weber

  6. Anja Kölbl 31. August 2017 um 09:33

    Das ist wahr, es funktioniert nur mit Partnern, die auch Threema verwenden. Man kann ein Kontingent Threema-Apps kaufen und an Freunde verschenken. Gibt es über die Threema-Seite 🙂

  7. Rebecca Jansen 31. August 2017 um 08:43

    Aber der Gesprächspartner muss auch Threema haben, wenn ich mich recht entsinne? Das ist hier leider das Problem, ich bin hier ein echter Exot ohne WA. Und Threema will keiner installieren. Die einmaligen geringen Kosten beim Kauf der App sind mir meine Daten allemal wert. Danke für den Post!

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