Meeting mit Dr. Frankenstein

Liebe Leser,

es ist jetzt schon etwas länger her, dass ich Euch über meine damalige Lieblings-Serie Grimm berichtet habe. Deshalb dachte ich, dass es mal wieder an der Zeit für eine neue Empfehlung wäre. Auch in diesem Fall ist die Serie nicht mehr brandneu, aber von mir durchaus neu entdeckt.

Es handelt sich um die im düsteren viktorianischen London des 19. Jahrhunderts spielende Serie „Penny Dreadful“. In den ersten Folgen haben mein Mann und ich die ganze Zeit gewartet, wann denn endlich diese Penny auftaucht. Irgendwann las ich dann, dass sich der Titel nicht auf eine Serienfigur bezieht, sondern auf die Penny-Dreadful-Romane, die im viktorianischen Großbritannien eine günstige, fiktionale Publikation waren (ähnlich unseren deutschen Groschenromanen) und entsetzliche, aufsehenerregende Themen behandelten. Insgesamt besteht die Serie aus drei Staffeln, wovon bisher zwei auf Deutsch erschienen sind.

Wer sich gerne gruselt, ist also hier genau richtig, denn es kommen einige Kult-Grusel-Gestalten darin vor: Dorian Grey, Victor Frankenstein und sein Monster (oder vielleicht auch zwei?), Abraham van Helsing und Mina Harker aus Bram Stokers Dracula und auch der eine oder andere Vampir hat sich schon sehen lassen – ganz schön schnell, diese Kreaturen… 😉

Die Handlung beginnt 1891, als Vanessa Yves, dunkel und geheimnisvoll, den Scharfschützen Ethan Chandler aus einer fahrenden Wild-West-Show anheuert. Dieser soll ihr und dem wohlhabenden Afrika-Forscher Sir Malcolm Murray bei der Suche nach dessen verschwundener Tochter Mina Harker helfen. Bei der Suche geraten sie immer weiter in einen Strudel düsterer und übernatürlicher Geschehnisse. Auch Victor Fankenstein mit seinem medizinischen Wissen stößt zu der Gruppe, verfolgt dabei aber ganz eigene Ziele…

Was mir an der Serie besonders gut gefällt ist, dass sie einfach von Anfang an düstere Spannung aufbaut und dass in jeder Folge etwas passiert, womit man nicht gerechnet hätte. Genau das Richtige, um abends nach der Arbeit auf dem Sofa in Ruhe abschalten zu können … und damit nicht die Serie gemeint 🙂

 

Beste Grüße,

Sonja Tewes

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