Die Gamescom 2016 – virtuell und real

Liebe Leser,

aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Deshalb habe ich es mir auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, die Gamescom in Köln zu besuchen. Entschieden habe ich mich dafür, spontan wie ich bin, viel zu spät und als eigentlich alle Karten schon weg waren. Über drei Ecken habe ich dann aber doch noch welche ergattert und war mächtig stolz.

Ein paar Wochen später war es dann auch schon soweit. Obwohl ich immer noch kein so leidenschaftlicher Gamer bin, wie der Großteil der Besucher, ist es für mich doch immer wieder aufregend und spannend, auf der größten Computerspiele-Messe dabei zu sein. Und für dieses Jahr hatte ich mir auch fest vorgenommen, mich in mindestens eine der langen Schlangen anzustellen, um was auszuprobieren. Vor allem der Hype um „Virtual Reality“ hat mich total neugierig gemacht. Entkommen konnte man diesem sowieso nicht, denn fast an jeder Ecke stand jemand mit einer Brille auf der Nase. Allein den Leuten dabei zuzugucken, war sehr amüsant. Aber als ich es dann nach langen zwei Stunden Wartezeit endlich selber ausprobieren durfte, war ich überzeugt. Zusammen mit einigen anderen durfte ich mich auf einen Sitz setzen und die Brille aufziehen. 46921471788171389331779559Dann mussten sich alle anschnallen, denn nicht nur die Brille war Teil des Ganzen, sondern auch der bewegliche Sitz. Wir befanden uns also in 4 Dimensionen. Und dann ging es auch schon los mit einer virtuellen Achterbahnfahrt. Entgegen meiner Befürchtungen ist mir zum Glück nicht übel geworden, aber alles andere hat sich genauso angefühlt, als würde ich tatsächlich in einer Achterbahn sitzen. Kribbeln im Bauch, Festkrallen am Sitz und zwischendurch auch mal aufschreien. Der Film dauerte zwar nur circa zwei Minuten, dennoch haben zwei Schrauben, Loopings und der 4D-Effekt ausgereicht, um mit einem „Boah, voll cool. Ich will nochmal!“ die Achterbahn wieder zu verlassen.

Aber nicht nur „Virtual Reality“, sondern auch viele andere Sachen waren es wert, angeschaut zu werden. Das Spiel „Just Dance“ zum Beispiel ist wieder groß im Kommen und läuft jetzt auch über die Xbox Kinnect. Allein das Zugucken hat richtig Spaß und Lust gemacht, mitzutanzen.

Pokémon hingegen war nicht ganz so präsent, wie ich es durch PokemonGo erwartet hätte. Aber was hingegen mittlerweile nicht mehr von der Gamescom wegzudenken ist, sind die Cosplayer. Ich war zwar diesmal etwas enttäuscht darüber, nicht ganz so aufwändige Kostüme gesichtet zu haben, aber vielleicht lag das auch daran, dass ich die Gamescom am letzten Tag besucht habe.

Am Abend hab ich mich dann mit schmerzenden Beinen aber sehr zufrieden auf den Heimweg gemacht. Und mit dem Wissen, dass ich nächstes Jahr dabei sein werde!

Beste Grüße

Roxana Wall

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