Stadt, Land oder Rand – wo lebt es sich am besten?

 

Bild von Flickr.de Urheber: sorkin

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Urheber: sorkin

Liebe Leser,

in diesem Blogbeitrag möchte ich mich mit den Vor- und Nachteilen vom Stadt- und Landleben auseinandersetzen. Da ich sowohl auf dem Land, als auch in der Stadt und am Stadtrand gelebt habe, möchte ich meine Erfahrung gerne teilen.

Meine Kindheit verbrachte ich auf dem Land, und ich bin auch heute noch häufig zu Besuch bei meinen Eltern. Es war sehr schön, dort aufzuwachsen, weil wir frei spielen konnten. Es war so sehr ländlich, dass sogar kein Auto fuhr. Wir konnten im Wald Buden bauen, auf dem Hof Rad fahren und so laut sein, wie wir wollten. Da wir aber weit außerhalb lebten, konnten wir uns nicht mal „eben“ mit Freunden treffen, das musste schon geplant werden. Auch wenn wir etwas einkaufen wollten, musste im Vorfeld geplant werden, was wir brauchten. Es war nicht möglich, eben „mal schnell“ was einzukaufen, wenn etwas fehlte. Zur Schule war es ein langer Weg: erst musste ich 1,5 km mit dem Fahrrad zur Haltestelle fahren und dann noch einmal 30 Minuten mit dem Bus. Den durfte ich nicht verpassen! Später, mit Führerschein, wurde dann alles einfacher. Als nicht so angenehm habe ich immer empfunden, dass auf dem Land sehr viel getratscht wird. Manchmal kam es mir so vor, als ob die Leute schon eher etwas von mir wussten, als ich selbst. Heute genieße ich vor allem die Ruhe, wenn ich dort bin.

Foto von flickr.de Urheber: Filippo Diotalevi

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Urheber: Filippo Diotalevi

 

Durch meinen Job zog ich irgendwann nach Düsseldorf. Ich wohnte relativ stadtnah in einem Mehrfamilienhaus. Da ich die totale Ruhe bei meinen Eltern im Haus gewöhnt war, fiel es mir am Anfang sehr schwer, mit den Geräuschen dort zu leben. Ich brauche beim Schlafen eh die totale Ruhe und wenn die Nachbarn auch nur ein bisschen Lärm machen, nervt es mich schon – aber ich gewöhnte mich daran. Ich lernte den Luxus kennen, dass ich auch mal „eben“ noch etwas Einkaufen gehen konnte. Ich, als „Eis-Fan“, konnte mir jetzt jederzeit ein Eis holen. Das war bei meinen Eltern unvorstellbar, es sei denn, man wäre kilometerweit gefahren.

Nach ca. zwei Jahren suchte ich mir eine Wohnung in Hilden. In der näheren Umgebung sollte es viel Natur geben. Heute wohnte ich in der Nähe vom Elbsee und bin sehr glücklich dort. Ich bin schnell am See und im Wald und kann aber auch in fünf Minuten mit dem Fahrrad zum Einkaufen fahren. Es gibt einen Bäcker, eine Metzgerei und, ganz wichtig, eine Eisdiele in der Nähe. Es gibt sogar ein
„i-Tüpfelchen“ für mich: Einen Bauernhof in der Nähe, so dass ich mich fast wie auf dem Land fühle – mit den Vorteilen des Stadtlebens :).

Wo lebt Ihr am liebsten? Seid Ihr schon mal umgezogen und bereut diesen Umzug heute? Fühlt Ihr Euch dort wohl, wo Ihr wohnt oder sucht Ihr nach einer Alternative?

Wir sind gespannt über Eure Meinung zu diesem Thema.

Beste Grüße und bis zum nächsten Mal

I.Bollwerk

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