Die Feinde des Gartens

Liebe Leser,

bei all dem was wir schon zum Thema Garten berichtet haben, ist die Schattenseite des Gärtners im wahrsten Sinne in den Schatten gestellt worden. Deshalb stelle ich Euch heute ein paar Schädlinge vor und gebe Tipps zur Bekämpfung.

Der bekannteste Schädling ist mit Sicherheit die Blattlaus. Winzig klein kann sie großen Schaden anrichten. Sie ernährt sich über ihren Stechrüssel vom Pflanzensaft. Eine für die Tierchen nicht verwertbare zuckerhaltige Lösung, der Honigtau, wird wieder ausgeschieden und lockt so weitere Insekten an. Im schlimmsten Fall können Blattläuse also zum Absterben der Pflanze beitragen. Um das zu verhindern gibt es verschiedene Mittel, und die müssen nicht  immer chemisch sein. Zur Vorbeugung sollte man natürlich seine Pflanzen immer wieder absuchen, Blattläuse befinden sich meist an der Unterseite der Knospen. Und wenn ein Befall klar ist, könnten natürlich Fressfeinde wie Marienkäfer oder Laufkäfer das Problem lösen. Außerdem helfen Brennessel-, Tee-, und Tabaksud sowie das Spülen mit Wasser und seifigen Lösungen.

Ein weiterer Schädling ist der Kartoffelkäfer, der sich wie sein Name schon sagt, über den Kartoffelanbau hermacht und auch gerne mal den Nachbarn wie Paprika und Tomate vorbei schaut. Er ist in der Lage sich sehr schnell zu vermehren und sich außerdem auf chemische Mittel einzustellen, sodass diese ihm gar nichts können. Deshalb ist ohnehin besser, auf biologische Mittel zurückzugreifen. Meerrettich zum Beispiel, der zur Jauche verarbeitet wird. Damit werden die Pflanzen solange besprüht, bis die Käfer das Feld räumen. Aber auch Minze-Brühe oder trockener Kaffeesatz können dabei helfen.

Letzterer hilft auch bei Schnecken, die sich über die Nutz- und Zierpflanzen her machen. Einfach größere Mengen Kaffeepulver übers Beet oder um die Pflanzen herum streuen. Das Koffein ist für die Schnecken wie ein Nervengift und führt häufig zum Tod. Den muss man in Kauf nehmen, wenn man seine Pflanzen retten will. Wer das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, kombiniert Kaffee mit Kupferblech, dann meiden Schnecken diesen Bereich eigentlich schon bevor sie sich gesetzt haben.

Übrigens, Kaffee schmeckt auch Katzen nicht, die gerne mal neugierig in fremden Gärten schnüffeln. Zwar stimmt ihr mir bestimmt zu, das die weitaus netter anzugucken sind als die anderen Schädlinge, können aber Kleingärtner genauso verärgern 😉

Was über Schädlinge zu wissen ist also genauso wichtig, wie über die schönen Dinge des Gartens. Vielleicht sogar noch wichtiger. Damit es auch schön bleibt:-)

Aha! Na mit den Tipps steht meinem grünen Daumen ja nichts mehr im Wege 🙂

 

Grüne Grüße

Roxana Wall und Doro Daumen

 

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