Hilfe, wir sind berühmt!

… ein Erlebnisbericht.

 

Liebe Leser,

immer noch fühle ich mich total geflasht von den Ereignissen der letzten Tage. Das, was wir hier in den vergangenen Wochen erlebt haben, ist wohl einzigartig…!

Im Urlaub bekam ich einen Anruf von meiner Arbeitskollegin und Freundin, ich solle mir doch bitte an meinem ersten Arbeitstag „etwas Vernünftiges“ anziehen, es käme ein Fotograf und wir sollen alle so kommen, wie wir uns gerne in der Öffentlichkeit sehen wollen.

Meine Reaktion war erstmal ein verhaltenes „Aha… wieso?“

Wir sind Bibliothek des Jahres geworden!

Wie in einer Endlos-Schleife war mein einziger Kommentar wieder „Aha … wieso? Wer hat das gesagt?“

„Der Deutsche Bibliotheksverband…“

Eher semibegeistert, weil ich im Urlaub die Gedanken an den Arbeitsplatz eigentlich zurückstelle, suchte ich mich also erstmal durch meinen Kleiderschrank.

Am nächsten Tag, meinem ersten Arbeitstag, wurde ich direkt am Aufzug begrüßt: „Hast Du schon gehört? Wir sind Bibliothek des Jahres…“

Und ich dachte mir erstmal nur wieder „Jaaah okaaay, … und wieso die ganze Aufregung?“

Die Tragweite sickerte erst langsam zu mir durch. Es war noch früh am Morgen, der Urlaub hatte mich, wie gesagt, von der Außenwelt abgeschnitten – und ZACK – wurde ich von einem Großereignis überrollt.

Erst der Fototermin und am Freitag darauf erschien dann in allen lokalen Zeitungen ein großer Artikel über uns und unsere Arbeit.

Spätestens, als es dann hieß „Der WDR kommt, wir kommen ins Radio! Und in die Lokalzeit!“ wurde mir bewusst, dass wir hier gerade etwas Einmaliges und nie Dagewesenes erleben.

Sichtlich nervös stand ich dann auch im Büro unserer Chefin und hab sie gefragt, ob ich meine Pause etwas vorziehen und noch schnell in die Stadt flitzen darf, um mir noch etwas Wimperntusche zu besorgen.

Es ist ja schon aufregend, wenn „das Fernsehen“ da ist!

Noch netter war der Moment, als ein paar Kolleginnen sich um meine frisch gekauften Schminkutensilien versammelten „… darf ich davon auch etwas benutzen…?“

Die Aufnahmen waren echt spannend und hoben sich schon deutlich vom üblichen Arbeitsalltag ab!

Viele, viele Glückwünsche erreichten uns – und erreichen uns noch – persönlich, über unsere Social-Media-Kanäle, telefonisch und auf alle erdenkliche Art und Weise. Es ist überwältigend!

In der darauf folgenden Woche kamen viele Gratulanten zu Besuch, zum Beispiel unsere Bürgermeisterin, unser ehemaliger Kulturdezernent, der Interimsdezernent und die Kulturamtsleiterin. Und allen konnte man diese riesige Freude anmerken, die uns ja selbst auch gepackt hat, und noch immer durch die Bibliothek schweben lässt   🙂

Jubel

 

Am 23. Oktober ist unser großer Tag. Da findet die Verleihung des Preises „Bibliothek des Jahres“ statt. Ich glaube, an diesem Tag werden uns Flügel wachsen!

Beste Grüße,
Sonja Tewes

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2 Kommentare zu “Hilfe, wir sind berühmt!

  1. pautsch.net 18. September 2016 um 03:53 Reply

    Als Kind der Bücherei (damals) und Besucher mit meinen Kindern der MultimediathekMItBüchern (heute) kann ich das Urteil nur bestätigen.

    Wir alle gratuliere ganz herzlich!
    Ihr seid ein tolles Team in einer zu Recht „BestBibGekrönten“ Bücherei!
    Nicht NUR ZwoSechzehn. Sondern auch 😉

    Liebe Grüße,
    Oliver und die ganze Familie.

    • Sonja Tewes 27. September 2016 um 13:14 Reply

      Hallo Oliver und Familie,

      vielen lieben Dank für die Glückwünsche! Der Dank kommt etwas verspätet, weil ich nicht im Dienst war, aber dafür von Herzen 🙂

      Herzliche Grüße,
      Sonja Tewes

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