Einfach mal das Glas abstellen

Liebe Leser,

wie oft geratet Ihr im Laufe des Tages in das ewige Stress-Rad? Es dreht sich unaufhörlich nach oben und oft denkt man, man hat „gar keine Zeit“ um wieder runter zu kommen. Und häufig frisst man den Stress in sich hinein.

Gerade wenn man extrem stressanfällig ist, muss man auf sich aufpassen.

Sollte öfter mal den Schalter umlegen und versuchen, ganz bewusst „Stop“ zu sich selbst zu sagen.

Deshalb möchte ich Euch heute einen kleinen Text vorstellen, der mir zugetragen wurde – ich weiß schon nicht mehr, wann und wo – und mich recht nachdenklich gemacht hat:

 

Die Wasser-Lehre
Eine Psychologin läuft im Raum umher während sie ihren Zuhörern etwas über Stressmanagement erzählt. Als sie ein Glas Wasser zeigt erwartet jeder die Frage, ob es halb voll oder halb leer sei. Doch stattdessen fragt sie mit einem Lächeln im Gesicht: „Wie schwer ist dieses Glas Wasser?“

Die Antworten sind unterschiedlich, sie reichen von 225 bis 570 Gramm.

Daraufhin antwortet sie: Das absolute Gewicht ist nicht relevant. Es kommt darauf an wie lange ich es in der Hand halte. Halte ich es für eine Minute, ist das absolut kein Problem. Halte ich es für ein Stunde, wird mein Arm bereits beginnen, zu schmerzen. Halte ich es für einen Tag, fühlt sich mein Arm taub und gelähmt an. In jedem der drei Fälle ist das Gewicht des Glases dasselbe, aber je länger ich es halte, umso schwerer und schmerzhafter wird es.“

Sie fährt fort: „Die Probleme und Sorgen in unserem Leben sind vergleichbar mit diesem Wasserglas. Denken wir ein Weilchen über sie nach, passiert nichts. Denken wir etwas länger über sie nach, wird es schon etwas unangenehm. Denken wir Tag ein Tag aus an nichts anderes, fühlen wir uns gelähmt und sehen uns außerstande etwas dagegen zu tun.“

 

Die erste Maßnahme wäre also meiner Meinung nach, nicht tage- oder wochenlang zu warten, Dinge anzusprechen, sondern sobald Probleme auftauchen, schnellstmöglich darüber zu sprechen. Nur Mut – es lohnt sich! Und es ist ein tolles Gefühl, „das Glas einfach mal abzustellen“.

Einen guten Start in den Tag und beste Grüße,

Sonja Tewes

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Ein Kommentar zu “Einfach mal das Glas abstellen

  1. Wenn man (k)einen Plan hat | Leseoase 15. Oktober 2015 um 17:58 Reply

    […] könnt Ihr Euch noch an meinen Blogbeitrag Ende August, „Einfach mal das Glas abstellen“ erinnern. Es gibt zum Glück ein paar Dinge, die man tun kann, um Stress etwas abzumildern. Mir […]

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