Ein Schrank voll nix zum Anziehen

Liebe Leser,

oder soll ich lieber sagen, liebe Damen? 😉 Ich gehe jetzt einfach mal vom Klischee aus, dass die sich eher angesprochen fühlen als die Männer.

Ihr kennt das sicher auch oder? Vor einem vollen Kleiderschrank stehen und trotzdem nichts zum Anziehen zu finden. Das hatte ich oft. Und es ist frustrierend. Und immer dann, wenn es so frustrierend ist und man tatsächlich glaubt, nichts zu haben, geht man oft shoppen. Was für die ersten Momente die „Probleme“ löst und für die nächsten Tage die Kleiderwahl erleichtert. Aber spätestens nach einer Woche steht man wieder da wo man vorher war. Vor einem vollen Kleiderschrank. Voll mit nichts zum Anziehen.

Ich denke, dass wir einfach zu viel haben. Da sieht man eben den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wie auch? Macht es da nicht viel mehr Sinn, viel weniger, aber dafür einen Überblick zu haben? Nach dem Motto lebt auch die Sendung „Schrankalarm“. Ein Team von zwei Promis fährt zu Leuten (oder Damen ;-)) nach Hause und mistet mal ordentlich aus! Orientiert am Typ der Person und deren Lebensumständen. Um einen Überblick und ein wenig Struktur ins Aussortieren zu bekommen, gibt es drei Taschen in den Farben Rot, Gelb und Grün. Alles in der roten kommt weg, grün darf bleiben und die Klamotten in der gelben Tasche werden umgenäht und bekommen einen neuen Look. Übrig bleibt ein ordentlicher und vor allem übersichtlicher Schrank und Kleider, die man wirklich „braucht“ und auch „was für einen tun“, wie Guido Maria Kretschmer sagen würde. Die Idee der Sendung, und vor allem der Gedanke dahinter, haben mich inspiriert. Und mich und meinen Schrank im wahrsten Sinne umgekrempelt.

Ich habe zwar kein Taschen-System, miste aber mindestens zweimal jährlich meinen Schrank aus. Immer dann, wenn ich von Sommer auf Winter oder von Winter auf Sommer umrüste. Dabei habe ich eigentlich fast jedes Teil in der Hand und frage mich dann: Wann hattest du das zuletzt an? Wenn ich da keine Antwort drauf habe, ist schon fast klar: Das kommt weg. Zum anderen entdeckt man alte Schätze und schon lang nicht mehr Getragenes neu und freut sich darüber, wie über ein neues Teil.15131461215771641-237654976

Und schon habe ich das Gefühl, einen fast neue Auswahl zu haben und tue auch noch was Gutes, indem ich gut erhaltene Kleidung spende. An Menschen, die andere, wichtigere Sorgen haben. Daran sollte man immer denken und zuerst das zu schätzen wissen, was man hat, bevor man sich neue Sachen im Überfluss anschafft. Die nach zweimal tragen ganz hinten im Schrank verschwinden.

Weniger ist eben manchmal mehr.

Beste Grüße,

Roxana Wall

 

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