Erntezeit

Doro Daumen: Das muss ich mir unbedingt ansehen!

Doro Daumen: Den Salat möchte ich auch gerne mal probieren.

Liebe Leserinnen und Leser,

nach vier Monaten ziehe ich eine erste Bilanz meines Gemüseanbauprojektes. Worum es geht: Angemietet sind 50 Quadratmeter Acker (2 x 25 m), fertig bepflanzt mit 42 verschieden Pflanzensorten. Die Miete läuft bis zum November, danach geht die Parzelle zur Vorbereitung für die nächste Saison an den Bio-Landwirt zurück.

Zunächst läuft alles ganz gemächlich an. Viel Unkraut jäten und regelmäßiges Hacken sind die Haupttätigkeiten. Die erste Schwierigkeit ist, „zwischen den Reihen“ zu hacken. Denn: Wo ist die Reihe? Ist das zarte Grün eine Kulturpflanze oder ist es Unkraut? Mit der Zeit werden die Pflänzchen größer und man kann Karottengrün, Zwiebelgrün, Radieschengrün usw. erkennen. Jetzt heißt es: Die Reihen freilegen. Tut man das nicht, überwuchern die umliegenden Pflanzen die langsamer wachsenden Kulturpflanzen. Das Freilegen ist für mich mit Abstand die anstrengendste Tätigkeit beim Gärtnern. Dann kommt die erste Ernte: Die Radieschen sind am schnellsten fertig. Da zur gleichen Zeit auch schon Salat geerntet werden kann, gibt es gleich eine bunte Salatmischung.

Als es dann sommerlich wird und die Temperaturen steigen ist die große Frage: Reicht das Wasser aus oder muss gegossen werden? Der vermietende Bio-Landwirt hat dazu seine eigene Einstellung: Gießen ist nicht nötig. Ganz im Vertrauen auf seine Kenntnisse habe ich es ohne gießen ausprobiert und: Es funktioniert! Ohne zu gießen ist nichts eingegangen. Die nächste Ernte besteht aus Zuckererbsen, Bohnen und weiteren Salaten. Ab August werden die Nachtschatten- und Kürbisgewächse reif: Gurken, Zucchini, Tomaten und Hokkaido-Kürbisse. Außerdem sind fertig Rote Beete, Möhren und Mangold. Damit bis in den Herbst hinein geerntet werden kann, habe ich Feldsalat, Grünkohl und Endiviensalat als Jungpflanzen gepflanzt und weitere Reihen Spinat und Rucola gesät.

Insgesamt habe ich bisher viele Erkenntnisse zum Gemüseanbau gewonnen. Wusstet Ihr, dass man die Zucchiniblüten essen kann? Dann aber nur die männlichen abzupfen, weil sich an den weiblichen Blüten nach der Bestäubung die Frucht bildet. Katastrophen wie Schnecken im Beet oder Kartoffelkäfer an den Kartoffelpflanzen sind ausgeblieben. Der Zeitaufwand ist überschaubar. Ein bis zwei Mal wöchentlich das Feld zu bestellen reicht aus. Dafür wird man reich belohnt mit frischen Lebensmitteln.

Fazit bis jetzt: Kann ich jedem empfehlen der gerne Bio-Lebensmittel isst und gerne gärtnert.

Beste Grüße

A. Kölbl

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Hokkaido-Kürbis

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Mangold

 

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Feldsalat Jungpflanzen

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Grünkohl Jungpflanzen

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