Selbst ist die Frau … auch wenn sie dann doch Hilfe braucht!

Liebe Leser,
da wollte ich doch die Tage kurz mal mein in die Jahre gekommenes Festnetztelefon gegen ein neues Gerät austauschen…
Stecker austauschen – das sollte ich doch wohl schaffen! Gesagt, getan … aber zu meiner Überraschung funktionierte anschließend das Telefon nicht – kein Freizeichen mehr, keine Möglichkeit zu telefonieren oder Gespräche anzunehmen. Etwas frustriert tauschte ich die Geräte wieder um, nur um dann festzustellen, dass das alte Telefon auch nicht mehr funktionierte…
Was nun? Keiner greifbar, der mir helfen konnte – zu spät, um noch irgendwo um Hilfe zu bitten…
Am nächsten Morgen habe ich erst einmal beim Telefonanbieter nachgefragt. Ich schilderte mein Problem, mit der Bitte, einen Techniker vorbeizuschicken, der sich der Sache annimmt. Sehr naiv von mir – denn als feststand, dass meine Telefonleitung „in Ordnung sei“, war der Anbieter für weitere Probleme nicht zuständig. Nach der Erklärung „ein Autoverkäufer wäre ja auch nicht für die Reparatur des Autos zuständig“ war mir klar, dass von dieser Seite keine Hilfe zu erwarten wäre und ich habe „dankend“ das Gespräch beendet.
Aber, was nun? Wen frage ich? Bei einem verstopften Abflussrohr, das ich nicht alleine wieder flott kriege, beauftrage ich einen Sanitärinstallateur oder Rohrreiniger, bei Problemen mit Strom oder Elektrik kommt ein Elektriker ins Haus. Aber bei einem nicht funktionierenden Telefonanschluss?
Ich habe noch mal alles durchprobiert und festgestellt, dass mein Internetanschluss, über dieselbe Telefonleitung, funktionierte. Das von mir erhoffte Wunder, dass das Telefon auch wieder in Ordnung wäre, blieb aber leider aus…
Gott sei Dank gibt es in meiner Familie und im Freundeskreis Personen, die sich „sich mit so was auskennen“. Mein Hilferuf wurde sehr schnell gehört und es hat sich herausgestellt, dass der Fehler am „Splitter“ liegen muss – nicht aber, was genau das Problem war… Nach etlichen Malen probieren, Klemme und Stecker einstecken, wieder ausstecken, und ich schon fast auf dem Weg war, einen neuen Splitter zu kaufen, hat sich das Problem eher zufällig gelöst: Beim gefühlten 20sten Mal, die Klemme einzustecken, haben wir sie, ohne es bewusst zu tun, genau anders herum in die Buchse gesteckt – und das war doch tatsächlich die Lösung! Im nachhinein haben wir uns schon gefragt, wie das überhaupt möglich ist, die Klemme „falsch herum“ einzustecken, „eigentlich“ soll das gar nicht möglich sein…

Hättet Ihr die Lösung schneller gefunden?

Es grüßt,
Birgit Halfkann

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