Kinder zu Besuch

Liebe Leser,

zu unserer Arbeit in der Bücherei gehört nicht nur das Aussuchen und die Bearbeitung von Medien oder die Dienste an den Informationen. Wir haben auch viele Veranstaltungen, die geplant und durchgeführt werden.

Einige Veranstaltungen sind öffentlich. Dafür machen wir Werbung und jeder, der mag, darf kommen. Aber wir haben auch Veranstaltungen, die eben nicht öffentlich sind. Dazu gehören auch die Führungen für die Kindergärten und Schulen.

Für das Team der Kinderbücherei (bestehend aus Frau Reinhold, Frau Siebrecht und mir) hieß das von Februar bis Juni 53 Führungen mit 959 Kindern. Die ca.150 Begleitpersonen zähle ich da natürlich nicht mit.

Angefangen haben wir mit den Maxi-Kindern aus den Hildenern Kitas. Wenn Eure Kinder so sind wie meine und sich alles aus der Nase ziehen lassen, hört sich das so an: „Wie war es heute im Kindergarten?“ „Gut“. Deshalb erkläre ich Euch hier mal kurz was wir mit den Kinder so machen.  Als erstes gehen wir mit den Kindern die Grundlagen der Bibliothek durch. Was gibt es bei uns für Medien, wie lange darf man die Medien ausleihen, wie geht man mit den geliehenen Medien um usw. Dann wird gespielt. Bei dem ersten Teil hat die Kollegin oder ich Bildkarten von verschiedenen Figuren aus Büchern, Film und Fernsehen in der Hand. Die Kinder müssen anhand von Hinweisen raten welche das sind. Abgebildet sind z.B. Bibi Blocksberg, die Minions, Pettersson, Lightning McQueen und viele mehr. Dieselben Karten haben wir vorher in den Regalen der Kinderabteilung versteckt. Somit muss im zweiten Teil jedes Kind „seine Figur“ suchen und das Medium, welches daneben steht mit zum Treffpunkt bringen. So können die Kinder am Ende die verschiedenen Medienarten mal in der Hand haben und wissen, wo sie diese bei uns im Haus finden 🙂

Danach dürfen die Kinder dann noch ein wenig in der Kinderbücherei stöbern und wer kann und möchte darf sich auch ein Buch ausleihen. Am Ende wird dann noch eine Geschichte vorgelesen. In diesem Jahr war es die Geschichte „Abgeschlossen“ von  Marja Meijer.

Die Kinder aus den zweiten Klassen bekommen dann natürlich schon ein wenig mehr erklärt. Und dürfen nach der Erklärrunde in Gruppen einen Quizbogen bearbeiten. Dabei laufen die Kinder natürlich quer durch die Bücherei und sind meistens nicht zu überhören. Nach Stöbern und Bücher ausleihen bekommen natürlich auch die Großen die Geschichte vorgelesen. Die passt nämlich dieses Jahr für mehrere Altersstufen.

Seit Anfang Juni kommen nun die ganz Kleinen. Nachdem wir auch mit den 3 und 4-jährigen die ersten Grundregeln durchgegangen sind, bekommen sie eine Kamishibai-Vorführung mit der Geschichte „Elefanten im Haus“. Das schlimm-schöne an der Geschichte ist, dass das Mädchen in der Geschichte immer mal wieder singt: „Was müssen das für Räume sein, wooo die groooßen Elefanten zur Miete wohnen, ohne sich zu stoßen“. Ich hoffe, Ihr habt jetzt keinen Ohrwurm. Meine Kolleginnen haben sich nämlich genau deswegen beschwert. Nach dem Kamishibai singen wir alle gemeinsam das Lied noch einmal: „Was müssen das für Bäume sein, wooo die groooßen Elefanten spazieren gehen, ohne sich zu stoßen“. Wusstet ihr, dass es dazu auch die passenden Gesten gibt? Und der Ohrwurm setzt sich nach der Wiederholung auch etwas besser fest. 😉

Auch wenn die Vorbereitung, die Durchführung und auch die Nachbereitung viel Arbeitszeit in Anspruch nehmen, machen wir das doch gerne und freuen uns immer wenn wir die Kinder in der Bibliothek wiedersehen.

Beste Grüße

Melanie Schulz

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