Zurück zum analogen Leben

 

Liebe Leser,

seitdem es das Smartphone gibt und es so gut wie jeder bei sich hat, sind wir nie ganz da wo wir sind. Was bedeutet dies? Manche Leute sind mit dem Gerät sozusagen verschmolzen und können kaum ohne. Wenn sie eine Unterhaltung führen, dann führen sie oft nicht nur diese eine Unterhaltung, sondern tippen gleichzeitig aufs Smartphone. Klar gibt es auch positive Seiten mit dieser Erfindung. Im Notfall können wir schnell Hilfe rufen. Wenn wir etwas im Internet nachschauen wollen, dann brauchen wir nicht mühsam erst den PC oder Laptop anschalten.

Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich natürlich auch ein Smartphone habe. Und ich kenne auch kaum Leute, die keins besitzen. Aber ich liebe es auch mal eine „smartphonefreie Zeit“ zu haben und nicht erreichbar zu sein. Meiner Meinung nach brauche ich weder im Fitnessstudio noch beim Joggen ein Smartphone. Deshalb wird es erst gar nicht mitgenommen. Auch wenn ich Besuch habe oder jemanden besuche ist mein Smartphone in der Tasche und zwar lautlos. Es ist für mich nicht höflich, wenn ich ständig auf ein Gerät schaue und dieses Gerät womöglich auch noch nervige Geräusche abgibt.

Wie seht Ihr das? Nehmt Ihr Euch eine digitale Auszeit oder braucht Ihr das nicht? Macht bei dieser Umfrage mit und seht welche Meinung die anderen vertreten. Die Umfrage ist anonym. Wir sind gespannt:

Wusstet Ihr schon, dass es inzwischen Orte der Unerreichbarkeit gibt? Einer liegt in Paris und heißt „Seymour“. Die Besucher von diesem Ort werden dazu eingeladen ihre Verbindung zum Internet zu kappen und sich wieder mit sich selbst zu verbinden. Deshalb werden Handys und sonstiger Alltagsballast in Schließfächer verstaut. Kameras und Armbanduhren kommen auch dort rein. Auf 230 Quadratmeter gibt es z.B. in einer Kabine die Möglichkeit sich zu isolieren und mit Papier und Stift ein Selbstporträt zu zeichnen. Außerdem können die Besucher z.B. im Garten meditieren. Je nach Bedürfnis kann sich der Besucher im Seymour zwischen Minuten und Stunden aufhalten. Laut einer Studie ist es übrigens wichtig sich mal zu „trennen“. Menschen, die sich diese Zeit nehmen sind kreativer und effektiver.

Also, probiert es doch einfach mal aus und lasst die Gedanken schweifen. Ihr müsste dafür ja nicht unbedingt nach Seymour fahren. Egal wie Ihr es macht, ich wünsche allen viel Erfolg dabei.

Beste Grüße

I.Bollwerk

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2 Kommentare zu “Zurück zum analogen Leben

  1. stadtbibliotheksalzgitter 20. März 2016 um 13:00 Reply

    Empfehle Urlaub im Gebirge von Schwedisch Lappland (Fjäll). Garantiert tagelang kein Handynetz oder gar Wifi, selbst Steckdosen sind sehr rar auf den wenigen Hütten. Und beim Blick in die Natur merkt man dann wie egal es einem auch ist. Man ist ganz egoistisch nur ich und mit sich selbst allein. Und wenn man sich unterhält schaut niemand auf sein Smartphone. ScG

    • Iris Bollwerk 22. März 2016 um 16:51 Reply

      Das klingt doch auch sehr gut und erholsam.

      Viele Grüße aus Hilden

      I.Bollwerk

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