Sport im Verein oder doch lieber allein?

Liebe Leser,

in diesem Blogbeitrag möchte ich mich gerne mit den Vor- und Nachteilen der oben genannten Varianten auseinandersetzen.

Fußball

 

Ein großer Vorteil vom Vereinssport ist, dass man Gleichgesinnte treffen kann. Wenn Leute z.B. neu in eine Stadt gezogen sind, so besteht hier die Möglichkeit Anschluss zu finden und Kontakte aufzubauen. Im Sportverein gibt es außerdem ein Wir-Gefühl und die Vereinsmitglieder können sich vielleicht gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Es gibt einen Trainer, der einem beim Training hilft. Er kann Feedback geben, so dass der Sportler immer wieder weiß, woran er noch arbeiten muss oder was er schon gut macht. Des Weiteren ist Vereinssport dadurch besonders attraktiv, dass es eine große Auswahl an Sportarten gibt. Vereinssport kann aber auch eher als negativ empfunden werden. Nicht für jeden sind die vorgegebenen Zeiten vom Mannschaftstraining oder dem Verein in Ordnung. Oft ist es so, dass es sich mit dem Beruf nicht vereinbaren lässt. Außerdem wird eine feste Struktur vielleicht als Termindruck empfunden. Viele Leute sind eh schon häufig verplant und der Vereinssport würde noch  mehr Termine mit sich bringen, teilweise sogar am Wochenende (beispielsweise beim Fußball). Ein weiterer, negativer Aspekt ist, dass der einzelne Sportler womöglich stark unter Leistungsdruck steht, weil er vor der Mannschaft nicht schlecht da stehen möchte. Letztendlich sei noch erwähnt, dass ein Verein auch Beiträge nimmt. Manche können sich diese Gebühren vielleicht nicht leisten, oder sind nicht bereit Geld dafür auszugeben.

Laufen

 

Dem Vereinssport gegenüber steht das Training alleine. Der Vorteil hierbei ist, dass der Sportler selbst festlegen kann wann er trainiert. Es muss sich dabei nach keinem Termin richten. Allerdings hat dies auch den Nachteil, dass häufig vielleicht nicht trainiert wird, weil kein Druck dahinter ist. Es hilft auch kein Trainer beim Erstellen von Trainingsplänen und man bekommt kein Feedback.

Je nach Lust und Laune kann der Sportler sich auch mit Freunden verabreden, aber muss es nicht.

Für das Training alleine ist ein hohes Maß an Disziplin erforderlich. Dies ist vor allem der Fall, wenn das Training effektiv sein soll und ggfs. auch in Richtung Leistungssport geht. Da niemand Feedback gibt, ist es nötig sich selbst  Ziele zu setzen und diese auch zu reflektieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gut ist ein Trainingstagebuch zu führen. Das gibt einem nochmal eine Rückmeldung über die einzelnen, geleisteten Trainingseinheiten. Außerdem kann es zu Rate gezogen werden, wenn der Trainingsplan angepasst werden soll. Meiner Meinung nach ist es auch gut, schon zu Beginn jeder Woche die Trainingstage festzulegen. So können auch andere Termine geplant werden, z.B. Verabredung mit Freunden. Ideal ist es dabei zusätzlich die Zeit festzulegen, aber leider lässt sich dies nicht immer mit dem Beruf vereinbaren.

Ich bevorzuge das Training alleine, da ich mich dann nicht nach vorgegebenen Termine richten muss. Aber ich setze mir selbst Termine und habe in der Regel auch keine Schwierigkeiten damit mich an diesen Tagen zum Training zu motivieren. Die Läufe an denen ich teilnehmen möchte lege ich meistens auch schon fürs ganze Jahr fest, was eine zusätzliche Motivation gibt.

Was bevorzugt Ihr? Hier könnt Ihr bei unserer Umfrage mitmachen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Sport, egal ob im Verein oder allein.

Beste Grüße

I.Bollwerk

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