Mini Maker Faire in Köln

Liebe Leser,

am vergangenen Samstag habe ich die Mini Maker Faire in der Stadtbibliothek Köln besucht.

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Was ist eine Maker Faire?

Eine Maker Faire ist eine Messe, auf der Tüftler und Bastler, sog. Maker, ihre Ideen und Do-it-yourself-Projekte vorstellen und sich mit Interessierten und Gleichgesinnten austauschen können. Dies können digitale Projekte oder auch analoge sein. Hergestellt werden die Produkte meist in sog. FabLabs (Fabrication Laboratory), Repair Cafés oder eben auf Messen. Die Maker Faire wurde von Maker Media ins Leben gerufen, einem amerikanischen Verlag, der das Make-Magazin herausgibt und die Marke Make vermarktet. Die erste Maker Faire fand im Jahr 2006 in San Mateo, Kalifornien, statt, seit 2014 wird in New York jährlich eine Maker Faire ausgerichtet. 2013 schwappte die Bewegung nach Europa über. Seitdem finden jährlich Maker Faires in Hannover und seit 2015 in Berlin statt.

Was haben Maker mit einer Bibliothek zu tun?

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Die Stadtbibliothek Köln ist deutschlandweit die erste Bibliothek, die eine Maker Faire ausgerichtet hat. Und dies nicht zufällig, denn bereits seit 2013 besitzt die Bibliothek einen Makerspace in der neu gestalteten vierten Etage, die Bibliothek, Musik und Maker miteinander verbindet. So werden dort u. a. verschiedene Musikinstrumente, Laptops mit Kompositions- und Aufnahmesoftware, 3-D-Drucker sowie eine Vinyl-Bar mit Plattenspielern zum Digitalisieren von Schallplatten zur Verfügung gestellt. Auch die Sächsische Landesbibliothek besitzt einen Makerspace ausgestattet mit Dremel, Tischfräse, Kunststoffbiegemaschine und Heißdrahtschneider nach dem Mottoimg_0254 „Wissen kommt von machen“. Und dies ist die Schnittstelle zwischen Bibliothek und Maker. Bibliotheken als Wissensvermittler bieten Instrumente und eine Plattform für die Kommunikation und Vernetzung unter Makern.

So konnte man am Wochenende viele interessante Projekte in der Stadtbibliothek Köln bestaunen, angefangen von technikbegeisterten Amateurfunkern über Elektro Pop per Laserharfe bis hin zur Upcycling-Station, wo aus der alten Jeans eine neue stylische Tasche wird.

Beste Grüße

N. Bange

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