Ziele setzen – Ja oder Nein?

„Setze Dir ein Ziel und tue jeden Tag etwas dafür – und sei es nur, dass Du Dir Dein Ziel wieder vor Augen führst – so wirst Du es erreichen.“ (Jürgen Nitsche)

Schild Ziel

Liebe Leser,

als begeisterte Sportlerin habe ich mich schon häufig mit dem oben genannten Thema auseinandergesetzt. Jedoch taucht die Frage nicht nur im Sport auf, sondern überall. Die Meinungen zum Thema Ziele setzen gehen oft weit auseinander. Ich möchte mich deshalb sowohl mit den positiven, als auch den negativen Aspekten des Themas auseinandersetzen.

Grundsätzlich bin ich eher der Meinung, dass man sich Ziele setzen sollte. Dieses kommt wahrscheinlich auch daher, dass ich ziemlich ehrgeizig bin.

Wer sich Ziele setzt, kann meiner Meinung besser merken, ob bestimmt Sachen gut funktionieren. Beispiel: Trainingsplan. Wenn ich einen bestimmten Trainingsplan mit einer gewissen Zielvorgabe durchtrainiere, wird schnell klar, ob der Plan gut funktioniert hat. Des Weiteren kann ich immer wieder auf diesen Plan schauen und merke, ob ich entweder „gut am Ball bin“ oder mal eine Trainingseinheit habe ausfallen lassen und mein Weg zum Ziel „vernachlässigt“ habe. Am Ende des Wegs kann ich dann den großen Erfolg feststellen oder merke, dass der Plan nicht so gut war. Dann sollte ich den Plan eventuell ändern, um das Ziel doch noch zu erreichen oder die Zielvorgabe abändern.

Innerhalb eines großen Ziels finde ich es gut, auch noch kleine Ziele zu definieren, da es dann viele Erfolgserlebnisse gibt. Bisher habe ich damit gute Erfahrungen gemacht. Bei meinem Sport sieht das so aus, dass ich einen Trainingsplan mit den Trainingseinheiten an meinem Schrank hängen habe und jedesmal eine Trainingseinheit „wegstreiche“, wenn ich trainiert habe. Am Ende steht dann als großes Ziel ein Wettkampf. Dieses Abstreichen auf dem Trainingsplan motiviert mich sehr, da ich dann auch sehe, dass ich was getan habe für mein großes Ziel.

Nachteilig daran, sich Ziele zu setzen ist, dass häufig etwas dazwischen kommt, bis das Ziel erreicht wird. Im Sport sind es z.B. Verletzungen oder man ist im Beruf auf einmal mehr eingespannt, als es eigentlich üblich ist. Meine Strategie ist daher, dass ich immer „Puffer“ bei der Zielerreichung einplane. Der Trainingsplan ist dann z.B. nicht auf 10 Wochen, sondern auf 12 Wochen ausgelegt, damit ab und zu auch mal eine Trainingseinheit ausfallen kann.

Ein weiterer Nachteil beim Setzen von Zielen ist, dass die Enttäuschung groß sein kann, wenn die Ziele nicht erreicht werden konnten. Allerdings kann man daraus auch lernen und einfach die Ziele beim nächsten Mal nicht so hoch definieren oder den Weg zum Erreichen des Ziels verändern. Es hat meiner Meinung nach also einen großen Lerneffekt.

Es ist auch schön, sich Ziele zu setzen, weil man dann Erfolge feiern kann. Denn wie soll ich Erfolge feiern, wenn ich zuvor kein Ziel hatte? Das erscheint mir nicht sinnvoll.

Und wie sieht es mit Euch aus? Ziele setzen – Ja oder Nein?

Nehmt doch an unserer Umfrage teil. Wir sind gespannt darauf, wie das Ergebnis sein wird:

Beste Grüße und bis zum nächsten Mal

I.Bollwerk

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