Eine interessante Lösung für diejenigen, die keine Telefonate mögen

Liebe Leser,

bei Recherchen bin ich auf die Seite „Warum ich keine Anrufe mag“ gestoßen. Diese wurde von einer Person erstellt, die sich Finja nennt, hinter der in Wirklichkeit allerdings ein Mann namens Holger steckt. Finja listet neun Gründe auf, warum sie nicht gerne angerufen wird und erklärt dabei immer, warum eine E-Mail- oder eine SMS-Nachricht einfach besser sind:

  1. Weil ich ziemlich beschäftigt bin
    Was du mir mitteilen möchtest, ist vermutlich nicht wichtiger als das, was ich gerade entschieden habe zu tun.
  2. Weil mein Terminkalender und meine Todo-Listen auf meinem Handy gespeichert sind
    Bei vielen Anrufen geht es um die Planung eines gemeinsamen Meetings. Oder ich werde gebeten, etwas zu tun.
  3. Weil ein Anruf keine Spuren hinterlässt
    Bei einer telefonischen Diskussion werden oftmals auch Entscheidungen getroffen.
  4. Weil telefonieren ein unüberlegter und unhöflicher Kommunikationsweg ist
    Jemanden einfach so anzurufen ist wie direkt bei jemandem im Büro aufzutauchen.
  5. Weil Wiederholungen zeitaufwendig, arbeitsintensiv und kostspielig sind
  6. Weil Anrufe manchmal unangenehm und unpassend sind
  7. Weil ich dir meine Telefonnummer wahrscheinlich nicht freiwillig gegeben habe
    Hier in Deutschland ist sich die Rechtsprechung nicht einig, ob man zwingend eine Telefonnummer im Impressum angeben muss.
  8. Anrufe lassen sich nicht sortieren oder priorisieren
    Anrufe kann man nur so annehmen, wie sie ankommen. Vielleicht sind einige Anliegen aber dringender als andere!
  9. Weil ich vergesslich bin
    Schwierig zuzugeben, aber traurige Realität: Ich kann mich einfach schlecht an Telefongespräche erinnern.

Am Ende der Seite bietet Finja zwei Festnetznummern an, an die jeder seine eigenen Telefonate umleiten kann. Die eine ist für „seriöse“ Fälle gedacht. Auf der Bandansage wird geschildert, dass momentan niemand den Anruf entgegen nehmen kann und dass der Anrufer doch besser eine E-Mail schreiben sollte.
Die zweite Nummer ist für die „harten“ Fälle. Dort wird Klartext gesprochen: „Anrufe sind doof!“  In etwas mehr als Zwei Minuten erklärt die Bandansage dort, warum es viel besser wäre, eine E-Mail zu schreiben. Bei dieser Nummer gibt es sogar die Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen, jedoch wird klargestellt, dass diese Nachricht niemals den eigentlichen Adressaten erreichen wird und nur zur Belustigung von Finja gedacht ist. Immerhin spendet sie nach eigenen Angaben je hinterlassener Nachricht einen Euro an den Verein Netzpolitik.org.

Schaut doch selbst mal rein und findet heraus, ob Ihr Euch auch so für Anrufe begeistern könnt wie Finja.
Uns dürft und sollt Ihr natürlich weiterhin anrufen! 🙂

Beste Grüße

Stefanie Krüger

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