Suchen, Kombinieren, Entkommen – Escape-Games in Real Life

Liebe Leser,

mancher erinnert sich vielleicht noch, dass ich ein großer Fan von Point-and-Click-Adventures bin.
ich spiele für mein Leben gern diese Spiele, in denen es hauptsächlich darum geht, Gegenstände einzusammeln und zu kombinieren, Hinweise zu finden und Rätsel zu lösen.

Daher war ich auch besonders begeistert, als ich erfuhr, dass es neuerdings die Möglichkeit gibt, diese Spiele „in echt“ zu spielen.
Zusammen mit Familie und Freunden sind wir als Gruppe von 12 Personen in Düsseldorf bei Team Escape angekommen, wurden freundlich begrüßt, in zwei Gruppen aufgeteilt und eingesperrt.

Eingesperrt? Ja, genau. Als Gruppe war es unser Ziel, den verschlossenen Raum wieder zu verlassen, wir mussten also den richtigen Schlüssel finden.
Verpackt waren die Rätsel in eine Geschichte, zum einen galt es, ein Heilmittel zu entwickeln, um die Menschheit zu retten – große Verantwortung! Die Gruppe im zweiten Raum sollte Hinweise auf den Aufenthaltsort eines verschwundenen Wissenschaftlers finden.

Die Räume waren entsprechend eingerichtet und mit vielen Gegenständen ausgestattet. Einige enthielten wichtige Hinweise, andere wiederum dienten nur als Ablenkung, sogenannte Rote Heringe.
Als wir den Raum betraten, stürzten wir uns zunächst auf alles, was nicht niet- und nagelfest war, hoben hoch, nahmen die Bilder ab, schauten unter Teppich und Tische und fanden recht zügig allerlei Codes und geheimnisvolle Tipps zur Lösung. Dann ging es ans Kombinieren und Knobeln.

Insgesamt hatten wir 60 Minuten um alle Rätsel zu lösen und zuletzt den richtigen Schlüssel für die Ausgangstür zu finden. Unser Gamemaster beobachtete unsere Bemühungen durch Kameras und Mikrophone und jedesmal, wenn wir total auf der falschen Spur waren, bekamen wir über einen Bildschirm einen hilfreichen Hinweis, in welche Richtung wir weiterdenken sollen. An manchen Stellen war das auch echt nötig!

Wir waren knapp vor Ablauf der Zeit aus unserem Raum draußen, die andere Gruppe schaffte es auch innerhalb der Zeit, aber wir waren ein bisschen schneller.
Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und ich kann allen, die auf der Suche nach einem ganz besonderen Erlebnis sind und Spaß an Rätseln haben, nur empfehlen, an einem Escape-Game teilzunehmen.

Es gibt deutschlandweit ganz verschiedene Anbieter mit verschiedenen Spielarten und Gruppengrößen.

Berichtet doch mal, wenn Ihr sowas auch schon gemacht habt!

Beste Grüße,

Nathalie Funda

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2 Kommentare zu “Suchen, Kombinieren, Entkommen – Escape-Games in Real Life

  1. Kitiamara 18. April 2015 um 13:45 Reply

    Wir haben solch ein Ecape Event als Weihnachtsfeier-Highlight im letzten Dezember gemacht *____* WIr waren allerdings nur ca. 6 Leute pro Gruppe und hatten 3 Szenarien – eines ebenfalls mit Antivirus-Produktion (sie kamen erst 2 Minuten vor Schluß raus!), eine Schach-Geschichte (Finden von Schachfiguren in einem Raum, in bestimmter Position auf ein Schachbrett stellen, um damit die Tür wieder zu öffnen), und in meiner Gruppe ging es um die Entschärfung einer Bombe. Dazu mussten wir herausfinden, welchen Draht wir durchschneiden mussten und erstmal die dazu nötige Zange finden – die Rätsel dabei waren echt super und teilweise war es mir peinlich, dass wir nicht schneller auf die Lösung kamen. Nichtsdestotrotz konnte ich meine Point-and-Click-Erfahrungen super einsetzen (Lob und Anerkennung der Kollegen und des Chefs, yeah!), so dass wir nach 39 Min und ca. 20 Sekunden als erste Gruppe das Adventure geschafft hatten!! Viel zu schnell, ich wollte direkt weitermachen… Jetzt überlege ich, ob das etwas ist, was man bei einem privaten Gruppentreffen wiederholen könnte, allerdings habe ich gesehen, dass es nicht grad günstig ist… leider.

    • Nathalie Funda 20. April 2015 um 11:19 Reply

      Hallo Kitiamara,
      vielen Dank für den ausführlichen Kommentar! Das klingt ebenfalls nach einer sehr spannenden Variante. Hier ist auch gerade in der Überlegung, sowas als Teamaktivität gemeinsam zu machen.
      Freundliche Grüße,
      Nathalie Funda

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