Arbeitsplatz-Gesetze

Liebe Leser,

an der Kasse im Supermarkt stellt man sich immer in die Reihe, wo es am längsten dauert. Wenn das Butterbrot fällt, dann immer mit der Butterseite nach unten. Wenn man keinen Schirm mitnimmt, fängt es an, zu regnen… jeder kennt „Murphys Gesetz“, wenn man auch nicht immer weiß, wer Murphy war: „Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“

Solche „Gesetze“ gibt es bei uns in der Bibliothek hin und wieder auch. Nur enden die zum Glück selten in einer Katastrophe 😉

  • Jemand fragt nach einem Roman. Er ist lt. PC vorhanden und verfügbar. Im Regal steht er nicht. Nachdem alles abgesucht ist, schaut man wieder in den PC. Der Roman ist nun entliehen.
  • Wenn das letzte Buch oder die letzte DVD  repariert ist, kommt garantiert die nächste defekte Hülle innerhalb von 3 Minuten auf den Schreibtisch.
  • Genauso ist es mit übrigens auch mit Rechnungen. Sind gerade alle bearbeitet, liegt eine neue im Fach. Ich drucke Buchungsbelege. Beim letzten meldet der Drucker „Papier nachlegen“.
  • Wenn zwei Kolleginnen im Urlaub sind, meldet sich eine dritte krank. Oder auch eine vierte. Und manchmal auch eine fünfte. Okay, das könnte man schon am ehesten als „Katastrophe“ nach Murpy bezeichnen…
  • Wenn der Aufzug defekt ist, kommen die meisten Medien zurück. Und weil das nicht genügt, ist an diesem Tag auch noch das wenigste Personal da (s.o.), um die Medien wieder in die Regale zurück zu räumen.
  • An den CD-Trögen war jemand so freundlich, alle durchgeblätterten CDs genau in dieser vorgeblätterten Position zu belassen. Keine Ahnung, warum man das macht. Wisst Ihr das? Vielleicht, damit man nicht vergisst, an welcher Stelle man schon geschaut hat? Die müssen natürlich auch wieder alle richtig stehen.
  • Wenn die Bibliothek um 19.00 Uhr schließt, ruft um 18:58 Uhr noch jemand an und hat einen Problemfall zu lösen (verlorenes Buch, Wasserschaden, kann CD nicht finden…).
  • Um 19.01 Uhr fällt noch jemandem ein, dass er doch nochmal aufs WC möchte, Hände waschen. Um 19.03 Uhr klopft es an der Tür: Brille vergessen.

Besonders kurios ist es, wenn an manchen Tagen mehrere von diesen Dingen auf einmal passieren. Kennt Ihr auch solche Beispiele aus Eurem Berufsalltag? Wir sind neugierig!

Wie lautet ein Zitat – „Das Leben ist zu kurz, um es ernst zu nehmen!“ 🙂

In diesem Sinne eine gute Woche und beste Grüße,

Sonja Tewes

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5 Kommentare zu “Arbeitsplatz-Gesetze

  1. Stadtbibliothek Eu 11. Mai 2017 um 16:59 Reply

    Oh ja, oh ja. Murphys Gesetz begleitet mich schon mein ganzes Leben lang. 😉 VG afreitag

    • Sonja Tewes 27. Mai 2017 um 09:53 Reply

      🙂 immer gut zu wissen, dass man nicht alleine ist!

  2. bielefelderstadtbibliothek 27. Mai 2017 um 09:27 Reply

    Kennen wir alles… 😉

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